[go: up one dir, main page]

DE202008009944U1 - Kalanderreihe - Google Patents

Kalanderreihe Download PDF

Info

Publication number
DE202008009944U1
DE202008009944U1 DE200820009944 DE202008009944U DE202008009944U1 DE 202008009944 U1 DE202008009944 U1 DE 202008009944U1 DE 200820009944 DE200820009944 DE 200820009944 DE 202008009944 U DE202008009944 U DE 202008009944U DE 202008009944 U1 DE202008009944 U1 DE 202008009944U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calender
roller
guide
web
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200820009944
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Metso Paper Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metso Paper Oy filed Critical Metso Paper Oy
Priority to DE200820009944 priority Critical patent/DE202008009944U1/de
Publication of DE202008009944U1 publication Critical patent/DE202008009944U1/de
Priority to CN2009201627325U priority patent/CN201574333U/zh
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0009Paper-making control systems

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Abstract

Kalanderanordnung mit mindestens zwei Kalandern (10, 20), die jeweils einen Walzenstapel (11, 12, 21, 22) mit einer Walze (12, 22) mit Durchbiegungsausgleich und einer Mattkalandrierwalze (11, 21) haben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestes beidseitig eines der beiden Kalander (10, 20) ein Führungswalzenpaar (31, 32, 33, 34, 35, 36) vorgesehen ist, um mindestens einen Abschnitt einer zu kalandrierenden faserhaltigen Bahn (W) zwischen den beiden Führungswalzenpaaren (31, 32, 33, 34, 35, 36) und an dem Walzenspalt (7, 8) des zugehörigen Kalanders (10, 20) vorbei zu führen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kalanderanordnung mit mindestens zwei Kalandern zum Kalandrieren von einer faserhaltigen Bahn wie beispielsweise Papier oder Karton.
  • Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise aus der EP 1 220 965 B1 ein Kalander bekannt, der mehrere Walzenspalte oder Nips zum Kalandrieren dadurch verwirklicht hat, dass Kalander mit nur einem Walzenspalt in Reihe hintereinander geschaltet sind. In Kalandern zum Kalandrieren von Papier ist es bekannt, harte und weiche Walzen so miteinander zu kombinieren, so dass die Walzenspalte jeweils zwischen einer harten und einer weichen Walze gebildet werden. Dadurch wird die Oberfläche des Papiers unterschiedlich behandelt und im Erscheinungsbild verändert, d. h. das Papier hat gewissermaßen eine Vorder- und eine Rückseite.
  • Falls dieser Unterschied nicht erwünscht ist, ist im Kalander dafür zu sorgen, dass das Papier einen weiteren Walzenspalt durchläuft, in dem das Papier auf Walzen mit der entgegengesetzten Zusammenstellung stößt, d. h. die zuvor von der weichen Walze kalandrierte Seite des Papiers berührt nunmehr eine harte Walze, während die Seite des Papiers, die zuvor auf der Seite der harten Walze war, nunmehr der weichen Walze gegenüberliegt. Dies wird in dem vorgenannten Stand der Technik dadurch erreicht, dass im zweiten Kalander das Walzenpaar umgedreht ist. Auf diese Weise berührt die Seite des Papiers, das zuvor die weiche Walze berührt hatte, nunmehr die harte Walze im zweiten Kalander. Die analoge Überlegung gilt für die andere Seite des Papiers.
  • Kombinationen aus harten und weichen Walzen, die beheizt werden, sind ferner der US-A-5 123 340 beschrieben. Ausweislich dieser Druckschrift soll jedes Paar von Walzen eines Kalanders eine harte Walze in Form einer beheizten Metallwalze und eine weiche Walze haben, d. h. eine mit einer nachgiebigen Schicht beschichtete Walze. Auch die nachgiebig beschichtete Walze kann an ihrer Oberfläche beheizt sein.
  • Die Reihenschaltung von Kalandern, wie sie in der vorgenannten Europäischen Veröffentlichung beschrieben ist, hat jedoch den Nachteil, dass im Falle der Wartung, wie z. B. der häufige Walzenwechsel in Kalandern, oder bei anderen Instandsetzungsarbeiten, der gesamte Kalander stillgelegt werden muss. Wenn der Kalander das Papier symmetrisch mittels zwei aufeinanderfolgenden Walzenspalten behandeln soll, muss der Lehre der Europäischen Veröffentlichung folgend im zweiten Kalander eine umgekehrte Walzenanordnung getroffen werden als im ersten Kalander. Dies bedeutet, dass wiederum für jeden Kalander ein speziell angefertigter Rahmen verwendet werden muss, wodurch die Zahl verschiedener Einzelteile spürbar ansteigt und der Preis für solche Kalanderanlagen steigt.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Kalanderanordnung vorzuschlagen, die pannensicher ist und mit der unter Verwendung baugleicher Kalander die gleiche Bearbeitung der zu kalandrierenden faserhaltigen Bahn möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Kalanderanordnung gemäß Schutzanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Ansprüchen aufgezeigt.
  • Erfindungsgemäß hat die Kalanderanordnung mindestens zwei Kalander, die jeweils einen Walzenstapel in Form einer durchbiegungskompensierten Walze und einer Mattkalandrierwalze haben. Beiderseits von mindestens einem der Kalander ist ein Führungswalzenpaar vorgesehen, durch die die Bahn so gefädelt werden kann, dass die Bahn an dem Walzenspalt des betreffenden Kalanders vorbeigeführt werden kann, ohne diesen zu passieren.
  • Dazu kann mindestens eine Walze des Führungswalzenpaars höhenversetzt zu den beiden Kalandrierwalzen angebracht sein, so dass ihr Umfang mindestens auf einer Seite, d. h. oben oder unten, vertikal über den Walzenstapel vorsteht, so dass eine über diese Führungswalze laufende Bahn an dem Walzenstapel vorbeigeführt wird. Vorzugsweise sind diese Führungswalzen bezüglich des Walzenstapels symmetrisch angeordnet und es ergibt sich eine gerade Bahnführung an dem Walzenstapel vorbei. Es ist anzumerken, dass es auch ausreichend sein kann, wenn nur eine Führungswalze derart vom Walzenstapel beabstandet wird, dass auch eine innerhalb der vertikalen Erstreckung des Walzenstapels liegende Führungswalze, die eine Bahn abgibt, in freier Sichtverbindung mit der erstgenannten Führungswalze des anderen Walzenpaars ist, so dass hier ein freier Bahnlauf zwischen diesen beiden Führungswalzen möglich ist.
  • Die Führungswalzen können als Ausstreichwalzen oder Breitstreckwalzen ausgeführt sein und unmittelbar am Kalanderrahmen oder davon getrennt unterhalb des Kalanders angeordnet sein. Bei der Anordnung unterhalb des Kalanders bietet eine Unterbringung unterhalb des Bodenniveaus, d. h. im Keller, Vorteile hinsichtlich der Bauhöhen von Kalanderrahmen und/oder Gebände.
  • Gleichermaßen ist eine Ausführung der Führungswalzen als Leitwalzen in der Erfindung anwendbar.
  • Die in dieser Beschreibung und den Ansprüchen verwendeten Begriffe Führungswalze und Umlenkwalze umfassen nicht abschließend: Ausstreichwalzen, Breitstreckwalzen und Leitwalzen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Kalanderanordnung kann eine entsprechend angeordnete Umlenkwalze gesehen werden, so dass sich durch Hinzufügen einer einzelnen weiteren Walze die Möglichkeit ergibt, die Bahn zunächst in einer Richtung durch den ersten Walzenspalt zu führen, die Bahn dann zu wenden, und in Gegenrichtung durch den anderen Walzenspalt zu führen, so dass sich zwangsläufig die gleiche Bearbeitung beider Bahnseiten als Endergebnis ergibt.
  • Zur Vereinfachung des Aufbaus kann vorgesehen sein, dass zwischen zwei benachbarten Kalandern ein gemeinsames Führungswalzenpaar vorgesehen ist, es ist aber auch möglich, dass das Führungswalzenpaar zwischen den Kalandern doppelt vorhanden ist, und lediglich Teile davon genutzt werden, wenn diese Vorgehensweise hinsichtlich der Herstellungskosten im Sinne der Baugleichheit der einzelnen Kalander günstig ist, oder eine Redundanz zur Erhöhung der Betriebssicherheit gewünscht ist.
  • Für das Kalandrieren der faserhaltigen Bahn wird eine durchbiegungskompensierte Walze oder eine Walze mit Durchbiegungsausgleich eingesetzt. Diese Walzenform ist dem Fachmann bekannt, so dass hier diesbezügliche Ausführungen entfallen können. Die zweite Walze zur Bildung des kalandrierenden Walzenspalts kann eine nachgiebig beschichtete Walze oder eine sogenannte weiche Walze sein. Diese Walze ist vorzugsweise beheizt oder gekühlt. Alternativ kann auch eine beheizte oder gekühlte harte Metallwalze mit mattierter Oberfläche eingesetzt werden, um das gewünschte matt kalandrierte Papier zu erzeugen.
  • Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsformen nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • Darin zeigt
  • 1 eine Kalanderanordnung mit einer ersten Bahnführung;
  • 2 eine Kalanderanordnung mit einer zweiten Bahnführung;
  • 3 eine Kalanderanordnung mit einer dritten Bahnführung; und
  • 4 eine Kalanderanordnung mit einer vierten Bahnführung.
  • Beginnend mit 1 wird eine Kalanderanordnung erläutert, die in allen Figuren baugleich dargestellt ist. Teilweise werden Führungswalzen, die in den Figuren gezeigt sind, nicht unmittelbar für die Bahnführung benutzt. In diesem Fall können diese Führungswalzen entweder weggelassen werden oder sie werden für eine andere Form der Bahnführung bereitgehalten. Der nachfolgend verwendete Begriff erfasst auch Breitstreckwalzen, Ausstreichwalzen und Leitwalzen.
  • 1 zeigt eine Kalanderanordnung mit zwei Kalandern 10 und 20. Der in 1 linke Kalander 10 hat ein Fundament 1, ein Gestell 13 und Walzen 11 und 12. Zwischen den Walzen 11 und 12 ist der Walzenspalt gebildet, in dem die durch ihn hindurchgeführte Bahn W in der gewünschten Weise behandelt wird. Die Walze 12 kann eine durchbiegungskompensierte Walze sein, während die Walze 11 eine nachgiebig beschichtete Walze oder eine beheizte Metallwalze mit oder ohne mattierter Oberfläche sein kann.
  • Der rechte Kalander 20 hat ebenfalls Walzen 21 und 22, die zusammen den Walzenspalt bilden und am Gestell 23 gehalten sind. Die Walze 21 kann die gleiche Walze sein wie die Walze 11, und die Walze 22 kann die gleiche durchbiegungskompensierte Walze sein wie die Walze 12. Der Kalander 20 steht auf einem Fundament 2, das über geeignete Verbindungsmittel 5 mit dem Fundament 1 des Kalanders 10 fest verbunden ist.
  • Auf den Fundamenten 1, 2 ist ein Gestell 6 errichtet, das ein Paar Führungswalzen 33 und 34 trägt. Ähnliche Führungswalzen 31 und 32 finden sich auf der linken Seite des Kalanders 10, wobei auf eine Darstellung des Gestells verzichtet wurde. Ein weiteres Führungswalzenpaar 35, 36 ist auf der rechten Seite des zweiten Kalanders 20 angeordnet. Auch hier wird auf eine Darstellung des Gestells verzichtet.
  • Auf der rechten Seite in 1 ist ein Aufroller 4 – hier lediglich schematisch – dargestellt. Oberhalb des ersten Kalanders 10 und des zweiten Kalanders 20 sind zwei weitere Führungswalzen 38 bzw. 37 gezeigt, die in 1 nicht in den Bahnverlauf 100 eingebunden sind und deren Funktion später erläutert wird. Ebenso ist die Führungswalze 32 in 1 ebenfalls nicht in den Bahnverlauf 100 eingebunden und könnte folglich auch weggelassen werden. Um verschiedene Bahnverläufe in dieser Kalanderanordnung zu verwirklichen, ist die Walze 32 hier vorgesehen und wird bereitgehalten.
  • Die Bahn W läuft in 1 von links nach rechts. Dabei folgt sie dem mit dem Bezugszeichen 100 gekennzeichneten Bahnverlauf, gemäß dem die Bahn über die Führungswalze 31 läuft, dann den Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10 durchläuft und zur oberen Führungswalze 33 des Führungswalzenpaars 33, 34 am Gestell 6 geführt wird. Wie 1 zeigt, umläuft die Bahn W von dort die untere Führungswalze 34 zwischen den Kalandern 10 und 20, passiert den Walzenstapel 21, 22 des Kalanders 20 unter der unteren Walze 22 und erreicht dann die Führungswalze 36. Von der Führungswalze 36 wird die Bahn W über die Führungswalze 35 zum Aufroller 4 geführt.
  • Der Bahnverlauf 100 in der Darstellung gemäß 1 ist also ein Führen der Bahn durch den Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10, während die Bahn W dann am zweiten Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20 vorbei zum Aufroller 4 geführt wird. Somit kann der zweite Kalander 20 entweder in Reserve bereitgehalten werden oder es können Wartungsarbeiten wie ein Walzenwechsel oder ähnliches daran durchgeführt werden. Zudem kann im Pannenfall der Betrieb des zweiten Kalanders eingestellt und die Bahn trotzdem weiterhin in einem Walzenspalt kalandriert werden.
  • 2 zeigt in einer zur 1 baugleichen Kalanderanordnung eine andere Bahnführung 200, die den Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20 zum Kalandrieren einsetzt, während der erste Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10 umgangen wird. Von links in 2 kommend ist die Bahn W um die Führungswalzen 31 und 32 gewunden, so dass die Bahn W unterhalb der unteren Walze 12 des Walzenstapels des ersten Kalanders 10 vorbei zur Führungswalze 34 am Gestell 6 zwischen den beiden Kalandern 10 und 20 geführt ist. Von der Führungswalze 34 kommend ist die Bahn W um die Walze 33 am Gestell 6 geschlungen und wird von dort in den Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20 zwischen den Walzen 21 und 22 geführt. Dort wird die Bahn kalandriert. Vom Walzenspalt 8 kommend ist die Bahn um die Führungswalze 35 gelegt und läuft von dort zum Aufroller 4. In dieser Anordnung sind die Führungswalzen 36, 37, 38 nicht genutzt, und könnten weggelassen werden. Um aber die mehrfache Funktionalität der Kalanderanordnung beizubehalten, können diese Führungswalzen auch vorgesehen und lediglich in dieser Betriebsform ungenutzt bleiben.
  • 3 zeigt eine Bahnführung 300 in einer Kalanderanordnung, die baugleich ist mit den Kalanderanordnungen aus den 1 und 2. Im vorliegenden Fall ist durch die Bahnführung 300 ermöglicht, dass die Bahn W nacheinander durch beide Walzenspalte 7 und 8 der beiden Kalander 10 und 20 geführt ist. Mit der Bahnführung 300 ist die Bahn so durch die Kalanderanordnung geführt, dass ihre eine Seite im ersten Walzenspalt 7 die obere Walze 11 berührt, während dieselbe Seite der Bahn im Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20 die untere Walze 22 berührt. Wie oben bereits ausgeführt wurde, sind unterschiedliche Walzen 11 und 12 bzw. 21 und 22 verwendet, so dass durch die Bahnführung 300 in 3 ein seitengleiches Kalandrieren der Bahn W erreicht wird.
  • Im Einzelnen wird die Bahn W in 3 von links kommend über die Führungswalze 31 in den Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10 geführt, der zwischen den Walzen 11 und 12 ausgebildet ist. Von dort gelangt die Bahn W zur Führungswalze 33 am Gestell 6 und von dort kommend umläuft die Bahn die über dem zweiten Kalander 20 angeordnete Umlenkwalze 37, die der Einfachheit halber ohne das sie tragende Gestell dargestellt ist. Von dort läuft die Bahn W zur Führungswalze 35 des rechten Führungswalzenpaars 35, 36 hinter dem zweiten Kalander 20 und läuft von dort entgegengesetzt zu der ursprünglichen Zuführrichtung der Bahn nun von rechts nach links in den Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20, der zwischen den Walzen 21 und 22 gebildet ist.
  • Von dort kommend gelangt die Bahn zur Führungswalze 34, wird umgelenkt und zur Führungswalze 36 hinter dem zweiten Kalander 20 geführt. In der Walze 34 am Gestell 6 ändert die Bahn ihre Laufrichtung um nahezu 180 Grad. Von der Führungswalze 36 ist die Bahn dann zum Aufroller 4 geführt und wird aufgerollt. Die Führungswalzen 32 und 38 sind in der vorliegenden Anwendung mit der Bahnführung 300 nicht eingebunden, können aber ungenutzt vorgesehen sein.
  • 4 zeigt schließlich eine Bahnführung 400 in einer Kalanderanordnung, die baugleich mit den Kalanderanordnungen ist, die in den 1 bis 3 gezeigt ist. Analog der 3 wird mit der Bahnführung 400 die Bahn auf beiden Seiten auf die gleiche Weise behandelt, indem eine Wendeschleife vorgesehen ist, so dass die zunächst obere Seite der Bahn im Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10 im zweiten Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20 unten ist.
  • In 4 wird die Bahn W von links kommend um die Führungswalze 32 geführt und läuft von dort unter dem Walzenstapel 11, 12 des ersten Kalanders 10 hindurch zur Führungswalze 34 des mittleren Führungswalzenpaars am Gestell 6. Von der Führungswalze 34 ausgehend durchläuft die Bahn W entgegen ihrer ursprünglichen Zuführrichtung den Walzenspalt 7 des ersten Kalanders 10 zwischen den Walzen 11 und 12 von rechts nach links und gelangt von dort zur Führungswalze 31. Mit Hilfe der Führungswalze 38 wird die Bahn W nun über den ersten Kalander 10 hinweg geführt und mittels Führungswalze 33 an dem Gestell 6 dem Walzenspalt 8 des zweiten Kalanders 20, der zwischen den Walzen 21 und 22 gebildet ist, zugeführt. Vom Walzenspalt 8 kommend umläuft die Bahn W die Führungswalze 35, bevor sie am Aufroller 4 aufgewickelt wird. Obwohl in 4 die Führungswalzen 37 und 36 ungenutzt sind, können sie im Sinne anderer Bahnführungen ungenutzt bereitgestellt sein.
  • In den vorhergehenden Ausführungen wurde ein Beispiel mit zwei Kalandern gezeigt, die hintereinander angeordnet sind. Natürlich können diese Kalander auch noch mehrfach vorgesehen werden, dies hängt vom jeweiligen Erfordernis eines Kalandrierergebnisses ab. Ferner ist anzumerken, dass die in den Figuren gezeigte symmetrische Anordnung der Führungswalzen sowie deren symmetrischer Abstand zum jeweiligen Walzenspalt lediglich zeichnerische Freiheit darstellt; bei der praktischen Umsetzung der Erfindung in ausgeführten Anlagen können die Walzen auch anders angeordnet sein, insbesondere hinsichtlich ihrer vertikalen Positionen. Wesentlich ist, dass die Kalanderanordnung wenigstens an einem Kalander beidseitig des Kalanders vorhandene Führungswalzenpaare aufweist, mit denen die Bahn an dem zugeordneten Walzenspalt vorbeigeführt werden kann. Auf diese Weise lässt sich ein Betrieb mit nur einem Kalander unter Umgehung des anderen Kalanders bewerkstelligen. Durch die vorgeschlagene Maßnahme, Führungswalzen derart vorzusehen, dass die Bahn an dem Walzenstapel vorbeigeführt werden kann, ohne den Walzenspalt zu passieren, lassen sich auch andere Betriebszustände wie die Bahnführungen 300 und 400 aus den 3 und 4 verwirklichen.
  • Die in den Figuren lediglich schematisch gezeigte Kalanderanordnung kann mit den üblichen Mitteln zum Kalandrieren, insbesondere Hilfseinrichtungen wie Befeuchter, etc. auf fachübliche Weise ausgerüstet werden. Dies betrifft auch die Mess- und Regeltechnik für beispielsweise den Durchbiegungsausgleich der Walzen bzw. die Beheizung der beheizten Walzen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1220965 B1 [0002]
    • - US 5123340 A [0004]

Claims (10)

  1. Kalanderanordnung mit mindestens zwei Kalandern (10, 20), die jeweils einen Walzenstapel (11, 12, 21, 22) mit einer Walze (12, 22) mit Durchbiegungsausgleich und einer Mattkalandrierwalze (11, 21) haben, dadurch gekennzeichnet, dass mindestes beidseitig eines der beiden Kalander (10, 20) ein Führungswalzenpaar (31, 32, 33, 34, 35, 36) vorgesehen ist, um mindestens einen Abschnitt einer zu kalandrierenden faserhaltigen Bahn (W) zwischen den beiden Führungswalzenpaaren (31, 32, 33, 34, 35, 36) und an dem Walzenspalt (7, 8) des zugehörigen Kalanders (10, 20) vorbei zu führen.
  2. Kalanderanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Führungswalzenpaar (31, 32, 33, 34, 35, 36) eine Führungswalze (32, 34, 36) hat, die gegenüber dem Walzenspalt (7, 8) höhenversetzt ist, so dass der Walzenumfang der Führungswalze (32, 34, 36) in Vertikalrichtung über die äußeren Walzen (12, 22) des Walzenstapels vorsteht.
  3. Kalanderanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu den äußeren Walzen (11, 21) des Walzenstapels eines Kalanders (10, 20) höhenversetzte Umlenkwalze (37, 38) vorgesehen ist, die mit den zugehörigen Führungswalzenpaaren (31, 32, 33, 34, 35, 36) eine Wendeschleife ausbildet, so dass die Laufrichtungen der Bahn (W) in den beiden Walzenspalten (7, 8) der Kalander (10, 20) gegenläufig sind.
  4. Kalanderanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenstapel der beiden Kalander die gleiche vertikale Reihenfolge gleicher Walzen haben.
  5. Kalanderanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Kalandern (10, 20) ein gemeinsames Führungswalzenpaar (33, 34) vorgesehen ist.
  6. Kalanderanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kalander (10, 20) ein auf der abgewandten Seite des gemeinsamen Führungswalzenpaar angeordnetes, eigenes Führungswalzenpaar (31, 32, 35, 36) hat.
  7. Kalanderanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kalander (10, 20) eine Umlenkwalze (37, 38) hat.
  8. Kalanderanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beheizte oder gekühlte Mattkalandrierwalze (11, 21) eine elastische beschichtete Walze ist.
  9. Kalanderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mattkalandrierwalze (11, 21) eine beheizte Metallwalze ist, die eine mattierte Oberfläche hat.
  10. Kalanderanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Kalanderanordnung ein Aufroller (4) vorgesehen ist, der die von einer Führungswalze (35, 36) des Führungswalzenpaars des in der Kalanderanordnung letzten Kalanders (20) kommende Bahn (W) unmittelbar aufwickelt.
DE200820009944 2008-07-24 2008-07-24 Kalanderreihe Expired - Lifetime DE202008009944U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200820009944 DE202008009944U1 (de) 2008-07-24 2008-07-24 Kalanderreihe
CN2009201627325U CN201574333U (zh) 2008-07-24 2009-07-24 压光机机组

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200820009944 DE202008009944U1 (de) 2008-07-24 2008-07-24 Kalanderreihe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202008009944U1 true DE202008009944U1 (de) 2008-09-25

Family

ID=39778021

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200820009944 Expired - Lifetime DE202008009944U1 (de) 2008-07-24 2008-07-24 Kalanderreihe

Country Status (2)

Country Link
CN (1) CN201574333U (de)
DE (1) DE202008009944U1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106120426A (zh) * 2016-06-20 2016-11-16 许昌中亚工业智能装备股份有限公司 一种超级压光机
CN108316048B (zh) * 2018-03-05 2024-08-06 博路威机械江苏有限公司 Y形双压区挠度可控辊压光机
CN116619734B (zh) * 2023-07-03 2023-10-24 广东奥绅丽斯实业有限公司 一种pvc背面材料高温贴合装置

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5123340A (en) 1988-11-11 1992-06-23 Valmet Paper Machinery Inc. Roll for use in calendering a web
EP1220965B1 (de) 1999-10-13 2006-12-13 Metso Paper, Inc. Kalander

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5123340A (en) 1988-11-11 1992-06-23 Valmet Paper Machinery Inc. Roll for use in calendering a web
EP1220965B1 (de) 1999-10-13 2006-12-13 Metso Paper, Inc. Kalander

Also Published As

Publication number Publication date
CN201574333U (zh) 2010-09-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0779393B1 (de) Kalander für die Behandlung einer Papierbahn und Anwendung dieses Kalanders
DE202008009944U1 (de) Kalanderreihe
DE10202137B4 (de) Zweisiebformer
DE2362322B2 (de) Kalander zum satinieren einer papierbahn
DE19654282A1 (de) Pressenpartie
EP0985764A2 (de) Pressenanordnung
EP1621668B1 (de) Kalander und Verfahren zum Kalandrieren einer Papierbahn
EP1225275B1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Kalanders und Kalander
DE112006003513T5 (de) Kalandrierungsverfahren und Mehrwalzenkalander zur Produktion einer Faserbahn entweder mit einer glänzenden oder einer matten Oberfläche
AT507389B1 (de) Metallbandkalander
EP1081281B1 (de) Kalander
DE102007047904A1 (de) Walzenanordnung einer Faserstoffbahn-Behandlungsmaschine
DE19645408B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE102013200614A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Kalandrierung einer Faserbahn
EP1541757A1 (de) Verfahren zum Satinieren einer Bahn aus gestrichenem Papier oder Karton und Kalander
DE202015104417U1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung einer Faserbahn
DE202014100223U1 (de) Vorrichtung zur Bearbeitung einer Faserbahn
DE19757473C2 (de) Kalander für eine Bahn, insbesondere aus Papier
DE102004043375A1 (de) Bahnbefeuchtung
DE102013200180A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bearbeitung einer Faserbahn
DE202013104550U1 (de) Vorrichtung zur Behandlung einer Faserbahn
DE102013209531A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bearbeitung einer Faserbahn
DE3117787A1 (de) Pressenpartie einer papiermaschine mit einer darin angeordneten steinwalze
DE102019121066A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer mehrlagigen Faserstoffbahn
EP1391279A2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Materialbahnen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20081030

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years
R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20111130

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20140806

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R071 Expiry of right