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DE202008011607U1 - Urnenstele - Google Patents

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DE202008011607U1
DE202008011607U1 DE200820011607 DE202008011607U DE202008011607U1 DE 202008011607 U1 DE202008011607 U1 DE 202008011607U1 DE 200820011607 DE200820011607 DE 200820011607 DE 202008011607 U DE202008011607 U DE 202008011607U DE 202008011607 U1 DE202008011607 U1 DE 202008011607U1
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urn stele
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H13/00Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/008Memorials for cremation ashes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Urnenstele (1) mit mehreren auf übereinander angeordneten Ebenen befindlichen, der Aufnahme von Urnen dienenden Nischen (9), die jeweils von einer Bodenplatte (3), einer Deckplatte (2), einer herausnehmbaren außenseitigen Wandplatte (4) sowie inneren vertikalen Trennwänden (6) umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass pro Ebene mehrere benachbarte Nischen (9) umlaufend angeordnet sind, wobei die außenseitigen Wandplatten (4) im Grundriss der Urnenstele (1) entlang der Seiten eines Vielecks ausgerichtet sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Urnenstele mit mehreren auf übereinander angeordneten Ebenen befindlichen, der Aufnahme von Urnen dienenden Nischen, die jeweils von einer Bodenplatte, einer Deckplatte, einer herausnehmbaren außenseitigen Wandplatte sowie inneren vertikalen Trennwänden umgeben sind.
  • Derartige Urnenstelen sind als Urnenwände bekannt, in denen Nischen zur Aufnahme der Urnen angeordnet sind. Die Nischen sind mit auf der vorderen Außenseite angebrachten Wandplatten verschlossen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Urnenstele bereit zu stellen, die vielfältigere Aufstellungs- und Nutzungsmöglichkeiten bietet.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Hierbei ist vorgesehen, dass pro Ebene mehrere benachbarte Nischen umlaufend angeordnet sind, wobei die außenseitigen Wandplatten im Grundriss der Urnenstele (Draufsicht) entlang der Seiten eines Vielecks ausgerichtet sind.
  • Mit diesen Maßnahmen wird eine freistehende Urnenstele mit vielfältigen Aufstellmöglichkeiten erhalten, die eine umlaufende Nutzung bietet. Entsprechend der Anzahl der Seiten des geschlossenen Vielecks ergeben sich umlaufend eine Anzahl von Nischen auf jeder Nischenebene, bei einer im Grundriss dreieckigen Gestaltung also umlaufend drei Nischen, wobei die Möglichkeit besteht, in jede Nische eine oder auch mehrere, z. B. zwei Urnen einzustellen. Unter Vieleck sind dabei insbesondere auch Ausgestaltungen zu verstehen, bei dem die Eck- bzw. entsprechenden vertikalen Kantenbereiche gerundet sind, wobei die horizontalen geraden Verlängerungen benachbarter flacher Außenseiten sich außerhalb der Rundungen in einer Ecke im mathematisch exakten Sinne treffen.
  • Eine für die Herstellung und optische Gestaltung vorteilhafte Ausbildung besteht darin, dass das Vieleck regelmäßig ist und die Nischen gleiche Größe besitzen.
  • Eine für den Aufbau und die optische Gestaltung weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass in den Eckbereichen des Vielecks zwischen den vertikalen Rändern der außenseitigen Wandplatten zwischen der Oberseite der jeweiligen Bodenplatte und der Unterseite der jeweiligen Deckplatte jeweils Stützen angeordnet sind.
  • Zu einer vorteilhaften Fertigung mit günstigem Aufbau tragen die Maßnahmen bei, dass die Nischen jeder Ebene eine gemeinsame, einstückige Bodenplatte und eine gemeinsame Deckplatte aufweisen, wobei bei Zwischenebenen auf einer Deckplatte eine Bodenplatte aufliegt. Die einzelnen Nischenebenen der Urnenstele können so leicht übereinander aufgebaut werden.
  • Eine einfache, vorteilhafte Herstellung der Nischen wird ferner dadurch begünstigt, dass die inneren Trennwände zwischen den Nischen ausgehend von einer vertikalen Stoßlinie sich zu den Eckbereichen des Vielecks erstrecken.
  • Eine vorteilhafte Aufstellung der Urnenstele wird dadurch erreicht, dass in jeder Bodenplatte pro Nische mindestens eine Aufstellposition als vertiefte Ausnehmung ausgebildet ist.
  • Eine günstige Verschlusstechnik mit einfacher Bedienung und der Möglichkeit außenseitige Wandplatten der Nischen einfach auszutauschen, ergibt sich dadurch, dass in der Oberseite jeder Bodenplatte entlang der unteren Stirnseite der jeweiligen Wandplatte eine U-förmige Nut oder mindestens zwei Sacklöcher eingebracht ist/sind, in die mindestens zwei in der Wandplatte gelagerte, gegen eine Federkraft eindrückbare Verriegelungsbolzen eingreifen, und dass die Wandplatte an ihrem oberen Rand an der Unterseite der betreffenden Deckplatte mittels mindestens eines Halteelementes lösbar gehalten ist.
  • Zu einer einfachen, eindeutigen Anordnung der Wandplatten tragen auch die Maßnahmen bei, dass die Wandplatten auf der Rückseite ihrer vertikalen Randabschnitte mit im Querschnitt winkelförmigen Aussparungen versehen sind und mit der Rückseite des seitlich abstehenden Randschenkels an der Außenseite der jeweiligen Stütze anliegen. Dies ergibt auch eine gute Handhabung der Wandplatte beim Einsetzen und Abnehmen.
  • Der Aufbau und die optische Gestaltung der Urnenstele werden dadurch begünstigt, dass die vertikal entlang der Eckbereiche des Vielecks verlaufenden Kanten der Urnenstele kreisabschnittförmig gerundet sind und tangential in die Richtung der anschließenden ebenen Seitenflächen der Wandplatten übergehen und gegenüber diesen zurückversetzt oder mit diesen bündig sind.
  • Zu einer einfachen Fertigung und einem stabilen Aufbau tragen zudem die Maßnahmen bei, dass die Stützen mit der Unterseite der Deckplatte und der Oberseite der Bodenplatte verklebt und/oder verdübelt sind.
  • Ist vorgesehen, dass zumindest die Bodenplatten, die Deckplatten, die Wandplatten und gegebenenfalls die Stützen aus Stein gefertigt sind, so ergeben sich vielfältige optische Gestaltungsmöglichkeiten aus verschiedenem Steinmaterial, beispielsweise Granit oder Gneis, in verschiedenen Farbgestaltungen mit variabler Bearbeitung, guten Reinigungseigenschaften und langen Haltezeiten der Urnenwände.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1A eine Urnenstele mit dreieckförmigem Grundriss in perspektivischer Darstellung,
  • 1B eine Urnenstele von einer Außenseite,
  • 2 einen Querschnitt einer Urnenstele mit einer eingesetzten Wandplatte in schematischer Darstellung mit einer Detailansicht im seitlichen Übergangsbereich zwischen einer außenseitigen Wandplatte und einer Stütze,
  • 3 eine weitere schematische Querschnittsdarstellung der Urnenstele in Draufsicht auf eine Bodenplatte und Darstellung einer aufzubringenden Stütze,
  • 4 eine weitere schematische Querschnittsdarstellung der Urnenstele in Draufsicht auf eine Nischenebene mit Bodenplatte, außenseitigen Wandplatten sowie inneren Trennwänden dreier Nischen und
  • 5 eine Verschlussvorrichtung für eine abnehmbare Anbringung der außenseitigen Wandplatten.
  • 1 zeigt eine im Grundriss mehreckige, vorliegend dreieckförmige Urnenstele 1 mit fünf Nischenebenen, auf denen jeweils drei Nischen 9 umlaufend angeordnet sind, die auf der Außenseite mit jeweiligen Wandplatten 4 und auf ihrer Unterseite mit jeweils einer Bodenplatte 3 und auf ihrer Oberseite mit jeweils einer Deckplatte 2 abgeschlossen sind. Zwischen den vertikalen Rändern benachbarter Wandplatten 4 sind Stützen 5 in Form von Säulensegmenten angeordnet, die auf der Oberseite einer jeweiligen Bodenplatte 3 aufgestellt sind und auf deren oberer Stirnseite eine jeweilige Deckplatte 2 mit ihrer Unterseite aufliegt. Sowohl die Deck- und Bodenplatten 2, 3 als auch die außenseitigen Kanten der Stützen 5 sind gerundet, wobei die gerundeten Eckbereiche der Deck- und Bodenplatten 2, 3 nach außen etwas über die entsprechend gerundeten Kantenbereiche der Stützen 5 vorstehen, so dass die einzelnen Nischenebenen auch optisch gut erkennbar voneinander getrennt sind und sich eine ansprechende optische Gestaltung ergibt. Wie 1B zeigt, können die Wandplatten 4 ornamental ausgestaltet sein, wobei auch unterschiedliche Gestaltungen von Wandplatte zu Wandplatte möglich sind. Die Deck- und Bodenplatten 2, 3, die Wandplatten 4 sowie die Stützen 5 sind vorteilhaft aus Steinmaterial, insbesondere aus Granit oder Gneis hergestellt und erhalten bereits durch die Natursteinstrukturen eine ansprechende Anmutung, wobei eine große Vielfalt von Materialien und unterschiedlichen Farbgebungen sowie variable Bearbeitungen möglich sind. Auch ergeben sich durch den Naturstein gute Reinigungseigenschaften und lange Haltedauern der Urnenstelen.
  • 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Bodenplatte 3 mit Stützen 5 in den Eckbereichen und einer außenseitigen Wandplatte 4 sowie eine Detaildarstellung im Übergangsbereich zwischen einem vertikalen Rand der Wandplatte 4 und einer Stütze 5. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die außenseitige Ebene der Wandplatte 4 bündig mit dem betreffenden außenseitigen Rand der Bodenplatte 3 (und entsprechend auch mit dem außenseitigen Rand der nicht dargestellten Deckplatte 2), während in dem Eck- bzw. vertikalen Kantenbereich die Bodenplatte 3 (und entsprechend auch die nicht gezeigte Deckplatte 2) nach außen über den äußeren Rand der jeweiligen Stütze 5 übersteht. Zum stabilen Aufsetzen der Stütze 5 kann an der Position der Stütze 5 auf der Bodenplatte 3 (und entsprechend auch in der Deckplatte 2) eine Ausnehmung 3.1 entsprechend der Querschnittskontur der Stütze 5 eingebracht sein, so dass die Stütze 5 in der Ausnehmung 3.1 auf der Bodenplatte 3 und bezüglich der Deckplatte 2 eindeutig positioniert und z. B. durch Kleben und/oder mittels Dübeln stabil angebracht werden kann. Die Außenseiten der Stützen 5 und die äußeren Ränder der Bodenplatte 3 und entsprechend auch der Deckplatte 2 sind kreisbogenabschnittförmig und konzentrisch zueinander gerundet, wobei der Kreisbogenabschnitt sich über den Winkelbereich der benachbarten Außenseiten der Urnenstele 1 (im Grundriss gesehen) erstrecken und tangential in die betreffenden Dreieckseiten übergehen. Dabei sind die Stützen 5 über den Kreisbogenabschnitt hinaus noch etwas tangential weiter ausgedehnt, so dass sich ein flacher Anlageabschnitt für die jeweiligen Wandplatten 4 an der Außenseite der sich vertikal erstreckenden Stützen 5 ergibt. Dabei sind die Stützen 5 im Grundriss kreissektorförmig mit an den Sektorebenen angesetzten Erweiterungsabschnitten ausgebildet.
  • Wie 2 insbesondere in der Detaildarstellung weiter zeigt, sind die Wandplatten 4 auf der Innenseite ihrer vertikalen Ränder mit winkelförmigen Aussparungen 4.3 versehen, die rechtwinklig ausgebildet und von einem Absatz 4.2 sowie von der Innenfläche eines seitlich überstehenden Endabschnitts 4.1 begrenzt sind. Der Absatz 4.2 ist dabei soweit von dem vertikalen äußeren Rand der Wandplatte 4 zurückversetzt, dass die eingesetzte Wandplatte 4 mit dem Absatz in die lichte Öffnung der zugeordneten Nische 9 zwischen den betreffenden vertikalen Innenflächen der die Öffnung begrenzenden Stützen mit etwas Spiel hineinpasst, während die Innenfläche der seitlich überstehenden Endabschnitte 4.1 auf der Außenseite der betreffenden Stützen 5 anliegt. Dadurch ergibt sich eine einfache, eindeutige Aufbringung der Wandplatte 4 im Öffnungsbereich der betreffenden Nische 9 bei guter Handhabbarkeit.
  • 3 zeigt eine Bodenplatte 3 mit einer in eine Ausnehmung 3.1 eingesetzten Stütze 5 in Draufsicht sowie eine Stütze 5 in seitlicher Ansicht.
  • In 4 ist eine Bodenplatte 3 mit aufgestellten Stützen 5, eingebrachten Wandplatten 4 sowie die Nischen 9 nach innen begrenzenden Trennwänden 6 dargestellt. Die Trennwände 6 können ihrerseits aus dünnen Steinplatten oder aus Metall oder anderem Material (z. B. Holz oder Kunststoff) oder dgl. gefertigt sein und verlaufen von einer zentralen vertikalen Achse der Urnenstele 1 aus jeweils zu den Stützen 5 in den Eckbereichen, insbesondere zu deren inneren Scheitellinien. Pro Nische können ein oder auch mehrere, beispielsweise wie dargestellt, zwei Urnenplätze vorgesehen sein. Zum Aufstellen der Urnen sind z. B. etwas vertiefte Aufstellpositionen 3.2 in den Nischen 9 eingebracht. Die einzelnen Nischen 9 sind von den inneren Trennwänden 6, die sich über die Höhe der Nische erstrecken, zusammen mit dem jeweiligen Abschnitt der Bodenplatte 3 und der Deckplatte 2, den Stützen 5 sowie der abnehmbaren außenseitigen Wandplatte 4 umschlossen. In den Übergängen zwischen zwei übereinander liegenden Nischenebenen sind vorteilhaft eine getrennte Deckplatte 2 der unteren Nischenebene und Bodenplatte 3 der oberen Nischenebene angeordnet. Denkbar ist aber auch ein Aufbau, bei dem die Deckplatte der unteren Nischenebene gleichzeitig die Bodenplatte der oberen Nischenebene bildet.
  • 5 zeigt eine Verschlusstechnik zum abnehmbaren Anbringen einer Wandplatte 5 im Öffnungsbereich einer Nische 9. Im außenseitigen Randbereich der Bodenplatten 3 auf deren Oberseite sind, zurückversetzt unter den zugekehrten stirnseitigen horizontalen Rand der einzusetzenden Wandplatte 4, jeweils U-förmige Nuten 3.3 eingebracht. In den unteren stirnseitigen Rand der Wandplatten 4 sind Sacklöcher 4.4 eingebracht, in die als Sicherungselemente 7 jeweilige Haltebolzen, beispielsweise Ge windebolzen eingesetzt sind, welche im Inneren der Sacklochbohrung 4.4 mittels einer Schrauben-Druckfeder 8 oder vergleichbaren Druckfeder abgestützt sind, wobei die Gewindebolzen über den stirnseitigen Rand der Wandplatte 4 vorstehen. Die Wandplatte 4 kann durch Eindrücken der Sicherungselemente 4 gegen die Federkraft in die Nut 3.3 eingesetzt werden und mittels an ihrem oberen Rand angebrachter Halteelemente an der Unterseite der betreffenden Deckplatte 2 der Nische 9 gesichert werden, wobei die Wandplatte 4 durch die Federkraft und Abstützung auf den Sicherungselementen 7 gehalten ist. Beispielsweise sind die oberen Halteelemente ebenfalls in Sacklöcher 4.4 eingesetzte, über den oberen stirnseitigen Rand der Wandplatte 4 etwas vorstehende Haltebolzen, die in eine entsprechend positionierte Nut auf der Unterseite der Deckplatte 2 oder dortige andere Aussparungen eingreifen. Durch Anheben der Sicherungselemente 7 beispielsweise mittels eines in den Spalt zwischen dem unteren Rand der Wandplatte 4 und der Oberseite der Bodenplatte 3 eingeführten Werkzeugs, kann der Verschluss entlang dem unteren Rand der Wandplatte 4 freigegeben und anschließend die Wandplatte aus der oberen Sicherung herausgenommen werden. Mit einem derartigen oder ähnlichen Verschlussmechanismus können Wandplatten 4 leicht ausgetauscht werden, um z. B. nach Ablauf der Ruhezeit eine neue Wandplatte einzusetzen.

Claims (11)

  1. Urnenstele (1) mit mehreren auf übereinander angeordneten Ebenen befindlichen, der Aufnahme von Urnen dienenden Nischen (9), die jeweils von einer Bodenplatte (3), einer Deckplatte (2), einer herausnehmbaren außenseitigen Wandplatte (4) sowie inneren vertikalen Trennwänden (6) umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, dass pro Ebene mehrere benachbarte Nischen (9) umlaufend angeordnet sind, wobei die außenseitigen Wandplatten (4) im Grundriss der Urnenstele (1) entlang der Seiten eines Vielecks ausgerichtet sind.
  2. Urnenstele nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vieleck regelmäßig ist und die Nischen (9) gleiche Größe besitzen.
  3. Urnenstele nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Eckbereichen des Vielecks zwischen den vertikalen Rändern der außenseitigen Wandplatten (4) zwischen der Oberseite der jeweiligen Bodenplatte (3) und der Unterseite der Deckplatte (2) jeweils Stützen (5) angeordnet sind.
  4. Urnenstele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nischen (9) jeder Ebene eine einstückige gemeinsame Bodenplatte (3) und eine gemeinsame Deckplatte (2) aufweisen, wobei bei Zwischenebenen auf einer Deckplatte (2) eine Bodenplatte (3) aufliegt.
  5. Urnenstele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwände (6) zwischen den Nischen (9) ausgehend von einer vertikalen Stoßlinie sich zu den Eckbereichen des Vielecks erstrecken.
  6. Urnenstele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Bodenplatte (3) pro Nische (9) mindestens eine Aufstellposition eine jeweilige Urne als vertiefte Ausnehmung (3.2) ausgebildet ist.
  7. Urnenstele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberseite jeder Bodenplatte (3) entlang des unteren Randes der jeweiligen Wandplatte (4) eine U-förmige Nut (3.3) oder mindestens zwei Sacklöcher eingebracht ist/sind, in die mindestens zwei in der Wandplatte (4) gelagerte, gegen eine Federkraft eindrückbare Sicherungselemente (7) insbesondere Verriegelungsbolzen eingreifen, und dass die Wandplatte (4) an ihrem oberen Rand an der Unterseite der Deckplatte (2) mittels mindestens eines Halteelementes lösbar gehalten ist.
  8. Urnenstele nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandplatten (4) auf der Rückseite ihrer vertikalen Randabschnitte mit im Querschnitt winkelförmigen Aussparungen (4.3) versehen sind und mit der Rückseite des seitlich abstehenden Randschenkels an der Außenseite der jeweiligen Stütze (5) anliegen.
  9. Urnenstele nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikal entlang der Eckbereiche des Vielecks verlaufenden Kanten der Urnenstele (1) kreisabschnittförmig gerundet sind und tangential in die Richtung der anschließenden ebenen Seitenflächen übergehen und gegenüber diesen zurückversetzt oder mit diesen bündig sind.
  10. Urnenstele nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (5) mit der Unterseite der Deckplatte (2) und der Oberseite der Bodenplatte (3) verklebt und/oder verdübelt sind.
  11. Urnenstele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Bodenplatten (3), die Deckplatten (2), die Wandplatten (4) und gegebenenfalls die Stützen (5) aus Stein gefertigt sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010004842U1 (de) 2010-04-10 2010-07-22 Morlock, Lothar Urnenaufbewahrungsstätte
WO2016124678A1 (en) * 2015-02-04 2016-08-11 Stephen Power A receptacle for cremated remains
AU2022242178B2 (en) * 2021-03-26 2025-01-30 Zinnia IP Nominee Pty Ltd Above-ground ash interment system

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