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DE202007013136U1 - Mehrphasige elektrische Maschine - Google Patents

Mehrphasige elektrische Maschine Download PDF

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DE202007013136U1 DE202007013136U DE202007013136U DE202007013136U1 DE 202007013136 U1 DE202007013136 U1 DE 202007013136U1 DE 202007013136 U DE202007013136 U DE 202007013136U DE 202007013136 U DE202007013136 U DE 202007013136U DE 202007013136 U1 DE202007013136 U1 DE 202007013136U1
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/28Layout of windings or of connections between windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
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Abstract

Mehrphasige elektrische Maschine, insbesondere mehrphasiger Generator, mit einem Ständer, der mehrere, der Phasenzahl entsprechende Wicklungen aufweist, deren jeweilige Anfänge/Enden miteinander verschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens einen kurzen Verschaltungsweg mindestens eine der Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) als unterwickelte Wicklung (7') oder überwickelte Wicklung (3'') ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine mehrphasige elektrische Maschine, insbesondere einen mehrphasigen Generator, mit einem Ständer, der mehrere, der Phasenzahl entsprechende Wicklungen aufweist, deren jeweiligen Anfänge/Enden miteinander verschaltet werden.
  • Stand der Technik
  • Eine mehrphasige elektrische Maschine der eingangs genannten Art ist zum Beispiel als mehrphasiger Generator bekannt. Dieser mehrphasige Generator weist einen Ständer mit einem Ständerblechpaket auf, in dessen Nuten Wicklungen einliegen, deren Anzahl sich aus der Phasenzahl ergibt. Die Anfänge/Enden der Wicklungen werden entsprechend dem Verschaltungstyp miteinander verschaltet. Für eine dreiphasige elektrische Maschine sind die Verschaltungstypen zum Beispiel eine Sternschaltung oder eine Dreieckschaltung. Die elektrische Verschaltung der einzelnen Wicklungen erfolgt dabei entweder in einer Schaltung der elektrischen Maschine, wie zum Beispiel einem Gleichrichter bei einem Generator, oder auf mindestens einem von den Wicklungen gebildeten Wickelköpfen des Ständers. Neben der elektrischen Verschaltung muss die Winkellage der Anfänge/Enden (Drahtabgänge) der Wicklungen am Ständer zu den Anschlüssen am Gleichrichter in Deckung gebracht werden. Dies führt insbesondere bei steigender Phasenzahl und damit größerer Anzahl von Anschlüssen zu Konflikten bei der Wahl der Winkelposition, da die Anordnungsmöglichkeiten im Gleichrichter durch die größere Anzahl von Dioden stark eingeschränkt sind. Die Herstellung der Ständer erfolgt meistens im Einziehverfahren. Dabei werden die Wicklungen durch mehrere Umläufe des Drahtes (Wicklungsumläufe) in eine ebene, sternförmige Form gebracht. Die so vorgeformten Wicklungen werden mit einem geeigneten Verfahren in die jeweils zugeordneten Nuten des Kernkörpers eingelegt. Werden pro Wicklung zum Beispiel mehrere Drähte parallel geführt, müssen diese zur Verschaltung der Maschine prozesssicher elektrisch miteinander verbunden werden. Dies führt zu einzelnen, langen Verschaltungswegen oder Drahtkreuzungen der Anfänge/Enden der Wicklungen auf dem Wickelkopf. Durch auftretende Schwingungen im Betrieb neigen solche Anordnungen mit langen Verschaltungswegen vermehrt zu Kurzschlüssen und müssen deshalb gesondert fixiert werden.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Bei der erfindungsgemäßen mehrphasigen elektrischen Maschine ist vorgesehen, dass für mindestens einen kurzen Verschaltungsweg mindestens eine der Wicklungen als unterwickelte Wicklung oder überwickelte Wicklung ausgebildet ist. Eine überwickelt ausgebildete Wicklung ist durch eine reduzierte Anzahl von in den Nuten einliegenden Abschnitten gekennzeichnet, und eine überwickelt ausgebildete Wicklung ist durch eine erhöhte Anzahl von in den Nuten einliegenden Wicklungsabschnitten gekennzeichnet. Durch ein derartiges Abweichen von einer Bewicklung mit gleich langen Wicklungen lassen sich lange Verbindungen und Drahtkreuzungen auf dem Wickelkopf vermeiden, sowie die Winkellage der Ständeranschlüsse zu Verschaltungspunkten der Schaltung optimieren. Besondere Vorteile ergeben sich bei einem Ständer mit größerer Phasenzahl und mehreren parallel geführten Drähten pro Wicklung. Für eine fünfphasige elektrische Maschine und entsprechender Anzahl von Anschlüssen ist eine Unterwicklung beziehungsweise eine Überwicklung sinnvoll, da die Möglichkeiten zur Anordnung der Dioden in einer als fünfphasigem Gleichrichter ausgebildeten Schaltung stark eingeschränkt sind. Daher macht die Ausbildung mindestens einer Über- oder Unterwicklung insbesondere für die Phasenzahl fünf Sinn.
  • Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Wicklungen auf mindestens einem Wickelkopf des Ständers verschaltet sind. Sind die Wicklungen in Verschaltungspunkten auf dem Wickelkopf verschaltet, so wird jeweils nur eine Leitung zum Verbinden der Verschaltungspunkte mit der Schaltung benötigt. Dies ist zum Beispiel bei Kompaktgeneratoren von Vorteil, bei denen der Ständer unmittelbar von einer Abdeckung wie zum Beispiel einem Lagerschild umgeben ist und außerhalb dieser Abdeckung in der Schaltung verschaltet wird. Die nötigen Durchbrüche in derartigen Abdeckungen können bei einer Verschaltung der jeweiligen Anfänge/Enden der Wicklungen auf einem Wickelkopf des Ständers deutlich kleiner dimensioniert sein, da nur einzelne Leitungen aus der Abdeckung herausgeführt werden müssen.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass die überwickelte Wicklung als erste Wicklung in den Kernkörper des Ständers eingebracht ist. Hieraus folgen mechanische Vorteile, da eine zusätzliche Drahtmenge bei der überwickelten Wicklung vergleichsweise einfach eingebracht werden kann.
  • Alternativ oder zusätzlich ist vorgesehen, dass die unterwickelte Wicklung als letzte Wicklung in den Kernkörper des Ständers eingebracht ist. Durch die Unterwicklung folgen mechanische Vorteile durch eine verringerte Drahtmenge bei der zuletzt einbrachten Wicklung, zum Beispiel durch geringere Einzugskräfte und verbleibenden Platz in den Nuten und dem Wickelkopf.
  • Insbesondere ist vorgesehen, dass die Wicklungen als Einziehwicklungen ausgebildet sind. Das Einziehen der Wicklungen ist eine bekannte Technik, bei der die einzelnen Wicklungen erst vorgeformt werden, um anschließend auf den Kernkörper übertragen zu werden.
  • Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Wicklungen als Wellenwicklungen ausgebildet sind. Wellenwicklungen eignen sich besonders gut zum Einziehen in den Kernkörper. Alternativ können jedoch auch Schleifenwicklungen in die Nuten des Kernkörpers eingebracht werden. Die Schleifenwicklung ist ein Wicklungstyp, bei dem zwei aufeinanderfolgende zugeordnete Nuten jeweils im Wechsel mit einliegenden Wicklungsabschnitten befüllt werden. Dadurch entstehen im Wesentlichen schleifenförmige Elemente der Wicklung.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass die Wellenwicklungen als einfache Wellenwicklungen oder verteilte Wellenwicklungen ausgebildet sind. Bei einer einfachen Wellenwicklung folgt periodisch ein in einer zugeordneten Nut einliegender Wicklungsabschnitt auf eine Wickelkopfverbindung, wobei die Wickelkopfverbindung von einer zur nächsten Nut nur auf einer Seite des Kernkörpers entsteht. Bei einer verteilten Wellenführung folgt periodisch ein in einer zugeordneten Nut einliegender Wicklungsabschnitt auf eine Wickelkopfverbindung, wobei die Wickelkopfverbindung von einer zur nächsten Nut auf beiden Seiten des Kernkörpers entsteht.
  • Mit Vorteil ist vorgesehen, dass jede der Wicklungen von mehreren parallel geführten Drähten gebildet ist. Zur Vereinfachung des Einziehvorgangs ist bekannt, pro Leiter mehrere parallel geführte Drähte zu verwenden. Dabei werden insbesondere zwei bis vier parallel geführte Drähte verwendet, wodurch der Einziehvorgang stark vereinfacht ist.
  • Insbesondere ist eine mehrphasige Brückenschaltung vorgesehen, in der die Wicklungen verschaltet sind. Ist die mehrphasige elektrische Maschine als Generator ausgebildet, so ist die Brückenschaltung zum Beispiel eine mehrphasige Gleichrichterschaltung mit einer entsprechenden Anzahl von Dioden.
  • Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Verschaltung der Wicklungen in der Brückenschaltung einer Verschaltung in einer Drudenfuß-Anordnung ist. Die Drudenfußanordnung ist ein Verschaltungstyp, bei dem die fünf Wicklungen elektrisch so miteinander verbunden werden, dass die Form des Schaltbildes ein Pentagramm ergibt.
  • Weiterhin ist mindestens ein axial mit dem Läufer verbundener Radiallüfter und mindestens ein Lagerschild vorgesehen, das den Ständer, den Läufer und den Radiallüfter zumindest teilweise umgibt. Eine solche Anordnung ist typisch für Kompaktgeneratoren mit innenliegenden Radiallüftern. Bei derartigen Kompaktgeneratoren kommen Ständer zum Einsatz, die mit Einziehtechnik hergestellt werden. Um die Anzahl der Durchbrüche in der als Lagerschild ausgebildeten Abdeckung gering zu halten, werden die Anfänge/Enden der Wicklungen auf den Wickelköpfen verschaltet.
  • Schließlich ist vorgesehen, dass die elektrische Maschine als Klauenpolmaschine ausgebildet ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1a einen nicht erfindungsgemäßen fünfphasigen Ständer in Drudenfuß-Verschaltung bei gleichmäßiger Bewicklung aller Wicklungen,
  • 1b ein Wicklungsschema des fünfphasigen Ständers der 1a mit fünf einfachen Wellenwicklungen,
  • 1c ein Wicklungsschema des fünfphasigen Ständers der 1a mit fünf verteilten Wellenwicklungen,
  • 2a und 2b einen fünfphasigen Ständer in Drudenfußverschaltung, bei dem die fünfte Wicklung als Unterwicklung ausgebildet ist und einem entsprechenden Wicklungsschema mit fünf einfachen Wellenwicklungen,
  • 3a und 3b einen fünfphasigen Ständer in Drudenfußverschaltung, bei dem die erste Wicklung als Überwicklung ausgebildet ist und einem entsprechenden Wicklungsschema mit fünf einfachen Wellenwicklungen und
  • 4 eine schematische Darstellung einer Drudenfußverschaltung.
  • Ausführungsform(en) der Erfindung
  • Die 1a zeigt einen Ständer 1 einer nicht erfindungsgemäßen, als Generator ausgebildeten elektrischen Maschine. Der Ständer 1 weist einen als Ständerblechpaket ausgebildeten Kernkörper 2 auf, der im Wesentlichen hohlzylinderförmig ausgebildet ist. Der Kernkörper 2 weist nicht dargestellte Nuten auf. Die Nuten sind über den Umfang des Kernkörpers verteilt angeordnet und sind jeweils axial ausgerichtet. In den Nuten liegen fünf Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 ein. Die Anzahl der Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 ergibt sich aus der Phasenzahl. Die Anzahl der Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 kann dabei der Phasenzahl oder einem vielfachen der Phasenzahl entsprechen. Die Phasenzahl des in den 1a bis 3b dargestellten Ständers 1 ist jeweils fünf. In den hier gezeigten Beispielen ist die Anzahl der Wicklungen damit gleich der Phasenzahl. Die Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 bilden an den Stirnseiten 8, 9 des Kernkörpers 2 jeweils einen Wickelkopf 10, 11. Jede der fünf Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 ist gleich ausgebildet, weist einen Anfang 3.1, 4.1, 5.1, 6.1, 7.1 und ein Ende 3.2, 4.2, 5.2, 6.2, 7.2 auf und liegt in ihr zugeordneten Nuten ein. Die Anzahl der Nuten ist dabei zum Beispiel sechzig. Die Anfänge 3.1, 4.1, 5.1, 6.1, 7.1 und Enden 3.2, 4.2, 5.2, 6.2, 7.2 sind auf dem ersten Wickelkopf 10 in einer Drudenfußanordnung verschaltet. Die Drudenfuß-Anordnung (Pentagramm-Anordnung) ist eine bekannte Schaltungsanordnung für eine fünfphasige elektrische Maschine. Zur Verschaltung ist das Ende 3.2 der ersten Wicklung 3 mit dem Anfang 6.1 der vierten Wicklung 6 das Ende 6.2 der vierten Wicklung 6 mit dem Anfang 4.1 der zweiten Wicklung 4 das Ende 4.2 der zweiten Wicklung 4 mit dem Anfang 7.1 der fünften Wicklung 7, das Ende 7.2 der fünften Wicklung 7 mit dem Anfang 5.1 der dritten Wicklung 5 und das Ende 5.2 der dritten Wicklung 5 mit dem Anfang 3.1 der ersten Wicklung 3 verbunden. Dabei ergeben sich entsprechende Verschaltungswege A, B, C, D, E, auf dem Wickelkopf 10. Da alle fünf Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 gleich lang ausgebildet sind, ergeben sich bei dem Ständer 1 bei der dargestellten Verschaltung der Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 vier kurze Verschaltungswege A, B, D, E und ein überlanger Verschaltungsweg C beim Verschalten des Endes 4.2 der zweiten Wicklung 4 mit dem Anfang 7.1 der fünften Wicklung 7. Der Anfang 7.1 der fünften Wicklung 7 ist entlang des Wickelkopfs 10 geführt und an nicht dargestellten Fixpunkten, zum Beispiel mit Klebeharz, auf dem Wickelkopf 10 fixiert.
  • Die 1b zeigt ein mögliches, nicht erfindungsgemäßes Wickelschema der Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 im Kernkörper 2. Dieses Wickelschema ist zum Beispiel im Ständer 1 der 1a realisiert. Dabei haben die Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 alle die gleiche Länge und sind als einfache Wellenwicklungen 12, 13, 14, 15, 16 ausgebildet. Diese einfachen Wellenwicklungen 12, 13, 14, 15, 16 eignen sich besonders gut, um als Einziehwicklungen in die entsprechenden Nuten eingezogen zu werden. Dazu sind die Einziehwicklungen bereits vorgeformt und werden durch Einziehen auf den Kernkörper 2 übertragen. Die Wellenwicklungen der 1b sind dabei als einfache Wicklungen – also als einfache Wellenwicklungen 12, 13, 14, 15, 16 – ausgebildet. Dabei wird jede der Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 von mindestens einem Draht 22 gebildet. Bei mehreren Drähten 22, die eine Wicklung bilden, sind die Drähte 22 parallel geführt. Die jeweiligen Anfänge 3.1, 4.1, 5.1, 6.1, 7.1 und/oder Enden 3.2, 4.2, 5.2, 6.2, 7.2, der Wicklungen werden miteinander verschaltet. Dabei ergeben sich die Verschaltungswege A, B, C, D, E. Die Wellenwicklungen 12, 13, 14, 15, 16 bestehen aus periodisch aufeinander folgenden Wicklungsabschnitten 23, die in den Nuten des Kernkörpers 2 einliegen und Wicklungsbereichen 24, die die Wickelköpfe 10, 11 bilden. Jede der einfachen Wellenwicklungen 12, 13, 14, 15, 16 weist in diesem Beispiel mehrere Wicklungsumläufe auf. Die Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7 der 1a und 1b sind gleich lang ausgebildet, sodass sich bei der gezeigten Anordnung vier kurze, gleichmäßig beabstandete Verschaltungswege A, B, D, E und ein langer Verschaltungsweg C ergeben.
  • Die 1c zeigt ein weiteres, nicht erfindungsgemäßes Wickelschema von Wicklungen 3, 4, 5, 6, 7, die als verteilte Wellenwicklungen 17, 18, 19, 20, 21 ausgebildet sind. Das Wickelschema entspricht im Wesentlichen dem Wickelschema der 1b.
  • Die 2a und 3a entsprechen im Wesentlichen der 1a und die 2b und 3b entsprechen im Wesentlichen der 1b, sodass hier nur auf die Unterschiede eingegangen wird.
  • Die 2a zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des Ständers 1 einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine in einer Drudenfußverschaltung, bei dem die fünfte Wicklung 7 als unterwickelte Wicklung 7' ausgebildet ist. Die unterwickelte Wicklung 7' ist um soviel kürzer als eine Wicklung 7 mit "normaler" Länge, dass das Ende 7.1 im Winkelabschnitt 25 des Anfangs 4.2 der zweiten Wicklung 4 endet. Dadurch dass das Ende 7.1 im Winkelabschnitt 25 endet ergibt sich ein kurzer Verschaltungsweg C'. Zwischen dem Winkelabschnitt 26, in dem die dritte Wicklung 5 anfängt und dem Winkelabschnitt 25, in dem die zweite Wicklung 4 endet, weist der Ständer 1 einen unterwickelten Bereich 27 der Wicklung 7' auf.
  • Eine auftretende Temperaturerhöhung der unterwickelten Wicklung 7', verursacht durch die Reduzierung der Länge kann durch Anordnung der unterwickelten Wicklung 7' an der Innenseite 29 des Wickelkopfes 10 bei einem Nutschlitz ausgeglichen werden, da dieser Bereich von einem nicht dargestellten Radiallüfter gut gekühlt wird. Durch die Unterwicklung folgen auch mechanische Vorteile durch die verringerte Drahtmenge bei der zuletzt eingezogenen unterwickelten Wicklung 7', zum Beispiel durch geringere Einzugskräfte und verbleibenden Platz in den Nuten und den Wickelköpfen 10, 11.
  • Die 3a und 3b zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des Ständers 1 der erfindungsgemäßen elektrischen Maschine in Drudenfußverschaltung, wobei die erste Wicklung überwickelt 3'' ausgebildet ist. Die überwickelte Wicklung 3'' ist dabei länger als die "normal" ausgebildete erste Wicklung 3. Dadurch ergibt sich ein überwickelter Bereich 28 zwischen den Winkelabschnitten 25 und 26. Das Wickelende 3.2 der überwickelten Wicklung 3'' liegt im Winkelabschnitt 26, in der Nähe des Endes 5.1 der dritten Wicklung 5. Dadurch ergibt sich ein kurzer Verschaltungsweg E''.
  • Die Temperaturänderung der überwickelten Wicklung 3'' gegenüber der "normal" ausgebildeten Wicklung 3 durch die größere Länge kann durch die Anordnung der überwickelten Wicklung 3'' an einem Außenumfang 30 des Wickelkopfes 10 an einem Nutgrund ausgeglichen werden. Auch hieraus folgen mechanische Vorteile, da die zusätzliche Drahtmenge bei der als überwickelten Wicklung 3'' Wicklung 3 vergleichsweise einfach eingezogen werden kann.
  • Die 4 zeigt den Verschaltungstyp einer Drudenfußanordnung, bei dem die fünf Wicklungen elektrisch so miteinander verbunden werden, dass die Form des Schaltbildes ein Pentagramm ergibt.
  • Durch die kurzen Verschaltungswege bei Unter- beziehungsweise Überwicklung wird die Kühlluftströmung des Radiallüfters weniger gestört, sodass der Ständer 1 gleichmäßig gekühlt wird, wobei weniger Strömungsgeräusche auftreten. Durch die kurzen Verschaltungswege entfallen zusätzliche Fixierungspunkte, die bei überlangen Verschaltungswegen benötigt werden.
  • Die in den 2a und 2b beziehungsweise 3a und 3b dargestellten Anordnungen sind für alle Wicklungsarten (einfache Wellenwicklung 12, 13, 14, 15, 16, verteilte Wellenwicklung 17, 18, 19, 20, 21, Schleifenwicklung und verteilte Schleifenwicklung) geeignet. Weiterhin eignet sich die Anordnung mit mindestens einer unterwickelten oder überwickelten Wicklung 3'', 7' für alle Polpaarzahlen eines Läufers (insbesondere sechs oder acht Pole), alle Drahtzahlen (insbesondere ein bis vier parallel geführte Drähte 22 pro Wicklung 3, 4, 5, 6, 7), alle Drahtquerschnitte der parallel geführten Drähte 22 (Rund-, Profil- beziehungsweise geprägte Formdrähte), alle Herstelltechniken des Kernkörpers 2 (Kernkörper aus Rundlamellen und hochkantgerollte Kernkörper) einer elektrischen Maschine, insbesondere eines Generators mit in bevorzugt als Lagerschilde ausgebildeten Abdeckungen einliegendem Radiallüfter. Diese Generatoren sind insbesondere als Kraftfahrzeug-Generatoren ausgebildet.
  • Mit Vorteil ist ein Läufer mit einer Polzahl vorgesehen, die multipliziert mit der Phasenzahl die Anzahl der Nuten ergibt. Ist der Ständer bei fünf Phasen zum Beispiel für einen Läufer mit zwölf Polen ausgelegt, so ergibt sich eine Anzahl von sechzig Nuten.

Claims (12)

  1. Mehrphasige elektrische Maschine, insbesondere mehrphasiger Generator, mit einem Ständer, der mehrere, der Phasenzahl entsprechende Wicklungen aufweist, deren jeweilige Anfänge/Enden miteinander verschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass für mindestens einen kurzen Verschaltungsweg mindestens eine der Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) als unterwickelte Wicklung (7') oder überwickelte Wicklung (3'') ausgebildet ist.
  2. Mehrphasige elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) auf mindestens einem Wickelkopf (10, 11) des Ständers (1) verschaltet sind.
  3. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die überwickelte Wicklung (3'') als erste Wicklung (3) in einen Kernkörper (2) des Ständers (1) eingebracht ist.
  4. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unterwickelte Wicklung (7') als letzte Wicklung (7) in den Kernkörper (2) des Ständers (1) eingebracht ist.
  5. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) als Einziehwicklungen ausgebildet sind.
  6. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) als Wellenwicklungen ausgebildet sind.
  7. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenwicklungen als einfache Wellenwicklungen (12, 13, 14, 15) oder verteilte Wellenwicklungen (17, 18, 19, 20, 21) ausgebildet sind.
  8. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) von mehreren parallel geführten Drähten gebildet ist.
  9. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine mehrphasige Brückenschaltung, in der die Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) verschaltet sind.
  10. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschaltung der Wicklungen (3, 4, 5, 6, 7) in der Brückenschaltung eine Verschaltung in einer Drudenfuß-Anordnung ist.
  11. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen axial mit dem Läufer verbundenen Radiallüfter und mindestens ein Lagerschild, das den Ständer (1), den Läufer und den Radiallüfter zumindest teilweise umgibt.
  12. Mehrphasige elektrische Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Maschine als Klauenpolmaschine ausgebildet ist.
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