DE202008008303U1 - Entlüftbare Verpackung - Google Patents
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Abstract
Entlüftbare Verpackung,
insbesondere entlüftbare
kastenförmige
Sackverpackung für
Konsumgüter,
mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich
versteifende Falzkanten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eine der Falzkanten (4, 5, 6, 7) eine Abschweißung mit einer in einem vorbestimmten
Abstand zu der jeweiligen Falzkante (4, 5, 6, 7) angeordneten Schweißnaht (8,
9, 10, 11) aufweist, sodaß im
Bereich der gefalzten Kante (4, 5, 6, 7) der jeweiligen Sackwand
(2, 3) ein Hohlkanal (12, 13, 14, 15) angeordnet ist, daß im Bereich
der Schweißnaht
(8, 9, 10, 11) wenigstens einer der Abschweißungen zumindest eine Durchgangsstelle
(16) angeordnet ist, durch welche das Sackinnere mit dem von der
Falzkante (4, 5, 6, 7) und der Schweißnaht (8, 9, 10, 11) begrenzten
Hohlkanal (12, 13, 14, 15) luftdurchlässig verbunden ist und daß die Falzkante (4,
5, 6, 7) dieser einen Abschweißung
mit Durchgangsstelle (16) in mindestens einem vorbestimmten Bereich
wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch
(17) aufweist.
Description
- Die Neuerung bezieht sich auf eine entlüftbare Verpackung, insbesondere entlüftbare kastenförmige Sackverpackung für Konsumgüter, mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten aufweisen.
- Kastenförmige Verpackungen haben den Vorteil der besseren Sichtbarkeit von Bedruckungen der Verpackungen in ihrem Seitenfaltenbereich. Abgesehen davon, ermöglicht die Kastenform auch eine Verbesserung der Stapelsicherheit gefüllter Verpackungen.
- Es ist üblich, Maßnahmen zur Entlüftung der Verpackungen zu treffen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, vorbestimmte Bereiche der Sackwandung luftdurchlässig zu gestalten, z. B. durch eine Perforation.
- Perforierte Bereiche schwächen jedoch die Festigkeit der Sackwand. Außerdem wird ein Ausstauben von Füllgutbestandteilen über die, wenn auch feinen, Löcher der Perforation nicht sicher vermieden und kann auch eine Kontamination des Füllgutes durch von außen eindringende Fremdstoffe, z. B. Flüssigkeiten, auftreten.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine formstabile Sackverpackung mit möglichst staubfreier Entlüftung bei möglichst geringer Gefahr der Kontamination von außen durch den Entlüftungsbereich zu schaffen.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Verpackung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
- Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 4.
- Das Anbringen von Abschweißungen auf teilweiser oder, bevorzugt, auf kompletter Länge der Verpackung, hat zunächst den Vorteil, daß eine formstabile Ausbildung eines Sackes zur Aufnahme von Füllgut, wie Mehl, Düngemittel oder dergleichen Konsumgut, erreicht wird.
- Dadurch, daß die Schweißnaht der jeweiligen Abschweißung in einem vorbestimmten Abstand zum Rand der Verpackung verläuft, der durch den Falz bzw. die Falzkante gebildet ist, entsteht ein der, je nach gewähltem Abstand, dimensionierter Hohlkanal ist.
- Für den Abstand einer Schweißnaht vom Rand der Verpackung bzw. für die Breite einer Abschweißung, reichen wenige Millimeter aus, z. B. 2 bis 5 mm.
- Über die Durchgangsstelle im Bereich der Schweißnaht einer Abschweißung kann gegebenenfalls Luft aus dem Sackinneren, d. h. aus dem Innenraum der Verpackung, in den Hohlkanal gelangen. Über den Durchlüftungsdurchbruch in der Falzkante, die an der Bildung des Hohlkanals beteiligt ist, und außerdem zu dieser, die Schweißnaht mit der Durchgangsstelle aufweisenden Abschweißung gehört, kann die in den Hohlkanal eingetretene Luft sodann nach außen entweichen, womit eine Entlüftung der Verpackung gegeben ist.
- Mit besonderem Vorteil ist jede Durchgangsstelle eine Schweißnahtunterbrechung. Die Schweißnaht selbst wird dadurch nur unwesentlich geschwächt, sodaß sie ihre eigentliche Verbindungs- und Versteifungsfunktion ohne weiteres nach wie vor erfüllen kann.
- Die Schweißnahtunterbrechung kann z. B. durch Aussetzen des jeweiligen Schweißvorganges an einer vorbestimmten Stelle der mit einem Schweißkopf abgefahrenen Bewegungsbahn, oder auch durch vorheriges Anbringen z. B. eines Trennlackes oder dergleichen Trennmittels, erzeugt werden.
- Selbstverständlich ist die Erfindung auch zu verwirklichen, wenn die Schweißnaht durch eine Klebenaht ersetzt wird. Auch die Klebenaht kann Durchgangsstellen aufweisen, die z. B. durch Unterbrechung der Verklebung hergestellt sind.
- Der Hohlkanal kann an seinem Falz z. B. mittels Schlitzung, Stanzung, Perforierung oder dergleichen an mindestens einer Stelle geöffnet werden, womit die Falzkante in mindestens einem vorbestimmten Bereich wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch aufweist.
- Die Entlüftungsdurchbrüche sind vorzugsweise gegenüber den Durchgangsstellen versetzt angeordnet, wodurch der Durchgang von innen nach außen oder umgekehrt erschwert oder erleichtert ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
-
1 : Eine schematische Ansicht einer Verpackung schräg von unten und -
2 : eine Ansicht einer Einzelheit der Verpackung gemäß1 im Bereich eines Längsrandes. -
1 zeigt eine Ansicht einer entlüftbaren kastenförmigen Sackverpackung1 , schräg von unten gesehen. Die Sackverpackung1 für Konsumgüter hat aus Folienmaterial gebildete Sackwände2 ,3 , die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten4 ,5 ,6 ,7 aufweisen. - Bei diesem Ausführungsbeispiel weist jede der Falzkanten
4 ,5 ,6 ,7 eine Abschweißung auf, mit einer in einem vorbestimmten Abstand zur jeweiligen Falzkante4 ,5 ,6 ,7 angeordneten Schweißnaht8 ,9 ,10 ,11 . Dadurch ist in den Bereichen der gefalzten Kanten der jeweiligen Sackwand2 ,3 jeweils ein Hohlkanal12 ,13 ,14 und15 ausgebildet. -
2 zeigt eine Teilansicht eines Längsrandbereichs der kastenförmigen Sackverpackung1 in vergrößertem Maßstab und mit einem Ausbruch. - Die Falzkante
7 mit der durch die Schweißnaht11 der Abschweißung gebildeten Hohlkammer15 ist in2 sichtbar. - Im Bereich des hier angedeuteten Ausbruchs, ist die Schweißnaht
11 unterbrochen, sodaß eine Durchgangsstelle16 ausgebildet ist, die sich somit im Bereich der Abschweißung befindet. Dadurch ist das Sackinnere mit dem von der Falzkante7 und der Schweißnaht11 begrenzten Hohlkanal15 luftdurchlässig verbunden und aus dem Sackinneren kann gegebenenfalls Luft in den Hohlkanal15 eintreten. - Die Falzkante
7 weist in einem vorbestimmten Bereich einen Entlüftungsdurchbruch17 auf, welcher auch in1 sichtbar ist. - Die kastenförmige Sackverpackung
1 ist über jede Durchgangsstelle16 und jeden den Entlüftungsdurchbruch17 entlüftbar ausgebildet.
Claims (4)
- Entlüftbare Verpackung, insbesondere entlüftbare kastenförmige Sackverpackung für Konsumgüter, mit aus Folienmaterial gebildeten Sackwänden, die im Längsrandbereich versteifende Falzkanten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Falzkanten (
4 ,5 ,6 ,7 ) eine Abschweißung mit einer in einem vorbestimmten Abstand zu der jeweiligen Falzkante (4 ,5 ,6 ,7 ) angeordneten Schweißnaht (8 ,9 ,10 ,11 ) aufweist, sodaß im Bereich der gefalzten Kante (4 ,5 ,6 ,7 ) der jeweiligen Sackwand (2 ,3 ) ein Hohlkanal (12 ,13 ,14 ,15 ) angeordnet ist, daß im Bereich der Schweißnaht (8 ,9 ,10 ,11 ) wenigstens einer der Abschweißungen zumindest eine Durchgangsstelle (16 ) angeordnet ist, durch welche das Sackinnere mit dem von der Falzkante (4 ,5 ,6 ,7 ) und der Schweißnaht (8 ,9 ,10 ,11 ) begrenzten Hohlkanal (12 ,13 ,14 ,15 ) luftdurchlässig verbunden ist und daß die Falzkante (4 ,5 ,6 ,7 ) dieser einen Abschweißung mit Durchgangsstelle (16 ) in mindestens einem vorbestimmten Bereich wenigstens einen Entlüftungsdurchbruch (17 ) aufweist. - Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Durchgangsstelle (
16 ) eine Schweißnahtunterbrechung ist. - Verpackung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsdurchbrüche (
17 ), gegenüber den Durchgangsstellen (16 ) versetzt angeordnet sind. - Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Entlüftungsdurchbruch (
17 ) als Schlitz ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE202008008303U1 true DE202008008303U1 (de) | 2008-09-04 |
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| DE (1) | DE202008008303U1 (de) |
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| EP2186742A1 (de) * | 2008-11-14 | 2010-05-19 | Nordenia Deutschland Halle GmbH | Folienverpackungsbeutel, insbesondere für pulverförmiges, staubendes Füllgut |
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2008
- 2008-06-20 DE DE200820008303 patent/DE202008008303U1/de not_active Expired - Lifetime
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2009
- 2009-04-24 EP EP09005741A patent/EP2135818A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
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| EP2135818A1 (de) | 2009-12-23 |
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