[go: up one dir, main page]

DE202007012236U1 - System zur Wiedergabe von Stereobildern - Google Patents

System zur Wiedergabe von Stereobildern Download PDF

Info

Publication number
DE202007012236U1
DE202007012236U1 DE200720012236 DE202007012236U DE202007012236U1 DE 202007012236 U1 DE202007012236 U1 DE 202007012236U1 DE 200720012236 DE200720012236 DE 200720012236 DE 202007012236 U DE202007012236 U DE 202007012236U DE 202007012236 U1 DE202007012236 U1 DE 202007012236U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
light sources
stereo
color
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE200720012236
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infitec GmbH
Original Assignee
Infitec GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infitec GmbH filed Critical Infitec GmbH
Priority to DE200720012236 priority Critical patent/DE202007012236U1/de
Priority to EP08801193A priority patent/EP2399165A1/de
Priority to JP2010522180A priority patent/JP5254336B2/ja
Priority to PCT/DE2008/001370 priority patent/WO2009026888A1/de
Publication of DE202007012236U1 publication Critical patent/DE202007012236U1/de
Priority to US12/714,917 priority patent/US9116356B2/en
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/26Stereoscopic photography by simultaneous viewing using polarised or coloured light separating different viewpoint images
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B30/00Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images
    • G02B30/20Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes
    • G02B30/22Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes of the stereoscopic type
    • G02B30/23Optical systems or apparatus for producing three-dimensional [3D] effects, e.g. stereoscopic images by providing first and second parallax images to an observer's left and right eyes of the stereoscopic type using wavelength separation, e.g. using anaglyph techniques
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N13/00Stereoscopic video systems; Multi-view video systems; Details thereof
    • H04N13/30Image reproducers
    • H04N13/324Colour aspects
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N13/00Stereoscopic video systems; Multi-view video systems; Details thereof
    • H04N13/30Image reproducers
    • H04N13/332Displays for viewing with the aid of special glasses or head-mounted displays [HMD]
    • H04N13/334Displays for viewing with the aid of special glasses or head-mounted displays [HMD] using spectral multiplexing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
  • Liquid Crystal Display Device Control (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Abstract

System zur Wiedergabe von Stereobildern,
mit einer Displayeinheit, die mit einem Pixelarray (5) zur Darstellung von Bilddaten, welches sequentiell mit stereoskopischen Bilddaten angesteuert diese wiedergibt, und die mit einer Leuchtquelle (1) zum vollflächigen Beleuchten des Pixelarrays (5) versehen ist,
und mit einer Brille (6), die geeignet ist, die wiedergegebenen stereoskopischen Bilddaten augenselektiv einem Brillenträger (7) zur Verfügung zu stellen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Displayeinheit mit wenigstens einer weiteren Leuchtquelle (2) zum vollflächigen Beleuchten des Pixelarrays (5) versehen ist,
dass jede Leuchtquelle (1, 2) dafür ausgebildet ist, Licht in mehreren schmalen Spektralbereichen auszusenden und damit einen Farbraum aufzuspannen,
dass die Spektralbereiche der Leuchtquellen (1, 2) zueinander orthogonal sind,
dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, die die Leuchtquellen (1, 2) sequentiell betreibt,
dass die Brille (6) mit Brillengläsern versehen ist, deren spektrale Durchlassbereiche orthogonal zueinander ausgebildet sind und mit den Spektralbereichen der Leuchtquellen (1,...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein System zur stereoskopischen Wiedergabe von Bildern insbesondere von Videoclips, Filmen etc..
  • Es existieren verschiedene Techniken zur dreidimensionalen Wiedergabe. Schon lange bekannt ist die Anaglyphentechnik: Durch einfache Rot/Grün Überlagerung der beiden Links/Rechts-Teilbilder und Betrachtung des Summenbildes durch Filterbrillen, die für das jeweilige Auge nur den entsprechenden Farbanteil durchlassen, entsteht für den Betrachter ein stereoskopischer Eindruck. Nachteilig ist dabei die systembedingte Farbausfilterung, so dass mit dieser Technik keine realistischen Farbbilder wiedergegeben werden können.
  • Ein anderes Verfahren, welches im Fernsehen gelegentlich zum Einsatz kommt, ist das Pulfrich-Verfahren. Auch hier werden zur Betrachtung Brillen verwendet, wobei jedoch der Strahlengang für ein Auge stärker abgedunkelt wird als für das andere. Hierzu werden häufig ebenfalls Farbbrillen verwendet (aus Kostengründen), obwohl es nur auf die unterschiedliche Abdunklung ankommt. Durch die unterschiedliche Helligkeit gelangt die Sehinformation leicht verzögert zu den verarbeitenden Bereichen des Gehirns. Bewegt sich eine dargestellte Szene im rechten Winkel zum Betrachter, so kommt es durch die zeitliche Verzögerung der Wahrnehmung für ein Auge zur Parallaxe und die Szene wird räumlich wahrgenommen. Der Vorteil dieser Technik besteht in der Einfachheit der Wiedergabetechnik. Nachteilig ist, dass sich die Szene ständig in Bewegung befinden muss, was oft nach einiger Zeit als unangenehm empfunden wird. Zudem muss sich die Szene immer in die gleiche Richtung bewegen, da sich sonst die Tiefeninformation umkehren würde. Auch muss die Bewegungsgeschwindigkeit konstant gehalten werden, da sonst die Tiefeninformation nicht richtig wiedergegeben wird.
  • Im Computerbereich wird häufig eine anderes Verfahren verwendet: Die Rechts-/Links Anteile werden dabei durch so genannte Shutterbrillen separiert, die durch elektrisch schaltbare Polarisationsfilter das Licht, z. B. von einem Monitor oder Projektor, abwechselnd nur für das rechte oder linke Auge des Betrachters durchlassen. Die Shutterbrille ist dabei mit dem Wiedergabegerät (z. B. Monitor) synchronisiert, so dass von der dort dargestellten Wechselfolge von Links/Rechts-Teilbildern entsprechend nur die jeweiligen Teilbilder das linke bzw. rechte Auge erreichen. Diese Technik bietet zwar eine farbgetreue Wiedergabe, hat dafür aber den Nachteil, dass die Helligkeit stark reduziert wird, da (abwechselnd) die Bildwiedergabe nur von einem Auge des Betrachters wahrgenommen wird (also nur die Hälfte der Gesamthelligkeit des Monitors) und zusätzlich die Polarisationsfilter bereits für sich (auch in der Durchlassphase) Licht absorbieren. Zudem erfordert die ständige Links/Rechts-Ausblendung eine sehr hohe Bildwiederholfrequenz (mind. 120–160 Hz) damit ein störender Flacker-Effekt unterdrückt wird.
  • Ein anderes Prinzip basiert auf der Interferenzfiltertechnik. Ein Verfahren zur Erzeugung einer optisch dreidimensional wahrnehmbaren Bildwiedergabe nach der Interferenzfiltertechnik bzw. ein entsprechendes Stereoprojektionssystem ist aus der DE 199 24 167 B4 bekannt. Dabei werden zur Projektion zwei Interferenzfilter mit leicht unterschiedlicher spektraler Filterwirkung eingesetzt. Die Durchlassbereiche der beiden Filter sind dabei gegeneinander verschoben so angeordnet, dass sie keinen Überlapp zeigen und damit orthogonal zueinander ausgebildet sind. Mit Hilfe der beiden zueinander orthogonalen Interferenzfilter, die jeweils drei Durchlassbereiche für die drei Primärvalenzen im Bereich der blauen, grünen und roten Farbwahrnehmung zeigen, lassen sich zwei voneinander getrennte Bilder, eins für das linke Auge und eins für das rechte Auge realisieren, mit deren Hilfe ein dreidimensional wahrnehmbares Bild auf einen Schirm projiziert werden kann. Dieses Bild wird von einem Betrachter selektiv durch die getrennten Augen wahrgenommen, indem er eine Brille aufweist, deren linkes Brillenglas eine Filtercharakteristik entsprechend dem einen Interferenzfilter und das rechte Brillenglas eine Filtercharakteristik entsprechend dem anderen Interferenzfilter zeigt. Dadurch lassen sich die beiden Bilder auf dem Schirm sicher augenspezifisch voneinander trennen und die Stereowirkung bzw. die dreidimensionale Wirkung der Bilder beim Betrachter erzeugen. Man spricht auch von dem Wellenlängen-Multiplex-Verfahren.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System zur Wiedergabe von Stereobildern mit einer Displayeinheit anzugeben, das eine gute Farbwiedergabe zeigt und darüber hinaus einen einfachen und preisgünstigen Aufbau zeigt.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch das System zur Wiedergabe von Stereobildern mit den Merkmalen nach Anspruch 1.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Das erfindungsgemäße System zur Wiedergabe von Stereobildern zeichnet sich durch das Konzept der Integration des Wellenlängen-Multiplex-Verfahrens zur Hinterleuchtung des Pixelarrays der Displayeinheit mit dem Konzept des Zeitmultiplex der Hinterleuchtung in Verbindung mit dem entsprechenden Zeitmultiplex der Ansteuerung des Pixelarrays der Displayeinheit mit den „linken" bzw. „rechten" Bildern der Stereobilder aus. Dadurch ist sichergestellt, dass die Bilddaten der Stereobilder sequentiell nach dem Zeitmultiplex-Konzept mit Hilfe des Pixelarrays dargestellt werden und dabei zugleich mit Hilfe des Wellenlängen-Multiplex-Konzepts unterscheidbar und damit trennbar gemacht werden. Die Trennung der Stereobilder erfolgt anschließend durch die Stereobrille des Betrachters, deren Brillengläser entsprechend dem Wellenlängen-Multiplex-Verfahren ausgebildet sind und den spektralen Charakteristiken der selektiven Hintergundbeleuchtung entsprechen.
  • Durch diesen neuartigen Ansatz für ein System zur Wiedergabe von Stereobildern ist eine sehr sichere Trennung der Stereobilder gewährleistet, ohne dass dies zu erheblichen Kosten für die Realisierung der Displayeinheit führt.
  • Auch eine einfache und kostengünstige Realisierung der Stereobrille für den Benutzer des erfindungsgemäßen Systems ist damit verbunden. Die erfindungsgemäße Displayeinheit ist dabei im Wesentlichen unabhängig von der verwendeten Pixelarray-Technologie, so dass abhängig von den sonstigen technischen insbesondere den äußeren Bedingungen oder kostenmäßigen Rahmenbedingungen die jeweils geeignete Pixelarray-Technologie z. B. LCD-, TFT-Technologie und ähnliches verwendet werden kann.
  • Das erfindungsgemäße System besticht durch das sehr geringe bis nicht vorhandene Übersprechverhalten der beiden Stereokanäle sowie durch einen ausgesprochen guten Tragekomfort der Brille und der Mobilität des Benutzers durch die mechanisch und elektrisch von der Displayeinheit entkoppelte Brille.
  • Nach einer bevorzugten Ausbildung des erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern werden die wenigstens zwei Leuchtquellen von der Art der Lichtquelle identisch realisiert. Dabei haben sich insbesondere Leuchtdioden, die insbesondere als lineare Anordnung von LEDs ausgebildet sind, Lumineszenzröhren oder Gasentladungslampen vorzugsweise als stabförmige Halogenleuchten bzw. Blitzlampen bewährt. Diese stellen sehr leuchtstarke und kompakte Lichtquellen für die Leuchtquellen der Displayeinheit dar, die sich zudem durch eine reduzierte Wärmeentwicklung auszeichnen und dadurch eine sehr kompakte und wenig anfällige Realisierung der erfindungsgemäßen Displayeinheit ermöglichen.
  • Dabei ist die Displayeinheit mit einem flachen, quaderförmigen Gehäuse versehen, dessen Ausdehnung im Wesentlichen durch das Format des Pixelarrays bestimmt ist.
  • Vorzugsweise werden die Leuchtquellen so gewählt, dass sie Lichtquellen enthalten, die das Licht zur vollflächigen Beleuchtung des Pixelarrays in einer Weise erzeugen, dass sie ohne zusätzliche Komponenten Licht erzeugen, das mehrere schmale, voneinander getrennte Spektralbereiche so aussenden, dass die eine Leuchtquelle Spektralbereiche aussendet, die orthogonal zu den Spektralbereichen der anderen Lichtquelle bzw. Lichtquellen sind. Hierdurch gelingt es, die Anzahl der Komponenten durch die geeignete Wahl der Leuchtquellen gering zu halten und dadurch das System zur Wiedergabe von Stereobildern sehr einfach und wenig anfällig zu realisieren.
  • Daneben hat es sich bewährt, breitbandige Lichtquellen in den Leuchtquellen vorzusehen, denen Filter mit mehreren schmalbandigen, transmittierenden Intervallen zur Reali sierung der orthogonalen Spektralbereiche zugeordnet sind. Diese Realisierung des erfindungsgemäßen Systems ermöglicht durch die Anpassung der Filter in ihrer Charakteristik unterschiedliche Systeme zu realisieren, die an verschiedene äußere Rahmenbedingungen angepasst sind, ohne dass aufwändige Systemanpassungen insbesondere hinsichtlich der Energieversorgung oder des Wärmemanagements notwendig sind.
  • Eine beispielhafte Ausbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Farbfilter für die beiden Bilder des Stereobildes in der Displayeinheit und/oder in den Gläsern der Stereobrille so ausgebildet sind, dass die Anzahl der transmittierenden Intervalle gegenüber dem bekannten Stand der Technik zahlenmäßig reduziert sind. Die Erfindung zeigt eine Anzahl an transmittierenden Intervallen für die beiden Perspektivteilbilder, welche gleich oder kleiner als 6 insbesondere 5 oder 4 ist. Von diesen 5 oder weniger transmittierenden Intervallen, die wechselseitig keinen Überlapp haben, zeigt wenigstens ein transmittierendes Intervall eine Anordnung im Bereich zweier Farbwahrnehmungen aus Blau (B), Grün (G) oder Rot (R). Die anderen transmittierenden Intervalle sind so im Frequenzspektrum angeordnet, dass sie im Bereich einer einzigen Farbwahrnehmung, also Blau oder Grün oder Rot angeordnet sind. Diese transmittierenden Intervalle für eine Farbwahrnehmung zeigen vorzugsweise eine Bandbreite im Bereich von etwa 30 nm oder merklich darunter, wodurch eine sichere Abgrenzung und Anordnung innerhalb eines Bereiches einer Farbwahrnehmung möglich ist und ein sicheres Abgrenzen bzw. Trennen von den anderen transmittierenden Intervallen gegeben ist. Hierzu werden die transmittierenden Intervalle so angeordnet, dass sie einen ausreichenden Abstand zueinander haben.
  • Insbesondere für eine Anwendung in abgedunkelten Umgebungen hat sich ein ausgewähltes System zur Wiedergabe von Stereobildern bewährt, bei dem sich alle Leuchtquellen auf der gleichen Seite des Pixelarrays befinden wie der Betrachter mit der ihm zugeordneten Stereobrille. Hierbei wird das Pixelarray mit dem Auflicht der mehreren Leuchtquellen beaufschlagt, wodurch es gelingt, ein sehr großflächiges Pixelarray zu realisieren, das durch abgesetzte Leuchtquellen vollflächig beleuchtet wird, ohne dass es zu einer optischen Beeinträchtigung der Wiedergabe der Stereobilder kommen würde.
  • Alternativ hierzu hat es sich bewährt, die Leuchtquellen und die Betrachter auf unterschiedlichen Seiten des Pixelarrays anzuordnen, und das Pixelarray und damit die Displayeinheit in einem Durchlichtbetrieb zu betreiben. Dies führt dazu, dass eine sehr kompakte Realisierung der Displayeinheit mit ihrem Gehäuse ohne Beeinträchtigung des Bereiches zwischen dem Betrachter und dem Pixelarray ermöglicht ist.
  • Besonders kompakte Ausbildungen der erfindungsgemäßen Displayeinheit werden durch die bevorzugte Verwendung von Lichtleitern zur Lichtverteilung des Lichts der Leuchtquellen in Richtung des Pixelarrays ermöglicht. Durch die Anordnung der Leuchtquellen auf der anderen Seite des Pixelarrays relativ zum Betrachter ist ein Betrieb auch unter schwierigeren optischen Bedingungen gerade bei Vorhandensein von Störlicht ermöglicht, was die Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Systems wesentlich erweitert und dabei die Anforderungen an die einzelnen Komponenten des erfindungsgemäßen Systems reduziert, was mit einer Reduzierung der Gesamtkosten des erfindungsgemäßen Systems einhergeht.
  • Eine besonders bevorzugte erfindungsgemäße Realisierung des Systems zeigt einen oder mehrere Lichtleiter zur möglichst gleichmäßigen, flächigen Lichtverteilung in Richtung Pixelarray. Wenigstens ein Lichtleiter zeigt dabei mehrere Stirnflächen zur Aufnahme des Lichtes mehrerer Leuchtquellen. Jeder Stirnfläche ist dabei eine Lichtquelle einer Leuchtquelle zugeordnet, die vorzugsweise eine breitbandige Strahlungscharakteristik aufweist und die mit einem Filter mit mehreren schmalbandigen Transmissionsbereichen zur Realisierung der orthogonalen Spektralbereiche der verschiedenen Leuchtquellen versehen ist.
  • Vorzugsweise ist der Filter einer Leuchtquelle direkt auf der der Leuchtquelle zugeordneten Stirnfläche des Lichtleiters insbesondere durch Verklebung aufgebracht bzw. angeordnet. Dies stellt eine sehr sichere und verlustarme Einkopplung des Lichtes der Leuchtquelle in den Lichtleiter sicher.
  • Nach einer bevorzugten Ausbildung dieses Systems sind die verschiedenen Leuchtquellen, welche in verschiedene Stirnflächen des Lichtleiters einkoppeln, durch eine lichtundurchlässige Trennschicht bzw. Trennwand voneinander lichttechnisch so getrennt, dass ein Übersprechen der sequentiell und damit im Zeitmultiplex betriebenen Leuchtquellen auch in einem verschränkten Betrieb sicher verhindert wird. Dadurch ist die sehr sichere Kanaltrennung erreicht und damit ein sehr angenehmes Stereobildwiedergabeverhalten gewährleistet.
  • Nach einer bevorzugten Realisierung des erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern ist das Pixelarray räumlich in unterschiedliche, voneinander getrennte Segmente gegliedert. Beispielsweise ist das Pixelarray in zwei vertikal voneinander getrennte Segmente, einem oberen und einem unteren Segment, getrennt. Dabei sind die Leuchtquellen so ausgebildet und so gesteuert, dass sie die einzelnen Segmente selektiv und sequentiell mit Licht beaufschlagen können, wobei die Pixel des Pixelarrays segmentweise so angesteuert werden, dass zum Zeitpunkt der Beleuchtung der jeweiligen Segmente das jeweilige Segment mit den Bildinformationen beaufschlagt ist und das Segment somit das gewünschte Bild im Bereich des Segmentes wiedergeben kann. Damit ist sichergestellt, dass segmentweise das jeweilige Bild des Stereobildes wiedergegeben wird und somit die Zeit zwischen der Wiedergabe von Bildinformationen für ein Auge deutlich reduziert beispielsweise halbiert ist und damit die Totzeiten für ein Auge stark verringert wird. Der unangenehme Effekt des Flackerns bei der Stereobildwiedergabe kann damit deutlich reduziert werden.
  • Nach einer anderen bevorzugten Realisierung des Systems ist die Displayeinheit so ausgebildet, dass die Zeitspanne für den Aufbau eines Bildes größer gewählt ist als die Zeitspanne der Beleuchtung des Pixelarrays für dieses Bild des Stereobildes. Hierdurch lässt sich sicherstellen, dass in der Lücke zwischen der Beleuchtung des Pixelarrays durch eine Leuchtquelle ausreichend Zeit vorhanden ist, dass die andere Leuchtquelle ihre Beleuchtung und damit die Wiedergabe des anderen Bildes des Stereobildes sicher und verlässlich zum Abschluss bringen kann. Hierdurch gelingt es, eine sehr angenehme Wiedergabe des Stereobildes zu realisieren.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausbildung des erfindungsgemäßen System zur Wiedergabe von Stereobildern ist die Stereobrille mit Brillengläsern, abhängig von der von der Anzahl der Personen, die zeitgleich das System zur Wiedergabe von Stereobildern nutzen wollen, gewählt. Die optischen Eigenschaften der Brillengläser sind dabei so gewählt, dass sie bevorzugt identisch zu den optischen Eigenschaften der korrespondierenden Filter in der Displayeinheit sind. Hierdurch ist eine optimale Nutzung der projizierten Bildinformation und Helligkeit der Bilder erreicht, so dass der oder die Nutzer des erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern sehr ange nehme und helle sowie farbechte stereoperspektivische Bilder wahrnehmen können.
  • Auch hat es sich bewährt, die Brillengläser in deren Filtereigenschaften nicht vollständig identisch zu denjenigen der Filter in der Displayeinheit sondern vielmehr entsprechend zueinander auszubilden. Hierdurch können zielgerichtet Unterschiede in der Fertigungsqualität oder in der Auslegung genutzt werden bzw. dazu verwendet werden, dass bestimmte vorteilhafte Darstellungssituationen erreicht werden können. Beispielhaft gelingt es durch eine Kombination der Filter in der Displayeinheit und in der oder den Brillen, die sich durch eine Permutation einzelner begrenzter transmittierender Intervalle entweder im blauen oder grünen oder roten Farbwahrnehmungsbereich in den korrespondierenden Filtern voneinander unterscheiden, die Bildwechselrate der Displayeinheit abzusenken, ohne dass ein unangenehmes Flackern der Stereobilder wahrnehmbar ist. Es wird hier auch von verschränktem Betrieb gesprochen.
  • Dabei hat sich das nachfolgend beschriebene System zur Wiedergabe von Stereobildern als besonders bevorzugt herausgestellt. Dieses zeigt Filter der Displayeinheit mit einer Permutation begrenzter, transmittierender Intervalle der Filter im blauen oder grünen oder roten Farbwahrnehmungsbereich und wenigstens eine Stereobrille, die Filtereigenschaften zeigt, welche mit 6 nicht permutierten, transmittierenden Intervallen ausgestattet sind. Im Rahmen der angesprochenen Permutation ist ein Austausch zweier transmittierender Intervalle zwischen entsprechenden Filtern (rechte Seite gegenüber linker Seite bzw. rechtes Bild des Stereobildes gegenüber linkem Bild des Stereobildes) innerhalb einer Farbe, das heißt innerhalb einer Farbwahrnehmung, erfolgt, wobei zusätzlich wenigstens eine Verschmelzung zweier benachbarter, transmittierender Intervalle zu einem gemeinsamen transmittierenden Intervall erfolgt ist, das sich über zwei Farbwahrnehmungsbereiche erstreckt. Damit ist die Summe der transmittierenden spektralen Intervalle in dem Filter der Displayeinheit beispielsweise von 6 auf 5 reduziert. Erfindungsgemäß wird nun entsprechend der Permutation der transmittierenden Intervalle ein Austausch der zugeordneten darzustellenden Farbbilddaten vorgenommen und dadurch eine Verschränkung der Stereobilddaten mit den beiden Leuchtquellen der Displayeinheit erreicht.
  • Wird beispielsweise eine Permutation der roten transmittierenden Intervalle R1 und R2, also deren Austausch mit der anschließenden Zusammenführung des benachbarten Intervalls G2 mit R1 realisiert, so wird nun die Bildinformation, das heißt die Farbbilddaten, für die Darstellung mittels R2 nun nicht mehr mittels der ersten Leuchtquelle und dem Pixelarray sondern mittels der zweiten Leuchtquelle und dem Pixelarray vorgenommen. Dies führt zu einer zeitlichen Verschiebung der Darstellung dieser „permutierten" Farbbilddaten, da die mit Hilfe der jeweiligen Leuchtquelle und dem Pixelarray geschaffenen Bilder der Stereobilder ohne Permutation jeweils komplett und immer nur einzeln in alternierender Reihenfolge dargestellt werden, wohingegen aufgrund der Permutation dies aufgehoben ist. Aufgrund der Permutation wird die zeitliche Trennung der Wiedergabe der beiden Bilder (links und rechts) der Stereobilder erfindungsgemäß aufgehoben. Hierdurch gelingt es, die zeitlichen Lücken zwischen der Darstellung der linken Bilder der Stereobilder, die dadurch entstehen, dass in der Lücke die anderen, rechten Bilder der Stereobilder dargestellt werden, mit Bildern beziehungsweise Bildinformationen in der permutierten Farbe aufzufüllen.
  • Dadurch gelingt es erfindungsgemäß, ein unangenehmes Flackern der wiedergegebenen Stereobilder zu verhindern oder zu reduzieren. Durch diese verbesserte Ausbildung des Systems zur Wiedergabe von Stereobildern ist es möglich, die an sich unerwünscht hohe Bildwiederholrate der Displayeinheit, die die Komponenten der Displayeinheit erheblich belastet, zu erniedrigen und dadurch die Lebenszeit der Komponenten des Systems zu erhöhen.
  • In entsprechender erfindungsgemäßer Weise hat es sich bewährt, die Permutation nicht in den Filtern der Displayeinheit vorzunehmen, sondern in den Filtern der Brillengläser der Stereobrille. Dies führt zu den entsprechenden Vorteilen, wie sie auch bei der zuvor genannten Ausbildung der Erfindung erreicht werden.
  • Die Erfindung wird im Folgenden näher beschrieben, wobei Bezug genommen wird auf die Zeichnungen und die darin angegebenen Bezugszeichen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die beispielhaft in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen beschränkt.
  • Dabei zeigt:
  • 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern,
  • 2 einen zeitlichen Ablauf der Aktivitäten einer erfindungsgemäßen Displayeinheit
  • 3 eine beispielhaften Aufbau einer erfindungsgemäßen Displayeinheit mit Lichtleiter
  • 3a einen Ausschnitt aus 3 mit dem Lichtleiter
  • 4 eine schematische Darstellung eines weiteren beispielhaften erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern,
  • 5 eine schematische Darstellung eines weiteren beispielhaften erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern mit segmentiertem Pixelarray
  • 6 einen zeitlichen Ablauf der Aktivitäten der erfindungsgemäßen Displayeinheit aus 5
  • 7 eine beispielhafte spektrale Verteilung der transmittierenden Intervalle zweier erfindungsgemäßer orthogonalen Filter
  • 8a eine spektrale Verteilung der transmittierenden Intervalle für die Stereobrille und die Displayeinheit
    b eine zeitliche Abfolge der wiedergegebenen und wahrzunehmenden Farbbilddaten
  • 9 eine schematische Darstellung eines weiteren beispielhaften erfindungsgemäßen Systems mit verschränktem Betrieb
  • 10 eine spektrale Verteilung der transmittierenden Intervalle gemäß eines beispielhaften erfindungsgemäßen Systems für eine Stereobrille und für eine Displayeinheit mit verschränktem Betrieb
  • 11 eine zeitliche Abfolge der projizierten und wahrzunehmenden Farbbilddaten eines beispielhaften erfindungsgemäßen Systems bei verschränktem Betrieb
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht den preisgünstigen Einsatz des Wellenlängen-Multiplex-Verfahrens mit herkömmlichen Displaytechnologien. Ein beispielhaftes erfindungsgemäßes System zur Wiedergabe von Stereobildern ist in 1 dargestellt.
  • Bei diesem werden zwei Leuchtquellen 1 und 2 mit jeweils unterschiedlichen orthogonalen spektralen Eigenschaften synchron mit zwei unterschiedlichen Bildinhalten (rechtes bzw. linkes Bild des Stereobildes), die auf einem LCD-Pixelarray 5 dargestellt werden, sequentiell umgeschaltet. Die unterschiedlichen, zu einander orthogonalen Spektralbereiche der zwei Leuchtquellen 1 und 2 werden durch die Filter 3 und 4 erzeugt.
  • Bildinhalt und Spektralbereiche der Leuchtquellen 1 und 2 sind dabei zeitlich so synchronisiert, dass beiden Augen des Betrachters 7 ein farbiges, jedoch augenindividuelles Bild zur Verfügung gestellt werden kann. Die Trennung der Bildinhalte am Auge des Betrachters geschieht durch die Brille 6, deren Gläser die Spektralbereiche durchlassen, die zum jeweiligen Auge (rechtes Auge – rechtes Bild bzw. linkes Auge – linkes Bild) gehören, und die anderen spektralen Bereiche entsprechend unterdrücken.
  • Im einfachsten Fall besitzt Filter 1 der Displayeinheit die gleichen drei spektralen Transmissionsbereiche wie eines der Gläser von Brille 6 und wie der andere Filter 2 der Displayeinheit besitzt die gleichen spektralen Transmissionsbereiche wie das andere Glas der Brille 6. Die Transmissionsbereiche sind so im Spektrum angeordnet, dass sie einerseits jeweils einen großen Farbraum aufspannen können, andererseits keinen gemeinsamen Durchlassbereich besitzen (Orthogonalität). Die Transmissionsbereiche eines Filters sind jeweils im Bereich einer Farbwahrnehmung (rot, grün, blau) angeordnet und zeigen eine erfindungsgemäß typische Halbwertsbreite von etwa 30 nm.
  • Während das LCD-Pixelarray 5 den Bildinhalt des einen Auges darstellt, ist die Leuchtquelle 1 aktiv und Leuchtquelle 2 deaktiviert, während das LCD-Pixelarray 5 kurze Zeit später das Bild für das andere Auge darstellt, ist Leuchtquelle 2 aktiv und Leuchtquelle 1 deaktiviert. Der sequentielle Wechsel zwischen diesen beiden Betriebsarten erfolgt vorteilhafterweise so schnell, dass der Benutzer ihn nicht wahrnehmen kann. Die Bilddaten werden damit im Zeitmultiplex-Betrieb durch das LCD-Pixelarray 5 wiedergegeben. Die augenselektive Trennung dieser im Zeitmultipex-Betrieb durch das LCD-Pixelarray 5 wiedergegeben Stereobilder erfolgt anschließend erfindungsgemäß nach dem Wellenlängen-Multiplex-Konzept.
  • Der zeitliche Ablauf der Helligkeit beider Leuchtquellen 1 und 2 ist in 2 gezeigt. Die dreidimensionale Bildwiedergabe findet in vier Phasen statt:
    Phase A beschreibt die Zeit für die Datenübertragung der Bilddaten zum Pixelarray 5 sowie die Einschwingzeit der LCD-Zellen.
  • In Phase B wird Leuchtquelle 1 aktiv, beleuchtet durch Filter 3 das Pixelarray 5 vollflächig und stellt das eine Bild des Stereobildes dar. Bedingt durch Brille 6 ist es nur für ein Auge mit korrespondierenden Filtereigenschaften des Brillenglases sichtbar.
  • Die Phasen C und D wiederholen diese Phasen entsprechend für Leuchtquelle 2 sowie dem Bildinhalt, der für das andere Auge bestimmt ist.
  • Die Beleuchtung des Pixelarrays 5 kann direkt erfolgen wie in 1 gezeigt, oder durch die gleichmäßige Auskopplung von Licht aus einem Lichtleiter 8 wie in 3 dargestellt. In 3 und 3a ist der Schnitt durch eine Displayeinheit oder ein Teil davon dargestellt.
  • Leuchtquelle 1 koppelt über Filter 3 in den Lichtleiter 8 ein, Leuchtmittel 2 koppelt über Filter 4 ebenso in den Lichtleiter 8 ein. Beide Leuchtmittel sind durch die lichtdichte Abgrenzungswand 9 voneinander getrennt. Sind Filter 3 und 4 als Interferenzfilter ausgelegt, so wird das Licht der jeweils anderen Leuchtquelle 2 und 1 reflektiert und ebenfalls in den Lichtleiter 8 eingekoppelt. Die Stirnflächen des Lichtleiters 8, durch die das Licht der Leuchtquellen 1, 2 einkoppelt, bilden ein n-Eck. Die Stirnflächen des Lichtleiters 8 sind jeweils mit einem Filter 3, 4 mit zueinander orthogonalen spektralen Durchlassbereichen versehen, indem die Filter 3, 4 auf die Stirnflächen flächig aufgeklebt sind. Jeder Filter 3, 4 wird hierbei von einer eigenen Leuchtquelle 1, 2 bestrahlt. Die Leuchtkörper sind voneinander durch eine Wand 9 aus lichtundurchlässigem Material voneinander getrennt. Ein unerwünschtes Übersprechen wird hierdurch verhindert.
  • Die Leuchtquellen 1, 2 sind in diesem Fall als stabförmige Lichtquellen wie eine Gasentladungslampe, eine lineare Anordnung von LEDs oder eine Blitzlampe ausgebildet.
  • Grundsätzlich für alle Arten der Einkopplung eignen sich alternativ LEDs mit spektral weißer Transmission oder auch als Kombination von mehreren in den passenden spektralen Bereichen selektierten, farbigen LEDs. Im zweiten Fall ist es bei genügender spektraler Reinheit der farbigen LEDs als Lichtquelle für Leuchtquellen 1, 2 möglich, auf die Filter 3 oder 4 zu verzichten oder dessen Anforderungen bezüglich der Selektivität zu reduzieren. Dies gilt ebenso für jede andere Art von spektral schmalbandigen Leuchtkörpern. Dies sorgt für einen vereinfachten Aufbau der Displayeinheit.
  • In abgedunkelten Umgebungen ist es möglich, das Pixelarray 5 in Auflichtbetrieb zu betreiben. Hierbei befinden sich Leuchtquellen 1 und 2 sowie die zugehörigen Filter 3 und 4 auf der gleichen Seite des Pixelarrays 5 wie der Betrachter 7. Durch den großen Abstand der Leuchtquellen 1, 2 zum Pixelarray 5 ist eine vollflächige gleichmäßige Ausleuchtung sichergestellt, was zu einem einfachen und kostengünstigen Aufbau gemäß 4 führt.
  • Zu langsame Helligkeitswechsel werden vom Auge unangenehm empfunden. Die Bildwiederholrate ist jedoch aufgrund der Trägheit der LCD-Zellen des Pixelarrays 5 sowie der elektrischen Bildübertragung begrenzt. Sind die Filter der Brille 6 so gestaltet, dass ein Auge zwei Spektralbereiche von Leuchtquellen 1 und einen Spektralbereich von Leuchtquelle 2 sowie das andere Auge zwei Spektralbereiche von Leuchtquelle 2 und einen Spektralbereich von Leuchtquelle 1 erhält, und dass in den Phasen A und B jeweils zwei Spektralbereiche für das eine Auge und ein Spektralbereich für das andere Auge, sowie in den Phasen C und D jeweils zwei Spektralbereiche des anderen Auges und ein Spektralbereich des einen Auges auf dem Pixelarray 5 dargestellt werden, dann erfolgt für jedes der betrachtenden Augen kein sprunghafter Wechsel der Gesamthelligkeit, sondern nur der Wechsel von einem Teilbild mit einem Spektralbereich zu einem Teilbild mit zwei Spektralbereichen. Jedes Auge bekommt somit einen gleichmäßigeren Lichtstrom und ermüdet nicht so schnell wie beim Umschalten zwischen „aus" und „Beleuchtung mit allen spektralen Linien". Dies ist in 9 skizziert. Dieser Betrieb wird auch als verschränkter Betrieb bezeichnet.
  • Abhängig von der Implementierung der Elektronik ist es von Vorteil die Beleuchtung durch die Leuchtquellen 1 und 2 in zwei oder mehrere Segmente zu gliedern. Wie in 5 exemplarisch für zwei Segmente dargestellt, wird die Beleuchtung derart aufgegliedert, dass, während in dem einen Segment das Bild in einem Segment des Pixelarrays 5 aufgebaut wird, ein anderes Segment beleuchtet werden kann. Die Segmente 8a und 8b des Lichtleiters 8 sind durch eine Trennschicht 9 lichttechnisch getrennt.
  • Der zeitliche Ablauf ist exemplarisch für eine Beleuchtung in zwei Segmenten in 6 dargestellt. Hierbei wird im Zeitbereich (E) das untere Halbbild des Pixelarrays 5 mit Leuchtquelle 2b beleuchtet, während die untere Hälfte das Bild für das zweite Auge darstellt. Gleichzeitig wird die obere Hälfte des Bildes neu aufgebaut, so dass es den Inhalt für das erste Auge darstellt.
  • Im Zeitbereich (F) wird nur die obere Hälfte des Pixelarrays 5 mit Leuchtquelle 1a beleuchtet, während die untere Hälfte des Bildes mit dem Inhalt für das erste Auge aufgebaut wird. Im Zeitbereich (E) wird das untere Halbbild mit Leuchtquelle 1b beleuchtet, während die untere Hälfte das Bild für das zweite Auge darstellt. Gleichzeitig wird die obere Hälfte des Bildes neu aufgebaut, so dass es den Inhalt für das zweite Auge darstellt.
  • Im Zeitbereich (F) wird nur die obere Hälfte des Displays mit Leuchtquelle 2a beleuchtet, während die untere Hälfte des Bildes mit dem Inhalt für das zweite Auge aufgebaut wird. Weiter folgen Bildaufbau und Beleuchtung zyklisch mit den Zeitbereichen E, F, G...
  • Bei mehr als zwei Segmenten erfolgt der Bildaufbau entsprechend so, dass die Beleuchtung dem Bildaufbau der entsprechenden Stelle im Display um eine möglichst konstante Zeit hinterher eilt.
  • Durch diese erfindungsgemäße Segmentierung mit zugehöriger Ansteuerung gelingt es, die Totzeiten oder Dunkelphasen für ein einzelnes Auge zu verkürzen und dadurch ein sehr angenehmes Stereobildwiedergabeverhalten zu erzeugen.
  • In 7 sind beispielhafte Transmissionsbereiche der Filter 3, 4 dargestellt. Die Filter 3, 4 stellen Fabri-Perrot-Interferenzfilter dar, die jeweils eine Filtercha rakteristik zeigen, die orthogonal zueinander ausgebildet sind. Dabei ist in 7 eine Filtercharakteristik der beiden Filter einmal für das linke Auge und damit für das eine Bild des Stereobildes und einmal für das rechte Auge und damit für das andere Bild des Stereobildes dargestellt, die orthogonal zueinander ausgebildet sind und somit keinerlei wechselseitigen Überlapp zeigen. Es zeigen die dargestellten transmittierenden Intervalle B1, B2, G1, G2, R1 und R2 keinen Überlapp und sind so voneinander beabstandet, dass die beiden Perspektivteilbilder sicher voneinander getrennt wiedergegeben werden können. Die einzelnen transmittierenden Intervalle B1, B2, G1, G2, R1 und R2 sind dabei als sehr schmalbandige transmittierende Intervalle mit einer Bandbreite von etwa 20 nm Halbwertsbreite realisiert, von denen die beiden Intervalle B1 und B2 im blauen Farbwahrnehmungsbereich, die beiden Intervalle G1 und G2 im grünen Farbwahrnehmungsbereich und die beiden Intervalle R1 und R2 im roten Farbwahrnehmungsbereich des menschlichen Auges angeordnet sind. Das Intervall R2 stellt ein äußeres und offenes transmittierendes Intervall dar, das eine steile Kante bzw. Flanke aufweist und eine deutlich weniger steile, hier nicht dargestellte Kante, Flanke aufweist.
  • Ausgehend von der Farbcharakteristik gemäß 7 mit den 6 transmittierenden Intervallen ist eine andere erfindungsgemäße Farbcharakteristik gemäß 10 durch eine Art Kanalpermutation, nämlich durch eine Art Austausch des Intervalls R1 von dem einen Bild des Stereobildes in das andere Bild des Stereobildes und das Verbinden von R1 mit dem Intervall G2 gegeben, wohingegen im Gegenzug das transmittierende Intervall R2 dem anderen Bild des Stereobildes zugeordnet wird.
  • In 8a sind die transmittierenden Intervalle einer Displayeinheit und einer zugeordneten Stereobrille dargestellt. Dabei zeigt die Stereobrille 6 schmale, begrenzte transmittierende Intervalle B1*, G1*, R1* und B2*, G2*, R2*. Die Interferenzfilter der Displayeinheit zeigen ebenso 6 zu den vorgenannten Intervallen identische transmittierende Intervalle B1, G1, R1 und B2, G2, R2. Dabei sind die x1 Intervalle (x = B, G, R) jeweils dem linken Bild des Stereobildes respektive den „linken" Komponenten der Displayeinheit zugeordnet, während die x2 Intervalle den „rechten" Komponenten zugeordnet sind. Es wird deutlich, dass die x1 Intervalle zu den x2 Intervallen orthogonal ausgebildet sind.
  • In 8b ist die zeitliche Reihenfolge der dargestellten, beziehungsweise wahrnehmbaren Bildinhalte der einzelnen Bilder des Stereobildes dargestellt. Diese wird beispielsweise mittels eines Systems gemäß 1 erzeugt. Die mit Hilfe der Displayeinheit des Systems mit den Interferenzfiltern gemäß 8a wiedergegebenen und wahrnehmbaren Bilder des Stereobildes werden alternierend wiedergegeben.
  • Zuerst wird das linke Bild des Stereobildes mit den Bildinformationen B1, G1, R1, die mit Hilfe der entsprechenden Intervalle erzeugt werden, wiedergegeben. In diesem Zeitraum wird kein Bild beziehungsweise keine Bildinformation und damit keine Farbbilddaten von dem rechten Bild des Stereobildes projiziert. Damit ist auch kein rechtes Bild des Stereobildes wahrnehmbar. Anschließend wird das rechte Bild des Stereobildes mit den Farbbilddaten B2, G2, R2, die mit Hilfe der ihnen entsprechenden Intervalle erzeugt werden, dargestellt, wohingegen in diesem Zeitraum das linke Bild des Stereobildes nicht dargestellt wird. Dementsprechend kann allein das rechte Bild des Stereobildes durch das rechte Brillenglas der Stereobrille wahrgenommen werden, wohingegen keine Informationen des linken Bild des Stereobildes wahrgenommen werden kann.
  • Anschließend erfolgt wieder die Darstellung des anderen Bildes des Stereobildes und dementsprechend die Unterbrechung der Darstellung des Bildes des Stereobildes.
  • Durch diese alternierende Darstellung der Bilder des Stereobildes sind erhebliche zeitliche Lücken für die Wahrnehmung des jeweiligen Bildes für das jeweilige Auge gegeben, die, sobald die zeitlichen Lücken zu lang sind, zu einem unangenehmen Flackern führen. Um dies zu verhindern ist die Bildwechselrate der Displayeinheit hoch gewählt. Diese hohe Bildwechselrate führt zu einer erheblichen Belastung der Komponenten der Displayeinheit. Diese Belastung führt zu einer reduzierten Lebenszeit und führt zu einer erheblich erhöhten Anfälligkeit der Displayeinheit.
  • In 10 ist entsprechend der 8a eine spektrale Verteilung der Interferenzfilterspektren für die Interferenzfilter der Displayeinheit des erfindungsgemäßen Systems beziehungsweise der Interferenzfilter der Brillengläser der Stereobrille dargestellt.
  • Die Charakteristik der Interferenzfilter der Brillengläser der Stereobrille zeigt 6 schmale Intervalle entsprechend 7, wogegen die Intervalle der Interferenzfilter der Displayeinheit nur vier transmittierende Intervalle zeigen. Dabei zeigt der Interferenzfilter der Displayeinheit für das linke Bild des Stereobildes ein schmales Intervall B1*, wogegen das andere Intervall aufgrund einer Permutation von G1* mit G2* durch ein Verbinden der Intervalle G2* mit dem Intervall R1* ein relativ breites Intervall darstellt In entsprechender Weise ist für den Interferenzfilter der Displayeinheit für das rechte Bild des Stereobildes ein verbundenes Intervall G1* mit B2* entstanden, das durch das einzelne, schmale Intervall R2* ergänzt wird. Die verbundenen Intervalle erstrecken sich in zwei Farbwahrnehmungsbereiche. Zusätzlich ist bei dieser erfindungsgemäßen Anordnung auch eine Permutation der Farbbilddaten vorgenommen, so dass entsprechend die nachfolgend genannten Vorteile erreicht werden können.
  • In 11 ist die zeitliche Reihenfolge der wiedergegebenen und aufnehmbaren Stereobildinformationen respektive Farbbilddaten für das linke Auge beziehungsweise das rechte Auge eines erfindungsgemäßen Systems zur Wiedergabe von Stereobildern gemäß 1 verwendet wird.
  • Der Darstellung in 11 liegt eine Spektralverteilung der transmittierenden Intervalle entsprechend der 10 für die Filter in einer Displayeinheit zu Grunde.
  • Aus einer Permutation der Intervalle G1 mit G2 ist das zwischen G1 und B2 gebildete, zwei Farbwahrnehmungsbereiche umfassende, breite Intervall R31 entstanden. Das permutierte Intervall G2 ist mit dem Intervall R1 zu dem Intervall L32 zusammengefasst und umfasst ebenso zwei Farbwahrnehmungsbereiche. Durch diese Permutation mit zwei anschließenden Zusammenfassungen ist eine Anordnung geschaffen, die vier transmittierende Intervalle für die beiden Interferenzfilter der Displayeinheit zeigt.
  • Werden nun zusätzlich die Farbbilddaten, die dem Intervall G2 zugeordnet sind mit auf das Intervall G1 permutiert und damit mit Hilfe der anderen Interferenzfilter dargestellt, so führt dies zu einer abwechselnden Darstellung und damit Wahrnehmungsmöglichkeit der Farbbilddaten auf dem linken Auge, beziehungsweise auf dem rechten Auge, bei der Farbbilddaten für den grünen Farbwahrnehmungsbereich mit den Farbbilddaten der anderen Farb- Wahrnehmungsbereiche rot und blau abwechseln. Dies erfolgt aufgrund der zusätzlichen Permutation der Farbbilddaten so, dass das linke Auge nur Informationen für das linke Auge wahrnehmen kann, und in entsprechender Weise gilt dies auch für das rechte Auge. Dabei ist zu beachten, dass keine Permutation der Intervalle für die Stereobrille erfolgt ist, wodurch deren optische Eigenschaften den optischen Eigenschaften der nicht permutierten Interferenzfilter in der Displayeinheit entsprechen. Durch die beschriebene Vorgehensweise gelingt es, die Lücken in der Wiedergabe für das jeweilige Auge gemäß 8b zu schließen und dadurch das unerwünschte Flackern deutlich einzuschränken.
  • Auf die Farbbilddaten R1, B1 folgen mit kurzem Abstand die Farbbilddaten G2 und hierauf mit entsprechendem kurzem zeitlichem Abstand wiederum die Farbbilddaten R1, B1, G1 usw.. Dies gilt für das linke Auge und in entsprechender Weise ergibt sich dies auch für das rechte Auge. Durch diese Elimination der langen zeitlichen Abstände ohne ausgeprägten negativen Lichtreiz durch eine ausgeprägte Dunkelphase ist ein wesentlicher Qualitätsgewinn erreicht. Hierbei wirkt sich besonders vorteilhaft aus, dass der negative Aspekt der physiologischen Verzögerung der Wahrnehmbarkeit von Bildern bei dieser erfindungsgemäßen Lösung besonders wenig störend ist, da die Unterbrechung der Helligkeit erfindungsgemäß von sehr kurzer zeitlichen Länge ist und somit nicht oder nur eingeschränkt aktiviert wird. Damit kann physiologisch bedingt die wiedergegebene Helligkeit weitgehend erfasst werden, was sich in einer reduzierten erfassten Helligkeit widerspiegelt. Damit wird erfindungsgemäß ein subjektiv heller wahrgenommenes Stereobild erreicht.
  • Durch diese Ausbildung des Systems gelingt es zudem, ohne Erhöhung der Flackerneigung die Bildwechselrate zu erniedrigen beziehungsweise bei Bedarf die Auflösung der darzustellenden Stereobilder zu erhöhen. Je nach Anwendung kann dies alternativ oder auch kombinativ vorgenommen werden. Hierbei ist der Zusammenhang zwischen der Bildwechselrate und der Auflösung dahingehend zu berücksichtigen, dass das Produkt aus ihnen die konstante maximale Bandbreite der übertragenen Bilddaten darstellt. Dementsprechend kann beispielsweise durch Verringern der Bildwechselrate die Auflösung erhöht werden.
  • Durch das beschriebene System ist ein sehr komfortables und angenehmes Wahrnehmen von Stereobildern erreicht, wobei sich die Displayeinheit des Systems zudem durch lange Lebenszeit und komfortable und kostengünstige Realisierung auszeichnet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19924167 B4 [0005]

Claims (13)

  1. System zur Wiedergabe von Stereobildern, mit einer Displayeinheit, die mit einem Pixelarray (5) zur Darstellung von Bilddaten, welches sequentiell mit stereoskopischen Bilddaten angesteuert diese wiedergibt, und die mit einer Leuchtquelle (1) zum vollflächigen Beleuchten des Pixelarrays (5) versehen ist, und mit einer Brille (6), die geeignet ist, die wiedergegebenen stereoskopischen Bilddaten augenselektiv einem Brillenträger (7) zur Verfügung zu stellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Displayeinheit mit wenigstens einer weiteren Leuchtquelle (2) zum vollflächigen Beleuchten des Pixelarrays (5) versehen ist, dass jede Leuchtquelle (1, 2) dafür ausgebildet ist, Licht in mehreren schmalen Spektralbereichen auszusenden und damit einen Farbraum aufzuspannen, dass die Spektralbereiche der Leuchtquellen (1, 2) zueinander orthogonal sind, dass eine Steuereinheit vorgesehen ist, die die Leuchtquellen (1, 2) sequentiell betreibt, dass die Brille (6) mit Brillengläsern versehen ist, deren spektrale Durchlassbereiche orthogonal zueinander ausgebildet sind und mit den Spektralbereichen der Leuchtquellen (1, 2) korrespondieren.
  2. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (1, 2) Leuchtdioden, Lumineszenzröhren, Gasentladungsleuchten insbesondere Halogenleuchten und/oder Blitzlampen enthalten.
  3. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (1, 2) breitbandige Lichtquellen enthalten, denen Filter (3, 4) mit mehreren schmalbandigen transmittierenden Intervallen (L12, R11, R12, R13; L21, L22, L23, R21) zugeordnet sind.
  4. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die transmittierenden Intervalle (L12, R11, R12, R13; L21, L22, L23, R21) im Bereich jeweils einer einzigen Farbwahrnehmung Blau (B), Grün (G) oder Rot (R) angeordnet sind und eine Breite von etwa 30 nm oder weniger als 30 nm aufweisen.
  5. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtquellen (1, 2) Lichtquellen enthalten, die das Licht in mehreren schmalen Spektralbereichen direkt generieren und aussenden.
  6. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtquellen (1, 2) und Betrachter (7) sich auf unterschiedlichen Seiten des Pixelarrays (5) befinden.
  7. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass Leuchtquellen (1, 2) und Betrachter (7) sich auf der gleichen Seite des Pixelarrays (5) befinden.
  8. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Displayeinheit einen oder mehrere Lichtleiter (8) zur Lichtverteilung in Richtung Pixelarray (5) aufweist.
  9. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Lichtleiter (8) mehrere Stirnflächen zur Lichtaufnahme aufweist, denen jeweils ein Filter (3, 4) mit mehreren schmalbandigen Transmissionsbereichen zugeordnet ist, und dass insbesondere jedem Filter (3, 4) eine Lichtquelle (1, 2) zugeordnet ist und insbesondere die Lichtquellen (1, 2) durch ein Trennelement (9) aus lichtundurchlässiges Material voneinander getrennt sind.
  10. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pixelarray (5) räumlich in unterschiedliche Segmente gegliedert ist und dass diese mittels der Leuchtquellen (1, 2) selektiv und sequentiell beleuchtet werden, wobei die beleuchteten Segmente synchron zum Bildaufbau aktiviert werden können.
  11. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitspanne für den Aufbau eines Bildes größer gewählt ist als die Zeitspanne der Beleuchtung des Pixelarrays (5) für dieses Bild des Stereobildes.
  12. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stereobrille (6) vorgesehen ist, deren Brillengläser in ihren transmittierenden Eigenschaften für das linke und das rechte Auge eines Betrachters (7) denen der beiden orthogonalen Spektralbereiche der Leuchtquellen (1, 2) für das jeweilige Bild eines Stereobildes entsprechen oder identisch sind.
  13. System zur Wiedergabe von Stereobildern nach einem der vorstehenden Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Stereobrille (6) vorgesehen ist, deren Brillengläser in ihren transmittierenden Eigenschaften für das linke und das rechte Auge eines Betrachters (7) denen der beiden orthogonalen Spektralbereiche der Leuchtquellen (1, 2) für das jeweilige Bild eines Stereobildes entsprechen und wenigstens 6 begrenzte spektrale Intervalle aufweisen, die paarweise im Bereich der Farbwahrnehmung Blau (B), Grün (G) und Rot (R) transmittierend sind, wobei die Lage der transmittierenden Intervalle unterschiedlich ist, dass das linke Bild des Stereobildes mittels der Farbbilddaten R1, G1, B1 und das rechte Bild des Stereobildes mittels der Farbbilddaten R2, G2, B2 mit Hilfe der Steuereinheit gebildet werden, wobei R1 und R2 Farbbilddaten mit roter Farbe, G1 und G2 Farbbilddaten mit grüner Farbe und B1 und B2 Farbbilddaten mit blauer Farbe darstellen, dass Farbbilddaten einer Farbe der beiden Bilder des Stereobildes paarweise rechts-links so vertauscht werden, dass die vertauschten rechten Farbbilddaten mit Hilfe der Spektralbereiche der Leuchtquelle für das linke Bild des Stereobildes dargestellt werden und umgekehrt, dass die Leuchtquellen so ausgebildet sind, dass wenigstens ein Teil der vertauschten Farbbilddaten im Bereich eines transmittierenden Intervalls im Bereich zweier Farbwahrnehmungen übertragen und projiziert wird, und dass das System so ausgebildet ist, dass unter alternierender Verwendung der beiden Leuchtquellen (1, 2) das linke und rechte Bild des Stereobildes wiedergebbar ist.
DE200720012236 2007-08-31 2007-08-31 System zur Wiedergabe von Stereobildern Expired - Lifetime DE202007012236U1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720012236 DE202007012236U1 (de) 2007-08-31 2007-08-31 System zur Wiedergabe von Stereobildern
EP08801193A EP2399165A1 (de) 2007-08-31 2008-08-21 System zur wiedergabe von stereobildern
JP2010522180A JP5254336B2 (ja) 2007-08-31 2008-08-21 ステレオ画像の再生システム
PCT/DE2008/001370 WO2009026888A1 (de) 2007-08-31 2008-08-21 System zur wiedergabe von stereobildern
US12/714,917 US9116356B2 (en) 2007-08-31 2010-03-01 System for reproducing stereographic images

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200720012236 DE202007012236U1 (de) 2007-08-31 2007-08-31 System zur Wiedergabe von Stereobildern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007012236U1 true DE202007012236U1 (de) 2008-09-04

Family

ID=39736534

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200720012236 Expired - Lifetime DE202007012236U1 (de) 2007-08-31 2007-08-31 System zur Wiedergabe von Stereobildern

Country Status (5)

Country Link
US (1) US9116356B2 (de)
EP (1) EP2399165A1 (de)
JP (1) JP5254336B2 (de)
DE (1) DE202007012236U1 (de)
WO (1) WO2009026888A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101887174A (zh) * 2009-03-04 2010-11-17 Jds尤尼弗思公司 三维3d彩色显示系统
DE102023210314A1 (de) * 2023-10-19 2025-04-24 Carl Zeiss Jena Gmbh Spektralkamera

Families Citing this family (22)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011005321A1 (en) 2009-07-08 2011-01-13 Thomson Licensing Method and system for color correction for three-dimensional (3d) projection
US20110102563A1 (en) * 2009-11-03 2011-05-05 Johnson Jr Robert L Multi-spectral stereographic display system
US20110102562A1 (en) * 2009-11-03 2011-05-05 PV Omega, LLC Multi-spectral stereographic display system with additive and subtractive techniques
WO2012000979A1 (en) 2010-06-28 2012-01-05 Sinvent As Viewing aid for stereoscopic 3d display
WO2012014686A1 (en) 2010-07-27 2012-02-02 Semiconductor Energy Laboratory Co., Ltd. Method for driving liquid crystal display device
TWI425276B (zh) * 2010-09-28 2014-02-01 Dynascan Technology Corp A three-dimensional display system with a liquid crystal display and a three-dimensional display system with the display
WO2012059775A2 (en) 2010-11-05 2012-05-10 Intesis D.O.O. System for reproducing a 3d color image using narrowband modulation of monochromatic components of the image
DE102011014499A1 (de) * 2011-01-27 2012-08-02 Jos. Schneider Optische Werke Gmbh Projektionssystem zum Erzeugen und Betrachten von dreidimensionalen farbigen Bildern
US9766479B2 (en) 2011-03-05 2017-09-19 Dolby Laboratories Licensing Corporation Eyeglasses for personal and commercial use including reuse in 3D theater and other repeated operations
EP3641309A1 (de) 2011-03-14 2020-04-22 Dolby Laboratories Licensing Corp. 3d projektionssystem mit laserlichtquellen
KR101822537B1 (ko) 2011-03-31 2018-01-29 삼성디스플레이 주식회사 발광 다이오드 패키지, 이의 제조 방법, 및 이를 갖는 표시 장치
KR20130009524A (ko) * 2011-07-15 2013-01-23 삼성디스플레이 주식회사 표시 장치
WO2013080856A1 (ja) * 2011-11-28 2013-06-06 シャープ株式会社 3d表示装置、及び3d表示システム
US9466941B2 (en) 2012-07-31 2016-10-11 Barco Nv Patterned retarder and optical engine for laser projection apparatus
CN105339836B (zh) * 2013-01-04 2019-01-04 瑞尔D股份有限公司 用于多功能有源矩阵液晶显示器的多基色背光源
KR102174959B1 (ko) * 2013-11-29 2020-11-05 엘지디스플레이 주식회사 삼차원 영상 표시장치
US20150271481A1 (en) * 2014-03-21 2015-09-24 Christie Digital Systems Usa, Inc. System for forming stereoscopic images
CN104914617B (zh) * 2015-06-30 2018-04-06 南京中电熊猫液晶显示科技有限公司 一种2d/3d可切换的液晶显示装置
DE102021126980B4 (de) 2021-10-18 2023-05-17 INFITEC Neue Technologien GmbH Stereobrille, Stereoprojektionssystem und Verfahren zur kombinierten Erzeugung und/oder Betrachtung von Bildern
DE202021105681U1 (de) 2021-10-18 2021-10-26 INFITEC Neue Technologien GmbH Stereobrille und Stereoprojektionssystem zur kombinierten Erzeugung und/oder Betrachtung von Bildern
DE102023124674A1 (de) 2023-09-13 2025-03-13 INFITEC Neue Technologien GmbH Brille, Stereobrille, Projektionssystem und Stereoprojektionssystem
DE202023105283U1 (de) 2023-09-13 2023-10-13 INFITEC Neue Technologien GmbH Brille, Stereobrille, Projektionssystem und Stereoprojektionssystem

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19924167B4 (de) 1999-05-26 2006-05-24 Daimlerchrysler Ag Vorrichtung zur Wiedergabe von Farbbildern

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH01116521A (ja) * 1987-10-29 1989-05-09 Furotsugusu:Kk 色付き立体視方法
US5260773A (en) * 1991-10-04 1993-11-09 Matsushita Electric Corporation Of America Color alternating 3-dimensional TV system
US5926601A (en) * 1996-05-02 1999-07-20 Briteview Technologies, Inc. Stacked backlighting system using microprisms
DE19808264C2 (de) * 1997-04-30 2000-04-06 Helmut Jorke Verfahren zum Erzeugen stereokopischer Farbbilder mit hohem Bildkontrast
RU2001125705A (ru) * 2001-02-23 2004-01-10 Валерий Николаевич Бурцев (UA) Устройство для демонстрации информации
DE10249815B4 (de) * 2002-10-24 2014-01-02 Infitec Gmbh Stereoprojektionssystem und Projektionsvorrichtung dafür
JP2004333561A (ja) * 2003-04-30 2004-11-25 Nippon Hoso Kyokai <Nhk> 立体画像表示装置
JP3858850B2 (ja) * 2003-05-06 2006-12-20 セイコーエプソン株式会社 表示装置、及び表示方法、並びにプロジェクタ
JP4626467B2 (ja) * 2005-09-29 2011-02-09 カシオ計算機株式会社 液晶表示装置
JP2007199351A (ja) * 2006-01-26 2007-08-09 Nikon Corp 表示システム、表示装置およびカメラ
EP1982317B1 (de) * 2006-02-10 2017-08-09 RealD Inc. Flüssigkristallanzeigen mit multifunktioneller aktivmatrix
US20070274099A1 (en) * 2006-05-25 2007-11-29 Clio Technologies, Inc. Light expanding system for producing a planar light beam from point light sources
DE102006054713B4 (de) * 2006-11-19 2012-08-30 Infitec Gmbh Stereoprojektion mit Interferenzfiltern
US20080158672A1 (en) * 2006-12-29 2008-07-03 Texas Instruments Incorporated Method and Apparatus for Three Dimensional Imaging

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19924167B4 (de) 1999-05-26 2006-05-24 Daimlerchrysler Ag Vorrichtung zur Wiedergabe von Farbbildern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101887174A (zh) * 2009-03-04 2010-11-17 Jds尤尼弗思公司 三维3d彩色显示系统
EP2227027A3 (de) * 2009-03-04 2012-04-04 JDS Uniphase Corporation Dreidimensionales Farbanzeigesystem
DE102023210314A1 (de) * 2023-10-19 2025-04-24 Carl Zeiss Jena Gmbh Spektralkamera

Also Published As

Publication number Publication date
EP2399165A1 (de) 2011-12-28
JP2010537254A (ja) 2010-12-02
WO2009026888A1 (de) 2009-03-05
US9116356B2 (en) 2015-08-25
JP5254336B2 (ja) 2013-08-07
US20100149635A1 (en) 2010-06-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202007012236U1 (de) System zur Wiedergabe von Stereobildern
DE10359403B4 (de) Autostereoskopisches Multi-User-Display
DE10339076B4 (de) Autostereoskopisches Multi-User-Display
DE69530170T2 (de) Autostereoskopische Anzeigevorrichtung mit Benutzerfolgesystem und Benutzerspurfolgeverfahren
DE69623514T2 (de) Autostereoskopische Anzeige und Methode zur Steuerung einer autostereoskopischen Anzeige
DE102006054713A1 (de) Stereoprojektion mit Interferenzfiltern
DE19902110C2 (de) Videoprojektionssystem zur Projektion von mehreren Einzelbildern
DE102005012348B3 (de) Sweet-Spot-Einheit für ein Multi-User-Display mit erweitertem Betrachterbereich
DE10249815B4 (de) Stereoprojektionssystem und Projektionsvorrichtung dafür
DE10340089B4 (de) Sweet-Spot-Beamsplitter zur Bildtrennung
EP4154048B1 (de) Erweiterte-realität-brille mit externer projektionsfläche
DE10359788B4 (de) Stereoprojektion mit komplementären Interferenzfiltern
DE4123895C2 (de) Verfahren zur autostereoskopischen Bild-, Film- und Fernsehwiedergabe
DE60120387T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur vorführung dreidimensionaler bilder
DE112018004028B4 (de) Verfahren zum Betreiben einer autostereoskopischen Anzeigevorrichtung und autostereoskopische Anzeigevorrichtung
EP4029241B1 (de) Vorrichtung zur projektion eines stereobildes oder stereoteilbildes
WO2009140960A2 (de) Verfahren und anordnung zur dreidimensionalen darstellung mit hoher auflösung
WO2009097848A1 (de) Verfahren und anordnung zur räumlichen darstellung mit farblich-sequentieller beleuchtung
DE202019105095U1 (de) Vorrichtung zur Projektion eines Stereobildes oder Stereoteilbildes
DE102007039079B4 (de) Verfahren und Anordnung zur räumlichen Darstellung einer Szene mit nur geringer oder ohne Beleuchtung
DE19836886A1 (de) Verfahren zur autostereoskopischen Bild-, Film- und Fernsehaufnahme- und -wiedergabe durch Multi-Apertur-Multiplexing
EP2612502B1 (de) Verfahren zur darstellung von mehreren bildfolgen
DE102021115647A1 (de) 3D-System mit 3D-Brille
EP2533540A1 (de) Objektiv für einen Projektor oder eine Kamera mit einer Filteranordnung zur Bild-Datenselektion
DE102014206793A1 (de) Individuelle Sichtbarmachung einer in einer Licht-Projektion verborgenen Bildinformation

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20081009

R163 Identified publications notified
R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20100913

R151 Term of protection extended to 8 years
R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20131112

R152 Term of protection extended to 10 years
R071 Expiry of right