DE202008006056U1 - Gurtwickler für eine Verdunkelungsvorrichtung wie einen Rolladen o.dgl. - Google Patents
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Abstract
Gurtwickler für eine Verdunkelungsvorrichtung wie einen Rolladen o. dgl., mit einem Gehäuse (1), mit einer im Gehäuse (1) befindlichen Antriebsanordnung (2) zum motorischen Aufwickeln eines Gurtbands (3) o. dgl. und mit einem Gurtbandeinlauf (4) zum Einführen des Gurtbands (3) o. dgl. in das Gehäuse (1), wobei das Gehäuse (1) eine im wesentlichen flache Formgebung aufweist und entsprechend zwei Flachseiten (5, 6) und vier Schmalseiten (7, 8, 9, 10) aufweist, wobei die Antriebsanordnung (2) einen Antriebsmotor (11), ein dem Antriebsmotor (11) nachgeschaltetes Getriebe (12) und eine dem Getriebe (12) nachgeschaltete Haspel (13) für das Gurtband (3) o. dgl. aufweist, wobei eine Befestigungsanordnung (14) zur Befestigung des Gurtwicklers im montierten Zustand vorgesehen ist, wobei der Gurtwickler sowohl in Unterputz-Montage in einer Mauerwerksausnehmung (15) eines Mauerwerksabschnitts (16) als auch in Aufputz-Montage auf einer Montagefläche (17) eines Mauerwerksabschnitts (16) montierbar ist und wobei die Befestigungsanordnung (14) hierfür Unterputzbefestigungsmittel (18) und Aufputzbefestigungsmittel (19) aufweist,...
Description
- Die Erfindung betrifft Gurtwickler für eine Verdunkelungsvorrichtung wie einen Rolladen o. dgl. gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Der in Rede stehende, motorisch betätigte Gurtwickler findet in weitem Umfang Anwendung für die Nachrüstung, d. h. für den Austausch manuell betätigter Gurtwickler. Hierbei ist in einer ersten Variante der Einbau des motorisch betätigten Gurtwicklers in einer vorhandenen Mauerwerksausnehmung vorgesehen. Eine solche Unterputz-Montage eines Gurtwicklers zeigt beispielsweise die
DE 32 14 235 C3 . - Es sind aber auch Gurtwickler bekannt, die in Aufputz-Montage auf einer Montagefläche eines Mauerwerksabschnitts montierbar sind. Hier ist die Befestigung des Gurtwicklers über eine seiner Flachseiten (
DE 20 2004 016 175 U1 ) sowie über ein Schwenklager (DE 299 21 653 U1 ) bekannt. - Weiter sind Gurtwickler bekannt, die sowohl in Unterputz-Montage als auch in Aufputz-Montage betreibbar sind. Solche Gurtwickler sind entsprechend mit Unterputzbefestigungsmitteln und Aufputzbefestigungsmitteln ausgestattet. Bei der Aufputz-Montage ist der Gurtwickler wie oben angesprochen über eine seiner Flachseiten befestigt.
- Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, den bekannten Gurtwickler derart auszugestalten und weiterzubilden, daß der Betrieb des Gurtwicklers in Aufputz-Montage verbessert wird.
- Das obige Problem wird bei einem Gurtwickler gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
- Wesentlich ist die Überlegung, bei der Aufputz-Montage gegenüber der Unterputz-Montage eine verschwenkte Lage des Gurtwicklers vorzusehen. Hierfür ist die Befestigungsanordnung so getroffen, daß die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende Seite des Gurtwicklers bei der Aufputz-Montage nach oben oder nach unten weist.
- Damit läßt sich zunächst einmal sicherstellen, daß der Gurtbandeinlauf bei geeigneter Auslegung sowohl bei der Unterputz-Montage als auch bei der Aufputz-Montage in unmittelbarer Nähe zu dem Mauerwerksabschnitt angeordnet ist. Dies hat Vorteile nicht nur in optischer Hinsicht, sondern auch hinsichtlich der jeweils herrschenden Hebelverhältnisse.
- Besondere Vorteile zeigt die vorschlagsgemäße Lösung bei einem Gurtwickler mit länglicher Formgebung. Hier ist es bei der bevorzugten Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 vorgesehen, daß der Gurtwickler im Hinblick auf seine längliche Formgebung bei der Unterputz-Montage im wesentlichen horizontal und bei der Aufputz-Montage im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist. Hiermit werden die bei der Unterputz-Montage und bei der Aufputz-Montage zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse optimal ausgenutzt.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
-
1 einen erfindungsgemäßen Gurtwickler in Unterputz-Montage a) in einer Vorderansicht und b) in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, -
2 den Gurtwickler gemäß1 in Aufputz-Montage a) in einer Vorderansicht und b) in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht, -
3 den Gurtwickler gemäß1 in Unterputz-Montage in einer perspektivischen Ansicht und -
4 den Gurtwickler gemäß1 in Aufputz-Montage in einer perspektivischen Ansicht. - Der in der Zeichnung dargestellte Gurtwickler ist vorgesehen für die motorische Betätigung einer Verdunkelungsvorrichtung wie einem Rolladen o. dgl.. Der Gurtwickler ist mit einem Gehäuse
1 sowie mit einer im Gehäuse1 befindlichen Antriebsanordnung2 zum motorischen Aufwickeln eines Gurtbands3 o. dgl. und mit einem Gurtbandeinlauf4 zum Einführen des Gurtbands3 o. dgl. in das Gehäuse1 ausgestattet. Anstelle des Gurtbands3 kann hier auch ein Antriebsseil, eine Antriebskette o. dgl. Anwendung finden. - Das Gehäuse
1 weist eine im wesentlichen flache Formgebung auf mit zwei Flachseiten5 ,6 und mit vier Schmalseiten7 ,8 ,9 ,10 . In diesem Zusammenhang ist der Begriff ”Seite” weit zu verstehen. Dabei handelt es sich jeweils nicht notwendigerweise um eine ebene Fläche. Vielmehr ist mit ”Seite” ein seitlicher, irgendwie gestalteter Bereich des Gurtwicklers gemeint. Die beiden Flachseiten5 ,6 ergeben zusammen mit den vier Schmalseiten7 ,8 ,9 ,10 vorzugsweise ein im weitesten Sinne kastenförmiges Gehäuse1 . - Die Antriebsanordnung
2 des Gurtwicklers weist einen Antriebsmotor11 , ein dem Antriebsmotor11 nachgeschaltetes Getriebe12 und eine dem Getriebe12 nachgeschaltete Haspel13 für das Gurtband3 o. dgl. auf. Die Anordnung von Antriebsmotor11 , Getriebe12 und Haspel13 läßt sich den Darstellungen in den1 und2 entnehmen. Der Gurtwickler weist ferner eine Befestigungsanordnung14 zur Befestigung des Gurtwicklers im montierten Zustand auf. Mit ”Befestigung” ist die Befestigung des Gurtwicklers am jeweiligen Mauerwerksabschnitt gemeint. - Der Gurtwickler ist sowohl in Unterputz-Montage in einer Mauerwerksausnehmung
15 eines Mauerwerksabschnitts16 als auch in Aufputz-Montage auf einer Montagefläche17 eines Mauerwerksabschnitts16 montierbar. Damit ist der vorschlagsgemäße Gurtwickler universell einsetzbar. Für diese universelle Einsetzbarkeit ist die Befestigungsanordnung14 mit Unterputzbefestigungsmitteln18 und mit Aufputzbefestigungsmitteln19 ausgestattet. - Wesentlich ist nun, daß die Befestigungsanordnung
14 so getroffen ist, daß die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende, also dem Benutzer zugewandte Seite7 des Gurtwicklers bei der Aufputz-Montage nach oben oder nach unten weist. Die hiermit verbundenen Vorteile wurden im allgemeinen Teil der Beschreibung erläutert. Die Begriffe ”nach vorne”, ”nach unten” und ”nach oben” sind hier weit zu verstehen und sind nicht auf eine exakte geometrische Ausrichtung in vertikaler oder horizontaler Richtung beschränkt. - Hier und vorzugsweise ist es so, daß der Gurtwickler eine längliche Formgebung aufweist, wobei der Gurtwickler im Hinblick auf seine längliche Formgebung bei der Unterputz-Montage im wesentlichen horizontal (
1 ) und bei der Aufputz-Montage im wesentlichen vertikal (2 ) ausgerichtet ist. - Ein besonders hoher Benutzungskomfort ergibt sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, daß die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende Seite
7 des Gurtwicklers eine Bedienfläche20 für das bedienerseitige Auslösen von Gurtwicklerfunktionen aufweist, die bei der Aufputz-Montage vorzugsweise nach oben weist. Dies läßt sich einer Zusammenschau der1 und2 entnehmen. - Auf eine in den Gurtwickler integrierte Bedienfläche
20 kann aber auch verzichtet werden, nämlich dann, wenn eine Fernsteuerung für das bedienerseitige Auslösen von Gurtwicklerfunktionen vorgesehen ist. Bei dieser Fernsteuerung handelt es sich vorzugsweise um eine Funkfernsteuerung. Denkbar ist auch die Realisierung einer Infrarot-Fernsteuerung. - Einer Zusammenschau der
1 und2 läßt sich entnehmen, daß nur ein einziger Gurtbandeinlauf4 vorgesehen ist, der durch eine schlitzförmige Ausformung im Bereich der Schmalseiten7 ,8 gebildet ist. In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß der Gurtbandeinlauf4 im Übergangsbereich zwischen der bei der Unterputz-Montage nach vorne weisenden Seite7 und der bei der Unterputz-Montage nach oben weisenden Seite8 des Gurtwicklers gelegen ist. Eine Zusammenschau der1 und2 ergibt hier, daß bei dieser Lage des Gurtbandeinlaufs4 auf einfache Weise erreicht werden kann, daß der Gurtbandeinlauf4 sowohl bei der Unterputz-Montage als auch bei der Aufputz-Montage in unmittelbarer Nähe zu dem Mauerwerksabschnitt16 angeordnet ist. Mit ”in unmittelbarer Nähe” ist hier gemeint, daß das Gurtband3 o. dgl. im wesentlichen parallel zum Mauerwerk verlaufen kann. - Es könnte aber auch vorgesehen sein, daß dem Gurtbandeinlauf
4 zwei schlitzförmige Ausformungen zugeordnet sind, wobei die eine schlitzförmige Ausformung bei der Unterputz-Montage und die andere schlitzförmige Ausformung bei der Aufputz-Montage Anwendung finden würde. - Hier und vorzugsweise ist innerhalb des Gehäuses
1 im Bereich des Gurtbandeinlaufs4 eine Umlenkrolle21 vorgesehen, wobei das Gurtband3 von der Haspel13 über die Umlenkrolle21 durch den Gurtbandeinlauf4 hindurch verläuft. Der Darstellung in1 läßt sich entnehmen, daß das Gurtband3 ausgehend von der Haspel13 rechts an der Umlenkrolle21 vorbeiläuft. Der Darstellung in2 läßt sich dagegen entnehmen, daß das Gurtband3 ausgehend von der Haspel13 links an der Umlenkrolle21 vorbeiläuft. Damit ist es so, daß das Gurtband3 bei der Unterputz-Montage und bei der Aufputz-Montage an gegenüberliegenden Seiten der Umlenkrolle21 vorbeiläuft. Um hier ein optimales Aufwickeln des Gurtbands3 auf der Haspel13 sicherzustellen, ist das Gurtband3 bei der Unterputz-Montage und bei der Aufputz-Montage in unterschiedlichen Richtungen aufgewickelt. Entsprechend ist die Haspel13 in unterschiedlichen Richtungen zu betreiben, was ggf. vom Benutzer bei der Installation einzustellen ist. - Den Darstellungen in den
1 und3 läßt sich entnehmen, daß die Unterputzbefestigungsmittel18 im Bereich der bei der Unterputz-Montage nach vorne weisenden Seite7 eine nicht dargestellte Rahmenhalterung und einen zu der Rahmenhalterung korrespondierenden Montagerahmen22 umfassen. Bei der Rahmenhalterung kann es sich um eine Ausformung o. dgl. am Gehäuse1 handeln. Dabei ist es weiter vorzugsweise so, daß bei der Unterputz-Montage der Montagerahmen22 am Mauerwerksabschnitt16 befestigt ist. Hierfür weist der Montagerahmen22 Befestigungsbohrungen25 auf. Auf die Darstellung entsprechender Befestigungsschrauben wurde verzichtet. Mittels der Rahmenhalterung ist der Montagerahmen22 starr mit dem Gurtwickler im übrigen befestigt ist. - Eine Zusammenschau der
1 und2 ergibt, daß der Montagerahmen22 für die Aufputz-Montage (2 ) von der Rahmenhalterung lösbar ist. Dies ist insoweit besonders vorteilhaft, als ein Montagerahmen22 bei der Aufputz-Montage nicht notwendig ist und ggf. sogar nachteilig für den optischen Eindruck des Gurtwicklers sein kann. - Der Gurtwickler kann bei der Aufputz-Montage so an der Montagefläche
17 des Mauerwerksabschnitts16 befestigt sein, daß eine seiner Flachseiten5 ,6 an der Montagefläche17 anliegt. In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist es allerdings vorgesehen, daß der Gurtwickler bei der Aufputz-Montage um eine im we sentlichen vertikale Schwenkachse23 schwenkbar ist und daß die Aufputzbefestigungsmittel19 hierfür ein Schwenkscharnier24 aufweisen. - Für die Realisierung des Schwenkscharniers
24 sind zahlreiche Varianten denkbar. Hier und vorzugsweise weist das Schwenkscharnier24 ein erstes, dem Gehäuse1 o. dgl. zugeordnetes Scharnierteil24a und ein dazu verschwenkbares, der Montagefläche17 des Mauerwerksabschnitts16 zugeordnetes, zweites Scharnierteil24b auf, wobei das zweite Scharnierteil24b Befestigungsbohrungen25 zur Befestigung an der Montagefläche17 des Mauerwerksabschnitts16 aufweist. Auf die Darstellung entsprechender Befestigungsschrauben wurde auch hier verzichtet. Der Darstellung in2b ) läßt sich entnehmen, daß die beiden Scharnierteile24a und24b durch einen Scharnierbolzen24c schwenkbar miteinander gekoppelt sind. Hierdurch ist es ohne weiteres möglich, daß das zweite Scharnierteil24b für die Unterputz-Montage von dem ersten Scharnierteil24a und damit vom Gurtwickler im übrigen lösbar ist. - Der Darstellung in
2b ) läßt sich ferner entnehmen, daß das Schwenkscharnier24 bei der Aufputz-Montage unterhalb des Gurtbandeinlaufs4 angeordnet ist. Dies ist insoweit besonders vorteilhaft, als das Gurtband3 bei der Aufputz-Montage gewissermaßen räumlich entkoppelt von dem Schwenkscharnier24 ist. Dies führt insbesondere zu einer einfache Installation des Gurtwicklers. - Bei einer bevorzugten, hier nicht dargestellten Ausführungsform ist es vorgesehen, daß zum Aufwickeln von Gurtbändern
3 unterschiedlicher Gurtbandbreiten ein Führungseinsatz vorzugsweise auswechselbar anbringbar ist. Hierzu ist vorzugsweise ein Führungsschacht vorgesehen, in den der Führungseinsatz bei Bedarf einschiebbar ist. Dabei ist der Führungseinsatz vorzugsweise länglich ausgebildet und verläuft seitlich entlang des Gurtbands3 , um eine seitliche Führung des Gurtbands3 bei dessen Aufwickeln auf die Haspel13 zu gewährleisten. - Es kann vorteilhaft sein, daß je nach Gurtbandbreite unterschiedliche Führungseinsätze anbringbar bzw. einschiebbar sind. Hier und vorzugsweise ist es allerdings so, daß der Gurtwickler nur auf zwei Gurtbandbreiten einstellbar ist. Für das Aufwickeln des breiteren Gurtbands
3 wird auf das Anbringen des Führungseinsatzes verzichtet, da eine hinreichende seitliche Führung durch das Gehäuse1 o. dgl. bereitgestellt wird. Wenn ein Gurtband3 geringerer Breite ver wendet werden soll, so wird der Führungseinsatz angebracht bzw. in den Führungsschacht eingeführt und stellt somit die gewünschte seitliche Führung bereit. Bei einer solchen Anordnung ist entsprechend ein einziger Führungseinsatz ausreichend. - Bei dem Führungseinsatz kann es sich aber auch um einen Zylinderstift o. dgl. handeln, der nur bei geöffneter Klappe
26 wie erläutert eingeführt werden kann. Eine Fixierung dieses Führungseinsatzes könnte dann allein durch die Klappe27 erfolgen. - Für die Nachrüstbarkeit des Gurtwicklers ist es vorteilhaft, wenn der Gurtwickler solche Abmessungen hat, daß er in die Mauerwerksausnehmung
15 eines für die Handbetätigung ausgelegten Gurtwicklers einsetzbar ist. Vor diesem Hintergrund ist die Anordnung der Antriebskomponenten des Gurtwicklers von besonderer Bedeutung. - Bei der Installation des Gurtwicklers muß der Benutzer das Gurtband
3 durch den Gurtbandeinlauf4 über die Umlenkrolle21 auf die Haspel13 führen. Um die benötigte Zugänglichkeit dieser innerhalb des Gehäuses1 angeordneten Komponenten zu gewährleisten, ist die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende Seite7 zumindest zum Teil als Klappe26 ausgestaltet, die um eine Klappenachse27 schwenkbar ist. Hier und vorzugsweise liegt die Klappenachse27 im Bereich der Umlenkrolle21 . Denkbar ist aber auch, daß die Klappenachse27 im Bereich der gegenüberliegenden Seite angeordnet ist, in Fig. b) also im rechten äußeren Bereich des Gurtwicklers. In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß die Klappe26 nicht nur im wesentlichen plattenförmig ausgestaltet ist, sondern daß sich die Klappe26 in die beiden Flachseiten5 ,6 hineinerstreckt. Dies hat den Vorteil, daß der über die Klappe26 zugängliche Bereich vergrößert wird. - Interessant ist bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel auch die Anordnung der Steuerplatine
28 und der der Bedienfläche20 zugeordneten elektrischen bzw. elektronischen Komponenten. Die Steuerplatine28 erstreckt sich im wesentlichen längs der vertikalen Schwenkachse23 und liegt zwischen dem Schwenkscharnier24 und der Haspel13 . Die der Bedienfläche20 zugeordneten elektrischen bzw. elektronischen Komponenten liegen unmittelbar hinter der Bedienfläche. Eine Kontaktierung zwischen der Steuerplatine28 und der Bedienfläche20 kann über ein Kabel erfolgen. Denkbar ist aber auch, daß sich die Steuerplatine28 über die Umlenkrolle21 hinweg nach oben erstreckt und gewissermaßen an der Umlenkrolle21 vorbeiläuft. Dabei ist es vorzugsweise vorgesehen, daß die Steuerplatine28 zweiteilig ausgestaltet ist. Bei einer solchen Anordnung ist es dann möglich, daß die Bedienfläche20 auf die Steuerplatine28 aufgesteckt wird, ohne daß es einer Kabelverbindung bedarf. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 3214235 C3 [0002]
- - DE 202004016175 U1 [0003]
- - DE 29921653 U1 [0003]
Claims (13)
- Gurtwickler für eine Verdunkelungsvorrichtung wie einen Rolladen o. dgl., mit einem Gehäuse (
1 ), mit einer im Gehäuse (1 ) befindlichen Antriebsanordnung (2 ) zum motorischen Aufwickeln eines Gurtbands (3 ) o. dgl. und mit einem Gurtbandeinlauf (4 ) zum Einführen des Gurtbands (3 ) o. dgl. in das Gehäuse (1 ), wobei das Gehäuse (1 ) eine im wesentlichen flache Formgebung aufweist und entsprechend zwei Flachseiten (5 ,6 ) und vier Schmalseiten (7 ,8 ,9 ,10 ) aufweist, wobei die Antriebsanordnung (2 ) einen Antriebsmotor (11 ), ein dem Antriebsmotor (11 ) nachgeschaltetes Getriebe (12 ) und eine dem Getriebe (12 ) nachgeschaltete Haspel (13 ) für das Gurtband (3 ) o. dgl. aufweist, wobei eine Befestigungsanordnung (14 ) zur Befestigung des Gurtwicklers im montierten Zustand vorgesehen ist, wobei der Gurtwickler sowohl in Unterputz-Montage in einer Mauerwerksausnehmung (15 ) eines Mauerwerksabschnitts (16 ) als auch in Aufputz-Montage auf einer Montagefläche (17 ) eines Mauerwerksabschnitts (16 ) montierbar ist und wobei die Befestigungsanordnung (14 ) hierfür Unterputzbefestigungsmittel (18 ) und Aufputzbefestigungsmittel (19 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsanordnung (14 ) so getroffen ist, daß die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende Seite (7 ) des Gurtwicklers bei der Aufputz-Montage nach oben oder nach unten weist. - Gurtwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurtwickler eine längliche Formgebung aufweist und daß der Gurtwickler im Hinblick auf seine längliche Formgebung bei der Unterputz-Montage im wesentlichen horizontal und bei der Aufputz-Montage im wesentlichen vertikal angeordnet ist.
- Gurtwickler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Unterputz-Montage nach vorne weisende Seite (
7 ) des Gurtwicklers eine Bedienfläche (20 ) für das bedienerseitige Auslösen von Gurtwicklerfunktionen aufweist, die bei der Aufputz-Montage vorzugsweise nach oben weist, oder, daß eine Fernsteuerung, vorzugsweise eine Funkfernsteuerung, für das bedienerseitige Auslösen von Gurtwicklerfunktionen vorgesehen ist und daß eine in den Gurtwickler integrierte Bedienfläche nicht vorgesehen ist. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurtbandeinlauf (
4 ) im Übergangsbereich zwischen der bei der Unterputz-Montage nach vorne weisenden Seite (7 ) und der bei der Unterputz-Montage nach oben weisenden Seite (8 ) des Gurtwicklers gelegen ist, vorzugsweise, daß der Gurtbandeinlauf (4 ) sowohl bei der Unterputz-Montage als auch bei der Aufputz-Montage in unmittelbarer Nähe zu dem Mauerwerksabschnitt (16 ) angeordnet ist. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (
1 ) im Bereich des Gurtbandeinlaufs (4 ) eine Umlenkrolle (21 ) vorgesehen ist und daß das Gurtband (3 ) von der Haspel (13 ) über die Umlenkrolle (21 ) durch den Gurtbandeinlauf (4 ) hindurch verläuft, vorzugsweise, daß das Gurtband (3 ) bei der Unterputz-Montage und bei der Aufputz-Montage an gegenüberliegenden Seiten der Umlenkrolle (21 ) vorbeiläuft. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterputzbefestigungsmittel (
18 ) im Bereich der bei der Unterputz-Montage nach vorne weisenden Seite (7 ) eine Rahmenhalterung und einen zu der Rahmenhalterung korrespondierenden Montagerahmen (22 ) umfassen, vorzugsweise, daß bei der Unterputz-Montage der Montagerahmen (22 ) am Mauerwerksabschnitt (16 ) befestigt ist und mittels der Rahmenhalterung starr mit dem Gurtwickler im übrigen befestigt ist. - Gurtwickler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagerahmen (
22 ) für die Aufputz-Montage von der Rahmenhalterung lösbar ist. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurtwickler bei der Aufputz-Montage um eine im wesentlichen vertikale Schwenkachse (
23 ) schwenkbar ist und daß die Aufputzbefestigungsmittel (19 ) hierfür ein Schwenkscharnier (24 ) aufweisen. - Gurtwickler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkscharnier (
24 ) ein erstes, dem Gehäuse o. dgl. zugeordnetes Scharnierteil (24a ) und ein dazu verschwenkbares, der Montagefläche (17 ) des Mauerwerksabschnitts (16 ) zugeordnetes, zweites Scharnierteil (24b ) aufweist, vorzugsweise, daß das zweite Scharnierteil (24b ) Befestigungsbohrungen (25 ) zur Befestigung an der Montagefläche (17 ) des Mauerwerksabschnitts (16 ) aufweist. - Gurtwickler nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Scharnierteil (
24b ) für die Unterputz-Montage von dem ersten Scharnierteil (24a ) lösbar ist. - Gurtwickler nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkscharnier (
24 ) bei der Aufputz-Montage unterhalb des Gurtbandeinlaufs (4 ) angeordnet ist. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufwickeln von Gurtbändern (
23 ) unterschiedlicher Gurtbandbreiten ein Führungseinsatz vorzugsweise auswechselbar anbringbar ist, der eine seitliche Führung des Gurtbandes (3 ) bei dessen Aufwickeln auf die Haspel (13 ) gewährleistet. - Gurtwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurtwickler solche Abmessungen hat, daß er in die Mauerwerksausnehmung (
15 ) eines für die Handbetätigung ausgelegten Gurtwicklers einsetzbar ist.
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