DE202008005345U1 - Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung an einer komprimierbaren Verkleidung, die eine Trägerstruktur bedeckt - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung
zur Befestigung einer Einrichtung auf einer komprimierbaren Verkleidung
(3), die eine Trägerstruktur
(2) bedeckt, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens aufweist:
– eine Presshülse (10), die dazu bestimmt ist, sich in eine auf der Trägerstruktur (2) ausgeführte Bohrung einzuführen,
– eine Distanzstück-Zugstange (7) einer Länge geringfügig größer als die Dicke der komprimierbaren Verkleidung, wobei diese Zugstange (7) an einem ihrer Enden Mittel zur Befestigung auf der Presshülse (10) und an ihrem anderen Ende einen Kopf (12) aufweist, vor dem eine Verriegelungsausbildung (25) liegt, die in einem vorbestimmten axialen Abstand zum Scheitel des Kopfes (12) angeordnet ist,
– eine Befestigungsplatine (6), die mit mindestens einer Bohrung versehen ist, durch die die Distanzstück-Zugstange (7) eingeführt wird, wobei die Dicke dieser Platine (6) im Wesentlichen gleich dem oder größer als der axiale Abstand ist,
– Verriegelungsmittel, die geeignet sind, um mit der Verriegelungsausbildung (25) zusammenzuwirken, um mit dem Kopf...
– eine Presshülse (10), die dazu bestimmt ist, sich in eine auf der Trägerstruktur (2) ausgeführte Bohrung einzuführen,
– eine Distanzstück-Zugstange (7) einer Länge geringfügig größer als die Dicke der komprimierbaren Verkleidung, wobei diese Zugstange (7) an einem ihrer Enden Mittel zur Befestigung auf der Presshülse (10) und an ihrem anderen Ende einen Kopf (12) aufweist, vor dem eine Verriegelungsausbildung (25) liegt, die in einem vorbestimmten axialen Abstand zum Scheitel des Kopfes (12) angeordnet ist,
– eine Befestigungsplatine (6), die mit mindestens einer Bohrung versehen ist, durch die die Distanzstück-Zugstange (7) eingeführt wird, wobei die Dicke dieser Platine (6) im Wesentlichen gleich dem oder größer als der axiale Abstand ist,
– Verriegelungsmittel, die geeignet sind, um mit der Verriegelungsausbildung (25) zusammenzuwirken, um mit dem Kopf...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung an einer komprimierbaren Verkleidung, die eine Trägerstruktur wie zum Beispiel ein Trapezblech oder einen anderen steifen Dachbelagträger bedeckt, der auf ein Tragwerk montiert ist.
- Sie betrifft insbesondere, aber nicht ausschließlich, die Befestigung von Einrichtungen wie zum Beispiel Solarpaneelen, zum Beispiel photovoltaischen Solarpaneelen, an einem mit einer Wärmeisolationsverkleidung versehenen Dachbelag.
- Allgemein ist bekannt, dass die Befestigung von Einrichtungen an einem Dachbelag, der von einer Schicht aus komprimierbarem Stoff bedeckt ist, viele Probleme aufwirft, wenn man eine Veränderung der Wärmeisolationseigenschaften und der mechanischen Festigkeit der Schicht vermeiden möchte.
- So kann nicht in Betracht gezogen werden, die Einrichtung direkt auf den Dachbelag zu schrauben, da dieses Festziehen lokal ein Zusammendrücken des komprimierbarem Stoffs und somit eine Verringerung der Wärmeisolation bewirken würde.
- Außerdem ist ein Beenden des Schraubvorgangs genau in dem Moment, in dem die Schraube beginnt, einen Druck auf die Schicht aus komprimierbarem Stoff auszuüben, auch nicht akzeptabel.
- Diese Schicht wäre nämlich dem Gewicht der Einrichtung ausgesetzt und würde schließlich lokal komprimiert. Dieser Nachteil wird besonders wichtig in dem Fall, in dem ein Techniker in der Nähe der oder auf der Einrichtung gehen muss: In diesem Fall würde das Gewicht des Technikers demjenigen der Einrichtung hinzugefügt, was ein Durchlöchern der Schicht aus komprimierbarem Stoff erzeugt.
- Zu diesen Nachteilen fügen sich diejenigen hinzu, die insbesondere durch den Wind erzeugt werden: Da sie dem Wind eine Angriffsfläche bietet, verschiebt die Einrichtung sich entlang der Befestigungsschraube, indem sie abwechselnd entweder am Kopf der Schraube oder auf der Schicht aus komprimierbarem Stoff in Anschlag kommt, sogar nach dessen Zusammendrücken auf dem darunter liegenden Dachbelag.
- Es ist klar, dass diese Lösung nicht akzeptabel ist und vom Fachmann abgelehnt wird.
- Die Erfindung hat also insbesondere zum Ziel, diesen Nachteil mit Hilfe einer Befestigungsvorrichtung zu beheben, die es ermöglicht, eine wirksame Befestigung der Einrichtung zu gewährleisten, ohne dass diese einen Druck ausüben kann, der die Schicht aus komprimierbarem Stoff verformen oder sogar beschädigen kann, selbst in dem Fall, in dem die Einrichtung selbst einer Einwirkung von außen ausgesetzt ist.
- Zu diesem Zweck schlägt sie eine Befestigungsvorrichtung vor, die mindestens verwendet:
- – eine Presshülse, die dazu bestimmt ist, in eine auf der Trägerstruktur ausgeführte Bohrung eingeführt zu werden,
- – eine Distanzstück-Zugstange einer Länge geringfügig größer als die Dicke der komprimierbaren Verkleidung, wobei diese Zugstange an einem ihrer Enden Mittel zur Befestigung auf der Presshülse und an ihrem anderen Ende einen Kopf aufweist, vor dem eine Verriegelungsausbildung liegt, die in einem vorbestimmten axialen Abstand zum Kopf angeordnet ist,
- – eine Befestigungsplatine, die mit mindestens einer Bohrung versehen ist, durch die die Distanzstück-Zugstange eingeführt wird, wobei die Dicke dieser Platine im Wesentlichen gleich dem oder größer als der axiale Abstand ist,
- – Verriegelungsmittel, die geeignet sind, um mit der Verriegelungsausbildung zusammenzuwirken, um mit dem Kopf der Zugstange eine axiale Verriegelung in beiden Richtungen der Befestigungsplatine durchzuführen.
- Vorteilhafterweise kann die Verriegelungsausbildung des Kopfes der Distanzstück-Zugstange aus einer Ringnut bestehen. In diesem Fall können die Verriegelungsmittel eine Klammer aufweisen, die zwei elastische Arme hat, die miteinander über eines ihrer Enden verbunden und natürlich voneinander um einen Abstand entfernt sind, der gleich dem oder kleiner als der Durchmesser des Bodens der Ringnut ist, in die sie eingeführt werden.
- Diese Klammer kann auf der Seite der Verbindung der zwei Arme einen ersten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt einer Länge im Wesentlichen gleich der Dicke der Befestigungsplatine aufweisen, wobei auf diesen ersten Abschnitt ein zweiter im rechten Winkel umgebogener Abschnitt folgt, der sich parallel zu den zwei Armen in Richtung ihrer freien Enden erstreckt.
- Auch kann jeder der Arme der Klammer auf der Seite seines freien Endes einen dritten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt mit einer Länge im Wesentlichen gleich der Dicke der Befestigungsplatine aufweisen, wobei auf diesen dritten Abschnitt ein vierter im rechten Winkel umgebogener Abschnitt geringer Länge, vorzugsweise lotrecht zur Längsachse der Arme, folgt. Dieser dritte und vierte Abschnitt sind dazu bestimmt, in eine Bohrung eingeführt zu werden, die in der Befestigungsplatine an einer Stelle hergestellt ist, die sich entgegengesetzt zu einem Rand bezüglich der Bohrung befindet, in die die Distanzstück-Zugstange eingeführt wird. Die Länge des Abschnitts der Arme zwischen dem ersten und dem dritten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt ist im Wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem Rand und der zweiten Bohrung.
- Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung als nicht einschränkendes Beispiel unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine auseinander gezogene Perspektivansicht, die das Prinzip der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf ein Trapezblech des Dachbelags eines Gebäudes veranschaulicht, der mit einer isolierenden Verkleidung bedeckt ist; -
2 einen axialen Schnitt durch die in1 veranschaulichte Vorrichtung im zusammengebauten Zustand; -
3 eine schematische Perspektivansicht der Vorrichtung im zusammengebauten Zustand, die das Prinzip der Verriegelung der Befestigungsplatine an der Distanzstück-Zugstange veranschaulicht; -
4 eine Perspektivansicht einer Schablone, die dazu dient, die Bohrungen durchzuführen, die den Durchgang der Distanzstück-Zugstangen erlauben, die die Befestigung der Vorrichtung auf der Einheit aus Verkleidung und Dachbelag gewährleisten; - die
5 und6 schematische Darstellungen, die das allgemeine Prinzip einer Pressmutter veranschaulichen, von dem Typ, wie sie in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet wird, vor dem Einpressen (5 ) und während des Einpressens (6 ). - In dem in diesen Zeichnungen veranschaulichten Beispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auf einen Dachbelag
1 montiert, der ein Trapezblech2 aufweist, das Rippen hat und mit einer Schicht eines komprimierbaren Isolierstoffs3 bedeckt ist, wie zum Beispiel Glaswolle oder Steinwolle, die außen von einer Dichtungsmembran4 bedeckt ist. - Die auf dem Dachbelag zu befestigende Einrichtung kann aus einem Solarpaneel (nicht dargestellt) bestehen, das mit Mitteln (Bohrungen
5 ) versehen ist, die seine Befestigung auf einer Befestigungsplatine6 erlauben, die Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, die selbst dazu bestimmt ist, am Trapezblech2 des Dachbelags1 (oder sogar auf darunter liegenden Tragwerkelementen) befestigt zu werden. - Zu diesem Zweck verwendet die Befestigungsvorrichtung Distanzstück-Zugstangen
7 , die aus Metallstangen bestehen, die zum Beispiel aus rostfreiem Stahl hergestellt werden und an jedem ihrer Enden ein Gewinde8 ,9 aufweisen, nämlich: - – ein
erstes Gewinde
8 , das dazu bestimmt ist, in einer Pressmutter10 befestigt zu werden, die in eine Bohrung11 eingeführt wird, die in dem Trapezblech hergestellt ist, - – ein
zweites Gewinde
9 , auf das eine Mutter12 kommen kann, die sich in eine in der Befestigungsplatine6 vorgesehene Bohrung13 einfügt, und das so gestaltet ist, dass es aufgrund der Zusammenwirkung einer Klammer14 oder eines Verriegelungskeils eine axiale Blockierung der Mutter12 in beiden Richtungen auf der Befestigungsplatine6 gewährleistet. - Im in den
1 bis3 dargestellten Beispiel wurde der Dachbelag1 schematisch in Form eines Elementarblocks von parallelepipedischer Form dargestellt, dessen Oberseite und Unterseite aus Elementarabschnitten eines Trapezblechs2 bzw. einer Dichtungsmembran4 bestehen, und dessen Zwischenvolumen von einer Schicht aus Isolierstoff3 wie Glaswolle oder Steinwolle gebildet wird. - Die Befestigungsplatine
6 besteht hier aus einem relativ dicken Aluminiumflachstab, der die Form eines rechteckigen Bands mit einer Breite gleich derjenigen des Elementarblocks hat und von dem nur ein Ende dargestellt ist. - Diese Platine
6 weist in Höhe dieses Endes eine aus vier Hauptbohrungen13 geformte Einheit auf, die symmetrisch bezüglich ihrer Längssymmetrieebene angeordnet sind, wobei diese Bohrungen13 in den Ecken eines Quadrats angeordnet sind, dessen Seiten sich paarweise parallel zu den Rändern der Platine6 erstrecken. - Außerdem weist diese Platine
6 zwei Nebenbohrungen20 ,21 auf, deren Achsen in der Längssymmetrieebene verlaufen und die in halbem Abstand zu den Paaren von Bohrungen13 angeordnet sind. - Diese Platine
6 weist außerdem Mittel zur Befestigung von photovoltaischen Paneelen (hier die Bohrungen5 für eine Befestigung durch Schraubverbindung) sowie ggf. eine oder mehrere andere Einheiten von Hauptbohrungen13 zur Befestigung der Platine6 am Dachbelag1 (nicht dargestellt) auf. - Die Hauptbohrungen
13 sind dazu bestimmt, den Durchgang der Distanzstück-Zugstangen7 durch Bohrungen zu ermöglichen, die in der Membran4 , der Schicht aus Isolierstoff3 und dem Trapezblech2 ausgeführt sind. - Die Pressmutter
10 , die in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendet wird, kann vom klassischen Typ sein und wie in den5 und6 veranschaulicht eine rohrförmige Muffe16 aus verformbarem Werkstoff aufweisen, die einen Bund17 an einem ihrer Enden und eine Innenfläche mit Gewinde aufweist. - Diese rohrförmige Muffe
16 ist dazu bestimmt, sich in eine Bohrung11 einzufügen, die in dem Bauteil ausgeführt ist, in das man die Mutter10 einpressen will, hier auf dem Trapezblech2 des Dachbelags1 , wobei die axiale Länge der Muffe16 sehr viel größer ist als die Dicke des Trapezblechs2 . - Das Einpressen der Mutter in das Trapezblech
2 erfolgt mit Hilfe eines Pressgeräts, das eine Stange18 verwendet, deren Ende einen Gewindekopf19 aufweist, der dazu bestimmt ist, in die rohrförmige Muffe16 bis zu ihrem dem Bund17 entgegengesetzten Ende (6 ) eingeschraubt zu werden. - Diese Stange
18 geht durch ein rohrförmiges Element20 , dessen unteres Ende auf dem Bund17 aufliegt. Natürlich haben die Stange18 und das rohrförmige Element20 eine größere Länge als die Dicke der Schicht aus Isolierstoff3 . - Außerdem weist das Pressgerät einen Mechanismus (nicht dargestellt) auf, der es ermöglicht, auf die Stange
18 eine Zugkraft F1 auszuüben, die auf dem rohrförmigen Element20 eine Widerstandskraft F2 erzeugt, die auf den Kragen17 der Muffe16 angewendet wird. - Diese Zugkraft F1 erzeugt auf der rohrförmigen Muffe
16 , die vom rohrförmigen Element20 zurückgehalten wird, eine radial vorstehende ringförmige Verformung21 (6 ), die ein Pressen auf der Seite des Trapezblechs2 entgegengesetzt zum Bund17 erzeugt. - Dadurch wird die Pressmutter
10 axial in beiden Richtungen auf dem Trapezblech2 verriegelt. - Dann wird die Stange
18 vom Pressgerät abgeschraubt. - Es wird dann möglich, die Distanzstück-Zugstange
7 in die Mutter10 zu schrauben, die gerade eingepresst wurde. Man wiederholt dann diesen Vorgang für die vier Distanzstück-Zugstangen7 , die dazu dienen, die Befestigung der Befestigungsplatine6 auf dem Dachbelag1 zu gewährleisten. - In diesem Beispiel hat die im oberen Bereich der Distanzstück-Zugstangen vorgesehene Mutter
12 eine konische Form, die zwei aufeinander folgende Konusteilstücke23 ,24 aufweist, die voneinander durch eine Ringnut25 getrennt sind, wobei die große Basis des zweiten Teilstücks24 einen größeren Durchmesser als derjenige der kleinen Basis des ersten Teilstücks23 , aber kleiner als derjenige seiner großen Basis hat. - Die Höhe des ersten Konusteilstücks
23 ist geringer als die Höhe der Befestigungsplatine6 und fügt sich in eine konische Bohrung13 der Platine ein, die die gleiche Konusform hat. Die Öffnung mit kleinerem Durchmesser dieser Bohrung hat einen Querschnitt im Wesentlichen gleich dem Querschnitt der kleinen Basis des ersten Teilstücks23 . - Die große Basis des ersten Teilstücks
23 hat eine Ausbildung26 , um das Schrauben der Distanzstück-Zugstange7 mit Hilfe eines geeigneten Werkzeugs (zum Beispiel eines Schlüssels) zu erlauben. - Aufgrund dieser Maßnahmen kommt am Ende des Schraubvorgangs der Distanzstück-Zugstange
7 in die Pressmutter10 die konische Seite auf die konische Seite der Bohrung, wodurch eine axiale Blockierung der Befestigungsplatine6 in einer Richtung gewährleistet wird. In dieser Stellung erstreckt sich die Ringnut25 direkt unter der Ebene der Unterseite der Platine6 (zwischen dieser Unterseite und der Dichtungsfolie4 , die die Schicht aus Isolierstoff3 bedeckt). - Die Verriegelung der Befestigungsplatine
6 in der anderen Richtung wird dann mit Hilfe einer elastischen Klammer14 erhalten, deren zwei Längsarme26 ,27 sich an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen der Nut25 einfügen. - In diesem Beispiel sind die zwei Arme
26 ,27 auf einer Seite über einen Querabschnitt28 miteinander verbunden und weisen in Höhe ihrer freien Enden einen ersten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt29 lotrecht zur Hauptebene auf, die die zwei Arme26 ,27 enthält. Die umgebogenen Abschnitte29 der zwei Arme26 ,27 werden je von einem zweiten umgebogenen Abschnitt30 verlängert, wobei diese zwei umgebogenen Abschnitte30 kolinear sind und sich zueinander entgegengesetzt gemäß einer Achse erstrecken, die lotrecht zu den Armen26 ,27 ausgerichtet ist. - Außerdem weisen die zwei Arme
26 ,27 in einer an den Querabschnitt28 angrenzenden Zone einen ersten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt31 ,32 , gefolgt von einem zweiten lotrecht zum ersten umgebogenen Abschnitt33 ,34 auf, um zum zentralen Bereich der Arme26 ,27 parallel zu diesen zurückzukommen. Die Länge des zweiten Abschnitts31 ,32 entspricht im Wesentlichen der Dicke der Trägerplatine6 . - Das Anordnen der Klammer
14 auf der Mutter12 der Distanzstück-Zugstange7 erfolgt: - – Durch
Anordnen der zwei Arme
26 ,27 der Klammer14 zu beiden Seiten des zweiten konischen Abschnitts24 der Mutter12 . - – Indem
die Klammer
14 verschoben wird, führt man den Rand der Trägerplatine6 in den Hohlraum ein, der von den umgebogenen Abschnitten31 bis34 der Klammer14 gebildet wird. In dieser Stellung befinden sich die umgebogenen Abschnitte der Arme26 ,27 im Wesentlichen im rechten Winkel vor der Bohrung20 . - – Man
lässt die
zwei Arme
26 ,27 entlang des zweiten konischen Abschnitts hochsteigen, bis sie sich in die Nut25 einfügen. In dieser Stellung erstrecken sich die umgebogenen Abschnitte29 in der Bohrung, während die umgebogenen Abschnitte30 auf die Oberseite der Platine6 zurück kommen. Die Klammer14 ist dann aufgrund der umgebogenen Abschnitte30 ,33 ,34 auf der Platine6 verriegelt, während sie eine axiale Blockierung der Platine6 auf der Distanzstück-Zugstange7 gewährleistet. - Vorteilhafterweise werden die in dem Dachbelag
1 ausgeführten Bohrungen41 mit Hilfe einer Bohrschablone42 durchgeführt, die aus einer Metallplatte parallelepipedischer Form besteht, die mit Bohrungen43 entsprechend den Bohrungen versehen ist, die man auf dem Dachbelag herstellen möchte, wobei diese Bohrungen zur Führung eines Bohrers dienen, der einen Querschnitt aufweist, der demjenigen der Distanzstück-Zugstangen7 angepasst ist, die man auf dem Trapezblech2 befestigen möchte. - Um die Befestigung einer Trägerplatine
6 durchzuführen, muss ein Techniker die folgende Arbeitsphasenfolge durchführen: - 1. Die Markierung der Wellenscheitel des Trapezblechs
2 durch alle geeigneten klassischen Mittel, die auf den Baustellen bekannt sind. - 2. Das Vorzeichnen der Befestigungsstellen unter Zuhilfenahme
der Schablone
42 für jede der Stellen. - 3. Die Positionierung der Schablone
42 . - 4. Die Durchführung
einer ersten Bohrung
41 (zum Beispiel mit einem Durchmesser von 9 mm) unter Verwendung der Schablone42 . - 5. Das Einsetzen eines ersten Stichmaßes
44 in die erste durchgeführte Bohrung und in die entsprechende Bohrung43 der Schablone42 . - 6. Die Durchführung
einer zweiten Bohrung
41 (zum Beispiel ⌀ = 9 mm) unter Zuhilfenahme der Schablone42 . - 7. Das Einsetzen eines zweiten Stichmaßes
45 in diese zweite Bohrung41 und in die entsprechende Bohrung43 der Schablone42 , um die Position der Schablone42 festzulegen. - 8. Das Bohren der anderen Durchgangsbohrungen
41 der Distanzstück-Zugstangen (⌀ = 9 mm). - 9. Das Einpressen der Pressmuttern
10 in die Bohrungen41 in Höhe des Trapezblechs2 unter Verwendung eines Pressgeräts, wobei dieser Vorgang durch die Schablone42 hindurch möglich ist. - 10. Das Einführen
der Distanzstück-Zugstangen
7 in die Bohrungen13 der Platine6 mit Einsetzen der Klammern14 in der oben beschriebenen Weise. - 11. Die Positionierung der Platine
6 mit Einführen der Distanzstück-Zugstangen7 in die entsprechenden Bohrungen41 . - 12. Die Befestigung der Platine
6 durch Schrauben der Distanzstück-Zugstangen7 in die entsprechenden Pressmuttern10 .
Claims (12)
- Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung auf einer komprimierbaren Verkleidung (
3 ), die eine Trägerstruktur (2 ) bedeckt, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens aufweist: – eine Presshülse (10 ), die dazu bestimmt ist, sich in eine auf der Trägerstruktur (2 ) ausgeführte Bohrung einzuführen, – eine Distanzstück-Zugstange (7 ) einer Länge geringfügig größer als die Dicke der komprimierbaren Verkleidung, wobei diese Zugstange (7 ) an einem ihrer Enden Mittel zur Befestigung auf der Presshülse (10 ) und an ihrem anderen Ende einen Kopf (12 ) aufweist, vor dem eine Verriegelungsausbildung (25 ) liegt, die in einem vorbestimmten axialen Abstand zum Scheitel des Kopfes (12 ) angeordnet ist, – eine Befestigungsplatine (6 ), die mit mindestens einer Bohrung versehen ist, durch die die Distanzstück-Zugstange (7 ) eingeführt wird, wobei die Dicke dieser Platine (6 ) im Wesentlichen gleich dem oder größer als der axiale Abstand ist, – Verriegelungsmittel, die geeignet sind, um mit der Verriegelungsausbildung (25 ) zusammenzuwirken, um mit dem Kopf (12 ) der Zugstange (7 ) eine axiale Verriegelung in beiden Richtungen der Befestigungsplatine (6 ) durchzuführen. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsausbildung des Kopfes (
12 ) der Distanzstück-Zugstange (7 ) aus einer Ringnut besteht. - Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel eine Klammer (
14 ) aufweisen, die zwei elastische Arme (26 ,27 ) hat, die über eines ihrer Enden miteinander verbunden sind und natürlich voneinander um einen Abstand entfernt sind, der gleich dem oder kleiner als der Durchmesser des Bodens der Ringnut (25 ) ist, in die sie eingeführt werden. - Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (
14 ) auf der Seite der Verbindung der zwei Arme (26 ,27 ) einen ersten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt (31 ,32 ) einer Länge im Wesentlichen gleich der Dicke der Befestigungsplatine (6 ) aufweist, wobei auf diesen ersten Abschnitt ein zweiter im rechten Winkel umgebogener Abschnitt (33 ,34 ) folgt, der sich parallel zu den zwei Armen (26 ,27 ) in Richtung ihrer freien Enden erstreckt. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Arme (
26 ,27 ) der Klammer (14 ) auf der Seite seines freien Endes einen dritten im rechten Winkel umgebogenen Abschnitt (29 ) einer Länge im Wesentlichen gleich der Dicke der Befestigungsplatine (6 ) aufweist, wobei auf diesen dritten Abschnitt (29 ) ein vierter im rechten Winkel umgebogener Abschnitt (30 ) geringer Länge, vorzugsweise lotrecht zur Längsachse der Arme (26 ,27 ), folgt, wobei dieser dritte und vierte Abschnitt dazu bestimmt sind, in eine Bohrung (20 ) eingeführt zu werden, die in der Befestigungsplatine (6 ) an einer Stelle ausgeführt ist, die sich entgegengesetzt zu einem Rand bezüglich der Bohrung (13 ) befindet, in die die Distanzstück-Zugstange (7 ) eingeführt wird. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Presshülse aus einer Mutter besteht, die eine rohrförmige Muffe (
16 ) aus verformbarem Werkstoff aufweist, die an einem ihrer Enden einen Bund (17 ) und eine mit Gewinde versehene Innenfläche aufweist. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (
6 ) in Höhe dieses Endes eine Einheit aufweist, die von vier Hauptbohrungen (13 ) gebildet wird, die bezüglich ihrer Längssymmetrieachse symmetrisch angeordnet sind, wobei diese Bohrungen (13 ) in den Ecken eines Quadrats angeordnet sind, dessen Seiten sich paarweise parallel zu den Rändern der Platte (6 ) erstrecken. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (
6 ) zwei Nebenbohrungen (20 ,21 ) aufweist, deren Achsen in der Längssymmetrieebene liegen und die in halbem Abstand zu den Paaren von Bohrungen (13 ) angeordnet sind. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (
6 ) Mittel zur Schraubbefestigung einer Einrichtung aufweist, die zwei aufeinanderfolgende Konusteilstücke (23 ,24 ) haben, die voneinander durch eine Ringnut (25 ) getrennt sind, wobei die große Basis des zweiten Teilstücks (24 ) einen größeren Durchmesser als derjenige der kleinen Basis des ersten Teilstücks (23 ), aber geringer als derjenige seiner großen Basis hat. - Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Distanzstückhülse eine Mutter von konischer Form aufweist.
- Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des ersten Konusteilstücks (
23 ) geringer ist als die Höhe der Befestigungsplatine (6 ) und sich in eine konische Bohrung (13 ) der Platine einfügt, die die gleiche Konusform hat. - Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die große Basis des ersten Teilstücks (
23 ) eine derartige Ausbildung (26 ) trägt, dass das Schrauben der Distanzstück-Zugstange (7 ) mit Hilfe eines Werkzeugs ermöglicht wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200820005345 DE202008005345U1 (de) | 2008-04-17 | 2008-04-17 | Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung an einer komprimierbaren Verkleidung, die eine Trägerstruktur bedeckt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820005345 DE202008005345U1 (de) | 2008-04-17 | 2008-04-17 | Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung an einer komprimierbaren Verkleidung, die eine Trägerstruktur bedeckt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008005345U1 true DE202008005345U1 (de) | 2008-09-04 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE200820005345 Expired - Lifetime DE202008005345U1 (de) | 2008-04-17 | 2008-04-17 | Vorrichtung zur Befestigung einer Einrichtung an einer komprimierbaren Verkleidung, die eine Trägerstruktur bedeckt |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112253585A (zh) * | 2020-10-19 | 2021-01-22 | 北京蓝科盈晟航空科技有限公司 | 一种大长径比火箭发动机壳体模具的紧固装置及制备工艺 |
-
2008
- 2008-04-17 DE DE200820005345 patent/DE202008005345U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112253585A (zh) * | 2020-10-19 | 2021-01-22 | 北京蓝科盈晟航空科技有限公司 | 一种大长径比火箭发动机壳体模具的紧固装置及制备工艺 |
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