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DE202008001530U1 - Duschbodenelement - Google Patents

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DE202008001530U1
DE202008001530U1 DE202008001530U DE202008001530U DE202008001530U1 DE 202008001530 U1 DE202008001530 U1 DE 202008001530U1 DE 202008001530 U DE202008001530 U DE 202008001530U DE 202008001530 U DE202008001530 U DE 202008001530U DE 202008001530 U1 DE202008001530 U1 DE 202008001530U1
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Illbruck Sanitaertechnik GmbH
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Abstract

Duschbodenelement (1), vorzugsweise aus einem Hartschaumstoff, insbesondere EPS, XPS oder einem Polyurethan-Hartschaumstoff, mit einem von einem Ablaufrost (6) überfangenen Ablauf (5), wobei das Duschbodenelement (1) in einem, gegebenenfalls ersten, Gefällebereich (a) zu dem Ablauf (2) hin ein Gefälle aufweist und einen zweiten Aufnahmebereich (e) aufweist, der eine zu dem Gefällebereich (a) abgewinkelt verlaufende Erstreckungsebene aufweist, in welchem Aufnahmebereich (e) ein Ablaufteil (4) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Ablauf zwei in Erstreckungsrichtung einander angrenzende Abschnitte aufweist, die jeweils hinsichtlich ihrer Abdeckung sich mit unterschiedlichen Winkeln zur Horizontalen (H) erstrecken, derart, dass Oberflächenbereiche der Abdeckung einen Winkel von weniger als 180° miteinander einschließen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Duschbodenelement, vorzugsweise hergestellt aus einem Hartschaumstoff, insbesondere EPS, XPS oder einem Polyurethan-Hartschaum, mit einem von einem Ablaufrost überfangenen Ablauf, wobei das Duschbodenelement in einem, gegebenenfalls ersten, Gefällebereich zu dem Ablauf hin ein Gefälle aufweist und einen zweiten Aufnahmebereich aufweist, der eine zu dem Gefällebereich abgewinkelt verlaufende Erstreckungsebene aufweist, in welchem Aufnahmebereich ein Ablaufteil aufgenommen ist.
  • Derartige Duschenbodenelemente sind bereits in verschiedensten Ausführungsformen bekannt geworden. So ist beispielsweise auf die DE 20 2005 018 684 U1 , die DE 20 2005 004 179 U1 und die DE 20 2005 012 327 U1 zu verweisen.
  • Hinsichtlich Abläufen ist darüber hinaus auf einen Stand der Technik zu verweisen gemäß der 10 2004 025 874 A1, DE 10 2005 025 658 A1 und DE 20 2005 018 838 U1 .
  • Aus solchen Duschbodenelementen aufgebaute Duschplätze weisen in der Regel ein Gefälle zu einem Ablauf hin auf. Dieses schränkt aber auch die Gestaltung des Ablaufes ein, da der Ablauf an der tiefsten Stelle angeordnet sein muss. Insofern wird nach vorteilhaften Lösungen gesucht.
  • Hiervon ausgehend stellt sich der Erfindung die Aufgabe, ein Duschbodenelement anzugeben, das hinsichtlich des Ablaufs bzw. einer diesbezüglichen Abdeckung, beispielsweise eines diesen überfangenden Rostes, günstig gestaltet ist.
  • Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungsgedanken durch den Gegenstand des Anspruches 1 gegeben, wobei in diesem Fall darauf abgestellt ist, dass der langgestreckte Ablauf zwei in Erstreckungsrichtung aneinander angrenzende Abschnitte aufweist, die jeweils hinsichtlich ihrer Abdeckung sich mit unterschiedlichen Winkeln zur Horizontalen erstrecken, derart, dass Oberflächenbereiche der Abdeckung einen Winkel von weniger als 180° miteinander einschließen. Ein langgestreckter Ablauf ist gegeben, wenn die Erstreckung in einer Richtung größer ist als in der anderen. Also grundsätzlich ein rechteckiger Ablauf. Weiter bevorzugt beispielsweise eine Ablaufrinne. Hierbei entspricht die Erstreckung in einer Richtung dem Zwei- oder Mehrfachen, bevorzugt dem Fünf- oder Mehrfachen der Erstreckung in die andere Richtung. Hinsichtlich der Abdeckung braucht es sich nicht notwendig um eine rostartige Abdeckung zu handeln. Ein Bereich des Ablaufes kann auch beispielsweise als Revisionsöffnung (lediglich) ausgebildet sein. Bevorzugt kann jedoch auch im Bereich der Revisionsöffnung noch ein Ablaufschlitz oder mehrere Ablaufschlitze vorgesehen sein. Es ist eine Gestaltung gefunden, die eine Anpassung des Ablaufs bzw. seiner Abdeckung bzw. eines den Ablauf überfangenden Ablaufrostes an eine zur Ausbildung des Gefälles winklig verlaufene Oberfläche des Duschbodenelementes erbringt. Der Ablauf bzw. die Abdeckung oder der Ablaufrost kann auch bereits in einem Bereich des Duschbodenelementes vorgesehen sein, das nicht dem tiefsten Niveau des Duschbodenelementes entspricht. Es ist zugleich ein günstiges Gefälle zu dem Ablauf hin erreicht.
  • In weiterer Konkretisierung kann vorgesehen sein, dass ein Ablaufrost vorgesehen ist, der langgestreckt (zur Bedeutung von langgestreckt wird im Einzelnen auch auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen) ausgebildet ist, dass der Ablaufrost sich teilweise in dem ersten Gefällebereich und teilweise in dem Aufnahmebereich erstreckt, dass der Ablaufrost zwei miteinander in ihrer Erstreckungsebene ein Winkel von weniger als 180° einschließende Rost-Oberflächenbereiche aufweist und dass die Rost-Oberflächenbereiche entspre chend der Abwinklung zwischen dem Gefällebereich und dem Aufnahmebereich zueinander abgewinkelt verlaufen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zu dem Gegenstand des Anspruches 1 erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.
  • So ist bevorzugt, dass der Ablaufrost einen rechteckigen Grundriss aufweist. Abweichend hiervon kann der Grundriss beispielsweise seckseckig oder sternförmig sein, auch trapezförmig oder auch quadratisch. Auch ist bevorzugt, dass winklig zueinander verlaufenden Rost-Oberflächenbereiche über einen demgegenüber horizontal verlaufenden Abschnitt miteinander verbunden sind. Eine solche Gestaltung führt also dazu, dass der Ablaufrost mindestens drei unterschiedliche Rost-Oberflächenbereiche aufweist. Einen, der geradlinig verläuft bzw. horizontal und zwei demgegenüber abgeknickt verlaufende Oberflächenbereiche. Letztere verlaufen dann in sich in der Regel ebenflächig, obwohl hier grundsätzlich auch eine Wölbung oder weitere Abknickung vorgesehen sein könnte.
  • Insofern ist auch bevorzugt vorgesehen, dass das Duschbodenelement mindestens zwei Gefällebereiche aufweist, deren Erstreckungsebenen sich schneiden. Im tiefsten Bereich ist dann in der Regel das Ablaufteil angeordnet, zu dem hin also die Bereiche dann entwässern.
  • Der Ablaufrost als solcher ist weiter bevorzugt in einer Ablaufrinne aufgenommen und die Ablaufrinne entsprechend der Abwinklung des Ablaufrostes auch mit gewinkelt verlaufenden Bodenflächen ausgebildet.
  • Weiter ist bevorzugt, dass die Ablaufrinne unterseitig einen Ringkragen aufweist. Ein solcher Ringkragen ist insbesondere vorteilhaft, wenn das in dem Duschbodenelement aufgenommene Ablaufteil, das letztlich die Ableitung der aufgenommenen Flüssigkeit vornimmt, hieran angepasst ausgebildet ist, nämlich eine Aussparung oder einen Vorsprung aufweist, mit dem der Ringkragen formschlüssig (bevorzugt in Horizontalrichtung) zusammenwirkt. So ist eine günstige Einbauhilfe vorgegeben. Zudem kann, die nachstehend noch näher erläutert, bei entsprechender Ausbildung der Gefällebereiche des Duschbodenelementes auch noch eine Verdrehung des Ablaufrostes bis zuletzt vorgenommen werden. Der Ringkragen kann hierbei auf einem Plateau des Ablaufteils aufsitzen, derart, dass eine Verschiebung in Horizontalrichtung in gewissem Ausmaß ermöglichst ist, beispielsweise um +/– 5 mm.
  • Bevorzugt ist auch, dass die unterschiedlichen Gefällebereiche des Duschbodenelementes jeweils dasselbe Gefälle aufweisen. Dieses ist wiederum insbesondere im Zusammenhang mit dem vorbeschriebenen Aspekt wesentlich. Wenn diese Gefällebereiche dasselbe Gefälle aufweisen und zu dem Ablauf hin einen gleichen Abstand, in ihrem untersten Bereich bzw. am Übergang gegebenenfalls in einen Horizontalbereich, kann eben die einfache Verdrehung des Ablaufrostes bzw. des Ablaufes insgesamt noch kurz vor endgültiger Fertigstellung des Duschbodenplatzes, also insbesondere einer Verfliesung, ohne weiteres vorgenommen werden.
  • Nachstehend ist die Erfindung des Weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die jedoch lediglich Ausführungsbeispiele darstellt, erläutert, Hierbei zeigt:
  • 1 einen Ablauf in perspektivischer Darstellung;
  • 2 den Gegenstand gemäß 1 in einer Ansicht von unten;
  • 3 den Gegenstand gemäß 1 in einer Explosionsdarstellung;
  • 4 den Gegenstand gemäß 1, eingebaut in einen Duschplatz;
  • 5 einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß 1, geschnitten entlang der Linie V-V;
  • 6 einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß 4, geschnitten entlang der Linie VI-VI;
  • 7 eine Herausvergrößerung des Bereichs VII-VII in 6;
  • 8 einen Ablauf in einer perspektivischen Darstellung, eine alternative Ausführungsform betreffend;
  • 9 den Gegenstand gemäß 8 in einer Unteransicht;
  • 10 den Gegenstand gemäß 8 in einer Explosionsdarstellung;
  • 11 ein Duschbodenelement mit aufgesetztem Ablauf gemäß 8, wobei zwei zueinander unterschiedliche Stellungen angedeutet sind;
  • 12 eine Darstellung gemäß 4, mit einer einheitlichen Groß-Verfliesung;
  • 13 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Duschbodenelementes;
  • 14 eine Seitenansicht des Gegenstandes gemäß 13.
  • Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu den 1 bis 7, ein Duschbodenelement (siehe 6, 7), das aus einem EPS-Partikel-Schaumstoff besteht.
  • Das Duschbodenelement 1 kann mit einer Haftvermittlerschicht überdeckt sein. Diese Haftvermittlerschicht kann verschiedenartig ausgestaltet sein. Beispielsweise kann sie aus einer nicht reaktiven Dispersion bestehen, zum Beispiel einer Acrylatdispersion und gegebenenfalls mit organischen und/oder mineralischen Füllstoffen angereichert sein. Sie kann auch aus einer Kunststoff-Mörtelkombination bestehen. Hierunter werden insbesondere Gemische aus hydraulisch abbindenden Bindemittel (z. B. Portlandzement) verstanden. Diese können mineralische Zuschläge und/oder organische Zusätze und/oder Polymerdispersionen als Anteil aufweisen. Darüber hinaus kann die Beschichtung aus einer sonstigen Mörtelbeschichtung bestehen. Die Beschichtung kann nur oberseitig oder vollständig oberflächig auf dem Duschbodenelement 1 aufgebracht sein.
  • Das Duschbodenelement 1 weist einen Ablauf 2 auf und verschiedene Gefällebereiche a, b, c, und d, von denen jeweils die Gefällebereiche a und c zu dem Ablauf 2 hin ein Gefälle aufweisen. Im Hinblick auf einen geradlinig verlaufenden Abschnitt 3 des Ablaufes 2 weisen alle Gefällebereiche a bis d ein Gefälle zu dem Ablauf 2 hin auf. Das Duschbodenelement 1 weist weiter einen Aufnahmebereich e auf, der eine zu einem der Gefällebereiche a bis d abgewinkelt verlaufende Erstreckungsebene aufweist, nämlich beim Ausführungsbeispiel eine horizontale Erstreckungsebene. In diesem Aufnahmebereich e ist ein Ablaufteil 4 aufgenommen, d. h. beim Ausführungsbeispiel bereits fest in das Duschbodenelement 1 integriert. An das Ablaufteil 4 schließt sich unterseitig eine Ablaufarmatur mit Geruchsverschluss in üblicher Weise an.
  • Der Ablauf 2 besteht in weiterer Einzelheit, wie sich insbesondere auch aus 3 ergibt, aus einer Ablaufrinne 5, in welcher ein Ablaufrost 6 aufgenommen ist. Der Ablaufrost 6 liegt lediglich in der Ablaufrinne 5 frei ein. Er kann also insbesondere zu Reinigungszwecken mit der Hand entnommen werden.
  • Es handelt sich um einen langgestreckten Ablaufrost, der insgesamt einen rechteckigen Grundriss aufweist.
  • Hierbei ist eine Langrandseite des Ablaufrostes 6, beispielsweise mit der zwei bis zehnfachen Länge der Kurzrandseite ausgebildet. Der Ablaufrost 6, beim Ausführungsbeispiel zusammen mit der Ablaufrinne 5, erstreckt sich teilweise in einem ersten und zweiten Gefällebereich b und d und teilweise in dem Horizontalbereich bzw. Aufnahmebereich e.
  • Der Ablaufrost 6 weist beim Ausführungsbeispiel der 1 bis 7 drei miteinander in ihrer Erstreckungsrichtung einen Winkel von weniger als 180° einschließende Rost-Oberflächenbereiche f, g und h auf. Die Winkel, welche in diesen Oberflächenbereichen sich erstreckende Ebene jeweils miteinander einschließen, sind geringfügig kleiner als 180°, beispielsweise im Bereich von 175° bis 179°. Diese Winkel entsprechen den Winkeln, welche entsprechende Oberflächen des Duschbodenelementes in den Bereichen d, e und b miteinander einschließen.
  • Unterseitig weist der Rost 6 bzw. konkret die Ablaufrinne 5 einen beispielsweise durch Klebeverbindung daran befestigten Kragen 7 auf. Dieser ist beim Ausführungsbeispiel ein Rundkragen. Er passt in eine durch eine Stufe geschaffene Ausnehmung 8 des Ablaufteiles 4 (siehe 7). Hierdurch kann eine Verdrehung des schon eingelegten Ablaufes 2 in einfacher Weise noch auf der Baustelle vorgenommen werden, beispielsweise um beim Ausführungsbeispiel der 4 den Ablauf 2 aus der dargestellten Stellung in eine dazu um 90° versetzte Stellung zu verdrehen.
  • Beim Ausführungsbeispiel der 4 ist bereits der Duschplatz in verfliestem Zustand gezeichnet einschließlich eines Teilbereiches des an das Duschbodenelement 1 anschließenden Bodenbereiches. Zunächst wird jedoch in urverfliestem Zustand lediglich der Ablauf 2 aufgelegt und so ausgerichtet, wie er aus optischen oder sonstigen Gründen gewünscht ist.
  • Entsprechend ist mit dem Bezugszeichen 9 in der Zeichnung eine Verfliesungsschicht angedeutet. Es kann sich auch um eine sonstige Sanitäroberfläche handeln. Die Verfliesung muss auch nicht in üblicher Weise kleingerastert sein. Sie kann sich auch aus wenigen Großfliesen zusammensetzen, wie dies beispielsweise in 12 angedeutet ist.
  • Die angesprochene mögliche Verdrehung des Ablaufes 2 vor Aufbringung der Verfliesung ist natürlich nur dann möglich, wenn hinsichtlich der unterschiedlichen Gefällebereiche des Duschbodenelementes 1 gleiche geometrische Verhältnisse, also dasselbe Gefälle, verwirklicht sind und derselbe Abstand zu dem Bereich e bzw. die zentrale Anordnung des Ablaufteiles 4.
  • Aus 7 ist ersichtlich, dass der Kragen 7, aufsitzend auf einem Plateau des Ablaufteils 4, eine Verschiebung der Ablaufrinne 5 in Horizontalrichtung ermöglicht. In der Zeichnung ist zwar die Sanitäroberfläche nun bis unmittelbar angrenzend bereits an die hochgebogene Randkante der Ablaufrinne 5 dargestellt. In diesem verbauten Zustand ist entsprechend die Verschiebung nicht mehr möglich. Es geht aber um die gewisse Freiheit in der Anordnung bevor die Sanitäroberfläche letztlich aufgebracht wird.
  • Bei der Ausführungsform der 8 bis 10 sind hinsichtlich des Ablaufes 2 grundsätzliche gleiche Verhältnisse gegeben, nur dass hier der Ablauf 2 lediglich zwei unterschiedliche Rost-Oberflächenbereiche f, g aufweist, einen im Einbauzustand bevorzugt horizontal verlaufenden Rost-Oberflächenbereich g und einen demgegenüber abgewinkelt verlaufenden Rost-Oberflächenbereich f.
  • In der Unteransicht gemäß 9 ist zu erkennen, dass auch hier der Ringkragen 8 verwirklicht ist.
  • In 11 ist das Duschbodenelement 1 im unverfliesten, nicht eingebauten Zustand dargestellt, wobei hier nochmals deutlich zu erkennen ist, in welch einfacher Weise das Ablaufteil 4 zwischen verschiedenen Stellungen, die – bei diesem Ausführungsbeispiel sind grundsätzlich vier verschiedene Stellungen möglich – vor Verfliesung noch auf der Baustelle unterschiedlich eingepasst werden kann.
  • In 12 ist eine entsprechend verflieste Anordnung dargestellt, hier mit einem Ablaufrost gemäß 1. Die Verfliesung setzt sich aus wenigen Großfliesen zusammen.
  • Unter Bezug auf 13 ist ein Duschbodenelement dargestellt, das einen Ablauf aufweist, der sich aus zwei rinnenartigen Abschnitten 10, 11 und einem diese verbindenden Zusammenlaufbereich 12, der auch als Ablauf im Sinne der vorstehenden Ausführungsformen angesprochen sein kann.
  • Wie sich aus der Darstellung gemäß 14 ersehen lässt, ist der Zusammenlaufbereich 12, der auch seinerseits Ablauföffnungen oder einen Rost aufweisen kann, aber auch eine geschlossene Abdeckung aufweisen kann, horizontal verlaufend angeordnet, also parallel zu einer Horizontalen H. Insbesondere auch hinsichtlich seiner Abdeckung 13. Dagegen sind die rinnenartigen Abschnitte 10, 11 mit einem Winkel Alpha (in 14 übertrieben dargestellt) zu dem Ablaufteil 4 hin abfallend angeordnet. Insbesondere verläuft die Abdeckung 14 eines rinnenartigen Ablaufteils 4 in dem genannten Winkel Alpha zur Horizontalen H.
  • Im Weiteren geht die Abdeckung 14 ebenflächig in den Gefällebereich A der angrenzenden Oberfläche des Duschbodenelementes über. Dies jedenfalls im verfliesten Zustand bzw. mit einer Sanitäroberfläche abgedeckten Zustand. Ansonsten kann hier zunächst noch eine Absenkung gegeben sein, die dann durch Fliesen oder eine sonstige Sanitäroberfläche ausgeglichen ist.
  • Gleiches gilt für den Oberflächenbereich b.
  • Ersichtlich schließen die Abdeckungen 13, 14 einen Winkel Beta miteinander ein, der kleiner als 180° ist. Beim Ausführungsbeispiel ist er bevorzugt im Bereich von 160° bis 178°, wobei hiermit in die Offenbarung auch alle Zwischenwerte, auch in 1/10°-Schritten, eingeschlossen sind.
  • Dieser Winkel Beta ist in gleicher Weise auch von Bedeutung für die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen.
  • Beim Ausführungsbeispiel der 13 und 14 ergibt sich ein selber Winkel Beta bezüglich der Oberflächenbereiche der Abschnitte 10 und 12.
  • Die rinnenartigen 10 und 12 verlaufen in einer Draufsicht auf das Duschbodenelement bevorzugt in einem rechten Winkel zueinander.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202005018684 U1 [0002]
    • - DE 202005004179 U1 [0002]
    • - DE 202005012327 U1 [0002]
    • - DE 102005025658 A1 [0003]
    • - DE 202005018838 U1 [0003]

Claims (9)

  1. Duschbodenelement (1), vorzugsweise aus einem Hartschaumstoff, insbesondere EPS, XPS oder einem Polyurethan-Hartschaumstoff, mit einem von einem Ablaufrost (6) überfangenen Ablauf (5), wobei das Duschbodenelement (1) in einem, gegebenenfalls ersten, Gefällebereich (a) zu dem Ablauf (2) hin ein Gefälle aufweist und einen zweiten Aufnahmebereich (e) aufweist, der eine zu dem Gefällebereich (a) abgewinkelt verlaufende Erstreckungsebene aufweist, in welchem Aufnahmebereich (e) ein Ablaufteil (4) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Ablauf zwei in Erstreckungsrichtung einander angrenzende Abschnitte aufweist, die jeweils hinsichtlich ihrer Abdeckung sich mit unterschiedlichen Winkeln zur Horizontalen (H) erstrecken, derart, dass Oberflächenbereiche der Abdeckung einen Winkel von weniger als 180° miteinander einschließen.
  2. Duschbodenelement nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrost (6) langgestreckt ausgebildet ist, dass der Ablaufrost (5) sich teilweise in dem ersten Gefällebereich (a) und teilweise in dem Aufnahmebereich (e) erstreckt, dass der Ablaufrost (6) zwei miteinander in ihrer Erstreckungsebene einen Winkel von weniger als 180° einschließende Rost-Oberflächenbereiche (f, g) aufweist und dass die Rost-Oberflächenbereiche (f, g) entsprechend der Abwinklung zwischen dem Gefällebereich (a) und dem Aufnahmebereich (e) zueinander abgewinkelt verlaufen.
  3. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrost (6) einen rechteckigen Grundriss aufweist.
  4. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die winklig zueinander verlaufenden Rost-Oberflächenbereiche (f, h) über einen demgegenüber horizontal verlaufenden Abschnitt (g) miteinander verbunden sind.
  5. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrost (6) mehr als zwei Rost-Oberflächenbereiche (g, f) aufweist, die zueinander abgewinkelt verlaufen und dass das Duschbodenelement (1) mindestens zwei Gefällebereiche (a, b) aufweist, deren Erstreckungsebenen sich schneiden.
  6. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrost (6) mindestens einen Rost-Oberflächenbereich (g) aufweist, der im Einbauzustand horizontal verläuft.
  7. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablaufrost (6) in einer Ablaufrinne (5) aufgenommen ist und dass die Ablaufrinne (5) entsprechend der Abwinklung des Ablaufrostes (6) verlaufende Bodenflächen aufweist.
  8. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablaufrinne (5) unterseitig einen Ringkragen (8) aufweist zur Einpassung in das in dem Duschbodenelement (1) aufgenommene Ablaufteil (4).
  9. Duschbodenelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Gefällebereiche des Duschbodenelementes (1) jeweils dasselbe Gefälle aufweisen.
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