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DE202008006685U1 - Pflegeaufsatz zum Anschluss an eine stationäre Absaugvorrichtung - Google Patents

Pflegeaufsatz zum Anschluss an eine stationäre Absaugvorrichtung Download PDF

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DE202008006685U1
DE202008006685U1 DE200820006685 DE202008006685U DE202008006685U1 DE 202008006685 U1 DE202008006685 U1 DE 202008006685U1 DE 200820006685 DE200820006685 DE 200820006685 DE 202008006685 U DE202008006685 U DE 202008006685U DE 202008006685 U1 DE202008006685 U1 DE 202008006685U1
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Carrera Appbau & Co KG GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/62Other vehicle fittings for cleaning
    • B60S1/64Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle interiors, e.g. built-in vacuum cleaners

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Abstract

Pflegeaufsatz für eine stationären Absaugvorrichtung (8) für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
gekennzeichnet durch
ein Anschlussstück (1) zum lösbaren und zumindest im wesentlichen luftdichten Verbinden mit einem Saugschlauch (4) der Absaugvorrichtung (8) oder einer diesem Saugschlauch (4) zugeordneten Fugendüse (6),
einen mit dem Anschlussstück (1) zumindest im wesentlichen luftdicht verbundenen Verlängerungsschlauch (14), sowie
zumindest eine Halteeinrichtung (16) zur Befestigung des Anschlussstücks (10) am oder im Fahrzeug, insbesondere ein Haken oder eine Schlaufe.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Pflegeaufsatz gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein mit einem solchen Pflegeaufsatz ausgestattetes Pflegeset gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
  • Die Innenreinigung von Fahrzeugen wird zunehmend an Tankstellen oder Fahrzeugpflegezentren, wie beispielsweise Waschstraßen oder SB-Waschplätzen durchgeführt. Zum Einsatz kommen dabei meist stationäre Absaugvorrichtungen mit in Gehäusen installierten Saugaggregaten oder Zentralabsaugungen, die über ein zentrales Saugaggregat versorgt werden, dessen Luftstrom auf mehrere Absaugvorrichtungen aufgeteilt wird.
  • Dem Kunden wird für den Reinigungsprozess meist ein Schlauch mit einer Standardlänge von etwa 4 m zur Verfügung gestellt, dessen Schlauchende mit einer als Griffstück ausgebildeten Saugdüse, beispielsweise einer Fugendüse, zur Reinigung des Fahrzeugs versehen ist. Um den Leistungsverlust im Schlauch möglichst gering zu halten und auch das Aufsaugen größerer Schmutzteile zu ermöglichen, kommt im Regelfall ein Schlauch mit einem Innendurchmesser von etwa 50 mm zum Einsatz. Die Fugendüse ist entsprechend groß dimensioniert und etwa 30 cm lang. Nachteilig bei diesen Absaugvorrichtungen ist, dass derartige Fugendüsen nicht zur Reinigung der engen Zwischenräume moderner Fahrzeuge, beispielsweise zwischen Sitz und Mittelkonsole oder der Innenseite des Türschwellers, sowie zur Reinigung des Fahrzeugs an empfindlichen Stellen, zur Reinigung des Fahrzeugs an empfindlichen Stellen, beispielsweise Ledersitzen oder dem Armaturenbrett geeignet sind. Weiterhin nachteilig ist, dass viele Kunden den Schlauch der Absaugvorrichtung nach Verwendung nicht wieder ordnungsgemäß auf die an dem Gehäuse angebrachten Halterungen ablegen. Das Verbleiben von Schlauch und Fugendüse auf dem Boden kann zu deren Verschmutzung und Beschädigung führen, so dass es bei der folgenden Verwendung zu Verschmutzungen und Beschädigungen der Fahrzeuginnenausstattung, beispielsweise der Sitzbezüge, kommen kann.
  • Zur Verbesserung des Reinigungsprozesses ist aus der DE 20 2004 017 956 U1 ein Adapter für SB-Tankstellenabsauger bekannt, der auf die Saugdüse aufgeschoben wird und den Anschluss eines Bürstenaufsatzes des Kunden ermöglicht. Der Adapter mit Bürstenaufsatz wird zur Benutzung der Absaugvorrichtung auf die Saugdüse aufgesetzt, wodurch es möglich ist, die Fahrzeuginneneinrichtung abzusaugen und gleichzeitig auszubürsten. Nach der Benutzung wird der Adapter mit dem Bürstenaufsatz wieder entfernt und verbleibt beim Benutzer. Bereits die an den SB-Saugern als Standard vorhandene Fugendüse ist im Fahrzeug-Innenraum jedoch nur sehr schwer handhabbar. Mit einem zusätzlich aufgesetzten Adapter plus Düse ist dies äußerst umständlich. Hinzu kommt, dass nach wie vor mit dem oft verschmutzten Schlauch des SB-Saugers im Innenraum gearbeitet werden muss. Ein weiterer Nachteil ist, dass es durch Verschleiß an den Düsen der SB-Tankstellenabsauger sehr schnell zu einem Wackelsitz des aufgesetzten Adapters auf der Düse und entsprechend zum Saugen von Fehlluft kommt und die vom Kunden gekaufte Einheit wegen der variablen Abmessungen der SB-Düsen nicht an jeder willkürlich gewählten SB-Station eingesetzt werden kann.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Pflegeaufsatz für eine stationären Absaugvorrichtung und einen mit dem Pflegeaufsatz ausgestattetes Pflegeset zu schaffen, mit denen die Innenreinigung von Kraftfahrzeugen an stationären Absaugvorrichtungen weiter verbessert wird.
  • Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Pflegeaufsatzes mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, hinsichtlich des Pflegesets mit den Merkmalen des Anspruchs 13.
  • Erfindungsgemäß wird ein Pflegeaufsatz für eine stationären Absaugvorrichtung für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, vorgeschlagen, welcher sich durch ein Anschlussstück zum lösbaren und zumindest im wesentlichen luftdichten Verbinden mit einem Saugschlauch der Absaugvorrichtung oder einer diesem Saugschlauch zugeordneten Fugendüse auszeichnet, sowie durch einen mit dem Anschlussstück zumindest im wesentlichen luftdicht verbundenen Verlängerungsschlauch und zumindest eine Halteeinrichtung zur Befestigung des Anschlussstücks am oder im Fahrzeug, insbesondere ein Haken oder eine Schlaufe.
  • Dadurch wird die Verwendung des sich vor Ort befindlichen verschmutzten und unhandlichen Saugschlauchs der Absaugvorrichtung im Fahrzeuginnenraum vermieden. Durch den Einsatz eines Verlängerungsschlauchs, der nur im Innenraum zum Einsatz kommt, wird gewährleistet, dass es zu keiner Verschmutzung des Verlängerungsschlauchs und damit auch zu keiner Beschädigung oder Verschmutzung der Polster und Inneneinrichtung des Fahrzeugs kommt. Ferner kann der Verlängerungsschlauch für entsprechende Saug- oder Bürstaufsätzen angepasst sein, ohne dass das dadurch gebildete Endstück zu groß oder unhandlich für den Reinigungsvorgang wird. Dazu ist der Verlängerungsschlauch über ein Anschlussstück an den Saugschlauch bzw. die Fugendüse der Absaugvorrichtung gekoppelte Verlängerungsschlauch nicht am Boden außerhalb des Fahrzeugs im Schmutz liegt, ist eine Halteeinrichtung vorgesehen, vorzugsweise ein Haken oder eine Schlaufe zur Befestigung am oder im Fahrzeug, insbesondere zum Einhängen an dem oberen Türrahmen der Fahrzeugtüre oder an der etwas abgelassenen Fensterscheibe der Fahrzeugtüre. Für die Kofferraumreinigung wäre denkbar das Anschlussstück an der Kofferraumrückwandung zu befestigen, beispielsweise einzuhängen. Die Befestigung des Anschlussstücks kann ferner durch Magnet- oder Saughalter am oder im Fahrzeug erfolgen. Die Halteeinrichtung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass diese in einer Mehrzahl von Ausrichtungen bzw. Orientierungen installierbar ist, so dass das Anschlussstück jeweils an einem für die Reinigung vorteilhaften Ort angeordnet werden kann. Der Saugschlauch verläuft kann dadurch gerade und behinderungsfrei geführt werden, so dass eine hohe Saugleistung gewährleistet ist.
  • An dem freien Endabschnitt des Verlängerungsschlauchs können unterschiedliche Aufsatz- oder Zubehörteile wie beispielsweise Düsen oder Bürsten zum Lösen, Ansaugen und Aufnehmen des Schmutzes, vergleichbar mit Aufsatzteilen herkömmlicher Haushalts- oder Kleinstaubsaugern angebracht, beispielsweise auf- oder eingesteckt werden. Insbesondere können schmale oder breite Fugendüsen in verschiedenen Längen, Polsterdüsen oder Rundpinseldüsen mit verschiedener Borstenstärke z. B. aus Rosshaar für die empfindliche Innenverkleidung zum Einsatz kommen. Je nach Reinigungsart, bspw. Fugenreinigung zwischen Fahrzeugsitz und Tür oder Flächenreinigung der Armaturen, wird die geeignete Aufsatzvariante auf das freie Schlauchende aufgesteckt.
  • Die Aufsatzteile sind vorzugsweise auf einen Anschlussgriff des Verlängerungsschlauchs luftdicht aufsteckbar, an dem verschiedene Anschlussteile anschließbar sind. Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das Anschlussteil drehbar sein, so dass eine ergonomische Haltung der Aufsatzteile bei der Fahrzeugreinigung ohne eine Verdrehung des Verlängerungsschlauchs möglich ist.
  • Der vorstehend beschriebene Effekt der Vermeidung einer Beschädigung oder Verschmutzung des Fahrzeuginterieurs ist langfristig dadurch gesichert, dass der Verlängerungsschlauch alleine oder zusammen mit den vorstehend geannten Zusatzdüsen als Pflegeset gebündelt in einem verschlossenen Behältnis gegen Schmutz geschützt aufbewahrt werden kann. Der Pflegeaufsatz kann somit sehr kompakt ausgebildet sein und nach dem Gebrauch platzsparend im Fahrzeug, beispielsweise unter den Fahrzeugsitzen oder im Kofferraum, verstaut werden, so dass diese jederzeit einsetzbar ist. Vorzugsweise ist ein Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Tasche oder eine Box, zur Aufbewahrung des Adapters, des Saugschlauches und/oder anzukoppelnder Aufsatzteile vorgesehen. Die Zusammenstellung verschieden umfangreicher Sets ist möglich, die in dem Behältnis zusammengefasst und dem Kunden an Tankstellen und Fahrzeugpflegezentren als sein individuelles Reinigungsset zum Kauf angeboten werden können. Das Aufbewahrungsbehältnis kann im Fahrzeug, beispielsweise unter den Fahrzeugsitzen oder im Kofferraum, verbleiben und bei Bedarf eingesetzt werden.
  • Das Anschlussstück kann dabei einen nachgiebigen bzw. elastischen Verbindungsabschnitt aufweisen, beispielsweise einen Gummimuffenabschnitt oder einen Neoprenschlauchabschnitt, mit dem das Anschlussstück auf den Saugschlauch oder die zugeordnete Fugendüse aufschiebbar bzw. auf diesen aufspannbar ist. Dadurch wird nicht nur ein aufgrund der kraftschlüssigen Verbindung der Saugdüse mit dem Verbindungsabschnitt des Anschlussstücks sicherer Halt erreicht, sondern auch eine zumindest im für den Saugvorgang ausreichenden Maße luftdichte Verbindung zwischen dem Anschlussstück und der Fugendüse.
  • Vorteilhaft ist es dabei, wenn der Verbindungsabschnitt einen sich von seinem freien Endabschnitt aus zu dem Verlängerungsschlauch hin kontinuierlich verringernden Innendurchmesser aufweist. Der Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts kann sich hierbei unter einem Winkel im Bereich von etwa 3 bis 20° zu der Längsachse des Anschlussstücks ändern.
  • Alternativ oder ergänzend dazu kann der Verbindungsabschnitt zum Umschließen der Fugendüse an deren rohrförmigen Düsenhals ausgebildet sein.
  • Das Anschlussstück kann ferner einen Verschluss aufweisen, beispielsweise eine Schlauchschelle oder einen elastischen Spannring. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verbindung mit dem Saugschlauch bzw. mit der Fugendüse der Absaugvorrichtung luftdicht ist, d. h. im Rahmen dieser Anmeldung im für die Saugfunktion notwendigen Maße luftdicht, selbst der Pflegeaufsatz bei Fugendüsen mit in gewissen Toleranzen schwankenden Durchmessern eingesetzt wird. Es wäre ebenfalls denkbar, anstatt eines elastischen Verbindungsabschnitts einen lediglich leicht nachgiebigen Verbindungsabschnitt vorzusehen, der mittels eines Verschlussrings beispielsweise auf den Düsenhals der Fugendüse aufspannbar ist.
  • Vorteilhaft weist der Verlängerungsschlauch einen gegenüber dem Durchmesser des Saugschlauchs der Absaugvorrichtung verringerten Durchmesser auf. Dadurch ist der Verlängerungsschlauch gegenüber dem Saugschlauch der Absaugvorrichtung flexibler, so dass eine einfachere Reinigung des gesamten Fahrzeuginnenraumes auch an schwer zugänglichen Stellen ermöglicht ist.
  • Zur Aufnahme unterschiedlicher Saug- bzw. Fugendüsen der Absaugvorrichtung ist der Innendurchmesser des Verbindungsabschnitts bei einem Ausführungsbeispiel zusätzlich oder alternativ ausgebildet, so dass dieser etwa ringförmige Dichtabschnitte aufweist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann ferner mindestens ein Dichtelement im Bereich des Verbindungsabschnitts vorgesehen sein, dass bei verbundenem Saugende der stationären Absaugvorrichtung dichtend an diesem anliegt.
  • Der Verlängerungsschlauch ist in seiner Länge und seinem Durchmesser derart bemessen, dass er für die Reinigung der gewünschten Reinigungsflächen in Hinblick auf Reichweite und Reinigungsleistung geeignet ist. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Verlängerungsschlauch einen Innendurchmesser im Bereich von etwa 25 bis 45 mm, vorzugsweise von 32 bis 36 mm auf. Der Verlängerungsschlauch hat insbesondere eine Länge im Bereich von etwa 1,3 bis 3 m, vorzugsweise von etwa 2 m.
  • Die Befestigung des Verlängerungsschlauchs an dem Anschlussstück erfolgt bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung mittels eines als Kupplungsvorrichtung ausgebildeten Anschlussabschnitts, beispielsweise durch Aufstecken oder Aufschrauben des Schlauchendes. Der Verlängerungsschlauch kann bei diesen Varianten nach dem Gebrauch von dem Adapter entfernt werden, so dass die Einheit sehr kompakt verstaut werden kann.
  • Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Verlängerungsschlauch einstückig mit dem Anschlussstück ausgebildet oder unlösbar mit diesem verbunden.
  • Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche.
  • Im Folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Pflegeaufsatzes gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung, welcher mit seinem Anschlussstück an einer Fahrzeugtüre aufgehängt ist und einen Saugschlauch einer Absaugvorrichtung mit Fugendüse vor dem Einführen in den Verbindungsabschnitt des Anschlussstücks;
  • 2 eine perspektivische Darstellung des in 1 dargestellten Pflegeaufsatzes mit eingesteckter Fugendüse der Absaugvorrichtung;
  • 3 eine perspektivische Darstellung einer abgewinkelten Reinigungsbürste und
  • 4 eine perspektivische Darstellung einer geraden Reinigungsbürste.
  • 1 zeigt einen Pflegeaufsatz, welcher im wesentlichen aus einem insgesamt mit 1 bezeichneten Anschlussstück und einem Saugschlauch 14 besteht. Das Anschlussstück 1 weist eine Haltevorrichtung 16 auf, mit der es an einer Fahrzeugtüre 2 eines Kraftfahrzeugs befestigt ist. Das Anschlussstück 1 weist einen Verbindungsabschnitt 10 auf, mit dem es lösbar mit einer als Aufsatz auf einem Saugschlauch 4 vorgesehenen Fugendüse 6 einer stationären Absaugvorrichtung 8 verbunden werden kann. In 1 ist dabei die Fugendüse 6 vor dem Einführen in einen etwa rohrförmigen Verbindungsabschnitt 10 des Anschlussstücks 1 dargestellt, in 2 dabgegen in mit dem Anschlussstück verbundenem Zustand. Der Verbindungsabschnitt 10 besteht aus einem elastischen Material und ist im Bereich des Düsenhalses der in das Anschlussstück eingeschobenen Fugendüse 6 vorgesehen. Über einen mittleren Griffabschnitt, an dem auch die Haltevorrichtung 16 mittels einer aufgeschobenen Schlinge befestigt ist, geht der Verbindungsabschnitt 10 in einen etwa zylinderförmigen Anschlussanschnitt 12 über, der zur Befestigung des flexiblen Verlängerungsschlauchs 14 dient. Der Verlängerungsschlauch 14 weist einen gegenüber dem Durchmesser D des Saugschlauchs 4 der Absaugvorrichtung 8 verringerten Durchmesser d auf, so dass dieser flexibler ist und eine verbesserte Reinigung des gesamten Fahrzeuginnenraumes auch an schwer zugänglichen Stellen ermöglicht.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das Anschlussstück 1 als zusätzlichen Verschluss einen Spannring 11 aufweist, welcher vor dem Einschieben der Fugendüse 6 in den Verbindungsabschnitt 10 auf den mittleren Griffabschnitt des Anschlussstücks 1 aufgeschoben wird und nach dem einschieben auf den Verbindungsabschnitt 10. Dadurch wird eine feste Verbindung des Verbindungsabschnitts 10 mit der Fugendüse 6 erreicht, so dass ein sicherer Halt der Fugendüse 6 sowie eine im Wesentlichen luftdichte Verbindung zwischen dem Anschlussstück 1 und der Fugendüse 6 auch bei Fugendüsen unterschiedlichen Durchmessers sichergestellt ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Halteeinrichtung 16 als eine das Anschlussstück 1 etwa mittig umgreifende Drahtschlinge ausgebildet, die einen hakenförmigen Abschnitt aufweist, der an einem oberen Türrahmen 18 derart eingehängt ist, dass sich die Längsachse 20 des Anschlussstücks 1 in etwa senkrecht erstreckt, wobei eine Einführöffnung 22 oben angeordnet ist.
  • Wie insbesondere 2 zu entnehmen ist, die das Anschlussstück 1 mit eingesteckter Fugendüse 6 der Absaugvorrichtung 8 zeigt, ist die Fugendüse 6 bis zu einem etwa zylinderförmigen Griffteil bzw. Düsenhals 7 in den Einfuhrabschnitt 10 einsteckbar und im Bereich des Düsenhalses 7 von dem Verbindungsabschnitt 10 des Anschlussstücks sowie von dem Spannring 11 eingespannt. Der Übergang zwischen Saugkopf und Griffteil 7 ist gemäß 1 als abschnittsweise konische Fläche 24 ausgebildet.
  • Der Verlängerungschlauch 14 ist in seiner Länge und seinem Durchmesser derart bemessen, dass er für die Reinigung der gewünschten Reinigungsflächen in Hinblick auf Reichweite und Reinigungsleistung geeignet ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der Verlängerungsschlauch 14 eine Länge von etwa 2 m und einen Innendurchmesser von etwa 32 bis 36 mm auf. Die Befestigung des Verlängerungsschlauchs 14 an dem Anschlussstück 1 erfolgt durch Aufstecken des mit einem entsprechenden Kupplungsabschnitt versehenen Schlauchendes auf den Kupplungsabschnitt 12 des Anschlussstücks 1.
  • Der freie Endabschnitt des Verlängerungsschlauchs 14 ist als Anschlussgriff 26 ausgebildet, auf den unterschiedliche Aufsatzteile 28a, 28b, 28c zum Lösen, Ansaugen bzw. Aufnehmen des Schmutzes aufsteckbar sind. Je nach Reinigungsart, bspw. Fugenreinigung oder Flächenreinigung, wird die geeignete Aufsatzvariante auf das freie Schlauchende aufgesteckt. Um auch schlecht zugängliche Stellen innerhalb des Fahrzeuges absaugen zu können, beispielsweise zwischen Sitz und Türe oder Sitz und Mittelkonsole, kann eine Saugdüse verwendet werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine als schmale Fugendüse 28a ausgebildete Saugdüse mit einem etwa rechteckigen Saugkopf 30 auf einen verjüngten Abschnitt 32 des Anschlussteils 26 aufgesteckt. Die Fugendüsen können verschiedene Längen und Düsenbreiten aufweisen, so dass der gesamte Fahrzeuginnenraum reinigbar ist.
  • Gemäß den 3 und 4 ist es weiterhin möglich, andere Aufsatzteile 28 zu verwenden. Beispielhaft ist in 3 eine abgewinkelte Reinigungsbürste 28b dargestellt, die über ein Aufnahmerohr 34 auf den Anschlussgriff 26 des Verlängerungsschlauchs 14 aufsteckbar ist. Die Längsachse 36 des Aufnahmerohrs 34 verläuft in einem Winkel von etwa 45° zu einem mit Bürsten 38 versehenen Bürstengrundkörper 40, so dass die Reinigungsbürste 28a ergonomisch gestaltet ist und vom Benutzer während der Reinigung in entspannter Haltung geführt werden kann. Durch Verwendung der Reinigungsbürste 28b können insbesondere empfindliche Oberflächen wie Armaturen schonend gereinigt werden.
  • 4 zeigt ein als gerade Reinigungsbürste 28c ausgebildetes Aufsatzteil. Der mit Bürsten 42 versehene abgeschrägte Bürstengrundkörper 44 dieser Reinigungsbürste erstreckt sich im Wesentlichen entlang einer Längsachse 45 des Anschlussgriffes 26 des Verlängerungsschlauchs 14.
  • Der in den 1 und 2 dargestellte Adapter 1 bildet mit dem Verlängerungsschlauch 14 und den anzukoppelnden Aufsatzteilen 28, 28a, 28b ein Pflegeset 46 für Fahrzeuge aus, das in einer nicht dargestellten Tasche oder Box als Aufbewahrungsbehältnis, beispielsweise an Tankstellen oder Fahrzeugpflegestationen, dem Kunden als sein individuelles Reinigungsset zum Kauf angeboten werden kann. Das Aufbewahrungsbehältnis kann im Fahrzeug, beispielsweise unter den Fahrzeugsitzen oder im Kofferraum verbleiben und bei Bedarf eingesetzt werden. Dadurch wird die Verwendung des sich vor Ort befindlichen verschmutzten und unhandlichen Saugschlauchs 4 der Absaugvorrichtung 8 im Fahrzeuginnenraum vermieden.
  • Der erfindungsgemäße Pflegeaufsatz ist nicht auf die beschriebenen Aufsatzteile 28a, 28b, 28c beschränkt, vielmehr können unterschiedliche aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannte Zubehörteile, beispielsweise von herkömmlichen Haushalts- oder Kleinstaubsaugern, Verwendung finden.
  • 1
    Anschlussstück
    2
    Fahrzeugtür
    4
    Saugschlauch
    6
    Fugendüse
    7
    Düsenhals
    8
    Absaugvorrichtung
    10
    elastischen Verbindungsabschnitt
    11
    Spannring
    12
    Anschlussabschnitt
    14
    Verlängerungsschlauch
    16
    Halteeinrichtung
    18
    Türrahmen
    20
    Längsachse
    22
    Einführöffnung
    24
    Dichtfläche
    26
    Anschlussgriff
    28
    Aufsatzteil
    30
    Saugkopf
    32
    Abschnitt
    34
    Aufnahmerohr
    36
    Längsachse
    38
    Bürsten
    40
    Bürstengrundkörper
    42
    Bürsten
    44
    Bürstengrundkörper
    45
    Längsachse
    46
    Pflegeset
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202004017956 U1 [0004]

Claims (14)

  1. Pflegeaufsatz für eine stationären Absaugvorrichtung (8) für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch ein Anschlussstück (1) zum lösbaren und zumindest im wesentlichen luftdichten Verbinden mit einem Saugschlauch (4) der Absaugvorrichtung (8) oder einer diesem Saugschlauch (4) zugeordneten Fugendüse (6), einen mit dem Anschlussstück (1) zumindest im wesentlichen luftdicht verbundenen Verlängerungsschlauch (14), sowie zumindest eine Halteeinrichtung (16) zur Befestigung des Anschlussstücks (10) am oder im Fahrzeug, insbesondere ein Haken oder eine Schlaufe.
  2. Pflegeaufsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (1) einen nachgiebigen bzw. elastischen Verbindungsabschnitt (10) aufweist, beispielsweise einen Gummimuffenabschnitt (10) oder einen Neoprenschlauchabschnitt, mit dem das Anschlussstück (1) zumindest im wesentlichen luftdicht auf den Saugschlauch (4) oder die zugeordnete Fugendüse (6) aufschiebbar ist.
  3. Pflegeaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (10) einen sich von seinem freien Endabschnitt aus zu dem Verlängerungsschlauch (14) hin kontinuierlich verringernden Innendurchmesser aufweist.
  4. Pflegeaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (10) zum Umschließen der Fugendüse (6) an deren rohrförmigen Düsenhals (7) ausgebildet ist.
  5. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (1) einen auf den Verbindungsabschnitt (10) aufschiebbaren Verschluss (11) aufweist, beispielsweise eine Schlauchschelle oder einen elastischen Spannring (11), wobei der Verbindungsabschnitt (10) mittels des Verschlusses (11) an Saugschläuche oder Fugendüsen verschiedener Außendurchmesser zumindest im wesentlichen luftdicht anpassbar ist.
  6. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende des Verlängerungsschlauchs (14) unterschiedliche Aufsatzteile (28a, 28b, 28c), wie insbesondere Fugendüsen, Bürstenaufsätze etc., zur Staub- und Schmutzaufnahme anbringbar sind.
  7. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsschlauch (14) einen gegenüber dem Durchmesser (D) des Saugschlauchs (4) der Absaugvorrichtung (8) verringerten Durchmesser (d) aufweist
  8. Pflegeaufsatz nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser und/oder der Außendurchmesser des Verbindungsabschnitts zur Aufnahme unterschiedlicher Anschlussenden der Absaugvorrichtung stufenförmig ausgebildet ist.
  9. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsschlauch (14) einen Innendurchmesser im Bereich von etwa 25 bis 45 mm, vorzugsweise von 32 bis 36 mm aufweist.
  10. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsschlauch (14) eine Länge im Bereich von etwa 1,3 bis 3 m, vorzugsweise von etwa 2 m aufweist.
  11. Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (1) eine Kupplungsvorrichtung (12) zur Befestigung des Verlängerungsschlauchs (14) aufweist.
  12. Pflegeaufsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsschlauch (14) einstückig mit dem Anschlussstück (1) ausgebildet ist.
  13. Pflegeset (46) für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass es einen Pflegeaufsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche sowie eine Anzahl anzukoppelnde Aufsatzteile (28a, 28b, 28c), wie insbesondere Fugendüsen, Bürstenaufsätze etc., zur Staub- und Schmutzaufnahme, enthält.
  14. Pflegeset (46) nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch ein Aufbewahrungsbehältnis, insbesondere eine Tasche oder eine Box, zur Aufbewahrung des Anschlussstücks (1), des Verlängerungsschlauchs (14) und der anzukoppelnden Aufsatzteile (28a, 28b, 28c).
DE200820006685 2008-05-16 2008-05-16 Pflegeaufsatz zum Anschluss an eine stationäre Absaugvorrichtung Expired - Lifetime DE202008006685U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US11937762B2 (en) 2019-06-26 2024-03-26 Milwaukee Electric Tool Corporation Vacuum tools

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202004017956U1 (de) 2004-11-18 2005-03-10 Woyde, Ditmar Adapter für Tankstellenstaubsauger

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