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DE202008008303U1 - Entlüftbare Verpackung - Google Patents

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DE202008008303U1
DE202008008303U1 DE200820008303 DE202008008303U DE202008008303U1 DE 202008008303 U1 DE202008008303 U1 DE 202008008303U1 DE 200820008303 DE200820008303 DE 200820008303 DE 202008008303 U DE202008008303 U DE 202008008303U DE 202008008303 U1 DE202008008303 U1 DE 202008008303U1
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Germany
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weld
packaging
folded edge
bag
ventable
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DE200820008303
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Nordfolien GmbH
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Nordfolien GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/01Ventilation or drainage of bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/10Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Abstract

Entlüftbare Verpackung, insbesondere entlüftbare kastenförmige Sackverpackung für Konsumgüter, mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Falzkanten (4, 5, 6, 7) eine Abschweißung mit einer in einem vorbestimmten Abstand zu der jeweiligen Falzkante (4, 5, 6, 7) angeordneten Schweißnaht (8, 9, 10, 11) aufweist, sodaß im Bereich der gefalzten Kante (4, 5, 6, 7) der jeweiligen Sackwand (2, 3) ein Hohlkanal (12, 13, 14, 15) angeordnet ist, daß im Bereich der Schweißnaht (8, 9, 10, 11) wenigstens einer der Abschweißungen zumindest eine Durchgangsstelle (16) angeordnet ist, durch welche das Sackinnere mit dem von der Falzkante (4, 5, 6, 7) und der Schweißnaht (8, 9, 10, 11) begrenzten Hohlkanal (12, 13, 14, 15) luftdurchlässig verbunden ist und daß die Falzkante (4, 5, 6, 7) dieser einen Abschweißung mit Durchgangsstelle (16) in mindestens einem vorbestimmten Bereich wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch (17) aufweist.

Description

  • Die Neuerung bezieht sich auf eine entlüftbare Verpackung, insbesondere entlüftbare kastenförmige Sackverpackung für Konsumgüter, mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten aufweisen.
  • Kastenförmige Verpackungen haben den Vorteil der besseren Sichtbarkeit von Bedruckungen der Verpackungen in ihrem Seitenfaltenbereich. Abgesehen davon, ermöglicht die Kastenform auch eine Verbesserung der Stapelsicherheit gefüllter Verpackungen.
  • Es ist üblich, Maßnahmen zur Entlüftung der Verpackungen zu treffen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, vorbestimmte Bereiche der Sackwandung luftdurchlässig zu gestalten, z. B. durch eine Perforation.
  • Perforierte Bereiche schwächen jedoch die Festigkeit der Sackwand. Außerdem wird ein Ausstauben von Füllgutbestandteilen über die, wenn auch feinen, Löcher der Perforation nicht sicher vermieden und kann auch eine Kontamination des Füllgutes durch von außen eindringende Fremdstoffe, z. B. Flüssigkeiten, auftreten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine formstabile Sackverpackung mit möglichst staubfreier Entlüftung bei möglichst geringer Gefahr der Kontamination von außen durch den Entlüftungsbereich zu schaffen.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Verpackung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
  • Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 4.
  • Das Anbringen von Abschweißungen auf teilweiser oder, bevorzugt, auf kompletter Länge der Verpackung, hat zunächst den Vorteil, daß eine formstabile Ausbildung eines Sackes zur Aufnahme von Füllgut, wie Mehl, Düngemittel oder dergleichen Konsumgut, erreicht wird.
  • Dadurch, daß die Schweißnaht der jeweiligen Abschweißung in einem vorbestimmten Abstand zum Rand der Verpackung verläuft, der durch den Falz bzw. die Falzkante gebildet ist, entsteht ein der, je nach gewähltem Abstand, dimensionierter Hohlkanal ist.
  • Für den Abstand einer Schweißnaht vom Rand der Verpackung bzw. für die Breite einer Abschweißung, reichen wenige Millimeter aus, z. B. 2 bis 5 mm.
  • Über die Durchgangsstelle im Bereich der Schweißnaht einer Abschweißung kann gegebenenfalls Luft aus dem Sackinneren, d. h. aus dem Innenraum der Verpackung, in den Hohlkanal gelangen. Über den Durchlüftungsdurchbruch in der Falzkante, die an der Bildung des Hohlkanals beteiligt ist, und außerdem zu dieser, die Schweißnaht mit der Durchgangsstelle aufweisenden Abschweißung gehört, kann die in den Hohlkanal eingetretene Luft sodann nach außen entweichen, womit eine Entlüftung der Verpackung gegeben ist.
  • Mit besonderem Vorteil ist jede Durchgangsstelle eine Schweißnahtunterbrechung. Die Schweißnaht selbst wird dadurch nur unwesentlich geschwächt, sodaß sie ihre eigentliche Verbindungs- und Versteifungsfunktion ohne weiteres nach wie vor erfüllen kann.
  • Die Schweißnahtunterbrechung kann z. B. durch Aussetzen des jeweiligen Schweißvorganges an einer vorbestimmten Stelle der mit einem Schweißkopf abgefahrenen Bewegungsbahn, oder auch durch vorheriges Anbringen z. B. eines Trennlackes oder dergleichen Trennmittels, erzeugt werden.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung auch zu verwirklichen, wenn die Schweißnaht durch eine Klebenaht ersetzt wird. Auch die Klebenaht kann Durchgangsstellen aufweisen, die z. B. durch Unterbrechung der Verklebung hergestellt sind.
  • Der Hohlkanal kann an seinem Falz z. B. mittels Schlitzung, Stanzung, Perforierung oder dergleichen an mindestens einer Stelle geöffnet werden, womit die Falzkante in mindestens einem vorbestimmten Bereich wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch aufweist.
  • Die Entlüftungsdurchbrüche sind vorzugsweise gegenüber den Durchgangsstellen versetzt angeordnet, wodurch der Durchgang von innen nach außen oder umgekehrt erschwert oder erleichtert ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
  • 1: Eine schematische Ansicht einer Verpackung schräg von unten und
  • 2: eine Ansicht einer Einzelheit der Verpackung gemäß 1 im Bereich eines Längsrandes.
  • 1 zeigt eine Ansicht einer entlüftbaren kastenförmigen Sackverpackung 1, schräg von unten gesehen. Die Sackverpackung 1 für Konsumgüter hat aus Folienmaterial gebildete Sackwände 2, 3, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten 4, 5, 6, 7 aufweisen.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel weist jede der Falzkanten 4, 5, 6, 7 eine Abschweißung auf, mit einer in einem vorbestimmten Abstand zur jeweiligen Falzkante 4, 5, 6, 7 angeordneten Schweißnaht 8, 9, 10, 11. Dadurch ist in den Bereichen der gefalzten Kanten der jeweiligen Sackwand 2, 3 jeweils ein Hohlkanal 12, 13, 14 und 15 ausgebildet.
  • 2 zeigt eine Teilansicht eines Längsrandbereichs der kastenförmigen Sackverpackung 1 in vergrößertem Maßstab und mit einem Ausbruch.
  • Die Falzkante 7 mit der durch die Schweißnaht 11 der Abschweißung gebildeten Hohlkammer 15 ist in 2 sichtbar.
  • Im Bereich des hier angedeuteten Ausbruchs, ist die Schweißnaht 11 unterbrochen, sodaß eine Durchgangsstelle 16 ausgebildet ist, die sich somit im Bereich der Abschweißung befindet. Dadurch ist das Sackinnere mit dem von der Falzkante 7 und der Schweißnaht 11 begrenzten Hohlkanal 15 luftdurchlässig verbunden und aus dem Sackinneren kann gegebenenfalls Luft in den Hohlkanal 15 eintreten.
  • Die Falzkante 7 weist in einem vorbestimmten Bereich einen Entlüftungsdurchbruch 17 auf, welcher auch in 1 sichtbar ist.
  • Die kastenförmige Sackverpackung 1 ist über jede Durchgangsstelle 16 und jeden den Entlüftungsdurchbruch 17 entlüftbar ausgebildet.

Claims (4)

  1. Entlüftbare Verpackung, insbesondere entlüftbare kastenförmige Sackverpackung für Konsumgüter, mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Falzkanten (4, 5, 6, 7) eine Abschweißung mit einer in einem vorbestimmten Abstand zu der jeweiligen Falzkante (4, 5, 6, 7) angeordneten Schweißnaht (8, 9, 10, 11) aufweist, sodaß im Bereich der gefalzten Kante (4, 5, 6, 7) der jeweiligen Sackwand (2, 3) ein Hohlkanal (12, 13, 14, 15) angeordnet ist, daß im Bereich der Schweißnaht (8, 9, 10, 11) wenigstens einer der Abschweißungen zumindest eine Durchgangsstelle (16) angeordnet ist, durch welche das Sackinnere mit dem von der Falzkante (4, 5, 6, 7) und der Schweißnaht (8, 9, 10, 11) begrenzten Hohlkanal (12, 13, 14, 15) luftdurchlässig verbunden ist und daß die Falzkante (4, 5, 6, 7) dieser einen Abschweißung mit Durchgangsstelle (16) in mindestens einem vorbestimmten Bereich wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch (17) aufweist.
  2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchgangsstelle (16) eine Schweißnahtunterbrechung ist.
  3. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsdurchbrüche (17), gegenüber den Durchgangsstellen (16) versetzt angeordnet sind.
  4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Entlüftungsdurchbruch (17) als Schlitz ausgebildet ist.
DE200820008303 2008-06-20 2008-06-20 Entlüftbare Verpackung Expired - Lifetime DE202008008303U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2186742A1 (de) * 2008-11-14 2010-05-19 Nordenia Deutschland Halle GmbH Folienverpackungsbeutel, insbesondere für pulverförmiges, staubendes Füllgut

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