DE202008009273U1 - Zugstabsystem - Google Patents
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-
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Abstract
Zugstabsystem
das aus zwei Gabelköpfen
mit Innengewinde und einem Rundstab besteht, welcher an den Enden
mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehen ist so dass durch Drehen
des Zugstabes die Länge des
Zugstabes einstellbar bzw. das Zugstabsystem spannbar ist und wobei
der außenliegende
Teil des Gabelkopfes eine Querbohrung aufweist über den der Gabelkopf gelenkig
mit einem bauwerkseitigen gebohrtem Stegblech mittels eines eingesteckten
Bolzens verbunden ist dadurch gekennzeichnet, dass das Links.- bzw. Rechtsgewinde
der Gabelkopfinnenbohrung einen Abstand (L) von der Eintrittsöffnung (14)
bis zum Beginn des Innengewindes (4) aufweist, der den nicht eingeschraubten
Teil des zugstabseitigen Gewindes nach dem Spannen überdeckt,
der Durchmesser der Eintrittsöffnung
(14) größer ist
als der Innendurchmesser (4) des Innengewindes und an dem Innengewindeabschnitt
eine Kontrollbohrung (15) angeordnet ist, mittels der feststellbar
ist, dass die Zugstange mit einem vorgegebenen Mindestmaß (N) in
den Gabelkopf eingedreht ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Zugstabsystem das aus zwei Gabelköpfen mit Innengewinde und einem Rundstab besteht, welches an den Enden mit Rechts- bzw. Linksgewinde, entsprechend der Ausbildung der Gabelköpfe, versehen ist, so dass durch Drehen des Zugstabes die Länge des Zugstabsystems einstellbar bzw. das Zugstabsystem spannbar ist und wobei der außenliegende Teil des Gabelkopfes eine Querbohrung aufweist über die der Gabelkopf gelenkig mit einem bauwerkseitigen gebohrtem Stegblech mittels eines eingesteckten Bolzen verbunden ist.
- Eine Vielzahl derartiger Zugstabsysteme verschiedener Ausbildung sind bekannt. Die Durchmesser sowie die Länge, die Ausbildung der Gewinde sind dem jeweiligen Verwendungszweck angepasst bzw. so dimensioniert, dass Sie den Anforderungen entsprechen. Die Länge des Zugstabes ist insbes. von den baulichen Vorgaben abhängig. Daneben spielen Gestaltungsfragen und Materialfragen eine wichtige Rolle. Natürlich werden diese Faktoren vor allem durch den Verwendungszweck bestimmt. Bei den bekannten Zugstabsystemen liegt ein Mangel insbes. in der Einschraubstelle des Zugstabes in den Gabelkopf vor weil teilweise die Gewinde des Stabes sichtbar bleiben, auch ist kaum feststellbar ob der Stab eine Mindesteinschraubtiefe erreicht hat, so dass sichergestellt ist, dass das Gewinde bzw. die tragenden Gewindegänge nicht überlastet werden.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es diese Mängel abzustellen und ein einfaches, gleichwohl sicheres System insbes. Hinsichtlich der Einschraubstellen, zur Verfügung zu stellen.
- Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass das Links.- bzw. Rechtsgewinde der Gabelkopfinnenbohrung einen Abstand (L) von der Eintrittsöffnung bis zum Beginn des Innengewindes aufweist, der den nicht eingeschraubten Teil des zugstabseitigen Gewindes nach dem Spannen überdeckt, der Durchmesser der Eintrittsöffnung größer ist als der Innendurchmesser des Innengewindes und am Innengewindeabschnitt eine Kontrollbohrung angeordnet ist, mittels der feststellbar ist, dass die Zugstange ein Mindestmaß in den Gabelkopf eingedreht ist.
- Durch diese Ausbildung ist sicher gestellt, dass das Außengewinde des Zugstabes vom Mantel des Gabelkopfes einerseits überdeckt wird und keine zusätzliche Abdeckkappen benötigt werden, zum anderen dient die größere Öffnung des Gabelkopfes auch dem leichteren einführen der Zugstange und letztlich lässt die Kontrollbohrung eine einfache fühlbare bez. optische Kontrolle über die Mindesteinschraubtiefe zu.
- Um eine sichere Befestigung des Querbolzens in der Querbohrung des Stegbleches zu erhalten ist die Querbohrung bzw. sind die Querbohrungen im Gabelkopf so ausgebildet, dass der einseitige Bund am Querbolzen in einen Absatz in einer der Laschen der Querbohrung eingelegt wird, während auf der Gegenseite eine Scheibe auf den zylindrischen Bolzen aufgesetzt wird der am Absatz der anderen Lasche in der Querbohrung anliegt die mittels einer Senkkopfschraube an dem Querbolzen mittig befestigt ist.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt
-
1 einen Gabelkopf mit eingeschraubtem Zugstab und bauseitiger Befestigung mittels eines Bolzens am bauseitigen Stegblech. -
2 Schnitt B-B gemäß1 -
3 Schnitt A-A durch die Bolzenbefestigung in1 -
4 Einschrauböffnung des Gabelkopfes für den Zugstab -
5 den Gabelkopf - Die
1 –4 zeigen einen erfindungsgemäßen Gabelkopf1 für einen Zugstab2 . - Der Gabelkopf
1 weist einen Widerlagerabschnitt3 in Form einer Gewindehülse mit einem Innergewinde4 auf. Mit dem Widerlagerabschnitt3 wird der Gabelkopf1 auf den mit einem Außengewinde5 versehen Endabschnitt6 des Zugstabs2 aufgeschraubt. - In Fortsetzung der Widerlagerabschnitts
3 sind zwei zueinander parallele Laschen7 ,8 vorgesehen, die zwischen sich einen Einfuhrschlitz9 ausbilden. Jede Lasche7 ,8 wird von einer Querbohrung10 bzw.11 durchsetzt. Die beiden Querbohrungen10 ,11 sind zueinander fluchtend angeordnet und dienen zur Aufnahme eines Querbolzens12 , über den der Zugstab2 mit dem montierten Gabelkopf1 an einem Stegblech13 an der bauseitigen Anschlusstelle befestigt werden kann. - Das Innengewinde
4 des Gabelkopfes für die Befestigung des Zugstabes2 hat einen kleineren Öffnungsdurchmesser (G) als die Eintrittsöffnung14 , mit dem Durchmesser (D) des Wiederlagerabschnitts, zur Einführung des Zugstabes (2 ), so dass das Gewinde des Zugstabes leicht bis zum Beginn des Innengewindes4 einführbar ist. Wie insbes.5 zeigt beginnt das Innengewinde erst nach einem Abschnitt L dessen Länge frei wählbar ist, der jedoch das Gewinde des Zugstabes nach Einbau überdeckt. Im Abstand N zum Beginn des Innengewindes4 ist eine Kontrollbohrung15 vorgesehen. Der Abstand N der Konntrollbohrung15 bis zum Beginn des Innengewindes ist so gewählt, dass eine Mindestlänge des Zugstabes eingedreht sein muss, die sicherstellt, dass die Zugkräfte sicher aufgenommen werden, d. h. die eingeschraubten Gewindegänge reichen aus um die auftretenden Zugkräfte aufzunehmen. - Die Querbohrungen
10 ,11 in den Laschen7 ,8 sind wie insbes.3 und5 zeigen mit einen Absatz16 versehen, d. h. der Außendurchmesser ist größer als der Innendurchmesser. Der Absatz befindet sich etwa in der Mitte der Laschenbreite. Der in die Querbohrungen einzusetzende Bolzen hat auf einer Seite einen Bund der im Durchmesser dem Außendurchmesser der Querbohrung entspricht. Die Höhe des Bolzenbundes entspricht in etwa der Tiefe der Querbohrung bis zum Absatz16 s. insbes.3 . Der eingeschobene Querbolzen reicht bis zur Mitte der gegenüberliegenden Lasche. Der Querbolzen12 weist in der Längmittelachse eine Gewindebohrung18 auf, die dazu dient eine in die Querbohrung eingebrachte Scheibe19 mit dem Querbolzen mittels einer Senkkopfschraube sicher zu verbinden. Die Dicke der Scheibe19 entspricht der Steghöhe des Bolzenbundes. - Das Zugstabsystem besteht aus einem Zugstab und zwei Gabelköpfen, die an bauseitigen Stegblechen mittels Querbolzen
12 befestig sind. Der Zugstab selbst weist an einem Ende Rechts- und anderen Ende ein Linksgewinde auf. Dementsprechend weist ein Gabelkopf ein Rechts- und der andere Gabelkopf ein Linksgewinde auf. Wird nun der Zugstab durch drehen in die Gabelköpfe eingeschraubt so ist es wichtig, dass der Zugstab in beide Gabelköpfe möglichst gleichmäßig eingeschraubt wird, d. h. in beiden Gabelköpfen muß ein Mindestmaß des Zugstabes eingeschraubt sein bevor letztlich mittels des Zugstabes durch weiteres drehen die beiden Angriffpunkte gegeneinander verspannt werden. Wichtig dabei ist auch, dass die Querbolzen vor dem Verspannen voll in die Querbohrungen eingesetzt sind und gesichert werden, was im vorliegenden Fall mittels der aufgeschraubten Scheibe erfolgt. Über die Kontrollbohrung14 kann kontrolliert werden ob in jede Einschraubstelle genügend Gewindegänge eingeschraubt sind, so dass die auftretenden Zugkräfte nicht dazu führen können dass durch Überlastung das Gewinde ausreißt. -
- 1
- Gabelkopf
- 2
- Zugstab
- 3
- Widerlagerabschnitt
- 4
- Innengewinde
- 5
- Außengewinde
- 6
- Endabschnitt d. Zugstabes
- 7
- Laschen
- 8
- Laschen
- 9
- Einführschlitz
- 10
- Querbohrung
- 11
- Querbohrung
- 12
- Querbolzen
- 13
- Stegblech (Anschlussteil)
- 14
- Eintrittsöffnung
- 15
- Kontrollbohrung
- 16
- Absatz
- 17
- Bund
- 18
- Gewindebohrung
- 19
- Scheibe
- 20
- Senkkopfschraube
- N
- Abstand der Kontrollbohrung vom Beginn des Innengewindes
- L
- Abstand der Eintrittsöffnung bis zum Beginn des Innengewindes
- D
- Durchmesser der Bohrung im Widerlagerabschnitt
- G
- Innengewindedurchmesser
Claims (3)
- Zugstabsystem das aus zwei Gabelköpfen mit Innengewinde und einem Rundstab besteht, welcher an den Enden mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehen ist so dass durch Drehen des Zugstabes die Länge des Zugstabes einstellbar bzw. das Zugstabsystem spannbar ist und wobei der außenliegende Teil des Gabelkopfes eine Querbohrung aufweist über den der Gabelkopf gelenkig mit einem bauwerkseitigen gebohrtem Stegblech mittels eines eingesteckten Bolzens verbunden ist dadurch gekennzeichnet, dass das Links.- bzw. Rechtsgewinde der Gabelkopfinnenbohrung einen Abstand (L) von der Eintrittsöffnung (
14 ) bis zum Beginn des Innengewindes (4 ) aufweist, der den nicht eingeschraubten Teil des zugstabseitigen Gewindes nach dem Spannen überdeckt, der Durchmesser der Eintrittsöffnung (14 ) größer ist als der Innendurchmesser (4 ) des Innengewindes und an dem Innengewindeabschnitt eine Kontrollbohrung (15 ) angeordnet ist, mittels der feststellbar ist, dass die Zugstange mit einem vorgegebenen Mindestmaß (N) in den Gabelkopf eingedreht ist. - Zugstabsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbolzen (
12 ) in den Querbohrungen (10 ,11 ) des Gabelkopfs eingefügt wird, die einen Absatz (16 ) aufweisen, wobei der nach außen zweigende Teil der Querbohrung einen größeren Durchmesser aufweist als der innenliegende Teil. - Zugstab nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbolzen (
12 ) an seinen einem Ende einen Bund aufweist, und auf das anderen Ende des montierten Querbolzens eine Scheibe (19 ) aufgesetzt wird, die mittels einer in den Querbolzen eingeschraubten Senkkopfschraube gehalten wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009273 DE202008009273U1 (de) | 2008-07-10 | 2008-07-10 | Zugstabsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820009273 DE202008009273U1 (de) | 2008-07-10 | 2008-07-10 | Zugstabsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008009273U1 true DE202008009273U1 (de) | 2008-11-06 |
Family
ID=39942523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820009273 Expired - Lifetime DE202008009273U1 (de) | 2008-07-10 | 2008-07-10 | Zugstabsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202008009273U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202016007987U1 (de) | 2016-12-23 | 2017-02-10 | die HallenProfis Stahl- und Metallbau GmbH | Zugstangenverbinder |
| CN107589031A (zh) * | 2017-07-17 | 2018-01-16 | 广西电网有限责任公司电力科学研究院 | 一种校验拉压反力架 |
| DE102016015493A1 (de) | 2016-12-23 | 2018-06-28 | die HallenProfis Stahl- und Metallbau GmbH | Zugstabverbinder |
| CN113737947A (zh) * | 2021-09-09 | 2021-12-03 | 悉地国际设计顾问(深圳)有限公司 | 拉杆与横梁的连接构件、拉杆与横梁组件及其施工方法 |
-
2008
- 2008-07-10 DE DE200820009273 patent/DE202008009273U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202016007987U1 (de) | 2016-12-23 | 2017-02-10 | die HallenProfis Stahl- und Metallbau GmbH | Zugstangenverbinder |
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| CN107589031B (zh) * | 2017-07-17 | 2024-04-05 | 广西电网有限责任公司电力科学研究院 | 一种校验拉压反力架 |
| CN113737947A (zh) * | 2021-09-09 | 2021-12-03 | 悉地国际设计顾问(深圳)有限公司 | 拉杆与横梁的连接构件、拉杆与横梁组件及其施工方法 |
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Effective date: 20081211 |
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