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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen längenverstellbaren
Stock insbesondere zur Verwendung als Wanderstock, Trekkingstock,
Nordic Walking-Stock, Langlaufstock oder Skistock, sowie eine Klemmvorrichtung
zur Festlegung der relativen Position von Rohrabschnitten eines
solchen Stockes.
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STAND DER TECHNIK
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Um
einen Wanderstock, Trekkingstock, Nordic Walking-Stock, Langlaufstock
oder Skistock in seiner Länge variabel auszugestalten,
wurden Mechanismen entwickelt, die es erlauben, zwei den Stock bildende
Rohrabschnitte jeweils den Bedürfnissen entsprechend in
ihrer axialen Lage unterschiedlich einzustellen. Dazu werden in
der Regel zwei Rohrabschnitte verwendet, welche einen unterschiedlichen
Durchmesser aufweisen, so dass das eine Rohr in das andere zur Verstellung
teleskopierbar eingeschoben werden kann.
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Einerseits
gibt es zu diesem Zweck Vorrichtungen, bei welchen der Klemmmechanismus
gewissermassen im Inneren der den Stock bildenden Rohre angeordnet
ist. Aus der
EP 1450906 ist
beispielsweise eine Vorrichtung bekannt, bei welcher ein in einem
Innenrohr befestigter und in das Aussenrohr hineinragender Gewindestab
vorgesehen ist, auf welchem ein konisch ausgebildetes Innenelement
mit einem Innengewinde gelagert ist. Um dieses Innenelement herum
ist ein Spreizelement mit einem Gegenkonus angeordnet, welches,
wenn das Innenelement in das Spreizelement durch Drehung der beiden Rohrabschnitte
hinein getrieben wird, in die beiden Rohrabschnitte festlegender
Weise gespreizt wird.
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Andererseits
gibt es Vorrichtungen, welche auf der Aussenseite, im Sinne einer
Schelle, angeordnet sind. So beschreibt beispielsweise die
DE 69401765 eine Vorrichtung,
bei welcher um ein geschlitztes Rohr eine Manschette sowie ein Klemmhebel
angeordnet ist, und bei welcher der Klemmhebel mit einem durch an
der Manschette angeordnete Vorsprünge hindurchtretenden
Stift umgelegt und damit die Klemmvorrichtung geklemmt werden kann.
Bei dieser Konstruktion wird also das innen liegende Rohr nicht
direkt durch die Manschette geklemmt sondern die Manschette liegt
auf dem Aussenrohr auf, das Aussenrohr verfügt über
einen Schlitz, und die Klemmvorrichtung presst mit anderen Worten
das Aussenrohr an das Innenrohr.
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Eine
weitere Vorrichtung, welche aussen angeordnet ist, ist aus der
EP 1217224 bekannt. Hier
ist ebenfalls ein Klemmhebel den Schlitz einer Manschette umgreifend
angeordnet, welcher in einer Kippbewegung um eine Achse senkrecht
zur Stockachse umgelegt werden kann, und welcher gewissermassen
gabelförmig ausgebildet ist. Die
EP 1787693 A1 und die
EP 0641578 A1 beschreiben
beide eine Klemmvorrichtung an einer axial beweglichen Manschette
mit einem Hebel, dessen Drehachse parallel zur Stockachse verläuft.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Der
Erfindung liegt demnach insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte Klemmvorrichtung insbesondere für einen Stock
(Wanderstock, Trekkingstock, Nordic Walking-Stock, Langlaufstock oder
Skistock) vorzuschlagen, wobei es sich um eine Klemmvorrichtung
handelt, welche aussenseitig angeordnet ist. Es geht also um die
Verbesserung einer Klemmvorrichtung für einen Wanderstock,
Trekkingstock, Nordic Walking-Stock, Langlaufstock oder Skistock,
sowie auch ggf. für andere teleskopierbare Gegenstände
aus anderen Bereichen der Technik wie Stative, Lampenständer,
Gartengeräte, Werkzeuge etc. zur lösbaren axialen
Festlegung eines in eine Öffnung der Klemmvorrichtung einschiebbaren Stockrohrs
bzw. Rohrabschnittes, wobei die Klemmvorrichtung eine Manschette
umfasst, welche den Rohrabschnitt wenigstens in einem axialen Abschnitt umgreift
und im geschlossenen Zustand klemmt. Es handelt sich dabei bevorzugtermassen
nicht um eine Manschette, bei welcher ein geschlitztes Aussenrohr gegen
ein Innenrohr gepresst wird, sondern vielmehr um eine Manschette,
welche beispielsweise auf der einen Seite in einem Aussenrohr gelagert
ist, über dieses auf der dem Innenrohr zugewandten Seite hervor
steht, und in diesem vorstehenden Bereich selber geschlitzt ist
und so eine Klemmung des Innenrohres erlaubt.
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Die
Lösung dieser Aufgabe wird bevorzugtermassen dadurch erreicht,
dass eine Klemmvorrichtung für einen Wanderstock, Trekkingstock,
Nordic Walking-Stock, Langlaufstock oder Skistock mit einer Stockachse
in Längsrichtung zur lösbaren axialen Festlegung
eines in eine Öffnung der Klemmvorrichtung einschiebbaren
ersten Rohrabschnittes vorgesehen ist, wobei die Klemmvorrichtung
eine Manschette umfasst, welche den ersten, inneren Rohrabschnitt
wenigstens in einem axialen Abschnitt umgreift und im geschlossenen
Zustand klemmt. Dabei weist die Manschette wenigstens im den ersten
Rohrabschnitt umgreifenden Bereich wenigstens einen axialen, den
Umfang der Manschette in diesem Bereich variabel machenden ersten
Schlitz auf und ist im verbleibenden axialen Bereich im Wesentlichen umlaufend
ausgebildet. Die erfindungsgemässe Klemmvorrichtung ist
bevorzugt dadurch gekennzeichnet, dass an dem den ersten Rohrabschnitt
umgreifenden Bereich an einem ersten Umfangsabschnitt der Manschette
ein Klemmhebel über eine im Wesentlichen senkrecht zur
Stockachse verlaufende Drehachse angeachst oder axial verschieblich
gelagert ist. Ferner ist in, respektive an diesem Klemmhebel ein
Spannelement von der Drehachse vorzugsweise radial nach aussen versetzt
auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Klemmhebels gelagert.
Dabei ist das Spannelement derart angeordnet, dass es den den ersten
Rohrabschnitt umgreifenden Bereich der Manschette auf der dem Klemmhebel
gegenüberliegenden Seite umläuft. Zusätzlich
ist das Spannelement derart angeordnet, dass bei Verschwenkung,
Kippung, Drehung oder Verschiebung des Klemmhebels das Spannelement
zum Klemmhebel verschoben wird, wodurch der erste Rohrabschnitt
in seiner axialen Verschieblichkeit und/oder in seiner Drehbarkeit
um die Längsachse bezüglich der Klemmvorrichtung
bzw. gegenüber einem zweiten Rohrabschnitt festgelegt wird.
Grundsätzlich kann die Klemmvorrichtung an einem Stockgriff
angeformt oder mit diesem verbunden sein. In diesem Fall kann entweder
der Stockgriff auf unterschiedlichen axialen Positionen festgelegt
werden, oder es ist möglich, unterschiedliche Stockgriffe
auf einem Stock zu befestigen.
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Typischerweise
ist im umlaufenden Bereich der Manschette ein Aussenrohr bzw. ein
zweiter Rohrabschnitt gelagert, und zwar in einer Weise, dass der
geschlitzte Bereich ausserhalb des Aussenrohres angeordnet ist.
Alternativ dazu kann der umlaufende Bereich aber auch an einen Stockgriff
angeformt oder an diesem befestigt sein.
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Gemäss
einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist das vorzugsweise
unelastisch ausgebildete Spannelement ringförmig oder klammerförmig
mit zwei freien Enden ausgebildet, wobei das Spannelement vorzugsweise
als ein Bügel oder ein Band, vorzugsweise aus Metall oder
Kunststoff, ausgebildet ist, welcher bzw. welches in zwei Führungsöffnungen
des Klemmhebels eingreift bzw. durch die Führungsöffnungen
durchgreift oder mittels eines Achstiftes am Klemmhebel befestigt
ist.
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Gemäss
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Klemmhebel
zwischen einer offenen Position, in welcher der erste Rohrabschnitt
axial in der Manschette und/oder im zweiten Rohrabschnitt verschieblich
ist und einer geschlossenen Position, in welcher der erste Rohrabschnitt
in seiner axialen Position festgelegt ist, schwenkbar, wobei ein
Abstand zwischen der Drehachse und einer vom Spannelement umgriffenen
Kante an der dem Klemmhebel radial gegenüberliegenden Peripherie
der Manschette an der Oberkante des Spannelements in der geschlossenen
Position kleiner ist als der entsprechende bzw. analoge Abstand
in der offenen Position.
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Der
Klemmhebel ist vorzugsweise an zwei einander entlang der Drehachse
des Klemmhebels gegenüberliegenden Seiten eines einseitigen
Vorsprungs der Manschette befestigt und besteht vorzugsweise wenigstens
teilweise aus Kunststoff oder Metall, z. B. Druckgussaluminium.
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Gemäss
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Klemmhebel
zur Festlegung der Klemmvorrichtung um die im Wesentlichen senkrecht zur
Stockachse verlaufende Drehachse verschwenkbar oder drehbar, bevorzugt
um einen Winkel im Bereich von ca. 30–180 Grad, insbesondere
bevorzugt um einen Winkel im Bereich von ca. 60–90 Grad.
Dabei wird die Manschette im geschlitzten Bereich gegen das Innenrohr
bzw. den ersten Rohrabschnitt gepresst.
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Bei
der Variante der Stocklängenfestlegung durch Verschiebung
des Klemmhebels, wird vorzugsweise die Klemmvorrichtung durch eine
Verschiebung des Klemmhebels in einer Richtung parallel zur Stockachse
entlang der Längsrichtung des Schlitzes festgelegt.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Klemmhebel mindestens einen Arm aufweist, welcher beim
offenen Zustand der Klemmvorrichtung vorzugsweise im Wesentlichen
senkrecht zur Stockachse absteht. Beim geschlossenen Zustand der
Klemmvorrichtung ist der Arm vorzugsweise im Wesentlichen parallel
zur Stockachse und im Wesentlichen anliegend an der Manschette angeordnet.
Dabei kann dieser erste Arm an einem freien Ende des Klemmhebels über eine Überbrückung
mit einem zweiten Arm verbunden oder mit diesem einstückig
ausgebildet sein, wobei zwischen dem ersten Arm und dem zweiten
Arm vorzugsweise eine Ausnehmung angeordnet sein kann. Die genannte Überbrückung
verfügt vorzugsweise über eine an die Rundung
respektive Aussenkontur des Stockes und/oder der Manschette angepasste
Innenseite, welche beim geschlossenen Zustand der Klemmvorrichtung
an den Stock respektive an die Manschette anliegend angeordnet ist,
und welche bevorzugtermassen den Stock respektive die Manschette
derart umgreifend ausgestaltet ist, dass der Klemmhebel in den geschlossenen
Zustand u. a. durch dieses Umgreifen selbsteinrastend einschnappt.
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Vorteilhafterweise
ist der Klemmhebel in der offenen Position so angeordnet, dass die
Drehachse sich axial versetzt unterhalb der Führungsöffnungen befindet,
und dass der Klemmhebel in eine geschlossene Position verschwenkbar
ist, in welcher ein Winkel zwischen der Stockachse, bzw. zwischen
einer Halbierenden, die in axialer Richtung mindestens durch den
ersten Schlitz verläuft und die Manschette in zwei Umfangsabschnitte
aufteilt, und einer Ebene, welche durch die beiden Führungsöffnungen
und die Drehachse, respektive zwei Anachspunkte für den Klemmhebel
an der Manschette, verläuft, im geschlossenen Zustand mindestens
90 Grad, vorzugsweise mehr als 90 Grad beträgt, und insbesondere bevorzugt
im Bereich zwischen 100 und 135 Grad liegt, wobei der Klemmhebel
vorzugsweise in die geschlossene Position einrasten kann.
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Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform der Klemmvorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmhebel derart ausgebildet
ist, dass er selbsteinrastend in den geschlossenen und/oder offenen
Zustand einschnappt, wobei zu diesem Zweck der Klemmhebel bevorzugtermassen über
entsprechend abgeflachte Bereiche oder Erhebungen und korrespondierende
Vertiefungen verfügt.
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Die
Manschette verfügt normalerweise über eine im
Wesentlichen zylindrische oder polygonale Aussenfläche
(gegebenenfalls zusätzlich gerippt oder ähnliches).
Vorzugsweise weist die Manschette im geschlossenen Zustand der Klemmvorrichtung
bei im Wesentlichen vollständig zusammengepresstem Schlitz
im vom Klemmhebel umgriffenen Bereich eine im Wesentlichen kreiszylindrische
Aussenfläche auf. Generell gilt, dass die Manschette wenigstens
teilweise aus Kunststoff bestehen kann. Auch Mehrkomponentenbauweisen
sind möglich, und es ist beispielsweise möglich,
auf der Innenseite der Manschette im geschlitzten Bereich, in welchem
die Manschette den ersten Rohrabschnitt umgreift, zusätzlich eine
Beschichtung vorzusehen, welche den Reibschluss erhöht.
Alternativ oder zusätzlich dazu können an der
Innenseite der Manschette axial verlaufende Längsnuten
oder Rippen vorgesehen sein, beispielsweise auf zwei gegenüberliegenden
Seiten, wobei in derartigen Längsnuten aber auch Streifen aus
den Reibschluss erhöhenden Materialien eingelegt sein können.
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Vorteilhafterweise
weist zusätzlich wenigstens der mindestens eine Arm des
Klemmhebels auf der der Manschette oder auf der dem Stockrohr zugewandten
Innenseite eine konkave, an die Aussenfläche der Manschette
beim geschlossenen Zustand der Klemmvorrichtung angepasste Vertiefung
auf. So verrastet der Klemmhebel gewissermassen beim Umlegen in
die Position parallel zur Stockachse durch ein Aufschnappen auf
die Oberfläche der Manschette und/oder des Stockrohrs.
Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass
der Klemmhebel auf der der Manschette zugewandten Innenseite eine
konkave, an die Aussenfläche der Manschette beim offenen
Zustand der Klemmvorrichtung angepasste Vertiefung aufweist. Auch
diese Ausgestaltung führt zu einem selbsteinrastenden Effekt,
hier nun aber bei der offenen Position.
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Gemäss
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann die Klemmvorrichtung
entsprechend so ausgestaltet sein, dass der erste Umfangsabschnitt
einen Vorsprung aufweist, an dem der Klemmhebel angeachst ist, und
dass der erste axiale Schlitz um im Wesentlichen 90 Grad verdreht
zur Drehachse und vorzugsweise um mindestens 90 Grad, insbesondere
bevorzugt um im Wesentlichen 90 Grad in Umfangsrichtung versetzt
zum Vorsprung angeordnet ist. Dabei verfügt vorzugsweise
die Manschette auf der dem ersten Schlitz gegenüberliegenden
Seite der Manschette über einen zweiten, vorzugsweise analogen
Schlitz, wobei das Spannelement beide Schlitze umgreift. Dabei ist
der erste Schlitz, vorzugsweise auch der zweite Schlitz in der dem
ersten Rohrabschnitt zugewandten Richtung offen ausgebildet. Eine
besonders elegante und konstruktiv einfache Konstruktion ist in
diesem Zusammenhang dann möglich, wenn die beiden Schlitze,
sowie bevorzugtermassen zudem der Klemmhebel (vorzugsweise mit zwei
Armen und einer Überbrückung) bezüglich einer
Spiegelebene, welche parallel zur Achse des Stockes angeordnet ist,
im Wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet sind. Bevorzugtermassen ist
die gesamte Manschette in diesem Sinne spiegelsymmetrisch.
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Generell
gilt zudem, dass der Schlitz in der dem ersten Rohrabschnitt zugewandten
Richtung offen ausgebildet sein kann, wobei bevorzugtermassen in
der dem ersten Rohrabschnitt abgewandten Region der erste Schlitz,
und vorzugsweise auch der zweite Schlitz, bevorzugt beidseitig teilweise
in Umfangsrichtung umlaufende Erweiterungen aufweist, um die Klemmung
zu erleichtern. Bei der bestimmungsgemässen Verwendung
verfügt normalerweise der axiale Schlitz im offenen Zustand über
eine Weite im Bereich von 1–5 mm, bevorzugt im Bereich von
1.5–2.5 Millimeter, und/oder eine axiale Länge
im Bereich von 0.5–3 cm, insbesondere bevorzugt 0.8–1.5
Zentimeter. Dies bei den typischen Rohrdurchmessern in diesem Bereich
von 10–20 mm, insbesondere von 12–16 mm.
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Des
Weiteren ist es von Vorteil, wenn die Manschette im Bereich, in
dem es vom Spannelement umgriffen wird, mindestens einen mindestens teilweise
in Umfangsrichtung umlaufenden axialen Absatz und/oder mindestens
teilweise umlaufenden Flansch aufweist, auf dem das Spannelement
bei geschlossener Position der der Klemmvorrichtung aufliegen kann.
Alternativ dazu kann die Manschette im Bereich, in dem es vom Spannelement
umgriffen wird, eine mindestens teilweise in Umfangsrichtung umlaufende
Ringnut aufweisen, in welcher das Spannelement bei geschlossener
Position der Klemmvorrichtung liegen kann.
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Gemäss
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Klemmhebel
und/oder die Manschette derart ausgebildet, dass der Klemmhebel selbsteinrastend
in den geschlossenen und/oder offenen Zustand einschnappt, und dass
dadurch vorzugsweise eine Überdrehung des Klemmhebels über den
geschlossenen Zustand hinaus verhindert werden kann, wobei vorzugsweise
der Klemmhebel an seinem freien Ende einen Bereich aufweist, der
einen zweiten Rohrabschnitt, in den der erste Rohrabschnitt eingeführt
ist, oder die Manschette in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht
zur Stockachse übergreift.
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Zusätzlich
kann am Klemmhebel und/oder an der Manschette eine Sicherungsvorrichtung
vorgesehen sein, mit welcher die Position des Klemmhebels in der
offenen und/oder der geschlossenen Position festgelegt werden kann.
Dadurch kann verhindert werden, dass der Klemmhebel von der geklemmten,
bzw. geschlossenen Position von selbst wieder in die offene Position
zurück klappt.
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Des
Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen Stock, insbesondere
Wanderstock, Trekkingstock, Nordic Walking-Stock, Langlaufstock
oder Skistock mit einer Klemmvorrichtung, wie sie oben beschrieben
wurde, insbesondere bevorzugt zur Längenverstellung von
wenigstens zwei Rohrabschnitten, oder drei oder sogar vier Rohrabschnitten.
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Des
Weiteren kann bevorzugtermassen zusätzlich zur erfindungsgemässen
Klemmvorrichtung eine auf der Innenseite der Rohrabschnitte angeordnete
zweite Klemmvorrichtung mit wenigstens einem Spreizelement vorgesehen
sein. Mit anderen Worten kann die vorgeschlagene Klemmvorrichtung
in Kombination beispielsweise mit einer zweiten, inneren Klemmvorrichtung,
wie sie in der
EP 1450906 beschrieben
und beansprucht wird, eingesetzt werden. Die erfindungsgemässe
zusätzliche aussenseitige Klemmvorrichtung kann verhindern,
dass sich die innen liegende Klemmvorrichtung beispielsweise beim Tourengehen
durch Verdrehbewegungen der zwei oder mehreren Rohrabschnitte gegeneinander
von selbst löst.
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Weitere
bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
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KURZE ERLÄUTERUNG
DER FIGUREN
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Die
Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläutert
werden. Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Klemmvorrichtung gemäss einem
ersten Ausführungsbeispiel in einer Position zwischen der
offenen Position und der geschlossenen Position;
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2 eine
seitliche Ansicht einer Klemmvorrichtung gemäss dem ersten
Ausführungsbeispiel in der offenen Position, wobei die
Stockachse vertikal ausgerichtet ist;
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3 eine
seitliche Ansicht einer Klemmvorrichtung gemäss dem ersten
Ausführungsbeispiel in der geschlossenen Position, wobei
die Stockachse im Wesentlichen horizontal ausgerichtet ist;
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4 eine
Ansicht einer Klemmvorrichtung gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel
in der offenen Position, entlang der Stocklängsachse von
oben gesehen.
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WEGE ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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In
der Folge soll unter Zuhilfenahme von Ausführungsbeispielen
die Erfindung illustriert werden. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele
dienen der Stützung der Erfindung und sollen nicht zur Einschränkung
des allgemeinen Erfindungsgedankens, wie er in den Patentansprüchen
formuliert ist, hinzugezogen werden.
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In
den 1 bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemässen Klemmvorrichtung dargestellt,
wobei in 3 die Klemmvorrichtung im geschlossenen
Zustand dargestellt ist, in 1 im halb-offenen
Zustand und in den 2 und 4 im offenen
Zustand. Unter offen ist dabei jeweils zu verstehen, dass die Klemmvorrichtung
in einem Zustand ist, bei welchem das innen geführte Rohr
bzw. der erste Rohrabschnitt 1 bezüglich der Manschette 3 bzw.
gegenüber dem aussen geführten Rohr bzw. dem zweiten
Rohrabschnitt 2 im Wesentlichen axial frei verschoben werden
kann. Unter geschlossen ist zu verstehen, dass das der erste, innere
Rohrabschnitt 1 bezüglich der Manschette 3 bzw. bezüglich
dem zweiten, äusseren Rohrabschnitt 2 im Wesentlichen
in axialer Richtung festgelegt ist.
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Die
Klemmvorrichtung umfasst eine Manschette 3, in welcher
ein äusseres Rohr 2 befestigt ist. Das äussere
Rohr 2 ist dazu in die Manschette 3 bis zu einem
Absatz oder Anschlag eingeschoben, und kann an der Manschette 3 entweder
durch reinen Kraftschluss oder aber auch unter Verwendung eines Klebers
oder Ähnliches befestigt sein. In diesem zweiten Rohrabschnitt 2 und
der Manschette 3 ist ein erster Rohrabschnitt 1 im
Prinzip beweglich und verschieblich eingeführt. Die Klemmvorrichtung
dient der axialen Festlegung der relativen Position der beiden Rohrabschnitte 1 und 2.
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Zu
diesem Zweck verfügt die Klemmvorrichtung im über
den zweiten Rohrabschnitt 2 hervorstehenden Bereich über
einen Bereich 4, in welchem mindestens ein axialer Schlitz 5, 5' vorgesehen
ist. Der Schlitz 5, 5' verläuft über
einen Teil der Länge der Manschette 3, vorzugsweise
nicht über die gesamte Länge der Manschette 3,
d. h. sodass die Manschette 3 in ihrem oberen Teil durch
mindestens einen Schlitz 5, 5' umfangsseitig U
unterbrochen und im unteren Teil umlaufend ausgebildet ist. In 4 sind
zwei einander gegenüberliegende Schlitze 5, 5' dargestellt,
d. h. im oberen Teil ist die Manschette 3 in Form von zwei
Halbschalen ausgestaltet, welche im unteren Teil miteinander verbunden
sind. Der axiale Schlitz 5, 5' kann dabei, wie
dies in den 1–3 dargestellt
ist, auch noch etwas in jenen Bereich hereinragen, in welchem der
zweite Rohrabschnitt 2 gelagert ist. Der Schlitz 5, 5' ist
auf der dem ersten Rohrabschnitt 1 zugewandten Seite offen,
das heisst, es gibt ein offenes Ende dieses Schlitzes 5, 5'.
Auf der dem zweiten Rohrabschnitt 2 zugewandten Seite weist der
Schlitz 5, 5' eine umfangsseitige Erweiterung
auf. Auf einer Seite der Manschette 3, bzw. in einem der beiden
Umfangsabschnitte 6, 7 des geschlitzten Bereichs 4 der
Manschette 3 ist ein Vorsprung 8 angeordnet. Der
Vorsprung 8 steht dabei in radialer Richtung bezüglich
der Stockachse 13 von der Manschette 3, bzw. dem
entsprechenden ersten Umfangsabschnitt 6 ab und ist vorzugsweise
einstückig mit der Manschette 3 ausgebildet. Der
Vorsprung 8 verfügt über zwei einander
gegenüberliegende Nuten resp. Hinterschnitte, so dass ein
zusätzlich vorgesehener Klemmhebel 9 in diesen
Nuten resp. hinter diesen Hinterschnitten eingreifen und so an der
Manschette 3 angeachst und vorzugsweise befestigt werden kann.
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Der
Klemmhebel 9 verfügt über mindestens einen
Arm 9a, wodurch der Klemmhebel 9 länglich ausgebildet
ist. Der in den 1–4 dargestellte Klemmhebel 9 weist
zwei Arme 9a, 9b auf, wobei diese am freien Ende
des Klemmhebels 9, welches nicht an der Manschette 3 angeachst
ist, über eine Überbrückung 9c miteinander
verbunden sind. Die Überbrückung 9c,
welche im Wesentlichen quer zur Stockachse 13 verläuft,
ist somit zwischen den beiden Armen 9a, 9b an
deren freien und dem Vorsprung 8 gegenüber angeordneten
Enden angeordnet. Gemäss dem in den 1–4 dargestellten Ausführungsbeispiel
befindet sich zwischen den beiden Armen 9a, 9b eine
Ausnehmung 9d. In den 1–4 ist
ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem der Klemmhebel 9 zweiarmig
ausgebildet ist und den Vorsprung 8 mit seinen beiden Armen 9a, 9b umgreift,
bzw. an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Vorsprungs 8 befestigt
ist. Dabei ist der Klemmhebel 9 an seinen Armen 9a, 9b über Stifte
oder einen durchgehenden Stift an der Manschette 3 bzw.
dessen Vorsprung 8 schwenkbar befestigt, wobei jeder Stift
sowohl in eine Ausnehmung beider Arme 9a, 9b des
Klemmhebels 9, als auch in eine Ausnehmung im Vorsprung 8 bzw.
in der Manschette 3 hineinragt. Andere gelenkartig wirkende Verbindungen,
bekannt z. B. von herkömmlichen Schnallen, wie z. B. Skischuhschnallen,
sind jedoch ebenfalls möglich.
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Zusätzlich
verfügt der Klemmhebel 9 auf seiner der Manschette 3 zugewandten
Innenseite über eine konkave Ausgestaltung, wie sie insbesondere
in 1 erkennbar ist, was dazu führt, dass
der Klemmhebel 9 in der geschlossenen Position gemäss 3 an
der Aussenseite der Manschette 3 anliegt bzw. die Manschette 3 in
Umfangsrichtung U teilweise umschliesst.
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Am
Klemmhebel 9 ist ferner ein Spannelement 12 angeordnet,
welches vorzugsweise, und gemäss dem in den 1–4 dargestellten
Ausführungsbeispiel als Bügel oder Klemme, insbesondere bevorzugt
aus Metall oder Kunststoff ausgebildet ist. Die beiden freien Enden
des Bügels 12 greifen in je eine Führungsöffnung 11 im
Klemmhebel 9 bzw. in dessen Armen 9a, 9b ein
bzw. sind darin gefangen. Eine Führungsöffnung 11a, 11b kann
beispielsweise ein Loch wie z. B. ein Sackloch oder gar eine Durchgangsöffnung,
oder eine Nut sein. Wie bereits erwähnt kann das Spannelement
an den Enden auch Ausnehmungen oder Öffnungen aufweisen,
in welche am Hebel befestigte oder angeformte Achstifte eingreifen.
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In
der Folge soll die Funktionsweise der Klemmvorrichtung unter Bezugnahme
auf die Figuren näher erläutert werden. Zur Festlegung
der axialen Position des ersten Rohrabschnittes 1 kann
der Klemmhebel 9 an das Stockrohr resp. an den dortigen
das Stockrohr umgreifenden Bereich der Manschette 3 umgeklappt
werden, so dass die in der 3 dargestellte
geschlossene Position erreicht wird.
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In
der offenen Position, wie sie in 2 dargestellt
ist, ist der Klemmhebel 9 im Wesentlichen mit seiner Langsachse 15 senkrecht
zur Stockachse 13 angeordnet, bzw. er steht im Wesentlichen
senkrecht vom Stockrohr ab. Das Spannelement 12 ist versetzt von
der Drehachse 10 des Klemmhebels 9 am Klemmhebel 9 befestigt.
Dadurch wird bewirkt, dass das Spannelement 12 beim Herunterklappen
des Klemmhebels 9 angezogen wird, bzw. enger an die Manschette 3 gepresst
wird und somit die Breite der Schlitze 5, 5' der
Manschette 3 verringert wird.
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Wenn
der Klemmhebel 9 sich in der offenen, gemäss dem
in 1–4 dargestellten
Ausführungsbeispiel in hochgeklappter, im Wesentlichen senkrecht
zur Stockachse 13 ausgerichteter Position befindet, ist
der obere Bereich der Manschette 3 entsprechend im entspannten
Zustand und der erste Rohrabschnitt 1 kann in dieser Manschette 3 und
damit im zweiten Rohrabschnitt 2 verschoben werden. Der
Klemmhebel 9 bzw. seine Arme 9a, 9b sind
an ihren der Manschette 3 zugewandten angeachsten Enden
mit einer abgerundeten Kontur 17 in einem konkaven Einschnitt 16 bzw.
einem Hinterschnitt oder einer Nut auf beiden Seiten des Vorsprungs 8 an
der Manschette 3 geführt und darin im Rahmen des Drehradius
des Klemmhebels 9 drehbar bzw. schwenkbar gelagert.
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In
der in 2 dargestellten offenen Position ist das Spannelement 12 bezüglich
der Manschette 3 maximal gelockert. Die Führungsöffnungen 11a, 11b sind
bei offener Position des Klemmhebels 9 nur leicht bezüglich
der Stockachse 13 radial versetzt zur Drehachse 10 angeordnet,
vorzugsweise radial ausserhalb der Drehachse 10 bzw. der
Anachspunkte 10a, 10b des Klemmhebels 9 an
der Manschette 3 in Bezug zur Stockachse 13. In
offener Position des Klemmhebels 9 befindet sich die Drehachse 10 bzw. die
beiden Anachspunkte 10a, 10b axial versetzt unterhalb
der Führungsöffnungen 11a, 11b.
In dieser offenen Position des Klemmbügels 9 ist
der Abstand d1 zwischen der Drehachse 10 und der Peripherie
der Manschette 3 an der dem Klemmhebel 9 gegenüberliegenden
Seite der Manschette 3 im geschlitzten Bereich 4 an
der Oberkante des Spannelements 12 im Wesentlichen maximal,
der Schlitz 5, 5' hat seine maximale Breite. Der
spitze Winkel im offenen Zustand zwischen der Stockachse 13,
bzw. zwischen einer Halbierenden 17, die in axialer Richtung
mindestens durch den ersten Schlitz 5 verläuft
und die Manschette 3 in zwei Umfangsabschnitte 6, 7 aufteilt,
und einer Ebene 16, welche durch die beiden Führungsöffnungen 11a, 11b und
die beiden Anachspunkte 10a, 10b verläuft,
ist mit dem Referenzzeichen α1 gekennzeichnet. Dieser Winkel α1
im offenen Zustand ist kleiner als 90 Grad, bevorzugt im Bereich
von ca. 0 bis ca. 60 Grad, und insbesondere bevorzugt weniger als
ca. 50 Grad. In dieser offenen Position ist der Klemmhebel 9 vorzugsweise
hochgeklappt, d. h. im Wesentlichen ca. senkrecht zur Stockachse 13 bzw. der
Längsachse der Manschette 3 angeordnet. Der obere
Teil der Manschette 3 ist dabei entspannt und somit der
Schlitz bzw. die Schlitze 5, 5' weit offen. In dieser
Position kann der erste Rohrabschnitt 1 im Wesentlichen
frei in der Manschette 3 resp. im zweiten Rohrabschnitt 2 verschoben
werden.
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Wird
nun der Klemmhebel 9 in 1 oder 2 im
Gegenuhrzeigersinn gedreht bzw. hinuntergeklappt, so muss zunächst
gegen die elastische Rückstellkraft des zweiten Umfangsabschnittes 7 der Manschette 3 eine
etwas grössere Auslösekraft aufgewendet werden.
Der minimale Abstand zwischen der Drehachse 10 und der
Peripherie der Manschette 3 im geschlitzten Bereich 4 an
der vom Spannelement 12 umgriffenen Kante an der dem Klemmhebel 9 radial
gegenüberliegenden Peripherie der Manschette 3 ist
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dann erreicht,
wenn die Ebene 16, welche durch die beiden Führungsöffnungen 11a, 11b und
die beiden Anachspunkte 10a, 10b verläuft,
senkrecht zur Stockachse 13 verlauft, bzw. wenn der bezüglich
der Stockachse 13 radiale Versatz zwischen der Drehachse 10 und
den Führungsöffnungen 11a, 11b maximal
ist. Nach Erreichen dieses Moments maximaler Spannung, in welchem
der Klemmhebel 9 im Wesentlichen parallel zur Stockachse 13 angeordnet
ist, schnappt in diesem speziellen, in 3 dargestellten Fall,
der Klemmhebel 9 durch eine leichte Überdrehung über
die maximale Spannung hinaus in eine etwas über die parallele
Position bezüglich der Stockachse 13, wie sie
in 3 dargestellt ist, hinaus ein. Dieses Einschnappen
erfolgt durch das formbündige Aneinanderliegen der Innenkontur
des Klemmhebels 9 an der zylindrischen Aussenfläche
der Manschette 3. Durch die Rotation des Klemmhebels 9 um
im Wesentlichen 90° um die Drehachse 10 im Uhrzeigersinn
(in Bezug auf die Ansicht von 1 und 2) wird
also das Spannelement 12 durch die Bewegung des Klemmhebels 9 enger
an die Manschette 3 gezogen, wodurch die beiden Umfangsabschnitte 6, 7 der Manschette 3 zusammengepresst
werden, und somit entsprechend auch die Schlitze 5, 5' verkleinert
werden. Die Führungsöffnungen 11a, 11b sind
auch bei geschlossener Position des Klemmhebels 9 noch
radial versetzt zur Drehachse 10 angeordnet, vorzugsweise
radial ausserhalb der Drehachse 10 bzw. der Anachspunkte 10a, 10b in
Bezug auf die Stockachse 13, und jedenfalls stärker
radial versetzt als in der offenen Position des Klemmhebels 9.
In geschlossener Position des Klemmhebels 9 befindet sich
die Drehachse 10 bzw. die beiden Anachspunkte 10a, 10b axial
versetzt oberhalb der Führungsöffnungen 11a, 11b.
In geschlossener Position des Klemmhebels 9 ist der Abstand
d2 zwischen der Drehachse 10 und der vom Spannelement 12 umgriffenen
Kante an der dem Klemmhebel 9 radial gegenüberliegenden
Peripherie der Manschette 3 im geschlitzten Bereich 4 an der
Oberkante des Spannelements 12 minimal und somit kleiner
als der Klemmabstand d1 in offener Position. Der Schlitz 5, 5' hat
dabei seine minimale Breite, oder kann gar ganz geschlossen sein.
Der Winkel im geschlossenen Zustand zwischen der Stockachse 13,
bzw. zwischen einer Halbierenden 17, die in axialer Richtung
mindestens durch den ersten Schlitz 5 verläuft
und die Manschette 3 in zwei Umfangsabschnitte 6, 7 aufteilt,
und einer Ebene 16, welche durch die beiden Führungsöffnungen 11a, 11b und die
beiden Anachspunkte 10a, 10b bzw. die Drehachse 10 verläuft,
ist mit dem Referenzzeichen α2 gekennzeichnet. Der Winkel α2
im geschlossenen Zustand des Klemmhebels 9 liegt bevorzugt
im Bereich von ca. 90 bis ca. 135 Grad, und insbesondere bevorzugt
im Bereich von ca. 100–120 Grad, ist dabei aber in jedem
Fall grösser als der Klemmwinkel α1 im offenen
Zustand.
-
Die
Innenfläche des oberen Teils 4 der Manschette 3 ist
in geschlossener Position des Klemmhebels 9 so ausgestaltet,
dass dadurch eine kraftschlüssige Klemmung des ersten Rohrabschnittes 1 erfolgt
und dieses nicht mehr axial bezüglich der Manschette 3 resp.
des zweiten Rohrabschnittes 2 verschoben oder um die axiale
Längsachse 13 verdreht werden kann. Der Klemmhebel 9 ist
in der geschlossenen Position durch die konkave Ausgestaltung seiner
der Manschette 3 bzw. dem Stock zugewanden Innenseite in
dieser Position gefangen, und rastet, die Manschette 3 teilweise
umgreifend, ein. Zu diesem Zweck verfügt der Klemmhebel 9 bevorzugtermassen
eine an die äussere Krümmung der Manschette 3 angepasste
Form. Damit der Klemmhebel 9 in der geschlossenen Position
möglichst gut fixiert ist, verfügt dessen vorzugsweise
gerundete Innenseite über einen Umfangsverlauf, welcher
das Aussenrohr 2 in Umfangsrichtung U mindestens teilweise (z.
B. ca. 100–180°) umgreift, wie dies in 3 dargestellt
ist. Dadurch umschnappt diese Innenseite für das Erreichen
der geschlossenen Position die Aussenfläche des Aussenrohrs 2 und
führt zur genannten selbsttätigen Einrastung in
den geschlossenen, und somit leicht über die Maximalspannung überdrehten
Zustand.
-
Damit
der Klemmhebel 9 im geschlossenen Zustand möglichst
wenig über die gesamte Aussenkontur der Manschette 3 hervorsteht,
verfügt die Überbrückung 9c auf
der im geschlossenen Zustand der Manschette 3 zugewandten
Innenseite über eine an die Form des zweiten Rohrabschnittes 2 angepasste
innere Rundung, welche sich, wie dies insbesondere in 3 erkannt
werden kann, an die Aussenfläche des zweiten Rohrabschnittes 2 im
geschlossenen Zustand anschmiegt.
-
Soll
die Klemmvorrichtung aus dieser Position wieder gelöst
werden, so muss zunächst der Klemmhebel 9 nach
aussen um die Drehachse 10 bspw. um im Wesentlichen 90° umgeklappt
werden, so dass das Spannelement 12 sich in Umfangsrichtung
U von der Manschette 3 löst und die Schlitze 5, 5' sich
wieder erweitern.
-
- 1
- erster
Rohrabschnitt, Innenrohr
- 2
- zweiter
Rohrabschnitt, Aussenrohr
- 3
- Manschette
- 4
- geschlitzter
Bereich von 9
- 5
- erster
Schlitz
- 5'
- zweiter
Schlitz
- 6
- erster
Umfangsabschnitt von 3
- 7
- zweiter
Umfangsabschnitt von 3
- 8
- Vorsprung
an 3
- 9
- Klemmhebel
- 9a
- erster
Arm von 9
- 9b
- zweiter
Arm von 9
- 9c
- Überbrückungsbereich
von 9
- 9d
- Ausnehmung
von 9
- 10
- Drehachse
von 9
- 10a
- Anachspunkt
von 9a
- 10b
- Anachspunkt
von 9b
- 11a
- Führungsöffnung
in 9a
- 11b
- Führungsöffnung
in 9b
- 12
- Spannelement
- 13
- Stocklängsachse
- 14
- zentrale Öffnung
in 1–3
- 15
- Langsachse
von 9
- 16
- Ebene
durch 10a, 10b, 11a, 11b
- 17
- Halbierende
Ebene von 3 entlang 5
- α1
- Winkel
zwischen 13 und 16 in offener Position von 9
- α2
- Winkel
zwischen 13 und 16 in geschlossener Position von 9
- d1
- Klemmabstand
in offener Position von 9
- d2
- Klemmabstand
in geschlossener Position von 9
- U
- Umfangsrichtung
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1450906 [0003, 0025]
- - DE 69401765 [0004]
- - EP 1217224 [0005]
- - EP 1787693 A1 [0005]
- - EP 0641578 A1 [0005]