DE202008003089U1 - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung - Google Patents
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Abstract
Mobile
Maschine zur Kantenbearbeitung von plattenförmigen Werkstücken, insbesondere
zur Bearbeitung von an plattenförmigen
Werkstücken
befestigten, überstehenden
Kantenstreifen oder anderer überstehender
Materialien, für
Holz, Holzersatzwerkstoffe, Kantenstreifenwerkstoffe und dergleichen
aufweisend mindestens eine Antriebseinheit, insbesondere eine pneumatisch
angetriebene Antriebseinheit (17), mindestens ein auf einer angetriebenen
Welle befestigtes Werkzeug (18) und mindestens einen auf der Werkzeugseite
(10) einer maschinengebundenen Auflageebene (9) auf eine Hauptfläche (39),
(40) eines Werkstückes
(38) von Hand gleitfähig
aufdrückbaren
Anschlag (23), bei dessen Auflage auf der oberen Hauptfläche (39)
eines waagrecht liegenden Werkstückes
(38) ein auf einer angetriebenen Welle befestigtes Werkzeug (18)
um eine hauptflächenparallele
Achse (21) in Dickenrichtung des Werkstückes (38) durch Schwenken insbesondere
kantenbearbeitend führbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass von dieser Anschlagart höchstens
ein Anschlag (23) pro Antriebseinheit (17) vorhanden ist.
Description
- Technisches Gebiet
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein mobile Maschine zur Kantenbearbeitung, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist.
- Stand der Technik
- Es ist bekannt, den Überstand von Kantenstreifen an den Schmalflächen eines plattenförmigen Werkstücks durch spanabhebende Bearbeitung an allen Seiten zu entfernen. Die nivellierende Bearbeitung des Kantenstreifens wird Bündigfräsen genannt. Daran kann sich eine weitere Formgebung durch Kantenrunden oder auch Kantenfasen anschließen. Für die Anforderungen an das Bearbeitungsaggregat ist zu unterscheiden zwischen der Bearbeitung des Kantenstreifens längs des Übergangs von den Hauptflächen zu den Schmalflächen des Werkstücks und der Bearbeitung der Stoßstelle der Kantenstreifen an den Werkstückecken.
- Aus der Patentschrift
EP 0 583 753 B1 ist eine Kantenfräse mit Anschlagvorrichtung bekannt, bei der zu beiden Seiten der Fräserwelle zu dieser parallele, getrennte Führungselemente angeordnet sind. Eines der Führungselemente bildet zusammen mit einer gleichachsig auf der Fräserwelle gelagerten Tastrolle einen zur Fräserwelle parallelen Anschlag. Die Führungselemente befinden sich auf der Werkzeugseite und werden in dem senkrechten Anschlagorgan entnehmbar festgeklemmt. Die Werkzeugachse liegt parallel zu den Hauptflächen eines waagrecht aufliegenden Werkstückes. Es kann senkrecht zu den Hauptflächen gefräst werden und insbesondere die Werkstückecke vertikal bearbeitet werden. - In der Gebrauchsmusteranmeldung
DE 17 77 041 U ist eine Führungsplatte für Handoberfräsen oder andere Geräte beschrieben zur Bearbeitung von Körperkanten aus Holz, Kunstholz oder Kunststoffen. An der Führungsplatte ist zu beiden Seiten der Maschine je ein Handgriff über der Längsachse der Führungsplatte befestigt. Die Werkzeugachse steht senkrecht zu den Hauptflächen des Werkstückes. Eine Werkstückecke kann bei aufliegender Führungsplatte horizontal bearbeitet werden. Bei einer vertikalen Bearbeitung liegt die Führungsplatte nur teilweise an der Schmalseite an, so dass das Fräsergebnis und der Arbeitsablauf durch Verwackeln beeinträchtigt wird. - Bei der Kantenfräsmaschine nach
DE 18 50 992 U kann der Motor sowohl waagrecht als auch senkrecht angeordnet werden. Dazu sind paarweise parallel verlaufende Bohrungen vorhanden, in die zwei am Motor vorgesehene Zapfen wahlweise einsteckbar sind, so dass der Motor in eine Lage parallel zur Grundplatte oder senkrecht zur Grundplatte eingesteckt werden kann. Da die Grundplatte mit einer ebenen Fläche auf dem Werkstück aufliegt, können bei auf der Hauptfläche des Werkstückes aufliegender Grundplatte Werkstückecken nicht mit zur Hauptfläche des Werkstückes senkrechtem Vorschub bearbeitet werden. - Um bei einem Wechsel der Bearbeitungslage von senkrecht auf waagrecht die Führung zu verbessern ist bei der Kantenfräs- und Kappmaschine Hebor P 72 von Bösch Maschinenbau, 9524 Zuzwil, Schweiz, in Deutschland vertrieben von BRAUN Maschinenvertrieb GmbH 82538 Geretsried, dokumentiert in der Bedienungsanleitung Kantenfräs- und Kappmaschine Dok: 1.05.2007 CH von Bösch Maschinenbau, ein über die Hauptfläche des Werkstückes einschwenkbarer, federbelasteter Teller mit Führungsstange, deren Achse senkrecht zur Werkzeugachse verläuft, vorhanden. Bei vertikaler Bearbeitung der Ecke mit waagrechter Werkzeugachse wird die Gefahr des Verwackelns kaum verringert, da der Teller durch die wirkenden Drehmomente leicht vom Werkstück abhebt. Wird der Teller nicht benötigt, hat er keine weitere Funktion und wirkt störend.
- In
US 4763 707 A wird eine Oberfräse beschrieben, bei der zwei werkzeugachsenparallele Anschlagfinger zur Selbstzentrierung eines Fräsers ohne Anlauflager senkrecht zu einer Werkstückschmalseite verwendet werden. Die Anschlagfinger sind axial verstellbar und können so an verschiedene Falztiefen angepasst werden. Das Abfräsen überstehender Kantenstreifen ist nicht möglich. - Nachteile des Standes der Technik
- Die oben aufgeführten Geräte sind für die Bearbeitung des Überstands von Kantenstreifen an den Schmalflächen eines plattenförmigen Werkstücks vornehmlich auf einzelne Aspekte ausgerichtet. Sofern mit dem gleichen Gerät sowohl Längskanten von plattenförmigen Werkstücken mit geradlinigen und geschwungenen Hauptflächenbegrenzungen sowie mit veränderlicher Werkstückdicke als auch die Stoßstellen der Kantenstreifen an den Werkstückecken bearbeitet werden sollen, ist dies entweder nicht oder nur nach Umbau eingeschränkt möglich.
- Aufgabe
- Aufgabe der voliegenden Erfindung ist es, mit schnellem Wechsel zwischen verschiedenen Anschlagpositionen, insbesondere zwischen einer geführten Längskantenbearbeitung und einer geführten, verwacklungssicheren Eckenbearbeitung, die Überstände von Kantenstreifen an plattenfömnigen Werkstücken mit insbesondere rechtwinkligen Ecken mit einer gut handhabbaren, mobilen und kostenmäßig vorteilhaften Maschine sicher geführt zu bearbeiten. Dabei sollen Werkstücke mit geradlinigen und geschwungenen Hauptflächenbegrenzungen sowie mit veränderlicher Werkstückdicke bearbeitbar sein.
- Lösung, Vorteile
- Diese Aufgabe wird durch eine mobile Maschine zur Kantenbearbeitung gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Auf einer mobilen Grundplatte sind senkrecht zu dieser eine Antriebseinheit und ein Anschlag befestigt. An der Spindel der bevorzugt pneumatischen Antriebseinheit ist koaxial ein Werkzeug mit koaxialer Tastrolle befestigt, das durch eine Ausnehmung in der Grundplatte hindurchragt und axial einstellbar ist. Der bevorzugt zylindrisch stabförmig ausgebildete Anschlag ist ebenfalls durch eine Ausnehmung in der Grundplatte durchführbar und verschiebbar. Durch Bewegung in seiner Führung, insbesondere durch Verschieben in seiner axialen Richtung, ist der zylindrische Anschlag auf der Werkzeugseite der Grundplatte positionierbar und in der gleichen Führung komplett von der Werkzeugseite entfernbar. Der Anschlag ist bevorzugt zum Gleiten und Schwenken auf einer Hauptfläche eines Werkstückes gleitfähig aufdrückbar. Die Länge des Anschlages ist so bemessen, dass er auf der Antriebsseite der Grundplatte auch im vorgeschobenen Zustand mit einer Hand umfaßbar ist. Die Aufnahme für den Anschlag ist griffartig ausgebildet.
- Ein Anschlag kann auch durch Schenken um eine Achse an der Maschine und auch ohne die Grundplatte zu durchdringen auf deren Werkzeugseite positionierbar und in der gleichen Führung komplett von der Werkzeugseite entfernbar sein.
- Die Werkstückauflage der Grundplatte ist in mindestens zwei Bereiche eingeteilt. Ein Bereich schließt das Werkzeug mit der Tastrolle nicht ein. Stattdessen ist eine V-förmig begrenzte Vertiefung vorhanden, in der über die Auflagefläche des Werkstückes hinausragende Kantenstreifenüberstände aufnehmbar sind. Ein weiterer Bereich schließt das Werkzeug mit der Tastrolle teilweise ein, so dass bei Auflage dieses Bereiches auf einem Werkstück und Anlage der Tastrolle an der Schmalfläche die Hauptfläche des Werkstückes einschließlich des Kantenstreifens überdeckbar ist.
- Weiterhin ist die Grundplatte mit parallel angeordneten Profilen an ihren parallelen Seiten verstärkt, die zusätzlich zur Stabilisierungsfunktion noch eine Befestigungs- und eine Führungsfunktion haben. In oder an den Hohlprofilen sind Adapterelemente positionier- und befestigbar. Ebenso ist die Grundplatte mit den Profilen als Führungsschlitten in einer Führungsschiene einsetzbar. So sind insbesondere Halte- oder Führungswinkel, auch stufenlos winkeleinstellbare, adaptierbar.
- Mit einer Antriebseinheit und einem Anschlag, die senkrecht auf einer Grundplatte lösbar befestigt sind, sind verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten vorteilhaft zusammengeführt. Mit einer Antriebseinheit in einer Aufnahme, insbesondere mit integriertem, kreisrunden Auflageteller, ist bereits ohne Grundplatte in bekannter Weise eine Kantenrundung durchführbar. Diese Antriebseinheit ist zur besseren Führung an einer Grundplatte mit Anschlag und 2-Bereich-Werkstückauflage befestigbar. Bei waagrecht liegendem Werkstück und darauf aufliegender Grundplatte sind bei senkrechter Antriebseinheit auch nicht gerade, geschwungene Werkstückseiten bearbeitbar. Der werkzeugachsenparallele Anschlag ist in seiner Führung aus- und zurückschiebbar. Er wird für die vertikale Eckbearbeitung werkzeugseitig bei waagrechter Antriebseinheit auf dem Werkstück gleitfähig aufgelegt. Er bildet mit der Tastrolle des Werkzeugs eine Anschlagebene. Es lassen sich auch Kantenüberstände an Schmalflächen von dickenveränderlichen Werkstücken bearbeiten. Der Nachteil des Verwackeln gerade bei der vertikalen Eckbearbeitung wird ausgeschaltet. Durch Vorschieben und Zurückziehen des Anschlages kann schnell und sicher bei laufender Maschine zwischen senkrechter und waagrechter Bearbeitung gewechselt werden.
- Über die ursprüngliche Aufgabenstellung hinausgehend sind auf Basis der beschriebenen Lösung und in überraschendem Umfang weitere Konfigurationen möglich. Damit werden in einem durchgängigen Maschinenkonzept ein schneller Werkzeugwechsel, gleichzeitige Bearbeitung mit mehreren Werkzeugen, gleichzeitige Bearbeitung von Oberseiten- und Unterseitenkante und die ein- und mehrdimensionale Eckenbearbeitung an nicht rechtwinkligen Ecken möglich. Es sind die beschriebene Lösung einschließend in einer Maschine mindestens eine Antriebseinheit und mindestens ein werkzeugseitig wirkender, senkrecht zur Grundplatte stehender, auf die Hauptfläche eines Werkstückes zum Schwenken des Werkzeuges senkrecht zur Hauptfläche gleitfähig aufdrückbarer Anschlag, jedoch höchstens ein Anschlag pro Antriebseinheit, befestigt. Der Anschlag übernimmt je nach Ausführung neben der Funktion des Auflegens weitere Funktionen wie Verbinden und Drehmomentleiten. Er wird im Folgenden weiterhin als Anschlag bezeichnet.
- Für einen schnellen Werkzeugwechsel werden zwei oder mehr Antriebseinheiten auf einer ebenen Grundplatte oder einer abgewinkelten Grundplatte oder Wippe befestigt. Wegen des heute geringen Gewichtes pneumatischer Antriebseinheiten ist das Gesamtgewicht der Maschine weiterhin gut handhabbar.
- Zur gleichzeitigen Bearbeitung von Oberseiten- und Unterseitenkanten sind zwei Maschineneinheiten mit einander zugekehrten Auflageflächen mittels eines zylindrischen Anschlages abstandsvariabel gekoppelt. Bei rechtsdrehender, oberer Antriebseinheit, ist die untere Antriebseinheit bevorzugt linksdrehend. Da die Grundplattenlängsachsen in einem Winkel zueinander winkelfixiert sind, rollen die Tastrollen der Werkzeuge mit einem Abstand zueinander und unabhängig voneinander auf jeder Seite eines Kantenstreifens schneidennah ab. Unebenheiten und Winkelfehler des Kantenstreifens werden ausgeglichen. Dies ist gerade bei dicken Platten von Vorteil gegenüber einem Werkzeug mit zwei Werkzeugköpfen und einer mittigen Tastrolle.
- Der Einsatz der Grundplatte als Gleitschuh in einem auf einem waagrechten Werkstück aufliegenden Führungswinkel schafft die Möglichkeit der stufenlosen Winkeleinstellung der Werkzeugachse zum Werkstück und des tastrollenfreien Fräsen. Ein Gewinde im Anschlag nimmt eine Stellschraube auf, die sich in der Winkelführung abstützt und den vertikalen Abstand des Werkzeuges zum Werkstück festlegt. Nach Ausheben der Stellschraube und Drehen des Anschlages um 90° oder dessen Verschieben ist das Werkzeug über die Werkstückdicke bis auf die Unterseite des Werkstückes bewegbar. Mit mehreren winkelversetzten und in einem Abstand zueinander angebrachten Stellschrauben sind mehrere Positionen eines Werkzeuges voreinstellbar.
- Für das Bündigfräsen von Kantenstreifenüberständen an deren Stoßstelle in Werkstückecken wird vorteilhaft durch Entfernen der kleineren Auflageplatte eine zweite Auflageebene geschaffen, aus der ein mit der bisherigen Auflageebene bündig eingestellter Fräser herausragt. Mit dem herausragenden Teil des Werkzeuges ist eine Kantenstreifenüberstand abtrennbar und bei Anlage der bündigen Auflagefläche am Kantenstreifen und gleichzeitiger Auflage des Anschlages auf der Hauptfläche eines Werkstückes ist der noch verbliebene Restüberstand bündig abfräsbar. Zur Linearisierung der Schwenkbewegung am Restüberstand dient ein in geeigneter Weise konturiertes, am Kantenstreifen anliegendes, stabförmiges, die Gleitbewegung des Anschlages auf dem Werkstück festlegendes Anlageelement, das in einem Führungsrahmen an der Grundplatte längsverschiebbar befestigbar ist. Das Anlageelement verhindert, in seinem Führungsrahmen entsprechend positioniert, auch das Verletzen des Werkstücks beim Abtrennen des Kantenstreifenüberstandes. Mit dieser Konfiguration ist in einfacher Weise und mit geringem Aufwand das Bündigfräsen der Kantenstreifenstöße an beliebigen Eckwinkeln realisierbar. Die erzeugbare Schnittfläche ist im wesentlichen eben.
- Um das tastende Übertragen einer nicht ebenen, in zwei Dimensionen definierten Kontur eines Kantenstreifens, insbesondere eines oberen und unteren Radius oder eines Softformingprofils, auf einen zweiten, in einer nicht rechtwinkligen Werkstückecke stoßenden Kantenstreifen durchzuführen, ist die Aufnahme einer Antriebseinheit winkelverstellbar gegenüber der Grundplatte. Da bei Drehung um die Schwenkachse des auf dem Werkstück aufliegenden Anschlages die Werkzeugachse auf einem Kegelmantel liegt, ist der Abstand zwischen Werkzeugachse und Schwenkachse durch eine lange Grundplatte und eine Verlängerung vergrößerbar. Ein dadurch verringerter Schwenkwinkel bewirkt eine Annäherung an eine lineare, vertikale Bewegung. Diese mechanisch einfache, kostengünstige Lösung ist besonders für dünne Platten geeignet.
- Für Platten auch größerer Dicke ist in einer weiteren Ausführung das Parallelogrammprinzip eingesetzt. Durch eine parallelogrammartige Verbindung von einem auf einem waagrechten Werkstück drehblockiert aufliegenden, um eine zur Grundplatte senkrechte Achse drehbaren Anschlag mit einer um eine zur Grundplatte senkrechten Achse drehbaren Aufnahme einer Antriebseinheit bleibt die Lage eines entsprechend einem Eckwinkel geschwenkten Werkzeuges bei vertikalem Vorschub wie bei einer Linearführung unverändert. Anders als bei einer Linearführung ist die Maschine jedoch sehr kompakt.
- Um den Eckwinkel eines Werkstückes abzunehmen, ist ein werkzeugachsenparalleler Antriebsanschlag an der schwenkbaren Aufnahme der Antriebseinheit befestigt. Dieser Antriebsanschlag schwenkt mit der Antriebseinheit mit. Die Befestigung ist lösbar ausführbar oder der Antriebsanschlag längsachsenverschiebbar ausführbar. Damit die Winkelabnahme ohne Fehler erfolgt, ist zum hauptflächenparallelen Ausrichten für den Ausgleich des Durchmessers zwischen dem auf der Grundplatte befestigten, auf der Hauptfläche des Werkstückes aufliegendem Anschlag und dem kleineren Durchmesser der Tastrolle des Werkzeuges eine Tastrolle nunterlage vorhanden und vorteilhaft im Antriebsanschlag verschiebbar gelagert. Die Tastrollenunterlage schützt zusätzlich bei der Winkelabnahme die Werkstückoberfläche vor den Schneiden des Werkzeuges. Eine weitere Funktion des Antriebsanschlages ist die Begrenzung des Fräsweges parallel zur Hauptfläche des Werkstückes, einstellbar über ein- und ausschwenkbare Anschlagschrauben. Der Querschnitt des Antriebsanschlages einschließlich ausschwenkbarer Anschlagschrauben ist auch so ausführbar, dass ein Abrollen der Tastrolle auf der Hauptfläche des Werkstückes nicht begrenzt ist.
- Die Werkstückauflage der Grundplatte ist statt mit einer ebenen Gleitfläche mit vorstehenden Gleitelementen, die durch einen Zwischenraum getrennt sind, ausführbar, so dass auch geschwungene Schmalflächen anlegbar sind. Gleiches gilt für den Antriebsanschlag.
- Ein senkrecht auf der Grundplatte befestigter Anschlag und Antriebseinheiten sind einzeln und austauschbar auf einer Grundplatte in jeweiligen Aufnahmen befestigbar oder funktionsgleich in einem Monoblockkörper befestigbar.
- Ausführungsbeispiel
- Die vorliegende Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen anhand der dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben.
-
1 zeigt eine Ansicht der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung in der Basisausfürung mit einer Antriebseinheit und einem Anschlag, -
2 zeigt die Draufsicht der Maschine nach1 ohne Werkstück, -
3 zeigt die Draufsicht der Maschine nach1 mit auf einem waagrecht liegenden Werkstück aufgedrückten Anschlag, -
4 bis6 zeigen in der Ansicht X die Maschine nach3 in aufeinander folgenden Bearbeitungszuständen, -
7 zeigt eine Ansicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit 2 Antriebsaggregaten und einem mittigen Anschlag, -
8 zeigt eine Ansicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit 2 Antriebseinheiten auf einer Wippe und einem mittigen Anschlag, -
9 zeigt eine Ansicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit 2 gekoppelten Maschineneinheiten, darstellungstechnisch in die Zeichenebene gedreht, -
10 zeigt die Draufsicht der Maschine nach9 mit Winkel δ, -
11 zeigt eine Ansicht der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung nach1 in einem Führungswinkel, -
12 zeigt eine Ansicht einer Einschraubführung mit Anschlag, -
13 zeigt eine schematisierte Draufsicht der Maschine nach1 mit Schwenkbegrenzern, -
14 zeigt in der Draufsicht die Ausführung der Maschine nach1 mit zwei versetzten Auflageebenen und einem Anlageelement in einem Führungsrahmen bei Anlage an der Schmalfläche eines waagrecht liegenden Werkstückes, -
15 zeigt die Maschine nach14 bei Anlage an der anderen Schmalseite des Werkstückes, -
16 zeigt ein Anlageelement der Maschine nach14 , -
17 zeigt ein Anlageelement der Maschine nach14 mit zwei Konturen, -
18 zeigt eine Draufsicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit drei Befestigungsstellen und einer schwenkbaren Antriebseinheit, -
19 zeigt einen Schnitt AB der Maschine nach18 bei eingeschobener Tastrollenunterlage ohne schnittferne Teile, -
20 zeigt einen Schnitt CD der Maschine nach18 , -
21 zeigt die Maschine nach18 mit einem Führungseinsatz und einem Verlängerungshebel, -
22 zeigt die Ansicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit schwenkbarer und parallelogrammartig drehbarer Antriebseinheit, -
23 zeigt eine Draufsicht der Maschine nach22 , -
24 zeigt die Ansicht der Ausführung der mobilen Maschine zur Kantenbearbeitung mit einem blockförmigen Maschinenkörper. - Eine mobile Maschine zur Kantenbearbeitung
1 besteht aus den Modulen Grundplatte2.1 , Antrieb3.1 und Führung4.1 . - Das Modul Grundplatte
2.1 besteht aus der Grundplatte5 mit daran lösbar befestigten Auflageplatten6 ,7 und aus parallel zur Längsachse12 angeordneten Profilen27 und28 , die mit der Grundplatte5 verbunden sind. Die Grundplatte hat eine längsachsensymmetrische Form mit parallelen Längsseiten29 ,30 . Die Auflageplatten6 ,7 sind mittels der Langlöcher45 ,46 positionierbar. - Das Modul Antrieb
3.1 besteht aus einer Antriebseinheit17 , bevorzugt einem Pneumatikmotor, in einer tellerförmig zylindrischen Aufnahme13 und Feststellring16 . Die Antriebseinheit17 hat eine um die Achse20 rotierende Welle, an der das Schneidwerkzeug18 mit gleichachsigem Anlauflager19 koaxial befestigt ist. Die Antriebseinheit17 ist mittels der Gewindehülse22 in der Aufnahme13 axial verstellbar und mit dem Feststellring16 fixierbar. - Das Modul Führung
4.1 besteht aus einer tellerförmig zylindrischen Aufnahme14 mit griffartigem oberen Ende37 und einem zentrischen Durchgangsloch15 als Führung, in dem der zylindrische Anschlag23 mit der seiner Längsachse21 gelagert ist und axial stufenlos positionierbar ist. Die Länge des Anschlages23 ist mindestens so bemessen, dass er von der Antriebsseite durch die Grundplatte auf die Werkzeugseite schiebbar ist und in der vorderen Position auf der Antriebsseite mit einer Hand gut umfassbar und rückziehbar ist. Das federnde Druckstück24 wirkt radial auf den Anschlag23 und hält ihn in jeder Position fest. Der Anschlag23 hat bevorzugt eine gleitfähige Oberfläche aus Kunststoff. - Das Modul Antrieb
3.1 und das Modul Führung4.1 sind an dem Modul Grundplatte2.1 lösbar mittels Schrauben44 derart befestigt, dass die Werkzeugachse20 und die Anschlaglängsachse21 die Längsachse12 der Grundplatte5 schneiden. Durch Öffnungen in der Grundplatte5 sind das Werkzeug18 und der Anschlag23 durchschiebbar. - Die Auflageplatte
7 weist eine längsachsensymmetrische V-förmige Begrenzung48 auf. Sie umschließt das Werkzeug18 mit dem Anlauflager19 nicht. In dem Raum zwischen dem Anlauflager19 und der Auflageplatte7 ist ein geradliniger oder geschwungener Überstand35 eintauchbar und dem Werkzeug18 zuführbar. Die Auflageplatte6 mit der Begrenzung47 dagegen umschließt das Werkzeug18 mit dem Anlauflager19 teilweise. Wird die Auflageplatte6 auf eine Hauptfläche33 eines Werkstückes32 aufgelegt, so überdeckt sie bei am Kantenstreifen34 anliegendem Anlauflager19 den Kantenstreifen34 . - In einer anderen Ausführungsform werden nach
7 die Module Antrieb3.1 und Führung4.2 durch lösbare Befestigung an dem Grundplattenmodul2.2 zu einer Maschine49 mit zwei Antrieben und einer zentralen Führung kombiniert. An den Antriebseinheiten53 ,59 sind unterschiedliche Fräser57 ,62 mit Anlauflager58 ,63 befestigt. Der Durchmesser des Anschlages64 ist mindestens so groß, dass bei einer Bearbeitung entsprechend4 die Schneiden des Fräsers62 der Antriebseinheit59 nicht mit dem Werkstück in Berührung kommen, während der Fräser57 im Eingriff ist. Der Anschlag64 hat eine umlaufende Nut65 , in die ein Kantenstreifenüberstand eintauchbar ist. Die umlaufende Nut ist auch in alle anderen Anschläge, insbesondere Anschlag23 , einbringbar. - In einer anderen Ausführungsform sind nach
8 zwei Module Antrieb3.1 auf einer abgewinkelten Wippe73 und diese am Grundplattenmodul2.2 befestigt. Bei Arbeitsposition eines Werkzeuges ist das andere Werkzeug über die Hauptfläche81 eines Werkstückes gehoben und mittels Abstandhaltern74 ,75 positioniert. In Arbeitsposition befindet sich die jeweilige Aufnahme82 ,80 in einem Zentrierelement78 ,79 . Auch das Grundplattenmodul2.2 ist mit direkt daran befestigten Modulen3.1 wie ein Wippe ausführbar. - In einer weiteren Ausführungsform nach
9 ,10 sind zwei Maschineneinheiten86 und87 mit einander gegenüberliegenden Auflageflächen88 und89 mittels eines winkelpositionierenden Anschlages95 gekoppelt. Die Maschineneinheit86 besteht aus einem mittig angeordneten Antriebsmodul3.1 , dem Führungsmodul4.1 mit Anschlag96 und der Aufnahme93 , jeweils senkrecht auf dem Grundplattenmodul2.2 befestigt. Die Maschineneinheit87 besteht aus einem Antriebsmodul3.2 und einer Aufnahme100 mit Anschlag95 , die senkrecht auf dem Grundplattenmodul2.1 befestigt sind. An dem Grundplattenmodul2.1 ist die Auflageplatte6 durch die einen Kantenstreifenüberstand aufnehmende Auflageplatte109 ersetzt. Das Antriebsmodul3.2 hat bevorzugt eine entgegengesetzt zu Antriebseinheit90 drehende Antriebseinheit97 mit entsprechendem Werkzeug98 . In Aufnahme100 und Aufnahme93 sind Zylinderstifte107 ,108 radial positioniert, die in axiale Nuten des zylindrischen Anschlages95 eingreifen. Am unteren Ende des Anschlages95 befindet sich eine das Gewicht der Maschineneinheit87 aufnehmende, auf dem Anschlag95 mittels eines Gewindes101 befestigte Scheibe102 . Am oberen Ende der Anschlages95 befindet sich eine weitere, axial mit dem Gewinde103 verstellbare Scheibe104 . Auf die Scheibe104 wirkt das Gewicht der Maschineneinheit87 übertreffend die Kraft der Druckfeder105 . Durch Verstellen der Scheibe104 ist die Kraft der Druckfeder105 einstellbar. Die Druckfeder105 ist auch durch einen handbetätigten Hebel ersetzbar. Während die obere Maschineneinheit86 auf der Hauptfläche114 des Werkstückes113 aufliegt, wird die untere Maschineneinheit87 mit der Auflagefläche89 gleitfähig gegen die entgegengesetzte Hauptfläche115 angedrückt. Block106 ist zwischen den Auflageflächen positioniert und hält die Maschineneinheiten86 und87 bei nicht vorhandenem Werkstück113 mindestens so weit auf Distanz, dass die Werkzeuge98 ,91 nicht die gegenüberliegenden Auflageplatten berühren. Gemäß10 schließen die Längsachsen111 ,112 der Grundplatten der Maschineneinheiten86 und87 einen Winkel δ ein. Dieser bewirkt einen Abstand der Werkzeuge91 ,98 . Unabhängig von Winkelfehlern der Schmalfläche zur Hauptfläche114 ,115 sind bei auf der Hauptfläche114 des Werkstückes113 aufliegender oberer Maschineneinheit86 beide Anlauflager92 ,99 immer an der Schmalfläche116 abrollbar. Zum vereinfachten Einschalten der Antriebseinheiten von der oberen Maschineneinheit86 aus hat die Antriebseinheit97 der unteren Maschineneinheit87 einen Dauereinschalter85 . - In einer weiteren Ausführungsform nach
11 wird eine Maschine entsprechend1 an den parallelen Seitenprofilen27 ,28 des Grundplattenmoduls2.1 durch Umfassen der Seitenprofile27 ,28 mit den Führungselementen117 und118 in einem Führungswinkel119 linear bewegbar aufgenommen. Die Grundplatte5 bildet dabei mit der Hauptfläche120 des Werkstückes121 einen Winkel α. Der Winkel α ist mit dem Stellelement126 verstellbar. Für kleine Winkeländerungen wird dazu die Elastizität der Brücke127 genutzt. Für große Winkeländerungen wird die Brücke127 durch ein Gelenk ersetzt. Der Abstand des tastrollenlosen Werkzeuges132 zur Hauptfläche120 des Werkstückes121 ist unter Nutzung der Anschlages122 durch eine in einem radialen Innengewinde des Anschlages122 drehbare Stellschraube123 einstellbar. Die Stellschraube123 ist auf dem Block124 in einem Sackloch abgestützt. Der Anschlag ist in der Aussparung133 bewegbar. Nach Ausheben der Stellschraube123 aus dem Sackloch des Blockes124 ist der Anschlag122 um seine Achse drehbar oder linear verschiebbar, so dass der Anschlag122 auf den Block124 auflegbar ist. Das Werkzeug132 befindet sich in dieser Stellung unterhalb des Werkstückes121 . Mehrere Stellschrauben123 in radialen, axial versetzten Gewinden des Anschlages122 sind sternförmig mit unterschiedlichen Auskraglängen einstellbar. Ein auf die Kantenstreifenaußenseite129 wirkender Anschlag130 ist mit Stellschraube131 einstellbar. - Ein Führungseinsatz
134 nach12 für einem Anschlag136 ist mit dem Gewinde135 in die Aufnahme eines Führungsmoduls3.1 einschraubbar. Ohne Wechseln der Aufnahmen auf den Grundplatten sind damit Antriebseinheiten oder Anschläge austauschbar. - Zur Begrenzung des Fräsweges um eine Ecke mit Winkel β herum sind nach
13 Führungselemente137 ,110 an den Seitenprofilen27 ,28 verschiebbar und befestigbar. Die Hebel138 ,139 befinden sich oberhalb der Grundplatte, kreisförmige Kontaktelemente140 ,141 befinden sich unterhalb der Grundplatte. Zur Umfräsung einer Ecke mit dem Winkel β sind zunächst das Anlauflager19 und beide Kontaktelement140 ,141 gegen die Kantenstreifenaußenseiten142 ,143 anlegbar, anschließend ist bei Kontakt von nur noch einem Kontaktelement140 und der Tastrolle19 dieses über die Eckenspitze abrollend führbar bis zur erneuten Anlage der Kontaktelemente140 ,141 entsprechend13 und anschließendem Wegschwenken der Tastrolle19 vom Werkstück. - In einer weiteren Ausführungsform nach
14 hat eine modifizierte mobile Maschine zur Kantenbearbeitung1 nach1 zwei Auflageflächen8 und145 , wobei die Auflagefläche145 gegenüber der Auflagefläche8 zurückversetzt ist. Das Werkzeug147 , bevorzugt ein Nutfräser oder Stiftfräser, ist mit seiner Stirnfläche148 bündig zur Auflagefläche8 eingestellt. Weiterhin ist ein Führungsrahmen149 vorhanden, in dem ein zylindrisches Anlageelement152.1 , das sich mindestes über die Breite der Grundplatte5 erstreckt, gehalten ist. Der Führungsrahmen149 Ist längs der Profile28 ,27 von einer Seite des Antriebsmoduls3.1 zur dessen anderer Seite verschiebbar. Das Anlageelement152.1 ist für das Trennen des Kantenstreifenüberstandes146 bei am Kantenstreifen156 anliegender Auflagefläche145 so an den Seitenprofilen28 ,27 positionierbar, dass durch die Anlage des zylindrischen Anlageelementes152.1 am Kantenstreifen153 ein schützender Abstand zwischen dem Werkzeug147 und dem Kantenstreifen153 vorhanden ist. Zum Abtrennen des Restüberstandes157 liegt das Anlageelement152.1 mit einer anderen Seite am Kantenstreifen156 an. Das Anlageelement152.2 nach16 hat eine gegenüber einer rein zylindrischen Form derart geänderte Außenkontur158 , dass die Gleitbewegung des Anschlages23 auf der Hauptfläche154 des waagrechten Werkstück155 so erfolgt, dass die vertikale Vorschubbewegung des Fräsers147 entlang der Stoßstelle der Kantenstreifen156 und153 in Annäherung an eine vertikale Linearführung erfolgt. Wegen der dadurch besseren Überdeckung von Fräserstirnfläche148 und Soll-Schnittfläche sind Fräser mit kleinerem Durchmesser einsetzbar, was wiederum für das Trennen des Kantenstreifenüberstandes146 vorteilhaft ist. Nach17 hat ein Anlageelement152.3 zwei Außenkonturen160 und159 , die für das Trennen und Bündigfräsen unabhängig voneinander optimierbar sind. - In einer weiteren Ausführungsform nach
18 sind auf einem Grundplattenmodul2.3 ein Führungsmodul4.3 , eine Aufnahme163 und ein Schwenkmodul3.3 befestigt. Das Führungsmodul4.3 besteht auf einer zylindrischen Aufnahme164 mit Teller und einem koaxialen Führungseinsatz134 mit koaxialem, verschiebbaren Anschlag136 . Das Schwenkmodul3.3 besteht aus einer Antriebseinheit167 , die mit einer Gewindehülse178 in der Aufnahme165 mit beidseitigen Schwenksegmenten179 axial verstellbar und mit Einstellring180 fixierbar ist. Auf jeder Seite der Grundplatte162 des Grundplattenmoduls2.3 sind Schwenklager166 mit kreisförmigen Nuten befestigt. Die Aufnahme165 ist mit den Schwenksegmenten179 in den Schwenklagern166 geführt und durch beidseitige Hebel183 fixierbar. Die zur Grundplatte162 parallele Schwenkachse geht durch den Punkt168 , der zugleich in der Verlängerung der Auflagefläche184 und auf dem Flugkreis der Schneiden des Werkzeuges170 liegt. So steht zur Entfernung eines Überstandes182 bei jedem Winkel φ eine ausreichende Schneidenlänge des Werkzeuges170 zur Verfügung. Parallel zur Werkzeugachse171 ist ein Antriebsanschlag173 mit der Aufnahme165 verbunden oder er ist ein Teil der Aufnahme165 . Der Antriebsanschlag173 hat eine obere 190 und untere Anlagefläche191 zur stoppenden Anlage an der Außenseite des Kantenstreifens185 bei auf den Hauptseiten des Werkstückes186 befindlicher Tastrolle174 und auf die Hauptfläche187 des Werkstückes186 aufgedrücktem Anschlag136 . Zur Einstellung der stoppenden Anlage ist auf dem Antriebsanschlag173 ein Schraubenanschlag175 mit verstellbaren Anschlagschrauben176 ,188 vorhanden. Die Anschlagschrauben sind im Drehpunkt177 um die Achse189 drehbar. Im Antriebsanschlag173 ist weiterhin eine Tastrollenunterlage192 mit einer oberen Unterlage193 und einer unteren Unterlage194 in schlitzförmigen Öffnungen des Antriebsanschlages173 geführt und mit federndem Druckstück195 positionierbar. In der vorgeschobenen Position nach19 reicht die Tastrollenunterlage192 über die Tastrolle174 hinaus. Die Dicke einer Unterlage193 ,194 entspricht der halben Differenz aus dem Durchmesser des Anschlages136 und dem Durchmesser der Tastrolle174 . - In einer weiteren Ausführung nach
21 hat für die Maschine nach18 ein Verlängerungshebel196 ein Stabelement197 mit daran befestigten, stiftförmigen Elementen198 ,199 mit dem Durchmesser des Anschlages136 und mit der Aufnahme201 mit der Anlagefläche202 und mit dem Anschlag203 . Führungseinsatz200 ist in Aufnahme163 einschraubbar und die Elemente198 ,199 in die gleichabständigen Aufnahmen163 und164 Anschlag136 verdrängend einschiebbar. In der eingeschobene Position befindet sich die Anlagefläche202 in der Verlängerung der Auflagefläche184 . - In einer weiteren Ausführungsform nach
22 sind ein Führungsmodul4.4 und ein Doppelschwenkmodul3.4 auf einem Grundplattenmodul2.4 senkrecht befestigt. - Das Führungsmodul
4.4 besteht aus der Aufnahme210 , dem Führungseinsatz213 und dem axial verschiebbaren und drehbaren Gelenkanschlag205 . Die Aufnahme210 ist bis auf einen zusätzlich eingebrachten Stift218 mit der Aufnahme13 identisch. Der pilzförmig zylindrische Führungseinsatz213 ist in der Aufnahme210 koaxial und drehbar gelagert und liegt mit seiner glatten Außenwand an dem Innengewinde der Aufnahme210 an. Der Führungseinsatz213 hat eine umlaufende Nut, in die der Stift218 radial hineinragt. In den über der Aufnahme210 liegenden Teil des Führungseinsatzes213 ist eine Nut216 eingebracht, in die das vordere Ende des federnden Druckstückes217 hineinragt. Weiterhin sind an dem Führungseinsatz213 die Bolzen219 und220 achsenparallel befestigt. Der Anschlag205 ist in dem Führungseinsatz213 koaxial, verschiebbar und drehbar gelagert. Er hat eine Gelenk209 , mit dem ein über die Auflageebene206 hinausragender Teil211 gegenüber dem im Führungseinsatz213 befindlichen Teil212 abwinkelbar ist. Teile211 und212 haben den gleichen Außendurchmesser. An dem Teil212 des Anschlages205 ist radial ein Stift215 befestigt, der in die Nut216 gegen die Kraft des federnden Druckstückes217 einbringbar und aus der Nut216 mittels des Anschlages205 wieder ausschiebbar ist. - Das Doppelschwenkmodul
3.4 besteht aus der Antriebseinheit207 , der Aufnahme236 den Schwenklagern233 ,234 und der Bodenplatte225 . Die Antriebseinheit207 ist mit einer Gewindehülse242 in der Aufnahme236 axial verstellbar und mit Einstellring243 fixierbar. Die Aufnahme236 hat beidseitig Schwenksegmente237 ,238 , an denen die beidseitigen Hebel240 ,241 befestigt sind. Die Schwenksegmente237 ,238 sind in den Schwenklagern233 ,234 gehalten und mit den in der kreisförmigen Nut235 mitschwenkenden Hebeln240 ,241 winkelvariabel fixierbar. Die Schwenklager233 ,234 sind auf der Bodenplatte225 befestigt, die mit durch die kreisförmige Nuten229 ,230 führend durchreichenden Elementen231 ,232 auf den Seitenprofilen227 ,228 aufliegend drehbar befestigt ist. Mit der Aufnahme236 ist parallel zur Werkzeugachse239 ist ein Anschlag173 verbunden, der die gleichen Funktionen wie in der Ausführungsform nach18 hat. - Das Grundplattenmodul
2.4 besteht aus der Grundplatte226 den daran fixierten und verschiebbaren und lösbaren Auflageplatten248 ,249 und den an der Grundplatte226 befestigten Seitenprofilen227 ,228 . Die zur Grundplatte226 parallele Schwenkachse für einen Schwenkwinkel δ geht durch den Punkt246 , der zugleich in der Auflageebene206 und auf dem Flugkreis der Schneiden des Werkzeuges208 liegt. Die zur Grundplatte senkrechte Drehachse der Bodenplatte225 für einen Schwenkwinkel ε schneidet die Grundplattenlängsachse247 . In der Grundplatte226 befindet sich ein Durchbruch244 für die nach beiden Seiten mit Anschlag173 schwenkbare Aufnahme236 . Ein entsprechender Durchbruch245 befindet sich in der Bodenplatte225 . - Die Bodenplatte
225 und der Führungseinsatz213 sind mit den Parallelogrammelementen221 und222 durch die in ihnen drehbaren Bolzen219 und223 sowie Bolzen220 und224 verbunden. Die Verbindungslinien der Bolzenmittelpunkte von Bolzen219 und220 sowie223 und224 sind wegen der Parallelogrammelemente221 ,222 bei jedem Winkel ε parallel. Die Parallelogrammelemente221 ,222 verlaufen teilweise zwischen Bodenplatte225 und Grundplatte226 und sind dadurch senkrecht zur Grundplatte fixiert. - In einer weiteren Ausführungsform nach
24 werden Anschläge23 und Antriebseinheiten17 nicht in getrennten Aufnahmen aufgenommen sondern in einem Monoblockkörper250 , beispielsweise aus Kunststoff oder einem andern Leichtbauwerkstoff, mit oder ohne integrierte Auflageplatten. - Arbeitsablauf
- Stellvertretend für die vielfältigen Ausführungen wird für die mobile Maschine zur Kantenbearbeitung
1 nach1 ein Arbeitsablauf für Fräsen mit senkrechter Antriebseinheit nach1 und waagrechter Antriebseinheit nach3 bis6 erläutert. - Auf ein waagrecht auf einer Werkbank aufliegendes Werkstück
32 mit an einer Schmalfläche angeleimtem Kantenstreifen34 , der den Kantenüberstand35 aufweist, wird die Maschine1 mit der Auflageplatte7 so aufgestellt, dass der Kantenüberstand35 zwischen der Auflageplatte7 und dem Werkzeug18 zu liegen kommt. Der Anschlag23 wird dabei aus einer Position außerhalb der Grundplatte auf Seite10 der die Auflagefläche8 einschließenden Auflageebene9 selbsttätig in die Aufnahme14 zurückgedrückt oder ist vorher von der Antriebsseite11 her zurückgezogen worden. Zur Axialeinstellung wird die Antriebseinheit17 in der Aufnahme13 mit der Gewindehülse22 verdreht und mit Feststellring16 fixiert. Die Maschine wird mit einer Hand an der Antriebseinheit17 und mit der anderen Hand am Anschlag23 und an dem griffartigen Absatz37 der Aufnahme14 gleitend auf der Hauptfläche33 des Werkstückes32 geführt. Nach Umlegen des Sicherheitshebels26 und Drücken der Starthebels25 jeweils gegen Federkraft wird das Anlauflager19 gegen den Kantenstreifen34 gedrückt und der Überstand35 mit aus Antriebssicht rechtsdrehendem Werkzeug18 entfernt. - Um den schmalseitigen Überstand
42 nach3 bis6 zu entfernen, wird der Anschlag23 von der Antriebseite11 soweit vorgeschoben, dass er auf der Antriebsseite11 noch gut mit einer Hand zu führen oder zu fassen ist. Der auf der Werkzeugseite10 überstehende Teil des Anschlages23 wird auf die Hauptfläche39 des Werkstückes38 gleitfähig aufgedrückt und die Maschine1 gleichzeitig durch eine Hand an der Antriebseinheit17 gegen die Außenseite der Kantenstreifens41 mit den Auflageplatten6 und7 flächig angedrückt. Mit der Hand an der Antriebseinheit17 wird die Tastrolle19 bei auf der Hauptfläche39 des Werkstückes38 gleitendem Anschlag23 entsprechend Pfeil43 und4 bis6 in Dickenrichtung des Werkstückes schwenkend von einer Hauptseite39 zur anderen Hauptseite40 geführt und dabei der Überstand42 entfernt. - Für das Auflegen des Anschlages an einer Stelle der Hauptfläche mit noch vorhandenem Kantenüberstand ist eine umlaufende Nut
65 vorhanden. - Bei einem erneuten Positionswechsel von Waagrecht auf Senkrecht wird der Anschlag
23 durch Aufstellen der Maschine1 selbsttätig in die Aufnahme14 zurückgedrückt. - Soll der Höhenbezug nicht nur durch die Hauptfläche
33 eines Werkstückes32 erfolgen sondern zusätzlich durch einen beispielsweise bereits in einer Kantenanleimmaschine teilweise bearbeiteten, möglicherweise noch einen Zehntelmillimeter über der Hauptfläche überstehenden Kantenstreifen, so wird statt der Auflageplatte7 die Auflageplatte6 auf das Werkstück32 aufgelegt. - Mit dem Anschlag
23 kann die Maschine1 auch in eine Spannvorrichtung eingespannt werden und kleine Werkstücke können an der nun ruhenden Maschine1 bearbeitet werden. - Bei zwei Antriebseinheiten entsprechend Maschine
49 wird der Anschlag64 wie bei Maschine1 auf der Hauptfläche eines Werkstückes gleitfähig aufgedrückt. Wenn sich eines der Werkzeug57 ,62 wie in4 bis6 im Eingriff befindet, ist das andere Werkzeug vom Werkstück38 abgehoben (nicht zeichnerisch dargestellt). Ein Werkzeugwechsel ist schneller als an üblichen CNC-Maschine möglich. Die Arbeitsweise der anderen Ausführungsformen leitet sich aus der Arbeitsweise der Maschine1 nach1 ab und ergibt sich aus den Lösungs- und Ausführungsbeschreibungen.
Claims (90)
- Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung von plattenförmigen Werkstücken, insbesondere zur Bearbeitung von an plattenförmigen Werkstücken befestigten, überstehenden Kantenstreifen oder anderer überstehender Materialien, für Holz, Holzersatzwerkstoffe, Kantenstreifenwerkstoffe und dergleichen aufweisend mindestens eine Antriebseinheit, insbesondere eine pneumatisch angetriebene Antriebseinheit (
17 ), mindestens ein auf einer angetriebenen Welle befestigtes Werkzeug (18 ) und mindestens einen auf der Werkzeugseite (10 ) einer maschinengebundenen Auflageebene (9 ) auf eine Hauptfläche (39 ), (40 ) eines Werkstückes (38 ) von Hand gleitfähig aufdrückbaren Anschlag (23 ), bei dessen Auflage auf der oberen Hauptfläche (39 ) eines waagrecht liegenden Werkstückes (38 ) ein auf einer angetriebenen Welle befestigtes Werkzeug (18 ) um eine hauptflächenparallele Achse (21 ) in Dickenrichtung des Werkstückes (38 ) durch Schwenken insbesondere kantenbearbeitend führbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass von dieser Anschlagart höchstens ein Anschlag (23 ) pro Antriebseinheit (17 ) vorhanden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (
23 ) mittels einer Führung bewegbar gelagert ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (
23 ) in einer Führung (15 ) linear bewegbar gelagert ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (
23 ) eine die maschinengebundene Auflageebene (9 ) durchstoßende Drehachse hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (
23 ) in einer Schwenkführung um eine Achse schwenkbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Anschlag (
23 ) entnehmbar befestigt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (
23 ) wechselweise von einer Seite (10 ) der maschinengebundenen Auflageebene (9 ) zur anderen Seite (11 ) der Auflageebene (9 ) ganz oder teilweise bewegbar ist und positionierbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (
23 ) eine stabförmige Gestalt aufweist und in einer Führung (15 ) parallel zu seiner Längsachse (21 ) linear bewegbar, um seine Längsachse (21 ) drehbar, jeweils stufenlos verstellbar und aus der führenden Aufnahme (14 ) entnehmbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag ganz oder teilweise durch Drehung um eine Achse auf der Werkzeugseite (
10 ) der Maschine (1 ) positionierbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Werkzeugachse (
20 ) und die Längsachse (21 ) eines Anschlages (23 ) in einer auf der maschinengebundenen Auflageebene (9 ) senkrecht stehenden Ebene liegen. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (
23 ) mindestens so lang ist, dass nach Vorschieben des Anschlages (23 ) in der Führung (15 ) bis zu Auflageebene (9 ) der Anschlag (23 ) auf der Antriebsseite (11 ) mit der gesamten Handbreite eines erwachsenen Menschen mitteleuropäischer Herkunft umfaßbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Maschine aus mindestes einem Antriebsmodul (
3.1 ), mindestens einem Führungsmodul (4.1 ) und mindestens einem Grundplattenmodul (2.1 ) besteht. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebsmodul (
3.1 ) eine Antriebseinheit (17 ) und eine Aufnahme (13 ) beinhaltet. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungsmodul (
4.1 ) einen Anschlag (23 ) und eine Aufnahme (14 ) mit Führung (15 ) beinhaltet. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundplattenmodul (
2.1 ) aus einer Grundplatte (5 ), Auflageplatten (6 ), (7 ) und Seitenprofilen (27 ), (28 ) besteht und zwei oder mehrere Stellen zur Befestigung von mindestens einem Führungsmodul (4.1 ) und mindestens einem Antriebsmodul (3.1 ) mit Ausnehmungen zum Durchdringen des Grundplattenmoduls (2.1 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der annähernd V-förmigen Begrenzung (
48 ) der Auflageplatte (7 ) und dem Werkzeug (18 ) ein Zwischenraum zum Eintauchen eines Kantenstreifenüberstandes (35 ) vorhanden ist und die Auflageplatte (6 ) mit der Begrenzung (47 ) das Werkzeug (18 ) teilweise umschließt. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmige Begrenzung (
31 ) den Kreismittelpunkt auf der Werkzeugachse (20 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Werkzeugachse (
20 ) und die Längsachse (21 ) eines Anschlages (23 ) in einer auf der maschinengebundenen Auflageebene (9 ) senkrecht stehenden Ebene liegen, die eine Symmetrieebene des Grundplattenmoduls (2.1 ) ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Führung (
15 ) und Anschlag (23 ) eine Reibkraft einstellbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reibkraft zwischen Anschlag (
23 ) und Führung (15 ) durch ein federndes Druckstück (24 ) erzeugbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
14 ) auf einem Teil (37 ) ihrer Länge einen größeren, griffähnlichen Durchmesser aufweist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Basiskonfiguration genau eine Antriebseinheit (
17 ) und genau einen Anschlag (23 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei auf der Hauptfläche (
39 ) eines Werkstückes (38 ) gleitfähig aufgedrücktem Anschlag (23 ) und bei gleichzeitig auf einem seitlichen Kantenstreifen (41 ) flächig aufliegenden Auflageplatten (6 ), (7 ) mit einem Werkzeug (18 ) mit koaxialer Tastrolle (19 ) der allseitige Überstand (42 ) des Kantenstreifens (41 ) durch Umfahren des Werkstücks (38 ) entsprechend Pfeil (43 ) tastend entfernbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Antriebseinheiten (
53 ), (59 ) mit auf der jeweiligen Antriebswelle befestigten Werkzeugen (57 ), (62 ), ein Anschlag (64 ) und eine Grundplatte (56 ) mit 3 Ausnehmungen vorhanden sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Anschlages (
64 ) größer ist als der größte Durchmesser der Schneidenflugkreise der Werkzeuge (57 ), (62 ). - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (
64 ) bei Aufdrücken auf eine Hauptfläche eines Werkstückes eine Ausnehmung (65 ) zur Aufnahme eines Kantenstreifenüberstandes hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die maschinengebundene Auflageebene (
70 ) bei einem waagrecht liegenden Werkstück (38 ) bei gleichzeitig ober- und unterseitig spanenden Werkzeugen (57 ), (62 ), deren Tastrollen (58 ), (63 ) auf den Hauptflächen (39 ), (40 ) abrollen, dadurch senkrecht zur Hauptfläche (39 ) gehalten wird, dass auf der oberen Hauptfläche (39 ) ein mit Anschlag (64 ) verbundenes Führungselement angedrückt bewegbar ist, das ein gegen Federkraft oder Hebelkraft parallel zur Auflageebene (70 ) bewegbares, mit der Maschine verbundenes Führungselement ist oder hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Antriebseinheiten (
71 ), (72 ) mit auf der Antriebswelle befestigten Werkzeugen (76 ), (77 ) an einer zwischen den Antriebseinheiten (71 ), (72 ) schwenkbar gelagerten, abgewinkelten Wippe (73 ) befestigt sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Werkzeug (
77 ) über der Werkstückoberfläche (81 ) in Ruheposition befindet, wenn das andere Werkzeug (76 ) in Bearbeitungsposition ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung eines Kontaktes zwischen ausgeschwenktem Werkzeug (
77 ) oder (76 ) und der Werkstückoberfläche (81 ) Abstandshalter (75 ), (74 ) vorhanden sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeuge (
76 ), (77 ) über die Aufnahmen (82 ), (80 ) in den Zentrierelementen (78 ), (79 ) auf der Grundplatte (84 ) zentrierbar sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Antriebseinheiten (
71 ), (72 ) mit auf der Antriebswelle befestigten Werkzeugen (76 ), (77 ) und ein Anschlag (64 ) auf einer entsprechend der Wippe (73 ) abgewinkelten Grundplatte (84 ) direkt und ohne Wippe (73 ) befestigt sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Maschinen (
86 ), (87 ) mit gegenüberliegenden Auflageflächen (88 ), (89 ) in einen Winkel δ zueinander winkelfixiert sind, wobei die obere Maschine (86 ) eine mittig angeordnete Antriebseinheit (90 ) mit auf der angetriebenen Welle befestigtem Werkzeug (91 ) mit koaxialer Tastrolle (92 ) und zwei seitlichen Aufnahme (93 ), (94 ) mit Anschlag (96 ) aufweist und die gegenüberliegende Maschine (87 ) eine Antriebseinheit (97 ) mit auf der angetriebenen Welle befestigtem Werkzeug (98 ) mit koaxialer Tastrolle (99 ) sowie eine Aufnahme (100 ) für Anschlag (95 ) aufweist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel zu seiner Längsachse bewegbarer Anschlag (
95 ) am unteren Ende ein kurzes Gewinde (101 ) zur Befestigung einer Scheibe (102 ) hat und am oberen Ende eine langes Gewinde (103 ) für die Axialverstellung einer zweiten, durch die Kraft der Feder (105 ) beaufschlagten Scheibe (104 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehmoment von der Aufnahme (
100 ) der unteren Maschine (87 ) über den axial in der Aufnahme (93 ) bewegbaren Anschlag (95 ) zu der Aufnahme (93 ) der oberen Maschine (86 ) leitbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus Sicht der Antriebseinheit (
90 ) die Antriebseinheit (97 ) gleichsinnig dreht. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Block (
106 ) zwischen den Auflageflächen (88 ), (89 ) positioniert ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine
1 in einem Führungswinkel (119 ) entnehmbar geführt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Grundplatte (
5 ) mit parallelen Seitenprofilen (27 ), (28 ) durch Umfassen der parallelen Seitenprofilen (27 ), (28 ) mit Elementen (117 ), (118 ) in dem Führungswinkel (119 ) mit Winkel α gegenüber der Hauptfläche (120 ) des Werkstückes (121 ) in den Elementen (117 ), (118 ) linear bewegbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einem radialen Muttergewinde in dem Anschlag (
122 ) drehbare und axialverstellbare Stellschraube (123 ) in einem Block (124 ) abgestützt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Anschlag (
122 ) mehrere Stellschrauben (123 ) in radialen, axial versetzten Gewinden geführt werden. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel α durch das an den Böcken (
124 ) und (125 ) angreifende Stellelement (126 ) mittels der Werkstoffelastizität der Brücke (127 ) feineinstellbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass statt der Brücke (
127 ) ein Gelenkelement vorhanden ist und der Winkel α von kleiner 45° bis über 90° verstellbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Auflageebene (
128 ) und der Kantenstreifenaußenseite (129 ) ein mit Anschlag (130 ) und Stellschraube (131 ) einstellbarer Abstand vorhanden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungseinsatz (
134 ) für einen Anschlag (136 ) ein Außengewinde (135 ) hat, das in die Aufnahme (61 ), (55 ), (163 ), (164 ) einer Antriebseinheit einschraubbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seiten mit den Seitenprofilen (
27 ), (28 ) positionsvariabel Führungselemente (137 ), (110 ) mit Hebel (138 ), (139 ) befestigbar sind, die auf der Unterseite der Grundplatte Kontaktelemente (140 ), (141 ) zur Anlage an den Kantenstreifenaußenseiten (142 ), (143 ) eines Werkstückes (144 ) mit dem Eckwinkel β aufweisen. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (
8 ) zur Auflagefläche (145 ) um mindestens die Dicke des Kantenstreifens (156 ) versetzt ist und die Stirnseite (148 ) von einem Werkzeug (147 ) mehr als die Dicke des Kantenstreifenendes (146 ) aus der Auflagefläche (145 ) hinaussteht. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein an den Seitenprofilen (
28 ), (27 ) längsverschiebbarer und mit Hebel (150 ), (151 ) oder gegen Anschlag fixierbarer Führungsrahmen (149 ) ein Anlageelement (152.1 ) zur Anlage an der Außenseite des Kantenstreifens (153 ) oder der zugehörigen Schmalfläche eines Werkstückes (155 ) mit Eckwinkel γ hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anlage des Anlageelementes (
152.1 ) an dem Kantenstreifen (153 ) des Werkstückes (155 ) und gleichzeitiger Anlage der Auflagefläche (145 ) der Maschine an dem Kantenstreifen (156 ) ein Abstand zwischen dem Werkzeug (147 ) und dem Kantenstreifen (153 ) vorhanden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (
148 ) des Werkzeuges (147 ) in der Verlängerung der Auflagefläche (8 ) liegt. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auflage des Anschlages (
23 ) auf der Hauptfläche (154 ) des Werkstückes (155 ) und Anlage der Auflagefläche (8 ) an der Außenseite des Kantenstreifens (153 ) und der Anlage des Anlageelementes (152.1 ) an der Außenseite des eckstoßenden Kantenstreifens (156 ) dessen Überstand (157 ) durch Schwenken des Werkzeuges (147 ) um die Achse (21 ) des Anschlages (23 ) bei gleichzeitigem Gleiten des Anschlages (23 ) auf der Hauptfläche (154 ) entfernbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageelement (
152.2 ) von einer Seite der Grundplatte (5 ) zur anderen Seite der Grundplatte (5 ) reicht und eine rotationssymmetrische Außenkontur (158 ) derart hat, dass der Flugkreis der Schneiden an der Stirnseite (148 ) des Werkzeuges (147 ) bei Anlage des Anlageelementes (152.2 ) am Kantenstreifen (156 ) im Vergleich zu einer zylindrischen Außenkontur des Anlageelementes (152.1 ) angenähert an eine zur Hauptfläche (154 ) senkrechte, lineare Bewegung eine größere Überdeckung mit der zum Kantenstreifen (153 ) bündigen Schnittfläche am Kantenstreifen (156 ) aufweist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlageelement (
152.3 ) zwei oder mehrere unterschiedliche Außenkonturen (159 ), (160 ) aufweist, die jeweils durch Drehung einer Schnittlinie um die Längsachse (161 ) des Anlageelementes (152.3 ) erzeugbar sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Grundplatte (
162 ) zwei Aufnahmen (163 ), (164 ) in zur Grundplatte (162 ) senkrechter Stellung fixiert sind und eine dritte Aufnahme (165 ) bewegbar befestigt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle drei Aufnahmen (
163 ), (164 ), (165 ) dieselben Innengewinde aufweisen. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
165 ) mit der Antriebseinheit (167 ) um eine Achse schwenkbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Aufnahme (
165 ) parallel zur Auflageebene (169 ) ist und durch den anschlagseitigen Schnittpunkt (168 ) des Flugkreises der Schneiden des Werkzeuges (170 ) mit der Schnittlinie aus Auflageebene (169 ) und der zu dieser senkrecht stehenden, die Längsachsen (172 ), (171 ) von Antriebseinheit (167 ) und Anschlag (136 ) enthaltende Ebene liegt. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Werkzeugachse (
171 ) ein mit der Aufnahme (165 ) schwenkbarer, über die Grundplatte (162 ) herausragender Antriebsanschlag (173 ) vorhanden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsanschlag (
173 ) lösbar, verschiebbar oder klappbar mit der Aufnahme (165 ) verbunden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schnitt senkrecht zur Werkzeugachse (
171 ) der Antriebsanschlag (173 ) eine obere Anlagefläche (190 ) oberhalb der Tastrolle (174 ) und eine untere Anlagefläche (191 ) unterhalb der Tastrolle (174 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schnitt senkrecht zur Werkzeugachse (
171 ) der Querschnitt des Antriebsanschlages (173 ) mit eingeklappten Auflageflächen (190 ), (191 ) nicht höher ist als der Durchmesser der Tastrolle (174 ). - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Antriebsanschlag (
173 ) mindestens ein weiterer Schraubenanschlag (175 ) mit verstellbaren Anschlagschrauben (176 ), (188 ) vorhanden ist, die um eine durch den Drehpunkt (177 ) gehende Achse (189 ) drehbar sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Antriebsanschlag (
173 ) eine Tastrolle mit dem Durchmesser der Tastrolle (174 ) radial verstellbar auf Koaxialiät mit der Werkzeugachse (171 ) befestigt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine auf der dem Werkstück zugewandten Grundplattenseite statt der ebenen Auflagefläche (
184 ) zwei Auflagesegmente mit Zwischenraum für die Anlage an einer in der Draufsicht auf eine Werkstückhauptfläche gekrümmten Schmalfläche hat und in den Zwischenraum eine nach außen gekrümmte Schmalfläche teilweise eintauchbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass statt der flächigen Anlagen (
190 ), (191 ) des mit der Aufnahme (165 ) verbundenen Anschlages (173 ) punkt- oder linienförmige Anlagesegmente mit Zwischenraum zum Eintauchen einer in der Draufsicht auf eine Werkstückhauptfläche gekrümmten Schmalseite vorhanden sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tastrollenunterlage (
192 ) vorhanden ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tastrollenunterlage (
192 ) senkrecht zur Werkzeugachse (171 ) verschiebbar ist und eine obere Unterlage (193 ) und eine untere Unterlage (194 ) aufweist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastrollenunterlage (
192 ) mittels schlitzförmiger Öffnungen im Anschlag (173 ) in eine vordere Stellung bis über die Werkzeugachse (171 ) hinaus verschiebbar ist und in einer hinteren Stellung im Anschlag (173 ) positionierbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verlängerungshebel (
196 ) ein Stabelement (197 ) mit daran senkrecht befestigten stiftförmigen Elementen (198 ), (199 ) mit dem Durchmesser des Anschlages (136 ) hat sowie eine Aufnahme (201 ) mit der Auflagefläche (202 ) und dem festen oder axial verschiebbaren Anschlag (203 ). - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Mittelachsen der stiftförmigen Elemente (
198 ), (199 ) dem Abstand der Mittelachsen der Aufnahmen (163 ) und (164 ) entspricht und die stiftförmigen Elemente (198 ), (199 ) in die Führungseinsätze (200 ) und (134 ) einschiebbar sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (
204 ) einen Anschlag (205 ) zur Auflage auf der Hauptfläche eines Werkstückes und eine zur Auflageebene (206 ) um den Winkel δ um eine zur Auflageebene (206 ) parallele Achse schwenkbare Antriebseinheit (207 ) mit auf der angetriebenen Welle befestigtem Werkzeug (208 ) hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (
207 ) in einer weiteren Ebene um eine zur Auflageebene (206 ) senkrechte Achse um den Winkel ε schwenkbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch Schwenkung des Anschlages (
205 ) um einen Winkel ε der Schwenkwinkel der Antriebseinheit (207 ) parallelogrammartig ebenfalls ε ist und die Schwenkrichtung übereinstimmt. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (
205 ) ein Gelenk (209 ) aufweist und über seine ganze Länge einschließlich Gelenk (209 ) in dem Führungseinsatz (213 ) axial verschiebbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (
211 ) des Anschlages (205 ) abgewinkelt auf eine Hauptfläche eines Werkstückes aufdrückbar ist und der hintere Teil (212 ) in dem Führungseinsatz (213 ) drehbar um seine Längsachse (214 ) und axial verschiebbar gelagert ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer Teil (
211 ) des Anschlages (205 ) plattenförmig ausgebildet ist und eine Auflageebene hat und ohne Gelenk mit dem hinteren Teil (212 ) verbunden ist und der hintere Teil (212 ) axial und radial in dem Führungseinsatz (213 ) drehmomentübertragend fixiert ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im hinteren Teil (
212 ) des Anschlages (205 ) ein Stift (215 ) senkrecht zur Längsachse (214 ) befestigt ist, der in eine Nut (216 ) des Führungseinsatzes (213 ) gegen die Federkraft eines Druckstückes (217 ) einschiebbar und ausschiebbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungseinsatz (
213 ) in der Aufnahme (210 ) drehbar um seine Längsachse (214 ) gelagert ist und ein Sicherungsstift (218 ) in eine am Führungseinsatz (213 ) mindestens teilweise umlaufende Nut eingreift. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Führungseinsatz (
213 ) befestigte Bolzen (219 ), (220 ) in die Parallelogrammelemente (221 ), (222 ) eintauchen und in diesen schwenkbar sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelogrammelemente (
221 ), (222 ) über Bolzen (223 ), (224 ) mit der schwenkbaren Bodenplatte (225 ) schwenkbar um die Bolzenmittelachsen verbunden sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Parallelogrammelemente (
221 ), (222 ) teilweise zwischen schwenkbarer Bodenplatte (225 ) und Grundplatte (226 ) verlaufen. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Bodenplatte (
225 ) an den Seitenprofilen (227 ), (228 ) der Grundplatte (226 ) anliegt und konzentrische Nuten (229 ), (230 ) aufweist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbare Bodenplatte (
225 ) durch die nutübergreifenden Elemente (231 ), (232 ) an den Seitenprofilen (227 ), (228 ) drehbar befestigt ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der schwenkbaren Bodenplatte (
225 ) die Schwenklager (233 ), (234 ) befestigt sind und die Schwenklager (233 ), (234 ) je eine kreisförmige Nut (235 ) aufweisen. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufnahme (
236 ) für die Antriebseinheit (207 ) Schwenksegmente (237 ), (238 ) vorhanden sind, die an den Schwenklagern (233 ), (234 ) gelagert sind. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch einen Winkel δ beschriebene Schwenkung der Werkzeugachse (
239 ) durch die mit der Aufnahme (236 ) verbundenen, durch die Nuten (235 ) durchgeführten Hebel (240 ), (241 ) fixierbar ist. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (
18 ), (147 ), (170 ), (208 ) ein 135°-Profil mit Radius zwischen den Winkelschenkeln hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (
18 ), (147 ), (170 ), (208 ) ein 90°-Profil mit Radius zwischen den Winkelschenkeln hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Anschläge (
23 ) und Antriebseinheiten (17 ) in einem einzigen Maschinenkörper (250 ) aufgenommen sind, der die Lager- und Führungsfunktionen einzelner Aufnahmen und der Grundplatte hat. - Mobile Maschine zur Kantenbearbeitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger Maschinenkörper die Funktionen der Aufnahmen für Anschläge und Antriebseinheiten, der Grundplatte und der Auflageplatten hat.
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| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
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