-
Die
Erfindung betrifft einen Steckfitting zum Verbinden mit zumindest
einem Rohr, insbesondere einem Kunststoff-Metall-Kunststoff-Verbundrohr,
wobei der Steckfitting jeweils anschließend an ein Mittelteil zumindest
einen Anschlussbereich und einen Einsteckbereich für eine Verbindung
mit dem Rohr aufweist, wobei der Einsteckbereich einen Grundkörper mit
einem inneren Rohrträger
und eine mit dem Grundkörper
zusammenwirkende Hülse
aufweist, wobei der Rohrträger
und die Hülse
einen Ringraum bilden, in den das Rohr einschiebbar ist, und wobei ein
das Rohr in dem Ringraum fixierender Klemmring in der Hülse von
einem Spannring gehalten ist.
-
Ein
derartiger Steckfitting ist aus der
NL
101 93 77 bekannt. Dieser Steckfitting weist einen Einsteckbereich
und einen Anschlussbereich auf, wobei in den Einsteckbereich ein
Rohr eingeschoben werden kann, dass dann von einem Klemmring gehalten wird.
Dieser Klemmring ist in einer metallischen Hülse vorzugsweise durch plastische
Verformung festgelegt. Die Hülse
selber ist ebenfalls durch eine plastische Verformung auf einer
Schulter des Grundkörpers
festgelegt. Das in den Einsteckbereich eingeschobene Rohr ist dann
unlösbar
mit dem Steckfitting verbunden. Der Grundkörper ist aus einem Material gefertigt,
dass eine Isolierung durch eine Isolierscheibe gegenüber dem
in den Einsteckbereich eingeschobenen Rohr notwendig macht.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Steckfitting bereitzustellen,
der eine hohe Montagesicherheit bietet und dabei problemlos zu handhaben
ist.
-
Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst,
dass der Steckfitting neben dem Einsteckbereich einen Anschlussbereich
aus Polyvinylidenfluorid aufweist, der unlösbar mit einem aus einem metallischen
Werkstoff gefertigten Anschlussstück verbunden ist und dass das
Anschlussstück
ein Schraubgewinde aufweist. Der Werkstoff Polyvinylidenflurid hat
sich als besonders geeignet für
die Herstellung eines solchen Steckfittings erwiesen. Der Werkstoff
weist eine gute Temperaturbeständigkeit
und gute Alterungsbeständigkeit
auf. Weiterhin tritt keine Korrosion an den Kontaktstellen mit einem
vorzugsweise als Kunststoff-Metall-Kunststoff-Verbundrohr hergestellten Rohr
auf, so dass eine spezielle Isolierung nicht nötig ist. Dadurch, dass der
Anschlussbereich mit einem aus einem metallischen Werkstoff gefertigten
Anschlussstück
verbunden ist, das ein Schraubgewinde aufweist, können mit
diesem Steckfitting neben der Verbindung mit einem Rohr besonders
zuverlässige Schraubverbindungen
mit anderen Bauteilen hergestellt werden. Dies sind insbesondere
Schraubverbindungen im Bereich der Sanitärinstallation und des Heizungsbaus,
in dem der Steckfitting bevorzugt verwendet wird. Insgesamt vereint
der erfindungsgemäße Steckfitting
die jeweiligen Vorteile eines insgesamt aus Metall und eines insgesamt
aus Kunststoff gefertigte Steckfittings. Der aus Metall gefertigte Steckfitting
ist bestens geeignet zum Herstellen von Schraubverbindungen und
der aus Kunststoff gefertigte Steckfitting ist besonders geeignet
zum Herstellen von Steckverbindungen mit insbesondere Verbundohren,
die aus einer inneren Kunststoffschicht, einer Metalltragschicht
und einer äußeren Kunststoffschicht
bestehen, da bei einer solchen Verbindung keine Korrosion zwischen
dem Verbundrohr und dem Steckfitting auftreten können.
-
In
Weiterbildung ist der Steckfitting an das Anschlussstück angespritzt.
Das Anschlussstück
ist dazu in einer passenden Halterung gehalten, die gleichzeitig
die Form für
den Grundkörper
des Steckfittings darstellt. In diese Form wird dann das Polyvinylidenflurid
eingespritzt.
-
In
weiterer Ausgestaltung weist das Anschlussstück umlaufende Verzahnungen
auf. Dadurch wird eine besonders innige Verbindung mit dem Polyvinylidenflurid
hergestellt. Dieser so hergestellte Steckfitting kann nur zerstörend in
das Anschlussstück
und den Einsteckbereich getrennt werden. Das Anschlussstück kann
darüber
hinaus eine äußere vielkantige
Oberfläche
aufweisen, auf die ein geeigneter Schraubschlüssel aufgesetzt werden kann.
Damit wirken beim Herstellen einer Schraubverbindung mit einem anderen
Bauteil keine die Verbindung des Anschlussstücks mit dem Grundkörper belastende
Kräfte
auf den Steckfitting ein. Es ist aber für die Bereitstellung eines
besonders kompakten Steckfittings bevorzugt vorgesehen, eine äußere vielkantige
Oberfläche
im Bereich des das Anschlussstück
umgebenden Kunststoffs anzuordnen. Auch bei dieser Ausgestaltung
wirken keine oder nur geringe die Verbindung des Anschlussstücks mit
dem Grundkörper
belastende Kräfte
auf den Steckfitting ein.
-
In
weiterer Ausgestaltung ist das Schraubgewinde ein Innengewinde oder
ein Außengewinde.
Je nach Verwendungszweck ist somit ein passender Steckfitting bereitgestellt.
-
In
Weiterbildung der Erfindung ist die Hülse aus einem Kunststoffwerkstoff,
bevorzugt Polyvinylidenfluorid, gefertigt ist und an einem Mittelteil
des Steckfittings lösbar
befestigt. Bevorzugt weist die Hülse
ein Gewinde auf, das mit einem Gewinde an dem Mittelteil zusammenwirkt.
Es kann eine geeignete Sicherungsvorrichtung vorhanden sein, die
verhindert, dass die montierte Hülse
(problemlos und unbeabsichtigt) wieder abgeschraubt werden kann.
Um eine definierte Lage der Hülse
in Bezug zu dem Mittelteil sicherzustellen, weist die Hülse einen
Anschlag auf, der gegen einen ringförmigen Bund an dem Mittelteil
anliegt.
-
Eine
weitere Ausgestaltung sieht vor, dass in die Hülse zumindest eine Kontrollöffnung eingearbeitet
ist oder die Hülse
einen durchsichtigen Bereich aufweist. Durch diese Ausgestaltung
ist eine Lagekontrolle des eingeschobenen Rohres möglich. Bevorzugt
sind mehrere auf dem Umfang verteilte Kontrollöffnungen vorgesehen, die von
einem durchsichtigen Schutzring insgesamt umgeben werden. Der Schutzring
ist bevorzugt mit der Hülse
verklebt. Der Schutz wegen verhindert, dass Schmutz oder sonstige
aggressive Stoffe beispielsweise bei Verlegung in einem Estrich
in die Kontrolle Öffnungen
eindringen können.
-
In
weiterer Fortbildung ist der Spannring, der ebenfalls aus Polyvinylidenfluorid
gefertigt sein kann, lösbar
mit der Hülse
verbunden. Bevorzugt weist der Spannring zum Herstellen der lösbaren Verbindung ein
Gewinde auf, dass mit einem entsprechenden Gewinde in der Hülse zusammenwirkt.
Zur problemlosen Montage sind in die äußere Stirnseite des Spannrings
insbesondere drei auf dem Umfang verteilte Vertiefungen zum Ansetzen
eines Werkzeugs eingelassen. Mit diesem Werkzeug kann der Spannring
auch bei einem in die Steckhülse
eingeschobenen Rohr gelöst
werden und somit die Verbindung Rohr – Steckfitting zerstörungsfrei
gelöst
werden. Weiterhin weist der Spannring eine umlaufende Außennut auf.
Diese Außennut
ihn zur Befestigung einer Verschlusskappe, die auf das angrenzende
Ende des Steckfittings aufgesetzt werden kann. Diese Verschlusskappe
wird erst direkt vor der Montage auf der Baustelle entfernt und
verhindert, dass Schmutz insbesondere in den Ringspalt eindringen
kann. Im übrigen
weist der Einsteckbereich und der Anschlussbereich zumindest angenähert die
gleichen Außendurchmesser
auf. Dies ist für
eine einfachere Handhabung, beispielsweise beim Einschieben in eine Wandöffnung,
vorteilhaft und darüber
hinaus auch sicherheitstechnisch, bei spielsweise bei einem Darauftreten
vorteilhaft, da keine Biegungsmomente auftreten können.
-
In
Weiterbildung der Erfindung ist der vorzugsweise aus einem metallischen
Werkstoff gefertigte Klemmring scheibenförmig mit nach innen weisenden
Haltezähnen
ausgebildet. Diese Ausbildung ermöglicht eine unkomplizierte
Herstellung durch beispielsweise Ausstanzen aus einer Metallplatte.
Die Haltezähne
können
auf der später
mit dem Rohr zusammenwirkenden Seite gebogen oder gerade ausgebildet
sein. Sind sie gebogen ausgebildet, kann die Bogenform der Kontur
des Rohrs folgen oder entgegengesetzt ausgerichtet sein. Bevorzugt
sind die Haltezähne
gegenüber
dem scheibenförmigen
Teil des Klemmrings abgewinkelt. Der Winkel beträgt dabei zwischen 10 Grad bis
80 Grad, vorzugsweise 30 Grad bis 50 Grad. Montiert wird der so
ausgebildete Klemmring in der Form, dass die abgewinkelten Haltezähne zu dem
Bund beziehungsweise dem Anschlussbereich des Steckfittings weisen.
Ein Einschieben des Rohrs ist unter gegebenenfalls einer geringfügigen weiteren
Aufbiegung des Haltezähne problemlos
möglich,
während
bei einer Zugbelastung des Rohrs die Haltezähne in die äußere Schicht des Rohrs eingreifen.
Damit die Haltezähne
auch bei einer hohen von dem Verbundrohr ausgeübten Zugkraft nicht in Richtung
zu dem Spannring umknicken können,
ist eine Stützscheibe
vorgesehen, die zusätzlich
montierbar ist. Die Stützscheibe
weist die gleiche Abwinklung wie der Klemmring auf. Dabei erstreckt
sich die Stützscheibe über die
Abwinklung des Klemmrings hinaus bis etwa beispielsweise zu der
halben Länge
der Haltezähne.
Der Klemmring sowie gegebenenfalls die Stützscheibe können auch einstückig aus
einem metallischen Werkstoff, wie beispielsweise Edelstahl, Kupfer,
Messing oder Aluminium gefertigt. Diese Werkstoffe sind einerseits
korrosionsbeständig
und weisen andererseits eine hohe Festigkeit auf.
-
Eine
weitere Fortbildung sieht vor, dass die Hülse und der Spannring eine
umlaufende trapezförmige
innere Ausnehmung bilden. In dieser Aus nehmung ist der Klemmring
von dem Spannring gehalten. Dabei ermöglicht der zu dem Bund weisende
Teil der trapezförmigen
Ausnehmung in der Hülse
die geringfügige
weitere Aufbiegung des Klemmrings während des Einschiebevorgangs
des Rohrs.
-
In
Weiterbildung der Erfindung ist in den von dem Spannring gebildeten
Bereich der Ausnehmung eine Kegelringhülse eingesetzt ist, von der
eine Schulter den Klemmring direkt oder indirekt gegen den von der
Hülse gebildeten
Bereich der Ausnehmung drückt.
Dabei kann in diesem Bereich der Ausnehmung einer Anlageschulter
für eine
exakte Positionierung des Klemmrings angebracht sein. Der in dem
Spannring befindliche Bereich der Ausnehmung weist eine Oberflächenkontur
auf, die je eine ringförmige
Anlagefläche
mit der Kegelringhülse
im Bereich von deren Endbereichen herstellt. Die Kegelringhülse weist
in dem Spannring weisenden Bereich eine Verzahnung auf. Weiterhin
weist die Kegelringhülse auf
der mit dem Rohr zusammenwirkenden Seite Zähne auf. Schließlich weist
die Kegelringhülse
einen die Kegelringhülse
auftrennenden Spalt und/oder biegeelastische Bereiche auf. Mit diesen zusammenwirkenden
Ausgestaltungen wird folgendes erreicht. Wenn das Rohr wechselweise
von kalten oder warmen Wasser durchströmt wird, (beispielsweise bei
Verwendung in einer Fußbodenheizung,
hervorgerufen durch die Temperaturregelung) dehnt sich das Rohr
bei warmem Wasser in Längsrichtung
und schrumpft entsprechend bei kaltem Wasser. Diese Bewegungen üben eine
Wechselbelastung auf den Klemmring aus, die durch das Zusammenwirken
der Kegelringausnehmung mit der Kegelringhülse und dem Rohr zumindest
stark verringert wird. Bei abkühlenden
Wasser übt
das Rohr über den
in das Rohr eingreifenden Klemmring eine Kraft auf die Kegelringhülse in Richtung
zu dem freien Ende des Klemmrings aus. Da die Kegelringhülse durch
die Kegelform und die mit dem Klemmring zusammenwirkende Verzahnung
im wesentlichen nur in Richtung zu dem Rohr ausweichen kann, greift
sie mit den Zähnen
in das Rohr ein und verhindert eine Schrumpfung des Rohrs. Damit
ist die Wechselbelastung des Klemmrings stark ver ringert und gleichzeitig eine
noch bessere Festlegung des Rohrs erreicht. Die Kegelringhülse ist
weiterer Ausgestaltung aus Metall, beispielsweise Messing gefertigt.
Insbesondere bei dieser Fertigung weist die Kegelringhülse den
erwähnten
Spalt und vorzugsweise drei auf dem Umfang der Kegelringhülse verteilte
biegeelastische Bereiche auf. Dadurch wird die Bewegung des Eingreifens
in das Rohr erleichtert. Die Kegelringhülse kann aber auch aus Kunststoff
gefertigt sein. In diesem Fall weist sie nur einen Spalt auf, da
Kunststoff genügend
biegeelastisch ist, um die nötige
Verformung beim Eingreifen in das Rohr zu ermöglichen.
-
In
weiterer Ausgestaltung ist in dem Spannring eine Innenringnut zur
Aufnahme eines Runddichtrings angebracht. Der schon vorher erwähnte durchsichtige
Bereich und die den zusätzlichen
Dichtring ausnehmende Innenringnut haben den Vorteil, dass in den
Montagebereich des Steckfittings und insbesondere an den Klemmring
beispielsweise beim Eingießen
in einem Estrich keine aggressiven Stoffe gelangen können. Der
Grundkörper
weist im Bereich der gegenüberliegenden
trapezförmigen
Ausnehmung zwei Außenringnuten
auf, in die ebenfalls Dichtringe eingesetzt sind. Diese dienen zur
Flüssigkeitsabdichtung.
-
Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung
zu entnehmen, in der ein in der Figuren dargestelltes Ausführungsbeispiel
näher beschrieben
ist.
-
Es
zeigen:
-
1:
eine teilweise Schnittdarstellung des Steckfittings und
-
2 eine
Halteklammer zum Festlegen einer den Einsteckbereich verschließenden Schutzkappe.
-
Der
in 1 dargestellte Steckfitting wird im Sanitärinstallationsbereich
und im Heizungsbau verwendet. Insbesondere werden mit derartigen
Steckfittingen Wasserleitungen oder Heizungsleitungen mit den entsprechenden
Anschlussstücken
für beispielsweise
Zapfstellen oder dergleichen verbunden. Der erfindungsgemäße Steckfitting
kann dabei in allen handelsüblichen
Größen, insbesondere
Durchmessern, und Ausführungen,
beispielsweise als Winkelstück
oder dreifach Anschlussstück,
gefertigt werden.
-
Der
Steckfitting gemäß 1 weist
einen Grundkörper 1 auf,
der aus Polyvinylidenflurid (P.V.D.F) gefertigt ist. Dieser Grundkörper 1 weist
einen Einsteckbereich mit einem inneren Rohrträger 2 für eine Verbindung
mit einem Rohr auf, wobei das Rohr insbesondere ein Verbundrohr
ist, das aus einer inneren Kunststoffschicht, einer Metalltragschicht (bevorzugt
aus Aluminium) und einer äußeren Kunststoffschicht
besteht. Das Rohr kann aber auch ausschließlich nur aus Metall oder nur
aus Kunststoff gefertigt sein.
-
Auf
den Grundkörper 1 ist
eine Hülse 3 aufgesetzt
und im Bereich eines Mittelteils 4 mit dem Grundkörper 1 verschraubt.
Diese Verbindung ist lösbar,
um beispielsweise einen defekten später genannten Runddichtring
austauschen zu können.
-
Die
Hülse 3 bildet
zusammen mit dem inneren Rohrträger 2 einen
Ringraum zur Aufnahme des Rohrs. Das Rohr ist bis an einen Bund
des Mittelteils 4 in den Ringraum einschiebbar. Dieser
Vorgang ist durch eine Kontrollöffnung 5 kontrollierbar,
dass heißt,
wenn das Rohr an dem Bund anliegt, ist es durch die daneben liegende
Kontrollöffnung 5 sichtbar.
Mehrere auf dem Umfang der Hülse 3 verteilt
angeordnete Kontrollöffnungen
sind durch einen durchsichtigen Schutzring 6, der dicht
mit der Hülse 3 verbunden
ist, abgedeckt. Der Schutzring 6 wird auf die Hülse 3 aufgeschoben
und so beispielsweise durch einen kleinen Absatz oder eine oder
mehrere Erhöhungen
an der Hülse 3 festgelegt,
dass er nicht nachträglich
verschoben werden kann. Endseitig ist in die Hülse 3 ein Spannring 7 eingeschraubt.
Der Spannring 7 und die Hülse 3 bildeten eine
trapezförmige Ausnehmung 8.
In diese trapezförmige
Ausnehmung 8 ist ein Klemmring 9 zusammen mit
einer Stützscheibe 9a sowie
eine Kegelringhülse 10 eingesetzt. Der
Spannring 7 weist stirnseitig bevorzugt drei Ausnehmungen
auf, in die ein Werkzeug einsetzbar ist. Mit diesem Werkzeug kann
der Spannring 7 in die Hülse 3 eingeschraubt
werden und auch wieder heraus geschraubt werden. Somit ist es möglich, das Rohr 3 zerstörungsfrei
von dem Steckfitting zu lösen.
-
Gegenüberliegend
zu der trapezförmigen Ausnehmung 8 weist
der innere Rohrträger 2 zwei Ringnuten
zum Einlegen von Runddichtringen 11a, 11b auf.
In dem Spannring 7 ist ebenfalls eine Ringnut eingearbeitet,
in die ein Runddichtring 11c. eingesetzt ist. Auf dem äußeren Umfang
weist der Spannring 7 eine Außennut 12 auf, die
zum Befestigen einer Schutzkappe 16 dient.
-
Die
Schutzkappe 16 verschließt den Einsteckbereich, wobei
die Schutzkappe 16 mit einer in 2 dargestellten
Halteklammer 17 an dem Spannring 7 – wie später erläutert wird – befestigt
wird. Die Schutzkappe 16 weist ein Rohrteil 18 auf,
das in den Ringraum eingeschoben ist. Damit die Zähne des Klemmrings 9 nicht
in das Rohrteil 18 eingreifen, weist das Rohrteil 18 einen
im Durchmesser verringerten Abschnitt 19 auf, der etwa
von der Mitte der Kegelringhülse 10 bis
zu dem Mittelteil 4 weisenden Ende des Rohrteil 18 reicht.
Auf der gegenüberliegenden
Seite weist die Schutzkappe 15 einen Deckelbereich 20 auf,
an den ein äußerer, den
Spannring 7 und einen Teil der Hülse 3 umfassender,
topfförmiger
Bereich 21 anschließt.
Der topfförmige
Bereich 21 weist zwei gegenüberliegende Längsausnehmungen 22 auf,
die zu der Außenringnut 12 ausgerichtet
sind. Durch diese Längsausnehmungen 22 greifen
im montierten Zustand (2) zwei Arme 23 der
Halteklammer 17 hindurch in die Außenringnut 12 ein
und sorgen für
eine sichere Befestigung der Schutzkappe 15 an dem Steckfitting.
Soll der Steckfitting montiert werden, wird die Halteklammer 17 entfernt
und die Schutzkappe 16 abgenommen. Insbesondere das mit
den Runddichtringen 11a, 11b, 11c zusammenwirkende
Rohrteil 18 der Schutzkappe 15 gewährleistet,
dass kein Schmutz in den Ringraum 17 gelangen kann. Somit
ist sichergestellt, dass immer eine dichte und zuverlässig haltende
Verbindung mit dem Rohr hergestellt wird.
-
Auf
der gegenüberliegenden
Seite des Steckfittings weist dieser einen Anschlussbereich auf,
der unlösbar
mit einem aus einem metallischen Werkstoff, insbesondere Messing
oder Kupfer gefertigtes Anschlussstück 13 durch Anspritzen
befestigt ist. Das Anschlussstück 13 weist
ein Außengewinde 14 auf.
Weiterhin weist das Anschlussstück 13 in dem
angespritzten Bereich umlaufende Verzahnungen 15a, 15b, 15c auf.
Dadurch wird eine besonders innige Verbindung hergestellt. Im Bereich
der Verzahnungen 15a, 15b, 15c ist der
umgebende Kunststoff mit einer vielkantigen Oberfläche versehen,
so dass ein Schraubenschlüssel
problemlos ansetzbar ist.
-
- 1
- Grundkörper
- 2
- Rohrträger
- 3
- Hülse
- 4
- Mittelteil
- 5
- Kontrollöffnung
- 6
- Schutzring
- 7
- Spannring
- 8
- Ausnehmung
- 9,
9a
- Klemmring,
Stützscheibe
- 10
- Kegelringhülse
- 11a,
11b, 11c
- Runddichtring
- 12
- Außennut
- 13
- Anschlussstück
- 14
- Außengewinde
- 15a,
15b, 15c
- Verzahnung
- 16
- Schutzkappe
- 17
- Halteklammer
- 18
- Rohrteil
- 19
- Abschnitt
- 20
- Deckelbereich
- 21
- topfförmiger Bereich
- 22
- Längsausnehmung
- 23
- Arm