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DE20200835U1 - Innenverkleidungsteil - Google Patents

Innenverkleidungsteil

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DE20200835U1
DE20200835U1 DE20200835U DE20200835U DE20200835U1 DE 20200835 U1 DE20200835 U1 DE 20200835U1 DE 20200835 U DE20200835 U DE 20200835U DE 20200835 U DE20200835 U DE 20200835U DE 20200835 U1 DE20200835 U1 DE 20200835U1
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Germany
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adhesive
interior trim
trim part
carrier
vehicle
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DE20200835U
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Lear Corp GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0212Roof or head liners
    • B60R13/0218Roof or head liners supported by adhesion with the roof panel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • B60R13/0206Arrangements of fasteners and clips specially adapted for attaching inner vehicle liners or mouldings

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

GRÜNECKER KINKEL.DEY.STO.CKMAJR & SCHWANHÄUSSER .* & n.wIa l*t s t ox I &egr; tJä t."
GKS & S MAXIMILIANSTRASSE 58 D-80538 MÜNCHEN GERMANY
Deutsches Patent- und Markenamt Zweibrückenstr. 12
80297 München
RECHTSANWÄLTE
LAWYERS
MÜNCHEN DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LL. M.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LLM.
SONJA SCHÄFFLER
DR. KARSTEN BRANDT
ANJA FRANKE, LL. M.
UTE STEPHANI DR. BERND ALLEKOTTE, LLM.
DR. ELVIRAPFRANG, LLM.
PATENTANWÄLTE PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
MÜNCHEN
DR. HERMANN KINKELDEY
PETER H. JAKOB
WOLFHARD MEISTER
HANS HILGERS
DR. HENNING MEYER-PLATH
ANNELIE EHNOLD
THOMAS SCHUSTER
DR. KLARA GOLDBACH
MARTIN AUFENANGER
GOTTFRIED KLITZSCH
DR. HEIKE VOGELSANG-WENKE
REINHARD KNAUER
DIETMAR KUHL
DR. FRANZ-JOSEF ZIMMER
BETTINA K. REICHELT
DR. ANTON K. PFAU
DR. UDO WEIGELT
RAINER BERTRAM
JENS KOCH, M.S. (U of PA) M.S.
BERND ROTHAEMEL
DR. DANIELA KINKELDEY
DR. MARIA ROSARIO VEGA LASO
THOMAS W. LAUBENTHAL
BERLIN
PROF. DR. MANFRED BÖNING
DR. PATRICK ERK1 M.S. (MIT)*
•PATENTANWALT
KÖLN
DR. MARTIN DROPMANN
CHEMNITZ MANFRED SCHNEIDER
OF COUNSEL PATENTANWÄLTE
AUGUST GRÜNECKER DR. GUNTER BEZOLD DR. WALTER LANGHOFF
DR. WILFRIED STOCKMAIR (-1996)
IHR ZEICHEN/YOUR REF.
UNSER ZEICHEN / OUR REF. DATUM / DATE
G 4689 -829/an 21.01.02
Anmelder: LEAR CORPORATION GMBH & CO. KG
RINGSTRASSE 130 85560 EBERSBERG
Innenverkleidungsteil
GRÜNECKER KINKELDEY
STOCKMAIR & SCHWANHÄUSSER
MAXIMILIANSTR. 58
D-80538 MÜNCHEN
GERMANY
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FAX (GR 3) +49 89 22 02 87
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Innenverkleidungsteil BESCHREIBUNG
■Die Erfindung betrifft ein Innenverkleidungsteil für ein Fahrzeug, insbesondere einen Dachhimmel, mit wenigstens einer integrierten Versteifungsdämmschicht, wobei das Innenverkleidungsteil zumindest entlang im Wesentlichen seines Randes an einigen Randbefestigungsstellen am Fahrzeug lösbar befestigt ist.
Ein solches Innenverkleidungsteil ist beispielsweise in der DE 20004753 in seinem Aufbau aus verschiedenen Schichten beschrieben. Die Versteifungsdämmschicht ist dabei aus zumindest einer biegesteifen Trägerschicht gebildet, die in dem Innenverkleidungsteil integriert ist. Im übrigen besteht das Innenverkleidungsteil weiterhin zumindest aus einer Dekorschicht und einer Stöße dämpfenden Zwischenschicht.
Ein solches Innenverkleidungsteil mit integrierter Versteifungsdämmschicht kann bei Verwendung als Dachhimmel insbesondere als Akustikhimmel ausgebildet sein. Diese Bezeichnung deutet darauf hin, dass ein solches Innenverkleidungsteil eine erhöhte akustische Absorption aufweist und damit in vergrößertem Maß zur Schalldämmung im Fahrzeuginnenraum beiträgt. Allerdings ist eine solche spezielle Ausbildung des Dachhimmels erfindungsgemäß nicht erforderlich.
Das Innenverkleidungsteil ist in der Regel vorgefertigt und wird an entsprechender Stelle des Fahrzeugs angebracht. Insbesondere im Falle des Dachhimmels, aber auch bei anderen Innenverkleidungsteilen, erfolgt eine Befestigung zwischen Fahrzeug und Innenverkleidungsteil nur entlang eines Randes des Innenverkleidungsteils an entsprechenden Randbefestigungsstellen. Im Falle des Dachhimmels sind solche Randbefestigungsstellen beispielsweise dort vorgesehen, wo Haltegriffe oder Sonnenblenden montiert werden. Dabei wird durch die Befestigung der Handgriffe bzw. der Sonnenblenden am Fahrzeug gleichzeitig der Dachhimmel mitbefestigt.
Ausgehend von dem vorbekannten Innenverkleidungsteil liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, dieses unter Beibehaltung der bisherigen Vorteile dahingehend zu verbessern, dass das Innenverkleidungsteil mit einfachen Mitteln zur Steifigkeit der entsprechenden Außenhaut des Fahrzeuges beiträgt und beispielsweise dünnere Bleche für die Außenhaut verwendbar sind, wodurch sich Gewichts- und Kostenersparnisse ergeben.
Diese Aufgabe wird im Zusammenhang mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass weitere Befestigungsstellen zwischen Innenverkleidungsteil und insbesondere Außenhaut des Fahrzeugs durch lösbare, im wesentlichen linien- und/oder flächenförmige Befestigungsmittel gebildet sind.
Durch die zusätzlichen Befestigungsmittel ergibt sich eine erhöhte Beulsteifigkeit der entsprechenden Fahrzeugaußenhaut, so dass für die Außenhaut ein dünneres Blech verwendbar ist. Da das Befestigungsmittel für die weiteren Befestigungsstellen lösbar ist, kann der Dachhimmel weiterhin zerstörungsfrei demontiert und wieder eingebaut werden. Durch die weiteren Befestigungsstellen ist in erhöhtem Maße sichergestellt, dass das Innenverkleidungsteil sich von der Außenhaut in Folge von Verwindungen nicht ablöst. Zur Erhöhung der Beulsteifigkeit der Fahrzeugaußenhaut ist das Befestigungsmittel linien- und/oder flächenförmig angeordnet. Die Anordnung eines linienförmigen Befestigungsmittels kann dabei in Fahrzeuglängsrichtung, in Fahrzeugquerrichtung, diagonal zum Fahrzeug oder auch in anderen Richtungen sowie auch in mehreren Richtungen erfolgen. Ebenso kann sich das flächenförmige Befestigungsmittel ebenfalls in einer oder mehrerer dieser Richtungen erstrecken und aus einem oder mehreren einzelnen Befestigungsmittelflächen oder -Streifen zusammengesetzt sein.
Ein solches linien- und/oder flächenförmiges Befestigungsmittel lässt sich bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dadurch einfach realisieren, dass das Befestigungsmittel beispielsweise als wiederlösbares Verklebemittel ausgebildet ist.
Das Verklebemittel kann beispielsweise bei Einbau des Innenverkleidungsteils an entsprechenden Stellen der Fahrzeugaußenhaut auf deren dem Innenverkleidungsteil zuweisenden Innenseite aufgebracht werden. Wird dann das Innenverkleidungs-
teil durch die entsprechenden Randbefestigungsstellen am Fahrzeug befestigt, kann in diesem Zusammenhang auch die Befestigung an den weiteren Befestigungsstellen durch das Verklebemittel erfolgen.
Um allerdings das Anbringen des Verklebemittels zu vereinfachen und im Hinblick auf das Innenverkleidungsteil das Anbringen reproduzierbar zu ermöglichen, kann das Verklebemittel in Form eines Klebstoffträgers zumindest auf einer der Fahrzeugaußenhaut zuweisenden Rückseite des Innenverkleidungsteils aufgetragen sein.
Die Befestigung zwischen Klebstoffträger und Innenverkleidungsteil bzw. Klebstoffträger und Fahrzeugaußenhaut kann in unterschiedlicher Weise erfolgen. Beispielsweise kann der Klebstoffträger zumindest einseitig mit einem Klebemittel beschichtet sein oder ein solches enthalten. Dieses Klebemittel dient zur Befestigung des Klebstoffträgers an der Fahrzeugaußenhaut. Die Befestigung von Innenverkleidungsteil und Klebstoffträger kann in anderer Weise erfolgen. Bei beidseitiger Beschichtung des Klebstoffträgers mit Klebemittel erfolgt die jeweilige Verbindung über dieses Klebemittel.
Zum Aufbringen des Klebstoffträgers auf dem Innenverkleidungsteil sind mehrere Verfahren denkbar.
Um beispielsweise Fahrzeugverkleidungsteil und Klebstoffträger mit Klebemittel bereits beim Trägerpressen des Innenverkleidungsteils mit einander zu verbinden, kann der Klebstoffträger im One-Step-Verfahren auf dem Innenverkleidungsteil aufgebracht sein.
Es ist auch möglich, erst nach dem Trägerpressen des Innenverkleidungsteils den Klebstoffträger mit Klebemittel aufzubringen, so dass in diesem Fall ein Two-Step-Verfahren verwendet wird.
Um den Klebstoffträger nachträglich in einfacher Weise und an ausgewählten Stellen auf dem Innenverkleidungsteil aufzubringen, kann zumindest das Klebemittel bereits beim Trägerpressen des Innenverkleidungsteils auftragbar sein, was einem Mischverfahren von One- und Two-Step-Verfahren entspricht.
Da der Klebstoffträger linien, streifen- und/oder flächenförmig auftragbar ist, kann es dabei als vorteilhaft angesehen werden, wenn das Klebemittel als Klebefolie ausgebildet ist. Durch Anordnung der Klebefolie auf der Rückseite des Innenverkleidungsteils ist dann bereits festgelegt, wo und in welcher Richtung der Klebstoffträger nachträglich aufgebracht wird, wobei durch die Klebefolie die Haftung des Klebstoffträgers am Innenverkleidungsteil sichergestellt ist. Eine weitere Klebefolie kann die Haftung des Klebstoffträgers an der Fahrzeugaußenhaut sicherstellen. Die Klebefolie kann dabei doppelseitig klebend sein. Statt einer Klebefolie kann das Klebemittel auch als pulverförmiger Kleber, in dem Klebstoffträger enthaltener Kleber oder dergleichen ausgebildet sein. Dabei kann das entsprechende Klebemittel direkt an Ort und Stelle des Einbaus aktiviert werden.
Statt der Verwendung eines Klebstoffträgers mit Klebemittel ist es ebenfalls möglich, dass das Verklebemittel ein sogenanntes Hotmelt ist. Dieses kann insbesondere vor dem Einbau des Innenverkleidungsteils entweder auf diesem oder auch auf der Fahrzeugaußenhaut aufgetragen werden. Erfolgt das Auftragen direkt vor dem Einbau, ist das Verklebemittel bereits aktiviert, das heißt im klebefähigen Zustand. Es ist ebenfalls möglich, das Klebemittel bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufzutragen und erst direkt vor dem Einbau beispielsweise durch Erhitzen zu aktivieren.
Um den Klebstoffträger je nach Anforderung gestalten zu können, kann dieser zumindest aus einem Trägermaterial gebildet sein. Das Trägermaterial kann entsprechend zu den Anforderungen an den Klebstoffträger zum Toleranzausgleich zwischen Fahrzeugaußenhaut und Innenverkleidungsteil, zum Bilden einer Sollbruchstelle, zum Gewährleisten der Dachbeulsteifigkeit usw. ausgewählt werden. Der Kleber bzw. das Klebemittel ist ebenfalls je nach Anforderung und verwendetem Trägermaterial auswählbar und kann auch eine Sollbruchstelle bilden.
Beispiele für Trägermaterialien, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen, sind Schaummaterialien basierend auf Polyurethan, Polyolefin oder dergleichen, Vliess, Papier, Karton, Papier-/Kartonaufbauten, Klettband oder dergleichen und/oder zwei dieser Materialien im Verbund.
Als Kleber kann vorteilhafterweise ein dauerhaft elastischer und temperaturbeständiger Kleber ausgewählt werden. Durch die dauerhafte Elastizität kann ebenfalls ein gewisser Toleranzausgleich zwischen Innenverkleidungsteil und Fahrzeugaußenhaut erfolgen. Temperaturbeständigkeit ist insbesondere bei einem Dachhimmel als Innenverkleidungsteil wichtig, da bei Sonneneinstrahlung relativ hohe Temperaturen an der Fahrzeugaußenhaut auftreten können. Ein Beispiel für einen Kleber mit solchen Eigenschaften ist ein PSA- Kleber (PSA- Pressure Sensitive Adhesive).
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden in den beigefügten Figuren erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Fahrzeug im Bereich eines Dachhimmels als Innenverkleidungsteil in prinzipieller Darstellung, und
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend zu Figur 1 bei einem zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
In Figur 1 ist ein Schnitt durch ein Fahrzeug 2 im Prinzip dargestellt, bei dem ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Innenverkleidungsteils 1 in Form eines Dachhimmels 3 angeordnet ist. Der Dachhimmel 3 erstreckt sich sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung des Fahrzeugs 1 und ist entlang seines Randes 5 an einigen Randbefestigungsstellen 6 lösbar am Fahrzeug 2 befestigt. Die Randbefestigungsstellen 6 sind insbesondere im Bereich von Haltegriffen, Sonnenblenden und dergleichen angeordnet, wobei die Befestigung des Dachhimmels 3 zusammen mit der Befestigung von Handgriffen, Sonnenblenden und dergleichen erfolgt.
Der Dachhimmel 3 enthält integriert eine Dachhimmelversteifungsdämmschicht 4, siehe Figur 2, zusätzlich zu weiteren, dem Fahrzeuginnenraum zuweisenden Schichten 14, wie beispielsweise Polsterschicht aus Schaummaterial oder dergleichen und Dekorschicht.
Die Dachhimmelversteifungsdämmschicht 4 kann auch aus zwei oder mehr Schichten aufgebaut sein.
Zur Erhöhung der Dachbeulsteifigkeit einer Außenhaut 10 des Fahrzeugs 2 sind weitere Befestigungsstellen 7 zwischen Dachhimmel 3 und Fahrzeug 2 vorgesehen. Diese Befestigungsstellen sind linien-,streifen- und/oder flächenförmig.
Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist auf den entsprechenden Befestigungsstellen 7 ein Befestigungsmittel 8 in Form eines Hotmelt 15 als Verklebemittel 9 aufgetragen. Dieses ist beispielsweise als Kleberaupe in Querrichtung, Längsrichtung oder auch anderen Richtungen des Fahrzeugs auf einer Rückseite 12 des Dachhimmels 13 oder an der Fahrzeugaußenhaut aufgetragen.
Das Befestigungsmittel 8 wird dabei vor Ort und vor Einbau des Dachhimmels 3 direkt auf diesem aufgetragen und sofort anschließend erfolgt die Verklebung. Ein Auftrag des Hotmelt kann auch vor Einbau erfolgen, wobei in diesem Fall eine Aktivierung des Hotmelt beim Einbau erfolgt. Zum zerstörungsfreiem Demontieren des Dachhimmels kann die Verbindung Innenverkleidungsteil/Außenhaut gebrochen werden. Eine entsprechende Sollbruchstelle kann in diesem Zusammenhang durch das Hotmelt gebildet sein.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist das Befestigungsmittel 8 ebenfalls als Verklebemittel 9 ausgeführt. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach Figur 1 ist das Verklebemittel allerdings durch einen Klebstoffträger 11 mit Klebemittel gebildet. Der Klebstoffträger ist aus einem Schaummaterial, Papier, Karton, Papier- und/oder Kartonaufbauten, aus Vliess, aus Klettband oder dergleichen oder einem Verbund von wenigstens zwei dieser Materialien gebildet. Einseitig oder beidseitig ist das Klebemittel 13 an dem Klebstoffträger 11 angebracht, oder in diesem zumindest oberflächlich enthalten sein.
Das Klebemittel 13 ist als Klebefolie mit PSA- Kleber zur Gewährleistung einer dauerelastischen und temperaturbeständigen Verbindung ausgebildet.
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Die entsprechende Klebefolie kann direkt bei einem One-Step-Verfahren verwendet werden, um Dachhimmel und Klebstoffträger beim Trägerpressen zusammenzufügen.
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Klebefolie bei einem Two-Step-Verfahren erst nach Trägerpressen des Dachhimmels zum Anbringen des Klebstoffträgers zu verwenden. Der Dachhimmel ist dabei im wesentlichen Trennmittelfrei.
Schließlich ist noch die Möglichkeit gegeben, zumindest auf der Rückseite 12 des Dachhimmels 3 bereits beim Trägerpressen eine Klebefolie 13 anzubringen und mittels dieser nachträglich den Klebstoffträger 11 am Dachhimmel zu befestigen. Eine solche Möglichkeit ist in Figur 2 angedeutet.
Eine weitere Klebefolie 3 oder ein weiteres Klebemittel 13 ist am Klebstoffträger auf seiner der Fahrzeugaußenhaut 10 zuweisenden Seite angeordnet.
Der entsprechende Kleber, der insbesondere ein PSA-Kleber ist, kann auch direkt auf den entsprechenden Außenseiten des Klebstoffträgers 11 aufgetragen sein, so dass auf eine separate Klebefolie verzichtet werden kann.
Erfindungsgemäß wird durch Klebstoffträger mit Klebemittel ein Toleranzausgleich zwischen Innenverkleidungsteil und Fahrzeugaußenhaut gewährleistet, wobei durch die weiteren Befestigungsstellen 7 gleichzeitig die Dachbeulsteifigkeit auch bei Verwendung eines dünneren Blechs die Fahrzeugaußenhaut gewährleistet ist. Die Verklebung zwischen Innenverkleidungsteil und Fahrzeugaußenhaut ist dabei zumindest so fest, dass keine Ablösungen in Folge von Verwindungen auftreten. Andererseits ist die Verbindung lösbar, damit das Innenverkleidungsteil zerstörungsfrei demontierbar und wieder einbaubar ist. Soll der Dachhimmel besonders einfach aufgebaut sein und weiter Material und Kosten eingespart werden, so besteht auch die Möglichkeit, dass der Dachhimmel im Wesentlichen ohne Versteifungsdämmschicht ausgebildet ist, indem beispielsweise die übrigen Schichten oder die übrige Schicht des Dachhimmels etwas dicker ausgebildet ist bzw. sind. In diesem Fall können die weiteren Befestigungsmittel direkt zwischen Innenverkleidungsteil ohne Versteifungsdämmschicht und Fahrzeugaußenhaut vorgesehen sein. Je nach verwendetem
Material für die Schichten des Innenverkleidungsteils besteht außerdem die Möglichkeit, dass der oben genannte Klebstoffträger einteilig mit einer dieser Schichten gebildet ist. Das heißt, wenn beispielsweise die der Fahrzeugaußenhaut zuweisende Schicht des Innenverkleidungsteils aus einem dem Trägermaterial des Klebstoffträgers entsprechendem Material hergestellt ist, wird der Klebstoffträger durch entsprechende Abschnitte dieser Schicht des Innenverkleidungsteils gebildet.
Es ist selbstverständlich, dass bei einem Hotmelt als Verklebemittel dieses natürlich auch auf ein Innenverkleidungsteil ohne Versteifungsdämmschicht, wie vorangehend ausgeführt, aufgetragen werden kann.

Claims (12)

1. Innenverkleidungsteil (1) für ein Fahrzeug (2), insbesondere Dachhimmel, mit wenigstens einer integrierten Versteifungsdämmschicht (4), wobei das Innenverkleidungsteil (1) zumindest entlang im wesentlichen seines Randes (5) an einigen Randbefestigungsstellen (6) an dem Fahrzeug (2) lösbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Befestigungsstellen (7) zwischen Innenverkleidungsteil (1) und insbesondere Außenhaut (10) des Fahrzeugs (2) durch lösbare, im Wesentlichen linien- und/oder flächenförmige Befestigungsmittel (8) gebildet sind.
2. Innenverkleidungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel als wiederlösbares Verklebemittel (9) ausgebildet ist.
3. Innenverkleidungsteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verklebemittel (9) in Form eines Klebstoffträgers (11) zumindest auf einer der Fahrzeugaußenhaut (10) zuweisenden Rückseite (12) des Innenverkleidungsteils (1) aufgetragen ist.
4. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoffträger (11) zumindest einseitig mit einem Klebemittel (13) beschichtet ist, oder dieses enthält.
5. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoffträger (11) im One-Step-Verfahren auf dem Innenverkleidungsteil (1) aufgebracht ist.
6. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoffträger (11) im Two-Step-Verfahren auf dem Innenverkleidungsteil (1) aufgebracht ist.
7. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Klebemittel (13) als Klebefolie, Pulver, Web oder Hotmelt ausgebildet ist.
8. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Klebemittel (13) beim Trägerpressen des Innenverkleidungsteils (1) auftragbar ist.
9. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Verklebemittel (9) als sogenanntes Hotmelt insbesondere vor dem Einbau des Innenverkleidungsteils (1) auftragbar ist.
10. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoffträger (11) zumindest aus einem Trägermaterial und einem Kleber gebildet ist.
11. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial aus einem Schaummaterial basierend auf Polyurethan, Polyolefin oder dergleichen, aus Vlies, aus Papier, aus Karton, aus Papier- /Kartonaufbauten, aus Klettband oder dergleichen und/oder aus wenigstens zwei dieser Materialien im Verbund gebildet ist.
12. Innenverkleidungsteil nach einem der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ein Kleber des Klebemittels (13) ein dauerhaft elastischer und temperaturbeständiger Kleber, insbesondere ein PSA-Kleber ist.
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R207 Utility model specification

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R081 Change of applicant/patentee

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R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

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R081 Change of applicant/patentee

Owner name: INTERNATIONAL AUTOMOTIVE COMPONENTS GROUP NORT, US

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R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

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