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Die
Erfindung betrifft einen Steckadapter für Schutzkontaktsteckdosen mit
einem Gehäuse, einem Schutzkontaktstecker, mindestens zwei,
Kontaktöffnungen aufweisenden Steckplätzen an
einer Gehäuseoberseite und mindestens einer, die Gehäuseoberseite überragenden
Schutz-Erhöhung zum Verhindern des Einsteckens von weiteren
Steckadaptern in die Steckplätze.
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Derartige
Steckadapter sind ein vielfach verwendetes Hilfsmittel, um die stetig
wachsende Anzahl elektrischer und elektronischer Geräte
trotz der begrenzten Kapazität durch vorhandene Wandsteckdosen
benutzen zu können.
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Dabei
findet sich eine Vielzahl von Bauformen für Steckadapter,
die bei einem Schutzkontaktstecker auf der Eingangsseite bis zu
fünf Steckplätze auf der Ausgangsseite bereitstellen.
Diese Vielzahl von Steckplätzen, großzügig
angeordnet, erlaubt das Einstecken unter anderem mehrerer Steckernetzteile sowie
weiterer Verbraucher. Es können selbst mehrere Adapter übereinandergesteckt
werden, um dadurch die Zahl der Steckplätze nochmals zu
erhöhen.
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Die
dabei entstehenden Risiken sind sowohl mechanischer als auch elektrischer
Natur. Zum einen sind Wandsteckdosen nicht für die resultierende
mechanische Belastung ausgelegt, wodurch die Gefahr besteht, dass
sie bei der geringsten Zusatzbelastung aus der Wand gerissen und
infolge dessen spannungsführende Teile berührbar
werden. Zum anderen können die Kontakte in der Steckdose
verbogen werden, wodurch der Kontaktdruck nachlässt und
die Kontakte sich deshalb bei hoher Belastung so stark erhitzen,
dass ein Brand entstehen kann.
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In
dem
deutschen Gebrauchsmuster
G 92 02 389.4 wird ein Steckadapter mit einer Schutzkontaktsteckdose
und mindestens einer Euro-Steckdose beschrieben, der zum Verhindern
des Einsteckens von weiteren Steckadaptern in die Schutzkontaktsteckdose
mindestens eine die Gehäuseoberseite überragende
Schutz-Erhöhung aufweist. Diese ist in Nähe der
Schutzkontaktbuchse, auf der der Euro-Buchse gegenüberliegenden
Seite in den Eckbereichen am Rand der Gehäuseoberseite
angeordnet. Durch diese vorstehende Erhöhung wird ein Einstecken
weiterer Steckadapter verhindert, da hierbei der mechanische Eingriff
des Schutzkontaktsteckers eines weiteren Steckadapters in die Schutzkontaktbuchse
durch den mechanischen Kontakt mit der Erhöhung verhindert
wird.
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Ein
Nachteil des bekannten Steckadapters besteht jedoch darin, dass
weiterhin schwere Steckernetzteile sowie Geräte, die keine
abgehende Stromleitung zwischen Gerät und Stecker für
die Steckdose aufweisen, eingesteckt werden können. Somit
bleibt bei diesen Steckadaptern nach wie vor die Gefahr bestehen,
dass die zulässige Belastung, zum Beispiel durch schwere
Netzteile mit 1000 mA und mehr, überschritten wird, wodurch
die eingangs beschriebenen Probleme auftreten können.
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Zudem
besteht die Gefahr des gleichzeitigen Einsteckens von zwei Netzteilen
in zwei benachbarte Schutzkontaktsteckdosen oder zwei Eurosteckdosen,
sofern zwischen diesen etwas Platz ist oder eine Schutzkontaktsteckdose
dazwischen liegt. Diese Gefahr ist erst seit wenigen Jahren gegeben,
da Netzteile älterer Bauart immer zu groß waren,
um gleichzeitig eingesteckt werden zu können. Erst in den
letzten Jahren sind Netzteile mit 1000 mA und mehr auf den Markt
gekommen, die ein Einstecken von zwei Geräten gleichzeitig
erlauben und somit zu einer erheblichen mechanischen Überlastung
führen können.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Steckadapter bereitzustellen,
der konstruktiv sicherstellt, dass der Anwender die Wandsteckdose
weder durch ein unzulässiges Übereinanderstecken
mehrerer Adapter noch durch das direkte Einstecken von Geräten
ohne abgehende Stromleitung für die Steckdose mechanisch
belasten kann.
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Erfindungsgemäß wird
die Aufgabe dadurch gelöst, dass in zwei gegenüberliegenden
Randbereichen eines jeweiligen Steckplatzes jeweils mindestens eine
Schutz-Erhöhung angeordnet ist, wobei sich die Randbereiche
symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich von ±20° um
eine durch die Kontaktöffnungen verlaufende Symmetrieebene
an diese angrenzend erstrecken.
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Durch
die gezielte Positionierung der Schutz-Erhöhung in den
konkreten Randbereichen wird das direkte Einstecken von Geräten,
insbesondere Netzteilen, die keine abgehende Leitung für
die Steckdose aufweisen, mechanisch verhindert. Dabei ist es unerheblich,
ob diese Geräte einen Schutzkontaktstecker oder einen Euro-Stecker
aufweisen, da sich der mechanische Schutz der vorliegenden Erfindung
auf alle Steckplätze erstreckt.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens eine weitere
Schutz-Erhöhung außerhalb der Randbereiche angeordnet.
Diese Maßnahme bietet einen umfangreicheren mechanischen
Schutz dahingehend, dass das Einstecken von nicht genormten Steckern
bzw. Steckerkonfigurationen verhindert werden kann.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Schutz-Erhöhungen
miteinander verbunden. Diese Maßnahme hat den Vorteil,
dass die Steifigkeit und Festigkeit der Schutz-Erhöhungen deutlich
zunimmt, wodurch die Robustheit des Steckadapters begünstigt
wird.
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In
einer weiteren Ausgestaltung weisen die Schutz-Erhöhungen
einen sich ändernden Höhenverlauf auf. Diese Maßnahme
erhöht die Flexibilität dahingehend weiter, dass
die Möglichkeit geschaffen wird, Netzteile und Geräte
einer bestimmten Bauform in die Steckplätze einstecken
zu können. Dabei muss es sich um Geräte handeln,
die unkritisch für die mechanische Belastung der Steckdosen
sind und somit keine Gefahr für die Überlastung
der Wandsteckdose darstellen.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Schutz-Erhöhungen
wenigstens bereichsweise eine Mindesthöhe von 15 mm auf.
Dies hat den Vorteil, dass ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung
von mindestens 15 mm gewährleistet ist, dass beim Versuch
des Einsteckens eines Netzteiles, Adapters oder anderen Gerätes
kein Kontakt mit den tiefer liegenden stromführenden Metall-Teilen
des Steckadapters mehr möglich ist. Sowohl die Steckerstifte
für Schutzkontaktstecker, als auch für Eurostecker
sind auf eine Länge von ca. 18 mm Länge genormt.
Ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung von mindestens
15 mm wird somit die Gefahr von Stromschlägen, insbesondere
bei defekten Netzteilen, Geräten und Adaptern mit Eurosteckern
ausgeschlossen. Diese Maßnahme hat den weiteren Vorteil,
dass Geräte auch nicht teilweise in die Steckplätze
eingesteckt werden können, wodurch ein zusätzlicher Schutz
vor einer Fehlanwendung durch unsachgemäßes teilweises
Einstecken der Geräte gewährleistet wird.
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In
einer weiteren Ausgestaltung sind die Ecken und Kanten der Schutz-Erhöhungen
abgerundet. Vorteilhaft an dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass
die Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder, dadurch reduziert
und zudem das Auftreten mechanischer Spannungsspitzen an den Schutz-Erhöhungen vermieden
wird.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Steckplätze
Schutzkontaktsteckdosen und/oder Eurosteckdosen. Diese Maßnahme
ermöglicht den Einsatz des Steckadapters der vorliegenden Erfindung
in Ländern, die entsprechende Steckertypen verwenden, wie
zum Beispiel Deutschland und fast allen europäischen Ländern,
aber auch großen Teile Asiens, Afrikas und Südamerikas.
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In
einer weiteren Ausgestaltung weist der Steckadapter zwei Schutzkontaktsteckdosen
mit einer dazwischen liegenden Schutz-Erhöhung auf, wobei
sich die Schutz-Erhöhung von einem mittig zwischen den
beiden Schutzkontaktsteckdosen liegenden Punkt maximaler Höhe
mit einem (z. B. stetig) abfallenden Höhenverlauf und angrenzend
an die Schutzkontaktsteckdosen bis mindestens zu den Symmetrieebenen
der Schutzkontaktsteckdosen erstreckt. Diese Ausgestaltung bietet
eine sehr robuste Form der Schutz-Erhöhung eines Doppelsteckadapters.
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In
einer weiteren Ausgestaltung weist der Steckadapter drei Schutzkontaktsteckdosen
mit einer Schutz-Erhöhung auf, wobei sich die Schutz-Erhöhung
mit einer konstanten Höhe um die mittlere Schutzkontaktsteckdose
und anschließend mit einem (z. B. stetig) abfallenden Höhenverlauf
und angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen bis mindestens zu
den Symmetrieebenen der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen
erstreckt. Diese Ausgestaltung schränkt die mittlere Schutzkontaktsteckdose
insofern ein, als dass diese nur mit Steckern belegt werden kann,
die einen geraden Kabelzugang aufweisen. Das teilweise Einstecken
von Steckern mit seitlichem Kabelzugang ist eine mögliche,
jedoch unsachgemäße Art, bei Platzmangel die Steckplätze
doch noch nutzen zu können. Dies kann allerdings zur mechanischen Überbeanspruchung der
Steckplätze und der Stecker führen. Durch die spezifische
Form der Schutz-Erhöhung wird somit verhindert, dass Stecker
mit seitlichem Kabelzugang auch nicht teilweise in den mittleren
Steckplatz eingesteckt werden können.
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In
einer weiteren Ausgestaltung sind die drei Schutzkontaktsteckdosen
derart orientiert, dass die Symmetrieebenen parallel und um einem
Winkel von 45° gedreht angeordnet sind. Ferner weist die Schutz-Erhöhung
Einbuchtungen auf, wobei die Einbuchtungen mittig zu den Kontaktöffnungen
angeordnet sind und orthogonal zu den Symmetrieebenen verlaufen.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, alle Steckplätze
mit Steckern zu belegen, die einen seitlichen Kabelzugang aufweisen,
ohne dass diese sich gegenseitig behindern.
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Es
versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend
noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder
in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand ausgewählter Ausführungsbeispiele
in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher
beschrieben und erläutert. Es zeigen:
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1 eine
Draufsicht eines dem Stand der Technik gemäßen
Steckadapters,
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2 eine
Draufsicht eines weiteren dem Standes der Technik gemäßen
Steckadapters,
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3 eine
Draufsicht eines erfindungsgemäßen Steckadapters
mit gekennzeichneten Randbereichen,
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4 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters,
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5 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters mit verbundenen Schutz-Erhöhungen,
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6 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters mit teilweise gedrehten Steckplätzen,
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7 eine
Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters
gemäß 4,
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8 eine
Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters
gemäß 5, wobei die Schutz-Erhöhungen
unterschiedliche Höhenverläufe aufweisen,
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9 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters mit zwei Schutzkontaktsteckdosen,
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10 eine
Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters
gemäß 9,
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11 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters mit drei Schutzkontaktsteckdosen,
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12 eine
Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters
gemäß 11,
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13 eine
Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Steckadapters mit drei gedrehten Schutzkontaktsteckdosen,
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14 eine
Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters
gemäß 13, und
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15 eine
Draufsicht eines erfindungsgemäßen Steckadapters
für die Stecker-Typen A und B.
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In
1 ist
eine aus dem
deutschen
Gebrauchsmuster G 92 02 389.4 bekannte Ausführungsform
eines Steckadapters
1 dargestellt, an dessen im Wesentlichen
rechteckförmiger Gehäuseoberseite
2 eine
Schutzkontaktsteckdose
3 und zwei Eurosteckdosen
4 angeordnet
sind. Die Steckdosen
3,
4 weisen jeweils ein Kontaktöffnungspaar
5 auf. Die
Schutzkontaktsteckdose
3 ist im Bereich eines Vorderseitenrands
6 und
die beiden Eurosteckdosen
4 daneben parallel zueinander
angeordnet. Die Steckdosen sind dabei derart orientiert, dass die Kontaktöffnungspaare
5 parallel
zum Vorderseitenrand
6 angeordnet sind.
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Von
der Gehäuseoberseite 2 steht eine Schutz-Erhöhung 7 vor.
Die Schutz-Erhöhung 7 besteht aus zwei hervorstehenden,
im Wesentlichen viertelkreisförmigen Rippen 7,
die in der Nähe der Schutzkontaktbuchse 3 auf
der den Eurosteckdosen 4 gegenüberliegenden Seite,
d. h. zwischen der Schutzkontaktsteckdose 3 und dem Vorderseitenrand 6,
in den Eckbereichen der Gehäuseoberseite 2 angeordnet
sind.
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Ein
mit gestrichelten Linien schematisch dargestelltes Steckernetzteil 8 veranschaulicht
die Möglichkeit des ungehinderten direkten Einsteckens
eines Steckernetzteils 8 oder eines beliebigen Gerätes,
das keine abgehende Stromleitung für die Steckdose aufweist.
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2 zeigt
eine weitere Ausführungsform eines bekannten Steckadapters 1.
Dieser ist analog zu dem in 1 abgebildete
Steckadapter 1 aufgebaut mit dem einzigen Unterschied,
dass der Steckadapter 1 aus 2 vier (statt
zwei) parallel angeordnete Eurosteckdosen 4 aufweist. Drei
Steckernetzteile 8 sind im eingesteckten Zustand gestrichelt
dargestellt.
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Wie
aus 1 und 2 ersichtlich ist, bieten die
bekannten Steckadapter 1 die Möglichkeit, schwere
Steckernetzteile 8 sowie andere Geräte, die keine
abgehende Stromleitung für die Steckdose aufweisen, in
die Steckdosen 3, 4 einzustecken, wodurch die
eingangs beschriebenen Probleme mechanischer und elektrischer Überlastung
auftreten können.
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In
den 3 bis 15 sind unterschiedliche Ausführungsbeispiele
erfindungsgemäßer Steckadapter gezeigt, die jeweils
mit der Bezugsziffer 10 versehen sind. Der Steckadapter 10 weist
in allen gezeigten Ausführungsbeispielen der 3 bis 15 ein
langgestrecktes Gehäuse 12 mit zwei im Wesentlichen
parallelen Seiten 14, 16 und zwei abgerundete
Seiten 18, 20 auf. An der Gehäuseoberseite 22 des
Gehäuses 12 sind Steckplätze 24 und an
der Gehäuseunterseite 26 ein Stecker 28 angeordnet.
Die Steckplätze 24 weisen jeweils mindestens zwei
Kontaktöffnungen 30 auf. Diese Ausgestaltungsmerkmale
sind beispielhaft zu verstehen und für die vorliegende
Erfindung keine zwingenden Merkmale.
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3 zeigt
die Form des Gehäuses 12 eines erfindungsgemäßen
Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist an
seiner Gehäuseoberseite 22 zwei Schutzkontaktsteckdosen 24a,
b und eine Eurosteckdose 24c auf. Die erste Schutzkontaktsteckdose 24a ist
im Bereich der ersten abgerundeten Seite 18 und die Eurosteckdose 24c im
Bereich der zweiten abgerundeten Seite 20 angeordnet. Die
zweite Schutzkontaktsteckdose 24b ist mittig zwischen der
ersten Schutzkontaktsteckdose 24a und der Eurosteckdose 24c angeordnet.
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Durch
die Kontaktöffnungen 30 der Steckplätze 24 verläuft
jeweils eine Symmetrieebene 32, die als Strichpunktlinie
dargestellt ist. Die Steckplätze 24 sind derart
orientiert, dass die Symmetrieebenen 32 orthogonal zu den
parallelen Seiten 14, 16 verlaufen.
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Neben
den Steckplätzen 24 sind jeweils zwei gegenüberliegende
Randbereiche 34 schraffiert gekennzeichnet. Die Randbereiche 34 verlaufen
angrenzend an die Steckplätze 24 und erstrecken
sich, ausgehend von der Symmetrieebene 32 des jeweiligen
Steckplatzes 24, symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich 36 von ±20° um
die Symmetrieebenen 32.
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Zur
Veranschaulichung der Randbereiche 34 weist 3 zusätzlich
zwei, in einem Winkel von ±20° um die jeweilige
Symmetrieebene 32 verlaufende Begrenzungsebenen 38 auf
Die Begrenzungsebenen 38 definieren die Grenzen der Randbereiche 34.
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4 zeigt
ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist Schutz-Erhöhungen 40 in
den Randbereichen 34 der Steckplätze 24 auf.
Die Schutz-Erhöhungen 40 verlaufen angrenzend
an die Steckplätze 24 und erstrecken sich jeweils über
den gesamten Winkelbereich 36 von ±20° und
annähernd bis zur Hälfte der Randbereichsbreite.
Durch die gezielte Positionierung der Schutz-Erhöhungen 40 in den
definierten Randbereichen 34 kann das direkte Einstecken
von Geräten, insbesondere Steckernetzteilen, die keine
abgehende Leitung für die Steckdose aufweisen, in die Steckplätze 24 mechanisch
verhindert werden.
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steckadapters 10 ist in 5 gezeigt.
Die Schutz-Erhöhungen 40 sind innerhalb und außerhalb
der Randbereiche 34 angeordnet. In den Randbereichen 34a der
Schutzkontaktsteckdose 24a erstreckt sich jeweils eine
Schutz-Erhöhung 40a von der Symmetrieebene 32a in
Richtung der abgerundeten Seite 18 in einem Winkelbereich 36 von
20°. Eine weitere, quadratförmige Schutz-Erhöhung 40a,
b ist außerhalb der Randbereiche 34a, b zwischen
den beiden Schutzkontaktsteckdosen 24a, b angeordnet. Die
Schutzkontaktsteckdose 24b und die Eurosteckdose 24c weisen
eine gemeinsame Schutz-Erhöhung 40b, c auf. Die
Schutz-Erhöhung 40b, c erstreckt sich über
den gesamten Zwischenbereich 42 der Schutzkontaktsteckdose 24b und
der Eurosteckdose 24c bis zu den Randbereichen 34b,
c über den gesamten Winkelbereich 36 von ±20°.
Die Breite der Schutz-Erhöhungen 40 entspricht
annähernd der Hälfte der Randbereichsbreite.
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Die
Anordnung der Schutz-Erhöhungen 40a, b; 40b,
c außerhalb der Randbereiche 34 bietet einen umfangreicheren
mechanischen Schutz dahingehend, dass das Einstecken von nicht genormten
Steckern bzw. Steckerkonfigurationen verhindert werden kann. Zudem
hat das Verbinden der Schutz-Erhöhungen 40b, c
den Vorteil, dass die Steifigkeit und Festigkeit der Schutz-Erhöhungen 40b,
c deutlich zunimmt, wodurch die Robustheit des Steckadapters begünstigt
wird.
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Eine
weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Steckadapters 10 mit unterschiedlich orientierten Steckplätzen 24 zeigt 6.
Die Symmetrieebene 32a des Schutzkontaktsteckers 24a ist
in einem Winkel von 45° und die Symmetrieebene 32b des
Schutzkontaktsteckers 24b parallel zu den parallelen Seiten 14, 16 angeordnet.
Die Symmetrieebene 32c des Eurosteckers 24c verläuft
orthogonal zu den parallelen Seiten 14, 16. Die
Steckplätze 24 weisen in ihren Randbereichen 34 Schutz-Erhöhungen 40 auf.
Die Schutz-Erhöhungen 40 erstrecken sich dabei über
den gesamten Winkelbereich 36 von ±20°.
Die im Bereich der parallelen Seite 14 angeordnete Schutz-Erhöhung 40a ist
mit der in Richtung der ersten abgerundeten Seite 18 zeigenden
Schutzerhöhung 40b verbunden.
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Vorteilhaft
an dieser Ausgestaltungsform ist die Tatsache, dass, wenn die Verbraucher
verteilt um den Steckadapter positioniert sind, die Kabel von Steckern
mit seitlichem Kabelzugang nicht stark gebogen werden und dadurch
Kabelknicke vermieden werden.
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7 zeigt
eine Seitenansicht des in 4 gezeigten
Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist an
seiner Gehäuseunterseite 26 einen Schutzkontaktstecker 30 und
an seiner Gehäuseoberseite 22 Schutz-Erhöhungen 40 mit
einem sich ändernden Höhenverlauf auf. Zudem weisen
die Schutz-Erhöhungen 40 abgerundeten Ecken und
Kanten auf.
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Durch
den sich ändernden Höhenverlauf der Schutz-Erhöhungen 40 wird
die Möglichkeit geschaffen, Netzteile und Geräte
einer bestimmten Bauform in die Steckplätze 24 einstecken
zu können. Die abgerundeten Ecke und Kanten reduzieren
dabei die Verletzungsgefahr für Kinder und vermeiden das
Auftreten mechanischer Spannungsspitzen an den Schutz-Erhöhungen 40.
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In 8 ist
die Ausführungsform des Steckadapters 10 gemäß 5 in
Seitenansicht dargestellt. Die Schutz-Erhöhungen 40 weisen
unterschiedliche Höhen auf. Die Schutz-Erhöhungen 40a,
b der Schutzkontaktsteckdosen 24a, b erstrecken sich bis zu
einer Höhe H von 15 mm, während die Schutz-Erhöhung 40c der
Eurosteckdose 24c eine Höhe H* von mindestens
15 mm aufweist.
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Diese
Ausgestaltung hat den Vorteil, dass ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung
von mindestens 15 mm gewährleistet ist, dass beim Versuch
des Einsteckens eines Netzteiles, Adapters oder anderen Gerätes
kein Kontakt mit den tiefer liegenden stromführenden Metall-Teilen
des Steckadapters mehr möglich ist. Dadurch wird die Gefahr
von Stromschlägen, insbesondere bei defekten Netzteilen,
Geräten und Adaptern mit Eurosteckern ausgeschlossen. Außerdem können
Geräte auch nicht teilweise in die Steckplätze 24 eingesteckt
werden, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor einer Fehlanwendung
des unsachgemäßen, teilweisen Einsteckens der
Geräte gewährleistet wird.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steckadapters 10 zeigen 9 und 10.
Der Steckadapter 10 weist zwei Schutzkontaktsteckdosen 24 auf.
Die Symmetrieebenen 32 der Schutzkontaktsteckdosen 24 verlaufen
orthogonal zu den parallelen Seiten 14, 16.
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Wie
aus 9 ersichtlich ist, weist der Schutzkontaktstecker 10 eine
einzige Schutz-Erhöhung 40 auf. Die Schutz-Erhöhung 40 erstreckt
sich über den gesamten Zwischenbereich 42 entlang
der Schutzkontaktsteckdosen 24 bis über die Symmetrieebenen 32 der
beiden Schutzkontaktsteckdosen 24a. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 im
Zwischenbereich 42 eine Verjüngung auf.
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Den
Höhenverlauf der Schutz-Erhöhung 40 zeigt 10.
Die Schutz-Erhöhung 40 verläuft von einem
mittig zwischen den beiden Schutzkontaktsteckdosen 24 liegenden
Punkt 44 maximaler Höhe (stetig) abfallend, wobei
die maximale Höhe H* mindestens 15 mm beträgt.
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Diese
Ausgestaltung bietet eine sehr bruchfeste und robuste Form der Schutz-Erhöhung 40 eines
Doppelsteckadapters.
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Ein ähnliches
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steckers 10 wie in 9 und 10 dargestellt
ist, jedoch mit drei Schutzkontaktsteckdosen, zeigen 11 und 12.
Die Schutz-Erhöhung 40 umschließt dabei
die mittlere Schutzkontaktsteckdose 24b und erstreckt sich
angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen 24a, c bis über
die Symmetrieebenen 32a, c der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen 24a,
c. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 in den Zwischenbereichen 42 jeweils
eine Verjüngung auf. Wie aus 12 ersichtlich
ist, weist die Schutz-Erhöhung 40 im Bereich um die
mittleren Schutzkontaktsteckdose 24b eine konstante Höhe
H* von mindestens 15 mm auf und daran anschließend einen
(stetig) abfallenden Höhenverlauf.
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Diese
Ausführungsform verhindert das teilweise Einstecken von
Steckern mit seitlichem Kabelzugang in den mittleren Steckplatz 24b,
was eine mögliche, jedoch unsachgemäße
Art der Steckplatznutzung ist, da daraus eine mechanische Überbeanspruchung
der Steckplätze 24 und der Stecker resultieren
kann.
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Die
Ausführungsform des in den 13 und 14 gezeigten
Steckadapters 10 weist ebenfalls drei Schutzkontaktsteckdosen 24 und
eine Schutz-Erhöhung 40 auf, die sich um die mittlere Schutzkontaktsteckdose 24b und
bis über die Symmetrieebenen 32a, c der beiden
außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen 24a, c
erstreckt. Die Schutzkontaktsteckdosen 24 sind jedoch derart
orientiert, dass ihre Symmetrieebenen 32 in einem Winkel
von 45° zu den parallelen Seiten 14, 16 angeordnet
sind. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 Einbuchtungen 46 auf.
Die Einbuchtungen 46 sind dabei mittig zu den Kontaktöffnungen 30 angeordnet
und verlaufen orthogonal zu den Symmetrieebenen 32. Dadurch
können alle Steckplätze mit Steckern belegt werden,
die einen seitlichen Kabelzugang aufweisen, ohne dass diese sich
gegenseitig behindern.
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Anders
als bei den bisher dargestellten Steckadaptern 10, weist
der in 15. gezeigte Steckadapter 10 zwei
Steckplätze 24 für die hauptsächlich
im nordamerikanischen Kontinent verwendeten Stecker-Typen A und
B auf. Die Steckplätze 24 weisen zwei im Wesentlichen
rechteckförmige, parallel zueinander angeordnete Kontaktöffnungen 30 und eine
halbkreisförmige, versetzt dazwischen angeordnete Kontaktöffnung 30'.
Wie aus der 15 ersichtlich ist, weist der
Steckadapter 10 an den Steckplätzen 24 angeordnete
Schutz-Erhöhungen 40 auf.
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Diese
Maßnahme ermöglicht den Einsatz des Steckadapters 10 der
vorliegenden Erfindung auch in Ländern, die entsprechende
Steckertypen verwenden, wie zum Beispiel Nordamerika und großen
Teilen Südamerikas, wobei daraus ebenfalls ersichtlich
wird, dass Steckplätze 24 für beliebige
Stecker-Typen durch eine entsprechende Positionierung und Form der
Schutz-Erhöhungen 40 mechanisch geschützt
werden können.
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Es
sei angemerkt, dass der Schutzkontaktstecker 28 einer beliebigen
Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Steckadapters 10 eine beliebige Orientierung aufweisen
kann. Vorzugsweise ist der Steckadapter 28 jedoch derart
orientiert, dass das Kontaktstiftpaar 48 parallel oder
orthogonal zu den Symmetrieebenen 32 der Steckplätze 24 oder,
bei gedrehten Steckplätzen 24 zu den parallelen
Seiten 14, 16 angeordnet ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Die Schutz-Erhöhungen müssen
nicht zwingend massive oder miteinander verbundene Stege sein, sondern
können grundsätzlich jeweils auch aus mehreren
Elementen bestehen, z. B. mehreren Stiften oder Teilstegen. Zudem können
die Schutz-Erhöhungen auch Schutz-Kragen sein. Auch die
Breite der Schutz-Erhöhungen (in Richtung der Symmetrieebene)
ist variabel. Allgemein sollten die Schutz-Erhöhungen mechanisch
so stabil ausgestaltet sein, dass der gewünschte Zweck erreicht
wird und das Einstecken von z. B. weiteren Steckadaptern sicher
verhindert wird und die Schutz-Erhöhungen nicht leicht
abbrechen oder sich leicht entfernen lassen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 9202389
U [0005, 0037]