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DE202009005441U1 - Vorhang für Fenster, Türen o.dgl. - Google Patents

Vorhang für Fenster, Türen o.dgl. Download PDF

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DE202009005441U1 DE200920005441 DE202009005441U DE202009005441U1 DE 202009005441 U1 DE202009005441 U1 DE 202009005441U1 DE 200920005441 DE200920005441 DE 200920005441 DE 202009005441 U DE202009005441 U DE 202009005441U DE 202009005441 U1 DE202009005441 U1 DE 202009005441U1
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  • Civil Engineering (AREA)
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Abstract

Vorhang für Fenster (4), Türen oder dergleichen mit einem Vorhangelement (5), das zumindest an zwei gegenüberliegenden Endbereichen (6a, 6b) mit jeweils einem Querelement (7a, 7b) versehen ist, wobei das Vorhangelement (5) über wenigstens zwei Schnüre (8a, 8b) an Halterungen (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) gehalten ist, die wiederum an dem Fenster (4) oder am Fensterbereich (10a, 10b) befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an oder in den Querelementen (7a, 7b) Klemmvorrichtungen (11a, 1lb, 11c, 11d) vorgesehen sind, mittels derer die Schnüre (8a, 8b) lösbar klemmend beaufschlagt werden, wobei die Querelemente (7a, 7b) entlang der Schnüre (8a, 8b) verlagerbar gehalten sind.

Description

  • Die Erfindung/Neuerung betrifft einen Vorhang für Fenster, Türen oder dergleichen mit einem Vorhangelement, das zumindest an zwei gegenüberliegenden Endbereichen mit jeweils einem Querelement versehen ist, wobei das Vorhangelement über wenigstens zwei Schnüre an Halterungen gehalten ist, die wiederum an dem Fenster oder am Fensterbereich befestigbar sind.
  • Aus dem Stand der Technik sind Vorhänge, insbesondere Plissee-Vorhänge bekannt, die ein verspanntes Schnursystem mit Federzug aufweisen, wobei der Federzug eine Höhenverstellung ermöglicht. Diese Vorhänge sind durch ihr kompliziertes Schnursystem mit Federzug in der Herstellung aufwendig und kostenintensiv. Sowohl die aufwendige Führung und Umlenkung der einzelnen Schnüre, als auch die Lagerung eines Endes einer jeden Schnur an einer Feder haben eine hohe Störanfälligkeit zur Folge.
  • Der Erfindung/Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorhang mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1 derart weiterzubilden, dass das Vorhangelement an seinem oberen als auch an seinem unteren Ende stufenlos verstellbar ist und der Vorhang hierfür einen einfachen Aufbau aufweist. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, die Handhabung des Vorhangsystems, insbesondere seine Verstellbarkeit zu erleichtern und die Zuverlässigkeit des Vorhangsystems zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2–26.
  • Als Kern der Erfindung wird es angesehen, dass an oder in den Querelementen Klemmvorrichtungen vorgesehen sind, mittels derer die Schnüre lösbar klemmend beaufschlagt werden, wobei die Querelemente entlang der Schnüre verlagerbar gehalten sind. Durch die Verwendung von Klemmvorrichtungen an oder in den Querelementen, um die Schnur damit klemmend lösbar zu beaufschlagen, kann unter Verwendung einfachster Mittel ein entlang der Schnüre verlagerbares Vorhangelement nahezu beliebig positioniert werden. Dazu muss der Bediener die Klemmung der Klemmvorrichtung temporär aufheben, das Querelement entsprechend der gewünschten Position entlang der Schnüre verlagern und nach Erreichen der gewünschten Position die Klemmfunktion der Klemmvorrichtung wieder aktivieren. Dadurch, dass die Klemmvorrichtung an oder in den Querelementen positioniert ist, wird die Bedienung des Vorhangsystems erleichtert. Der Bediener, der das Vorhangsystem zum ersten Mal zu bedienen hat, wird automatisch zu den Querelementen greifen, um die Klemmvorrichtung zu bedienen. Insbesondere der Mechanismus einer Klemmvorrichtung ist für den Bediener einfach nachzuvollziehen und erlaubt ihm eine präzise und einfache Positionierung der einzelnen Querelemente und damit des Vorhangelementes.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Klemmelement nach Art eines Kordelstoppers ausgebildet. Dies ermöglicht es, Standardkordelstopper aus anderen Gebieten, wie beispielsweise aus Jacken, Rucksäcken oder dergleichen für den Vorhang zu verwenden, so dass die Herstellungskosten des Vorhangs zumindest bezüglich der Stopper gering gehalten werden können.
  • Im Weiteren wird vorgeschlagen, wenigstens eine Klemmvorrichtung zumindest bereichsweise in eine Ausnehmung der Querelemente anzuordnen. Damit kann sowohl der Gesamteindruck des mit einer Klemmvorrichtung versehenen Querelementes positiv beeinflusst, als auch eine definierte Ausrichtung der Klemmvorrichtung gewährleisten werden, die wiederum die Bedienung bei Verlagerung der Querelemente erleichtert.
  • Die Klemmvorrichtung kann ferner stoff-, form- oder kraftschlüssig in einer Ausnehmung des Querelementes befestigt sein. Dafür kann die Klemmvorrichtung an oder in das Querelement geklebt (stoffschlüssig), geclipst (formschlüssig) oder mittels einer Presspassung (kraftschlüssig) in der Ausnehmung befestigt sein. Durch die Fixierung der Klemmvorrichtung an oder in dem Querelement wird ebenfalls die Zuverlässigkeit des Vorhangs positiv beeinflusst.
  • Die Klemmvorrichtungen sind vorzugsweise mit einem Handhabungsbereich versehen, mit welchem eine Klemmwirkung der Klemmvorrichtung aktivier- und/oder aufhebbar ist. Grundsätzlich können drei verschiedene Arten an Klemmvorrichtungen vorgesehen sein. Die Klemmvorrichtung weist dabei eine Klemm- und eine Freigabeposition auf, wobei sie entweder in die Klemmposition oder in die Freigabeposition vorgespannt ist und durch Betätigung eines Handhabungsbereichs in die jeweils andere Position verlagerbar ist. Die Verwendung einer in eine Position vorgespannten Klemmvorrichtung hat den Vorteil, dass diese sehr einfach zu bedienen ist. Alternativ oder zusätzlich zu der in einer Richtung vorgespannten Klemmvorrichtung kann diese auch in ihren beiden Positionen arretierbar sein. Eine derartige Vorspannung kann über ein Federelement oder elastomeres Material (z. B. Kunststoff) erreicht werden.
  • Um die Bedienung des Vorhanges zu erleichtern, ist es vorteilhaft, den Handhabungsbereich der Klemmvorrichtungen im Endmontagezustand des Vorhangs in die vom Fenster, Tür oder dergleichen wegweisenden Richtung des Vorhanges auszurichten. Damit ist der Handhabungsbereich für den Bediener, der sich beispielsweise in einem Raum mit einem Fenster befindet, wobei der Vorhang vor dem Fenster angeordnet ist, sichtbar. Dies ermöglicht ihm eine einfache Handhabung, da der Handhabungsbereich für ihn sichtbar ist. Ebenso kann der Handhabungsbereich der Klemmvorrichtung im Endmontagezustand des Vorhanges in einer rechtwinklig zur Längsachse der Schnur verlaufenden Richtung ausgerichtet sein. Dies bedeutet, dass die Längsachse der Klemmvorrichtung zumindest parallel oder koaxial zur Längsachse des Querelementes verläuft. Damit können die Handhabungsbereiche der Klemmvorrichtung entweder an den Stirnseiten des Querelementes angeordnet sein und/oder im Querelement Eingriffsausnehmungen vorgesehen sein, damit der Bediener auf den Handhabungsbereich der Klemmvorrichtung über die Eingriffsausnehmungen Zugriff hat.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform der Neuerung umfasst wenigstens ein Querelement, das im Wesentlichen als stabförmiges Hohlprofil ausgebildet ist. Die Querelemente können damit sowohl geschlossene Hohlprofile (z. B. Vierkant oder rohrähnliche Profile), als auch offene Hohlprofile wie u-, L-, x-Profile und dergleichen umfassen. Bei der Verwendung von Hohlprofilen für das Querelement ist es vorteilhaft, wenn wenigstens eine Klemmvorrichtung im Innenbereich des Hohlprofils angeordnet ist. Auch eine einstückige oder mehrere Teile umfassende Integration der Klemmvorrichtung in das Querelement ist vorteilhaft.
  • Im Weiteren wird vorgeschlagen, das Vorhangelement plissee-artig auszubilden, so dass beim Verkleinern der Vorhangfläche und damit beim Aufeinanderzubewegen der beiden Querelemente das Vorhangelement sich ziehharmonika-ähnlich zusammenfaltet und damit sowohl ein optisch ansprechender, symmetrischer Gesamteindruck gewahrt bleibt, als auch ein geringes Volumen für den Vorhang benötigt wird. Sowohl bei einem derartigen Plissee-Vorhang als auch bei einer anders gearteten Ausbildung ist es vorteilhaft, wenn wenigstens eine Schnur das Vorhangelement mehrmals durchdringt.
  • Im Übrigen sei noch darauf hingewiesen, dass die Schnüre nur an einer Endseite mit Halterungen an einem Fenster oder an einem das Fenster umgebenden Bereich befestigt sind und das andere Ende der Schnüre frei schwebend ist. Damit hängt das ganze Vorhangsystem schwerkraftbedingt an der (oberen) Halterung. Alternativ dazu können die Schnüre jeweils an wenigstens zwei zueinander beabstandet angeordneten Halterungen befestigt sein. Vorzugsweise befinden sich die Halterungen in den Endbereichen der Schnüre. Insbesondere, wenn die Schnüre an ihren Endbereichen jeweils mit einer Halterung an einem Fenster oder an einem das Fenster umgebenden Bereich befestigt sind, ist es möglich, die Schnüre sowohl vertikal als auch horizontal (parallel zu einer Bodenfläche) auszurichten. Damit kann eine horizontale bzw. eine vertikale Verlagerung des Vorhangelementes erreicht werden. Selbstverständlich können die Schnüre auch mit der Bodenfläche einen spitzen Winkel einschließen, so dass das Vorhangelement „schräg" vor dem Fenster hängt und die Bewegungsrichtung einen entsprechenden Winkel mit der Bodenfläche einschließt.
  • Vorzugsweise sind die zwei Schnüre zueinander parallel ausgerichtet. Alternativ dazu kann, um ein trapezförmiges Fenster zu verdecken, es vorgesehen sein, die Schnüre einen spitzen Winkel zueinander einschließen zu lassen, so dass der Abstand der Schnüre zur Außenkante (Seitenkante) des trapezförmig gestalteten Vorhangelementes konstant bleiben kann.
  • Eine weitere vorteilhafte Maßnahme ist es, wenigstens eine Halterung mit einem Aufnahmebereich zur Aufnahme eines Dekorationselementes zu versehen. Derartige Dekorationselemente können die Halterung zumindest bereichsweise für den Bediener verdecken und damit den Gesamteindruck des Vorhangs positiv beeinflussen. Die Dekorationselemente können hierbei über eine Klettverschlussverbindung mit der Halterung lösbar verbunden sein.
  • Eine einfache Montage des neuerungsgemäßen Vorhangs wird dadurch ermöglicht, dass wenigstens eine Halterung als Spannschuh ausgebildet ist, der in ein Fenster und/oder ein das Fenster umgebenden Bereich einklemmbar ist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens eine Halterung mit einem selbstklebenden Band versehen und mit dem selbstklebenden Band an einem Fenster und/oder an einem das Fenster umgebenden Bereich befestigt sein.
  • Die Erfindung/Neuerung ist anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Diese zeigen
  • 1 eine schematische Prinzipdarstellung eines Vorhangsystems des Standes der Technik;
  • 2 eine schematische perspektivische Darstellung des erfindungs-/neuerungsgemäßen Vorhangs;
  • 3 eine schematische perspektivische Darstellung einer in einem Querelement angeordneten Klemmvorrichtung;
  • 4 eine schematische Vollschnittdarstellung einer in einem Querschnittshohlprofil angeordneten Klemmvorrichtung;
  • 5 eine schematische Darstellung einer alternativen Ausführungsform eines Vorhangs.
  • In Zeichnungsfigur 1 ist ein aus dem Stand der Technik bekanntes Vorhangsystem für einen Plissee-Vorhang dargestellt. Hierbei werden vier Schnüre 1a, 1b, 1c, 1d durch ein erstes und ein zweites Querelement 2a, 2b hindurchgeführt und in einem oberen Querelement 2c eingebracht. Die Schnüre 1a und 1d sowie 1b und 1c sind jeweils mit einer ihrer Endseiten an einem Federelement 3a, 3b befestigt und bilden zwei Stränge 1a, 1d, 3a und 1b, 1c, 3b. Die Querelemente 2a, 2b sind in Pfeilrichtung A verlagerbar. Diese beiden Stränge 1a, 1d, 3a und 1b, 1c, 3b sind jeweils an ihren Enden in einer Fixierung 17 gehalten. Durch die Überkreuzführung der Schnüre 1a, 1b, 1c, 1d und der über die Federelemente 3a, 3b herrschenden konstanten Zugspannung in den Strängen 1a, 1d, 3a und 1b, 1c, 3b wird ein „schwebendes" Halten des ersten und des zweiten Querelementes 2a, 2b erreicht. Zwischen den beiden Querelementen 2a, 2b ist ein im Wesentlichen flächiges Vorhangelement befestigbar. Aus Zeichnungsfigur 1 geht deutlich hervor, dass dieses System eine Vielzahl an Schnüren 1a, 1b, 1c, 1d als auch eine komplizierte Zugtechnik erfordert.
  • Zeichnungsfigur 2 zeigt einen erfindungs-/neuerungsgemäßen Vorhang für Fenster 4, Türen oder dergleichen mit einem im Wesentlichen flächigen Vorhangelement 5, das zumindest an zwei gegenüberliegenden Endbereichen 6a, 6b mit jeweils einem steifen Querelement 7a, 7b versehen ist, wobei das Vorhangelement 5 über wenigstens zwei Schnüre 8a, 8b an Halterungen 9a, 9b, 9c, 9d gehalten ist, die wiederum an dem Fenster 4 oder am Fensterbereich 10a, 10b befestigt sind. In den Querelementen 7a, 7b sind Klemmvorrichtungen 11a, 11b, 11c, 11d angeordnet, mittels derer die Schnüre lösbar klemmend beaufschlagt werden, wobei die Querelemente 7a, 7b entlang der Schnüre 8a, 8b verlagerbar gehalten sind.
  • Die Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d kann, beispielsweise wie in den Zeichnungsfiguren 3 und 4 dargestellt, nach Art eines Kordelstoppers ausgebildet sein. Dabei weist die Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d einen Handhabungsbereich 12 auf, der durch Betätigung das Klemmen der Schnüre 8a, 8b aufhebt oder arretiert. Wie aus Zeichnungsfigur 2 ersichtlich, ist der Handhabungsbereich 12 der Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d im Endmontagezustand des Vorhangs in die vom Fenster 4, Türen oder dergleichen wegweisenden Richtung (Pfeil B) ausgerichtet. Dabei ist der Handhabungsbereich 12 der Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d im Endmontagezustand des Vorhangs in eine rechtwinklig zur Längsachse der Schnur 8a, 8b verlaufenden Richtung ausgerichtet.
  • Die Querelemente 7a, 7b sind als stabförmiges Vierkanthohlprofil ausgebildet, wobei der Handhabungsbereich 12 der Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d aus einem Flächenbereich des Vierkanthohlprofils heraussteht, vgl. 3 und 4. Die Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d ist im Innenbereich des als Hohlprofil ausgebildeten Querelementes 7a, 7b angeordnet. Dabei ist die Klemmvorrichtung in einer Ausnehmung 13 (hier: eine Bohrung) vorzugsweise nicht lösbar befestigt. Wenigstens eine Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d ist stoff-, form- oder kraftschlüssig in einer Ausnehmung 13 eines Querelementes 7a, 7b befestigt. Die Klemmvorrichtung 9a, 9b, 9c, 9d ist ferner mit einem Handhabungsbereich 12 versehen, mit welchem eine Klemmwirkung der Klemmvorrichtung 11a, 11b, 11c, 11d aktivier- und/oder aufhebbar ist.
  • Wie in den 2 und 5 erkennbar ist, weist das Vorhangelement 5 eine plissee-artige Ausbildung auf, so dass es sich im zusammengezogenen Zustand nach Art einer Ziehharmonika zusammenfaltet. Die Schnüre 8a, 8b durchdringen das Vorhangelement 5 mehrmals, wobei die Schnur 8a, 8b stets in der Konfiguration: Durchdringung der Vorderseite – Durchdringung der Rückseite – Durchdringung der Vorderseite usw. vollzieht.
  • Alternativ zu der in 2 dargestellten Ausführung können die Schnüre 8a, 8b auch nur an einer Endseite mit Halterungen 9a, 9b an einem Fenster 4 oder an einem das Fenster 4 umgebenden Bereich 10a befestigt sein. So würde das andere Ende der Schnüre 8a, 8b, das in der Zeichnungsfigur 2 über die Halterungen 9c und 9d mit dem unteren das Fenster 4 umgebenden Bereich 10b befestigt ist, frei schwebend durch die Schwerkraft ausgerichtet werden (nicht dargestellt). Die Schnüre 8a, 8b sind vertikal und damit rechtwinklig zur Bodenfläche 14 und zueinander parallel ausgerichtet.
  • In Zeichnungsfigur 5 ist eine Halterung 9e dargestellt, wobei in diese die oben beschriebenen Halterungen 9a und 9b einstückig zu einer Halterung 9e ausgebildet sind. Diese Halterung 9e weist einen Aufnahmebereich 15 auf, der zur Aufnahme eines Dekorationselementes 16 dient. Durch die Anbringung des Dekorationselementes 16 an den Aufnahmebereich 15 eine Halterung 9a, 9b, 9c, 9d, 9e können zumindest Teile der Halterung und/oder der Klemmvorrichtungen 11a, 11b, 11c, 11d verdeckt werden. Gleiches gilt in Zeichnungsfigur 5 auch für den unteren Aufnahmebereich, wobei hier die in 2 beschriebenen Halterungen 9c und 9d zu einem ebenfalls einstückigen Element 9f zusammengeführt sind. Der Aufnahmebereich 15 ist vorteilhafterweise als Flauschband ausgebildet, so dass an ihm ein mit einem Klettband versehenes Dekorationselement 16 auf einfache Weise an- und abnehmbar ist.

Claims (26)

  1. Vorhang für Fenster (4), Türen oder dergleichen mit einem Vorhangelement (5), das zumindest an zwei gegenüberliegenden Endbereichen (6a, 6b) mit jeweils einem Querelement (7a, 7b) versehen ist, wobei das Vorhangelement (5) über wenigstens zwei Schnüre (8a, 8b) an Halterungen (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) gehalten ist, die wiederum an dem Fenster (4) oder am Fensterbereich (10a, 10b) befestigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an oder in den Querelementen (7a, 7b) Klemmvorrichtungen (11a, 1lb, 11c, 11d) vorgesehen sind, mittels derer die Schnüre (8a, 8b) lösbar klemmend beaufschlagt werden, wobei die Querelemente (7a, 7b) entlang der Schnüre (8a, 8b) verlagerbar gehalten sind.
  2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) nach Art eines Kordelstoppers ausgebildet ist.
  3. Vorhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) zumindest bereichsweise in einer Ausnehmung (13) der Querelemente (7a, 7b) angeordnet ist.
  4. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) stoff-, form- oder kraftschlüssig in einer Ausnehmung (13) eines Querelementes (7a, 7b) befestigt ist.
  5. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) mit einem Handhabungsbereich (12) versehen ist, mit welchem eine Klemmwirkung der Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) aktivier- und/oder aufhebbar ist.
  6. Vorhang nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhabungsbereich (12) der Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) im Endmontagezustand des Vorhanges in die vom Fenster (4), Tür oder dergleichen wegweisende Richtung B des Vorhanges ausgerichtet ist.
  7. Vorhang nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhabungsbereich (12) der Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) im Endmontagezustand des Vorhanges in eine rechtwinklig zur Langsachse der Schnur (8a, 8b) verlaufenden Richtung ausgerichtet ist.
  8. Vorhang nach einem der Ansprüche 5–7, dadurch gekennzeichnet, dass der Handhabungsbereich (12) der Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) in Richtung der Längserstreckung der Querelemente (7a, 7b) ausgerichtet ist.
  9. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Querelement (7a, 7b) als im Wesentlichen stabförmiges Hohlprofil ausgebildet ist.
  10. Vorhang nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) im Wesentlichen im Innenbereich des als Hohlprofil ausgebildeten Querelementes (7a, 7b) angeordnet ist.
  11. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorhangelement (5) plissee-artig ausgebildet ist.
  12. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Schnur (8a, 8b) das Vorhangelement (5) mehrmals durchdringt.
  13. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre (8a, 8b) nur an einer Endseite mit Halterungen (9a, 9b) an einem Fenster (4) oder an einem das Fenster (4) umgebenden Bereich (10) befestigt sind und das andere Ende der Schnüre (8a, 8b) frei schwebend ist.
  14. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre (8a, 8b) vertikal und damit rechtwinklig zu einer Bodenfläche (14) ausgerichtet sind.
  15. Vorhang nach einem der Ansprüche 1–13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre (8a, 8b) parallel zu einer Bodenfläche (14) ausgerichtet sind.
  16. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Schnüre (8a, 8b) zueinander parallel ausgerichtet sind.
  17. Vorhang nach einem der Ansprüche 1–15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnüre (8a, 8b) zueinander einen spitzen Winkel einschließen.
  18. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Halterung (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) einen Aufnahmebereich (15) zur Aufnahme eines Dekorationselementes umfasst.
  19. Vorhang nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Dekorationselement (16) über eine Klettverschlussverbindung mit der Halterung (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) lösbar verbunden ist.
  20. Vorhang nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (15) des Dekorationselementes (16) als Flauschband ausgebildet ist.
  21. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) integral in wenigstens einem Querelement (7a, 7b) ausgebildet ist.
  22. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (11a, 11b, 11c, 11d) in einer Klemmstellung vorgespannt ist und diese Vorspannung über eine Feder und/oder ein elastomeres Material ausgeübt wird.
  23. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Halterung (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) als Spannschuh ausgebildet ist, der in ein Fenster (4) und/oder einen das Fenster (4) umgebenden Bereich (10a, 10b) einklemmbar ist.
  24. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Halterung (9a, 9b, 9c, 9d, 9e, 9f) mit einem selbstklebenden Band versehen ist und mit dem selbstklebenden Band an einem Fenster (4) und/oder an einem das Fenster (4) umgebenden Bereich (10a, 10b) befestigbar ist.
  25. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Querelement (7a, 7b) steif ist.
  26. Vorhang nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorhangelement (5) im Wesentlichen flächig ausgebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202013000031U1 (de) 2013-01-07 2013-01-23 W. Schmidt Gmbh Fenster- oder Türdekoration

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