[go: up one dir, main page]

DE202008001611U1 - Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor - Google Patents

Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor Download PDF

Info

Publication number
DE202008001611U1
DE202008001611U1 DE202008001611U DE202008001611U DE202008001611U1 DE 202008001611 U1 DE202008001611 U1 DE 202008001611U1 DE 202008001611 U DE202008001611 U DE 202008001611U DE 202008001611 U DE202008001611 U DE 202008001611U DE 202008001611 U1 DE202008001611 U1 DE 202008001611U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluid
fluid channel
absorber element
absorber
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202008001611U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wolf GmbH
Original Assignee
Wolf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wolf GmbH filed Critical Wolf GmbH
Priority to DE202008001611U priority Critical patent/DE202008001611U1/de
Publication of DE202008001611U1 publication Critical patent/DE202008001611U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/75Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations
    • F24S10/755Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations the conduits being otherwise bent, e.g. zig-zag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers
    • Y02E10/44Heat exchange systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photovoltaic Devices (AREA)

Abstract

Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor (1), mit zumindest einem Absorberelement (2), das wenigstens einen Fluidkanal (4) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidkanal (4) wenigstens einen geknickten Strömungspfad aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere einen Solarkollektor, gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 15 und die Verwendung einer solchen Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 16.
  • Vorrichtungen zur solaren Energiegewinnung, wie insbesondere Solar- oder Sonnenkollektoren sind seit geraumer Zeit bekannt und werden seit einiger Zeit genutzt, um von der Sonne ausgehende Strahlung, kurz Sonnenenergie, in thermische Energie umzuwandeln, wobei in aller Regel ein Übertragungsfluid, wie beispielsweise Wasser, Öl oder ein Gas aufgeheizt wird. Dieses Übertragungsfluid wird üblicherweise in einem oder mehreren Fluidkanälen befördert, so daß die dem Fluid innewohnende thermische Energie andernorts nutzbar ist.
  • Ein zentraler Bestandteil einer solchen Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung und insbesondere eines Sonnenkollektors ist ein Absorberelement. Dieses Absorberelement dient der Absorption von Energie, die in aller Regel als von der Sonne ausgehende Strahlung zur Verfügung steht. Dieses Absorberelement umfaßt wenigstens einen Fluidkanal, in welchem das Übertragungsmedium, nämlich das Übertragungsfluid, geführt wird.
  • Eine unter energetischen Gesichtspunkten möglichst effiziente Nutzung eines Absorberelements hängt von zwei prinzipiellen Faktoren ab. Hierbei sind zum einen die thermi sche Effizienz, also die Effizienz einer Wärmeübertragung auf das Fluid, als auch eine hydraulische Leistung, nämlich die Strömung des Fluids in dem Fluidkanal zu nennen.
  • Hinsichtlich einer möglichst effizienten Übertragung von Wärme auf das Fluid besteht ein wesentlicher Gesichtspunkt darin, einen oder mehrere Fluidkanäle möglichst gleichmäßig in dem Absorberelement anzuordnen, so daß nach Möglichkeit die gesamte der Außenseite des Absorberelements zugeführte Energie auf das Fluid übertragen wird.
  • In der Vergangenheit wurde zu diesem Zweck ein Fluidkanal in einem Absorberelement verwendet, der mäander- oder serpentinenartig in dem Absorberelement verlief, wobei bei dieser Variante auch mehrere Fluidkanäle seriell hintereinander angeordnet sein konnten. Ein Nachteil dieser Bauweise besteht allerdings in der großen Fluidkanallänge, die zu einem hohen Druckverlust führt.
  • Zur Lösung dieses Problems wurden in der Vergangenheit anstelle eines langen seriell verlaufenden Fluidkanals mehrere kurze parallele Fluidkanäle, beispielsweise in Form von parallelen Rohren, eingesetzt, die zwischen zwei Sammelkanälen verlaufen. Ein derartiger Harfenabsorber mit mehreren parallel angeordneten Fluidkanälen weist jedoch den Nachteil auf, daß die parallel angeordneten Fluidkanäle des Absorbers ungleichmäßig durchströmt werden, was auf einem Druckverlust beim Übergang des Fluids von einem Sammelkanal in die parallelen Rohre basiert.
  • Ein weiterer aus dem Stand der Technik bekannter Absorbertyp ist ein Kissenabsorber, der vollflächig durchströmt wird. Auch hier ist eine gleichmäßige Volumenstromverteilung, insbesondere dann, wenn nur niedrige Volumenströme gefördert werden, nur schwer zu realisieren.
  • Ein weiteres, all diesen vorgenannten Absorbertypen gemeinsames Problem besteht ferner darin, daß ein vollständiges Entleeren dieser bekannten Absorbertypen und -geometrien in den meisten Fällen problematisch ist, da diese aus dem Stand der Technik bekannten Absorber häufig Toträume und/oder Hinterschneidungen aufweisen, die ein einfaches Auslaufenlassen von Fluid aus dem Absorberelement, respektive aus dem Fluidkanal bzw. den Fluidkanälen heraus, ebenso wie ein Entlüften beim Befüllen des Absorberelements, verhindern. Dieses Problem tritt insbesondere bei bisherigen Mäander- und Serpentinenabsorbern, aber auch bei Harfenabsorbern auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere einen Sonnenkollektor, ein Verfahren zur Herstellung eines solchen und die Verwendung einer solchen Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, bei dem vorgenannte Probleme deutlich reduziert sind und ein Wärmeübergang auf ein durch die Vorrichtung erwärmtes Fluid verbessert ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Schutzanspruch 1, durch ein Verfahren gemäß Schutzanspruch 15 und durch eine Verwendung gemäß Schutzanspruch 16 gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solar- bzw. Sonnenkollektor, mit zumindest einem Absorberelement, das wenigstens einen Fluidkanal umfaßt, gelöst, wobei der Fluidkanal wenigstens einen geknickten Strömungspfad aufweist.
  • Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, daß durch einen geknickten Strömungspfad weitgehend vermieden wird, daß der Fluidkanal von einem Fluid mit einem laminaren Strömungsprofil durchströmt wird, da durch einen Knick im Strömungspfad des Fluidkanals eine turbulente Strömung erzeugt wird, durch welche in vorteilhafter Weise eine Steigerung der thermischen Effizienz des Absorberelements bewirkt wird. Dieser Effekt ist darauf zurückzuführen, daß sich in einer turbulenten Strömung im Querschnitt des Fluidkanals so gut wie keine Temperaturgradienten innerhalb des in dem Fluidkanal geführten Fluid ausbilden können, da Fluid, das an einer warmen Seite des Absorberelements erwärmt wurde, durch die Turbulenz der Strömung sofort mit kühlerem Fluid durchmischt wird, das nicht in unmittelbarem Kontakt mit einer warmen Seite des Absorberelements gestanden hat. Gleichzeitig mit der Verwitbelung des an der warmen Fläche des Absorberelements bereits erwärmten Fluids wird dieser warmen Fläche aufgrund der turbulenten Strömung sofort kühleres Fluid zugeführt, das aufgrund einer größeren Temperaturdifferenz zwischen dem noch nicht oder nur gering erwärmtem Fluid und der warmen Absorberfläche eine erhöhte Menge an thermischer Energie aufnehmen kann.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auf vorbeschriebene Weise die Wärmeübertragung und damit die Wärmeeffizienz eines mit einem solchen Absorberelement ausgestatteten Solarkollektors auf einfache und kostengünstige Weise deutlich gesteigert werden kann.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der geknickte Strömungspfad in einem und/oder als ein Umlenkbereich des Fluidkanals ausgebildet.
  • Gemäß dieser Ausführungsform kann der geknickte Strömungspfad dadurch erhalten werden, daß der Fluidkanal so umgelenkt wird, daß der Strömungspfad an einem Knick vorbei oder über einen Knick hinweg strömt, durch den wie vorbeschrieben bewirkt wird, daß eine laminare Strömung mit all damit einhergehenden Vorteilen in eine turbulente Strömung übergeht.
  • An dieser Stelle sei erwähnt, daß ein geknickter Strömungspfad auf einfache Weise auch dadurch erzeugt werden kann, daß in dem Fluidkanal eine Engstelle, beispielsweise aufgrund eines Einbaus oder einer Kante in dem Fluidkanal, vorgesehen ist. Ein solcher geknickter Strömungspfad kann beispielsweise durch eine rampenartige Strömungsführung oder durch eine eine Rotation des Fluids in dem Fluidkanal auslösende lokale oder sich durch den gesamten Fluidkanal erstreckende Führung erzeugt werden.
  • Erfindungsgemäß schließt der geknickte Strömungspfad einen Winkel von vorzugsweise 90°, insbesondere im Bereich von 90° bis 105° und besonders bevorzugt im Bereich von 90,5° bis 95° und/oder einen Winkel von < 90°, insbesondere im Bereich von 89,5° bis 85° ein.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß der Fluidkanal der erfindungsgemäßen Vorrichtung, sofern gewünscht, mehrere geknickte Strömungspfade aufweisen kann, die beispielsweise in serieller Anordnung innerhalb des Fluidkanals angeordnet sind. Diese mehrfach geknickten Strömungspfade innerhalb eines Fluidkanals können unterschiedliche Winkel aufweisen, wobei Winkel bevorzugt sind, die größer oder gleich einem rechtem Winkel sind, da derartige Winkel, insbesondere im Bereich von 90,5° bis 105° einen optimalen Kompromiß zwischen einem auftretenden Druckverlust des Fluids in dem Fluidkanal und der Bewirkung einer turbulenten Strömung in dem Fluidkanal darstellen. Ein Winkel von kleiner als 90° kann dann vorteilhaft sein, wenn das Fluid eine sehr niedrige Dichte aufweist bzw. gasförmig ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der Fluidkanal im wesentlichen mäanderförmig ausgebildet. Der wesentliche Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß ein mäanderförmig ausgebildeter Fluidkanal, der sich zwischen einem ortsfesten Ein- und einem ortsfesten Auslauf erstreckt, eine deutlich größere Länge aufweist, als ein linearer Fluidkanal, der sich in gerader Linie zwischen diesem ortsfesten Einlauf und diesem ortsfesten Auslauf erstreckt. Auf diese Weise ist eine Wärmeübertragungsstrecke eines sich mäanderförmig erstreckenden Fluidkanals gegenüber einem sich linear in gerader Linie erstreckenden Fluidkanal deutlich vergrößert, was wiederum einen positiven Einfluß auf die Wärmeübertragungseffizienz der erfindungsgemäßen Vorrichtung bewirkt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung verläuft zumindest eine mäanderförmige Windung des Fluidkanals im wesentlichen trapezförmig, wobei die mäanderförmige Windung des Fluidkanals definierende Schenkel in Form von drei Seiten eines Trapezes angeordnet sind, wobei der Verlauf des Fluidkanals durch die beiden nicht parallelen Schenkel des Trapezes sowie, vorzugsweise, durch die kürzere der beiden parallelen Seiten des Trapezes gebildet wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung können die beiden nicht parallelen Schenkel unterschiedlich lang ausgebildet sein, wobei unter Zuhilfenahme einer gedachten, im Falle gleich langer nicht paralleler Schenkel, das Trapez vervollständigenden Linie, ein Trapezoid entsteht, das aus vier miteinander nicht parallelen Seiten gebildet ist.
  • Erfindungsgemäß sind jeweilige Innenwinkel α von trapezförmigen Abschnitten eines mäanderförmig verlaufenden Fluidkanals im wesentlichen gleich groß. Auf diese Weise ist eine einfache Fertigung der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, da ein Fluidkanal, beispielsweise in Form einer Rohrleitung oder einer Kanalführung in einer Absorberelementwand, nur mit einem Winkelmaß hinsichtlich seines Innenwinkels bearbeitet werden muß. Auf diese Weise ist es einfach möglich, einen gleichmäßig mäander- und/oder trapezförmig verlaufenden Fluidkanal herzustellen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Absorberelement als Rollbond-Absorberelement ausgebildet, wobei zwei, nach Wunsch gleich dicke oder unterschiedlich dicke Aluminiumplatten, die jeweils mit, sich in Übereinanderlage ergänzenden Kanalabschnitten versehen sind, miteinander verpreßt oder anderweitig verbunden, beispielsweise verschweißt oder verklebt werden. Die in den Aluminiumplatten vorgesehenen Kanäle bilden, wenn die beiden Aluminiumplatten übereinander angeordnet sind, jeweils einen Fluidkanal, der ein Wärmeübertragungsfluid aufnehmen kann. Die Ausbildung des Absorberelements als Rollbond-Absorberelement ist besonders vorteilhaft, da in dem Absorberelement keine Rohrleitungen angeordnet werden müssen, sondern der in dem Absorberelement verlaufende Fluidkanal unmittelbar durch die das Absorberelement begrenzenden Metall-, insbesondere Aluminiumplatten gebildet wird, wobei die in den Metallplatten vorgesehenen Kanäle beispielsweise mittels Druck in diese eingeprägt sind. Ein Vorteil derartiger Rollbond-Absorberelemente besteht darüber hinaus darin, daß Wärme von den den Absorber begrenzenden Metallplatten, bevorzugt Aluminiumplatten, unmittelbar auf das in dem Fluidkanal geführte Fluid ohne Wärmeverlust übergehen kann. Es sei explizit darauf hingewiesen, daß erfindungsgemäß außer dem Material Aluminium auch andere Metalle mit guter Wärmeleitfähigkeit zur Herstellung des Absorberelements verwendet werden können.
  • Des weiteren liegt es im Umfang der Erfindung, daß das Absorberelement mit einer Mehrzahl von Fluidkanälen in Form eines Harfenabsorbers ausgebildet ist. Der darin begründete Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß die Wärmeübertragungseffizienz des erfindungsgemäß ausgestalteten Absorberelements durch eine Mehrfachanordnung von Fluidkanälen in einem Absorberelement deutlich gesteigert werden kann. Darüber hinaus kann ein Druckverlust in jedem einzelnen Fluidkanal reduziert werden, da bei der Verwendung von mehreren Fluidkanälen in einem Absorberelement jeder einzelne Fluidkanal hinsichtlich seiner Fluidkanallänge kürzer ausgebildet sein kann, ohne daß das Gesamtvolumen des Ubertragungsfluids, welches sich in allen Fluidkanälen des Absorberelements befindet, reduziert wäre.
  • Erfindungsgemäß verlaufen die Fluidkanäle eines Harfenabsorbers zwischen einem Verteilerrohr und einem Sammlerrohr. Das Fluid strömt hierbei zunächst in ein Verteilerrohr und von diesem in sich von dem Verteilerrohr wegerstreckende Fluidkanäle, die sich gemäß ihrer Hauptrichtung in Richtung des Sammlerrohres erstrecken, welches das aus den Fluidkanälen ausfließende Fluid aufnehmen und sodann einer weiteren Verwendung zuführen kann.
  • Des weiteren weisen das Verteiler- und/oder das Sammlerrohr hinsichtlich ihrer Längserstreckung an einem Ende, vozugsweise jedoch an jedem Ende, einen externen Anschluß auf, über den ein Fluid in das Absorberelement, respektive in dessen Fluidkanal eingeleitet oder von diesem weggeleitet werden kann.
  • Die Vorsehung von zwei externen Anschlüssen jeweils am Verteilerrohr und am Sammlerrohr erhöht die Einbauvariabilität des Absorberelements in eine erfindungsgemäße Vorrichtung, insbesondere einen erfindungsgemäßen Solarkollektor. Darüber hinaus kann im Falle der Vorsehung von jeweils zwei externen Anschlüssen ein durch das Absorberelement geförderter Fluidvolumenstrom im Vergleich zu nur einem externen Anschluß am Verteilerrohr und am Sammlerrohr deutlich gesteigert werden. Darüber hinaus ist die Vorsehung von jeweils zwei externen Anschlüssen an dem jeweiligen Verteiler- und dem Sammlerrohr hinsichtlich einer wärmeeffizienten Abführung des erwärmten Fluids von Vorteil, da auf diese Weise gewährleistet ist, daß kein erwärmtes Fluid in dem Absorber element, beispielsweise in einem Totraum verbleibt, der im Falle der Vorsehung von nur jeweils einem externen Anschluß an dem Verteilerrohr und/oder an dem Sammlerrohr nicht durchströmt würde.
  • Des weiteren weisen das Verteiler- und das Sammlerrohr entlang ihrer jeweiligen Längserstreckung mindestens einen, bevorzugt bis zu 50 und besonders bevorzugt bis zu 10 Anschlüsse für Fluidkanäle auf. Im Bereich dieser Anschlüsse kann in vorteilhafter Weise jeweils ein geknickter Strömungspfad in den jeweiligen Fluidkanälen vorhanden sein, und zwar unmittelbar im Anschlußbereich des Fluidkanals an das Verteilerrohr, um ein optimiertes Einströmen von Fluid von dem Verteilerrohr in die jeweiligen Fluidkanäle zu gewährleisten. Zu diesem Zweck sind die Fluidkanäle mit einer Anschrägung versehen an dem Verteilerrohr angebracht, um einen trichterartig erweiterten Zugang von dem Verteilerrohr in den jeweiligen Fluidkanal zu ermöglichen. Diese trichterartige Erweiterung der Fluidkanäle vergrößert sich in Abhängigkeit des Abstands von einem externen Anschluß, der an dem Verteilerrohr vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, Fluid von dem Verteilerrohr gezielt in einen jeweiligen Fluidkanal einzuleiten und einen Druckverlust im Übergangsbereich von Verteilerrohr und Fluidkanal zu minimieren.
  • Des weiteren ist ein Rohrdurchmesser des Verteiler- und/oder des Sammlerrohres größer, insbesondere um einen Faktor von 2 bis 10 größer, als ein Rohrdurchmesser eines Fluidkanals.
  • Da eine erfindungsgemäße Vorrichtung in aller Regel nicht flach, d. h. nicht in Horizontallage, sondern mit einer gewissen Neigung verwendet wird, wobei das Absorberelement von unten nach oben durchströmt wird, ist diese Ausführungsform besonders gut geeignet, um das Absorberelement zu entlüften, d. h. dessen Fluidkanäle homogen und gleichmäßig mit dem Übertragungsfluid zu füllen, wobei das Fluid über einen externen Anschluß zunächst in das Verteilerrohr einströmt, dieses auffüllt und anschließend in die einzelnen Fluidkanäle eines Harfenabsorbers gedrückt wird, um am oberen Ende der jeweiligen Fluidkanäle aus diesen heraus in das Sammlerrohr zu strömen. Durch die Zurverfügungstellung eines solchen Puffervolumens in Form eines Verteilerrohres kann eine ungleichmäßige Befüllung der Fluidkanäle und damit ungleiche Strömungsverhältnisse in den Fluidkanälen vermieden werden, was wiederum zu einer Effizienzsteigerung beim Wärmeübergang des Absorberelements und damit der erfindungsgemäßen Vorrichtung beiträgt.
  • Zu diesem Zweck ist es besonders vorteilhaft, wenn eine Ein- und/oder eine Ausströmöffnung von Fluid über einen externen Anschluß in das Verteilerrohr oder aus dem Sammlerrohr in bezug zu einer Ein- und/oder einer Ausströmrichtung von Fluid in oder aus einem Fluidkanal in einem Winkel, bevorzugt in einem Winkel von im wesentlichen im Bereich von 90° ± 10°, verläuft. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß Fluid nicht unmittelbar von einem externen Anschluß in eine Einströmöffnung eines Fluidkanals fließt und auf diese Weise einen Vorzugsfluidkanal definiert, sondern daß alle Fluidkanäle gleichermaßen befüllt werden, nachdem zuvor das Verteilerrohr vollständig aufgefüllt wurde. Auch im weiteren Betrieb ist auf diese Weise durch den relativ großen Rohrdurchmesser des Verteilerrohres gewährleistet, daß eine gleichmäßige Verteilung des Fluids auf alle Fluidkanäle erfolgt.
  • Des weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß sich die jeweiligen externen Anschlüsse in eine Richtung erstrecken, die dem bzw. den Anschlüssen für Fluidkanäle im wesentlichen entgegengesetzt ist.
  • Gemäß dieser Ausführungsform wird auf einfache Weise gewährleistet, daß bei einem Öffnen der externen Anschlüsse das Fluid, insbesondere bei Winkeln des geknickten Strömungspfads von ≥ 90° direkt aus dem Absorberelement auslaufen kann, wenn dieses geneigt oder senkrecht gestellt wird.
  • Des weiteren wird die Aufgabe der Erfindung durch ein Verfahren zum Herstellen einer Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Sonnenkollektor gemäß den vorstehenden Ausführungen gelöst, wobei das Absorberelement erfindungsgemäß im Rollbond-Verfahren hergestellt wird.
  • Ferner wird die Aufgabe durch die erfindungsgemäße Verwendung einer derartigen Vorrichtung in einem Solarkollektorsystem, in welchem ein oder mehrere vorbeschriebene Absorberelement(e) oder vollständige erfindungsgemäße Vorrichtungen vorgesehen sind, gelöst.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Absorber der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Rollbond-Verfahren aus zwei verpreßten, d. h. kaltverschweißten, gleich oder unterschiedlich dicken Aluminiumplatten hergestellt, die mit Kanälen versehen sind, die mittels der Anwendung von Druck aufgeweitet sind, und in welche nach einem Zusammenfügen der Aluminiumplatten das Fluid, nämlich die Solarflüssigkeit bzw. das Wärmeträgermedium fließt. Die Kanäle sind so ausgelegt, daß der Kollektor mit vier Anschlüssen versehen werden kann und somit über eine symmetrische 4-Rohr-Anschlußmöglichkeit verfügt. In geneigter Aufstellung ist somit unten ein Verteiler- und oben ein Sammlerrohr integriert, die jeweils so konstruiert sind, daß sich kein Luftsack oder anderer Hohl- und/oder Totraum bilden kann, so daß ein völlig selbständiges Entleeren jederzeit gewährleistet ist. Des weiteren wird erfindungsgemäß sichergestellt, daß durch die besondere erfindungsgemäße Konstruktion des Verteilerrohres unten und des Sammlerrohres oben die einzelnen als Steigkanäle ausgebildeten Fluidkanäle gleichmäßig durchströmt werden. Der Kanalquerschnitt des Verteilerrohres ist so bemessen, daß beispielsweise bis zu 10 Fluidkanäle hintereinander geschaltet werden können. Der Abstand zwischen den Steig- bzw. Fluidkanälen, in der Regel vier Stück, ist im Verhältnis zu herkömmlichen Cu/Cu- bzw. Alu/Cu-Absorberelementen relativ groß, da die Wärmeträgermittelkanäle, nämlich die Fluidkanäle, direkt im Absorberelementblech eingebettet sind und ein Wärmeübergangswiderstand bei einem Absorberelement, das nach dem Rollbondverfahren hergestellt worden ist, nicht vorhanden bzw. äußerst gering ist. Die Fluidkanäle, die sich zwischen dem unteren Verteilerrohr und dem oberen Sammlerrohr erstrecken, sind bevorzugtmäanderförmig bzw. trapezförmig so angeordnet, daß diese bei einem senkrecht stehenden Absorberelement stetig steigend verlaufen, so daß bei einem Öffnen der externen Anschlüsse, ein sicheres Auslaufen des Fluids aus dem Absorberelement gewährleistet ist und das Absorberelement bei der Inbetriebnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung sicher entlüftet werden kann. Darüber hinaus wird durch die trapezförmige Streckenführung der jeweiligen Fluidkanäle eine deutliche Verlängerung der Fluidkanäle ermöglicht und ein turbulentes Strömungsprofil in den Fluidkanälen erreicht, wodurch sich der Wärmeübergang von den Platten des Absorberelements auf das Wärmeträgermedium erheblich verbessert.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines Absorberelements gemäß der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht;
  • 2 eine schematische Detaildarstellung gemäß der in 1 gezeigten Ausführungsform;
  • 3 eine schematische Darstellung einer Querschnittsansicht im Stadium einer Herstellung einer Ausführungsform gemäß 1 vor einem Rollbonden des Absorberelementes; und
  • 4 eine schematische Darstellung eines Querschnitts der Ausführungsform gemäß 1.
  • In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern, gegebenenfalls unter Verwendung von Hochkommas verwendet.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Absorberelements gemäß einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung. Das Absorberelement 2 umfaßt vier sich mäanderförmig zwischen einem Zulaufverteiler 36 und einem Ablaufsammler 38 erstreckende Fluidkanäle 4, 4', 4'', 4'''. Der Zulaufverteiler 36 weist an seinen beiden Enden jeweils einen externen Anschluß 40 auf. Ein Zulauf von diesen Anschlüssen 40 in den Zulaufverteiler 36 erstreckt sich im wesentlichen in eine Richtung, die den Anschlüssen 41 der Fluidkanäle 4 bis 4''' an den Zulaufverteiler 36 entgegengesetzt ist. Des weiteren ist in 1 dargestellt, daß mäanderförmige Windungen des Fluidkanals in Form von drei Seiten umfassenden Teilstücken eines Trapezes vorliegen, die jeweils über ihre nicht parallelen Schenkel miteinander verbunden sind und auf diese Weise einen mäanderförmigen Verlauf erhalten.
  • In 2 ist eine Detaildarstellung dieser mäanderförmig verlaufenden Windungen des Fluidkanals 4 gezeigt. Insbesondere geht aus 2 hervor, daß die jeweiligen Innenwinkel α, α' der jeweiligen Trapezabschnitte identisch sind und einen Winkel von 95° (nicht maßstabsgetreu dargestellt) einschließen. Diese Winkel α, α' werden durch die Schenkel 10, 12, 14 und 16 gebildet, wobei diesen jeweiligen Innenwinkeln α, α' jeweilige Umlenkbereiche 8, 8', 8'', 8''' zugeordnet sind. Die jeweils zugeordneten Trapeze sind mit den Bezugszeichen 6, 6' und 6'' bezeichnet.
  • Insbesondere aus 1 in Verbindung mit 2 läßt sich gut erkennen, daß sich ein Fluidweg von den externen Anschlüssen 40 des Zulaufverteilers 36 über die Fluidkanäle 4, 4', 4'', 4''' bis zu dem Ablaufsammler 38 und von dort bis zu dessen externen Anschlüssen 40' stetig steigend erstreckt, wenn das Absorberelement 2 so aufgestellt ist, daß sich der Zulaufverteiler 36 unten 20 und der Ablaufsammler 38 sich oben 22 befindet. Auf diese Weise ist eine einfache Befüllung des Absorberelements 2 über die externen Anschlüsse 40 des Zulaufverteilers 36 problemlos möglich, ohne daß ein Luftraum in dem Absorberelement 2 verbleibt, wenn dieses von unten 20 bis oben 22 vollständig gefüllt ist. Auf diese Weise ist ein Entlüften des Absorberelements 2 problemlos möglich. Umgekehrt kann das Absorberelement aufgrund der in umgekehrter Betrachtungsweise stetig fallenden Leitungen von den externen Anschlüssen 40' bis zu den externen Anschlüssen 40 problemlos entleert werden.
  • Gemäß dem in 1 dargestellten Absorberelement umfaßt dieses insgesamt vier Fluidkanäle 4 bis 4''', die parallel verlaufen.
  • Die 3 und 4 zeigen einen Querschnitt der Ausführungsform gemäß 1 zusammen mit einer Abdeckplatte 42 und einer Isolierschicht 32 in schematischer Darstellung, wobei in 3 eine noch unfertige Zwischenstufe im Zuge des Herstellungsprozesses des Absorberelements 2 dargestellt ist.
  • Das Absorberelement 2 des Solarkollektors 1 besteht aus zwei Aluminiumplatten 2a und 2b, in welchen Fluidkanal-Teilabschnitte 4a und 4b ausgebildet sind. Bei einem Zusammenfügen der Aluminumplatten 2a und 2b werden diese Fluidkanal-Teilabschnitte 4a und 4b so in einander zugeordneter Weise aneinandergefügt, daß aus diesen beiden Teilabschnitten 4a und 4b jeweils ein Fluidkanal 4 gebildet wird. Ein Zusammenfügen der beiden Aluminiumplatten 2a und 2b erfolgt über Rollbonden, wobei diese durch Anwendung von Druck kaltverschweißt werden.
  • Bei der Verwendung des Absorberelements 2 in einem erfindungsgemäßen Solarkollektor 1 wird dieser mit seiner Oberseite 3 der Sonne zuweisend positioniert, so daß das Absorberelement 2 und in der Folge das sich in den Fluidkanälen 4 befindliche Absorberfluid 34 durch die Sonnenenergie erwärmt wird. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor 1, ist die Unterseite 5 des Solarkollektors 1 mit einer Isolierschicht 32 versehen.
  • Aufgrund der unmittelbaren Anordnung der mäanderförmig verlaufenden Fluidkanäle 4 in dem Absorberelement 2 und der Vorsehung von geknickten Strömungspfaden in den Fluidkanälen 4 ist der Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Solarkollektors 1 gegenüber solchen gemäß dem Stand der Technik deutlich erhöht. Dieser erfindungsgemäße sehr hohe Wirkungsgrad der erfindungsgemäßen Vorrichtung basiert in erster Linie auf der sehr effizienten Erzeugung turbulenter Strömungsprofile in den Fluidkanälen durch die Vorsehung von erfindungsgemäß beanspruchten geknickten Strömungspfaden in den Fluidkanälen und darüber hinaus auf einem sehr geringen Wärmeübergangswiderstand zwischen dem Absorberelement und dem Absorberfluid 34.
  • Aufgrund dieses optimierten Wirkungsgrades kann der Abstand der einzelnen in dem Absorberelement 2 angeordneten Fluidkanäle zueinander größer bemessen sein als bei herkömmlichen Cu/Cu- bzw. Alu/Cu-Absorberelementen, ohne eine geringere Energieeffizienz befürchten zu müssen, was sich in verringerten Herstellungskosten des Absorberelements 2 einer Vorrichtung gemäß der Erfindung im Gegensatz zu bislang bekannten Absorberelementen äußert.
  • An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.
  • 1
    Solarkollektor
    2
    Absorberelement
    3
    Oberseite
    4
    Fluidkanal
    5
    Unterseite
    6
    Trapez
    8
    Umlenkbereich
    10
    Schenkel
    12
    Schenkel
    14
    Schenkel
    16
    Schenkel
    20
    unten
    22
    oben
    32
    Isolationsschicht
    34
    Absorberfluid
    36
    Zulaufverteiler
    38
    Ablaufsammler
    40
    externer Anschluß
    41
    Anschluß für Fluidkanal
    42
    Abdeckplatte

Claims (14)

  1. Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor (1), mit zumindest einem Absorberelement (2), das wenigstens einen Fluidkanal (4) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidkanal (4) wenigstens einen geknickten Strömungspfad aufweist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geknickte Strömungspfad in einem und/oder als ein Umlenkbereich (8) des Fluidkanals (4) ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der geknickte Strömungspfad einen Winkel von vorzugsweise ≥ 90°, insbesondere im Bereich von 90° bis 105° und besonders bevorzugt im Bereich von 90,5° bis 95° und/oder einen Winkel von < 90°, insbesondere im Bereich von 89,5° bis 85° einschließt.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fluidkanal (4) im wesentlichen mäanderförmig verläuft.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine mäanderförmige Windung des Fluidkanals (4) im wesentlichen trapezförmig und/oder trapezoid verläuft.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweilige Innenwinkel (α) von trapezförmigen Abschnitten eines mäanderförmig verlaufenden Fluidkanals (4) im Wesentlichen gleich groß sind.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Absorberelement (2) als Rollbond-Absorberelement ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Absorberelement (2) mit einer Mehrzahl von Fluidkanälen (4) als Harfenabsorber ausgebildet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verteiler- (36) und/oder Sammlerrohr (38) vorgesehen sind, zwischen welchen die Fluidkanäle (4) eines Harfenabsorbers verlaufen.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteiler- (36) und/oder das Sammlerrohr (38) hinsichtlich ihrer Längserstreckung an einem Ende, vorzugsweise an jedem Ende einen externen Anschluß (40) aufweisen.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteiler- (36) und das Sammlerrohr (38) entlang Ihrer Längserstreckung mindestens einen, bevorzugt bis zu 50 und besonders bevorzugt bis zu 10 Anschlüsse für Fluidkanäle (4) aufweisen.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die jeweiligen externen Anschlüsse (40) und/oder ein Zulauf oder Ablauf von/zu diesen Anschlüssen (40, 40') in eine Richtung erstrecken, die dem Anschluß/den Anschlüssen (41) für Fluidkanäle (4) im wesentlichen entgegengesetzt ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrdurchmesser des Verteiler- (36) und/oder des Sammlerrohrs (38) größer, insbesondere um einen Faktor von 2 bis 10 größer, ist, als ein Rohrdurchmesser eines Fluidkanals.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ein- und/oder eine Ausströmrichtung von Fluid über einen externen Anschluß (49) in das Verteilerrohr (36) oder aus dem Sammlerrohr (38) in Bezug zu eine Ein- und/oder eine Ausströmrichtung von Fluid in oder aus einem Fluidkanal (4) in einem Winkel, bevorzugt in einem Winkel von im wesentlichen im Bereich von 90° ± 10°, verläuft.
DE202008001611U 2008-02-06 2008-02-06 Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor Expired - Lifetime DE202008001611U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008001611U DE202008001611U1 (de) 2008-02-06 2008-02-06 Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008001611U DE202008001611U1 (de) 2008-02-06 2008-02-06 Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202008001611U1 true DE202008001611U1 (de) 2008-07-17

Family

ID=39628514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202008001611U Expired - Lifetime DE202008001611U1 (de) 2008-02-06 2008-02-06 Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202008001611U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014211936A1 (de) 2013-06-25 2015-01-08 Thomas Geffert Solarthermischer Flachkollektor
EP2843319A3 (de) * 2013-04-26 2015-03-25 Eva Garcia Peula Aerothermischer Solarkollektor
DE202017006708U1 (de) 2016-11-22 2018-02-05 Viessmann Werke Gmbh & Co Kg Solarkollektor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2843319A3 (de) * 2013-04-26 2015-03-25 Eva Garcia Peula Aerothermischer Solarkollektor
DE102014211936A1 (de) 2013-06-25 2015-01-08 Thomas Geffert Solarthermischer Flachkollektor
DE202017006708U1 (de) 2016-11-22 2018-02-05 Viessmann Werke Gmbh & Co Kg Solarkollektor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2719273C3 (de) Wärmetauscher
EP3163242B1 (de) Indirekter ladeluftkühler
WO1996038699A1 (de) Wärmetauscher
DE10018165A1 (de) Gradientenspule mit direkter Kühlung
EP0109097B1 (de) Plattenförmiger Wärmetauscher
EP3489603A1 (de) Wärmetauscher
DE202008001611U1 (de) Vorrichtung zur solaren Energiegewinnung, insbesondere Solarkollektor
WO2010111998A2 (de) Abwasserrohr mit einer frischwasserleiteinrichtung sowie wärmeübertrager
CH665740A5 (de) Elektrisch betriebenes heizelement mit einem stroemungskanal fuer eine kunststoffschmelze.
DE19721657A1 (de) Wärmetauscher
EP1634022B1 (de) Vorrichtung zum erwärmen eines im kreislauf einer wärme pumpe geführten kältemittels
EP2562485A2 (de) Medienheizer
DE20100746U1 (de) Absorber
EP1167893A2 (de) Vorrichtung zum Erwärmen oder Kühlen eines fluiden Mediums, insbesondere Sonnenkollektor, sowie Ventil zum Einsatz in einer solchen Vorrichtung
DE102005002005B4 (de) Kühlvorrichtung insbesondere für einen elektrischen Transformator
EP2045544A2 (de) Wärmetauscher, insbesondere Absorber für thermische Solarkollektoren
AT400365B (de) Wärmetauscher
DE10001974B4 (de) Wärmetauscher
DE29521278U1 (de) Sonnenkollektor
EP0048873B1 (de) Wärmeübertrager
DE102012011926A1 (de) Wärmetauscherregister
EP2294340B1 (de) Warmwassergerät
DE102008026074B3 (de) Wärmetauscher
EP1862754B1 (de) Wärmetausch-Einrichtung
EP2175211A2 (de) Solarabsorbermodul und Wärmetauscher

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20080821

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20110517

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20140519

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R071 Expiry of right