DE202008008920U1 - Blechabwicklung für einen Regalboden und Regalboden aus dieser Blechabwicklung - Google Patents
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Abstract
Blechabwicklung (A) zur Herstellung eines Regalbodens (R) durch Biegen, wobei die Blechabwicklung (A)
– einen rechteckigen mittleren Bereich (M), welcher nach dem Biegen eine Auflage des Regalbodens (R) bildet,
– zwei sich an je einer Längsseite des mittleren Bereichs anschließende Längsbereiche (L), die nach dem Biegen längsseitige Versteifungen (L') des Regalbodens bilden,
und
– zwei sich an je einer Querseite des mittleren Bereichs (M) anschließende Querbereiche (Q), die nach dem Biegen querseitige Versteifungen (Q') des Regalbodens (R) bilden,
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
– dass die Querbereiche (Q) in wenigstens vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufende Streifen (1b, 2b, 3b, 4b) unterteilt sind, die dazu geeignet und eingerichtet sind, bei Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der querseitigen Versteifungen (Q') mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden,
– wobei ein äußerer Streifen...
– einen rechteckigen mittleren Bereich (M), welcher nach dem Biegen eine Auflage des Regalbodens (R) bildet,
– zwei sich an je einer Längsseite des mittleren Bereichs anschließende Längsbereiche (L), die nach dem Biegen längsseitige Versteifungen (L') des Regalbodens bilden,
und
– zwei sich an je einer Querseite des mittleren Bereichs (M) anschließende Querbereiche (Q), die nach dem Biegen querseitige Versteifungen (Q') des Regalbodens (R) bilden,
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
– dass die Querbereiche (Q) in wenigstens vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufende Streifen (1b, 2b, 3b, 4b) unterteilt sind, die dazu geeignet und eingerichtet sind, bei Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der querseitigen Versteifungen (Q') mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden,
– wobei ein äußerer Streifen...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blechabwicklung zur Herstellung eines Regalbodens durch Biegen und einen Regalboden der aus einer Blechabwicklung durch Biegen hergestellt ist.
- Bekannte Blechabwicklungen zur Herstellung von Regalböden weisen einen rechteckigen mittleren Bereich auf. Dieser rechteckige mittlere Bereich bildet nach dem Biegen eine Auflagefläche des Regalbodens. An jeder Längsseite des mittleren Bereichs schließen sich Längsbereiche an, die nach dem Biegen längsseitige Versteifungen des Regalbodens bilden. Ebenso schließen sich bei bekannten Blechabwicklungen an jeder Querseite des mittleren Bereichs Querbereiche an. Diese Querbereiche bilden nach dem Biegen des Regalbodens aus der Blechabwicklung querseitige Versteifungen des Regalbodens.
- Eine Blechabwicklung dieser Art und ein Regalboden, der aus einer solchen Blechabwicklung hergestellt ist, sind beispielsweise aus der europäischen Patentschrift mit der Nummer
EP 1 279 356 B1 bekannt. - Der aus der genannten Druckschrift bekannte Regalboden hat sich in der Praxis sehr bewährt. Allerdings sind konstruktiv Grenzen für die Traglast gesetzt. Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
- Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Blechabwicklung für einen Regalboden und einen Regalboden vorzuschlagen, die eine höhere Traglast bei großen Bodentiefen z. B. ab 600 mm als die bisher bekannten Regalboden ähnlicher Bauart aufweisen.
- Diese Aufgabe wird zunächst erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Querbereiche einer eingangs beschriebenen Blechabwicklung für einen Regalboden in wenigstens vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs laufende Streifen unterteilt sind. Diese sind dazu geeignet und eingerichtet, beim Biegen zueinander abgekantet zu werden, so dass die Streifen jedes Querbereichs eine der querseitigen Versteifungen mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil bilden. Ein äußerer Streifen jedes Querbereichs bildet nach dem Biegen eine zur Befestigung der querseitigen Versteifungen an dem mittleren Bereich geeignete und eingerichtete Lasche. Durch diese Ausbildung der Querbereiche der Blechabwicklung zur Herstellung eines Regalbodens mit Querversteifungen, die ein im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil haben, kann eine höhere Traglast erreicht werden, als bei herkömmlichen Regalböden. Bei den herkömmlichen Regalböden haben die querseitigen Versteifungen kein im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil.
- Die Längsbereiche einer erfindungsgemäßen Blechabwicklung können in wenigstens vier parallel zu den längs laufenden Rändern des mittleren Bereichs laufende Streifen unterteilt sein. Die Streifen jedes Längsbereichs können dazu geeignet und eingerichtet sein, beim Biegen zueinander abgekantet zu werden, um zusammen eine der längsseitigen Versteifungen zu bilden. Die längsseitigen Versteifungen können einen im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil aufweisen. Ein äußerer Streifen jedes Längsbereichs kann nach dem Biegen eine zur Befestigung der längsseitigen Versteifungen an dem mittleren Bereich geeignete und eingerichtete Lasche bilden.
- Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe kann ferner dadurch gelöst werden, dass bei einer Blechabwicklung der eingangs genannten Art die Längsbereiche in wenigstens fünf parallel zu den längs laufenden Rändern des mittleren Bereichs laufende Streifen sind. Die fünf Streifen können dazu geeignet und eingerichtet sein, bei dem Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der längsseitigen Versteifungen mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden. Ein äußerer Streifen jedes Längsbereichs kann nach dem Biegen eine zur Befestigung der längsseitigen Versteifungen an dem mittleren Bereich geeignete und eingerichtete Lasche bilden. Die so ausgebildeten Längsversteifungen eines Regalbodens, der aus einer solchen Blechabwicklung hergestellt ist, weisen mehr Streifen und mehr Abkantungen auf als die Längsversteifungen bisheriger Regalböden. Insbesondere die höhere Anzahl der Abkantungen führt zu einer höheren Stabilität des Längskanals. Vorteilhaft ist zumindest einer der Streifen parallel zu dem mittleren Abschnitt geführt.
- Eine der erfindungsgemäßen Blechabwicklungen kann sich dadurch auszeichnen, dass die Längsbereiche in genau fünf Streifen unterteilt sind. Ebenso ist es möglich, dass die Längsbereiche in genau sieben Streifen unterteilt sind.
- In einem Fall, in welchem die Längsbereiche in genau sieben Streifen unterteilt sind, kann ein sich an den längs laufenden Rand des mittleren Bereichs anschließender erster Streifen genau so breit sein, wie ein sich an den äußeren Streifen anschließender sechster Streifen. Ein sich an den ersten Streifen anschließender zweiter Streifen ist dann vorteilhaft genau so breit, wie ein sich an den sechsten Streifen anschließender fünfter Streifen. Schließlich kann ein sich an den zweiten Streifen anschließender dritter Streifen genau so breit sein, wie ein sich an den fünften Streifen anschließender vierter Streifen.
- Ferner ist es möglich, dass bei einer erfindungsgemäßen Blechabwicklung auch die Querbereiche in genau fünf oder in sieben Streifen unterteilt sind.
- Sofern die Querbereiche der Blechabwicklung in genau sieben Streifen unterteilt sind, kann ein sich an den quer laufenden Rand des mittleren Bereichs anschließender erster Streifen genau so breit sein, wie ein sich an den äußeren Streifen anschließender sechster Streifen. Ein sich an den ersten Streifen anschließender zweiter Streifen kann bei einer erfindungsgemäßen Blechabwicklung genau so breit sein, wie ein an sich an den sechsten Streifen anschließender fünfter Streifen des Querbereichs. Schließlich kann ein sich an den zweiten Streifen der Querbereiche anschließender dritter Streifen genau so breit sein, wie ein sich an den fünften Streifen des Querbereichs anschließender vierter Streifen.
- Die Aufgabe wird außerdem gelöst, durch einen aus einer der vorgenannten Blechabwicklung hergestellten Regalboden. Bei einem solchen Regalboden können die wenigsten vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs laufenden Streifen der Querbereiche zueinander abgekantet sein, so dass die Streifen der Querbereiche die querseitigen Versteifungen bilden. Die querseitigen Versteifungen – auch Querversteifungen genannt – weisen ein im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil auf.
- Die querseitigen oder längsseitigen Versteifungen können über die äußeren Streifen jedes Querbereichs bzw. Längsbereichs an dem mittleren Bereich des Regalbodens angelascht sein.
- Die ersten Streifen und die sechsten Streifen verlaufen vorteilhaft im Wesentlichen rechtwinklig zu dem mittleren Bereich und sind dazu entsprechend abgekantet. Dagegen verlaufen die zweiten und die fünften Streifen im Wesentlichen rechtwinklig zu den ersten bzw. sechsten Streifen und somit im Wesentlichen parallel zu dem mittleren Bereich des Regalbodens. Die dritten und die vierten Streifen sind hingegen im Wesentlichen um 45° zu den zweiten bzw. fünften Streifen und im Wesentlichen rechtwinklig zueinander abgekantet.
- Ebenso ist es möglich, dass erste, sich an die Ränder des mittleren Bereichs anschließende Streifen der Längsbereiche bzw. Querbereiche im Wesentlichen rechtwinklig zu dem mittleren Bereich abgekantet sind. An diese ersten Streifen können sich zweite Streifen anschließen. Diese zweiten Streifen können im Wesentlichen rechtwinklig zu den ersten Streifen abgekantet sein und damit parallel zu dem mittleren Bereich des Regalbodens liegen. Außerdem können dritte Streifen vorgesehen sein, die sich an die zweiten Streifen anschließen. Diese dritten Streifen können im Wesentlichen 45° zu den zweiten Streifen der Längsbereiche bzw. Querbereiche abgekantet sein. Vierte sich an die dritten Streifen anschließende Streifen der Längsbereiche bzw. Querbereiche können zur Herstellung der längslaufenden bzw. querlaufenden Versteifungen im Wesentlichen in 45° zu den dritten Streifen abgekantet sein. Diese vierten Streifen können dann parallel zu den ersten Streifen liegen. An die vierten Streifen schließt sich dann als äußerer Streifen ein fünfter Streifen an, der parallel zum mittleren Bereich verläuft und an dem mittleren Bereich angelascht ist.
- Gemäß der Erfindung können ein oder mehrere Streifen jedes Längsbereichs an seinen Enden jeweils eine Lasche aufweisen. Diese Lasche ist vorzugsweise an einem der Streifen der Querbereiche und/oder an mittlerem Bereich angelascht.
- Ferner wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, dass die Querversteifungen eines erfindungsgemäßen Regals aus an den mittleren Bereich anschließenden, abgekanteten Streifen und einem separaten Profilteil zusammengesetzt sind und die Streifen und das Profilteil zusammen ein im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil Querversteifungen bilden.
- Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
-
1 einen perspektivischen Teilschnitt einer Ecke eines erfindungsgemäßen Regalbodens, -
2 eine Ansicht des Regalbodens von unten, -
2a einen Querschnitt des Regalbodens entlang der Linie IIa-IIa in2 , -
2b einen Längsschnitt des Regalbodens entlang der Linie IIb-IIb in2 , -
2c ein Detail aus2b , -
2d einen Querschnitt durch eine Längsversteifung des Regalbodens, -
2e einen Querschnitt durch eine Querversteifung des Regalbodens, -
3 eine Draufsicht auf eine Blechabwicklung zur Herstellung des Regalbodens, -
3a eine Detailansicht der Blechabwicklung und -
4 einen Querschnitt durch eine Längsversteifung eines anderen erfindungsgemäßen Regalbodens und -
5 einen perspektivischen Teilschnitt einer Ecke, eines anderen erfindungsgemäßen Regalbodens. - Das in den
1 bis3a dargestellte Ausführungsbeispiel für einen Regalboden bzw. eine Blechabwicklung zur Herstellung des Regelbodens weist einen rechteckigen mittleren Bereich M auf, an dessen Längsseiten sich Längsbereiche L bzw. Querbereiche Q anschließen. Die Querbereiche Q bzw. Längsbereiche L sind beim Regalboden R durch Abkanten zu Querversteifungen Q' bzw. Längsversteifungen L' geformt. - Die Querbereiche Q und Längsbereiche L der Blechabwicklung A (
3 und3a ) sind in Streifen1b bis4b bzw.1a bis7a unterteilt, die zueinander abgekantet sind. Die Grenzen zwischen den Streifen sind in der3a durch Hilfslinien kenntlich gemacht. - Die Abkantungen der Streifen
1a bis7a ,1b bis4b führt zu im Querschnitt allseitig geschlossenen hohlen Profilen, die die Längsversteifungen L' bzw. Querversteifungen Q' bilden. - Ein erster Streifen
1a ,1b der Längsbereiche L bzw. Querbereiche Q schließt sich jeweils unmittelbar an den Rand des mittleren Bereichs M an. Die ersten Streifen1a ,1b und auch die übrigen Streifen2a bis7a ,2b bis4b laufen parallel zu den Längsrändern bzw. Querrändern des mittleren Bereichs M der Blechabwicklung A bzw. des Regalbodens R. - An die ersten Streifen
1a der Längsbereiche L bzw. Längsversteifungen L' schließt sich in dieser Reihenfolge ein zweiter Streifen2a , ein dritter Streifen3a , ein vierter Streifen4a , ein fünfter Streifen5a , ein sechster Streifen6a und als äußerer Streifen ein siebter Streifen7a an. Bei der Herstellung der Längsversteifung L' aus dem Längsbereich L der Blechabwicklung A wird der erste Streifen1a gegenüber dem mittleren Bereich M um 90° abgekantet. Der erste Streifen1a der Längsversteifung L steht daher im Wesentlichen rechtwinklig zum mittleren Bereich M. Der zweite Streifen2a wird rechtwinklig zum ersten Streifen1a abgekantet. Dadurch liegt der zweite Streifen2a im Wesentlichen parallel zum mittleren Bereich M. - Dagegen wird der dritte Streifen
3a gegenüber den zweiten Streifen2a um in etwa 45° abgekantet. Der dritte Streifen3a und der vierte Streifen4a schließen einen rechten Winkel ein und bilden in der Längsversteifung L' eine dreiecksförmige Vertiefung, die sich entlang der gesamten Längsversteifung L' erstreckt. Der fünfte Streifen5a wird wiederum um 45° gegenüber dem vierten Streifen4a abgekantet. - Der sich an den fünften Streifen
5a anschließende sechste Streifen6a ist gegenüber dem fünften Streifen5a um 90° in Richtung zum mittleren Bereich M abgekantet. Der sechste Streifen6a verläuft daher im Wesentlichen rechtwinklig zum mittleren Bereich M und parallel zum ersten Streifen1a . Der siebte Streifen7a , der sich an den sechsten Streifen6a anschließt, ist um 90° gegenüber dem sechsten Streifen6a abgekantet. Der siebente Streifen7a verläuft parallel zum mittleren Bereich M. Die Knickstelle zwischen dem sechsten Streifen6a und dem siebenten Streifen7a stößt an den mittleren Bereich M an. Der siebente Streifen7a liegt an dem mittleren Bereich M an und ist z. B. über Punktschweißungen oder Druckfügepunkte an den mittleren Bereich M angelascht. - Der zweite Streifen
2a , der dritte Streifen3a , der vierte Streifen4a , der fünfte Streifen5a und der siebte Streifen7a sind kürzer ausgebildet als der erste Streifen1a und der sechste Streifen6a . Der erste Streifen1a und der sechste Streifen6a ragen daher seitlich über die zweiten Streifen2a , dritten Streifen3a , vierten Streifen4a , fünften Streifen5a und siebten Streifen7a hinaus. Diese überragenden Enden des ersten Streifens1a und des sechsten Streifens6a bilden Laschen10 ,60 über welche die Längsversteifung L' mit der Querversteifung Q' verbunden ist. Die Lasche10 und die Lasche60 sind dabei an dem ersten Streifen1b der Querversteifung Q' angelascht. An der Lasche60 sind zur Befestigung eigens Bereiche61 und62 vorgesehen. Der Bereich61 ist an dem ersten Streifen1b durch Druckfügen bzw. Punktschweißen angeschlossen, während der Bereich62 mit dem mittleren Bereich M verbunden ist. Die Lasche10 könnte aber auch umgekehrt aus Q' gebildet und an L' angeschlossen werden. - Der erste Streifen
1b der Querversteifung Q ist durch Abkanten der Blechabwicklung A um 90° gegenüber den mittleren Bereich M abgekantet. Der erste Streifen1b steht daher im Wesentlichen rechtwinklig zu dem mittleren Bereich. Der zweite Streifen2b ist im Wesentlichen rechtwinklig zum ersten Streifen1b abgewinkelt und steht damit rechtwinklig zu dem ersten Streifen1b und liegt im Wesentlichen parallel zum mittleren Bereich M. Der dritte Streifen3b , der sich an den zweiten Streifen2b anschließt, ist ebenfalls rechtwinklig abgekantet und zwar rechtwinklig zum zweiten Streifen2b . Der dritte Streifen3b steht daher senkrecht zu dem mittleren Bereich M und verläuft parallel zum ersten Streifen1b . Der erste Streifen1b und der dritte Streifen3b haben eine gleiche Breite. - An den dritten Streifen
3b schließt sich der den äußeren Streifen bildende vierte Streifen4b an. Dieser ist um 90° gegenüber dem dritten Streifen3b abgewinkelt und verläuft parallel zum mittleren Bereich M. Der vierte Streifen4b bildet eine Lasche, die z. B. durch Punktschweißungen oder Druckfügetechnik an dem mittleren Bereich M befestigt ist. - Der Regalboden R sowie die Blechabwicklung A sind mit verschiedenen Ausstanzungen und Prägungen versehen, die von Regalböden und Abwicklungen aus dem Stand der Technik bekannt sind und daher nicht näher beschrieben werden.
- In
4 ist eine alternative Querschnittsform für die Längsversteifung eines Regalbodens dargestellt. Die Längsversteifung ist ebenfalls aus Abkantung von verschiedenen Streifen eines Längsbereichs der Blechabwicklung hergestellt. Es sind insgesamt fünf Streifen vorgesehen, wobei ein erster Streifen1a , ein zweiter Streifen2a und ein dritter Streifen3a genauso ausgebildet sind, wie die entsprechenden Streifen beim Ausführungsbeispiel gemäß der1 bis3a . Der vierte Streifen4a ist dagegen so abgekantet, dass er parallel zum ersten Streifen1a und rechtwinklig zum mittleren Bereich M liegt. Der fünfte Streifen5a , der den äußeren Streifen bildet, ist gegenüber dem vierten Streifen4a rechtwinklig abgekantet und liegt auf dem mittleren Bereich M auf. Der vierte Streifen4a bildet eine Lasche, die z. B. durch Punktschweißungen oder Druckfügetechnik an dem mittleren Bereich M befestigt ist. - In
5 ist eine alternative Möglichkeit zur Herstellung einer im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Querversteifung dargestellt. Zur Herstellung dieser Quersteifungen Q' schließen sich ebenfalls an die Querseiten des rechteckigen mittleren Bereichs M des Regalbodens erste Streifen1a an, die rechtwinklig zum mittleren Bereich M abgekantet sind. Diesen schließen sich wiederum zweite Streifen2a an, die nach innen gerichtet um 90° gegenüber den ersten Streifen abgekantet sind und sich daher parallel zum mittleren Bereich M erstrecken. Schmale dritte Streifen3a sind gegenüber diesen zweiten Streifen2a um 90° abgekantet. Die dritten Streifen3a verlaufen parallel zu den ersten Streifen1a . Die ersten Streifen1a , die zweiten Streifen2a und die dritten Streifen3a bilden jedoch kein im Querschnitt geschlossenes hohles Profil. Vielmehr werden die drei Streifen1a ,2a ,3a durch ein Profilteil8 zu einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil vervollständigt. Das Profilteil8 weist einen Steg80 auf, an dessen Enden Streifen81 ,82 vorgesehen sind. Das Profilteil8 ist mit einem ersten Streifen81 der beiden Streifen81 ,82 in den Bereich zwischen dem ersten Streifen1a , dem zweiten Streifen2a und dem dritten Streifen3a eingeschoben. Der zweite Streifen82 der beiden Streifen81 ,82 liegt dagegen auf dem mittleren Bereich M auf und ist dort vorteilhaft befestigt. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1279356 B1 [0003]
Claims (25)
- Blechabwicklung (A) zur Herstellung eines Regalbodens (R) durch Biegen, wobei die Blechabwicklung (A) – einen rechteckigen mittleren Bereich (M), welcher nach dem Biegen eine Auflage des Regalbodens (R) bildet, – zwei sich an je einer Längsseite des mittleren Bereichs anschließende Längsbereiche (L), die nach dem Biegen längsseitige Versteifungen (L') des Regalbodens bilden, und – zwei sich an je einer Querseite des mittleren Bereichs (M) anschließende Querbereiche (Q), die nach dem Biegen querseitige Versteifungen (Q') des Regalbodens (R) bilden, aufweist, dadurch gekennzeichnet, – dass die Querbereiche (Q) in wenigstens vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufende Streifen (
1b ,2b ,3b ,4b ) unterteilt sind, die dazu geeignet und eingerichtet sind, bei Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der querseitigen Versteifungen (Q') mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden, – wobei ein äußerer Streifen (4b ) jedes Querbereichs (Q) nach dem Biegen eine zur Befestigung der querseitigen Versteifungen (Q') an dem mittleren Bereich (M) geeignete und eingerichtete Lasche bildet. - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbereiche (L) in wenigstens vier parallel zu den längs laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufende Streifen (
1a ,2a ,3a ,4a ,5a ,6a ,7a ) unterteilt sind, die dazu geeignet und eingerichtet sind, beim Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der längsseitigen Versteifungen (L') mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden. - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein äußerer Streifen (
5a ,7a ) jedes Längsbereichs (L) nach dem Biegen eine zur Befestigung der längsseitigen Versteifungen (L') an dem mittleren Bereich (M) geeignete und eingerichtete Lasche bildet. - Blechabwicklung (A) nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass – die Längsbereiche (L) in wenigstens fünf parallel zu den längs laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufende Streifen (
1a ,2a ,3a ,4a ,5a ,6a ,7a ) unterteilt sind, die dazu geeignet und eingerichtet sind, beim Biegen zueinander abgekantet zu werden, um je eine der längsseitigen Versteifungen (L) mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil zu bilden, – wobei ein äußerer Streifen (5a ,7a ) jedes Längsbereichs (L) nach dem Biegen eine zur Befestigung der längsseitigen Versteifungen (L') an dem mittleren Bereich (M) geeignete und eingerichtete Lasche bildet. - Blechabwicklung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbereiche (L) in genau fünf Streifen (
1a bis5a ) unterteilt sind. - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsbereiche (L) in genau sieben Streifen (
1a bis7a ) unterteilt sind. - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den längs laufenden Rand des mittleren Bereichs (M) anschließender erster Streifen (
1a ) genau so breit ist wie ein sich an den äußeren Streifen anschließender sechster Streifen (6a ). - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den ersten Streifen (
1a ) anschließender zweiter Streifen (2a ) genau so breit ist wie ein sich an den sechsten Streifen (6a ) anschließender fünfter Streifen (5a ). - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den zweiten Streifen (
2a ) anschließender dritter Streifen (3a ) genau so breit ist wie ein sich an den fünften Streifen (5a ) anschließender vierter Streifen (4a ). - Blechabwicklung (A) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbereiche (Q) in genau fünf Streifen unterteilt sind.
- Blechabwicklung (A) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querbereiche (Q) in genau sieben Streifen unterteilt sind.
- Blechabwicklung (A) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den quer laufenden Rand des mittleren Bereichs (M) anschließender erster Streifen (
1b ) genau so breit ist wie ein sich an den äußeren Streifen anschließender sechster Streifen. - Blechabwicklung (A) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den ersten Streifen anschließender zweiter Streifen genau so breit ist wie ein sich an den sechsten Streifen anschließender fünfter Streifen.
- Blechabwicklung (A) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich an den zweiten Streifen anschließender dritter Streifen genau so breit ist wie ein sich an den fünften Streifen anschließender vierter Streifen.
- Regalboden (R) hergestellt aus einer Blechabwicklung (A) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens vier parallel zu den quer laufenden Rändern des mittleren Bereichs (M) laufenden Streifen (
1b bis5b ) der Querbereiche (Q) zueinander abgekantet sind und die querseitigen Versteifungen (Q') mit einem im Querschnitt allseitig geschlossenen, hohlen Profil bilden. - Regalboden (R) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die querseitigen Versteifungen (Q') über die äußeren Streifen (
5b ) jedes Querbereichs (Q) an dem mittleren Bereich (M) angelascht sind. - Regalboden (R) hergestellt aus einer Blechabwicklung (A) nach einem der Ansprüche 6 bis 9 und/oder 11 bis 14, insbesondere nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Streifen (
1a ) und die sechsten Streifen (6a ) im Wesentlichen rechtwinklig zu dem mittleren Bereich (M) abgekantet sind. - Regalboden (R) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten (
2a ) und die fünften Streifen (5a ) im Wesentlichen rechtwinklig zu den ersten (1a ) bzw. sechsten Streifen (6a ) abgekantet sind und im Wesentlichen parallel zu dem mittleren Bereich (M) liegen. - Regalboden (R) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten (
3a ) und die vierten Streifen (4a ) im Wesentlichen um 45° zu den zweiten (2a ) bzw. fünften Streifen (5a ) und im Wesentlichen rechtwinklig zueinander abgekantet sind. - Regalboden (R) hergestellt aus einer Blechabwicklung (A) nach Anspruch 5 und/oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass erste, sich an die Ränder des mittleren Bereichs (M) anschließende Streifen (
1a ,1b ) der Längsbereiche (L) bzw. Querbereiche (Q) im Wesentlichen rechtwinklig zu dem mittleren Bereich (M) abgekantet sind. - Regalboden (R) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zweite, sich an den die ersten Streifen (
1a ,1b ) anschließende Streifen der Längsbereiche (L) bzw. Querbereiche (Q) im Wesentlichen rechtwinkelig zu den ersten Streifen (1a ,1b ) abgekantet sind und parallel zu dem mittleren Bereich (M) liegen. - Regalboden (R) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass, sich an die zweiten Streifen (
2a ) anschließende dritte Streifen (3a ) der Längsbereiche (L) bzw. Querbereiche (Q) im Wesentlichen um 45° zu den zweiten Streifen (2a ,2b ) abgekantet sind. - Regalboden (R) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass, sich an die dritten Streifen (
3a ) anschließende vierte Streifen (4a ) der Längsbereiche (L) bzw. Querbereiche (Q) im Wesentlichen um 45° zu den dritten Streifen (3a ) abgekantet sind und parallel zu den ersten Streifen (1a ) liegen. - Regalboden (R) nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Streifen (
1a ,6a ) jedes Längsbereichs (L) an seinen Enden jeweils eine Lasche (10 ,60 ) aufweist, die an einem der Streifen (1b ) der Querbereiche (Q) und/oder am mittleren Bereich (M) angelascht ist. - Regalboden (R) mit einem rechteckigen mittleren Bereich (M), zwei Längsversteifungen (L') und zwei Querversteifungen (Q'), dadurch gekennzeichnet, dass die Querversteifungen (Q') aus an den mittleren Bereich (M) anschließenden, abgekanteten Streifen (
1b ,2b ,3b ) und einem Profilteil (8 ) zusammengesetzt sind und ein im Querschnitt allseitig geschlossenes, hohles Profil aufweisen.
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2008
- 2008-07-03 DE DE202008008920U patent/DE202008008920U1/de not_active Expired - Lifetime
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