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DE202008006583U1 - Steckadapter für Kontaktsteckdosen mit Schutz-Erhöhung - Google Patents

Steckadapter für Kontaktsteckdosen mit Schutz-Erhöhung Download PDF

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DE202008006583U1
DE202008006583U1 DE200820006583 DE202008006583U DE202008006583U1 DE 202008006583 U1 DE202008006583 U1 DE 202008006583U1 DE 200820006583 DE200820006583 DE 200820006583 DE 202008006583 U DE202008006583 U DE 202008006583U DE 202008006583 U1 DE202008006583 U1 DE 202008006583U1
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Abstract

Steckadapter für Schutzkontaktsteckdosen mit einem Gehäuse (12), einem Schutzkontaktstecker (28), mindestens zwei, Kontaktöffnungen (30) aufweisenden Steckplätzen (24) an einer Gehäuseoberseite (22) und mindestens einer, die Gehäuseoberseite (22) überragenden Schutz-Erhöhung (40) zum Verhindern des Einsteckens von weiteren Steckadaptern in die Steckplätze (24), dadurch gekennzeichnet, dass in zwei gegenüberliegenden Randbereichen (34) des jeweiligen Steckplatzes (24) jeweils mindestens eine Schutz-Erhöhung (40) angeordnet ist, wobei sich die Randbereiche (34) symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich (36) von ±20° um eine durch die Kontaktöffnungen (30) verlaufende Symmetrieebene (32) an diese angrenzend erstrecken.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Steckadapter für Schutzkontaktsteckdosen mit einem Gehäuse, einem Schutzkontaktstecker, mindestens zwei, Kontaktöffnungen aufweisenden Steckplätzen an einer Gehäuseoberseite und mindestens einer, die Gehäuseoberseite überragenden Schutz-Erhöhung zum Verhindern des Einsteckens von weiteren Steckadaptern in die Steckplätze.
  • Derartige Steckadapter sind ein vielfach verwendetes Hilfsmittel, um die stetig wachsende Anzahl elektrischer und elektronischer Geräte trotz der begrenzten Kapazität durch vorhandene Wandsteckdosen benutzen zu können.
  • Dabei findet sich eine Vielzahl von Bauformen für Steckadapter, die bei einem Schutzkontaktstecker auf der Eingangsseite bis zu fünf Steckplätze auf der Ausgangsseite bereitstellen. Diese Vielzahl von Steckplätzen, großzügig angeordnet, erlaubt das Einstecken unter anderem mehrerer Steckernetzteile sowie weiterer Verbraucher. Es können selbst mehrere Adapter übereinandergesteckt werden, um dadurch die Zahl der Steckplätze nochmals zu erhöhen.
  • Die dabei entstehenden Risiken sind sowohl mechanischer als auch elektrischer Natur. Zum einen sind Wandsteckdosen nicht für die resultierende mechanische Belastung ausgelegt, wodurch die Gefahr besteht, dass sie bei der geringsten Zusatzbelastung aus der Wand gerissen und infolge dessen spannungsführende Teile berührbar werden. Zum anderen können die Kontakte in der Steckdose verbogen werden, wodurch der Kontaktdruck nachlässt und die Kontakte sich deshalb bei hoher Belastung so stark erhitzen, dass ein Brand entstehen kann.
  • In dem deutschen Gebrauchsmuster G 92 02 389.4 wird ein Steckadapter mit einer Schutzkontaktsteckdose und mindestens einer Euro-Steckdose beschrieben, der zum Verhindern des Einsteckens von weiteren Steckadaptern in die Schutzkontaktsteckdose mindestens eine die Gehäuseoberseite überragende Schutz-Erhöhung aufweist. Diese ist in Nähe der Schutzkontaktbuchse, auf der der Euro-Buchse gegenüberliegenden Seite in den Eckbereichen am Rand der Gehäuseoberseite angeordnet. Durch diese vorstehende Erhöhung wird ein Einstecken weiterer Steckadapter verhindert, da hierbei der mechanische Eingriff des Schutzkontaktsteckers eines weiteren Steckadapters in die Schutzkontaktbuchse durch den mechanischen Kontakt mit der Erhöhung verhindert wird.
  • Ein Nachteil des bekannten Steckadapters besteht jedoch darin, dass weiterhin schwere Steckernetzteile sowie Geräte, die keine abgehende Stromleitung zwischen Gerät und Stecker für die Steckdose aufweisen, eingesteckt werden können. Somit bleibt bei diesen Steckadaptern nach wie vor die Gefahr bestehen, dass die zulässige Belastung, zum Beispiel durch schwere Netzteile mit 1000 mA und mehr, überschritten wird, wodurch die eingangs beschriebenen Probleme auftreten können.
  • Zudem besteht die Gefahr des gleichzeitigen Einsteckens von zwei Netzteilen in zwei benachbarte Schutzkontaktsteckdosen oder zwei Eurosteckdosen, sofern zwischen diesen etwas Platz ist oder eine Schutzkontaktsteckdose dazwischen liegt. Diese Gefahr ist erst seit wenigen Jahren gegeben, da Netzteile älterer Bauart immer zu groß waren, um gleichzeitig eingesteckt werden zu können. Erst in den letzten Jahren sind Netzteile mit 1000 mA und mehr auf den Markt gekommen, die ein Einstecken von zwei Geräten gleichzeitig erlauben und somit zu einer erheblichen mechanischen Überlastung führen können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Steckadapter bereitzustellen, der konstruktiv sicherstellt, dass der Anwender die Wandsteckdose weder durch ein unzulässiges Übereinanderstecken mehrerer Adapter noch durch das direkte Einstecken von Geräten ohne abgehende Stromleitung für die Steckdose mechanisch belasten kann.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass in zwei gegenüberliegenden Randbereichen eines jeweiligen Steckplatzes jeweils mindestens eine Schutz-Erhöhung angeordnet ist, wobei sich die Randbereiche symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich von ±20° um eine durch die Kontaktöffnungen verlaufende Symmetrieebene an diese angrenzend erstrecken.
  • Durch die gezielte Positionierung der Schutz-Erhöhung in den konkreten Randbereichen wird das direkte Einstecken von Geräten, insbesondere Netzteilen, die keine abgehende Leitung für die Steckdose aufweisen, mechanisch verhindert. Dabei ist es unerheblich, ob diese Geräte einen Schutzkontaktstecker oder einen Euro-Stecker aufweisen, da sich der mechanische Schutz der vorliegenden Erfindung auf alle Steckplätze erstreckt.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens eine weitere Schutz-Erhöhung außerhalb der Randbereiche angeordnet. Diese Maßnahme bietet einen umfangreicheren mechanischen Schutz dahingehend, dass das Einstecken von nicht genormten Steckern bzw. Steckerkonfigurationen verhindert werden kann.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Schutz-Erhöhungen miteinander verbunden. Diese Maßnahme hat den Vorteil, dass die Steifigkeit und Festigkeit der Schutz-Erhöhungen deutlich zunimmt, wodurch die Robustheit des Steckadapters begünstigt wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung weisen die Schutz-Erhöhungen einen sich ändernden Höhenverlauf auf. Diese Maßnahme erhöht die Flexibilität dahingehend weiter, dass die Möglichkeit geschaffen wird, Netzteile und Geräte einer bestimmten Bauform in die Steckplätze einstecken zu können. Dabei muss es sich um Geräte handeln, die unkritisch für die mechanische Belastung der Steckdosen sind und somit keine Gefahr für die Überlastung der Wandsteckdose darstellen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Schutz-Erhöhungen wenigstens bereichsweise eine Mindesthöhe von 15 mm auf. Dies hat den Vorteil, dass ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung von mindestens 15 mm gewährleistet ist, dass beim Versuch des Einsteckens eines Netzteiles, Adapters oder anderen Gerätes kein Kontakt mit den tiefer liegenden stromführenden Metall-Teilen des Steckadapters mehr möglich ist. Sowohl die Steckerstifte für Schutzkontaktstecker, als auch für Eurostecker sind auf eine Länge von ca. 18 mm Länge genormt. Ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung von mindestens 15 mm wird somit die Gefahr von Stromschlägen, insbesondere bei defekten Netzteilen, Geräten und Adaptern mit Eurosteckern ausgeschlossen. Diese Maßnahme hat den weiteren Vorteil, dass Geräte auch nicht teilweise in die Steckplätze eingesteckt werden können, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor einer Fehlanwendung durch unsachgemäßes teilweises Einstecken der Geräte gewährleistet wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sind die Ecken und Kanten der Schutz-Erhöhungen abgerundet. Vorteilhaft an dieser Maßnahme ist die Tatsache, dass die Verletzungsgefahr, vor allem für Kinder, dadurch reduziert und zudem das Auftreten mechanischer Spannungsspitzen an den Schutz-Erhöhungen vermieden wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Steckplätze Schutzkontaktsteckdosen und/oder Eurosteckdosen. Diese Maßnahme ermöglicht den Einsatz des Steckadapters der vorliegenden Erfindung in Ländern, die entsprechende Steckertypen verwenden, wie zum Beispiel Deutschland und fast allen europäischen Ländern, aber auch großen Teile Asiens, Afrikas und Südamerikas.
  • In einer weiteren Ausgestaltung weist der Steckadapter zwei Schutzkontaktsteckdosen mit einer dazwischen liegenden Schutz-Erhöhung auf, wobei sich die Schutz-Erhöhung von einem mittig zwischen den beiden Schutzkontaktsteckdosen liegenden Punkt maximaler Höhe mit einem (z. B. stetig) abfallenden Höhenverlauf und angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen bis mindestens zu den Symmetrieebenen der Schutzkontaktsteckdosen erstreckt. Diese Ausgestaltung bietet eine sehr robuste Form der Schutz-Erhöhung eines Doppelsteckadapters.
  • In einer weiteren Ausgestaltung weist der Steckadapter drei Schutzkontaktsteckdosen mit einer Schutz-Erhöhung auf, wobei sich die Schutz-Erhöhung mit einer konstanten Höhe um die mittlere Schutzkontaktsteckdose und anschließend mit einem (z. B. stetig) abfallenden Höhenverlauf und angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen bis mindestens zu den Symmetrieebenen der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen erstreckt. Diese Ausgestaltung schränkt die mittlere Schutzkontaktsteckdose insofern ein, als dass diese nur mit Steckern belegt werden kann, die einen geraden Kabelzugang aufweisen. Das teilweise Einstecken von Steckern mit seitlichem Kabelzugang ist eine mögliche, jedoch unsachgemäße Art, bei Platzmangel die Steckplätze doch noch nutzen zu können. Dies kann allerdings zur mechanischen Überbeanspruchung der Steckplätze und der Stecker führen. Durch die spezifische Form der Schutz-Erhöhung wird somit verhindert, dass Stecker mit seitlichem Kabelzugang auch nicht teilweise in den mittleren Steckplatz eingesteckt werden können.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sind die drei Schutzkontaktsteckdosen derart orientiert, dass die Symmetrieebenen parallel und um einem Winkel von 45° gedreht angeordnet sind. Ferner weist die Schutz-Erhöhung Einbuchtungen auf, wobei die Einbuchtungen mittig zu den Kontaktöffnungen angeordnet sind und orthogonal zu den Symmetrieebenen verlaufen. Durch diese Maßnahme ist es möglich, alle Steckplätze mit Steckern zu belegen, die einen seitlichen Kabelzugang aufweisen, ohne dass diese sich gegenseitig behindern.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand ausgewählter Ausführungsbeispiele in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht eines dem Stand der Technik gemäßen Steckadapters,
  • 2 eine Draufsicht eines weiteren dem Standes der Technik gemäßen Steckadapters,
  • 3 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit gekennzeichneten Randbereichen,
  • 4 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters,
  • 5 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit verbundenen Schutz-Erhöhungen,
  • 6 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit teilweise gedrehten Steckplätzen,
  • 7 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters gemäß 4,
  • 8 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters gemäß 5, wobei die Schutz-Erhöhungen unterschiedliche Höhenverläufe aufweisen,
  • 9 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit zwei Schutzkontaktsteckdosen,
  • 10 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters gemäß 9,
  • 11 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit drei Schutzkontaktsteckdosen,
  • 12 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters gemäß 11,
  • 13 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Steckadapters mit drei gedrehten Schutzkontaktsteckdosen,
  • 14 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Steckadapters gemäß 13, und
  • 15 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Steckadapters für die Stecker-Typen A und B.
  • In 1 ist eine aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 92 02 389.4 bekannte Ausführungsform eines Steckadapters 1 dargestellt, an dessen im Wesentlichen rechteckförmiger Gehäuseoberseite 2 eine Schutzkontaktsteckdose 3 und zwei Eurosteckdosen 4 angeordnet sind. Die Steckdosen 3, 4 weisen jeweils ein Kontaktöffnungspaar 5 auf. Die Schutzkontaktsteckdose 3 ist im Bereich eines Vorderseitenrands 6 und die beiden Eurosteckdosen 4 daneben parallel zueinander angeordnet. Die Steckdosen sind dabei derart orientiert, dass die Kontaktöffnungspaare 5 parallel zum Vorderseitenrand 6 angeordnet sind.
  • Von der Gehäuseoberseite 2 steht eine Schutz-Erhöhung 7 vor. Die Schutz-Erhöhung 7 besteht aus zwei hervorstehenden, im Wesentlichen viertelkreisförmigen Rippen 7, die in der Nähe der Schutzkontaktbuchse 3 auf der den Eurosteckdosen 4 gegenüberliegenden Seite, d. h. zwischen der Schutzkontaktsteckdose 3 und dem Vorderseitenrand 6, in den Eckbereichen der Gehäuseoberseite 2 angeordnet sind.
  • Ein mit gestrichelten Linien schematisch dargestelltes Steckernetzteil 8 veranschaulicht die Möglichkeit des ungehinderten direkten Einsteckens eines Steckernetzteils 8 oder eines beliebigen Gerätes, das keine abgehende Stromleitung für die Steckdose aufweist.
  • 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines bekannten Steckadapters 1. Dieser ist analog zu dem in 1 abgebildete Steckadapter 1 aufgebaut mit dem einzigen Unterschied, dass der Steckadapter 1 aus 2 vier (statt zwei) parallel angeordnete Eurosteckdosen 4 aufweist. Drei Steckernetzteile 8 sind im eingesteckten Zustand gestrichelt dargestellt.
  • Wie aus 1 und 2 ersichtlich ist, bieten die bekannten Steckadapter 1 die Möglichkeit, schwere Steckernetzteile 8 sowie andere Geräte, die keine abgehende Stromleitung für die Steckdose aufweisen, in die Steckdosen 3, 4 einzustecken, wodurch die eingangs beschriebenen Probleme mechanischer und elektrischer Überlastung auftreten können.
  • In den 3 bis 15 sind unterschiedliche Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Steckadapter gezeigt, die jeweils mit der Bezugsziffer 10 versehen sind. Der Steckadapter 10 weist in allen gezeigten Ausführungsbeispielen der 3 bis 15 ein langgestrecktes Gehäuse 12 mit zwei im Wesentlichen parallelen Seiten 14, 16 und zwei abgerundete Seiten 18, 20 auf. An der Gehäuseoberseite 22 des Gehäuses 12 sind Steckplätze 24 und an der Gehäuseunterseite 26 ein Stecker 28 angeordnet. Die Steckplätze 24 weisen jeweils mindestens zwei Kontaktöffnungen 30 auf. Diese Ausgestaltungsmerkmale sind beispielhaft zu verstehen und für die vorliegende Erfindung keine zwingenden Merkmale.
  • 3 zeigt die Form des Gehäuses 12 eines erfindungsgemäßen Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist an seiner Gehäuseoberseite 22 zwei Schutzkontaktsteckdosen 24a, b und eine Eurosteckdose 24c auf. Die erste Schutzkontaktsteckdose 24a ist im Bereich der ersten abgerundeten Seite 18 und die Eurosteckdose 24c im Bereich der zweiten abgerundeten Seite 20 angeordnet. Die zweite Schutzkontaktsteckdose 24b ist mittig zwischen der ersten Schutzkontaktsteckdose 24a und der Eurosteckdose 24c angeordnet.
  • Durch die Kontaktöffnungen 30 der Steckplätze 24 verläuft jeweils eine Symmetrieebene 32, die als Strichpunktlinie dargestellt ist. Die Steckplätze 24 sind derart orientiert, dass die Symmetrieebenen 32 orthogonal zu den parallelen Seiten 14, 16 verlaufen.
  • Neben den Steckplätzen 24 sind jeweils zwei gegenüberliegende Randbereiche 34 schraffiert gekennzeichnet. Die Randbereiche 34 verlaufen angrenzend an die Steckplätze 24 und erstrecken sich, ausgehend von der Symmetrieebene 32 des jeweiligen Steckplatzes 24, symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich 36 von ±20° um die Symmetrieebenen 32.
  • Zur Veranschaulichung der Randbereiche 34 weist 3 zusätzlich zwei, in einem Winkel von ±20° um die jeweilige Symmetrieebene 32 verlaufende Begrenzungsebenen 38 auf Die Begrenzungsebenen 38 definieren die Grenzen der Randbereiche 34.
  • 4 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist Schutz-Erhöhungen 40 in den Randbereichen 34 der Steckplätze 24 auf. Die Schutz-Erhöhungen 40 verlaufen angrenzend an die Steckplätze 24 und erstrecken sich jeweils über den gesamten Winkelbereich 36 von ±20° und annähernd bis zur Hälfte der Randbereichsbreite. Durch die gezielte Positionierung der Schutz-Erhöhungen 40 in den definierten Randbereichen 34 kann das direkte Einstecken von Geräten, insbesondere Steckernetzteilen, die keine abgehende Leitung für die Steckdose aufweisen, in die Steckplätze 24 mechanisch verhindert werden.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckadapters 10 ist in 5 gezeigt. Die Schutz-Erhöhungen 40 sind innerhalb und außerhalb der Randbereiche 34 angeordnet. In den Randbereichen 34a der Schutzkontaktsteckdose 24a erstreckt sich jeweils eine Schutz-Erhöhung 40a von der Symmetrieebene 32a in Richtung der abgerundeten Seite 18 in einem Winkelbereich 36 von 20°. Eine weitere, quadratförmige Schutz-Erhöhung 40a, b ist außerhalb der Randbereiche 34a, b zwischen den beiden Schutzkontaktsteckdosen 24a, b angeordnet. Die Schutzkontaktsteckdose 24b und die Eurosteckdose 24c weisen eine gemeinsame Schutz-Erhöhung 40b, c auf. Die Schutz-Erhöhung 40b, c erstreckt sich über den gesamten Zwischenbereich 42 der Schutzkontaktsteckdose 24b und der Eurosteckdose 24c bis zu den Randbereichen 34b, c über den gesamten Winkelbereich 36 von ±20°. Die Breite der Schutz-Erhöhungen 40 entspricht annähernd der Hälfte der Randbereichsbreite.
  • Die Anordnung der Schutz-Erhöhungen 40a, b; 40b, c außerhalb der Randbereiche 34 bietet einen umfangreicheren mechanischen Schutz dahingehend, dass das Einstecken von nicht genormten Steckern bzw. Steckerkonfigurationen verhindert werden kann. Zudem hat das Verbinden der Schutz-Erhöhungen 40b, c den Vorteil, dass die Steifigkeit und Festigkeit der Schutz-Erhöhungen 40b, c deutlich zunimmt, wodurch die Robustheit des Steckadapters begünstigt wird.
  • Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckadapters 10 mit unterschiedlich orientierten Steckplätzen 24 zeigt 6. Die Symmetrieebene 32a des Schutzkontaktsteckers 24a ist in einem Winkel von 45° und die Symmetrieebene 32b des Schutzkontaktsteckers 24b parallel zu den parallelen Seiten 14, 16 angeordnet. Die Symmetrieebene 32c des Eurosteckers 24c verläuft orthogonal zu den parallelen Seiten 14, 16. Die Steckplätze 24 weisen in ihren Randbereichen 34 Schutz-Erhöhungen 40 auf. Die Schutz-Erhöhungen 40 erstrecken sich dabei über den gesamten Winkelbereich 36 von ±20°. Die im Bereich der parallelen Seite 14 angeordnete Schutz-Erhöhung 40a ist mit der in Richtung der ersten abgerundeten Seite 18 zeigenden Schutzerhöhung 40b verbunden.
  • Vorteilhaft an dieser Ausgestaltungsform ist die Tatsache, dass, wenn die Verbraucher verteilt um den Steckadapter positioniert sind, die Kabel von Steckern mit seitlichem Kabelzugang nicht stark gebogen werden und dadurch Kabelknicke vermieden werden.
  • 7 zeigt eine Seitenansicht des in 4 gezeigten Steckadapters 10. Der Steckadapter 10 weist an seiner Gehäuseunterseite 26 einen Schutzkontaktstecker 30 und an seiner Gehäuseoberseite 22 Schutz-Erhöhungen 40 mit einem sich ändernden Höhenverlauf auf. Zudem weisen die Schutz-Erhöhungen 40 abgerundeten Ecken und Kanten auf.
  • Durch den sich ändernden Höhenverlauf der Schutz-Erhöhungen 40 wird die Möglichkeit geschaffen, Netzteile und Geräte einer bestimmten Bauform in die Steckplätze 24 einstecken zu können. Die abgerundeten Ecke und Kanten reduzieren dabei die Verletzungsgefahr für Kinder und vermeiden das Auftreten mechanischer Spannungsspitzen an den Schutz-Erhöhungen 40.
  • In 8 ist die Ausführungsform des Steckadapters 10 gemäß 5 in Seitenansicht dargestellt. Die Schutz-Erhöhungen 40 weisen unterschiedliche Höhen auf. Die Schutz-Erhöhungen 40a, b der Schutzkontaktsteckdosen 24a, b erstrecken sich bis zu einer Höhe H von 15 mm, während die Schutz-Erhöhung 40c der Eurosteckdose 24c eine Höhe H* von mindestens 15 mm aufweist.
  • Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass ab einer Höhe der Schutz-Erhöhung von mindestens 15 mm gewährleistet ist, dass beim Versuch des Einsteckens eines Netzteiles, Adapters oder anderen Gerätes kein Kontakt mit den tiefer liegenden stromführenden Metall-Teilen des Steckadapters mehr möglich ist. Dadurch wird die Gefahr von Stromschlägen, insbesondere bei defekten Netzteilen, Geräten und Adaptern mit Eurosteckern ausgeschlossen. Außerdem können Geräte auch nicht teilweise in die Steckplätze 24 eingesteckt werden, wodurch ein zusätzlicher Schutz vor einer Fehlanwendung des unsachgemäßen, teilweisen Einsteckens der Geräte gewährleistet wird.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckadapters 10 zeigen 9 und 10. Der Steckadapter 10 weist zwei Schutzkontaktsteckdosen 24 auf. Die Symmetrieebenen 32 der Schutzkontaktsteckdosen 24 verlaufen orthogonal zu den parallelen Seiten 14, 16.
  • Wie aus 9 ersichtlich ist, weist der Schutzkontaktstecker 10 eine einzige Schutz-Erhöhung 40 auf. Die Schutz-Erhöhung 40 erstreckt sich über den gesamten Zwischenbereich 42 entlang der Schutzkontaktsteckdosen 24 bis über die Symmetrieebenen 32 der beiden Schutzkontaktsteckdosen 24a. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 im Zwischenbereich 42 eine Verjüngung auf.
  • Den Höhenverlauf der Schutz-Erhöhung 40 zeigt 10. Die Schutz-Erhöhung 40 verläuft von einem mittig zwischen den beiden Schutzkontaktsteckdosen 24 liegenden Punkt 44 maximaler Höhe (stetig) abfallend, wobei die maximale Höhe H* mindestens 15 mm beträgt.
  • Diese Ausgestaltung bietet eine sehr bruchfeste und robuste Form der Schutz-Erhöhung 40 eines Doppelsteckadapters.
  • Ein ähnliches Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckers 10 wie in 9 und 10 dargestellt ist, jedoch mit drei Schutzkontaktsteckdosen, zeigen 11 und 12. Die Schutz-Erhöhung 40 umschließt dabei die mittlere Schutzkontaktsteckdose 24b und erstreckt sich angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen 24a, c bis über die Symmetrieebenen 32a, c der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen 24a, c. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 in den Zwischenbereichen 42 jeweils eine Verjüngung auf. Wie aus 12 ersichtlich ist, weist die Schutz-Erhöhung 40 im Bereich um die mittleren Schutzkontaktsteckdose 24b eine konstante Höhe H* von mindestens 15 mm auf und daran anschließend einen (stetig) abfallenden Höhenverlauf.
  • Diese Ausführungsform verhindert das teilweise Einstecken von Steckern mit seitlichem Kabelzugang in den mittleren Steckplatz 24b, was eine mögliche, jedoch unsachgemäße Art der Steckplatznutzung ist, da daraus eine mechanische Überbeanspruchung der Steckplätze 24 und der Stecker resultieren kann.
  • Die Ausführungsform des in den 13 und 14 gezeigten Steckadapters 10 weist ebenfalls drei Schutzkontaktsteckdosen 24 und eine Schutz-Erhöhung 40 auf, die sich um die mittlere Schutzkontaktsteckdose 24b und bis über die Symmetrieebenen 32a, c der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen 24a, c erstreckt. Die Schutzkontaktsteckdosen 24 sind jedoch derart orientiert, dass ihre Symmetrieebenen 32 in einem Winkel von 45° zu den parallelen Seiten 14, 16 angeordnet sind. Zudem weist die Schutz-Erhöhung 40 Einbuchtungen 46 auf. Die Einbuchtungen 46 sind dabei mittig zu den Kontaktöffnungen 30 angeordnet und verlaufen orthogonal zu den Symmetrieebenen 32. Dadurch können alle Steckplätze mit Steckern belegt werden, die einen seitlichen Kabelzugang aufweisen, ohne dass diese sich gegenseitig behindern.
  • Anders als bei den bisher dargestellten Steckadaptern 10, weist der in 15. gezeigte Steckadapter 10 zwei Steckplätze 24 für die hauptsächlich im nordamerikanischen Kontinent verwendeten Stecker-Typen A und B auf. Die Steckplätze 24 weisen zwei im Wesentlichen rechteckförmige, parallel zueinander angeordnete Kontaktöffnungen 30 und eine halbkreisförmige, versetzt dazwischen angeordnete Kontaktöffnung 30'. Wie aus der 15 ersichtlich ist, weist der Steckadapter 10 an den Steckplätzen 24 angeordnete Schutz-Erhöhungen 40 auf.
  • Diese Maßnahme ermöglicht den Einsatz des Steckadapters 10 der vorliegenden Erfindung auch in Ländern, die entsprechende Steckertypen verwenden, wie zum Beispiel Nordamerika und großen Teilen Südamerikas, wobei daraus ebenfalls ersichtlich wird, dass Steckplätze 24 für beliebige Stecker-Typen durch eine entsprechende Positionierung und Form der Schutz-Erhöhungen 40 mechanisch geschützt werden können.
  • Es sei angemerkt, dass der Schutzkontaktstecker 28 einer beliebigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckadapters 10 eine beliebige Orientierung aufweisen kann. Vorzugsweise ist der Steckadapter 28 jedoch derart orientiert, dass das Kontaktstiftpaar 48 parallel oder orthogonal zu den Symmetrieebenen 32 der Steckplätze 24 oder, bei gedrehten Steckplätzen 24 zu den parallelen Seiten 14, 16 angeordnet ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Schutz-Erhöhungen müssen nicht zwingend massive oder miteinander verbundene Stege sein, sondern können grundsätzlich jeweils auch aus mehreren Elementen bestehen, z. B. mehreren Stiften oder Teilstegen. Zudem können die Schutz-Erhöhungen auch Schutz-Kragen sein. Auch die Breite der Schutz-Erhöhungen (in Richtung der Symmetrieebene) ist variabel. Allgemein sollten die Schutz-Erhöhungen mechanisch so stabil ausgestaltet sein, dass der gewünschte Zweck erreicht wird und das Einstecken von z. B. weiteren Steckadaptern sicher verhindert wird und die Schutz-Erhöhungen nicht leicht abbrechen oder sich leicht entfernen lassen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 9202389 U [0005, 0037]

Claims (10)

  1. Steckadapter für Schutzkontaktsteckdosen mit einem Gehäuse (12), einem Schutzkontaktstecker (28), mindestens zwei, Kontaktöffnungen (30) aufweisenden Steckplätzen (24) an einer Gehäuseoberseite (22) und mindestens einer, die Gehäuseoberseite (22) überragenden Schutz-Erhöhung (40) zum Verhindern des Einsteckens von weiteren Steckadaptern in die Steckplätze (24), dadurch gekennzeichnet, dass in zwei gegenüberliegenden Randbereichen (34) des jeweiligen Steckplatzes (24) jeweils mindestens eine Schutz-Erhöhung (40) angeordnet ist, wobei sich die Randbereiche (34) symmetrisch, jeweils in einem Winkelbereich (36) von ±20° um eine durch die Kontaktöffnungen (30) verlaufende Symmetrieebene (32) an diese angrenzend erstrecken.
  2. Steckadapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine weitere Schutz-Erhöhung (40) außerhalb der Randbereiche (34) angeordnet ist.
  3. Steckadapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schutz-Erhöhungen (40) miteinander verbunden sind.
  4. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz-Erhöhungen (40) einen sich ändernden Höhenverlauf aufweisen.
  5. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz-Erhöhungen (40) wenigstens bereichsweise eine Mindesthöhe von 15 mm.
  6. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Ecken und Kanten der Schutzerhöhungen (40) abgerundet sind.
  7. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckplätze (24) Schutzkontaktsteckdosen (24a, b) und/oder Eurosteckdosen (24c) sind.
  8. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckadapter zwei Schutzkontaktsteckdosen (24) mit einer dazwischen liegenden Schutz-Erhöhung (40) aufweist, wobei sich die Schutz-Erhöhung (40) von einem mittig zwischen den beiden Schutzkontaktsteckdosen (24) liegenden Punkt (42) maximaler Höhe mit einem abfallenden Höhenverlauf und angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen (24) bis mindestens zu den Symmetrieebenen (32) der Schutzkontaktsteckdosen (24) erstreckt.
  9. Steckadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckadapter drei Schutzkontaktsteckdosen (24) mit einer Schutz-Erhöhung (40) aufweist, wobei sich die Schutz-Erhöhung (40) mit einer konstanten Höhe um die mittlere Schutzkontaktsteckdose (24b) und anschließend mit einem abfallenden Höhenverlauf und angrenzend an die Schutzkontaktsteckdosen (24a, c) bis mindestens zu den Symmetrieebenen (32a, c) der beiden außen liegenden Schutzkontaktsteckdosen (24a, c) erstreckt.
  10. Steckadapter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Schutzkontaktsteckdosen (24) derart orientiert sind, dass die Symmetrieebenen (32) parallel und um einen Winkel von 45° gedreht angeordnet sind, und dass die Schutz-Erhöhung (40) Einbuchtungen (46) aufweist, wobei die Einbuchtungen (46) dabei mittig zu den Kontaktöffnungen (30) angeordnet sind und orthogonal zu den Symmetrieebenen (32) verlaufen.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9202389U1 (de) 1992-02-25 1992-04-23 Isotronic Dieter Mezger, 7407 Rottenburg Steckadapter für Schutzkontaktsteckdosen

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