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DE202008007822U1 - Duscheinrichtung mit einstellbarer Mischwasserarmatur - Google Patents

Duscheinrichtung mit einstellbarer Mischwasserarmatur Download PDF

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DE202008007822U1
DE202008007822U1 DE202008007822U DE202008007822U DE202008007822U1 DE 202008007822 U1 DE202008007822 U1 DE 202008007822U1 DE 202008007822 U DE202008007822 U DE 202008007822U DE 202008007822 U DE202008007822 U DE 202008007822U DE 202008007822 U1 DE202008007822 U1 DE 202008007822U1
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BUSCHMEYER REINHARD
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BUSCHMEYER REINHARD
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
    • E03C1/0408Water installations especially for showers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Bathtubs, Showers, And Their Attachments (AREA)

Abstract

Duscheinrichtung mit einer den Wasserfluß vorgebenden Mischwasserarmatur (1), an der auslaßseitig ein mit einer Handbrause (2) versehener Brauseschlauch (3) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mischwasserarmatur (1; 1') und Brauseschlauch (3) ein zur Unterbrechung des eingestellten Wasserflusses (W) vom Nutzer aktivierbares und als Nachrüstteil in die vorhandene Duscheinrichtung (D) installierbares Brausestopp-Element (4) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Duscheinrichtung mit einer den Wasserfluß vorgebenden Mischwasserarmatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bekannte Duscheinrichtungen neuerer Ausführung weisen im Bereich der Mischwasserarmatur unterschiedliche Konstruktionen mit Begrenzungsventilen o. dgl. Zusatzbauteilen auf, mit denen nach einem Einbau der Duscheinrichtung eine Drosselung des Wasserflusses so möglich ist, daß der Wasserverbrauch gesenkt werden kann. In DE 195 08 631 C1 ist ein durchflußbegrenzendes Ventil zum Einbau zwischen einen Brauseschlauch und eine Handbrause vorgesehen, wobei dieses Ventil nach Art eines Absperrventils auch bei bestehenden Duscheinrichtungen, Brauseanlagen o. dgl. nachgerüstet werden kann. Dabei ist das Ventil so ausgelegt, daß ein von der Mischwasserarmatur kommender Wasserfluß mit einer zum normalen Duschen geeigneten Literleistung strömen kann. Mittels einer zusätzlich in das Ventil integrierten Betätigungseinrichtung ist eine Umstellung nur derart möglich, daß eine vergleichsweise größere Durchlaßöffnung freigegeben wird und so eine größere Wassermenge pro Zeiteinheit das Ventil zur Handbrause hin durchströmen kann. In jedem Falle fließt jedoch beim Duschen permanent auch dann Wasser, wenn der Nutzer durch Hilfsbewegungen wie Seifenbenutzung o. dgl. keinen Wasserbedarf hat, so daß damit weiterhin nachteilige Wasserverluste verbunden sind.
  • Bei einem Brauseschlauch mit Ventil gemäß DE 102 08 190 A1 wird das vorbeschriebene Problem ebenfalls durch das den Durchfluß steuernde Ventil gelöst, wobei dieses vorteilhaft im Bereich der Handbrause angeordnet und einfach bedienbar ist. In DE 199 40 909 A1 ist eine automatische Unterbrechung des Wasserflusses beim Duschen mit einem Auflagebehälter kombiniert, wobei die ablegbare Handbrause so zu positionieren ist, daß diese mittels eines be- bzw. entlastbaren Elementes auf ein Absperrventil einwirkt und der Durchfluß geöffnet wird bzw. verschlossen ist.
  • Eine weitere technische Entwicklungsrichtung zum Wassersparen wird durch Konstruktionen gezeigt, bei denen ein Selbstschluß-Zeitventil für Duschanlagen, Waschtischarmaturen o. dgl. vorgesehen ist ( DE 37 44 396 C2 , DE 41 05 166 C2 ). Dabei sind unterschiedliche Regelmechanismen vorgesehen, wobei jeweilige federbelastete oder hydraulisch betätigte Elemente eine Abschaltung bewirken können. Ebenfalls bekannt ist es, den Wasserverbrauch beim Duschen dadurch zu regeln, daß das Ventilelement durch programmierbare elektronische Baugruppen gesteuert wird ( DE 10 2004 052 793 A1 ).
  • Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, eine vorhandene Duscheinrichtung mit einer den Wasserfluß vorgebenden Mischwasserarmatur so zu gestalten, daß derartige Einrichtungen mit bereits installierten Leitungen im Bereich des Brauseschlau ches mit einfachen Mitteln und weitgehend ohne Hilfe von Fachpersonal auf eine wassersparende Ausführung umrüstbar sind.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einer Duscheinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausführungen wird auf die Ansprüche 2 bis 9 verwiesen.
  • Bei der an sich bekannten Duscheinrichtung als installierte Baugruppe in einem Badezimmer, einer öffentlichen Dusche o. dgl. wird in erfindungsgemäßer Ausführung zwischen die zur Temperatureinstellung vorgesehene Mischwasserarmatur und das insbesondere als Brauseschlauch ausgebildete Ausleitteil ein Brausestopp-Element installiert. Damit weist die Duscheinrichtung eine zeitlich begrenzbare Mischwasserzufuhr auf.
  • Dieses Brausestopp-Element ist als ein nachrüstbares Zwischenglied ausgeführt, so daß am jeweiligen ½''-Ausgang der Mischwasserarmatur eine einfache Installation möglich ist, derart, daß eine Nachrüstung im wesentlichen ohne Fachpersonal durchgeführt werden kann. Nach der Installation des Nachrüstteils kann die Duscheinrichtung in an sich bekannter Bedienweise benutzt werden und die an einer vergleichsweise einfach aufgebauten Mischwasserarmatur eingestellte Durchflußmenge kann durch einen kurzen Bediendruck auf das Brausestopp-Element kurzzeitig so unterbrochen werden, daß beim Duschen ein Wasserspareffekt erzielbar ist.
  • Das Konzept dieser nachgerüsteten Duscheinrichtung geht davon aus, daß als Brausestopp-Element eine an sich am Markt verfügbare Baugruppe in Form eines Selbstschlußventiles o. dgl. Steuerteile eingesetzt werden kann und damit an Stelle der Vielzahl von im Stand der Technik bekannten Reduktions-Ventilen ein effizienter Durchfluß-Unterbrecher nach Art eines Druckspülers bereitgestellt wird. Die Einbaulage dieses Brausestopp-Elementes ist dabei entsprechend der Duscheinrichtung an die jeweilige Aufputz- und/oder Unterputz-Ausführung der Mischwasserarmatur anpaßbar.
  • Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Duscheinrichtung mit Brausestopp-Element näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Vorderansicht auf eine an einer Badezimmerwand o. dgl. vorgesehene Duscheinrichtung mit zusätzlichem Brausestopp-Element,
  • 2 eine Ausschnittsdarstellung der Duscheinrichtung im Bereich der als Unterputz-Ausführung vorgesehenen Mischwasserarmatur mit dem Brausestopp-Element gemäß 1,
  • 3 eine zweite Einbaulage des Brausestopp-Elementes unmittelbar an der Mischwasserarmatur in Aufputz-Ausführung,
  • 4 eine Explosivdarstellung des Brausestopp-Elementes mit einem Aufnahmekörper und einer in dieses einsetzbaren Druckspülereinheit in Standard-Ausführung,
  • 5 eine Schnittdarstellung des Brausestopp-Elementes mit eingesetztem Durchfluß-Unterbrecher gemäß 2,
  • 6 eine Schnittdarstellung des Brausestopp-Elementes ähnlich 3,
  • 7 bis 9 jeweilige Ansichten des Aufnahmekörpers des Brausestopp-Elementes in Einzeldarstellungen, und
  • 10 eine Einzeldarstellung eines in den Aufnahmekörper einsetzbaren Selbstschlußventils.
  • In 1 ist eine insgesamt mit D bezeichnete Duscheinrichtung dargestellt, wobei diese in an sich bekannter Ausführung eine den Wasserfluß vorgebende Mischwasserarmatur 1 aufweist. Derartige Armaturen 1 sind auslaßseitig (hier nicht dargestellt) mit einem eine Handbrause 2 aufweisenden Brauseschlauch 3 versehen.
  • Ausgehend von diesen als bereits eingebaute Systeme in Wohnhäusern vorliegenden Duscheinrichtungen D ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß in diese Baugruppen jeweils zwischen Mischwasserarmatur 1 und Brauseschlauch 3 ein Brause stopp-Element 4 integriert wird. Dieses Brausestopp-Element 4 ist in Form eines Nachrüstteiles vorgesehen, das vom Nutzer in die vorhandene Duscheinrichtung D installierbar ist und zur Unterbrechung des an der Mischwasserarmatur 1 eingestellten Wasserflusses mit geringem Aufwand zu aktivieren ist. Bei jeder Benutzung der Einrichtung D kann durch das Brausestopp-Element 4 ein Wasserspareffekt erzielt werden, da eine einfache Bedienbewegung den Wasserzufluß unterbricht.
  • In 2 zeigt eine Seitenansicht die Installation des Brausestopp-Elementes 4 bei einer Unterputz-Ausführung der Mischwasserarmatur 1, wobei im Abstand A zu dieser an deren ½''-Auslaßrohr 5 ein einfacher Anschluß durch die an sich bekannte Schraubverbindung S erfolgt und dabei das Brausestopp-Element 4 zusätzlich wandungsseitig bei 6 abstützbar ist. Durch einen Pfeil F ist die bevorzugte Bedienrichtung des Brausestopp-Elementes 4 verdeutlicht, das in der Einbaulage vom Nutzer besonders einfach erreichbar ist (1).
  • Das Brausestopp-Element 4 kann dabei in konstruktiv unterschiedlichen Ausführungen in Form eines ”Druckspülers” o. dgl. am Markt verfügbaren Baugruppen ausgeführt werden, so daß insgesamt eine preiswerte Konstruktion des Nachrüstteiles erreicht wird. Dabei ist das System D im Bereich der Schraubverbindung S so aufgebaut, daß das Brausestopp-Element 4 auch ohne Hilfe von Fachpersonal einfach installierbar ist.
  • In 3 ist eine zweite Ausführung des Brausestopp-Elementes 4 dargestellt, wobei dieses bei einer als Aufputz-Ausführung installierten Mischwasserarmatur 1' unmit telbar an deren ½''-Ausgang 5' angebaut ist und damit das Brausestopp-Element 4 nach Art eines Zwischengliedes direkt an den Brauseschlauch 3 angeschlossen wird. Die Bedienung des Betätigungsknopfes K erfolgt ähnlich der in 2 dargestellten Ausführung.
  • Die vergrößerte Explosivdarstellung gemäß 4 verdeutlicht den zweiteiligen Aufbau des Brausestopp-Elementes 4, wobei dieses einen im wesentlichen zylinderförmigen Aufnahmekörper 8 und ein in diesen einsetzbares Selbstschlußventil 7 mit Betätigungsknopf K aufweist. Das als serienmäßiges Kaufteil am Markt verfügbare Selbstschlußventil 7 (10) ist in Einbaulage im Bereich eines Gewindes 9 mit dem Aufnahmekörper 8 verbunden, so daß entsprechende Einlaßspalte 10 und Auslaßöffnungen 11 des Ventils 7 in einer Druckkammer 12 bzw. einer Ausleitkammer 13 des Aufnahmekörpers 8, 8', 8'' positioniert sind (5 und 6).
  • In 7 bis 9 ist der erfindungsgemäße Aufnahmekörper 8 in einteiliger Ausführung als Bauteil des Brausestopp-Elementes 4 in jeweiligen Einzeldarstellungen veranschaulicht, wobei 7 den inneren Aufbau mit der in Strömungsrichtung W vorderen Druckkammer 12 und der nachgeordneten Ausleitkammer 13 mit der Ausleitöffnung 14 verdeutlicht.
  • In den Darstellungen gemäß 5 und 6 sind weitere denkbare Ausführungsformen des Aufnahmekörpers 8' bzw. 8'' dargestellt, wobei diese jeweils als mehrteilige Formkörper ausgeführt sind. Entsprechend der jeweiligen Strömungsrichtung W (mit dem entsprechenden Wasseranschluß) und der Einbaulage des Elementes 4 ge langt das Brausewasser in Druckkammern 12' in den Nahbereich des eingeschraubten Selbstschlußventils 7 und wird unter dessen Wirkung in die Ausleitkammer 13' weitergegeben. Dieser Wasserfluß kann durch entsprechende Stopp-Stellung (Pfeil F) unterbrochen bzw. fortgesetzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19508631 C1 [0002]
    • - DE 10208190 A1 [0003]
    • - DE 19940909 A1 [0003]
    • - DE 3744396 C2 [0004]
    • - DE 4105166 C2 [0004]
    • - DE 102004052793 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Duscheinrichtung mit einer den Wasserfluß vorgebenden Mischwasserarmatur (1), an der auslaßseitig ein mit einer Handbrause (2) versehener Brauseschlauch (3) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Mischwasserarmatur (1; 1') und Brauseschlauch (3) ein zur Unterbrechung des eingestellten Wasserflusses (W) vom Nutzer aktivierbares und als Nachrüstteil in die vorhandene Duscheinrichtung (D) installierbares Brausestopp-Element (4) vorgesehen ist.
  2. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brausestopp-Element (4) bei einer als Aufputz-Ausführung installierten Mischwasserarmatur (1') unmittelbar an deren ½''-Ausgang (5') anbaubar ist.
  3. Duscheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brausestopp-Element (4) bei einer Unterputz-Ausführung der Mischwasserarmatur (1) im Abstand zu dieser an deren ½''-Auslaßrohr (5) angeschlossen und wandungsseitig abgestützt ist.
  4. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Brausestopp-Element (4) mit einem Selbstschlußventil (7) versehen ist.
  5. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brausestopp-Element (4) bzw. das mit diesem zusammenwirkende Selbstschlußventil (7) vom Nutzer ein- und/oder ausschaltbar (Pfeil F) ist.
  6. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Selbstschlußventil (7) in einem Aufnahmekörper (8, 8', 8'') des Brausestopp-Elementes (4) einschraubbar ist.
  7. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen rohrförmige Aufnahmekörper (8, 8', 8'') im Innenraum zwei durch das eingeschraubte Selbstschlußventil (7) trennbare Kammern aufweist, wovon eine eine Druckkammer (12, 12') und die andere eine Ausleitkammer (13, 13') bildet.
  8. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (8) als ein im wesentlichen einteiliger Formkörper herstellbar ist.
  9. Duscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmekörper (8', 8'') mehrteilig ausgebildet ist.
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