DE202008004471U1 - Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben - Google Patents
Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben Download PDFInfo
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Abstract
Behälter zur
Sicherung, Transport und Aufbewahrung von biologischen Proben, mit
einem Probenbehälter (03),
einer Verschlusskappe (04) zum Verschließen des Probenbehälters (03), und
einem langgestreckten Proben-Entnahmeteil (01, 02) mit einem ersten Ende, an dem ein Probenträger (02.1) angeordnet ist, und einem zweiten Ende, das in Längsrichtung verschiebbar in der Verschlusskappe (04) gelagert ist.
einem Probenbehälter (03),
einer Verschlusskappe (04) zum Verschließen des Probenbehälters (03), und
einem langgestreckten Proben-Entnahmeteil (01, 02) mit einem ersten Ende, an dem ein Probenträger (02.1) angeordnet ist, und einem zweiten Ende, das in Längsrichtung verschiebbar in der Verschlusskappe (04) gelagert ist.
Description
- Die Erfindung betrifft einen zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben nach Anspruch 1 oder 11 sowie eine Siegelkappe hierfür nach Anspruch 20.
- Bei biologischen Proben, wie sie z. B. bei kriminaltechnischen Untersuchungen genommen werden, muss sicher gestellt werden, dass bei der Probennahme, beim Transport und bei der Aufbewahrung der Probe eine Kontamination möglichst ausgeschlossen wird.
- Es ist Aufgabe der Erfindung einen Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben sowie eine Siegelkappe hierfür bereitzustellen, die eine Kontamination der Probe möglichst ausschließt.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Ansprüche 1, 11 und 20.
- Dadurch, dass das Proben-Entnahmeteil in der Verschlusskappe verschiebbar gelagert ist, kann das Proben-Entnahmeteil nach Probennahme in der Verschlusskappe „versenkt" werden. Hierdurch wird unmittelbar erkennbar, ob eine Probe genommen worden ist oder nicht – Anspruch 1.
- Alternativ oder zusätzlich kann nach Probennahme über der Verschlusskappe eine Siegelkappe angeordnet werden – Anspruch 9 und 11.
- Durch die zwei Rastverbindungen der Siegelkappe nach Anspruch 20 kann diese bei dem ungebrauchten Behälter lösbar mit der Verschlusskappe und bei dem mit einer Probe beladenem Behälter unlösbar mit dem Probenbehälter verrastet werden.
- Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung.
- Es zeigt:
-
1 eine erste Ausführungsform der Erfindung in ungebrauchtem Zustand, -
2 die Ausführungsform nach1 in versiegeltem Zustand, -
3 die Ausführungsform nach1 mit gebrochener Siegelkappe im Zustand des Abnehmens des abgebrochenen Teils der Siegelkappe mit Verschlusskappe, -
4 die Ausführungsform nach1 in offenem Zustand mit Probe im Probenbehälter, -
5 die Ausführungsform nach1 in offenem Zustand, wobei der versiegelte Behälter durch Abschneiden des Probenbehälters unter der Verschlusskappe geöffnet worden ist, -
6 bis8 zeigen verschieden Behälterformen, -
9 die Siegelkappe der Ausführungsform nach1 in Schnittdarstellung und in Aufsicht, -
10 das Proben-Entnahmeteil mit Befestigungsdorn und Proben-Entnahmeröhrchen mit Probenträger (Tupfer) der Ausführungsform nach1 in Schnittdarstellung, -
11 den Probenbehälter der Ausführungsform nach1 in Schnittdarstellung, und -
12 die Verschlusskappe in Schnittdarstellung und in Aufsicht der Ausführungsform nach1 . - Auflistung der versch. Teile:
-
- 01
- Befestigungsdorn
- 02
- Proben-Entnahmeröhrchen Filzköpfchen zur Aufnahme von Proben Füll-Trichter zur Führung von Pipettenspitzen Elastische Scheibe als Fixierung nach dem Versiegeln
- 03
- „Tube" bzw. Behälter Einrast-Kerbe
für Siegelkappe
(Pkt.
05.3 ) Einrast-Kerbe für Fixierscheibe (Pkt.02.3 ) Aufnahmebereich für Filzköpfchen (Pkt.02.1 ) nach dem Versiegeln Schnitt-Bereich für automatische Untersuchungen durch Roboter - 04
- Verschlusskappe
Klarsichtabdeckung für Farbanzeige
bei Sättigung
von Feuchtigkeitsgranulat (Pkt.
04.2 ) Granulat zum Entzug der Feuchtigkeit der entnommenen Probe (Speichel) Fliesabdeckung (Durchlässig für Feuchtigkeit) - 05
- Siegelkappe
Klarsicht-Bereich für
Sättigungsanzeige
(Pkt.
04.1 ) von Granulat (Pkt.04.2 ) Vorschub-Dorn für Befestigungsdorn (Pkt.01 ) beim Versiegeln Einrast-Nasen für Sicherung und Versiegelung (Pkt.03.1 ) Perforation und Sollbruchstelle für „Entsiegelung" bzw. zum Wiederöffnen Materialverdickung zur Vermeidung von „Aufplatzen" der Dehnfugen (Pkt.05.6 ) Dehnfugen (nicht offen, dünnes Material) für leichteres Versiegeln - 06
- Folienbanderole zur Kennzeichnung der Sterilität nach Herstellung (Aufdruck mit Datum)
- Kurzbeschreibung der versch. Teile:
- Voraussetzung:
- Alle Teile und Montagen müssen unter sterilen Bedingungen erfolgen!
-
01 Befestigungsdorn –10 : - Der Dorn aus festem, leicht flexiblem Kunststoff dient zur Aufnahme des Probenröhrchens und ist nicht hohl. An der Oberseite befindet sich ein Führungskopf mit einer kleinen Abdeckung, welche beim Drücken der Siegelkappe bricht und somit im Führungsschacht der Verschlusskappe nach unten gedrückt werden kann.
-
02 Probenentnahmeröhrchen –10 : - Das Röhrchen besteht aus einem flexiblen Kunststoff und ist durchgehend hohl. Der Innendurchmesser ist auf Reibpassung mit dem Befestigungsdorn gearbeitet, um ein versehentliches Abgleiten bzw. Lösen während der Probenentnahme zu verhindern. An der Verbindungsseite zum Befestigungsdorn ist eine konische Erweiterung, ähnlich eines Trichters. Diese Erweiterung dient zur besseren Führung für eine spätere Injektion einer Lösungsflüssigkeit und zum Absaugen der gelösten Flüssigkeit. Unterhalb dieser Erweiterung ist eine flexible Scheibe angebraucht, die das Röhrchen nach dem Versiegeln in der „Tube" bzw. im Behälter gegen ein eventuelles Verrutschen und Herausfallen sichert. Am unteren Ende befindet sich der eigentliche Teil für die Aufnahme einer Probe, z. B. Speichel oder andere Sekrete. Dieser Teil besteht aus einem nicht fusselnden, saugfähigen Filz. Er schließt das untere Ende der Röhre nicht ab, da sonst kein Absaugen gewährleistet werden kann. Nach dem Versiegeln wird der Filz im Aufnahmebereich fixiert.
-
03 „Tube" bzw. Probenbehälter –11 : - Die „Tube" besteht aus einem unzerbrechlichen, durchsichtigen Kunststoff, welcher dünnwandig gefertigt werden kann. Die Form der „Tube" läuft am Ende konisch zu, um auch geringe Mengen an Flüssigkeiten in der Spitze zu sammeln. An der Außenseite befindet sich eine Ring für die Arretierung und den Abschluss der Siegelkappe, nach deren Betätigung. Im Inneren befindet sich ebenfalls eine Arretierung für die Scheibe des Probenröhrchens. An der „Tube" gibt es ebenfalls ein Beschriftungsfeld, welches die gleiche Kennung erhält, wie die anderen Teile. Diese Beschriftung (Barcode) kann z. B. von einem Untersuchungs-Roboter automatisch gelesen und registriert werden.
-
04 . Verschlusskappe –12 : - Die Verschlusskappe besteht aus einem festen Kunststoff und ist auf Passung mit dem Übergang zur „Tube" und dem Befestigungsdorn gearbeitet. Die Verschlusskappe besitzt eine umlaufende Kammer, welche aus Stabilitätsgründen auf vier Kleinere unterteilt ist. Diese Kammern dienen der Aufnahme eines Granulates, welches Feuchtigkeit entzieht. Der obere Abschluss der Verschlusskappe ist mit einem Sichtfenster versehen, der untere Bereich ist mit einem feuchtigkeitsdurchlässigen Flies abgedeckt und verhindert den Kontakt mit dem Granulat. Das Granulat hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit der entnommenen Probe zu entziehen, um ein eventuelles Schimmeln zu verhindern. Des weiteren hat es die Eigenschaft, dass es sich ab einem bestimmten Sättigungsgrad verfärbt und anzeigt, dass eine Untersuchung mit Vorsicht durchzuführen ist, bzw. ausgesondert werden muss. An der Verschlusskappe befindet sich ein umlaufendes Beschriftungsfeld für z. B. Barcode-Kennung. Ein Arretierung für die zweistufige Aufnahme der Siegelkappe befindet sich an der Außenseite und ist nur in eine Richtung möglich.
-
05 . Siegelkappe –9 : - Die Siegelkappe besteht aus einem rot eingefärbten, transparenten Material das genügend Stabilität besitzt aber nicht spröde ist. Die Siegelkappe ist ebenso mit einem Beschriftungsfeld versehen und weist eine identische Beschriftung wie Verschlusskappe und „Tube" auf. Die Abdeckung der Siegelkappe ist nicht eingefärbt, um eine eventuelle Einfärbung des Granulats erkennen zu lassen. An der offenen Seite befinden sich sog. Dehnungsfugen, um ein leichteres Versiegeln zu ermöglichen und die Kappe nicht einreißen zu lassen. In der Mitte befindet sich der Vorschubdorn, welcher beim Versiegeln den Befestigungsdorn mit dem Entnahmeröhrchen in der Verschlusskappe nach unten drückt und arretiert. Zugleich wird die Verschlusskappe mit der Siegelkappe an der „Tube" fixiert und macht ein unbeabsichtigtes Lösen unmöglich. Zwischen den beiden Raster-Ringen auf der Innenseite der Siegelkappe befindet sich eine umlaufende Perforationslinie. Diese Perforation dient als Sollbruchstelle für ein späteres „Entsiegel" bzw. gewolltes Öffnen. Das „Entsiegel" erfolgt durch ein gegenläufiges Drehen von oberer und unterer Hälfte der Siegelkappe. Mit dem Entfernen der oberen Hälfte wird zugleich auch die Verschlusskappe mit dem Befestigungsdorn entfernt und das Probenröhrchen ist für weitere Schritte frei zugänglich. Ist diese Perforation vor einer Untersuchung beschädigt bzw. gebrochen, so Ist dies ein Zeichen einer eventuellen Manipulation bzw. die Probe nicht mehr zu gebrauchen.
-
06 . Folienbanderole –1 : - Diese sehr dünne Folie wird nach der Fertigung angebracht und dient dem Anwender als Kennzeichen, dass diese Einheit noch steril und ungebraucht ist. Sie wird am Übergang von Siegelkappe und „Tube" durch Verschweißen angebracht. Sinnvoll ist es, die Folie mit einem Verfallsdatum zu versehen. Durch eine gegenläufige Drehbewegung kann die Siegelkappe mit der Verschlusskappe und der Probenentnahme-Einheit aus der „Tube" gezogen werden und ist für eine Probenentnahme bereit.
- Handhabung:
- Probenentnahme:
- Voraussetzung:
- Schutzhandschuhe und Mundschutz sind bei einer Probenentnahme zu tragen
- Die „Einheit" wird aus einem Aufbewahrungsbehälter entnommen. Vor der Entnahme einer Untersuchungsprobe muss die Sterilitätsbanderole und die Gleichheit der drei Beschriftungsfelder kontrolliert werden. Auch ist eine eventuelle Einfärbung des Granulats zu untersuchen (Sättigung, kein Feuchtigkeitsentzug mehr möglich). Nach positiver Bewertung wird durch eine gegenläufige Drehung von Siegelkappe und „Tube" die Sterilitätsfolie zerstört, durch ein ziehen an der Siegelkappe löst sich die Verschlusskappe mit der Proben-Entnahme-Einheit aus der „Tube" und es kann die gewünschte Probe entnommen werden. Nach Aufnahme der Probe wird die Kappen-Einheit mit der Probe wieder vorsichtig in die „Tube" eingeführt und zusammengesteckt. Durch eine Druck auf die Siegelkappe wird diese über die Verschlusskappe mit der „Tube" verbunden und rastet mit einem hörbaren Klick ein. Während diesem Vorgang wird keines der Teile von einer Hand in die andere gewechselt, die Gefahr einer Kontamination ist somit auf ein Minimum reduziert – siehe
1 bis4 . - Untersuchung:
- Voraussetzung:
- Sterile bzw. keimfreie Arbeitsumgebung
- Vor der Verwendung zu einer Untersuchung ist die versiegelte Einheit auf „Siegelbruch", Verfärbung (Granulat) und Beschriftung zu untersuchen. Sind alle Daten erfasst und die Siegelkappe unbeschädigt, so kann durch eine gegenläufige Drehung von Ober- und Unterteil der Siegelkappe das Siegel gebrochen und der Verschlussteil mit dem Befestigungsdorn entfernt werden. Über die Trichteröffnung des Probenröhrchens besteht die Möglichkeit einer Injektion von Lösungsmitteln und die Entnahme der gelösten Probe. Benötigt man für eine Untersuchung die eingetrocknete Probe, so kann man das Probenröhrchen mit einem Hilfsmittel aus der „Tube" ziehen.
- Wird eine Untersuchung mittels Roboter angestrebt, so kann man nach erfolgter Kontrolle den Roboter mit intakten Einheiten bestücken. Der Roboter liest den Barcode der jeweiligen „Tube", schneidet unterhalb der Siegelkappe die „Tube" auf und entfernt die gesamte Siegelkappe mit Verschlusskappe und Befestigungsdorn. In weiteren Schritten kann der Roboter mit einer Injektionsspitze eine entsprechende Menge an Lösungsmittel über die Trichteröffnung einspritzen. Zur Entnahme der gelösten Probe kann der Roboter die Trichteröffnung mit einer Saugspitze das Untersuchungsmaterial absaugen. Reicht die Saugspitze bis in die Spitze der „Tube", ist ein restloses Entleeren möglich – siehe
5 . - Variationsmöglichkeiten der Siegelkappe:
- Um größere Mengen an Flüssigkeiten und Proben in einem Behälter zu sichern, besteht die Möglichkeit einer Abänderung der „Tube" bzw. des Behälters und der Verschlusskappe. Es kann auf die gesamte Einheit (Granulat, Befestigungsdorn und Probenröhrchen) verzichtet werden. Das heißt, die Sterilitätsfolie bzw. Herstellungsfolie wird durch die gegenläufige Drehung zerstört, die Verschlusskappe mit der Siegelkappe geöffnet und die Probe in den Behälter gefüllt. Nach dem Schließen drückt man die Siegelkappe nach unten, bis sie hörbar am Behälter einrastet. Auch bei dieser Variante sind die drei Beschriftungsfelder auf Gleichheit zu prüfen und das Siegel kann durch eine gegenläufige Drehung erkennbar gebrochen werden siehe
6 bis8 . -
- 01
- Befestigungsdorn
- 02
- Proben-Entnahmeröhrchen
- 02.1
- Filzköpfchen zur Aufnahme von Proben
- 02.2
- Füll-Trichter zur Führung von Pipettenspitzen
- 02.3
- Elastische Scheibe als Fixierung nach dem Versiegeln
- 03
- „Tube" bzw. Behälter
- 03.1
- Einrast-Kerbe
für Siegelkappe
(siehe
05.3 ) - 03.2
- Einrast-Kerbe
für Fixierscheibe
(siehe
02.3 ) - 03.3
- Aufnahmebereich
für Filzköpfchen (siehe
02.1 ) nach dem Versiegeln - 03.4
- Schnitt-Bereich für automatische Untersuchungen durch Roboter
- 04
- Verschlusskappe
- 04.1
- Klarsichtabdeckung
für Farbanzeige
bei Sättigung
von Feuchtigkeitsgranulat (siehe
04.2 ) - 04.2
- Granulat zum Entzug der Feuchtigkeit der entnommenen Probe (Speichel)
- 04.3
- Fliesabdeckung (Durchlässig für Feuchtigkeit)
- 05
- Siegelkappe
- 05.1
- Klarsicht-Bereich
für Sättigungsanzeige (siehe
04.1 ) von Granulat (siehe04.2 ) - 05.2
- Vorschub-Dorn
für Befestigungsdorn
(siehe
01 ) beim Versiegeln - 05.3
- Einrast-Nasen
für Sicherung
und Versiegelung (siehe
03.1 ) - 05.4
- Perforation und Sollbruchstelle für „Entsiegelung" bzw. zum Wiederöffnen
- 05.5
- Materialverdickung
zur Vermeidung von „Aufplatzen" der Dehnfugen (siehe
05.6 ) - 05.6
- Dehnfugen (nicht offen, dünnes Material) für leichteres Versiegeln
- 06
- Folienbanderole zur Kennzeichnung der Sterilität nach Herstellung (Aufdruck mit Datum)
Claims (22)
- Behälter zur Sicherung, Transport und Aufbewahrung von biologischen Proben, mit einem Probenbehälter (
03 ), einer Verschlusskappe (04 ) zum Verschließen des Probenbehälters (03 ), und einem langgestreckten Proben-Entnahmeteil (01 ,02 ) mit einem ersten Ende, an dem ein Probenträger (02.1 ) angeordnet ist, und einem zweiten Ende, das in Längsrichtung verschiebbar in der Verschlusskappe (04 ) gelagert ist. - Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verschlusskappe (
04 ) ein durchgehender Kanal zur verschiebbaren Aufnahme des Proben-Entnahmeteils (01 ,02 ) angeordnet ist, dass der durchgehende Kanal an seinem der Innenseite des Probenbehälters (03 ) zugewandten Ende einen kleineren Durchmesser aufweist als der Kanal an seinem der Außenseite des Probenbehälters (03 ) zugewandten Ende, und dass das Proben-Entnahmeteil (01 ,02 ) an seinem der Außenseite des Probenbehälters (03 ) zugewandten Ende einen Führungsknopf aufweist, gegen dessen Widerstand das Proben-Entnahmeteil (01 ,02 ) in den Probenbehälter (03 ) einschiebbar ist. - Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Proben-Entnahmeteil (
01 ,02 ) einen Befestigungsdorn (01 ) und ein Proben-Entnahmeröhrchen (02 ) aufweist, dass der Befestigungsdorn (01 ) in der Verschlussklappe (04 ) verschiebbar gelagert ist, dass an dem der Außenseite des Probenbehälters (03 ) zugewandten Ende des Befestigungsdorns der Führungsknopf angeordnet ist, dass auf dem der Innenseite des Probenbehälters (03 ) zugewandten Ende des Befestigungsdorns (01 ) das Proben-Entnahmeröhrchen (02 ) mit dem Probenträger (02.1 ) aufgesteckt ist, und dass der in dem Proben-Entnahmeröhrchen (02 ) steckende Teil des Befestigungsdorns (01 ) einen kleineren Durchmesser aufweist, als der in der Verschlusskappe (04 ) verschiebbar gelagerte Teil des Befestigungsdorns (01 ). - Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Probenträger (
02.1 ) abgewandte Ende des Proben-Entnahmeröhrchens (02 ) eine konische Erweiterung aufweist. - Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an von dem Probenträger (
02.1 ) abgewandte Ende des Proben-Entnahmeröhrchens (02 ) eine flexible Scheibe angeordnet ist, die in eine an dem Probenbehälter (03 ) angeordnet Arretierung (03.2 ) einrastbar ist. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Probenbehälter (
03 ) rohrförmig ist und einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. - Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich das geschlossene Ende (
03.3 ) des rohrförmigen Probenbehälters (03 ) konisch verjüngt. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (
04 ) Feuchtigkeit entziehendes Material (04.2 ) enthält, das sich bei Feuchtigkeitsaufnahme verfärbt. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über der Verschlusskappe (
04 ) eine Siegelkappe (05 ) angeordnet ist. - Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) einen Vorschubdorn (05.2 ) zum Einschieben des Proben-Entnahmeteils (01 ,02 ) in den Kanal mit dem größeren Durchmesser in der Verschlusskappe (04 ) aufweist. - Behälter zur Sicherung, Transport und Aufbewahrung von biologischen Proben, mit einem Probenbehälter (
03 ), einer Verschlusskappe (04 ) zum Verschließen des Probenbehälters (03 ), und einer Siegelkappe zum Versiegeln des eine Probe enthaltenden Probenbehälters. - Behälter nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) mittels Rastverbindung in ungebrauchtem Zustand des Behälters lösbar an der Verschlusskappe (04 ) und in beladenem Zustand unlösbar an dem Probenbehälter (03 ) arretiert ist. - Behälter nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) im Bereich der Rastverbindung in Längsrichtung verlaufende Dehnfugen (05.6 ) aufweist. - Behälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) im Bereich über den Dehnfugen (05.6 ) eine umlaufende Materialverdickung (05.5 ) aufweist. - Behälter nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) eine Sollbruchstelle (05.4 ) zum Abnehmen der Siegelkappe (05 ) von dem versiegelten Behälter umfasst. - Behälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle durch eine umlaufende Perforation (
05.4 ) der Siegelkappe (05 ) gebildet ist. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 15 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Siegelkappe (
05 ) sowohl über als auch unter der Sollbruchstelle (05.4 ) Beschriftungsfelder vorgesehen sind. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter in ungebrauchtem Zustand durch eine Folienbanderole (
06 ) versiegelt ist. - Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (
04 ) einen umlaufenden Schlitz aufweist, mittels dem die Verschlusskappe (04 ) den offenen Rand des Probenbehälters (03 ) beidseitig umfasst. - Siegelkappe zum Versiegeln eines Behälters zur Sicherung, Transport und Aufbewahrung von biologischen Proben in Form eines einseitig offenen Rohres, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 19, gekennzeichnet durch eine erste Rasteinrichtung und eine in Längsrichtung darüber angeordneten zweite Rasteinrichtung.
- Siegelkappe nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Siegelkappe (
05 ) eine umlaufende Sollbruchstelle (05.4 ) zwischen der ersten und der zweiten Rasteinrichtung (05.3 ) umfasst. - Behälter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle durch eine umlaufende Perforation (
05.4 ) der Siegelkappe (05 ) gebildet ist.
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|---|---|---|---|
| DE200820004471 DE202008004471U1 (de) | 2008-04-01 | 2008-04-01 | Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200820004471 DE202008004471U1 (de) | 2008-04-01 | 2008-04-01 | Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202008004471U1 true DE202008004471U1 (de) | 2008-08-21 |
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200820004471 Expired - Lifetime DE202008004471U1 (de) | 2008-04-01 | 2008-04-01 | Behälter zur Sicherung, zur Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102009015724A Expired - Fee Related DE102009015724B4 (de) | 2008-04-01 | 2009-03-31 | Behälter zur Sicherung, Aufbewahrung und zum Transport von biologischen Proben |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE202008004471U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| ITMI20100796A1 (it) * | 2010-05-06 | 2011-11-07 | Copan Italia Spa | Dispositivo di prelievo e trasferimento di un campione di materiale biologico |
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