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Die
Erfindung betrifft einen Pflegeaufsatz gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein mit einem solchen Pflegeaufsatz
ausgestattetes Pflegeset gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 13.
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Die
Innenreinigung von Fahrzeugen wird zunehmend an Tankstellen oder
Fahrzeugpflegezentren, wie beispielsweise Waschstraßen
oder SB-Waschplätzen durchgeführt. Zum Einsatz
kommen dabei meist stationäre Absaugvorrichtungen mit in
Gehäusen installierten Saugaggregaten oder Zentralabsaugungen,
die über ein zentrales Saugaggregat versorgt werden, dessen
Luftstrom auf mehrere Absaugvorrichtungen aufgeteilt wird.
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Dem
Kunden wird für den Reinigungsprozess meist ein Schlauch
mit einer Standardlänge von etwa 4 m zur Verfügung
gestellt, dessen Schlauchende mit einer als Griffstück
ausgebildeten Saugdüse, beispielsweise einer Fugendüse,
zur Reinigung des Fahrzeugs versehen ist. Um den Leistungsverlust
im Schlauch möglichst gering zu halten und auch das Aufsaugen
größerer Schmutzteile zu ermöglichen, kommt
im Regelfall ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von etwa 50
mm zum Einsatz. Die Fugendüse ist entsprechend groß dimensioniert
und etwa 30 cm lang. Nachteilig bei diesen Absaugvorrichtungen ist,
dass derartige Fugendüsen nicht zur Reinigung der engen
Zwischenräume moderner Fahrzeuge, beispielsweise zwischen
Sitz und Mittelkonsole oder der Innenseite des Türschwellers,
sowie zur Reinigung des Fahrzeugs an empfindlichen Stellen, zur
Reinigung des Fahrzeugs an empfindlichen Stellen, beispielsweise
Ledersitzen oder dem Armaturenbrett geeignet sind. Weiterhin nachteilig ist,
dass viele Kunden den Schlauch der Absaugvorrichtung nach Verwendung
nicht wieder ordnungsgemäß auf die an dem Gehäuse
angebrachten Halterungen ablegen. Das Verbleiben von Schlauch und Fugendüse
auf dem Boden kann zu deren Verschmutzung und Beschädigung
führen, so dass es bei der folgenden Verwendung zu Verschmutzungen und
Beschädigungen der Fahrzeuginnenausstattung, beispielsweise
der Sitzbezüge, kommen kann.
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Zur
Verbesserung des Reinigungsprozesses ist aus der
DE 20 2004 017 956 U1 ein
Adapter für SB-Tankstellenabsauger bekannt, der auf die
Saugdüse aufgeschoben wird und den Anschluss eines Bürstenaufsatzes
des Kunden ermöglicht. Der Adapter mit Bürstenaufsatz
wird zur Benutzung der Absaugvorrichtung auf die Saugdüse
aufgesetzt, wodurch es möglich ist, die Fahrzeuginneneinrichtung abzusaugen
und gleichzeitig auszubürsten. Nach der Benutzung wird
der Adapter mit dem Bürstenaufsatz wieder entfernt und
verbleibt beim Benutzer. Bereits die an den SB-Saugern als Standard
vorhandene Fugendüse ist im Fahrzeug-Innenraum jedoch nur
sehr schwer handhabbar. Mit einem zusätzlich aufgesetzten
Adapter plus Düse ist dies äußerst umständlich. Hinzu
kommt, dass nach wie vor mit dem oft verschmutzten Schlauch des
SB-Saugers im Innenraum gearbeitet werden muss. Ein weiterer Nachteil
ist, dass es durch Verschleiß an den Düsen der
SB-Tankstellenabsauger sehr schnell zu einem Wackelsitz des aufgesetzten
Adapters auf der Düse und entsprechend zum Saugen von Fehlluft
kommt und die vom Kunden gekaufte Einheit wegen der variablen Abmessungen
der SB-Düsen nicht an jeder willkürlich gewählten
SB-Station eingesetzt werden kann.
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Demgegenüber
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Pflegeaufsatz für
eine stationären Absaugvorrichtung und einen mit dem Pflegeaufsatz
ausgestattetes Pflegeset zu schaffen, mit denen die Innenreinigung
von Kraftfahrzeugen an stationären Absaugvorrichtungen
weiter verbessert wird.
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Diese
Aufgabe wird hinsichtlich des Pflegeaufsatzes mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst, hinsichtlich des Pflegesets mit
den Merkmalen des Anspruchs 13.
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Erfindungsgemäß wird
ein Pflegeaufsatz für eine stationären Absaugvorrichtung
für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
vorgeschlagen, welcher sich durch ein Anschlussstück zum
lösbaren und zumindest im wesentlichen luftdichten Verbinden mit
einem Saugschlauch der Absaugvorrichtung oder einer diesem Saugschlauch
zugeordneten Fugendüse auszeichnet, sowie durch einen mit
dem Anschlussstück zumindest im wesentlichen luftdicht verbundenen
Verlängerungsschlauch und zumindest eine Halteeinrichtung
zur Befestigung des Anschlussstücks am oder im Fahrzeug,
insbesondere ein Haken oder eine Schlaufe.
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Dadurch
wird die Verwendung des sich vor Ort befindlichen verschmutzten
und unhandlichen Saugschlauchs der Absaugvorrichtung im Fahrzeuginnenraum
vermieden. Durch den Einsatz eines Verlängerungsschlauchs,
der nur im Innenraum zum Einsatz kommt, wird gewährleistet,
dass es zu keiner Verschmutzung des Verlängerungsschlauchs
und damit auch zu keiner Beschädigung oder Verschmutzung
der Polster und Inneneinrichtung des Fahrzeugs kommt. Ferner kann
der Verlängerungsschlauch für entsprechende Saug-
oder Bürstaufsätzen angepasst sein, ohne dass
das dadurch gebildete Endstück zu groß oder unhandlich
für den Reinigungsvorgang wird. Dazu ist der Verlängerungsschlauch über
ein Anschlussstück an den Saugschlauch bzw. die Fugendüse
der Absaugvorrichtung gekoppelte Verlängerungsschlauch
nicht am Boden außerhalb des Fahrzeugs im Schmutz liegt,
ist eine Halteeinrichtung vorgesehen, vorzugsweise ein Haken oder
eine Schlaufe zur Befestigung am oder im Fahrzeug, insbesondere
zum Einhängen an dem oberen Türrahmen der Fahrzeugtüre
oder an der etwas abgelassenen Fensterscheibe der Fahrzeugtüre.
Für die Kofferraumreinigung wäre denkbar das Anschlussstück
an der Kofferraumrückwandung zu befestigen, beispielsweise
einzuhängen. Die Befestigung des Anschlussstücks
kann ferner durch Magnet- oder Saughalter am oder im Fahrzeug erfolgen. Die
Halteeinrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass diese
in einer Mehrzahl von Ausrichtungen bzw. Orientierungen installierbar
ist, so dass das Anschlussstück jeweils an einem für
die Reinigung vorteilhaften Ort angeordnet werden kann. Der Saugschlauch
verläuft kann dadurch gerade und behinderungsfrei geführt
werden, so dass eine hohe Saugleistung gewährleistet ist.
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An
dem freien Endabschnitt des Verlängerungsschlauchs können
unterschiedliche Aufsatz- oder Zubehörteile wie beispielsweise
Düsen oder Bürsten zum Lösen, Ansaugen
und Aufnehmen des Schmutzes, vergleichbar mit Aufsatzteilen herkömmlicher
Haushalts- oder Kleinstaubsaugern angebracht, beispielsweise auf-
oder eingesteckt werden. Insbesondere können schmale oder
breite Fugendüsen in verschiedenen Längen, Polsterdüsen
oder Rundpinseldüsen mit verschiedener Borstenstärke
z. B. aus Rosshaar für die empfindliche Innenverkleidung
zum Einsatz kommen. Je nach Reinigungsart, bspw. Fugenreinigung
zwischen Fahrzeugsitz und Tür oder Flächenreinigung
der Armaturen, wird die geeignete Aufsatzvariante auf das freie
Schlauchende aufgesteckt.
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Die
Aufsatzteile sind vorzugsweise auf einen Anschlussgriff des Verlängerungsschlauchs
luftdicht aufsteckbar, an dem verschiedene Anschlussteile anschließbar
sind. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das
Anschlussteil drehbar sein, so dass eine ergonomische Haltung der
Aufsatzteile bei der Fahrzeugreinigung ohne eine Verdrehung des
Verlängerungsschlauchs möglich ist.
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Der
vorstehend beschriebene Effekt der Vermeidung einer Beschädigung
oder Verschmutzung des Fahrzeuginterieurs ist langfristig dadurch
gesichert, dass der Verlängerungsschlauch alleine oder zusammen
mit den vorstehend geannten Zusatzdüsen als Pflegeset gebündelt
in einem verschlossenen Behältnis gegen Schmutz geschützt
aufbewahrt werden kann. Der Pflegeaufsatz kann somit sehr kompakt
ausgebildet sein und nach dem Gebrauch platzsparend im Fahrzeug,
beispielsweise unter den Fahrzeugsitzen oder im Kofferraum, verstaut
werden, so dass diese jederzeit einsetzbar ist. Vorzugsweise ist ein
Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Tasche oder eine
Box, zur Aufbewahrung des Adapters, des Saugschlauches und/oder
anzukoppelnder Aufsatzteile vorgesehen. Die Zusammenstellung verschieden
umfangreicher Sets ist möglich, die in dem Behältnis
zusammengefasst und dem Kunden an Tankstellen und Fahrzeugpflegezentren
als sein individuelles Reinigungsset zum Kauf angeboten werden können.
Das Aufbewahrungsbehältnis kann im Fahrzeug, beispielsweise
unter den Fahrzeugsitzen oder im Kofferraum, verbleiben und bei
Bedarf eingesetzt werden.
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Das
Anschlussstück kann dabei einen nachgiebigen bzw. elastischen
Verbindungsabschnitt aufweisen, beispielsweise einen Gummimuffenabschnitt oder
einen Neoprenschlauchabschnitt, mit dem das Anschlussstück
auf den Saugschlauch oder die zugeordnete Fugendüse aufschiebbar
bzw. auf diesen aufspannbar ist. Dadurch wird nicht nur ein aufgrund der
kraftschlüssigen Verbindung der Saugdüse mit dem
Verbindungsabschnitt des Anschlussstücks sicherer Halt
erreicht, sondern auch eine zumindest im für den Saugvorgang ausreichenden
Maße luftdichte Verbindung zwischen dem Anschlussstück
und der Fugendüse.
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Vorteilhaft
ist es dabei, wenn der Verbindungsabschnitt einen sich von seinem
freien Endabschnitt aus zu dem Verlängerungsschlauch hin kontinuierlich
verringernden Innendurchmesser aufweist. Der Innendurchmesser des
Verbindungsabschnitts kann sich hierbei unter einem Winkel im Bereich
von etwa 3 bis 20° zu der Längsachse des Anschlussstücks ändern.
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Alternativ
oder ergänzend dazu kann der Verbindungsabschnitt zum Umschließen
der Fugendüse an deren rohrförmigen Düsenhals
ausgebildet sein.
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Das
Anschlussstück kann ferner einen Verschluss aufweisen,
beispielsweise eine Schlauchschelle oder einen elastischen Spannring.
Dadurch wird sichergestellt, dass die Verbindung mit dem Saugschlauch
bzw. mit der Fugendüse der Absaugvorrichtung luftdicht
ist, d. h. im Rahmen dieser Anmeldung im für die Saugfunktion
notwendigen Maße luftdicht, selbst der Pflegeaufsatz bei
Fugendüsen mit in gewissen Toleranzen schwankenden Durchmessern
eingesetzt wird. Es wäre ebenfalls denkbar, anstatt eines
elastischen Verbindungsabschnitts einen lediglich leicht nachgiebigen
Verbindungsabschnitt vorzusehen, der mittels eines Verschlussrings beispielsweise
auf den Düsenhals der Fugendüse aufspannbar ist.
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Vorteilhaft
weist der Verlängerungsschlauch einen gegenüber
dem Durchmesser des Saugschlauchs der Absaugvorrichtung verringerten Durchmesser
auf. Dadurch ist der Verlängerungsschlauch gegenüber
dem Saugschlauch der Absaugvorrichtung flexibler, so dass eine einfachere
Reinigung des gesamten Fahrzeuginnenraumes auch an schwer zugänglichen
Stellen ermöglicht ist.
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Zur
Aufnahme unterschiedlicher Saug- bzw. Fugendüsen der Absaugvorrichtung
ist der Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts bei einem Ausführungsbeispiel
zusätzlich oder alternativ ausgebildet, so dass dieser
etwa ringförmige Dichtabschnitte aufweist.
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Alternativ
oder zusätzlich kann ferner mindestens ein Dichtelement
im Bereich des Verbindungsabschnitts vorgesehen sein, dass bei verbundenem
Saugende der stationären Absaugvorrichtung dichtend an
diesem anliegt.
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Der
Verlängerungsschlauch ist in seiner Länge und
seinem Durchmesser derart bemessen, dass er für die Reinigung
der gewünschten Reinigungsflächen in Hinblick
auf Reichweite und Reinigungsleistung geeignet ist. Bei einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Verlängerungsschlauch
einen Innendurchmesser im Bereich von etwa 25 bis 45 mm, vorzugsweise
von 32 bis 36 mm auf. Der Verlängerungsschlauch hat insbesondere eine
Länge im Bereich von etwa 1,3 bis 3 m, vorzugsweise von
etwa 2 m.
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Die
Befestigung des Verlängerungsschlauchs an dem Anschlussstück
erfolgt bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
mittels eines als Kupplungsvorrichtung ausgebildeten Anschlussabschnitts,
beispielsweise durch Aufstecken oder Aufschrauben des Schlauchendes.
Der Verlängerungsschlauch kann bei diesen Varianten nach
dem Gebrauch von dem Adapter entfernt werden, so dass die Einheit
sehr kompakt verstaut werden kann.
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Bei
einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
der Verlängerungsschlauch einstückig mit dem Anschlussstück
ausgebildet oder unlösbar mit diesem verbunden.
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Sonstige
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren
Unteransprüche.
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Im
Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
perspektivische Darstellung eines Pflegeaufsatzes gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, welcher mit
seinem Anschlussstück an einer Fahrzeugtüre aufgehängt
ist und einen Saugschlauch einer Absaugvorrichtung mit Fugendüse
vor dem Einführen in den Verbindungsabschnitt des Anschlussstücks;
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2 eine
perspektivische Darstellung des in 1 dargestellten
Pflegeaufsatzes mit eingesteckter Fugendüse der Absaugvorrichtung;
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3 eine
perspektivische Darstellung einer abgewinkelten Reinigungsbürste
und
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4 eine
perspektivische Darstellung einer geraden Reinigungsbürste.
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1 zeigt
einen Pflegeaufsatz, welcher im wesentlichen aus einem insgesamt
mit 1 bezeichneten Anschlussstück und einem Saugschlauch 14 besteht.
Das Anschlussstück 1 weist eine Haltevorrichtung 16 auf,
mit der es an einer Fahrzeugtüre 2 eines Kraftfahrzeugs
befestigt ist. Das Anschlussstück 1 weist einen
Verbindungsabschnitt 10 auf, mit dem es lösbar
mit einer als Aufsatz auf einem Saugschlauch 4 vorgesehenen
Fugendüse 6 einer stationären Absaugvorrichtung 8 verbunden
werden kann. In 1 ist dabei die Fugendüse 6 vor
dem Einführen in einen etwa rohrförmigen Verbindungsabschnitt 10 des
Anschlussstücks 1 dargestellt, in 2 dabgegen
in mit dem Anschlussstück verbundenem Zustand. Der Verbindungsabschnitt 10 besteht
aus einem elastischen Material und ist im Bereich des Düsenhalses der
in das Anschlussstück eingeschobenen Fugendüse 6 vorgesehen. Über
einen mittleren Griffabschnitt, an dem auch die Haltevorrichtung 16 mittels einer
aufgeschobenen Schlinge befestigt ist, geht der Verbindungsabschnitt 10 in
einen etwa zylinderförmigen Anschlussanschnitt 12 über,
der zur Befestigung des flexiblen Verlängerungsschlauchs 14 dient.
Der Verlängerungsschlauch 14 weist einen gegenüber dem
Durchmesser D des Saugschlauchs 4 der Absaugvorrichtung 8 verringerten
Durchmesser d auf, so dass dieser flexibler ist und eine verbesserte
Reinigung des gesamten Fahrzeuginnenraumes auch an schwer zugänglichen
Stellen ermöglicht.
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Als
besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Anschlussstück 1 als
zusätzlichen Verschluss einen Spannring 11 aufweist,
welcher vor dem Einschieben der Fugendüse 6 in
den Verbindungsabschnitt 10 auf den mittleren Griffabschnitt des
Anschlussstücks 1 aufgeschoben wird und nach dem
einschieben auf den Verbindungsabschnitt 10. Dadurch wird
eine feste Verbindung des Verbindungsabschnitts 10 mit
der Fugendüse 6 erreicht, so dass ein sicherer
Halt der Fugendüse 6 sowie eine im Wesentlichen
luftdichte Verbindung zwischen dem Anschlussstück 1 und
der Fugendüse 6 auch bei Fugendüsen unterschiedlichen
Durchmessers sichergestellt ist.
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Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Halteeinrichtung 16 als
eine das Anschlussstück 1 etwa mittig umgreifende
Drahtschlinge ausgebildet, die einen hakenförmigen Abschnitt
aufweist, der an einem oberen Türrahmen 18 derart eingehängt
ist, dass sich die Längsachse 20 des Anschlussstücks 1 in
etwa senkrecht erstreckt, wobei eine Einführöffnung 22 oben
angeordnet ist.
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Wie
insbesondere 2 zu entnehmen ist, die das
Anschlussstück 1 mit eingesteckter Fugendüse 6 der
Absaugvorrichtung 8 zeigt, ist die Fugendüse 6 bis
zu einem etwa zylinderförmigen Griffteil bzw. Düsenhals 7 in
den Einfuhrabschnitt 10 einsteckbar und im Bereich des
Düsenhalses 7 von dem Verbindungsabschnitt 10 des
Anschlussstücks sowie von dem Spannring 11 eingespannt.
Der Übergang zwischen Saugkopf und Griffteil 7 ist
gemäß 1 als abschnittsweise konische
Fläche 24 ausgebildet.
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Der
Verlängerungschlauch 14 ist in seiner Länge
und seinem Durchmesser derart bemessen, dass er für die
Reinigung der gewünschten Reinigungsflächen in
Hinblick auf Reichweite und Reinigungsleistung geeignet ist. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist
der Verlängerungsschlauch 14 eine Länge
von etwa 2 m und einen Innendurchmesser von etwa 32 bis 36 mm auf. Die
Befestigung des Verlängerungsschlauchs 14 an dem
Anschlussstück 1 erfolgt durch Aufstecken des mit
einem entsprechenden Kupplungsabschnitt versehenen Schlauchendes
auf den Kupplungsabschnitt 12 des Anschlussstücks 1.
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Der
freie Endabschnitt des Verlängerungsschlauchs 14 ist
als Anschlussgriff 26 ausgebildet, auf den unterschiedliche
Aufsatzteile 28a, 28b, 28c zum Lösen,
Ansaugen bzw. Aufnehmen des Schmutzes aufsteckbar sind. Je nach
Reinigungsart, bspw. Fugenreinigung oder Flächenreinigung,
wird die geeignete Aufsatzvariante auf das freie Schlauchende aufgesteckt.
Um auch schlecht zugängliche Stellen innerhalb des Fahrzeuges
absaugen zu können, beispielsweise zwischen Sitz und Türe
oder Sitz und Mittelkonsole, kann eine Saugdüse verwendet
werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist eine als schmale Fugendüse 28a ausgebildete
Saugdüse mit einem etwa rechteckigen Saugkopf 30 auf
einen verjüngten Abschnitt 32 des Anschlussteils 26 aufgesteckt.
Die Fugendüsen können verschiedene Längen
und Düsenbreiten aufweisen, so dass der gesamte Fahrzeuginnenraum
reinigbar ist.
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Gemäß den 3 und 4 ist
es weiterhin möglich, andere Aufsatzteile 28 zu
verwenden. Beispielhaft ist in 3 eine abgewinkelte
Reinigungsbürste 28b dargestellt, die über
ein Aufnahmerohr 34 auf den Anschlussgriff 26 des
Verlängerungsschlauchs 14 aufsteckbar ist. Die
Längsachse 36 des Aufnahmerohrs 34 verläuft
in einem Winkel von etwa 45° zu einem mit Bürsten 38 versehenen
Bürstengrundkörper 40, so dass die Reinigungsbürste 28a ergonomisch
gestaltet ist und vom Benutzer während der Reinigung in
entspannter Haltung geführt werden kann. Durch Verwendung
der Reinigungsbürste 28b können insbesondere
empfindliche Oberflächen wie Armaturen schonend gereinigt
werden.
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4 zeigt
ein als gerade Reinigungsbürste 28c ausgebildetes
Aufsatzteil. Der mit Bürsten 42 versehene abgeschrägte
Bürstengrundkörper 44 dieser Reinigungsbürste
erstreckt sich im Wesentlichen entlang einer Längsachse 45 des
Anschlussgriffes 26 des Verlängerungsschlauchs 14.
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Der
in den 1 und 2 dargestellte Adapter 1 bildet
mit dem Verlängerungsschlauch 14 und den anzukoppelnden
Aufsatzteilen 28, 28a, 28b ein Pflegeset 46 für
Fahrzeuge aus, das in einer nicht dargestellten Tasche oder Box
als Aufbewahrungsbehältnis, beispielsweise an Tankstellen
oder Fahrzeugpflegestationen, dem Kunden als sein individuelles
Reinigungsset zum Kauf angeboten werden kann. Das Aufbewahrungsbehältnis
kann im Fahrzeug, beispielsweise unter den Fahrzeugsitzen oder im
Kofferraum verbleiben und bei Bedarf eingesetzt werden. Dadurch
wird die Verwendung des sich vor Ort befindlichen verschmutzten
und unhandlichen Saugschlauchs 4 der Absaugvorrichtung 8 im
Fahrzeuginnenraum vermieden.
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Der
erfindungsgemäße Pflegeaufsatz ist nicht auf die
beschriebenen Aufsatzteile 28a, 28b, 28c beschränkt,
vielmehr können unterschiedliche aus dem allgemeinen Stand
der Technik bekannte Zubehörteile, beispielsweise von herkömmlichen Haushalts-
oder Kleinstaubsaugern, Verwendung finden.
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- 1
- Anschlussstück
- 2
- Fahrzeugtür
- 4
- Saugschlauch
- 6
- Fugendüse
- 7
- Düsenhals
- 8
- Absaugvorrichtung
- 10
- elastischen
Verbindungsabschnitt
- 11
- Spannring
- 12
- Anschlussabschnitt
- 14
- Verlängerungsschlauch
- 16
- Halteeinrichtung
- 18
- Türrahmen
- 20
- Längsachse
- 22
- Einführöffnung
- 24
- Dichtfläche
- 26
- Anschlussgriff
- 28
- Aufsatzteil
- 30
- Saugkopf
- 32
- Abschnitt
- 34
- Aufnahmerohr
- 36
- Längsachse
- 38
- Bürsten
- 40
- Bürstengrundkörper
- 42
- Bürsten
- 44
- Bürstengrundkörper
- 45
- Längsachse
- 46
- Pflegeset
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202004017956
U1 [0004]