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Die
Erfindung betrifft eine Anordnung zum Bearbeiten von mindestens
einem Lichtwellenleiter.
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In
der Verbindungstechnik von Lichtwellenleitern steht ein einzelner
Monteur häufig
vor der Problematik, dass an seinem Arbeitsort beschränkte Ablagemöglichkeiten
für Geräte vorhanden
sind, beispielsweise für
Absetzzangen oder für
Trenngeräte für Lichtwellenleiter.
Zudem wird eine Mehrzahl von Geräten
benötigt,
die im Wechsel bedient werden müssen.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zum Bearbeiten von
mindestens einem Lichtwellenleiter anzugeben, die ein effizientes
und sicheres Arbeiten ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch eine Anordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Eine
Anordnung zum Bearbeiten von mindestens einem Lichtwellenleiter
umfasst ein erstes Bearbeitungselement zum Bearbeiten des mindestens
einen Lichtwellenleiters. Die Anordnung umfasst weiterhin mindestens
ein zweites Bearbeitungselement zum Bearbeiten des mindestens einen
Lichtwellenleiters. Das erste und das mindestens eine zweite Bearbeitungselement
weisen ein gemeinsames Basiselement auf. Das erste und das mindestens
eine zweite Bearbeitungselement weisen ein gemeinsames Betätigungselement
zum gleichzeitigen Betätigen
des ersten und des mindestens einen zweiten Bearbeitungselements
auf. Das gemeinsame Betätigungselement
ist relativ zu dem Basiselement bewegbar.
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In
einer Ausführungsform
umfasst das Basiselement mindestens eine Führungseinrichtung für den mindestens
einen Lichtwellenleiter und ein Messer zum Entfernen einer äußeren Beschichtung
eines Abschnitts des mindestens einen Lichtwellenleiters aufweist.
Das Basiselement kann ein Reinigungselement zum Reinigen des mindestens
einen Lichtwellenleiters aufweisen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist das Basiselement ein Trennelement zum Trennen des mindestens
einen Lichtwellenleiters auf. Das Trennelement kann ein Trennmesser
umfassen.
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Das
erste und das mindestens eine zweite Bearbeitungselement können jeweils
eines der folgenden Bearbeitungselemente aufweisen: Eine Absetzvorrichtung
zum Entfernen einer äußeren Beschichtung
eines Abschnitts des mindestens einen Lichtwellenleiters, eine Reinigungsvorrichtung
zum Reinigen des Abschnitts des mindestens einen Lichtwellenleiters,
ein Trenngerät
zum Trennen des mindestens einen Lichtwellenleiters.
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In
einer weiteren Ausführungsform
weist das das erste Bearbeitungselement einen Hebel auf, der um
eine Achse drehbar relativ zum Basiselement bewegbar ist. Das zweite
Bearbeitungselement kann einen weiteren Hebel aufweist, der um die
Achse drehbar relativ zum Basiselement bewegbar ist. Die Achse ist
ortfest relativ zum Basiselement.
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Der
Hebel und der weitere Hebel können
mit dem gemeinsamen Betätigungselement
gekoppelt sein, so dass, wenn das gemeinsame Betätigungselement relativ zum
Basiselement bewegt wird, der Hebel und der weitere Hebel gleichförmig relativ
zum Basiselement bewegt werden. Die Längsrichtung des Hebels und die
Längsrichtung
des weiteren Hebels können
gleichgerichtet sein.
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In
einer Ausführungsform
weist das Basiselement eine Mehrzahl von Drehgelenken auf. Der Hebel
und der weitere Hebel können
jeweils über
mindestens zwei Drehgelenke der Mehrzahl von Drehgelenken mit dem
Basiselement gekoppelt sein. Die Achse verläuft durch die Mehrzahl von
Drehgelenken. Die Achse verläuft
entlang der Längsrichtung des
mindestens einen Lichtwellenleiters.
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Die
Anordnung umfasst in einer Ausführungsform
einen Abfallbehälter
zur Aufnahme von mindestens einem abgetrennten Teil des mindestens einen
Lichtwellenleiters. Der Abfallbehälter kann mit dem Basiselement
gekoppelt sein.
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Die
Anordnung kann einen Mechanismus zum Transport des mindestens einen
abgetrennten Teils in den Abfallbehälter umfassen.
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Die
Anordnung umfasst in einer weiteren Ausführungsform ein weiteres Betätigungselement zur
Betätigung
des Mechanismus zum Transport des mindestens einen abgetrennten
Teils. Das weitere Betätigungselement
kann mit dem Betätigungselement
gekoppelt sein.
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Der
Anordnung nach umfasst in einer Ausführungsform mindestens ein drittes
Bearbeitungselement zum Bearbeiten von Lichtwellenleitern. Das erste,
das mindestens eine zweite und mindestens eine dritte Bearbeitungselement
weisen das gemeinsame Basiselement auf. Das erste, das mindestens eine
zweite und mindestens eine dritte Bearbeitungselement weisen das
gemeinsames Betätigungselement
zum gleichzeitigen Betätigen
des ersten, des mindestens einen zweiten und mindestens einen dritten
Bearbeitungselements auf. Das erste Bearbeitungselement kann eine
Absetzvorrichtung umfassen. Das zweite Bearbeitungselement kann
eine Reinigungsvorrichtung umfassen und das dritte Bearbeitungselement
ein Trenngerät.
Die Absetzvorrichtung, die Reinigungsvorrichtung und das Trenngerät können gemeinsam
von dem Betätigungselement
betätigbar
sein.
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Weitere
Merkmale, Vorteile und Weiterbildungen ergeben sich aus den nachfolgenden
in Verbindungen mit den 1 und 2 erläuterten
Beispielen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Anordnung zum Bearbeiten von mindestens einem Lichtwellenleiter
gemäß einer Ausführungsform,
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2 eine
Anordnung zum Bearbeiten von mindestens einem Lichtwellenleiter
gemäß einer
weiteren Ausführungsform.
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1 zeigt
eine Anordnung 100 zum Bearbeiten von mindestens einem
Lichtwellenleiter 101. Die Anordnung 100 weist
ein Basiselement 102 auf. Die Anordnung 100 weist
ein erstes Bearbeitungselement 110 und ein zweites Bearbeitungselement 120 auf.
Weiterhin weist die Anordnung 100 ein drittes Bearbeitungselement 130 auf.
Die Bearbeitungselemente 110, 120 und 130 sind
eingerichtet zum Bearbeiten des Lichtwellenleiters 101.
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Das
Basiselement 102 weist in einem Bereich eine Mehrzahl von
Drehgelenken 141, 142, 143 und 144 auf.
An einem von dem Bereich mit den Drehgelenken entgegengesetzten
Bereich weist das Basiselement 102 eine Führungseinrichtung,
insbesondere eine Nut 107, auf. Die Führungseinrichtung, insbesondere
die Nut 107, ist eingerichtet den mindestens einen Lichtwellenleiter
relativ zu dem Basiselement auszurichten. Im Wesentlichen parallel
zu der Nut 107 verläuft
eine Nut 105. Die Nut 105 und die Nut 107 dringen
von einer Oberfläche 145 in
das Basiselement 102 ein. Die Drehgelenke 141 bis 144 sind
ebenfalls an der Oberfläche 145 angeordnet. Das
Basiselement 102 kann mit einer Unterseite 146 auf
eine Unterlage gestellt werden.
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Der
Lichtwellenleiter 101 weist im Zentrum einen Kern 109 auf,
in dem Licht geführt
werden kann. Der Kern 109 ist von einem Material mit niedrigerem
Brechungsindex als der Kern 109 umgeben. Dieses Material
bildet einen Mantel 108 um den Kern 109. Die Nut 107 trinkt
in etwa halbkreisförmig
in die Basis 102 ein. Die Nut 107 bildet eine
Ausnehmung, die mindestens so tief und breit ist, dass ein Teil
des Lichtwellenleiters der Länge
nach in die Nut 107 eingelegt werden kann, insbesondere
mit dem Mantel 108. In einer Ausführungsform entspricht der Durchmesser
der Nut 107 im Wesentlichen dem äußeren Durchmesser des Mantels 108.
Die Breite und Tiefe der Nut 107 ist mindestens so groß wie der
Durchmesser des Mantels 108.
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Quer
zu der Nut 107 ist an dem Basiselement 102 ein
Messer 106 angeordnet. Das Messer ist eingerichtet, die
Ummantelung 108 des Lichtwellenleiters 101 einzuschneiden.
Die Nut 107 ist eingerichtet, den mindestens einen Lichtwellenleiter
relativ zu dem Messer 106 auszurichten. Das Messer ist
eingerichtet, die Ummantelung 108 des Lichtwellenleiters 109 bis
zum Kern 109 einzuschneiden ohne den Kern 109 zu
verletzen. Das Messer 106 schließt im gezeigten Ausführungsbeispiel
mit der Oberfläche 145 des Basiselements 102 ab.
Das Messer 106 weist eine Einkerbung auf, so dass der Mantel 108 des
Lichtwellenleiters 109 eingeschnitten werden kann und der Kern 109,
dann in der Kerbe angeordnet ist und nicht von dem Messer 106 beschädigt wird.
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Das
Basiselement 102 weist an einer Vorderseite 147 ein
Reinigungselement 113 auf. Die Vorderseite 147 ist
quer zu der Oberfläche 145 ausgerichtet. Die
Vorderseite 147 des Basiselements 102 ist auf der
von den Drehgelenken 141 bis 144 abgewandten Seite
des Basiselements 102. Das Reinigungselement 113 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel
zylinderförmig.
Das Reinigungselement 113 kann drehbar relativ zu dem Basiselement 102 mit
dem Basiselement 102 gekoppelt sein. Das Reinigungselement 113 ist
eingerichtet, den Kern 109 des Lichtwellenleiters 101 zu
reinigen. Insbesondere kann der Kern 109 des Lichtwellenleiters
von dem Reinigungselement 113 von Rückständen der Ummantelung 108 gereinigt
werden.
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Das
erste Bearbeitungselement 110 weist einen Hebel 111 auf.
Der Hebel 111 ist relativ zu dem Basiselement 102 beweglich.
Der Hebel 111 kann um die Achse 104 relativ zum
Basiselement 102 gedreht werden. Der Hebel 111 kann
aus der gezeigten Position in Richtung des Basiselements 102 bewegt
werden. Der Hebel 111 ist über das Drehgelenk 141 und das
Drehgelenk 142 mit dem Basiselement 102 gekoppelt.
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Der
Hebel 111 und zumindest ein Teil des Basiselements 102 bilden
das Bearbeitungselement 110. Das Bearbeitungselement 110 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eines Abschnitts des Kerns 109 des Lichtwellenleiters 101.
Ein Reinigungselement 112 ist mit dem Hebel 111 gekoppelt.
Das Reinigungselement 112 ist zylinder förmig und relativ zu dem Hebel 111 drehbar.
Das Reinigungselement 112 ist so mit dem Hebel 111 gekoppelt,
dass wenn der Hebel 111 in Richtung des Basiselements 102 bewegt
ist, das Reinigungselement 112 und das Reinigungselement 113 benachbart
zueinander angeordnet sind. Das Reinigungselement 112 und
das Reinigungselement 113 sind eingerichtet gemeinsam zumindest
einen Teil des Kerns 109 des Lichtwellenleiters 101 zu
reinigen.
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Die
Anordnung 100 weist einen zweiten Hebel 121 auf.
Der Hebel 121 ist relativ zu dem Basiselement 102 beweglich.
Der Hebel 121 ist über
das Drehgelenk 142 und das Drehgelenk 143 mit
dem Basiselement 102 gekoppelt. Der Hebel 121 kann
um die Achse 104 relativ zum Basiselement 102 in
Richtung des Basiselements 102 bewegt werden.
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Der
Hebel 121 weist ein weiteres Messer (nicht gezeigt) auf,
das in seiner Funktion dem Messer 106 entspricht. Das Messer,
das an dem Hebel 121 angeordnet ist und das Messer 106 sind
jeweils eingerichtet in die Ummantelung 108 des Lichtwellenleiters 101 einzuschneiden,
so dass ein Teil des Kerns 109 von der Ummantelung befreit
werden kann. Der Hebel 121 und zumindest ein Teil des Basiselements 102 bilden
das Betätigungselement 120. Das
Betätigungselement 120 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Absetzvorrichtung zum Entfernen einer äußeren Beschichtung eines Abschnitts des
mindestens einen Lichtwellenleiters, insbesondere zum Entfernen
eines Abschnitts der Ummantelung 108.
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Die
Anordnung 100 weist einen dritten Hebel 131 auf.
Der Hebel 131 ist relativ zum Basiselement 102 beweglich.
Der dritte Hebel 131 ist über die Drehgelenke 143 und 144 mit
dem Basiselement 102 gekoppelt. Der dritte Hebel 131 ist
um die Achse 104 relativ zum Basiselement 102 drehbar.
Der Hebel 131 kann in Richtung des Basiselements 102 bewegt werden.
Der Hebel 131 bildet mit zumindest einem Teil des Basiselements 102 das
dritte Bearbeitungselement 130. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist das dritte Bearbeitungselement 130 ein Trenngerät zum Trennen
des mindestens einen Lichtwellenleiters 101. An dem Hebel 131 sind
nicht explizit gezeigte Elemente angeordnet, beispielsweise ein
Ambos und/oder Klemmbacken.
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Der
erste Hebel 111, der zweite Hebel 121 und der
dritte Hebel 131 sind über
ein gemeinsames Betätigungselement 103 miteinander
gekoppelt. Das Betätigungselement 103 koppelt
den Hebel 111, den zweiten Hebel 121 und den dritten
Hebel 131 derart, dass wenn einer der Hebel 11, 121, 131 in
Richtung des Basiselements 102 bewegt wird, die anderen
beiden der Hebel 111, 121, 131 ebenfalls
in Richtung des Basiselements 102 bewegt werden.
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Der
Lichtwellenleiter kann mit Hilfe der Anordnung 100 zumindest
teilweise von der Ummantelung 108 befreit werden. In Betrieb
wird auf das Betätigungselement 103 ein
Druck in Richtung des Basiselements 102 ausgeübt und dadurch
sowohl der Hebel 111, der Hebel 121 und der Hebel 131 in
Richtung des Basiselements 102 bewegt. Der Lichtwellenleiter 101 wird
in einem ersten Schritt in die Kerbe 107 eingelegt. Der
Lichtwellenleiter 101 wird so in die Kerbe 107 eingelegt,
dass ein Bereich der Ummantelung 108 mit dem Messer 106 in
Kontakt ist. Durch einen Druck auf das Betätigungselement 103 in
Richtung des Basiselements 102 werden die Hebel 11, 121 und 131 in
Richtung des Basiselements 102 bewegt. Die Hebel 111, 121 und 131 werden
bewegt, so dass das Messer, das an dem Hebel 121 angeordnet
ist ebenfalls Kontakt mit der äußeren Ummantelung 108 des
Lichtwellenleiters 101 bekommt. Durch ein weiteres Bewegen
in Richtung des Basiselements 102 wird die Ummantelung 108 eingeschnitten.
Durch ein Zurückziehen
des Lichtwellenleiters 101 kann die Ummantelung 108 von
dem Kern 109 entfernt werden. Im Anschluss können die
Hebel 111, 121 und 131 in die gezeigte
Ausgangsposition bewegt werden. Der Lichtwellenleiter 101 mit
dem teilweise freigelegten Kern 109 wird daraufhin aus
der Einkerbung 107 entnommen.
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In
einem weiteren Schritt kann der freigelegte Teil des Kerns mit Hilfe
der Anordnung 100 gereinigt werden. Der freigelegte Teil
des Kerns 109 wird an das Reinigungselement 113 und/oder
das Reinigungselement 112 angelegt. Durch einen erneuten Druck
auf das Betätigungselement 103 in
Richtung des Basiselements 102 werden wiederum der Hebel 111,
der Hebel 121 und der Hebel 131 in Richtung des
Basiselements 102 bewegt. Die Hebel 111, 121 und 131 werden
bewegt, so dass das Reinigungselement 112 und das Reinigungselement 113 Kontakt mit
dem freigelegten Teil des Kerns 109 zumindest teilweise
aufweisen. Durch ein Zurückziehen
des Lichtwellenleiters kann der Kern 109 gereinigt werden.
Dabei können
sich das Reinigungselement 112 und das Reinigungselement 113 drehen.
Eine Drehung des Reinigungselements 112 und eine Drehung des
Reinigungselements 113 können jeweils durch eine Bewegung
des Hebels 111 relativ zum Basiselement 102 angetrieben
werden. Das Reinigungselement 112 ist auswechselbar, so
dass es, wenn es zu stark verschmutzt ist, durch ein neues sauberes
ersetzt werden kann. Das Reinigungselement 113 ist auswechselbar,
so dass es wenn es verschmutz ist durch ein neues sauberes ersetzt
werden kann.
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Der
Lichtwellenleiter, insbesondere der freigelegte Kern 109,
kann mit Hilfe der Anordnung 100 getrennt werden. Der freigelegte
Kern 109 des Lichtwellenleiters 101 wird in einem nächsten Schritt
in die Nut 105 eingelegt. Durch einen erneuten Druck auf das
Betätigungselement 103 in
Richtung des Basiselements 102 werden die Hebel 111, 121 und 131 in Richtung
des Basiselements 102 bewegt. Durch die Bewegung wird der
Lichtwellenleiter zwischen dem Basiselement 102 und dem
Hebel 131 eingeklemmt. Der Kern 109 wird an einer
gewünschten
Stelle von einem Trennelement (nicht gezeigt), das an der Basiselement 102 angeordnet
ist, eingeritzt und durch einen Druck des Ambos gebrochen. Das Trennelement ist
insbesondere ein Trennmesser, das eingerichtet ist, zumindest den
Kern 109 des Lichtwellenleiters 101 einzuritzen.
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In
einer Anordnung 100 kann sowohl die Ummantelung 108 des
Lichtwellenleiters 101 bereichsweise vom Kern 109 entfernt
werden. Der Kern 109 kann daraufhin von der Anordnung 100 gereinigt
werden. Daraufhin kann der Lichtwellenleiter durch die Anordnung 100 getrennt
werden. Für
die einzelnen Bearbeitungsschritte ist nur die Anordnung nötig und nicht
mehrere einzelne Werkzeuge. Die jeweiligen Bearbeitungselemente
der Anordnung 100 werden durch das gemeinsame Betätigungselement 103 betätigt. Durch
das Betätigungselement 103 ist
sowohl ein Entfernen der Ummantelung 108 als auch ein Reinigen
des Kerns 109 und ein Trennen des Lichtwellenleiters ausführbar. Eine
Bewegung des Betätigungselements 103 relativ
zum Basiselement 102 in Richtung des Basiselements 102 betätigt die
Bearbeitungselemente 110, 120 und 130,
so dass sich die Hebel 111, 121 und 131 gleichförmig in
Richtung des Basiselements 102 bewegen. Die Achse 104 um
die die Bewegung der Hebel 111, 121 und 131 abläuft, ist im
Wesentlichen parallel zur Nut 105. Die Achse 104 ist
im Wesentlichen parallel zur Nut 107.
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Die
Anordnung 100 weist in der gezeigten Ausführungsform
die drei Bearbeitungselemente 110, 120 und 130 auf.
In einer wei teren Ausführungsform
weist die Anordnung zwei Bearbeitungselemente auf, beispielsweise
eine Absetzvorrichtung und eine Reinigungsvorrichtung. Die Anordnung
kann zudem eine andere Kombination von Bearbeitungselementen aufweisen,
beispielsweise eine Absetzvorrichtung und ein Trenngerät. Die Anordnung
weist in einer weiteren Ausführungsform
mehr als drei Bearbeitungselemente auf, beispielsweise vier oder
mehr Bearbeitungselemente.
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2 zeigt
eine Anordnung 200 zum Bearbeiten von einem oder mehreren
Lichtwellenleitern 201. Die Anordnung gemäß dem Ausführungsbeispiel
der 2 entspricht im Wesentlichen der Anordnung wie
in Verbindung mit 1 beschrieben. Zusätzlich weist
die Anordnung 200 einen Abfallbehälter 240 auf. Weiterhin
zusätzlich
weist die Anordnung 200 einen Mechanismus 243 zum
Transport eines abgetrennten Teils 241, 242 des
Lichtwellenleiters 201 auf.
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Die
Anordnung 200 weist ein Basiselement 202 auf.
Ein Hebel 211 eines ersten Bearbeitungselements 210 ist
relativ zu dem Basiselement 202 beweglich über die
Achse 204 mit dem Basiselement 202 gekoppelt.
An dem Hebel 211 ist ein Reinigungselement 212 drehbar
zum Hebel 211 gekoppelt. Benachbart dazu ist ein Reinigungselement 213 mit
der Basis 202 gekoppelt. Das Betätigungselement 210 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Reinigungsvorrichtung, die den Hebel 211 und das Basiselement 202 umfasst.
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Benachbart
zum Hebel 211 ist ein weiterer Hebel 221 mit dem
Basiselement 202 gekoppelt. Der Hebel 221 ist
um die Achse 204 drehbar relativ zum Basiselement 202 beweglich.
Der Hebel 221 weist ein Messer 222 auf. Das Messer 222 korrespondiert mit
einem Messer 206, das an dem Basiselement 202 angeordnet ist.
Der Hebel 221 bildet zusammen mit dem Basiselement 202 eine
Betätigungseinrichtung 220,
im gezeigten Ausführungsbeispiel
eine Absetzvorrichtung. Mit den Messern 206 und 222 kann in
eine äußere Ummantelung 208 des
Lichtwellenleiters 201 eingeschnitten werden, so dass ein
Kern 209 des Lichtwellenleiters 201 freigelegt
werden kann.
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Ein
dritter Hebel 231 ist über
die Achse 204 drehbar relativ zum Basiselement 202 mit
dem Basiselement 202 gekoppelt. Der dritte Hebel 231 ist
Teil eines dritten Bearbeitungselements 230. Das dritte Bearbeitungselement 230 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel
ein Trenngerät
zum Trennen des Lichtwellenleiters 201. Dazu ist im Bereich
des Hebels 231 an dem Basiselement 202 ein Trennelement, vorzugsweise
ein Trennmesser 232, angeordnet. Das Trennmesser 232 kann
den Kern 209 des Lichtwellenleiters 201 einritzen.
Ein Ambos (nicht gezeigt), der an dem Hebel 231 angeordnet
ist, kann Druck auf die angeritzte Stelle ausüben, so dass der Kern 209 des
Lichtwellenleiters 201 bricht und der Lichtwellenleiter
somit getrennt ist.
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Die
Hebel 211, 221 und 231 sind über ein
gemeinsames Betätigungselement 203 miteinander
gekoppelt. Das gemeinsame Betätigungselement 203 dient
zur Betätigung
des Bearbeitungselements 210. Das Betätigungselement 203 dient
zur Betätigung des
Bearbeitungselements 220. Das Bearbeitungselement 203 dient
zur Betätigung
des Bearbeitungselements 230. Durch eine Bewegung des Betätigungselements 230 in
Richtung des Basiselements 202 werden der Hebel 211,
der Hebel 221 und der Hebel 231 gleichförmig in
Richtung des Basiselements 202 bewegt. Durch diese Bewegung
kann der Lichtwellenleiter, wenn er in der Nut 207 angeordnet
ist durch die Messer 206 und 222 in einem Bereich
von der äußeren Ummantelung 208 befreit
wer den. Durch eine weitere derartige Bewegung kann der freigesetzte Kern 209 durch
die Reinigungselemente 212 und 213 gereinigt werden.
Durch eine wiederum weitere derartige Bewegung kann der Lichtwellenleiter,
wenn zumindest der Kern 209 in einer Nut 205,
die parallel zur Nut 207 verläuft, eingelegt ist durch das
Trennmesser 232 getrennt werden.
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An
die Nut 207 fluchtend schließt eine schräge Flanke 245 an.
Die Nut 207 ist auf einer Seite des Messers 206 angeordnet.
Die eine schräge
Flanke ist auf der anderen Seite des Messers 206 angeordnet. Die
schräge
Flanke 245 ist schräg
in Bezug auf die Oberfläche
des Basiselements 202. Die eine schräge Flanke 245 ist
benachbart zu dem Abfallbehälter 240 angeordnet.
Ein Teil der Ummantelung 208, der von dem Lichtwellenleiter 201 gelöst wurde,
kann über die
schräge
Flanke 245 in den Abfallbehälter rutschen.
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Der
Abfallbehälter 240 ist
mit dem Basiselement 202 gekoppelt. Der Abfallbehälter 240 ist
eingerichtet eine Mehrzahl von abgetrennten Teilen des Lichtwellenleiters 201 aufzufangen.
Der Abfallbehälter 240 kann
sowohl den abgetrennten Teil 242 der Ummantelung 208 als
auch den abgetrennten Teil 241 des Kerns 209 aufnehmen.
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Ein
abgetrennter Teil des Kerns 209 kommt nach dem Trennvorgang
in der Nut 205 zu liegen. Dieser Teil der Nut 205,
in der der abgetrennte Teil des Kerns 209 nach dem Abtrennvorgang
liegt, ist benachbart zum Mechanismus 243. Der Mechanismus 243 umfasst
ein bewegliches Hebelelement 247. Das Hebelelement 247 ist
relativ zum Basiselement 202 um eine Achse 244 drehbar.
Die Achse 244 verläuft
im Wesentlichen parallel zur Nut 205. Die Achse 244 verläuft im Wesentlichen
parallel zur Achse 204.
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Das
Hebelelement 247 ist so relativ zum Basiselement 202 beweglich,
dass der abgetrennte Teil de Lichtwellenleiters, der in der Nut 205 liegt,
in den Abfallbehälter 240 befördert werden
kann. Dazu wird das Hebelelement 247 um die Achse 244 gekippt. Die
Bewegung des Hebelelements 247 zum Transport des abgetrennten
Teils des Lichtwellenleiters kann von einer Bewegung des Betätigungselements 203 verursacht
werden. Der Mechanismus 243 kann eine Bewegung des Betätigungselements 203 in
eine Bewegung des Hebelelements 247 umlenken. In einer
Ausführungsform
kann das Betätigungselement 203 durch
ein weiteres Betätigungselement 246,
das mit dem Betätigungselement 203 gekoppelt
ist, aus der gezeigten Ruheposition von dem Basiselement 202 wegbewegt
werden. Diese Bewegung des Betätigungselements 203 in
Richtung weg von dem Basiselement 202 kann von dem Mechanismus 243 in eine
Kippbewegung des Hebelelements 247 umgelenkt werden. Der
abgetrennte Teil des Lichtwellenleiters, der in der Nut 204 liegt,
wird durch diese Bewegung des Betätigungselements 203 weg
von dem Basiselement 202 in den Abfallbehälter 240 befördert. Wenn
das Betätigungselement 203 von
dem Basiselement 202 weg bewegt wird, bewegen sich der
Hebel 211, der Hebel 221 und der Hebel 231 weg vom
Basiselement 202.
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Mit
einer Anordnung 200 kann sowohl die Ummantelung 208 des
Lichtwellenleiters 201 zumindest bereichsweise vom Kern 209 entfernt
werden. Der Kern 209 kann daraufhin mit der Anordnung 200 gereinigt
werden. Daraufhin kann der Lichtwellenleiter durch die Anordnung 200 getrennt
werden. Ein abgetrennter Teil des Lichtwellenleiters kann automatisch
in den Abfallbehälter 240 transportiert
werden.