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DE202008011062U1 - Schuh mit einer Heizvorrichtung - Google Patents

Schuh mit einer Heizvorrichtung Download PDF

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DE202008011062U1
DE202008011062U1 DE202008011062U DE202008011062U DE202008011062U1 DE 202008011062 U1 DE202008011062 U1 DE 202008011062U1 DE 202008011062 U DE202008011062 U DE 202008011062U DE 202008011062 U DE202008011062 U DE 202008011062U DE 202008011062 U1 DE202008011062 U1 DE 202008011062U1
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BIAGIOLI THOMAS
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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/06Footwear with health or hygienic arrangements ventilated
    • A43B7/08Footwear with health or hygienic arrangements ventilated with air-holes, with or without closures
    • A43B7/081Footwear with health or hygienic arrangements ventilated with air-holes, with or without closures the air being forced from outside
    • AHUMAN NECESSITIES
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Abstract

Schuh mit einer Heizvorrichtung, enthaltend einen Schuhkörper (2) sowie einen für die Aufnahme eines Fußes ausgebildeten Fußbereich (14), dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhkörper (2) eine von Luft durchströmbare und wenigstens eine in die Kammer (6) mündende Lufteintrittsöffnung (8) enthält, dass die Kammer (6) über wenigstens eine Luftaustrittsöffnung (18) mit dem Fußbereich (14) in Verbindung steht, und dass ein Lüftergebläse (36) vorgesehen ist, mit welchem die insbesondere mittels der Heizvorrichtung (38) erwärmte Luft in den Fußbereich (14) förderbar ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuh mit einer Heizvorrichtung gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
  • Derartige Schuhe sind aus den Schriften US 2004/0020074 A1 , US 5 565 124 oder FR 2 825 006 A3 bekannt. Hierbei enthalten die Heizvorrichtungen elektrische Widerstandsheizdrähte, welche in die Schuhsohle oder eine Einlegsohle integriert sind und mittels einer Batterie oder eines Akkus mit Strom beaufschlagbar sind. Die Heizleistung bzw. Wärme wird auf den Fuß mittelbar durch den Werkstoff der Schuhsohle oder der Einlegsohle übertragen, wobei nicht unerhebliche Energieverluste infolge des Aufheizens des Schuhmaterials entstehen. Das Trocknen des Fußes oder Teile desselben ist nicht ohne Weiteres möglich.
  • Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Schuh mit einem geringen konstruktiven Aufwand dahingehend weiterzubilden, dass eine effektive Trocknung des Fußes erreicht wird, und zwar insbesondere zum Vorbeugen gegen Pilzkrankheiten und/oder anderer Infektionen und/oder zur Trockenhaltung bereits erkrankter Füße. Insbesondere soll der Zehenbereich des Fußes getrocknet oder trockengehalten werden. Der Schuh mit der Heizvorrichtung soll einen funktionssicheren Aufbau aufweisen und/oder eine einfache Handhabung und/oder Nutzung ermöglichen. Ferner soll der Schuh eine kompakte und/oder platz- und/oder gewichtssparende Bauweise aufweisen. Auch soll der Schuh einen geringen Fertigungsaufwand erfordern und/oder eine lange Lebensdauer aufweisen und/oder mit minimalem Energieaufwand die Trocknung und/oder Trockenhaltung des Fußes, und zwar insbesondere dessen Zehenbereiches, ermöglichen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
  • Der erfindungsgemäße Schuh mit der Heizvorrichtung zeichnet sich durch einen einfachen und funktionssicheren Aufbau aus und ermöglicht eine effektive Trocknung oder Trockenhaltung des Fußes und/oder Bereichen desselben, insbesondere des Zehenbereiches. Der Fuß oder Bereiche desselben werden unmittelbar dem erwärmten Luftstrom ausgesetzt, wobei eine unmittelbare oder direkte Erwärmung des Fußes oder dessen Bereiche erreicht wird, wobei Wärme- oder Energieverluste in vorteilhafter Weise vermieden werden. Erfindungsgemäß werden der Fuß oder dessen Bereiche durch den erwärmten Luftstrom direkt getrocknet oder trockengehalten, so dass in vorteilhafter Weise Pilzkrankheiten oder anderen Infektionen vorgebeugt wird oder deren Ausbreitung entgegengewirkt wird. Der Schuh mit der Lüftungseinheit und der Heizvorrichtung bildet insgesamt einen Fußfön, der eine funktionssichere und gleichwohl einfach zu handhabende Trocknung oder Trockenhaltung zumindest von Teilbereichen des Fußes ermöglicht. Der Schuh bzw. Fußfön kann aus verschiedenen Materialien bestehen und/oder solche enthalten, wie insbesondere Kunststoff, Leder, Kunstleder, Textilien, Synthetik, Holz oder andere hautverträgliche Materialien. Die Außen- und/oder Innenflächen sind insbesondere grillartig oder gelocht mit Öffnungen versehen für den Luftdurchtritt. Der erfindungsgemäße Schuh gelangt insbesondere als Badeschuh, Saunasandale zum Einsatz, wobei festzuhalten ist, dass, wie bei Schuhen üblich, der paarweise Gebrauch mit auf den linken und rechten Fuß abgestimmten Schuhen erfolgt, sowie der bzw. die Schuhe in unterschiedliche Fuß- bzw. Schuhgrößen ausgebildet sind.
  • Der Schuhkörper enthält einen vom erwärmten Luftstrom zumindest teilweise durchströmbaren Hohlraum bzw. eine Kammer, welche vom Fußbereich durch eine mit Luftdurchtrittsöffnungen versehene Trennwand getrennt ist. Die Trennwand weist die dem Fuß bzw. Fußbereich zugewandte Innenfläche auf. Die Trennwand kann nach Art eines Grills mit Stegen und dazwischen vorhandenen Durchtrittsöffnungen oder als eine Lochwand in zweckmäßiger Weise ausgebildet sein. Der Schuhkörper ist insbesondere als Schuhsohle ausgebildet, welche als Auftrittsfläche die genannte Innenfläche der Trennwand aufweist, wobei die Kammer bzw. der Hohlraum in der Nutzungsstellung des Schuhs sich unterhalb der Trennwand mit der Auftrittsfläche befindet. Weiterhin kann in einer alternativen Ausgestaltung der Schuhkörper Bestandteil des Oberteils, wie insbesondere der Schuhspitze oder Schuhkappe ausgebildet sein, wobei zweckmäßig der erwärmte Luftstrom im Zehenbereich austritt. Weiterhin kann im Rahmen der Erfindung die Heizvorrichtung samt Lüftergebläse und Elektronikeinheit in den Schuhkörper bzw. dessen Kammer oder Hohlraum integriert sein oder zusätzlich und/oder alternativ kann der Schuhkörper ein Anschlussstück aufweisen, mit welchem ein handelsüblicher Fön, und zwar dessen Luftaustrittsöffnung, in geeigneter Weise, beispielsweise über einen Schlauch oder sonstigen Adapter, verbindbar ist.
  • Besondere Ausgestaltungen oder Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung besonderer Ausführungsbeispiele angegeben.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, ohne dass insoweit eine Beschränkung erfolgt. Es zeigen in schematischen Darstellungen:
  • 1 eine Seitenansicht des Schuhs,
  • 2 eine Aufsicht auf den Schuh in Blickrichtung II gemäß 1,
  • 3 eine Aufsicht ähnlich der gemäß 2 eines weiteren Ausführungsbeispiels,
  • 4 ein Prinzipschaltbild der Heizvorrichtung.
  • Das in 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des Schuhs ist als Sandale ausgebildet und enthält einen Schuhkörper 2 in Form einer Schuhsohle. Mit der Schuhsohle 2 ist in bekannter Weise ein Oberteil 4 verbunden, welches gemäß 1 beispielshaft als Riemen ausgebildet und über die Schuhsohle nach Art einer Schlaufe geführt ist, so dass eine Person ihren Vorderfuß mit den Zehen in die Schlaufe bzw. unter den Riemen einführen, somit die Sandale anziehen und wie üblich nutzen kann. Der Schuhkörper 2 enthält im Inneren einen Hohlraum und/oder eine Kammer 6, in welche wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 8 mündet. Die Lufteintrittsöffnung ist mit einem Schutzelement 10 versehen, welches nach Art eines Gitters oder Grills Stege und dazwischenliegende Durchbrüche wie dargestellt enthält oder welches als Lochplatte, Netz oder ähnlich ausgebildet ist. Mittels des Schutzelements 10 wird zum einen der Lufteintritt von außen in die Kammer 6 ermöglicht und zum anderen das Eindringen von unerwünschten Fremdkörpern vermieden. Zweckmäßig enthält der Schuhkörper 2 nicht nur, wie in 1 dargestellt, auf der einen Seite die Lufteintrittsöffnung, sondern auch auf der anderen Seite, und zwar gemäß 1 hinter der Zeichenebene, eine derartige Lufteintrittsöffnung mit dem zugeordneten Schutzelement. Das Schutzelement ist bevorzugt lösbar mit dem Schuhkörper verbunden, um bei Bedarf Maßnahmen in der Kammer 6 vornehmen zu können, wie Säuberung oder Wechsel der Batterie des Akkus. Alternativ kann das Schutzelement 10 integraler Bestandteil des Schuhkörpers sein.
  • In der Kammer 6 ist eine mit strichpunktierten Linien angedeutete Elektronikeinheit 12 angeordnet, welche die Lüftungseinheit bzw. ein Lüftergebläse, eine Heizeinrichtung ebenso wie eine Batterie bzw. einen wiederaufladbaren Akku zur Stromversorgung enthält. Fr die Aufladung des Akkus ist eine Ladebuchse 13 vorgesehen. Zusätzlich oder alternativ können die Batterie bzw. der Akku wechselbar in der Elektronikeinheit 12 und/oder der Kammer 6 angeordnet sein, wobei alternativ zum erläuterten lösbaren Schutzelement eine hier nicht dargestellte Abdeckkappe, Klappe oder dergleichen am Schuhkörper vorgesehen ist, um bei Bedarf den Wechsel zu ermöglichen. Der Schuhkörper 2 weist zwischen einem Fußbereich 14, in oder auf welchen eine Person den Fuß bringen kann, und der Kammer 6 eine Trennwand 16 auf, welche in der dargestellten Ausführungsform als Sandale die Innenfläche und/oder die Standfläche des Fußes bildet. Diese Trennwand 16 enthält durchgehende Luftaustrittsöffnungen 18, so dass die mittels des genannten Lüftergebläses geförderte und mittels der Heizvorrichtung erwärmte Luft gemäß den Pfeilen 20 zum Fuß hin austreten kann. Die Trennwand 16 ist wie das Schutzelement 10 nach Art eines Grills mit Stegen und den dazwischenliegenden Luftaustrittsöffnungen oder als gelochte Platte oder dergleichen ausgebildet.
  • Es ist von besonderer Bedeutung, dass insbesondere im vorderen Fußbereich und somit im Bereich der Zehen die Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind, um vor allem dort eine direkte Anströmung und Trocknung des Fußes, insbesondere der Zehen und der Zehen zwischenräume, sicherzustellen. Weiterhin sind in besonders zweckmäßiger Weise im vorderen Teil 24 Elemente 26 zum Spreizen und/oder Elemente 28 zum Anheben der Zehen angeordnet, so dass unter und zwischen den Zehen eine optimale Trocknung durch die direkt anströmende erwärmte Luft erreicht wird. Mittels der in die Kammer 6 integrierten und das Lüftergebläse sowie die Heizvorrichtung enthaltenden Elektronikeinheit wird somit in der Kammer 6 ein Luftstrom von den Lufteintrittsöffnungen 8 zu den Luftaustrittsöffnungen 18 erzeugt, wobei mittels der Heizvorrichtung die Erwärmung der Luft erfolgt.
  • 3 zeigt eine besondere Ausgestaltung des Schuhs bzw. des Schuhkörpers 2, an dessen hinterem Ende 30 ein Anschlussstück 32 angeordnet ist. Das Anschlussstück 32 ist zum Anschluss eines handelsüblichen Föns und ferner als Hohlkörper ausgebildet, wobei die Luftausströmöffnung des Föns direkt oder mittelbar über einen Schlauch oder dergleichen mit dem Anschlussstück koppelbar ist. Der Hohlraum des Anschlussstücks 32 mündet in die Kammer 6, so dass die mittels des Föns insbesondere erwärmte und von diesem geförderte Luft die Kammer 6 durchströmt und, wie im vorangegangenen Ausführungsbeispiel erläutert, durch die Luftaustrittsöffnungen 18 ausströmt und insbesondere den vorderen Fußbereich bzw. den Zehenbereich direkt anströmt. Im Rahmen der Erfindung kann das Anschlussstück 32 zusätzlich zu der in der Kammer 6 angeordneten Elektronikeinheit vorgesehen sein, so dass, sofern ein Fön vorhanden, die Batterie bzw. der Akku geschont werden können. In der alternativen Ausgestaltung kann ferner die Elektronikeinheit entfallen und somit der Fertigungsaufwand reduziert werden.
  • Ferner kann im Rahmen der Erfindung anstelle der erläuterten Ausbildung des Schuhkörpers als Schuhsohle, der Schuhkörper durch das Oberteil oder einen Teil des Oberteils oder als eine für die Aufnahme insbesondere des vorderen Fußteils ausgebildete Kappe sein, wobei das Oberteil oder die Kappe in bekannter Weise mit einer herkömmlichen Schuhsohle verbunden sind. Unabhängig von der konkreten Ausbildung des Schuhkörpers ist es im Rahmen der Erfindung maßgebend, dass der Schuhkörper die von erwärmter oder zu erwärmender Luft durchströmbare Kammer und ferner die in den Fußbereich mündende Luftaustrittsöffnungen derart enthält, dass insbesondere der vordere Fußbereich und/oder der Zehenbereich mittels des erwärmten Luftstroms getrocknet oder trockengehalten wird.
  • 4 zeigt ein Prinzipschaltbild der Elektronikeinheit mit dem Akku 34, dem elektrischen Motor 36 des Lüftergebläses und der Heizeinrichtung 38 sowie die Ladebuchse 13. Zweckmäßig ist ein handelsüblicher Akku 34 mit einer Spannung von 9–12 Volt vorgesehen. Das Lüftergebläse bzw. dessen Schaufeln oder Rotorblätter sind hier nicht weiter dargestellt, doch es sei festgehalten, dass das Lüftergebläse als Radialgebläse oder als Tangentialgebläse ausgebildet sein kann. Die Heizeinrichtung 38 enthält in bevorzugter Weise zwei Heizelemente oder Heizdrähte, so dass zwei Stufen mit unterschiedlichen Wärmeleistungen einstellbar sind. Die Heizleistung ist bevorzugt im Bereich von 10 bis 40 Watt, vorteilhaft im Bereich von 15 bis 30 Watt und insbesondere mit näherungsweise oder im Wesentlichen 20 Watt, vorgegeben. Die Heizvorrichtung 38 ist ferner in vorteilhafter Weise als PTC-Heizung ausgebildet, welche Widerstandsheizdraht mit positivem Temperaturkoeffizienten (PTC) enthält. Aufgrund der PTC-Eigenschaften des Widerstandsmaterials mit positivem Temperaturkoeffizienten wird die Heizeinrichtung bei einer vorgegebenen Temperatur praktisch nicht leitend, so dass eine Überhitzung selbständig ausgeschlossen wird.
  • Wie ersichtlich, ist ferner eine Schaltvorrichtung 40 vorgesehen, welche insbesondere als Schiebeschalter ausgebildet ist und das Ein- oder Ausschalten des Lüftermotors 36 und ferner das Ein- bzw. Ausschalten der Heizvorrichtung 38 ermöglicht. Im Rahmen der Erfindung kann die Schaltvorrichtung auch mit Elektronik-Bauteilen, wie Halbleitern, Transistoren, kapazitiven oder piezoelektrischen Tasten bzw. Schaltern oder integrierten Bauteilen (IC) realisiert sein oder solche enthalten. Mittels der Schaltvorrichtung 40 kann bedarfsweise allein der Lüftermotor 36 eingeschaltet werden ohne die Heizvorrichtung 38, so dass der Fuß mit kalter bzw. nicht erwärmter Luft angeströmt wird. Weiterhin können die beiden parallel geschalteten Heizdrähte der Heizvorrichtung 38 jeweils einzeln oder gemeinsam ein- oder ausgeschaltet werden. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist ferner ein Schalter und/oder Sensor 42 vorgegeben, welcher entweder in die Schaltvorrichtung 40 integriert ist oder – wie dargestellt – separat in den Stromkreis der Elektronikeinheit 12 in Reihe zum Akku 34 geschaltet ist. Der Sensor 42 ist als ein insbesondere druckempfindlicher Schalter derart ausgebildet, dass der Strom zum Motor 36 und/oder insbesondere zur Heizvorrichtung 38 nur dann fließen kann, wenn in den Schuh ein Fuß eingeführt ist und der Schalter und/oder Sensor 42, insbesondere durch das Gewicht der Person, eingeschaltet ist. Ein unnötiger Energieverbrauch der Batterie oder des Akkus 34 wird somit vermieden und eine lange Nutzungs- bzw. Lebensdauer erreicht. Des Weiteren kann in einer besonderen Weiterbildung die Elektronikeinheit ein Zeitglied enthalten, mittels welchem nach einer vorgegebenen Zeit von beispielsweise fünf oder zehn Minuten nach dem Einschalten der Strom abgeschaltet wird. Ferner kann in vorteilhafter Weise das Zeitglied derart ausgebildet und/oder in die Elektronikeinheit, zweckmäßig in Kombination mit dem genannten Sensor oder Schalter, derart integriert sein, dass nach einer vorgebbaren Zeit nach dem Ablegen des Schuhs oder dem Herausnehmen des Fußes aus dem Schuh der Stromfluss zum Motor 36 des Lüftergebläses und/oder insbesondere zur Heizvorrichtung 38 unterbrochen wird.
  • 2
    Schuhkörper/Schuhsohle
    4
    Oberteil/Riemen
    6
    Hohlraum/Kammer
    8
    Lufteintrittsöffnung
    10
    Schutzelement
    12
    Elektronikeinheit
    13
    Ladebuchse
    14
    Fußbereich
    16
    Trennwand
    18
    Luftaustrittsöffnung
    20
    Pfeil
    24
    vorderer Teil von 14
    26
    Element zum Spreizen
    28
    Element zum Anheben
    30
    hinteres Ende
    32
    Anschlussstück
    34
    Akkumulator
    36
    Motor des Lüftergebläses/der Lüftungseinheit
    38
    Heizvorrichtung
    40
    Schaltvorrichtung
    42
    Sensor/Schalter
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 2004/0020074 A1 [0002]
    • - US 5565124 [0002]
    • - FR 2825006 A3 [0002]

Claims (14)

  1. Schuh mit einer Heizvorrichtung, enthaltend einen Schuhkörper (2) sowie einen für die Aufnahme eines Fußes ausgebildeten Fußbereich (14), dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhkörper (2) eine von Luft durchströmbare und wenigstens eine in die Kammer (6) mündende Lufteintrittsöffnung (8) enthält, dass die Kammer (6) über wenigstens eine Luftaustrittsöffnung (18) mit dem Fußbereich (14) in Verbindung steht, und dass ein Lüftergebläse (36) vorgesehen ist, mit welchem die insbesondere mittels der Heizvorrichtung (38) erwärmte Luft in den Fußbereich (14) förderbar ist.
  2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhkörper (2) zwischen der Kammer (6) und dem Fußbereich (14) eine Trennwand (16) aufweist, welche wenigstens eine Luftaustrittsöffnung (18) oder bevorzugt eine vorgegebene Anzahl von Luftaustrittsöffnungen (18) enthält.
  3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnung oder Luftaustrittsöffnungen (18) zumindest in dem den Zehen eines Fußes zugeordneten Fußbereich (14) vorgesehen sind.
  4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem für die Aufnahme der Zehen eines Fußes vorgesehenen Teil des Fußbereichs (14), insbesondere der Schuhsohle (2), wenigstens ein Element (26) derart vorgesehen ist, dass das Spreizen benachbarter Zehen ermöglicht wird und/oder dass dort wenigstens ein Element (28) derart vorgesehen ist, dass der zugeordnete Zeh angehoben wird.
  5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnung oder die Luftaustrittsöffnungen (18) und/oder die Trennwand (16) nach Art eines Gitters oder eines Grills oder einer Lochplatte oder eines Netzes ausgebildet sind.
  6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftergebläse (36) in der Kammer (6) angeordnet ist oder dass der Schuhkörper (2) ein Anschlussstück (32) aufweist, mit welchem ein das Lüftergebläse (36) und/oder die Heizvorrichtung (38) enthaltendes Gerät, insbesondere ein Fön, derart verbindbar ist, dass die Kammer (6) von der mittels des Lüftergebläses (36) geförderten Luft durchströmbar ist.
  7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kammer (6) eine Elektronikeinheit (12) angeordnet ist, welche einen Akku (34) und/oder das Lüftergebläse (36) und/oder die Heizvorrichtung (38) und/oder eine Schaltvorrichtung (40) enthält.
  8. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhkörper (2) als Schuhsohle oder Bestandteil des Schuhoberteils oder als Schuhspitze oder als Schuhkappe ausgebildet ist.
  9. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhkörper (2) eine Ladebuchse (13) aufweist, welche mittels elektrischen Leitungen mit der Elektronikeinheit (12) elektrisch derart verbunden ist, dass die Elektronikeinheit (12) und/oder der Akku (34) aufgeladen werden kann.
  10. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufteintrittsöffnung oder Lufteintrittsöffnungen (8) in einem Schutzelement (10) vorgesehen sind, welches nach Art eines Gitters oder Grills Stege und dazwischen liegende Durchbrüche enthält oder welches als Lochplatte oder Netz oder dergleichen ausgebildet ist.
  11. Schuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzelement (10) integraler Bestandteil des Schuhkörpers (2) ist oder lösbar mit dem Schuhkörper (2) verbunden ist.
  12. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere die Elektronikeinheit (12) einen Schalter und/oder Sensor (42) enthält, welcher bevorzugt als druckempfindlicher Schalter derart ausgebildet ist, dass eine elektrische Verbindung zwischen dem Akku (34) und dem Lüftergebläse (36) und/oder der Heizvorrichtung (38) nur dann fließen kann, wenn ein Fuß in den Schuh eingeführt ist.
  13. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (12) ein Zeitglied enthält, mittels welchem für eine vorgebbare Zeit eine elektrische Verbindung zwischen dem Akku (34) und dem Lüftergebläse (36) und/oder der Heizvorrichtung (38) einschaltbar ist.
  14. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung (38) als PTC-Heizung ausgebildet ist, welche wenigstens einen Widerstandsheizdraht mit positivem Temperaturkoeffizienten enthält und/oder dass die Heizleistung im Wesentlichen im Bereich von 10 bis 40 Watt, vorteilhaft im Bereich von 15 bis 30 Watt, und insbesondere mit näherungsweise 20 Watt vorgegeben ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5565124A (en) 1994-12-19 1996-10-15 Balzano; Alfiero Flexible circuit heater
FR2825006A3 (fr) 2001-04-12 2002-11-29 Ku Shen Lin Semelle chauffante
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