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DE202007013247U1 - Ausziehtisch - Google Patents

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DE202007013247U1
DE202007013247U1 DE200720013247 DE202007013247U DE202007013247U1 DE 202007013247 U1 DE202007013247 U1 DE 202007013247U1 DE 200720013247 DE200720013247 DE 200720013247 DE 202007013247 U DE202007013247 U DE 202007013247U DE 202007013247 U1 DE202007013247 U1 DE 202007013247U1
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Bacher Tische M & W Bacher Gmb
Bacher Tische M & W Bacher GmbH
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Bacher Tische M & W Bacher Gmb
Bacher Tische M & W Bacher GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/04Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery
    • A47B1/05Extensible tables with supplementary leaves or drop leaves arranged at the periphery the leaves being extensible by drawing-out
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B13/00Details of tables or desks

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Abstract

Ausziehtisch mit einer unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine bei Nichtgebrauch um eine Achse, Sichtseite auf Sichtseite, zusammengeklappte Einlegeplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften (10, 11) der Einlegeplatte (9) horizontal und mit der Achse (12) parallel zur Ausziehrichtung angeordnet sind, dass der unteren Hälfte (10) der Einlegeplatte (9) auf sich gegenüberliegenden Seiten (13) quer zu der Ausziehrichtung jeweils zwei Führungsstifte (14, 15) achsparallel vorstehen, dass die jeweils zwei Führungsstifte (14, 15) einer Seite (13) in zwei quer zu der Ausziehrichtung sich erstreckenden, tischfesten Kulissen (16, 17) geführt sind und dass die untere Hälfte (10) der Einlegeplatte (9) von den Führungsstiften (14, 15) in den Kulissen (16, 17) geführt in die Position verschoben werden kann, die für ein Schließen der offenen Tischplattenhälften (4, 5) erforderlich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Ausziehtisch mit einer unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine Einlegeplatte.
  • Ein bekannter, derartiger Ausziehtisch weist einen zentralen Standfuß auf. Nach einem Entriegeln können die beiden Tischplattenhälften, die bspw. mit Stiften in Bohrungen, Flächendübel in entsprechenden Ausnehmungen oder dergleichen an ihren gegenüberliegenden Schmalseiten exakt ausgerichtet und gegen ein Durchbiegen versteift sind, linear auseinander gezogen werden. Die auseinandergezogenen Tischplattenhälften ermöglichen es, eine Einlegeplatte aus einer Aufnahme in dem zentralen Fuß zu entnehmen, die dort aus Platzgründen mittig geteilt zusammengeklappt ist, zum Schutz Sichtseite auf Sichtseite. Hierfür geeignete Scharniere sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt und bewährt, angefangen bei Stangenscharnieren oder Klavierbändern, bis hin zu in die Unterseiten eingelassene Topfscharniere, die jeweils mit einem Bandarm die übereinander liegenden Stirnseiten der zusammengeklappten Hälften der Einlegeplatte übergreifen und damit nicht sichtbar sind.
  • Nach Entnahme und Auseinanderklappen der Einlegeplatte wird diese auf Auflagen einer Führung der Tischplattenhälften gelegt und werden die Tischplatten wieder aufeinander zu bewegt. Damit die mit entsprechenden Bohrungen und Stiften versehene Einlegeplatte zwischen den Tischplattenhälften verriegelt werden kann, ist die Einlegeplatte manuell exakt auszurichten, oftmals auch anzuheben. Greifen sämtliche Stifte passgenau in die Bohrungen ein, können die Hälften der Tischplatten vollständig zusammengeschoben und mit der Einlegeplatte zu einer durchgängigen Tischplatte verriegelt werden.
  • Das Einbringen einer solchen Einlegeplatte bei einem Ausziehtisch ist mühsam und, darüberhinaus, bei entsprechender Größe und Schwere der Einlegeplatte, auch körperlich anstrengend.
  • Vor diesem technischen Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, es bei einem Ausziehtisch der eingangs genannten Art zu ermöglichen, dass in einfacher Weise und ohne jede Anstrengung eine Einlegeplatte zwischen den Tischplattenhälften eingebracht werden kann.
  • Gelöst wird diese technische Problematik bei einem Ausziehtisch mit einer unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine bei Nichtgebrauch um eine Achse, Sichtseite auf Sichtseite, zusammengeklappte Einlegeplatte gemäß des Anspruchs 1 durch die Maßnahmen, dass die beiden Hälften der Einlegeplatte horizontal und mit der Achse parallel zur Ausziehrichtung angeordnet sind, dass der unteren Hälfte der Einlegeplatte auf sich gegenüberliegenden Seiten quer zu der Ausziehrichtung jeweils zwei Führungsstifte achsparallel vorstehen, dass die jeweils zwei Führungsstifte einer Seite in zwei quer zu der Ausziehrichtung sich erstreckenden, tischfesten Kulissen geführt sind und dass die untere Hälfte der Einlegeplatte von den Führungsstiften in den Kulissen geführt in die Position verschoben werden kann, die für ein Schließen der offenen Tischplattenhälften erforderlich ist.
  • Werden die beiden Hälften der Tischplatte auseinander gefahren, kann durch ein Verschwenken der oberen Hälfte der Einlegeplatte und damit auch unter Verschieben der unteren Hälfte der Einlegeplatte in der Kulissenführung diese untere Hälfte aus der Aufnahme herausgefahren und beispielsweise durch Anschläge exakt in einer Endposition für das Verriegeln mit den zusammenfahrenden Tischplattenhälften positioniert werden.
  • Hierzu bieten die Merkmale gemäß des Anspruchs 2 eine Alternative, wenn die Einlegeplatte mittig in zwei Häften geteilt in der Aufnahme unter den Tischplattenhälften aufgenommen ist, nach denen vorgesehen ist, dass die zwei Hälften der Einlegeplatte übereinander angeordnet und horizontal sich in der Aufnahme erstreckend angeordnet sind, dass die obere Hälfte der Einlegeplatte auf gegenüberliegenden Seiten quer zu der Ausziehrichtung jeweils einen angelenkten Hebelarm aufweist, dass jeder Hebelarm andernends tischfest angelenkt ist, wobei die Achsen der Hebelarme parallel zu der Ausziehrichtung angeordnet sind, und dass mit Verschwenken der oberen Hälfte der Einlegeplatte aus der Aufnahme um die Achsen der Hebelarme auf eine tischfeste Auflage die obere Hälfte der Einlegeplatte in die Position verbracht werden kann, die für ein Schließen der offenen Tischplattenhälften erforderlich ist.
  • Eine entsprechende Führung kann auch für die unteren Hälfte der Einlegeplatte dann vorgesehen werden, wenn die beiden Hälften vollständig voneinander getrennt sind. Dabei zeigen dann in der Nichtgebrauchslage in der Aufnahme die Sichtseiten beider Hälften nach unten.
  • Bevorzugt wird jedoch eine Kombination der voranstehenden Merkmale der Ansprüche 1 und 2, die es ermöglicht, bei einem Ausziehtisch, aufweisend eine unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine bei Nichtgebrauch um eine Achse, Sichtseite auf Sichtseite, zusammengeklappten Einlegeplatte, nach Auseinanderfahren der beiden Hälften der Tischplatte durch einfaches Verschwenken der oberen Hälfte der Einlegeplatte aus der Aufnahme heraus auch gleichzeitig die untere Hälfte der Einlegeplatte aus der Aufnahme herauszufahren und zu positionieren. Die Kraftübertragung erfolgt über die die Achse körperlich ausbildenden Scharniere, die entsprechend kräftig ausgebildet sein sollten.
  • Liegt die obere Hälfte der Einlegeplatte auf der tischfesten Auflage auf, so dass sie nicht weiter verschwenkt werden kann, sind die beiden Hälften der Einlegeplatte zwangsweise für ein Zusammenfahren der beiden Tischplattenhälften ausgerichtet und können nach Zusammenfahren miteinander zu einer Tischplatte verriegelt werden.
  • Um die Kräfte bei dem Verfahren der unteren Hälfte der Einlegeplatte zu reduzieren, wird zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Führungsstifte mit Rollen versehen sind, beispielsweise auch mit kugelgelagerten, so dass der Kraftaufwand für das Verfahren der unteren Hälfte der Einlegeplatte, deren Gewicht ausschließlich auf den Führungsbahnen der Kulissenführungen ruht, relativ gering ist.
  • In konstruktiver Ausgestaltung des Ausziehtisches nach der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kulissen von einem Boden der Aufnahme und von der Achse weg gerichtete, unterschiedlich schräg verlaufende Abschnitte aufweisen. Infolge dieser Maßnahme wird die untere Hälfte der Einlegeplatte schräg über dem Boden aus der Aufnahme herausgefahren, wobei insbesondere weiter vorgesehen wird, dass die von der Achse entferntere Kulisse mit einem unteren Abschnitt steiler gegenüber dem Boden der Aufnahme angestellt ist als die der Achse benachbarte Kulisse. Infolgedessen wird die untere Hälfte der Einlegeplatte bei einer Bewegung hin zu einem Rand der Aufnahme dort schneller angehoben werden und wird so auch ausreichend schnell und in einfacher Weise über diesem Rand auch positioniert werden.
  • Ist die Schmalseite der unteren Hälfte der Einlegeplatte über den Rand gehoben, bedarf es keiner weiteren Anhebung, so dass insbesondere dort eine Kulisse einen oberen, horizontal verlaufenden Abschnitt aufweist, auf dem ein Stift abgleiten oder eine Rolle abrollen kann.
  • Andererseits, da nur geringer Raum in der Aufnahme zur Verfügung steht, sollte sofort, mit Beginn der Bewegung, die dem Rand benachbarte Schmalseite der unteren Hälfte der Einlegeplatte angehoben werden, weshalb zweckmäßigerweise vorgesehen ist, dass die der Achse entferntere Kulisse bodenseitig unmittelbar angestellt ist.
  • Für die der Achse benachbarten Kulisse steht dagegen ein relativ langer Weg zur Verfügung. Es kann deshalb vorgesehen sein, dass die der Achse benachbarte Kulisse bodenseitig eine Tasche aufweist für eine horizontale Führung und Aufnahme des Führungsstifts oder der Rolle.
  • Zweckmäßigerweise ist insbesondere dann weiter vorgesehen, dass der Boden mit leistenartigen Abstandhaltern versehen ist oder dass der Boden selobst durch voneinander beabstandeten Leisten ausgebildet ist, die sich achsparallel erstrecken, so dass in einer unteren Lage über die Höhe der Abstandhalter bzw. über die Leisten ein Abkippen der unteren Hälfte der Einlegeplatte nach unten ermöglicht ist.
  • In weiterer Ausgestaltung des Ausziehtisches nach Erfindung ist vorgesehen, dass die der Achse benachbarte Kulisse gleichmäßig ansteigend verläuft, womit auch ein gleichmäßiges Verschwenken der oberen Hälfte der Einlegeplatte ermöglicht ist.
  • Auch ist es möglich, dass die Steigung eines zweiten Abschnitts der entfernteren Kulisse die Steigung der ersten Kulisse aufweist, mithin, nahezu in der Position für ein Verriegeln mit den Tischplattenhälften, die untere Hälfte der Einlegeplatte durch die unterschiedlich Höhe der Führungsstifte in den Kulissen nur noch geringfügig schräg gestellt ist und dann mit Austritt aus den Kulissen bzw. dem Übergang in den horizontal verlaufenden Abschnitt weitestgehend die horizontale Endlage bereits eingenommen hat.
  • In der horizontalen Lage beider Hälften der Einlegeplatte kann dann sofort ein Verriegeln der beiden Tischplattenhälften mit der Einlegeplatte erfolgen. Erhöhen in Bohrungen einzubringende Stifte oder dergleichen die Stabilität der mit der Einlegeplatte zusammengesetzten Tischplattenhälften, so kann es notwendig sein, den Hebelarm gekröpft auszuführen, um ein problemloses Verschwenken des Hebelarms über einen vorstehenden Stift, einen Lamellendübel oder dergleichen zu ermöglichen.
  • Es kann vorgesehen sein, dass der Angriff der Führungsstifte oder der Rollen und des Hebelarms an der unteren Hälfte der Einlegeplatte in der Gebrauchsposition unterhalb der Tischplattenhälften erfolgt, wo zumeist ausreichend Raum zur Verfügung steht.
  • Eine kompaktere, geschütztere Bauform wird erreicht, wenn der Angriff der Führungsstifte oder der Rollen und des Hebelarms mittig der Längsseiten der jeweiligen Hälfte der Einlegeplatte erfolgt und die Tischplattenhälften stirnseitige Ausnehmungen aufweisen, die bei gegen die Einlegeplatte zusammengefahrenen Tischplattenhälften die Führungsstifte oder die Rollen und den Hebelarm aufnehmen.
  • Der Ausziehtisch nach der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in dem lediglich ein Funktionsmodell schematisch und nicht maßstabsgerecht wiedergegeben ist. In der Zeichnung zeigt:
  • 1: eine Draufsicht auf einen Ausziehtisch nach der Erfindung mit auseinandergefahrenen Tischplattenhälften,
  • 2: einen idealisierten Querschnitt, in dem die beiden Hälften der Einlegeplatte zusammengeklappt in einer Aufnahme befindlich sind,
  • 3: die beiden Hälften der Einlegeplatte während des Verschwenkens der oberen Hälfte der Einlegeplatte und
  • 4: die beiden Hälften des Einlegeplatte, bereit für ein Verriegeln mit den beiden auseinandergefahrenen Tischplattenhälften.
  • 1 zeigt in einer Draufsicht einen Ausziehtisch 1 mit an beispielsweise herkömmlichen Teleskopauszügen 2, 3 mit in Ausziehrichtung gem. den Pfeilen linear auseinander gefahrenen Tischplattenhälften 4, 5. Zusammengefahren wird die Stabilität der Tischplattenhälften 4, 5 durch hier vergrößert dargestellte, einer Tischplattenhälfte 4 schmalseitig vorstehenden Stifte 6, die in entsprechenden Bohrungen 7 in der Stirnseite der anderen Tischplattenhälfte 5 eingebracht werden. Üblicherweise werden dann die beiden Tischplattenhälften 4, 5 noch miteinander verriegelt.
  • In 1 ist zwischen den Tischplattenhälften 4, 5 eine Aufnahme 8 für eine Einlegeplatte 9 dargestellt, angeordnet unterhalb der Tischplattenhälften 4, 5, vgl. 2. Die Einlegeplatte 9 ist mittig geteilt und sind die beiden Hälften 10, 11 der Einlegeplatte 9 um eine Achse 12 Sichtseite 39 auf Sichtseite 40 zusammengeklappt.
  • Parallel zu der Achse 12 stehen jeder Seite 13 der unteren Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 zwei Führungsstifte 14, 15 vor, die vorzugsweise auf Rollen, in der Zeichnung nicht dargestellt, in zwei tischfesten Kulissen 16, 17 geführt sind, die beispielsweise in den Rahmen der Aufnahme 8 eingelassen sein können und die sich quer zu der Ausziehrichtung der Tischplattenhälften 4, 5 erstrecken.
  • Mit Verschwenken der oberen Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 wird durch die Kulissenführung, ausgebildet durch die Führungsstifte 14, 15 und die tischfesten Kulissen 16, 17, die unteren Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 an ihrem freien Ende 18 sofort angehoben, da die von der Achse 12 entferntere Kulisse 16 mit einem unteren Abschnitt 19 steiler gegenüber einem Boden 20 der Aufnahme 8 angestellt ist als die der Achse 12 benachbarte Kulisse 17.
  • An den Abschnitt 19 der Kulisse 16 schließt sich ein weiterer schräg verlaufender Abschnitt 21 an, der eine deutlich geringere Steigung aufweist und der insbesondere auch die Steigung des ansteigenden Abschnitts 22 der Kulisse 17 aufgreifen kann.
  • Die Kulisse 16 endet mit einem oberen, horizontal verlaufenden Abschnitt 23, so dass die untere Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 sanft auf die Oberseite der Aufnahme 8 und des Teleskopauszuges 2, hier eine tischfeste Auflage 24 ausbildend, abgelegt wird.
  • Ist auch die obere Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 auf einer entsprechenden Auflage 25 abgelegt, vergleiche 4, kann durch nicht dargestellte Anschläge für die Stifte 14, 15 die Einlegeplatte 9 exakt für ein Zusammenfahren der Tischplattenhälften 4, 5 ausgerichtet sein. Entsprechend ist hier auch die Einlegeplatte 9 mit Stiften und Bohrungen an den Seiten zu versehen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch für die obere Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 eine Zwangsführung vorgesehen. Die nachstehend erläuterte Führung dieser oberen Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 kann in gleicher Weise auch für die untere Hälfte 10 Verwendung finden, sofern beide Hälften 10, 11 vollständig voneinander getrennt und beide die Sichtseiten nach unten aufweisend innerhalb der Aufnahme 8 angeordnet sind.
  • Das Verschwenken der oberen Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 wird durch Hebelarme 26, 27 vorgegeben, in den 2 bis 4 lediglich angedeutet.
  • Der Hebelarm 26 ist einerends an der Seite 28 der Plattenhälfte 11 um eine Achse 29 verschwenkbar angelenkt und andernends tischfest um eine Achse 30.
  • Mit Verschwenken der oberen Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 aus der Aufnahme 8 heraus um die Achsen 29, 30 des Hebelarms 26 und des auf der anderen Seite angeordneten Hebelarms 27 auf die tischfeste Auflage 25 ist dann die obere Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 in eine Position gemäß 4 gebracht, in der das Schließen der offenen Tischplattenhälften 4, 5 erfolgen kann, ohne dass es einer Nachjustierung der Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 bedarf.
  • Durch die Anbindung der unteren Hälfte 10 über ein Scharnier an die obere Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 wird bei dem Ausführungsbeispiel bei einem Verschwenken der oberen Hälfte 11 die unteren Hälfte 10 zwangsläufig in den Kulissen 16, 17 durch die Führungsstifte 14, 15 geführt mitgenommen und gleichfalls exakt für ein Schließen der Tischplattenhälften 4, 5 ausgerichtet.
  • Die der Achse 12 benachbarte Kulisse 17 weist bodenseitig eine Tasche 31 auf, in der der Führungsstift 15 horizontal geführt und in der Nichtgebrauchslage aufgenommen ist. Da der andere Führungsstift 14 in der Kulisse 16 bei einer Verschiebung der unteren Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 sofort angehoben wird, kippt die untere Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 um die durch den Führungsstift 15 ausgebildete Achse innerhalb der Tasche 31. Bei dem Ausführungsbeispiel sind deshalb auf dem Boden 20 der Aufnahme 8 parallel zu der Achse 12 sich erstreckende, leistenartige Abstandhalter 32, 33 vorgesehen, so dass ein derartiges Abkippen der unteren Hälfte 10 der Einlegeplatte 9 ermöglicht ist.
  • Alternativ kann durch solche, gleichfalls parallel zu der Verschieberichtung der Tischplattehälften 4, 5 sich erstreckende Leisten eine Auflage für die Einlegeplatte als Boden der Aufnahme ausgebildet werden.
  • Im Anschluss an die Tasche 31 wird auch diese Seite der unteren Hälfte 10 der Einlegeplatte angehoben, wobei der Führungsstift 15 in dem Abschnitt 22 gleichmäßig ansteigend angehoben wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel erfolgt der Angriff der Führungsstifte 14, 15 bzw. der Rollen sowie der Angriff des Hebelarms 26 etwa mittig der Längsseiten 13, 28 der Hälften 10, 11 der Einlegeplatte 9. Um dennoch die Tischplattenhälften 4, 5 problemlos zusammenfahren zu können, sind an deren aufeinander zuweisenden Stirnseiten 34, 35 Ausnehmungen 36 bis 38 vorgesehen, in denen die Stifte 14, 15 bzw. der Hebelarm 26 bei angeschlossenen Tischplattenhälften 4, 5 aufgenommen werden.
  • Somit können die Tischplattenhälften 4, 5 problemlos bis unmittelbar an die Einlegeplatte 9 herangefahren werden und dort mit Stiften 6 in entsprechenden, gegenüberliegenden Bohrungen 7, miteinander verriegeln. Dabei ist es möglich, dass bei dem Verschwenken der oberen Hälfte 11 der Einlegeplatte 9 ein solcher Stift in der Bahn des Hebelarms 26 befindlich ist. Es kann dann vorgesehen sein, dass ein solcher Hebelarm 26 gekröpft um einen solchen Stift 6 geführt wird.
  • Sofern die Tischplattenhälften 4, 5 durch die Ausnehmungen 3638 materialmäßig nicht geschwächt werden sollen, kann vorgesehen sein, dass der Angriff der Führungsstifte oder der Rollen bzw. der Hebelarme in der Gebrauchslage unterhalb der Tischplattenhälften 4, 5 erfolgt.
  • Bei einer solchen Ausführungsform bedarf es lediglich des Auflegens von Platten auf die Sichtseiten 39, 40, der in 4 dargestellten Einlegeplatte 9, die die Stärke der Tischplattenhälften 4, 5 aufweisen. Entsprechend tiefer ist dann die Anordnung der Aufnahme 8 sowie der Teleskopauszüge 2, 3.
  • 1
    Ausziehtisch
    2
    Teleskopauszug
    3
    Teleskopauszug
    4
    Tischplattenhälfte
    5
    Tischplattenhälfte
    6
    Stift
    7
    Bohrung
    8
    Aufnahme
    9
    Einlegeplatte
    10
    Hälfte von 9
    11
    Hälfte von 9
    12
    Achse
    13
    Seite
    14
    Führungsstift
    15
    Führungsstift
    16
    Kulisse
    17
    Kulisse
    18
    Ende
    19
    Abschnitt
    20
    Boden
    21
    Abschnitt
    22
    Abschnitt
    23
    Abschnitt
    24
    Auflage
    25
    Auflage
    26
    Hebelarm
    27
    Hebelarm
    28
    Seite
    29
    Achse
    30
    Achse
    31
    Tasche
    32
    Abstandhalter
    33
    Abstandhalter
    34
    Stirnseite
    35
    Stirnseite
    36
    Ausnehmung
    37
    Ausnehmung
    38
    Ausnehmung
    39
    Sichtseite
    40
    Sichtseite

Claims (14)

  1. Ausziehtisch mit einer unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine bei Nichtgebrauch um eine Achse, Sichtseite auf Sichtseite, zusammengeklappte Einlegeplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften (10, 11) der Einlegeplatte (9) horizontal und mit der Achse (12) parallel zur Ausziehrichtung angeordnet sind, dass der unteren Hälfte (10) der Einlegeplatte (9) auf sich gegenüberliegenden Seiten (13) quer zu der Ausziehrichtung jeweils zwei Führungsstifte (14, 15) achsparallel vorstehen, dass die jeweils zwei Führungsstifte (14, 15) einer Seite (13) in zwei quer zu der Ausziehrichtung sich erstreckenden, tischfesten Kulissen (16, 17) geführt sind und dass die untere Hälfte (10) der Einlegeplatte (9) von den Führungsstiften (14, 15) in den Kulissen (16, 17) geführt in die Position verschoben werden kann, die für ein Schließen der offenen Tischplattenhälften (4, 5) erforderlich ist.
  2. Ausziehtisch mit einer unter einer ausziehbaren, geteilten Tischplatte angeordneten Aufnahme für eine mittig geteilte Einlegeplatte, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Hälften (10, 11) der Einlegeplatte (9) übereinander angeordnet und horizontal sich in der Aufnahme (8) erstreckend angeordnet sind, dass die obere Hälfte (11) der Einlegeplatte (9) auf gegenüberliegenden Seiten (28) quer zu der Ausziehrichtung jeweils einen angelenkten Hebelarm (26) aufweist, dass jeder Hebelarm (26) andernends tischfest angelenkt ist, wobei die Achsen (30, 29) der Hebelarme (26) parallel zu der Ausziehrichtung angeordnet sind, und dass mit Verschwenken der oberen Hälfte (11) der Einlegeplatte (9) aus der Aufnahme (8) um die Achsen (29, 30) der Hebelarme (26) auf eine tischfeste Auflage (25) die obere Hälfte (11) der Einlegeplattes (9) in die Position verbracht werden kann, die für ein Schließen der offenen Tischplattenhälften (4, 5) erforderlich ist.
  3. Ausziehtisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstifte mit Rollen versehen sind.
  4. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissen (16, 17) von einem Boden (20) der Aufnahme (8) und von der Achse (12) weg gerichtete, unterschiedlich schräg verlaufende Abschnitte (19, 22) aufweisen.
  5. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Achse (12) entferntere Kulisse (16) mit einem unteren Abschnitt (19) steiler gegenüber dem Boden (20) der Aufnahme (8) angestellt ist als die der Achse (12) benachbarte Kulisse (17).
  6. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kulisse (16) einen oberen, horizontal verlaufenden Abschnitt (23) aufweist.
  7. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Achse (12) entferntere Kulisse (16) bodenseitig unmittelbar angestellt ist.
  8. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Achse (12) benachbarte Kulisse (17) bodenseitig eine Tasche (31) aufweist für eine horizontale Führung und Aufnahme des Führungsstifts (15) oder der Rolle.
  9. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (20) mit leistenartigen Abstandhaltern (32, 33) versehen ist oder dass der Boden selbst durch voneinander beabstandete Leisten ausgebildet ist, die sich achsparallel erstrecken.
  10. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Achse (12) benachbarte Kulisse (17) gleichmäßig ansteigend verlauft.
  11. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung eines zweiten Abschnitts (21) der entfernteren Kulisse (16) die Steigung der ersten Kulisse (17) aufweist.
  12. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm gekröpft ist.
  13. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriff der Führungsstifte oder der Rollen und des Hebelarms an der Einlegeplatte in der Gebrauchsposition unterhalb der Tischplattenhälften erfolgt.
  14. Ausziehtisch nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriff der Führungsstifte (14, 15) oder der Rollen und des Hebelarms (26) mittig der Längsseiten (13, 28) der Hälften (10, 11) der Einlegeplatte (9) erfolgt und dass die Tischplattenhälften (4, 5) stirnseitige Ausnehmungen (36, 37, 38) aufweisen, die bei gegen die Einlegeplatte (9) zusammengefahrenen Tischplattenhälften (4, 5) die Führungsstifte (14, 15) oder die Rollen und die Hebelarme (26) aufnehmen.
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