DE202007018409U1 - Getriebestufe - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Getriebestufe, insbesondere eines Fahrzeugsitzes, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1.
- Bei elektrischen Stellantrieben für Sitzeinsteller sind Getriebestufen bekannt, die als Wälzexzenterstufe ausgebildet sind und die als Zwischengetriebestufen oder Antriebselemente zur Erzeugung einer umlaufenden Exzentrizität für verzahnte Getriebestufen Verwendung linden. Eine derartige bekannte Getriebestufe, welche als Antrieb einer zweiten Getriebestufe mit umlaufender Exzentrizität dient, ist in
14 dargestellt. - Obwohl die erwarteten Eigenschaften solcher Wälzexzenterstufen, nämlich Übersetzung im Bereich 1.5 bis 7 bei hohem Wirkungsgrad und geringem Geräuschniveau sehr wohl in der Praxis realisiert wurden, beinhaltet dieses Konzept dennoch Nachteile, die nur mit vergleichsweise hohem Aufwand kompensiert werden können. Die für ein präzises und gleichförmiges Abwälzen des verzahnten Ritzels im Hohlrad erforderliche Exzentrizität, deren Betrag natürlich möglichst präzise konstant bleiben muss, entsteht bei den bekannten Lösungen durch die Kombination verschiedener Geometrien – beispielsweise den Antriebskugeln, die in
14 das Ritzel nach oben drücken, einer Maximalbegrenzung dieser Bewegung durch die Verzahnung, die Abtriebsbolzen in den Ritzelbohrungen oder ein nicht dargestelltes Druckstützlager zwischen Antrieb und Abtrieb sowie einer Minimalbegrenzung beispielsweise durch eine Stützkugel. In Summe führt die relativ große Anzahl der die Exzentrizität bildenden Bauteile durch Toleranzen, lastabhängige Verformungen und innere Verspannungen zu einem über alle Betriebsbedingungen betrachtet recht sensiblen und störanfälligen System, das vermutlich unter Großserienbedingungen nur mit hohem Aufwand auf ein gutes Qualitätsniveau zu heben ist. - Als weiterer prinzipieller Nachteil ist zu nennen, dass ein solcher Wälzexzenter, als ein in einer Ebene und mit einem einzigen Kitzel (wie in
14 dargestellt) arbeitendes Antriebselement gut und einfach darstellbar ist, die radialen Lagerkräfte, proportional zum Gesamtabtriebsmoment, jedoch direkt und vollständig von dem mit großer Drehzahl rotierenden Rotorlager aufgenommen werden müssen und dort bei steigender Belastung zu steigenden Verlustleistungen und damit sinkendem Wirkungsgrad unter höherer Betriebslast führen. Werden hingegen in bekannter Art und Weise zwei oder im Idealfall drei Ritzel in Ebenen übereinander angeordnet, so können sich die Radialkräfte gegenseitig abstützen – dies jedoch ist mit der dargestellten Ausführung nicht durch einfaches übereinander Anordnen gleichartiger Stufen möglich, denn selbst minimale geometrische Unterschiede der beteiligten Bauteile führen zu prinzipiell unterschiedlichen Übersetzungen und damit bei längerem Betrieb zu einem Phasenversatz der Getriebestufen zueinander bzw. bei erzwungener Synchronität zu Verspannungen und somit zu Verlusten. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Getriebestufe der eingangs genannten Art zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Getriebestufe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Der Antrieb und der Abtrieb sind um zueinander parallele Achse drehbar, welche zueinander um die Exzentrizität versetzt sind. Der Antrieb und der Abtrieb sind in räumlicher Hinsicht ineinander angeordnet (geschachtelt) und mit den einander zugewandten Flächen wirksam. Dabei kann der Antrieb innerhalb des Abtriebs angeordnet sein (dann wirkt den Antrieb mit seiner Außenkontur und der Abtrieb mit seiner Innenkontur), oder die Verhältnisse sind genau umgekehrt. Die Kugel oder der andere Wälzkörper ist in dem sich (aufgrund der Exzentrizität) bildenden Keilspalt zwischen Antrieb und Abtrieb angeordnet und innerhalb des Keilspaltes beweglich, insbesondere in den Keilspalt hinein und aus dem Keilspalt heraus beweglich, wobei diese Bewegung in der Regel in einer Ebene senkrecht zu den Achsen von Antrieb und Abtrieb erfolgt.
- Indem die Lage der Exzentrizität bezüglich des Gehäuses bei dieser ersten, für die Geräuschentwicklung maßgeblichen Getriebestufe räumlich fest ist, was vorzugsweise durch eine fixe, d. h. räumlich feste, Lagerung von Antrieb und Abtrieb in einem gemeinsamen Gehäuse erreicht wird, stehen die Kraftangriffspunkte im Raum fest. Mit dieser extrem genauen Definition des Betrages und der Richtung der Exzentrizität wird das Exzentrizitätsmaß während des Umlaufs zwangsläufig exakt eingehalten, wodurch periodische Änderungen der Lastverhältnisse und eine Geräusch- und Vibrationsentwicklung aufgrund der insgesamt stabilen Laufeigenschaften vermieden werden. Mit dieser geometrisch zueinander festen Lage der Exzentrizität zwischen Antrieb und Abtrieb, einer exakten, leichtgängigen Lagerung dieser beiden Bauteile zueinander und der Verwendung einer Kugel (oder eines anderen Wälzkörpers) im Keilspalt wird zum einen eine Übersetzung bei hohem Wirkungsgrad bewirkt und zum anderen eine dem jeweiligen Drehmoment proportionale Radialkraft als Vorspannung auf den Rotor ausgeübt, was im Betrieb die Geräusche minimiert.
- Die erfindungsgemäße Getriebestufe basiert auf dem gleichen Grundprinzip wie die bekannte Getriebestufe. So kann die Übersetzung durch Konturen am Antrieb und/oder Abtrieb eingestellt werden, beispielsweise durch eine Nut, innerhalb derer die Kugel läuft. Die erfindungsgemäße Getriebestufe verbessert aber die Eigenschaften bezüglich Übersetzung, Wirkungsgrad und Geräuscharmut und spannt wie gewünscht den Rotor immer radial vor, wodurch die beschriebenen Nachteile eliminiert werden, insbesondere die Geräuschentwicklung bei EC-Antrieben mit Rotoren geringer Masse und die geringen Wirkungsgrade von hochuntersetzenden, einstufigen Differenzialgetrieben vermieden werden. Über das Grundprinzip hinaus bietet sich eine Vielzahl möglicher Zusatzfunktionen und Zusatzeigenschaften, insbesondere diverse Möglichkeiten der Übersetzungsänderung und Übersetzungssteuerung sowie einfache Lösungen für Kupplungsfunktionen, die im Gesamtkon text der Sitzantriebstechnik vielfältige Vorteile mit sich bringen können. Pro gewünschter Antriebsrichtung ist vorzugsweise genau ein Wälzkörper, beispielsweise eine Rolle, vorzugsweise aber eine Kugel, vorgesehen, um Überbestimmungen zu vermeiden. Sofern nur eine Antriebsrichtung benötigt wird, ist auch nur eine einzige Kugel oder ein einziger anderer Wälzkörper notwendig.
- Aus der
ist zwar eine prinzipiell ähnlich aussehende Getriebestufe bekannt, jedoch sind die über den vollen Umfang verteilten Wälzkörper als Planeten auf einem Steg gelagert, welcher im Betrieb rotiert, so dass die Exzentrizität umläuft.FR 601.616 - Die erfindungsgemäße Getriebestufe wird vorzugsweise in einem Stellantrieb für einen Fahrzeugsitz verwendet, beispielsweise einem Lehnenneigungseinsteller, einem Höheneinsteller oder einem Neigungseinsteller. Der Stellantrieb umfasst einen Antriebsmotor und die erfindungsgemäße Getriebestufe und treibt beispielsweise ein lastaufnehmendes Getriebe an, wie in der
DE 10 2004 019 466 B4 offenbart, welches einen Bestandteil der in sich beweglichen Sitzstruktur bildet. Der Stellantrieb kann gegebenenfalls noch eine zweite oder weitere Getriebestufen aufweisen, welche der erfindungsgemäßen ersten Getriebestufe nachgeschaltet und dem lastaufnehmenden Getriebe vorgeschaltet sind. Das lastaufnehmende Getriebe kann eine Drehbewegung oder eine Linearbewegung oder einer Überlagerung beider Bewegungen ausführen. Der Stellantrieb kann auch als Aktuator ausgebildet sein oder einen solchen antreiben, beispielsweise eine Seiltrommel drehen, die ein Seil für eine Entriegelung aufwickelt. Es sind auch Einsätze außerhalb eines Fahrzeugsitzes denkbar, beispielsweise bei Fensterhebern und verstellbaren Spiegeln. - Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels mit Ergänzungen und Abwandlungen näher erläutert. Es zeigen
-
1 einen Querschnitt der erste Getriebestufe, wobei der Übersichtichkeit halber nur eine Kugel und rechts außen deren Radiallastdarstellung eingezeichnet ist. -
2 einen Längsschnitt durch einen Stellantrieb mit Antriebsmotor, erster Getriebestufe und zweiter Getriebestufe, -
3 einen Längsschnitt durch eine als Abtrieb der ersten Getriebestufe und als Antriebswelle der zweiten Getriebestufe dienende Hülse, -
4 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit einer Spiraldruckfeder als Anpresselement, -
5 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit einer Blattfeder als Anpresselement, -
6 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit Magneten als Anpresselementen, -
7 eine schematische Seitenansicht eines Fahrzeugsitzes in einer hinteren Sitzreihe, -
8 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit Dämpfungs- und Überholfunktion, -
9 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit elektrischer Kupplungsfunktion, -
10 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit mechanischer Kupplungsfunktion mittels Schaltgabel, -
11 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit mechanischer Kupplungsfunktion mittels Reibkontakt, -
12 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit einem Gehäuse mit unterschiedlichen Lagersteifigkeiten, -
13 einen Querschnitt der ersten Getriebestufe mit unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen sowie zwei Längsschnitte im Bereich der beiden Kugeln, und -
14 einen Querschnitt einer Getriebestufe nach dem Stand der Technik. - Ein Stellantrieb
1 für einen Fahrzeugsitz3 weist ein Gehäuse5 und einen im Gehäuse5 angeordneten Antriebsmotor7 auf. Das Gehäuse5 ist in der Regel mehrteilig, aber mit so wenig Teilen wie möglich ausgebildet. Der vorliegend als EC-Innenläufer-Motor ausgebildete Antriebsmotor7 umfasst einen Rotor8 , welcher um eine erste Achse A drehbar im Gehäuse5 gelagert ist und welcher Permanentmagnete trägt, und einen elektronisch kommutierten Stator9 . Die Lagerung des Rotors8 im Gehäuse5 erfolgt mittels zweier als Wälzlager ausgebildeter Rotorlager8a . - Der Stellantrieb
1 weist ferner eine erste Getriebestufe10 auf, welche einen um die erste Achse A drehbaren Antrieb12 und einen um eine dazu parallele zweite Achse B drehbaren Abtrieb14 umfasst, die jeweils im Gehäuse5 gelagert sind. Der vorliegend ringförmige Antrieb12 ist vorzugsweise einstückig mit dem Rotor8 des Antriebsmotors7 ausgeführt und dadurch mittels der Rotorlager8a im Gehäuse5 wälzgelagert. Es ist aber auch eine gesonderte Ausbildung von Rotor8 und Antrieb12 mit geeigneter Kopplung und eine gesonderte Lagerung im Gehäuse5 möglich. Der vorliegend ebenfalls ringförmige Abtrieb14 ist mittels eines ebenfalls als Wälzlager ausgebildeten Abtriebslagers14a im Gehäuse5 gelagert. Dabei sind die erste Achse A und die zweite Achse B um eine Exzentrizität e voneinander beabstandet, indem die Rotorlager8a und das Abtriebslager14a im Gehäuse5 fix zueinander angeordnet sind. In der Darstellung von1 ist die zweite Achse B gegenüber der ersten Achse A nach oben verlegt. Die Lage der Exzentrizität e ist somit bezüglich des Gehäuses5 räumlich fest. - Bezüglich eines durch die zweite Achse B definierten Zylinderkoordinatensystems ist der einen kleineren Durchmesser aufweisende Antrieb
12 radial innen und der einen größeren Durchmesser aufweisende Abtrieb14 radial außen angeordnet. Die Kraftübertragung zwischen dem Antrieb12 und dem Abtrieb14 erfolgt in der vorliegenden Ausbildung als Reibradgetriebestufe mittels wenigstens einer Kugel15 (oder eines anderen Wälzkörpers), die zwischen Antrieb12 und Abtrieb14 angeordnet ist, wo sich zwischen Antrieb12 und Abtrieb14 ein gekrümmter, keilförmiger Freiraum bildet, kurz als Keilspalt bezeichnet. Bei Rotation des Antriebs12 wird die Kugel15 in Richtung dieses Keilspaltes (bei der Darstellung von1 im Uhrzeigersinn) automatisch eingeklemmt, dreht sich dann um die eigene Achse und treibt somit den Abtrieb14 untersetzt an. Vorliegend ist für jede Antriebsrichtung genau eine Kugel15 (oder ein anderer Wälzkörper) zwischen Antrieb12 und Abtrieb14 vorgesehen, welche jeweils (bis auf die Drehrichtung) gleichwirkend sind, - Bezüglich der Übersetzung dieser ersten Getriebestufe
10 , bei der nun alle beteiligten Bauteile ausschließlich um Ihre eigene Achse rotieren, gelten die bekannten Verhältnisse, nämlich zum einen das Verhältnis der Umfänge bzw. Radien von Antrieb12 zu Abtrieb14 und zum anderen, multiplikativ, das Übersetzungsverhältnis der Kugel15 selbst. Durch Konturen am Antrieb12 und/oder Abtrieb14 können die Kontaktstellen zur Kugel15 aus derjenigen Ebene heraus verlagert werden, die senkrecht zu den Achsen A und B steht und in1 als Zeichenebene dient. Als Projektion in diese Ebene ergeben sich dann andere effektive Radien der Kugel15 , d. h. Antriebsradius und Antriebsradius, womit sich das Übersetzungsverhältnis der Kugel15 ändert. Vorzugsweise ist der Abtrieb14 auf der – radial nach innen weisenden – wirksamen Fläche mit einer Kontur, beispielsweise einer Rinne oder V-förmigen Nut oder dergleichen, versehen, innerhalb derer die Kugel15 läuft und dabei an schrägen Wänden abrollt. Dadurch kann der Antriebsradius der Kugel15 reduziert, sogar kleiner als der Antriebsradius eingestellt, und somit das Un tersetzungsverhältnis beeinflusst werden. Beispielsweise kann die Verwendung einer V-förmigen Nut am Antrieb und einer zylindrischen Fläche am Abtrieb eine Übersetzung ins Schnelle erfolgen. Dies ist – neben der direkten Übertragung der Radialkräfte – der Vorteil einer Reibradgetriebestufe gegenüber einer Zahnradgetriebestufe. - Bei als konstant betrachtetem Antriebsdrehmoment ergibt sich durch die Exzentrizität e ein Winkel zwischen den Kraftwirklinien der an der Kugel
15 wirkenden Kräfte und eine dem Tangens dieses Winkels proportionale Radialkraft, deren Betrag und Richtung als Radiallastdarstellung in1 auf der Außenseite des Abtriebs14 aufgetragen ist. Der Betrag dieser Radialkraft nimmt über alle möglichen Kugelpositionen betrachtet zwei mal einen Maximalwert (theoretisch unendlich!) und einen Minimalwert an. Befindet sich die Kugel15 beispielsweise in1 in der Nähe der 12 bzw. 6 Uhr Stellung, d. h. in einem verbotenen Winkelbereich R>, so ist der Keilwinkel minimal, und kleinste tangentiale Antriebskräfte des Antriebs14 führen zu exorbitanten Radialkräften und bei realen Bauteilen mit begrenzten Festigkeiten somit zu extremen Verformungen. Im Umkehrschluss bedeutet dieser Zusammenhang für die Lagerung des Antriebs12 und Abtriebs14 , dass für reale Lager mit maximal zulässigen Lagerkräften bei gegebenem Maximaldrehmoment des Antriebs12 die Kugel15 nur in einem exakt definierbaren, erlaubten Winkelbereich R< (in der Radiallastdarstellung von1 etwa zwischen 13 Uhr und 16.30 Uhr) betrieben werden darf. Gleiches gilt natürlich für die Belastung der Kugel15 selbst. - Die beschriebenen Radialkräfte, die in genau einem Punkt ein Minimum erreichen, müssen in den Lagerungen und im Kugelkontakt aufgenommen werden und führen dort zwangsläufig zu Verlusten. Eine bevorzugte Ausführungsform mit maximalem Wirkungsgrad stellt folglich die Variante dar, bei der die Kugellage genau im Bereich der minimalen Radialkräfte angeordnet ist, welcher neben dem Betrag der Exzentrizität e auch von den Durchmesserverhältnissen abhängig ist.
- Grundsätzlich ist die beschriebene erste Getriebestufe
10 mit Fixlagenexzentrizität in beliebigen Kombinationen mit anderen Getriebestufen einsetzbar. Vorliegend weist der Stellantrieb1 eine zweite Getriebestufe20 auf. Die erste Getriebestufe10 dient als Vorschaltstufe für die abtriebsseitig angeordnet zweite Getriebestufe20 . - Die zweite Getriebestufe
20 ist vorliegend als verzahntes Exzenterumlaufgetriebe ausgebildet. Eine um die zweite Achse B drehbare Antriebswelle21 lagert mittels eines ersten Exzenterabschnitts21a und eines entlang der zweiten Achse B axial versetzten zweiten Exzenterabschnitts21b zwei vorzugsweise um 180° zueinander versetzte und in zwei Ebenen angeordnete Ritzel22a und22b . Sowohl das erste Ritzel22a als auch das zweite Ritzel22b , welche vorzugsweise gleich ausgebildet sind, sind außenverzahnt und kämmen mit einer Innenverzahnung des Gehäuses5 , welche gegenüber den Ritzeln22a und22b eine um wenigstens eins größere Anzahl von Zähnen aufweist. Bei einer Drehung der mittig und fest mit dem Abtrieb14 verbundenen Antriebswelle21 (ihren die Ritzel22a und22b eine Abwälzbewegung am Gehäuse5 aus. Die Ritzel22a und22b wirken mittels Bolzen und Bohrungen auf eine gemeinsame, als Hohlwelle ausgebildete Abtriebswelle24 , welche sich dann ebenfalls dreht. Vorliegend sind die Antriebswelle21 und auch die Abtriebswelle23 konzentrisch zur zweiten Achse B, so dass letztlich der Antriebsmotor7 zu der zweistufigen Getriebebaugruppe aus erster Getriebestufe10 und zweiter Getriebestufe20 insgesamt um die Exzentrizität E versetzt angeordnet ist, welche fix in Lage und Betrag von dem gemeinsamen Gehäuse5 vorgegeben ist. Die recht hohe Anzahl von Wälzlagern in2 dient der Steigerung des Gesamtwirkungsgrades. Es ist jedoch in abgewandelten Ausführungen auch der Einsatz von Gleitlager möglich. - Als konstruktive Detaillösung ist vorzugsweise vorgesehen, den ringförmigen Abtrieb
14 der ersten Getriebestufe10 und die damit verbundene, als Doppelexzenterwelle ausgebildete Antriebswelle21 der zweiten Getriebestufe20 einstückig als Hülse mit allen erforderlichen Kugellaufrillen auszuführen und diese vorzugsweise durch spanlose Umform- und Kalibrierprozesse herzustellen.3 soll dies veranschaulichen. - Bedingt durch die nun zum Gehäuse
5 räumlich feste Lage der Exzentrizität e und somit auch der Kugeln15 unter Betriebsbedingungen ergibt sich eine Vielzahl neuer Lösungsmöglichkeiten, sowohl hinsichtlich der konstruktiven Ausführung als auch hinsichtlich Gesamtfunktionalität. Im Folgenden werden einige vorteilhafte Aspekte erläutert. - Bei den bekannten, umlaufenden Wälzexzenterausführungen laufen die Kugeln
15 im Raum um, und das Anpresselement31 zur Erzeugung einer stets vorhandenen, geringen Anpresskraft für die Kugeln15 muss zwangsläufig ebenfalls mit umlaufen. Eine einfache und häufig eingesetzte Lösung sind hierbei Spiraldruckfedern, wie in4 dargestellt. Jedoch neigen die Spiraldruckfedern zu Eigenschwingungen und finden sowohl zu den Kugeln15 als auch zum Abtrieb14 zwingend verlustbehafteten Kontakt. Aufgrund der nun zum Gehäuse5 fixen Lage sind deutlich vorteilhaftere Ausführungen für das Anpresselement31 realisierbar, wie beispielsweise die Verwendung einer gehäusefesten Blattfeder aus Metall oder Kunststoff mit minimaler Kugelkontaktfläche, was in5 dargestellt ist. - Als möglicherweise wirtschaftlich schlechtere, technisch jedoch elegantere, nahezu verlust- und geräuschfreie Ausführung bietet sich bei Einsatz von Kugeln
15 aus Stahl die gehäusefeste Positionierung von Magneten als Anpresselemente31 zur Erzeugung einer kontaktfreien Anpresskraft an, wie in6 dargestellt. - In allen Fällen werden die Kugeln
15 durch das oder die Anpresselemente31 in den Keilspalt gedrückt oder gezogen und dadurch zugleich gegen Antrieb12 und Abtrieb14 gepresst. Konstruktionssystematisch betrachtet stellt die Kugel15 mit ihren unter einem Winkel zueinander angreifenden Kräften letztlich gleichzeitig einen Klemmrollen- bzw. hier Klemmkugelfreilauf dar. Der Freilauf stellt eine selbstschaltende Kupplung dar. Im Betrieb, d. h. während der Antriebsbewegung, wird daher nur diejenige Kugel15 , die durch den Antrieb12 weiter in den Keilspalt hinein bewegt wird, sowohl in Kontakt mit dem Antrieb12 als auch mit dem Abtrieb14 bleiben. Die gegenüberliegende Kugel15 für die entgegengesetzte Antriebsrichtung wird trotz Anpresselement31 aus dem ihr zugeordneten Keilspalt herausbewegt und verliert dann den doppelten Kontakt. - Die Wirkung als Klemmrollen- bzw. Klemmkugelfreilauf kann in einigen Fällen der Antriebstechnik durchaus in sinnvoller Kombination mitgenutzt werden.
7 zeigt den Fondbereich eines Kraftfahrzeuges mit einem elektrisch entriegelbaren Zehnenschloss33 an der Oberkante der Lehne35 des Fahrzeugsitzes3 . Zur komfortablen, schnellen Veränderung des Fahrzeuginnenraumes sind derartige Anordnungen bekannt, bei denen die Lehne35 mit Federbelastung nach vorn eingebaut und lösbar verriegelt ist. Somit schwenkt die Lehne35 bei elektrischer Auslösung des Lehnenschlosses33 eigenständig nach vorne. Zur Wiederherstellung der dargestellten Position ist die Lehne35 manuell wieder hochzuschwenken. - Eine weitere Komfortsteigerung dieser Funktion ist zum einen in einer ggf. kontrollierten Dämpfung der federbedingten Vorschwenkfunktion und zum anderen in einem elektrischen Wiederhochschwenken erreichbar. Beides kann mittels einer Variante des Stellantriebs
1 mit erfindungsgemäßer Ausbildung der ersten Getriebestufe10 mit Fixlagenexzentrizität und in Reibradausführung erreicht werden, wenn die nachgeschalteten Getriebestufen nicht selbsthemmend sind, was in der beschriebenen Anwendung durchaus sinnvoll ist. -
8 zeigt eine Getriebevariante, die mit lediglich einer, in diesem Fall magnetisch vorbelasteten Kugel15 arbeitet. Der Stellantrieb1 mit dieser ersten Getriebestufe10 ist in einen als Lehnenneigungseinsteller dienenden Beschlag integriert. Wird in der in7 gezeigten Stellung die Lehne35 an ihrer Oberkante elektrisch entriegelt, und schwenkt dann nach vorne, d. h. in7 gegen den Uhrzeigersinn, so dreht sich der Abtrieb14 in8 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn, hält Kontakt zum Antrieb12 und treibt somit den Rotor8 an. Im vorliegenden Falle eines EC-Motors kann der Rotor8 entweder mit keinem oder einem exakt kontrollierten Bremsmoment beaufschlagt werden, beispielsweise um eine maximale Schwenkgeschwin digkeit zu definieren oder kurz vor Ende des möglichen Bewegungswinkels gezielt die Bewegung abzubremsen. Soll später die Lehne35 elektrisch wieder hochgeschwenkt werden, so wird der Rotor8 vorliegend im Gegenuhrzeigersinn betrieben, und der Abtrieb14 sowie die Lehne35 drehen sich im Uhrzeigersinn in7 und8 . Es besteht auch die Besonderheit, dass diese motorisch angetriebene Bewegung der Lehne35 manuell überholt werden kann ("Überholfunktion"). Im Falle eines am Abtrieb14 eingeleiteten Momentes, d. h. einer von außen aufgebrachten Beschleunigung des Abtriebs14 , öffnet sich nämlich der Klemmkugelfreilauf selbsttätig, d. h. die Kugel15 bewegt sich aus dem Keilspalt heraus, der Antrieb12 dreht leer und die Lehne35 kann manuell hochgeschwenkt werden. Dies ermöglicht auch etwa bei Stromausfall oder in Notsituationen ein rein manuelles Hochschwenken der Lehne35 . - Aufgrund der physikalischen Verhältnisse an der Kugel
15 , die im gerade beschriebenen Fall zu einem automatischen Auskuppeln der ersten Getriebestufe10 führen, lässt sich diese erste Getriebestufe10 auf einfachste Weise um eine weitere in der Antriebstechnik häufig erforderliche Funktion erweitern, nämlich die einer geschalteten Kupplungsfunktion, welche erforderlichenfalls sogar richtungsabhängig sein kann.9 zeigt eine Anordnung, bei der beide Kugeln15 unabhängig voneinander jeweils in eine passive und eine aktive Position geschaltet werden können. Für beide Kugeln15 ist im oberen Bereich des Freiraumes zwischen Antrieb12 und Abtrieb14 eine Rückhaltevorrichtung37 vorgesehen (hier vorliegend eine einfache Geometrie mit sehr schwachem Magnet). Die Rückhaltevorrichtung37 positioniert die Kugel15 in der Ruhestellung so, dass sie zu Antrieb12 und/oder Abtrieb14 (d. h. zumindest zu einem oder gegebenenfalls beiden Bauteilen) keinen Kontakt hat, wodurch in der Ruhestellung Antrieb12 und Abtrieb14 vollständig voneinander entkoppelt sind. Im unteren Bereich des Freiraumes sind zwei separate und separat schaltbare Elektromagnete als Anpresselemente31 vorgesehen, die bei Aktivierung die jeweils zugeordnete Kugel15 anziehen und somit den Kraftschluss für diese jeweilige Bewegungsrichtung schließen. Da die bei höheren Drehmomenten erforderlichen Kugelanpresskräfte sich aufgrund der Keilwirkung im Betrieb automatisch einstellen, reichen zum Schalten dieser Kupplung minimale Energien, die lediglich für „lockeren" Kontakt zu Bewegungsanfang sorgen müssen. Die als Anpresselemente31 benutzten Elektromagnete können folglich im Betrieb wieder stromlos geschaltet werden. - Neben der gerade beschriebenen elektrischen Betätigung der Kupplungsfunktion ist auch eine mechanische Lösung realisierbar. Im Ausführungsbeispiel gemäß
10 werden beispielsweise Steuergabeln41 verwendet, von denen nur eine dargestellt ist. Eine derartige Steuergabel41 ist extern ansteuerbar. Die angesteuerten Steuergabeln41 bringen die Kugeln15 jeweils in aktive (in den Keilspalt hinein) oder passive (aus dem Keilspalt heraus) Positionen. Somit ermöglichen die Steuergabeln41 , den Antriebsmotor7 abzukoppeln, um beispielsweise eine manuelle Schnellverstellung oder wiederum eine Notbetätigung zu erlauben, wie sie zuvor in Zusammenhang mit den7 und8 beschrieben ist. - Eine weitere vorteilhafte Ausführung einer Kupplungsfunktion ist in
11 dargestellt, in der ein den Antrieb12 umfassender, an drei Stellen zu diesem in leichtem Reibkontakt stehender Kugelführungsring43 zu erkennen ist, welcher die Kugel15 führt. Der Kugelführungsring43 wird, bedingt durch den schwachen Reibkontakt zum Antrieb12 , tendenziell die Kugel15 innerhalb des Freiraumes immer in die Antriebsrichtung des Rotors8 zu bewegen versuchen (d. h. in den Keilspalt hinein) und folglich im eingekuppelten Zustand selbst, ebenso wie die Kugel15 , seine Winkellage beibehalten. Bei Drehrichtungsumkehr hingegen wird die Kugel15 – aus ihrem bisherigen Kontakt gelöst – auf die Gegenseite geschwenkt. Die sich ergebende Einsparung einer zweiten Kugel15 ist hierbei weniger von Bedeutung als die Tatsache, dass mit dieser Anordnung ohne weitere aktive Stellelemente oder Magnete das Getriebe völlig ausgekuppelt werden kann, indem der Rotor8 (und damit der Antrieb12 ) nach Abschluss der Antriebsbewegung um einen bekannten Winkel (in der Darstellung von11 ca. 80° gegen den Uhrzeigersinn) zurückgedreht wird. Dies ermöglicht, Verspannungen in dem gesamten Stellantrieb1 kontrolliert zu entlasten, und erlaubt beispielsweise eine Umhüllung der Antriebs- oder Abtriebslagerungen mit einem Elastomerring zwecks Reduzierung der Körperschallweiterleitung oder auch zwecks gezielter Steuerung der elastischen Verlagerungen der Getriebe elemente im Betrieb unter Last. Als Nebeneffekt ist hier anzumerken, dass eine solche Ausführung auch den Einsatz nichtmagnetischer Kugelmaterialien wie beispielsweise Keramik oder Kunststoff erlaubt. - Eine denkbare Ausführung mit einem Gehäuse
5 , das mit bewusst unterschiedlichen Lagersteifigkeiten versehen ist, zeigt12 . Mit diesen – von den Raumrichtungen abhängigen – unterschiedlichen Lagersteifigkeiten können beispielsweise die Radialkräfte reduziert werden. Vorliegend handelt es sich um eine Abwandlung zu der Ausführung von11 . Insbesondere bei Verwendung von thermoplastischen Kunststoffen als Gehäusematerial empfiehlt sich das Auskuppeln der ersten Getriebestufe10 , um ein Materialkriechen über längere Stillstandszeiten bei hohen Temperaturen zu minimieren. - Mit den beschriebenen Möglichkeiten des Ein- und Auskuppelns von Kugeln
15 ergibt sich in Konsequenz, dass die erste Getriebestufe10 auch als Getriebe mit unterschiedlichen, richtungsabhängigen oder schaltbaren Übersetzungsverhältnissen darstellbar ist.13 zeigt beispielhaft eine gestufte Innenkontur des Abtriebs14 . In Kombination mit dem aufgrund der Exzentrizität e unterschiedlichen Abstand zum Antrieb12 finden Kugeln15 unterschiedlicher Größe zu dieser Innenkontur Kontakt. Somit können diese Übersetzungsstufen durch Auskuppeln der einen Kugel15 und Einkuppeln der anderen Kugel15 umgeschaltet werden. Im Bereich der Sitzantriebe sind bewegungsrichtungsabhängige Leistungs- bzw. Momentenbedarfe häufig der Fall. Mit dieser Möglichkeit des Umschaltens kann für unterschiedliche Lastsituationen (Sitzhöheneinsteller aufwärts – großes Moment, Sitzhöheneinsteller abwärts – kleines Moment) von vorne herein eine für jede Drehrichtung passende Übersetzung eingebaut werden. Nach dem gleichen Prinzip können auch mehr als zwei Übersetzungsverhältnisse eingebaut sein. - Alternativ zu der in
13 gezeigten Ausführung mit zwei Kugeln15 unterschiedlicher Übersetzung in einem einzigen Abtrieb14 können natürlich auch die Kontaktgeometrien des Antriebs12 in gleichem Sinne definiert werden, oder es können ein oder mehrere Abtriebe14 (oder Antriebe12 ) axial übereinander angeordnet werden bzw. zwei unterschiedliche Konturen am Abtrieb14 (oder Antrieb12 ) vorgesehen sein. Anstelle der Kugeln15 können auch andere Wälzkörper vorgesehen sein. -
- 1
- Stellantrieb
- 3
- Fahrzeugsitz
- 5
- Gehäuse
- 7
- Antriebsmotor
- 8
- Rotor
- 8a
- Rotorlager
- 9
- Statur
- 10
- erste Getriebestufe
- 12
- Antrieb
- 14
- Abtrieb
- 14a
- Abtriebslager
- 15
- Kugel
- 20
- zweite Getriebestufe
- 21
- Antriebswelle
- 21a
- erster Exzenterabschnitt
- 21b
- zweiter Exzenterabschnitt
- 22a
- erstes Kitzel
- 22b
- zweites Ritzel
- 24
- Abtriebswelle
- 31
- Anpresselement
- 33
- Lehnenschloss
- 35
- Lehne
- 37
- Rückhaltevorrichtung
- 41
- Steuergabel
- 43
- Kugelführungsring
- A
- erste Achse
- B
- zweite Achse
- e
- Exzentrizität
- R<
- erlaubter Winkelbereich
- R>
- verbotener Winkelbereich
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - FR 601616 [0009]
- - DE 102004019466 B4 [0010]
Claims (25)
- Getriebestufe, insbesondere eines Fahrzeugsitzes, welche als Reibradgetriebestufe ausgebildet ist, mit einem Gehäuse (
5 ), einem Antrieb (12 ), einem gegenüber dem Antrieb (12 ) um eine Exzentrizität (e) beabstandeten Abtrieb (14 ) und wenigstens einer Kugel (15 ) oder einem anderen Wälzkörper, die zur Kraftübertragung zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Exzentrizität (e) bezüglich des Gehäuses (5 ) räumlich fest ist. - Getriebestufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die – vorzugsweise als Wälzlager ausgebildeten – Lager (
8a ,14a ) für Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) an räumlich festen Stellen im Gehäuse (5 ) angeordnet sind. - Getriebestufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (
5 ) unterschiedliche Lagersteifigkeiten für die Lager (8a ,14a ) des Antriebs (12 ) und des Abtriebs (14 ) und/oder für unterschiedliche Antriebsrichtungen und/oder unterschiedliche Raumrichtungen aufweist. - Getriebestufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (
15 ) oder der andere Wälzkörper in einem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) angeordnet ist. - Getriebestufe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (
15 ) oder der andere Wälzkörper innerhalb des Keilspaltes beweglich ist, insbesondere in den Keilspalt hinein und aus dem Keilspalt heraus beweglich ist. - Getriebestufe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anpresselement (
31 ) vorgesehen ist, insbesondere eine – gegebenenfalls gehäusefeste – Feder und/oder ein Magnet, welches die Kugel (15 ) oder den anderen Wälzkörper in den Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) drückt oder zieht. - Getriebestufe nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Freilauf, welcher sich durch ein am Abtrieb (
14 ) eingeleitetes Moment öffnet, indem sich die Kugel (15 ) oder der andere Wälzkörper aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) herausbewegt. - Getriebestufe nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch die Ausbildung als schaltbare Kupplung, bei welcher die Kugel (
15 ) oder der andere Wälzkörper elektrisch und/oder mechanisch aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) heraus oder in diesen hinein bewegt wird. - Getriebestufe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für das Bewegen der Kugel (
15 ) oder des anderen Wälzkörper aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) heraus oder in diesen hinein eine Rückhaltevorrichtung (37 ) und ein Anpresselement (31 ) vorgesehen ist, von denen wenigstens eines als Elektromagnet ausgebildet ist. - Getriebestufe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass für das Bewegen der Kugel (
15 ) oder des anderen Wälzkörper aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) heraus oder in diesen hinein eine Steuergabel (41 ) vorgesehen ist, welche extern ansteuerbar ist. - Getriebestufe nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass für das Bewegen der Kugel (
15 ) oder des anderen Wälzkörper aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) heraus oder in diesen hinein ein Kugelführungsring (43 ) vorgesehen ist, welcher die Kugel (15 ) oder den anderen Wälzkörper führt und welcher in Reibkontakt zum Antrieb (12 ) steht. - Getriebestufe nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abschluss der Antriebsbewegung der Antrieb (
12 ) um einen vorgegebenen Winkel zurückgedreht wird, um die Kugel (15 ) oder den anderen Wälzkörper aus dem Keilspalt zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) herauszubewegen. - Getriebestufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Antrieb (
12 ) und/oder am Abtrieb (14 ) eine Kontur vorgesehen ist, insbesondere eine Nut, innerhalb derer die Kugel (15 ) oder der andere Wälzkörper läuft. - Getriebestufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Getriebe mit wenigstens zwei unterschiedlichen, richtungsabhängigen und/oder schaltbaren Übersetzungsverhältnissen.
- Getriebestufe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der unterschiedlichen Übersetzungsverhältnisse unterschiedliche effektive Radien der Kugeln (
15 ) oder anderen Wälzkörper verwendet werden. - Getriebestufe nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der unterschiedlichen Übersetzungsverhältnisse zwei unterschiedliche Kugeln (
15 ) und/oder Konturen an Antrieb (12 ) und/oder Abtrieb (14 ) verwendet werden. - Getriebestufe nach Anspruch 13 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwei unterschiedlich große Kugeln (
15 ) vorgesehen sind, welche in einer gemeinsamen Nut des Antriebs (12 ) oder Abtriebs (14 ) laufen. - Getriebestufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass pro Antriebsrichtung genau eine Kugel (
15 ) oder ein anderer Wälzkörper zur Kraftübertragung zwischen Antrieb (12 ) und Abtrieb (14 ) vorgesehen ist. - Getriebestufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Betrieb nur genau eine Kugel (
15 ) oder genau ein anderer Wälzkörper sowohl im Kontakt mit dem Antrieb (12 ) als auch mit dem Abtrieb (14 ) steht. - Kombinierte Getriebestufe mit wenigstens zwei Getriebestufen nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
- Stellantrieb, insbesondere für ein Fahrzeug, insbesondere einen Fahrzeugsitz, mit einem Antriebsmotor (
7 ), gekennzeichnet durch eine vom Antriebsmotor (7 ) angetriebene erste Getriebestufe (10 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche. - Stellantrieb nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (
7 ) und die erste Getriebestufe (10 ) im gleichen Gehäuse (5 ) angeordnet sind. - Stellantrieb nach Anspruch 21 oder 22, gekennzeichnet durch eine zweite Getriebestufe (
20 ), welche an der ersten Getriebestufe (10 ) abtriebsseitig angeordnet ist. - Stellantrieb nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (
7 ), die erste Getriebestufe (10 ) und die zweite Getriebestufe (20 ) im gleichen Gehäuse (5 ) angeordnet sind. - Fahrzeugsitz (
3 ) mit einem Stellantrieb (1 ) nach einem der Ansprüche 21 bis 24.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE202007018409U DE202007018409U1 (de) | 2007-10-23 | 2007-11-16 | Getriebestufe |
Applications Claiming Priority (4)
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|---|---|---|---|
| DE102007051031.6 | 2007-10-23 | ||
| DE102007051031 | 2007-10-23 | ||
| DE102007056392A DE102007056392A1 (de) | 2007-10-23 | 2007-11-16 | Getriebestufe |
| DE202007018409U DE202007018409U1 (de) | 2007-10-23 | 2007-11-16 | Getriebestufe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202007018409U1 true DE202007018409U1 (de) | 2008-06-26 |
Family
ID=39564322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE202007018409U Expired - Lifetime DE202007018409U1 (de) | 2007-10-23 | 2007-11-16 | Getriebestufe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202007018409U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102010054684A1 (de) * | 2010-12-10 | 2012-06-14 | Keiper Gmbh & Co. Kg | Lager eines Fahrzeugsitzes |
| EP2711241A1 (de) * | 2012-09-19 | 2014-03-26 | Delta Kogyo Co., Ltd. | Rücklehnvorrichtung |
| CN107989982A (zh) * | 2018-01-02 | 2018-05-04 | 温州维菱机器人有限公司 | 一种分体式机械传动结构 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR601616A (fr) | 1924-11-04 | 1926-03-05 | Système réducteur ou multiplicateur de vitesses à rouleaux ou à billes | |
| DE102004019466B4 (de) | 2004-04-15 | 2006-07-13 | Keiper Gmbh & Co.Kg | Einstellvorrichtung für einen Fahrzeugsitz |
-
2007
- 2007-11-16 DE DE202007018409U patent/DE202007018409U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20080731 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20101206 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years | ||
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20131206 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: ADIENT LUXEMBOURG HOLDING S.A.R.L., LU Free format text: FORMER OWNER: KEIPER GMBH & CO. KG, 67657 KAISERSLAUTERN, DE Effective date: 20140626 Owner name: JOHNSON CONTROLS COMPONENTS GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: KEIPER GMBH & CO. KG, 67657 KAISERSLAUTERN, DE Effective date: 20140626 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: ADIENT LUXEMBOURG HOLDING S.A.R.L., LU Free format text: FORMER OWNER: JOHNSON CONTROLS COMPONENTS GMBH & CO. KG, 67657 KAISERSLAUTERN, DE |
|
| R071 | Expiry of right |