-
Die
Erfindung betrifft eine Schildanordnung, insbesondere eines Hinweis-
und/oder Namensschildes.
-
Derartige
Schilder sind in vielfältiger Form im Gebrauch. Einsatzmöglichkeiten
bestehen insbesondere in großen Bürotrakten, in
denen neben oder an den einzelnen Bürotüren Schilder
mit dem Namen und gegebenenfalls der Funktion der in dem jeweiligen
Büro tätigen Person angebracht sind. In vielen Fällen
erfolgt die Befestigung dieser Schilder mittels geeigneter Verschraubungen.
Häufig bestehen die Schilder aus einem als Halter dienendem
Grundkörper, der mittels Dübeln fest an der Wand
oder einer sonstigen Befestigungsfläche verankert ist.
Auf diesen Halter lässt sich sodann ein den jeweiligen
Hinweis oder die Information wiedergebender Informationsträger
aufsetzen, und mittels weiterer Schrauben mit dem Halter verschrauben.
Ein solches Hinweisschild erlaubt ein einfaches Auswechseln des
Informationsträgers und der jeweiligen Information, jedoch
vermag das Hinweisschild wegen der Sichtbarkeit der Befestigungselemente
in ästhetischer Hinsicht nicht völlig zu überzeugen.
-
Die
DE 201 22 180.2 U1 beschreibt
ein verbessertes Schild, insbesondere Hinweis- und/oder Namensschild,
mit einem an einer Fläche befestigbaren Halter und einem
einen Hinweis oder eine Information wiedergebenden Informationsträger,
der mittels eines Befestigungselements lösbar an dem Halter
angeordnet ist, wobei das Befestigungselement ein in einer Ebene
parallel zur Ebene des Informationsträgers geführter
Riegel ist, der in einer Endstellung den Informationsträger
an dem Halter verriegelt. Wesentlicher Bestandteil dieses Schildes
ist demgemäß ein Riegel, der sich unsichtbar an
der Rückseite des Informationsträgers befindet,
und in einer Ebene parallel zur Ebene des Informationsträgers
geführt ist. In einer Endstellung verriegelt dieser Riegel
den Informationsträger an dem Halter. Wegen der Anordnung
des Informationsträgers vor dem Riegel ist der Riegel für
einen Betrachter nicht sichtbar. Vielmehr sieht der Betrachter,
auch wenn er sich dem Schild von der Seite nähert, lediglich
das Schild mit Informationsträger und gegebenenfalls Halter,
nicht jedoch irgendwelche diese beiden Teile lösbar miteinander verbindenden
Befestigungselemente. Auf diese Weise wird eine in ästhetischer
Hinsicht besonders überzeugende Lösung für
die Befestigung eines Schildes bereitgestellt, die sich insbesondere
zur Verwendung in architektonisch anspruchsvoll gestalteten Innenräumen
eignet. Dabei wird vorgeschlagen, dass der Riegel aus magnetisierbarem
Material besteht, und dass sich zwischen dem Riegel und der Außenfläche des
Informationsträgers ausschließlich Teile aus einem
für Magnetfelder im Wesentlichen durchlässigen Material
befinden. Bei einem solchermaßen ausgestalteten Schild
erfolgt die Betätigung des Riegels nicht mittels direkter
mechanischer Mittel, sondern unter Zuhilfenahme vorzugsweise eines
außen an dem Schild entlanggeführten Magneten.
Dessen magnetisches Induktionsfeld wird durch die zwischen dem Riegel
und der Außenfläche des Informationsträgers
befindlichen Teile nicht gestört, da diese aus einem für
Magnetfelder im Wesentlichen durchlässigen Material bestehen.
Durch entsprechende Bewegung des Magneten wird der Riegel aus seiner
Riegelstellung in seine Entriegelungsstellung überführt. Ein
besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung mit einem magnetisch erfassbaren
Riegel besteht in der Möglichkeit, das Schild allseitig
geschlossen auszubilden. Dem solchermaßen ausgebildeten
Schild ist, egal aus welcher Perspektive, die Technik der Trennung
des Informationsträgers von dem darunter angeordneten Halter
oder Grundkörper nicht anzusehen. In der Praxis hat sich
jedoch gezeigt, dass über die Konstruktion des Schildes
nicht informierte Personen versucht sind, die Schildanordnung unsachgemäß zu öffnen.
Da ihnen nicht bekannt ist, dass der Riegel durch die Bewegung eines
außen aufzusetzenden Magneten bewegbar ist, werden die
Schilder in aller Regel durch unsachgemäße Behandlung
zerstört und beschädigt. Kundenseitig besteht
daher ein Interesse zur Vereinfachung.
-
Weiterhin
wird zum Öffnen und Schließen ein Spezialwerkzeug
benötigt, das zumindest einen Magneten umfasst.
-
Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein Schild der gattungsgemäßen
Art dahingehend zu verbessern, dass dieses auch von im wesentlichen
unkundigen Personen ohne Beschädigung bewirtschaftet werden
kann, das heißt diese können Informationsblätter
wechseln, ohne dass die Schildanordnung dabei zerstört
oder beschädigt wird.
-
Zur
technischen Lösung wird eine Schildanordnung mit den Merkmalen
des Anspruches 1 vorgeschlagen. Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung.
-
In
vorteilhafter Weise wird ein Wandhalter flächig an der
Wand befestigt und an diesem ein Informationsträger mittels
eines Magneten. Um eine sichere relative Positionierung zu gewährleisten,
wird zwischen beiden ein Positionierelement angeordnet.
-
Die
Aufgabe des Positionierelementes besteht zum einen darin, den Informationsträger
relativ zum Wandhalter genau zu positionieren und damit sicherzustellen,
dass die Magnethalterungen wirksam sind. Darüber hinaus
hält das Positionierelement auch das am Informationsträger
angeordnete oder dort eingelegte Informationsschild.
-
In
vorteilhafter Weise besteht der Informationsträger aus
einer im Wesentlichen transparenten Platte mit einem daran angeordneten
Rahmen. Der Rahmen steht dabei an der Oberfläche ab, die
bei Montage wandseitig zum liegen kommt. Dadurch entsteht im Informationsträger
ein in Montageposition hinterer innerer Hohlraum. Der Wandhalter
kann eine entsprechende Platte aufweisen, die in den Rahmen des
Informationsträgers einsetzbar ist. Auf diese Weise ist
eine genaue Positionierung möglich.
-
Magnete
können sowohl am Wandhalter als auch am Rahmen angeordnet
sein und die entsprechenden metallischen Gegenstücke an
dem jeweils anderen Element. Auch sind unterschiedliche Mischungen
und alternierende Anordnungen möglich.
-
Gemäß einem
vorteilhaften Vorschlag sind Wandhalter und Informationsträger
bzw. das dazwischen angeordnete Positionierelement so ausgebildet,
dass sich Hintergriffe ergeben. Dadurch wird zusätzlich
zur Magnethalterung auch eine rein mechanische Halterung ergänzt.
-
Die
erfindungsgemäße Schildanordnung lässt
sich mit geringem wirtschaftlichen Aufwand erstellen und ermöglicht
die einfache Bedienung durch jedermann. Zudem wird kein Werkzeug,
insbesondere kein Spezialwerkzeug benötigt.
-
Weitere
Einzelheiten und Vorteile werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
erläutert, auf denen zwei verschiedene Ausführungsbeispiele
dargestellt sind. Auf der Zeichnung zeigen:
-
1 Eine
Ausführungsform für ein wandfest montierbares
Schild in einer Schnittdarstellung entsprechend der Schnittebene
I-I der 2 und
-
2 eine
Frontansicht des Schildes nach 1.
-
Die
Schnittdarstellung 1 zeigt eine Fläche,
vorzugsweise eine Gebäudewand 1, an der ein Halter 2 des
erfindungsgemäßen Schildes befestigt ist. Die
Befestigung des Halters 2 an der Wand 1 erfolgt
z. B. über Schrauben 3 und entsprechende Wanddübel.
-
Der
Halter 2 ist als rechteckige oder quadratische Platte gestaltet,
die sich mit ihrer Rückseite an der Wand 1 abstützt.
-
Entlang
seines oberen Randes ist der Halter 2 mit einem nach oben
hin parallel zu der Wand abstehenden Kragen 7 versehen.
Beim Ausführungsbeispiel setzt sich der hervorstehende
Kragen 7 sowohl aus dem Material des eigentlichen Halters 2, wie
auch aus dem Material des oberen Randes der großflächigen
Platte 6 zusammen. Der Kragen 7 dient, wie später
noch zu zeigen sein wird, als Hintergriffelement bei der Verbindung
des Halters 2 mit einem frontseitig daran befestigbaren
Informationsträger 8.
-
Der
Informationsträger 8 ist ebenso wie der Halter 2 rechteckig
oder quadratisch, vorzugsweise ist er jedoch in beiden Hauptabmessungen
größer als der Halter 2. Auf diese Weise
ist für einen vor dem Schild stehenden Betrachter nur der
Informationsträger 8, nicht jedoch der sich dahinter
befindende Halter 2 sichtbar. Bestandteile des Informationsträgers 8 sin
deine Scheibe 9 sowie ein an deren Rückseite angeordneter Rahmen 10,
wobei Scheibe 9 und Rahmen 10 dieselben Außenabmessungen
aufweisen. Vorzugsweise sind Scheibe 9 und Rahmen 10 miteinander
verklebt. Sie können jedoch auch auf andere Weise starr
miteinander verbunden sein.
-
Bei
der Ausführungsform gemäß den 1 und 2 ist,
wie insbesondere auch 2 erkennen lässt, ist
die Scheibe 9 selbstverständlich an ihrem Umfang
vollständig geschlossen. Der obere Abschnitt 11 des
Rahmens 10 ist wiederum mit einem nach unten ragenden Kragen 12 versehen,
der ein weiteres Hintergriffelement bildet. Der Kragen 12 hintergreift
hierbei den Kragen 7 des Halters, wodurch der Informationsträger 8 entlang
des oberen Randes formschlüssig an dem Halter 2 verriegelt
ist. Dieser Formschluss ist starr, da die beiden Krägen 7, 12 jeweils
fest Bestandteile des Halters 2 bzw. Informationsträgers 8 sind.
-
Als
Befestigungselement zur Trennung des Informationsträgers 8 vom
Halter 2 dient eine wandhalterseitig angeordnete Metallplatte 4 und
ein am Informationsträger 8 angeordneter Magnet 5.
Die zwei Magnete 5 sind in den Rahmen eingesetzt und halten den
Informationsträger an der Unterkante gegen die Metallplatte 4 an
der Wandhalterung. Aufgrund des durch die Hintergreifkante 7/12 gebildete
obere Anlenkung, die im Übrigen auch die Schwerkraft des
Informationsträgers aufnimmt, ist das Schild extrem gut befestigt.
Die Darstellung zeigt auch, dass der Wandhalter 2 sehr
viel dünner ausgebildet werden kann und auf diese Weise
die Positioniereinheit bildet, die sicherstellt, dass der Informationsträger 8 in
der gewünschten Position ist. Der Wandhalter kann dem Grunde
nach so dünn ausgebildet werden, dass er vollständig
in dem Rahmen 10 einbringbar ist. Auf diese Weise wird
der Informationsträger derart eng an die Wand positionierbar,
dass die Schlichtheit der Anordnung dadurch noch erheblich unterstrichen wird.
-
Der
Informationsträger 8 kann beliebig ausgebildet
sein. Zum Beispiel kann er eine transparente Scheibe sein, an deren
Rückseite die jeweilige Information, z. B. ein Namensschild,
angeordnet ist. Ebenso kann der Informationsträger 8 auch
als undurchsichtiges Schild gestaltet sein, auf dessen Außenfläche 16 die
jeweilige Information z. B. durch Kleben befestigt ist.
-
- 1
- Wand,
Fläche
- 2
- Halter
- 3
- Schraube
- 4
- Metallplatte
- 5
- Magnet
- 7
- Kragen,
Hintergriffelement
- 8
- Informationsträger
- 9
- Scheibe
- 10
- Rahmen
- 11
- oberer
Abschnitt des Rahmens
- 12
- Kragen,
Hintergriffelement
- 14
- unterer
Abschnitt des Rahmens
- 16
- Außenfläche
des Informationsträgers
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-