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DE202008000708U1 - Auszugsführung für einen schubkastenartig gegenüber einem Korpus verfahrbaren Behälter - Google Patents

Auszugsführung für einen schubkastenartig gegenüber einem Korpus verfahrbaren Behälter Download PDF

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DE202008000708U1
DE202008000708U1 DE200820000708 DE202008000708U DE202008000708U1 DE 202008000708 U1 DE202008000708 U1 DE 202008000708U1 DE 200820000708 DE200820000708 DE 200820000708 DE 202008000708 U DE202008000708 U DE 202008000708U DE 202008000708 U1 DE202008000708 U1 DE 202008000708U1
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Paul Hettich GmbH and Co KG
Original Assignee
Paul Hettich GmbH and Co KG
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/50Racks ; Baskets
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Abstract

Auszugsführung (3) für einen schubkastenartig gegenüber einem Korpus (1) verfahrbaren Behälter (2), insbesondere für einen Geschirrkorb (2) einer Geschirrspülmaschine, umfassend eine korpusseitig festlegbare Führungsschiene (4) und eine mit dem Behälter (2) verbindbare Laufschiene (5) sowie gegebenenfalls eine zwischen Führungsschiene (4) und Laufschiene (5) angeordnete auszugsverlängernde Mittelschiene (6), wobei mit der Laufschiene (5) eine sich lotrecht zur Verschieberichtung der Laufschiene (5) erstreckende Stütze (7) verbunden ist, an welcher der Behälter (2) in unterschiedlichen Höhenlagen festlegbar, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Behälter (2) zugewandte Flanke (5a) der Laufschiene (5) ballig ausgebildet ist und ein Behälter (2) durch mindestens einen von der Innenseite des Behälters (2) ausgehend und mit der Laufschiene (5) verbindbaren Halter (8) an der Laufschiene (5) befestigt ist, welcher der Laufschiene (5) unmittelbar gegenüberliegt und entgegengesetzt zu dieser ebenfalls eine ballige Flanke (8a) aufweist und dass die Stütze (7) seitlich federnd oder gelenkig mit der Laufschiene (5) verbunden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auszugsführung für einen schubkastenartig gegenüber einem Korpus verfahrbaren Behälter, insbesondere für einen Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine, umfassend eine korpusseitig festlegbare Führungsschiene und eine mit dem Behälter verbindbare Laufschiene sowie gegebenenfalls eine zwischen Führungsschiene und Laufschiene angeordnete, auszugsverlängernde Mittelschiene, wobei mit der Laufschiene eine sich lotrecht zur Verschieberichtung der Laufschiene erstreckende Stütze verbunden ist, an welcher der Behälter in unterschiedlichen Höhen festlegbar ist.
  • Auszugsführungen der gattungsgemäßen Art sind an sich bekannt.
  • Ein Behälter, beispielsweise ein Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine, benötigt zwei derartiger Auszugsführungen, um gegenüber dem Korpus beispielsweise einer Geschirrspülmaschine verschoben werden zu können. Durch die Stützen an den Laufschienen kann ein Behälter, beispielsweise ein Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine, in unterschiedlichen Höhenlagen innerhalb des Korpus positioniert werden. Durch die Höhenverstellbarkeit wird ganz allgemein die Ausnutzung des Füllraumes variabel gestaltet. Es sind auch Auszugsführungen bekannt, bei denen die Möglichkeit besteht, den Behälter, beispielsweise den Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine einseitig in der Höhe zu verstellen, so dass der Behälter oder der Geschirrkorb insgesamt gegenüber der Horizontalen eine Schräglage einnimmt. Durch diese Möglichkeit wird unter Umständen die variable Ausnutzung des befüllbaren Innenraumes noch zusätzlich verbessert.
  • Da die Stützen, an denen der Behälter höhenverstellbar angeschlossen ist, bei einer einseitigen Höhenverstellung ebenfalls in eine Schräglage gebracht werden, verändert sich hierdurch auch die Lage der Laufschiene relativ zur Führungsschiene oder der eventuell vorhandenen Mittelschiene. Je nach Art der Lagerung zwischen den Schienenelementen kann es dann zu Verspannungen und einer Schwergängigkeit bzw. Blockade der Auszugsführung kommen, lediglich bei relativ großem Spiel zwischen den einzelnen Führungsschienen ist diese Gefahr nicht zu befürchten. Im letzteren Falle ist dann aber die Präzision der Auszugsführung verhältnismäßig gering.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auszugsführung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, bei der trotz einer einseitigen Höhenverstellung eines Behälters oder eines Geschirrkorbes einer Geschirrspülmaschine die Lage der Laufschiene zur Führungsschiene bzw. zu einer eventuell vorhandenen Mittelschiene nicht oder nur sehr unwesentlich verändert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die dem Behälter zugewandte Flanke der Laufschiene ballig ausgebildet ist und ein Behälter durch mindestens einen von der Innenseite des Behälters ausgehend und mit der Laufschiene verbindbaren Halter an der Laufschiene befestigt ist, welcher der Laufschiene unmittelbar gegenüberliegt und entgegengesetzt zu dieser ebenfalls eine ballige Flanke aufweist und dass die Stütze seitlich federnd oder gelenkig mit der Laufschiene verbunden ist.
  • Durch diese konstruktiven Maßnahmen wird auf einfache Art und Weise erreicht, dass eine einseitige Höhenverstellung eines Behälters oder eines Geschirrkorbes praktisch keine Verspannungen im Bereich der Auszugsführung verursacht. Es können somit ohne weiteres auch hochwertige Auszugsführungen mit Wälzkörpern und entsprechend geringer Toleranz innerhalb des Führungssystems verwendet werden, ohne dass durch eine einseitige Höhenverstellung die Leichtgängigkeit und Präzision der Auszugsführungen beeinträchtigt wird. Der Behälter oder der Geschirrkorb können zwischen den balligen Flanken der Laufschiene einerseits und dem Halter oder der Halter andererseits eine gewisse Schwenkbewegung ausführen, ohne dass dies zu auf die Auszugsführung einwirkenden Querbelastungen führt.
  • Da die Stütze gegenüber der Laufschiene – ganz allgemein gesprochen – seitlich ausgelenkt werden kann, werden auch über diese Stütze im Falle der Schrägstellung eines Behälters oder eines Geschirrkorbes keine oder praktisch nur unwesentliche seitlichen Kräfte oder Momente auf das Führungssystem übertragen.
  • Somit kann die ganze Anordnung als besonders geeignet angesehen werden für Auszugsführungen mit präzisen und weitestgehend spielfreien Führungen, wie sie durch Wälzkörper erreichbar sind. Andererseits können natürlich auch weniger präzise Auszugsführungen mit Laufrollen oder dergleichen Verwendung finden, da sich auch in diesem Falle keine nachteilige Beeinträchtigung des Führungssystems bei einseitig schräg gestelltem Behälter oder Geschirrkorb ergibt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine stirnseitige Ansicht einer geöffneten Geschirrspülmaschine mit einem darin höhenverstellbar angeordneten Geschirrkorb
  • 2 eine der 1 entsprechende Ansicht mit einem gegenüber der Darstellung nach 1 in seiner Höhe verstellten Geschirrkorb
  • 3 eine den 1 und 2 entsprechende Darstellung mit einseitig in der Höhe verstelltem Geschirrkorb
  • 4 eine der 3 entsprechende Ansicht mit gegenüber 3 in umgekehrter Richtung höhenverstelltem Geschirrkorb
  • 5 eine stirnseitige Teilansicht des Geschirrkorbes nach den 1 bis 4 in horizontal angeordneter Position
  • 6 eine der 5 entsprechende Teilansicht mit einseitig in der Höhe verstelltem Geschirrkorb
  • 7 eine perspektivische Teildarstellung des Geschirrkorbes und einer den Geschirrkorb tragenden Auszugsführung
  • 8 eine perspektivische Teildarstellung eines weitestgehend aus dem Korpus einer Geschirrspülmaschine herausgezogenen Geschirrkorbes
  • 9 eine Perspektivdarstellung eines Verbindungsbereiches zwischen dem Geschirrkorb und einer Laufschiene einer erfindungsgemäßen Auszugsführung
  • 10 einen Teilschnitt nach der Linie X-X in 9
  • 11 eine der 9 entsprechende perspektivische Teildarstellung, die lediglich einen Teil der Auszugsführung und einen Halter zur Festlegung eines Geschirrkorbes zeigt
  • 12 eine gemäß 9 von der Korbseite her gesehene Perspektivdarstellung eines Halters und eines Riegels zur Festlegung des Halters an einer Laufschiene
  • 13 eine perspektivische Darstellung eines Halters (ohne Riegel) von der Seite der Auszugsführung her gesehen
  • 14 eine Perspektivdarstellung des Riegels zur Festlegung des Halters an der Laufschiene einer Auszugsführung
  • 15 eine perspektivische Teildarstellung eines Geschirrkorbes und einer den Geschirrkorb tragenden Auszugsführung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • 16 eine stirnseitige Teilansicht des Geschirrkorbes gemäß 14.
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die eine Geschirrspülmaschine mit einem darin höhenverstellbar angeordneten Geschirrkorb zeigenden Zeichnungen exemplarisch beschrieben.
  • Die 1 bis 4 zeigen einen ganz allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten Korpus einer nicht weiter dargestellten Geschirrspülmaschine, innerhalb derer ein Geschirrkorb 2 längs zweier Auszugsführungen 3 schubladenartig verfahrbar ist.
  • Darüber hinaus ist der Geschirrkorb 2 gegenüber den Auszugsführungen 3 höhenverstellbar und dabei im Speziellen auch einseitig höhenverstellbar mit den Auszugsführungen 3 gekoppelt.
  • Die Auszugsführungen 3 bestehen in an sich bekannter Weise jeweils aus einer korpusseitig festlegbaren Führungsschiene 4, einer mit dem Geschirrkorb 2 verbindbaren Laufschiene 5 sowie einer zwischen der Führungsschiene 4 und der Laufschiene 5 angeordneten, auszugsverlängernden Mittelschiene 6.
  • An jeder Laufschiene 5 sind lotrecht zu deren Verschieberichtung sich erstreckende Stützen 7 angeschlossen, an denen der Geschirrkorb 2 in an sich bekannter Weise in verschiedenen Höhenlagen befestigbar ist. Dies ergibt sich beispielsweise aus 7 sehr anschaulich und da diese höhenverstellbare Lagerung von Geschirrkörben 2 an Auszugsführungen 3 an sich bekannt ist, ist auf eine weitere präzisere Darstellung verzicht worden, ebenso kann auf eine ausführliche Beschreibung der Höhenverstellbarkeit aus den vorstehend genannten Gründen verzichtet werden.
  • Wichtig ist nur, dass jede Auszugsführung 3 mit einer Laufschiene 5 mit der besagten Stütze 7 versehen ist.
  • Wie beispielsweise aus den 5 und 6, im besonderen aber aus der Schnittdarstellung gemäß 10, hervorgeht, ist die Laufschiene 5 im Bereich ihrer dem Geschirrkorb 2 zugewandten Flanke 5a ballig ausgebildet.
  • Aus den genannten Figuren geht darüber hinaus hervor, dass der Geschirrkorb 2 mit der Laufschiene 5 verbunden ist durch mindestens einen Halter 8, welcher von der Innenseite des Geschirrkorbes 2 ausgehend sich in die Laufschiene 5 erstreckt und der im Bereich einer der Laufschiene 5 gegenüberliegenden Flanke 8a ebenfalls ballig ausgebildet ist.
  • Der Halter 8 greift in eine Längsnut 5b der Laufschiene 5 ein und ist durch einen sowohl die Laufschiene 5 wie auch den Halter 8 quer durchtretenden Riegel 9 an der Laufschiene 5 festgelegt.
  • Durch die balligen Flanken 5a und 8a kann der Geschirrkorb 2 auch bei einseitiger Höhenverstellung, wie beispielsweise in den 3, 4 und 6 dargestellt, unter ständiger Anlage an diesen balligen Flanken 5a bzw. 8a fixiert werden, ohne dass dies insbesondere bei einer Schrägstellung des Geschirrkorbes 2 zu einer Verspannungen oder Verklemmungen der Auszugsführung 3 verursachenden Belastung der Laufschiene 5 führt.
  • Wie insbesondere aus 7 hervorgeht, ist die mit der Laufschiene 5 verbundene Stütze 7 gelenkig mit der Laufschiene 5 verbunden.
  • Im konkreten Fall ist die Laufschiene 5 mit der Stütze 7 einstückig aus Kunststoff gefertigt und im Anschluss- oder Übergangsbereich zwischen Laufschiene 5 und Stütze 7 ist ein Filmscharnier 10 vorgesehen, welches eine seitliche Auslenkung der Stütze 7 gegenüber der Laufschiene 5 ermöglicht, ohne dass dies zu seitlichen Belastungen der Laufschiene 5 führt. Diese seitliche Verschwenkbarkeit der Stütze 7 ermöglicht es, den Geschirrkorb 2 beispielsweise in eine Schräglage nach 6 zu bringen, ohne dass hierdurch über den Verbindungsbereich zwischen der Stütze 7 und der Laufschiene 5 Kräfte oder nennenswerte Kräfte auf die Laufschiene 5 und somit auf die gesamte Auszugsführung 3 aufgebracht werden.
  • Daraus resultiert, dass im Falle einer einseitigen Höhenverstellung des Geschirrkorbes 2 die Funktionsfähigkeit der Auszugsführung 3 nicht beeinträchtigt wird, insbesondere auch dann nicht, wenn die Auszugsführung 3 hochpräzise Führungselemente wie Wälzkörper 11 aufweist. Wie sich insbesondere aus 11 anschaulich ergibt, sind im Bereich der balligen Flanke 5a der Laufschiene 5 Halterungen 12 angeformt, in welche vertikal verlaufende Gitterstäbe 2a des Geschirrkorbes 2 eingreifen. Hierdurch ergibt sich eine Abstützung des Geschirrkorbes 2 in Achsrichtung der Auszugsführungen 1.
  • Diese Halterungen 12 sind im Übergangsbereich zur Laufschiene 5 entsprechend der balligen Flanke 5a der Laufschiene ebenfalls ballig begrenzt, so dass die in diese Halterungen 12 eingreifenden Gitterstäbe 2a bei einer einseitigen Höhenverstellung des Geschirrkorbes 2 keine Belastungen auf die Laufschiene 5 übertragen können.
  • Der Halter 8 ist ebenso wie die Laufschiene 5 vorteilhafterweise als einstückiges Kunststoffteil ausgebildet. Das gleiche gilt für den Riegel 9, der im montierten Zustand einen Ausschnitt 8c eines in die Längsnut 5b der Laufschiene 5 hineinragenden Auslegers 8b des Halters 8 und die Laufschiene 5 selbst durchtritt.
  • Der Riegel 9 ist mindestens an einem seiner stirnseitigen Enden mit Einschnitten 9a versehen, durch welche federfähige Rasten 9b gebildet werden, wodurch die Möglichkeit besteht, den Riegel 9 bequem zum Zwecke der Verbindung zwischen der Laufschiene 5 und dem Halter 8 einzutreiben und bei Bedarf die Verbindung auch wieder lösen zu können.
  • Wie aus 8 anschaulich hervorgeht, sind im dargestellten Ausführungsbeispiel im vorderen und im hinteren Endbereich der Laufschiene 5 jeweils Halter 8 zur Festlegung des Geschirrkorbes 2 vorgesehen. Alternativ hierzu könnte natürlich auch ein entsprechend länger ausgebildeter und dann im mittleren Bereich der Laufschiene 5 angeordneter Halter 8 ausreichend sein.
  • Es wurde beschrieben, dass die Stütze 7 einstückig mit der Laufschiene 5 im Übrigen hergestellt und über ein Filmscharnier 10 mit dieser verbunden ist.
  • Auch hierzu ist alternativ denkbar, die Stütze 7 als separates Bauteil zu fertigen und über eine Scharnierkonstruktion mit der Laufschiene zu verbinden.
  • In den 15 und 16 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, bei dem die Stütze 7 mit der Laufschiene 5 einstückig aus Kunststoff gefertigt ist, wobei im Übergangsbereich zwischen Laufschiene 3 und Stütze 7 ein Entlastungsbogen 13 angeformt ist, durch den eine definierte Biegestelle zwischen der Stütze 7 und der Laufschiene 5 gebildet ist. Bei einer derartigen Ausführungsform kann die Stütze 7 gegenüber der Laufschiene 5 seitlich federnd abgewinkelt werden, was bei einer einseitigen Höhenverstellung des Geschirrkorbes 2 eintritt.
  • Durch die Gestaltung der Biegestelle in Form eines Entlastungsbogens 13 wird der zusätzliche Vorteil erzielt, dass hier Federwirkungen sowohl in Vertikal – wie auch in Horizontalrichtung möglich sind, wodurch Längentoleranzen der Stützen 7 zwischen den links- bzw. rechtsseitigen Auszugsführungen möglich sind. Selbst dann, wenn ein Entlastungsbogen 13 vollkommen zusammengedrückt ist, funktioniert dieser immer noch als genau definierte Biegestelle.
  • Die Vorteilhaftigkeit der beschriebenen Konstruktion macht sich insbesondere bei Auszugsführungen 3 mit Wälzkörpern 11 bemerkbar, ist aber durchaus auch bei weniger eng tolerierten Auszugsführungen mit Vorteil einsetzbar.

Claims (10)

  1. Auszugsführung (3) für einen schubkastenartig gegenüber einem Korpus (1) verfahrbaren Behälter (2), insbesondere für einen Geschirrkorb (2) einer Geschirrspülmaschine, umfassend eine korpusseitig festlegbare Führungsschiene (4) und eine mit dem Behälter (2) verbindbare Laufschiene (5) sowie gegebenenfalls eine zwischen Führungsschiene (4) und Laufschiene (5) angeordnete auszugsverlängernde Mittelschiene (6), wobei mit der Laufschiene (5) eine sich lotrecht zur Verschieberichtung der Laufschiene (5) erstreckende Stütze (7) verbunden ist, an welcher der Behälter (2) in unterschiedlichen Höhenlagen festlegbar, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Behälter (2) zugewandte Flanke (5a) der Laufschiene (5) ballig ausgebildet ist und ein Behälter (2) durch mindestens einen von der Innenseite des Behälters (2) ausgehend und mit der Laufschiene (5) verbindbaren Halter (8) an der Laufschiene (5) befestigt ist, welcher der Laufschiene (5) unmittelbar gegenüberliegt und entgegengesetzt zu dieser ebenfalls eine ballige Flanke (8a) aufweist und dass die Stütze (7) seitlich federnd oder gelenkig mit der Laufschiene (5) verbunden ist.
  2. Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) mit der Laufschiene (5) einstückig aus Kunststoff gefertigt und über ein Filmscharnier (10) verbunden ist.
  3. Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) als separates Bauteil hergestellt und über eine Gelenk- oder Scharnierkonstruktion mit der Laufschiene (5) verbunden ist.
  4. Auszugsführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (7) mit der Laufschiene (5) einstückig aus Kunststoff gefertigt und über einen als eine Biegestelle definierenden Entlastungsbogen (13) verbunden ist.
  5. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Halter (8) einen in eine Längsnut (5b) der Laufschiene (5) hineinragenden Ausleger (8b) aufweist, der mit einem Ausschnitt (8c) versehen ist und dass der Halter (8) durch einen Riegel (9), welcher die Laufschiene (5) und den Ausleger (8b) im Bereich des Ausschnittes (8c) durchtritt, mit der Laufschiene (5) verbunden ist.
  6. Auszugsführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Halter (8) und/oder der Riegel (9) einstückig aus Kunststoff gefertigt ist bzw. sind.
  7. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (9) an einer seiner Stirnseiten mit Einschnitten (9a) versehen ist, durch die federnde Rastabschnitte (9b) gebildet sind.
  8. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (5) an ihrer dem Behälter (2) bzw. dem Geschirrkorb (2) gegenüberliegenden Flanke (5a) mit Halterungen (12) zur horizontalen Fixierung von vertikal verlaufenden Gitterstäben (2a) eines Behälters (2) oder eines Geschirrkorbes (2) versehen ist, wobei die Halterungen (12) im Übergangsbereich zur Laufschiene (5) wie die Flanke (5a) ballig ausgebildet sind.
  9. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung eines Behälters (2) an der Laufschiene (5) zwei jeweils im vorderen und im hinteren Endbereich einer Laufschiene (5) angeordnete Halter (8) vorgesehen sind.
  10. Auszugsführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schienenteilen (4, 5, 6) Wälzkörper (11) als Führungselemente angeordnet sind.
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