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DE202007011100U1 - Filterelement - Google Patents

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DE202007011100U1
DE202007011100U1 DE200720011100 DE202007011100U DE202007011100U1 DE 202007011100 U1 DE202007011100 U1 DE 202007011100U1 DE 200720011100 DE200720011100 DE 200720011100 DE 202007011100 U DE202007011100 U DE 202007011100U DE 202007011100 U1 DE202007011100 U1 DE 202007011100U1
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filter element
filter
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filter material
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DE200720011100
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Mann and Hummel GmbH
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Mann and Hummel GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/02Air cleaners
    • F02M35/024Air cleaners using filters, e.g. moistened
    • F02M35/02475Air cleaners using filters, e.g. moistened characterised by the shape of the filter element
    • F02M35/02483Cylindrical, conical, oval, spherical or the like filter elements; wounded filter elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/24Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies
    • B01D46/2403Particle separators, e.g. dust precipitators, using rigid hollow filter bodies characterised by the physical shape or structure of the filtering element
    • B01D46/2418Honeycomb filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D46/52Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material
    • B01D46/521Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material using folded, pleated material
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    • B01D2275/10Multiple layers
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    • B01D2275/20Shape of filtering material
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    • B01D2279/00Filters adapted for separating dispersed particles from gases or vapours specially modified for specific uses
    • B01D2279/60Filters adapted for separating dispersed particles from gases or vapours specially modified for specific uses for the intake of internal combustion engines or turbines

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Abstract

Filterelement (1), insbesondere Luftfilter für ein Kraftfahrzeug, mit einer einen Öffnungsquerschnitt (Q1) aufweisenden Eintrittsöffnung (2), welche von einem Filtermaterial derart umschlossen ist, dass ein zu filterndes Rohfluid (RO) entlang einer Einströmrichtung im Wesentlichen senkrecht zu der Eintrittsöffnung (2) in das Filterelement (1) eintritt, wobei in dem ersten Öffnungsquerschnitt (Q1) mindestens ein zweiter Öffnungsquerschnitt (Q2) vorgesehen ist, und das Filtermaterial zumindest teilweise zwischen dem ersten Öffnungsquerschnitt (Q1) und dem zweiten Öffnungsquerschnitt (Q2) derart eine Grenzfläche zwischen einem ersten Rohfluidbereich (34) und einem Reinfluidbereich (35) des Filterelements (1) bildet, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Öffnungsquerschnitt (Q1, Q2) Rohfluid durch die Grenzfläche im Wesentlichen radial zu der Einströmrichtung in den Reinfluidbereich (35) strömt; und wobei der zweite Öffnungsquerschnitt (Q2) einen Rohfluideintritt (34) in einen zumindest teilweise von dem Filtermaterial umschlossenen zweiten Rohfluidbereich (30) ermöglicht.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Filterelement, wie zum Beispiel zur Filterung von Luft insbesondere zur Filterung von Verbrennungsluft in Brennkraftmaschinen oder von Luft für den Fahrzeuginnenraum. Ferner betrifft die Erfindung eine Aufnahmeeinrichtung für ein Filterelement sowie eine Filteranordnung.
  • Stand der Technik
  • Insbesondere im Kraftfahrzeugbereich ist es notwendig, die zur Verbrennung von Kraftstoffen benötigte Luft vor der Zuführung in die Brennkraftmaschine zu reinigen. Dies erfolgt in der Regel durch Luftfilter, welche in dem jeweiligen Verbrennungsluftansaugrohr verbaut sind. Dabei ist es oft wegen begrenzter räumlicher Ressourcen gewünscht, eine besonders kompakte Anordnung zu schaffen. Ferner soll ein Austausch von verschmutzten Filtern leicht möglich sein. In der Vergangenheit wurden dazu im Wesentlichen starre Filterelemente aus Faltenpacks in einem passenden Filtergehäuse vorgesehen. Üblicherweise sind derartige Faltenpacks quaderförmig oder in der Art eines Zylinders ausgeführt. Die DE 20 2004 003 326 U1 offenbart zum Beispiel ein entsprechendes Filterelement.
  • Nachteilig ist dabei zum Beispiel der aufwändige Einbau und Austausch entsprechender Filterelemente, da es zwischen kopf- und fußseitigen End scheiben des Zylinders eingeklemmt werden muss. Gewünscht sind ferner leichte und aus wenigen Bestandteilen aufgebaute Filter, um die Herstellungskosten zu senken. Dennoch ist eine ausreichende Stabilität insbesondere des Filtermaterials erforderlich, damit beim Durchfluss des zu filternden Mediums keine Verformung auftritt und die Filterung behindert.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Filterelement zu schaffen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Diese Aufgabe wird durch ein Filterelement mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Demgemäß ist ein Filterelement, insbesondere ein Luftfilter für ein Kraftfahrzeug vorgesehen, mit einer einen Öffnungsquerschnitt aufweisenden Eintrittsöffnung. Die Eintrittsöffnung ist von einem Filtermaterial derart umschlossen, dass ein zu filterndes Rohfluid entlang einer Einströmrichtung im Wesentlichen senkrecht zur Eintrittsöffnung in das Filterelement eintritt. In dem ersten Öffnungsquerschnitt ist mindestens ein zweiter Öffnungsquerschnitt vorgesehen, wobei das Filtermaterial zumindest teilweise zwischen dem ersten Öffnungsquerschnitt und dem zweiten Öffnungsquerschnitt derart eine Grenzfläche zwischen einem ersten Rohfluidbereich und einem Reinfluidbereich des Filterelements bildet, das zwischen dem ersten und dem zweiten Öffnungsquerschnitt Rohfluid durch die Grenzfläche im Wesentlichen radial zu der Einströmrichtung in den Reinfluidbe reich strömt. Der zweite Öffnungsquerschnitt ermöglicht dabei einen Rohfluideintritt in einen zumindest teilweise von dem Filtermaterial umschlossenen zweiten Rohfluidbereich.
  • Das Filterelement lässt sich besonders kompakt ausführen, wobei zum Beispiel Rohfluid, wie verunreinigte Luft, longitudinal zu einer Längenausdehnung des Filterelementes einströmt und radial durch Oberflächen des Filtermaterials wie beispielsweise Filtervlies durchströmt. Dadurch, dass mehrere Rohfluidbereiche gebildet sind, ergibt sich eine große Filteroberfläche und damit effiziente Filterung des Rohfluids auf kleinstem Bauraum. Die Öffnungsquerschnitte können dabei in derselben Ebene, beispielsweise der Eintrittsöffnung des Filterelementes liegen, oder aber auch entlang der Längsausdehnung des Filterelementes longitudinal versetzt sein.
  • Die verschiedenen Rohfluidbereiche bzw. Rohluftbereiche in dem Filterelement bilden im Wesentlichen halbverschlossene Taschen aus Filtermaterial aus, so dass durch den sich aufbauenden Innendruck in den Rohfluidbereichen ein radialer Abfluss des Fluids in die Reinfluidbereiche ergibt. Alternativ kann auch entgegengesetzte Durchflussabfolge, also radial durch das Filtermaterial und longitudinal aus dem Filterelement hinaus, erfolgen. In diesem Fall entsprechen die Rohluftbereiche den Reinluftbereichen der ersten Ausführungsform.
  • Vorzugsweise sind innerhalb des zweiten Öffnungsquerschnitts liegende weitere Öffnungsquerschnitte vorgesehen, wobei zwischen benachbarten Öffnungsquerschnitten eine jeweilige zumindest teilweise Filtermaterial aufweisende Grenzfläche einen jeweiligen weiteren Rohfluidbereich im Inneren des Filterelementes bildet. Je mehr unabhängige Rohfluidbereiche innerhalb von dem Filterelement gebildet werden, desto größer ist die Filteroberfläche des Filtermaterials und damit die Effizienz des Filterelementes auf kleinen Bauraum.
  • In bevorzugten Ausführungsformen sind die Öffnungsquerschnitte konzentrisch angeordnet, das Filtermaterial weist entlang der Einströmrichtung Längsfaltungen auf, und/oder das Filtermaterial weist entlang der Einströmrichtungen Querfaltungen auf.
  • In einer Ausführungsform des Filterelementes ist das Filterelement rohrförmig oder zylinderförmig ausgebildet, und die Grenzfläche zwischen einem jeweiligen Rohfluidbereich und einem Reinfluidbereich entspricht der Mantelfläche eines jeweiligen Zylinders, welcher einen jeweiligen Öffnungsquerschnitt als Grundfläche hat. Das Filterelement kann beispielsweise aus ineinander geschachtelten Zylindern ausgebildet werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform hat das Filterelement mehrere ineinander geschobene Kegelstümpfe, deren Mantel-, Deck- und/oder Grundflächen zumindest teilweise das Filtermaterial aufweisen. Das Filterelement kann insbesondere konisch in der Form eines Kegelstumpfes ausgebildet werden. Dabei bildet die Grundfläche eines ersten Kegelstumpfes den ersten Öffnungsabschnitt, und der Umfang der Kegelfläche des ersten Kegelstumpfes entspricht dem Umfang der Grundfläche eines zweiten Kegelstumpfes. Dabei bildet die Deckfläche des zweiten Kegelstumpfes den zweiten Öffnungsquerschnitt, und das Volumen des dritten Kegels oder Kegelstumpfes bildet den zweiten Rohfluidbereich.
  • Eine derartige Ausführungsform entspricht einem Filterelement, bei dem ineinander Kegelstümpfe mit abwechselnd entgegengesetzter Orientierung und zum inneren Kegelstumpf hin abnehmenden Grundflächenquerschnitten. Ein entsprechendes Filterelement lässt sich beispielsweise aus einem aus Filtermaterial gefertigten Kegel ausbilden, der mehrfach in seinen Innenraum umgestülpt wird.
  • In weiteren Ausführungsformen des Filterelementes ist eine jeweilige Mantelfläche des Zylinderkegels oder Kegelstumpfs aus zickzackförmig gefaltetem Filtermaterial gebildet. Insofern sind die jeweiligen Grundflächen der Zylinder oder Kegel aus Polygonzügen gebildet, welche dem Profil der zickzackförmigen Faltung entsprechen.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Filterelement ausschließlich aus einem geeignet gefalteten und/oder verklebten Bogen oder Bögen eines flachen faltbaren Filtervlieses ausgeführt.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann das Filterelement balgenförmig entlang einer Symmetrieachse des Filterelements umstülpbares Filtermaterial mit Querfaltungen aufweisen. Das Filtermaterial ist dabei mindestens einmal umgestülpt.
  • Vorzugsweise sind Fixiermittel zur Stützung von Faltungen des Filtermaterials vorgesehen. Dabei sind zum Beispiel Verstärkungen oder Verstrebungen aus Kunststoff oder Metallmaterial im Innenraum des Filterelementes denkbar. Ebenfalls lassen sich die Ein- und Austrittsöffnungen des Filterelementes beispielsweise durch geschäumtes Kunststoffmaterial oder durch geschäumtes Silikon oder PUR-Schaum ausführen und damit die Faltungen und die Stabilität des Filtermaterials verstärken. Auch ist es denkbar, die Ein- und Austriebsöffnungen aus dem Filtermaterial selbst zu bilden. Vorzugsweise ist die Form der Grenzflächen und/oder der Form der Faltungen durch Stützmittel stabilisiert. Beispielsweise kann ein in den Innenraum eines jeweiligen Filterelementes eingeführtes Gerüst aus Kunststoff, Metall oder weiteren geeigneten Materialien die Form und/oder Faltungen stabilisieren.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert. Es zeigt dabei:
  • 1 eine perspektivische, Querschnitts- und Längsschnittsansicht einer ersten Ausführungsform eines Filterelementes;
  • 2 eine perspektivische, Querschnitts- und Längsschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform eines Filterelementes;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines kegelstumpfförmigen Filterelementes;
  • 4 eine Ausführungsform mit längsgefaltetem Filtermaterial eines Filterelementes;
  • 5 eine Querschnitts- und perspektivische Ansicht eines balgenförmigen Filterelementes;
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines Filterelementes mit sechseckiger Eintrittsöffnung.
  • In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
  • Ausführungsform(en) der Erfindung
  • In 1A ist eine perspektivische Ansicht eines Filterelementes 1 dargestellt. Das Filterelement ist zylindrisch aufgebaut und hat eine Symmetrieachse S. Das zylindrische oder rohrförmige Filterelement 1 weist eine Eintrittsöffnung 2 und eine Austrittsöffnung 3 auf. Zu filterndes Fluid wie beispielsweise Rohluft RO tritt im Wesentlichen längs zur Symmetrieachse S in die Eintrittsöffnung 2 ein. Gefilterte Luft, also Reinluft RE, tritt zum einen aus der Austrittsöffnung 3 aus, kann jedoch auch aus dem äußeren Zylindermantel radial austreten, da der äußere Zylindermantel 4 beispielsweise aus einem Filtervliesmaterial ausgeführt ist.
  • Das Filterelement 1 weist konzentrisch gegenüber der Symmetrieachse S angeordnete rohrförmige oder schlauchförmige Mantelflächen 5, 6, 7 aus Filtervlies auf. Die Fläche innerhalb des Umfangs des äußeren Mantels 4 bildet den Öffnungsquerschnitt der Eintrittsöffnung 2.
  • Die 1B zeigt einen Querschnitt durch die Eintrittsöffnung 2. Zwischen dem äußeren Mantel 4 und dem zweiten Mantel 5 ist ein Zwischenraum, der zum achsparallelen Einströmen von Rohluft als erster Rohluftbereich 8 dient. Zwischen dem zweiten Mantel 5 und dem dritten Mantel 6 ist ein zum Beispiel fluiddichter Ring 16 vorgesehen, der einerseits verhindert, dass in den Zwischenraum zwischen dem zweiten und dritten Mantel 5, 6 Rohluft einfließt, und der andererseits zur Formstabilität der Mantelflächen beiträgt.
  • Der Zwischenraum zwischen dem zweiten und dritten Mantel 5, 6 dient entlang der Längsausdehnung des Filterelementes 1 als Reinluftbereich 11. Dies ist anhand der Querschnittsansicht in der 1C der Austrittsöffnung 3 ersichtlich. An der Austrittsöffnung ist der Zwischenraum zwischen dem äußeren Mantel 4 und dem zweiten Mantel 5 durch einen Ring 13 verschlossen. Beim Einströmen von Luft in den Rohluftbereich 8 baut sich somit ein Innendruck auf, so dass das zu filternde Fluid bzw. die verschmutzte Luft, durch die äußere Wandung 4 in den Außenraum 17 eintritt oder in den zwischen der zweiten und dritten Wandung 5, 6 gebildeten Reinluftbereich 11 austritt. Von dort kann die Reinluft abgegriffen werden.
  • Ähnlich ist wie in 1B ersichtlich zwischen dem dritten und vierten Mantel 6, 7 ein weiterer Rohluftbereich 9 vorgesehen, wobei der Querschnitt, welcher durch die Kanten in Richtung der Eintrittsöffnung 2 des vierten Mantelbogens 7 gebildete Querschnitt verschlossen ist. Dies erfolgt beispielsweise über eine geeignete Kunststoffplatte 14. Auf der Austrittsöffnungsseite hingegen ist der Bereich zwischen der dritten und vierten Mantelfläche 6, 7 über einen ringförmigen Abschluss 15 verschlossen. Der ringförmige Abschluss 15 umschließt auf der Austrittsöffnungsseite den zweiten Reinluftbereich 12, welcher durch den inneren schlauchförmigen Mantel 7 gebildet wird.
  • In 1D ist ein Längsschnitt durch das Filterelement 1 dargestellt. Dabei ist die Symmetrieachse S eingezeichnet sowie die zwischen den Mantelflächen 4, 5, 6, 7 liegenden Rein- und Rohluftbereiche 8, 9, 11, 12 im Querschnitt dargestellt. Die fetten, in der Darstellung der 1D senkrechten Strecken 13, 14, 15, 16 stellen Querschnitte der ringförmigen Abschlüsse dar, wie sie in den 1B und 1C gezeigt sind. Die gepunkteten vertikalen Strecken deuten fluiddurchlässige Bereiche der Eintrittsöffnung 2 bzw. Austrittsöffnung 3 an.
  • Von links eintretende Rohluft RO tritt somit in den ersten Rohluftbereich 8 und den zweiten Rohluftbereich 9 ein. Wie durch die Pfeile L dargestellt ist, kann die Rohluft beim Durchtritt durch die aus Filtervlies aufgebauten Grenzflächen 4, 5, 6, 7 in die jeweils unabhängigen Reinluftbereiche 11, 12 und den Außenraum 17 eintreten. Die ringförmigen Bereiche 13, 14, 15, 16 können auch jeweils an der Eintritts- oder Austrittsöffnung 2, 3 über Streben miteinander verbunden sein und eine jeweilige Endscheibe bilden. In der Ausführungsform der 1 sind somit konzentrische Reinluft- und Rohluftbereiche 8, 9, 11, 12 gebildet, die abwechselnd entweder eintrittsöffnungsseitig oder austrittsöffnungsseitig fluiddicht abgeschlossen sind. Somit muss Rohluft RO, die von der Eintrittsöffnungsseite in das Filterelement im Wesentlichen parallel zur Symmetrieachse S einströmt, radial die Filtermaterialschichten durchströmen, um auf der Austrittsöffnungsseite als Reinluft RE abzufließen.
  • Das Filterelement lässt sich besonders günstig in eine rohrförmige Aufnahmeeinrichtung bzw. ein Filtergehäuse einsetzen. Durch die mehrfachen Rohluftbereiche ist die Filteroberfläche besonders groß, so dass eine hohe Effizienz erreicht wird auf geringen Bauraum.
  • Die 2A2D zeigen eine zweite Ausführungsform eines Filterelementes, welches ebenfalls mehrere Rein- und Rohluftbereiche aufweist.
  • In der 2A ist eine perspektivische Ansicht eines Filterelementes 1 dargestellt. Dabei ist der äußere Mantel 18 von einem fluid- bzw. luftdichten Material gebildet, wie beispielsweise einem Kunststoff. Die äußere Mantelfläche 18 kann zum Beispiel in der Art eines Luftzuführrohres für einen Brennstoffmotor ausgeführt sein. Im Inneren des Mantels 18 sind abwechselnd konzentrisch angeordnete Reinluft- und Rohluftbereiche vorgesehen. Die äußere Mantelfläche 18 weist eine Eintrittsöffnung 2 mit einem Öffnungsquerschnitt und einer Austrittsöffnung 3 auf.
  • An der Kante 19 der Eintrittsöffnung 2 liegt eine Kante eines Kegelstumpfes 20 aus Filtermaterial an. In der perspektivischen Darstellung der 2A sind die perspektivisch verdeckten Flächen gestrichelt dargestellt. Es wird somit eine Mantelfläche eines Kegelstumpfes durch Filtermaterial 20 gebildet. Die Grundfläche des Kegels entspricht dabei wie in der 2B dargestellt ist, dem Öffnungsquerschnitt der Eintrittsöffnung 2. Austrittsöffnungsseitig hat die Deckfläche des Kegelstumpfes einen Umfang 24, der geringer ist als der Umfang bzw. die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung 3.
  • Der Zwischenraum zwischen der Mantelfläche 18 und der Kegelfläche 20 bildet daher einen ersten Reinluftbereich 25. Ein ringförmiges Element 26, welches die Deckfläche des äußeren Kegelstumpfes bildet, stützt auf der Austrittsöffnungsseite die Kante des Filtermaterials 20 und eine Grundfläche eines weiteren entgegengesetzt am ersten Kegelstumpf orientierten zweiten Kegelstumpfes aus Filtermaterial 21, dessen Deckfläche bzw. die Kante der Deckfläche reicht zur Eintrittsöffnung 2. Es bestehen somit zwei ineinander geschachtelte Kegelstümpfe 20, 21, wobei der dazwischen liegende Raum 8 ein Rohluftbereich ist.
  • An der Eintrittsöffnung 2 ist wiederum ein ringförmiges Element 16 vorgesehen, welches einen Teil der Deckfläche des zweiten Kegelstumpfes bildet und fluiddicht ist. Im Inneren des Ringes ist eine rohr- oder schlauchförmige Grenzfläche 22 aus Filtermaterial gebildet, die von der Eintrittsöffnung 2 bis zur Austrittsöffnung 3 reicht und dort von einem Abschluss 27 verschlossen ist. Die Grenzfläche 22 kann in einer anderen Ausführung ebenfalls kegelförmig und/oder spitz zulaufen, so dass der Abschluss 27 nur noch punktförmig ausgebildet ist. Der ringförmige Bereich 16 an der Eintrittsöffnung 2 ist über Streben 23 an der Mantelfläche 18 fixiert. Ähnlich ist auf der Austrittsöffnungsseite der ringförmige Bereich 26 und der kreisförmige Bereich 27 über Streben 23 verbunden.
  • In der 2D ist ein Längsschnitt durch das Filterelement 1 dargestellt. Im Inneren um die Symmetrieachse S des rohrförmigen Filterelementes 1 verläuft ein rohrförmiger Rohluftbereich 9, der austrittsöffnungsseitig durch den runden Abschluss 27, wie zum Beispiel mit einem Stopfen, verschlossen ist. Der Querschnitt des öffnungsseitigen Rohluftbereiches 9 ist von dem Ring 16 umschlossen. Daran schließt sich ein Kegelstumpfmantel aus Filtermaterial 21 an, der sich in Richtung auf die Austrittsöffnung 3 weitet. Dadurch wird ein unabhängiger Reinluftbereich 28, der konzentrisch um den Rohluftbereich 9 angeordnet ist, geschaffen. Eine weitere kegelstumpfartige Grenzfläche 20 schließt am Umfang bzw. der Kante 19 der Eintrittsöffnung 2 an, umschließt konzentrisch den Kegelstumpfmantel 21 und verjüngt sich in Richtung zur Öffnungsseite 3. An der Öffnungsseite 3 bildet der ringförmige Bereich 26 einen Abschluss des aus den Mantelflächen 20, 21 gebildeten Rohluftbereichs 8.
  • In der 3 ist eine perspektivische Ansicht eines weiteren Filterelementes 1 dargestellt. Dabei ist das Filterelement aus einem von Filtermaterial gebildeten Kegel, der mehrfach umgestülpt ist, ausgebildet. Ein entsprechender Kegel kann aus Filtervliesmaterialbogen in der Form eines Halbkreises gebildet werden. In 3 sind die perspektivisch verdeckten Konturen gepunktet dargestellt. Ausgehend von einem vollständigen Kegelmantel aus Filtermaterial wird zunächst in einer Höhe H die Spitze des Kegels umgestülpt, so dass sich ein Kegelstumpf wie in der 3 dargestellt ist, ergibt.
  • Die entsprechende Deckfläche entspricht einem Öffnungsquerschnitt der Austrittsöffnung 3. Auf der Höhe der Grundfläche, also der Eintrittsöffnung 2 wird erneut die Spitze in Richtung zur Austrittsöffnung 3 umgestülpt. Somit ergibt sich eine Eintrittsöffnung mit einem Öffnungsquerschnitt Q1 in dem ein zweiter Öffnungsquerschnitt Q2 vorliegt, welcher von der Faltkante 29 umschlossen ist. Dieser Öffnungsquerschnitt ermöglicht das Einströmen von Rohluft in das Innere der Kegelspitze, welche einen Rohluftbereich 30 realisiert. Die beiden Mantelflächen 31 und 32 der ineinander gesteckten Kegelstümpfe bilden einen zweiten Rohluftbereich 34.
  • Wie in der 3 mittels der Pfeile L dargestellt ist, kann Rohluft RO durch die beiden Öffnungsquerschnitte Q1, Q2 in das Filterelement einströmen, durch die Grenzflächen aus Filtermaterial in den Reinluftbereich einströmen und als Reinluft RE abgegriffen werden.
  • In 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Filterelementes 36 dargestellt, das ähnlich aufgebaut ist wie das in der 3 dargestellte. Allerdings sind die Mantelflächen aus entlang der Symmetrieachse S längs gefaltetem Filtermaterial gebildet. Die Faltkanten 37 laufen im Wesentlichen entlang der Längsausdehnung des Filterelementes 36. Durch die Faltkanten 37 kann das Filterelement 36 beim Einführen in beispielsweise eine rohrförmige Aufnahme zunächst komprimiert werden. Dies erleichtert die Handhabung des Filterelementes 36 beim Ein- und Austausch.
  • In 5 ist eine weitere Ausführungsform eines Filterelementes im Querschnitt und perspektivisch dargestellt. Das Filterelement 38 ist aus konzentrisch gefalztem und gefaltetem Filtermaterial gebildet. In 5A ist ein Querschnitt einer runden Scheibe von Filtermaterial mit konzentrischen Falzungen 39 angedeutet. Durch Umstülpen des Filtervlieses, optional mit weiteren balgenförmigen, zickzackförmig gefalteten Filtervliesteilen ergibt sich prinzipiell dieselbe Struktur wie in 3 dargestellt wurde. Allerdings ist das Filtermaterial balgenförmig ausgestaltet und dabei mehrfach ineinander umgestülpt.
  • Es ergeben sich so ebenfalls eintrittsöffnungsseitig 2 zwei ineinander liegende Querschnitte Q1, Q2 als Eintrittsöffnung in Rohluftbereiche 30, 34. Die gefilterte Luft tritt dann in radialer Richtung zur Symmetrieachse in den Außenraum 17 oder perspektivisch verdeckte Reinluftbereiche aus. Es ist selbstverständlich auch eine Kombination von Querfaltungen, wie sie in 5 dargestellt ist und Längsfaltungen, wie sie in 4 dargestellt sind, möglich. Es ist ebenfalls denkbar, dass abweichend von den runden Querschnitten unterschiedliche Querschnittstypen ausgeführt werden.
  • In 6 ist beispielsweise ein Filterelement 40 mit sechseckigem Querschnitt dargestellt. Dabei sind prismenartige konzentrische Mantelflächen aus Filtermaterial realisiert. Auf der Eintrittsöffnung 2 sind über Streben fixierte ringförmige Bereiche 41, 42 dargestellt, welche eintrittsöffnungsseitig die Reinluft von den Rohluftbereichen trennen. Die eintrittsöffnungsseitig vorliegenden ringförmigen Abschlüsse 42, 41 sind austrittsöffnungsseitig invers dazu angebracht. Ein jeweiliger Zwischenraum zwischen konzentrischen Mantelflächen ist nur zu einer Seite (Eintritt bzw. Austritt) abgedichtet, und zwei zu derselben Seite abgedichtete Zwischenräume sind nicht benachbart. Dies ist in 6 nicht näher dargestellt.
  • Eintrittsöffnungsseitig sind in der 6 drei unabhängige Rohluftbereiche 43, 44, 45 sichtbar. Entsprechend ergeben sich im inneren des Filterelementes 40 neben dem Außenraum 17 zwei weitere Reinluftbereiche, die zwischen dem äußeren Rohluftbereich und dem mittleren Rohluftbereich 44 sowie zwischen dem mittleren Rohluftbereich 44 und dem inneren Rohluftbereich 43 liegen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern vielfältig modifizierbar. Es können andere als die dargestellten Geometrien für Filterelemente gewählt werden. Dabei können die Gegebenheiten beim Einbau des Filters berücksichtigt werden. Die genannten Materialien für das Filterelement oder die Gehäuse sind ebenfalls nur beispielhaft zu verstehen. Neben der dargestellten Anwendungsmöglichkeit als Luftfilter für Verbrennungskraftmaschinen, bzw. zur Filterung der Ansaugluft, können die vorgeschlagenen Filterelemente, Aufnahmeeinrichtungen und Filteranordnungen auch anderweitig verwendet werden. Insbesondere kann die im Wesentlichen radiale Durchströmrichtung entgegengesetzt der Beispiele folgen, also von außen nach innen. Dennoch ergeben sich dann unabhängige Roh- und/oder Reinluftbereiche.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202004003326 U1 [0002]

Claims (13)

  1. Filterelement (1), insbesondere Luftfilter für ein Kraftfahrzeug, mit einer einen Öffnungsquerschnitt (Q1) aufweisenden Eintrittsöffnung (2), welche von einem Filtermaterial derart umschlossen ist, dass ein zu filterndes Rohfluid (RO) entlang einer Einströmrichtung im Wesentlichen senkrecht zu der Eintrittsöffnung (2) in das Filterelement (1) eintritt, wobei in dem ersten Öffnungsquerschnitt (Q1) mindestens ein zweiter Öffnungsquerschnitt (Q2) vorgesehen ist, und das Filtermaterial zumindest teilweise zwischen dem ersten Öffnungsquerschnitt (Q1) und dem zweiten Öffnungsquerschnitt (Q2) derart eine Grenzfläche zwischen einem ersten Rohfluidbereich (34) und einem Reinfluidbereich (35) des Filterelements (1) bildet, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Öffnungsquerschnitt (Q1, Q2) Rohfluid durch die Grenzfläche im Wesentlichen radial zu der Einströmrichtung in den Reinfluidbereich (35) strömt; und wobei der zweite Öffnungsquerschnitt (Q2) einen Rohfluideintritt (34) in einen zumindest teilweise von dem Filtermaterial umschlossenen zweiten Rohfluidbereich (30) ermöglicht.
  2. Filterelement (1) nach Anspruch 1, wobei innerhalb des zweiten Öffnungsquerschnitts (Q2) liegende weitere Öffnungsquerschnitte vorgesehen sind, wobei zwischen benachbarten Öffnungsquerschnitten eine jeweilige zumindest teilweise Filtermaterial aufweisende Grenzfläche einen jeweiligen weiteren Rohfluidbereich im Inneren des Filterelements (1) bildet.
  3. Filterelement (36) nach einem der Ansprüche 1–2, wobei das Filtermaterial entlang der Einströmrichtung Längsfaltungen (37) aufweist.
  4. Filterelement (38) nach einem der Ansprüche 1–3, wobei das Filtermaterial entlang der Einströmrichtung Querfaltungen (39) aufweist.
  5. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–4, wobei das Filterelement (1) rohrförmig oder zylinderförmig ausgebildet ist und die Grenzfläche zwischen einem jeweiligen Rohfluidbereich (8, 9) und einem Reinfluidbereich (25, 28) der Mantelfläche eines jeweiligen Zylinders mit einem jeweiligen Öffnungsquerschnitt als Grundfläche entspricht.
  6. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–5, wobei das Filterelement mehrere ineinander geschobene Kegelstümpfe, deren Mantel-, Deck- und/oder Grundflächen zumindest teilweise das Filtermaterial aufweisen, umfasst.
  7. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–6, wobei das Filterelement (1) konisch in der Form eines Kegelstumpfs ausgebildet ist, die Grundfläche eines ersten Kegelstumpfs den ersten Öffnungsquerschnitt (Q1) bildet und der Umfang (33) der Deckfläche des ersten Kegelstumpfs dem Umfang der Grundfläche eines zweiten Kegelstumpfs entspricht, wobei die Deckfläche des zweiten Kegelstumpfs den zweiten Öffnungsquerschnitt (Q2) bildet, und das Volumen eines dritten Kegels oder Kegelstumpfs den zweiten Rohfluidbereich (30) bildet.
  8. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 6–7, wobei eine jeweilige Mantelfläche des Zylinders, Kegels oder Kegelstumpfs aus zickzackförmig gefaltetem Filtermaterial gebildet ist.
  9. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–8, wobei das Filterelement ausschließlich einen geeignet gefalteten und/oder verklebten Bogen oder Bögen eines flachen faltbaren Filtervlieses umfasst.
  10. Filterelement (38) nach einem der Ansprüche 1–9, wobei das Filterelement balgenförmig entlang einer Symmetrieachse (S) des Filterelements (38) umstülpbares Filtermaterial mit Querfaltungen aufweist und das Filtermaterial mindestens einmal umgestülpt ist.
  11. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 4–10, wobei Fixiermittel zur Stützung von Faltungen des Filtermaterials vorgesehen sind.
  12. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–11, wobei die Form der Grenzflächen und/oder Faltungen durch Stützmittel stabilisiert sind.
  13. Filterelement (1) nach einem der Ansprüche 1–12, wobei das Filtermaterial ein flexibles Vliesmaterial, insbesondere mit synthetischen Kunststofffasern, aufweist.
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