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DE202007018105U1 - Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser - Google Patents

Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser Download PDF

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Publication number
DE202007018105U1
DE202007018105U1 DE200720018105 DE202007018105U DE202007018105U1 DE 202007018105 U1 DE202007018105 U1 DE 202007018105U1 DE 200720018105 DE200720018105 DE 200720018105 DE 202007018105 U DE202007018105 U DE 202007018105U DE 202007018105 U1 DE202007018105 U1 DE 202007018105U1
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DE
Germany
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water
cold protection
glove
slot
protection suit
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE200720018105
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bernhardt Apparatebau GmbH and Co
Original Assignee
Bernhardt Apparatebau GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Bernhardt Apparatebau GmbH and Co filed Critical Bernhardt Apparatebau GmbH and Co
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Publication of DE202007018105U1 publication Critical patent/DE202007018105U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Gloves (AREA)

Abstract

Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser, in Form eines Overalls mit integriertem Beinkleid, Oberteil und Ärmeln (1), die alle aus einem wasserundurchlässigen Material hergestellt sind und wobei an das Beinkleid Fußteile und an die Ärmel (1) Handschuhe (2) wasserdicht abgedichtet anschließen, die ebenfalls aus wasserdichtem Material bestehen; dadurch gekennzeichnet,
dass die Handschuhe (2) einen Schlitz (3) aufweisen, durch die jeder Handschuh (2) über die Hand (4) gestülpt werden kann; und
dass der Schlitz (3) mit einem wasserdichten Verschluss (5) versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser, in Form eines Overalls mit integriertem Beinkleid, Oberteil und Ärmeln, die alle aus einem wasserundurchlässigen Material hergestellt sind und wobei an das Beinkleid Fußteile und an die Ärmel Handschuhe wasserdicht abgedichtet anschließen, die ebenfalls aus wasserdichtem Material bestehen.
  • Es sind bereits Kälteschutzanzüge bekannt, die dem Benutzer das Überleben im Wasser von nahezu 0°C bis zu mindestens 6 Stunden gewährleisten können. Solche Überlebensanzüge oder „Survival Suits" sind in der Regel wie Overalls mit integrierten Fußteilen und Handschuhen sowie mit angeformter Kappe gebaut, wobei ein wasserdichter Reißverschluss zum wasserdichten Verschließen des Anzugs dient. Das Material des Anzugs ist zu diesem Zweck wasserundurchlässig, um den Benutzer trocken zu halten. Wenn der Anzug weit genug geschnitten ist, kann darunter auch eine Schwimmweste getragen werden. Außerdem müssen die Schuhe und Handschuhe nicht in den Anzug integriert sein. Es sind auch Anzüge bekannt, bei denen die Fußteile und die Handschuhe extra angezogen werden, wobei dann die Ärmel und die Beinkleider des Overalls mit Hilfe von Dichtungsmanschetten am Körper dichtend anliegen.
  • Ein Nachteil dieser bekannten Kälteschutzanzüge besteht darin, dass sie das Gesicht des Benutzers freilassen, so dass dieser in schwerer See Wasser durch Mund und Nase aufnehmen kann, wodurch die Gefahr des Ertrinkens selbst dann besteht, wenn der Benutzer eine Schwimmweste trägt. Diese Gefahr ist einmal dadurch gegeben, dass die im Kälteschutzanzug vorhandene Luft vom Wasser nach oben gedrückt wird und damit den Benutzer in die Bauchlage und demzufolge mit dem Gesicht ins Wasser drückt, wenn der Auftrieb der Schwimmweste nicht ausreicht, dem Benutzer hinreichend weit aufzurichten. Eine weitere Gefahr des Ertrinkens besteht durch Sprühwasser bei starkem Wind, wenn sich der Benutzer davor nicht schützen kann.
  • Aus der DE 203 06 577 U1 ist ferner ein Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser in Form eines Overalls mit integriertem Beinkleid und Oberteil bekannt, die beide aus einem wasserundurchlässigen Material hergestellt sind. Dieser bekannte Kälteschutzanzug weist aber außerdem an seinem Oberteil eine Kappe aus luftdurchlässigem, jedoch wasserundurchlässigem Material auf, die einen wasserdichten Verschluss zum Anziehen des Kälteschutzanzuges besitzt.
  • Wenn ein Benutzer dieses Kälteschutzanzugs mit geschlossener Kappe in Wasser eintaucht, dann wird die im Kälteschutzanzug vorhandene Luft zunächst nach oben in den Bereich der Kappe gedrückt. Dies setzt voraus, dass der Benutzer etwa senkrecht ins Wasser eintaucht, was sich durch mit Gewicht versehene Schuhe, durch Zusatzgewichte im Beinbereich o.ä. ohne weiteres erreichen lässt. Dabei bildet sich ein Atemluftpolster in der Kappe etwa im Bereich von den Schultern aufwärts, dass es dem Benutzer gestattet, selbst ohne externe Luftzufuhr im geschlossenen Kälteschutzanzug zu atmen. Da das Material der Kappe aber luftdurchlässig ist, kann aus der Umgebung neue Atemluft angesaugt werden, so dass selbst bei längerer Verweildauer im Wasser über Stunden ein nahezu ungehindertes Atmen möglich ist.
  • Ein Nachteil dieses bekannten Kälteschutzanzuges besteht jedoch darin, dass keine integrierten Schuhe oder Handschuhe vorgesehen sind, was als äußerst unangenehm empfunden wird und letztlich auch zu starker Unterkühlung führen kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kälteschutzanzug zu schaffen, der auch zumindest die Hände eines Benutzers vollständig einhüllt, diese aber vor dem Gebrauch noch freiläßt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe dient ein Kälteschutzanzug der eingangs genannten Art, der sich dadurch auszeichnet, dass die Handschuhe einen Schlitz aufweisen, durch die jeder Handschuh über die Hand gestülpt werden kann, und dass der Schlitz mit einem wasserdichten Verschluss versehen ist.
  • Dadurch wird erreicht, dass die Handschuhe zu einem Zeitpunkt, in dem die Hände noch zum Halten und Hantieren benutzt werden sollen, im Ärmel des Kälteschutzanzugs verstaut werden können. Erst wenn kein Hantieren mehr erforderlich ist und die Hand daher ebenfalls vor Kälte geschützt werden soll, wird der Handschuh aus dem Ärmel gezogen und über die Hand gestülpt. Anschließend wird der Schlitz durch den wasserdichten Verschluss geschlossen.
  • Vorzugsweise ist der wasserdichte Verschluss ein Reißverschluss.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung verläuft der Schlitz und damit der wasserdichte Verschluss in Längsrichtung des Handschuhs.
  • In einer anderen Ausführungsform verläuft der Schlitz mit dem wasserdichten Verschluss quer oder schräg über den Handschuh.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit geöffnetem Verschluss;
  • 2 das Ausführungsbeispiel von 1 mit geschlossenem Verschluss; und
  • 3 einen in den Ärmel eines Kälteschutzanzugs gesteckten erfindungsgemäßen Handschuh.
  • 1 zeigt in perspektivischer Darstellung das Ende des Ärmels 1 eines nicht dargestellten, an sich bekannten Kälteschutzanzugs, der beispielsweise gemäß DE 203 06 577 U1 gestaltet sein kann, also am Oberteil eine wasserundurchlässige Kappe aufweist. Zusätzlich sollte der Kälteschutzanzug mit integrierten Schuhen versehen sein, aber darauf kommt es bei der Erfindung nicht an, denn diese bezieht sich lediglich auf das An- und Unterbringen der Handschuhe 2 an bzw. in den Ärmeln 1 des Kälteschutzanzugs.
  • 1 zeigt demnach einen im Inneren des Ärmels 1 angebrachten Handschuh 2 für die rechte Hand 4 eines Benutzers, wobei erkennbar ist, dass der Handschuh 2 durch ein Dichtungsband 6 an der Innenseite des Ärmels 1 wasserdicht befestigt ist. Der Handschuh 2 besteht ebenso wie der Ärmel 1 des Kälteschutzanzugs aus wasserundurchlässigem Material und ist mit einem Schlitz 3 versehen, der sich in der dargestellten Ausführungsform in Längsrichtung des Handschuhs 2 erstreckt und eine derartige Abmessung hat, dass die Hand 4 hindurch gesteckt bzw. der Handschuh 2 über die Hand 4 gestülpt werden kann.
  • Zweckmäßigerweise verläuft der Schlitz 3 in Längsrichtung des Handschuhs 2. Er kann aber auch in anderer Richtung verlaufen, nämlich quer dazu oder auch schräg über den Handschuh 2, wobei es nur darauf ankommt, dass die Hand 4 hindurch gesteckt werden kann.
  • 2 zeigt den geschlossenen Handschuh 2, wozu die Hand 4 durch den Schlitz 3 zurückgezogen worden ist oder der Handschuh 2 über die Hand 4 gestülpt wurde. Anschließend ist der wasserdichte Reißverschluss 5 durch seinen Schieber 8 geschlossen worden, indem der Schieber 8 auf bekannte Weise vom Bereich der Handwurzel zur Handspitze bewegt worden ist. In dieser Stellung kann kein Wasser mehr in den Kälteschutzanzug eintreten, so dass nicht nur der Körper und die Gliedmaßen, sondern auch die Hände vor dem Kontakt mit Wasser und damit vor einer drohenden Unterkühlung sicher sind.
  • 3 zeigt den in den Ärmel 1 gesteckten oder gestopften Handschuh 2 vor dem Verschließen, wodurch die Hand 2 ungehindert aus dem Ärmel 1 herausragen kann und zum Greifen und Hantieren einsatzbereit ist. Wenn allerdings kein Gebrauch der Hand mehr gefordert wird, wird der Handschuh 2 aus dem Ärmel 1 gezogen, so dass er in die in 1 gezeigte Stellung gelangt und anschließend über die Hand 4 gestülpt und gemäß 2 geschlossen werden kann.

Claims (5)

  1. Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser, in Form eines Overalls mit integriertem Beinkleid, Oberteil und Ärmeln (1), die alle aus einem wasserundurchlässigen Material hergestellt sind und wobei an das Beinkleid Fußteile und an die Ärmel (1) Handschuhe (2) wasserdicht abgedichtet anschließen, die ebenfalls aus wasserdichtem Material bestehen; dadurch gekennzeichnet, dass die Handschuhe (2) einen Schlitz (3) aufweisen, durch die jeder Handschuh (2) über die Hand (4) gestülpt werden kann; und dass der Schlitz (3) mit einem wasserdichten Verschluss (5) versehen ist.
  2. Kälteschutzanzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wasserdichte Verschluss (5) ein Reißverschluss ist.
  3. Kälteschutzanzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (3) mit dem wasserdichten Verschluss (5) in Längsrichtung des Handschuhs (2) verläuft.
  4. Kälteschutzanzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (3) mit dem wasserdichten Verschluss (5) in Querrichtung des Handschuhs (2) verläuft.
  5. Kälteschutzanzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Handschuhe (2) wasserdicht an die Ärmel (1) anschließen.
DE200720018105 2007-12-21 2007-12-21 Kälteschutzanzug zum Überleben im Wasser Expired - Lifetime DE202007018105U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010001467U1 (de) 2010-01-28 2010-04-15 Bernhardt Apparatebau Gmbh U. Co. Kälteschutzanzug mit Anpasshilfe
DE202010000622U1 (de) 2010-01-05 2010-04-15 Bernhardt Apparatebau Gmbh U. Co. Kälteschutzanzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010000622U1 (de) 2010-01-05 2010-04-15 Bernhardt Apparatebau Gmbh U. Co. Kälteschutzanzug
DE202010001467U1 (de) 2010-01-28 2010-04-15 Bernhardt Apparatebau Gmbh U. Co. Kälteschutzanzug mit Anpasshilfe

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R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20131219

R152 Term of protection extended to 10 years
R071 Expiry of right