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DE202007017973U1 - Tablett - Google Patents

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DE202007017973U1
DE202007017973U1 DE200720017973 DE202007017973U DE202007017973U1 DE 202007017973 U1 DE202007017973 U1 DE 202007017973U1 DE 200720017973 DE200720017973 DE 200720017973 DE 202007017973 U DE202007017973 U DE 202007017973U DE 202007017973 U1 DE202007017973 U1 DE 202007017973U1
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Germany
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plate
tray according
tray
thumb
food
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DE200720017973
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Ott & Sohn Haus Der Verpa GmbH
Ott and Sohn Haus Der Verpackung GmbH
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Ott & Sohn Haus Der Verpa GmbH
Ott and Sohn Haus Der Verpackung GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/02Plates, dishes or the like
    • A47G19/06Plates with integral holders for spoons, glasses, or the like
    • A47G19/065Plates with integral holders for spoons, glasses, or the like with thumb holes, handles or the like enabling the user to support the plate from below

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  • Table Equipment (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Abstract

Tablett, insbesondere für Stehempfänge, mit mindestens einer Öffnung, die zum Hindurchführen des Daumens einer Hand geeignet ist, sowie mit einer Glasaufnahmeöffnung, die im Randbereich der Platte angeordnet ist und zum Rand hin offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tablett aus einer Platte (1) aus Pappe oder Pappkarton gebildet ist, die auf zumindest der einen Oberfläche mit einer lebensmittelechten Schicht versehen ist und eine Dicke zwischen 2 mm und 5 mm aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Tablett, insbesondere für Stehempfänge, mit mindestens einer Öffnung, die zum Hindurchführen des Daumens einer Hand geeignet ist, sowie mit einer Glasaufnahmeöffnung, die im Randbereich der Platte angeordnet ist und zum Rand hin offen ist.
  • Veranstaltungen werden zunehmend in Form von Stehempfängen durchgeführt, meistens auch dann, wenn nicht überschaubar ist, wie groß der an einer solchen Veranstaltung teilnehmende Personenkreis sein wird. Beispiele solcher Veranstaltungen sind Einweihungen von Gebäuden, Amtseinführungen, Jubiläumsveranstaltungen, Vernissagen, um nur einige zu nennen. Üblicherweise wird anlässlich solcher Veranstaltungen neben Getränken auch ein kleiner Imbiss gereicht. Während in früheren Zeiten sehr oft Büfetts aufgebaut wurden und insbesondere Kanapees angeboten wurden, die in der Hand gehalten werden können, ist eine Tendenz dahin- gehend zu beobachten, dass so genanntes "Fingerfoond" dargereicht wird, das, wie schon dieser Name ausdrückt, nur unter Zuhilfenahme der Finger verzehrt wird.
  • Derzeit werden sehr unterschiedliche Tabletts oder auch Teller oder tellerähnliche Hilfsmittel angeboten, um sich bei solchen Veranstaltungen am Büfett zu bedienen. Die üblichen Tabletts erfordern aber meistens, dass ausreichende Tische oder andere Abstellmöglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Speisen von dem Tablett zu verzehren, zumal während des Verzehrs der Speisen ein Glas mit einem Getränk mitgeführt wird. Aus diesem Grund wurde in der Vergangenheit, auch aus Umweltgründen, wieder auf Porzellanteller zurückgegriffen, oder zumindest solche Teller, die aus einem recycelbaren Material gefertigt sind, mit einem zusätzlichen Kunststoffteil, das an dem Rand eines solchen Tellers angeklemmt werden kann und eine Öffnung aufweist, um beispielsweise dort ein Sektglas hineinzustellen und somit eine Hand freizuhaben, um die Speisen auf dem Teller, der mit der anderen Hand gehalten wird, zu verzehren.
  • Eine andere Art von Tabletts sind solche, die eine Öffnung aufweisen, um von der Unterseite aus den Daumen einer Hand hindurchzuführen, während das Tablett mit den restlichen Fingern dieser Hand von unten abgestützt wird, um so mit einem stabilen Griff das Tablett zu halten. Auch ist bei einem solchen Tablett in einem Randbereich eine Öffnung integriert, um darin ein Glas einzustellen. Diese bekannten Tabletts sind profiliert, das bedeutet sie weisen entweder einen nach oben oder nach unten zeigenden Rand auf oder sind mit verschiedenen Vertiefungen und/oder Erhöhungen ausgestattet. In den meisten Fällen sind diese Tabletts aus einem dünnen Kunststoffmaterial hergestellt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Tablett zu schaffen, das insbesondere für Stehempfänge geeignet ist, einen einfachen Aufbau aufweist und dennoch funktionell ist, kostengünstig herstellbar ist und durch die Entsorgung nach Gebrauch die Umwelt praktisch nicht belastet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Tablett, insbesondere für Stehempfänge, mit mindestens einer Öffnung, die zum Hindurchführen des Daumens einer Hand geeignet ist, sowie mit einer Glasaufnahmeöffnung, die im Randbereich der Platte angeordnet ist und zum Rand hin offen ist, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Tablett aus einer Platte aus Pappe oder Pappkarton gebildet ist, die auf zumindest der einen Oberfläche mit einer lebensmittelechten Schicht versehen ist und eine Dicke zwischen 2 mm und 5 mm aufweist.
  • Ein solches Tablett ist aus einem einfachen Plattenmaterial und praktisch ohne Profilierungen, sondern nur durch Ausstanzungen, hergestellt. Solche Tabletts können nach der Herstellung in einfacher Weise übereinander gestapelt werden und an den Kunden geliefert werden oder beim Kunden bis zur Benutzung Platz sparend aufbewahrt werden. Pappe oder Pappkarton, aus denen das Tablett hergestellt ist, ist kostengünstig, ist recycelbar und kann Prozessen zur Wiederverarbeitung zugeführt werden. Durch die Oberfläche zumindest der einen Seite dieses Tabletts, die mit einer lebensmittelechten Schicht versehen ist, kann dieses Tablett auch für Speisen eingesetzt werden, die einen bestimmten Flüssigkeitsanteil aufweisen und ansonsten zu einer Durchnässung der Pappe oder des Pappkartons führen würden. Folglich ist dieses Tablett auch dazu geeignet, es unmittelbar als Unterlage oder Träger zu verwenden, um darauf, bereits portioniert, angerichtet und garniert, Speisen anzubieten, zum Beispiel in Form einer Schinkenplatte, einer Platte mit Carpaccio, einer Platte mit Meeresfrüchten, Sushi, Tapas, und dergleichen. Für die Gäste ist es bei einer solchen Nutzung deshalb nicht erforderlich, Speisen zusammenzustellen und auf dem Tablett aufzulegen, sondern sie können sich ein fertig garniertes Tablett (das zuvor hergerichtet worden ist) von dem Büfett nehmen. Das Tablett ist sehr einfach über die Daumenöffnung haltbar und gegebenenfalls ist ein Glas in die Glasaufnahmeöffnung einsetzbar.
  • Wesentlich ist, dass das Tablett aus einer Platte aus Pappe oder Pappkarton gebildet ist; als bevorzugtes Material wird eine Platte aus Holzpappe eingesetzt. Dieses Material zeichnet sich durch seine hohe Biegestabilität aus; darüber hinaus wird Holzpappe aus umweltfreundlichen Materialien gefertigt.
  • Bevorzugt sollte die Platte eine Dicke zwischen 2 mm und 5 mm aufweisen, wobei eine Dicke zwischen 2,5 mm und 3,5 mm noch bevorzugter ist. Eine Platte mit einer solchen Dicke ist nicht nur besonders stabil, sondern stellt auch durch die Materialdicke ein Aussehen entsprechend eines hochwertigen Produkts, beispielsweise eines Porzellanprodukts, dar, insbesondere dann, wenn die Oberfläche dieser Platte, oder zumindest der Randbereich, weiß gestaltet ist.
  • Die Daumenöffnung sollte vorzugsweise eine ovale Kontur aufweisen, so dass sich der Rand der Öffnung an die Hand im Bereich der Basis des Daumens an diesen ergonomisch anpasst und somit keinen großen Druck ausübt und damit keine Druck stellen an der Hand hervorruft, auch dann nicht, wenn das Tablett über einen längeren Zeitraum mitgeführt wird.
  • Bestimmte Speisen können nicht unmittelbar mit der Hand ergriffen werden, so dass Besteck erforderlich ist oder auch von dem Gast erwünscht ist. Hierzu kann eine Besteckaufnahmeöffnung vorgesehen werden, in die mindestens ein Besteckteil einhängbar oder einsteckbar ist. Eine solche Besteckaufnahmeöffnung kann eine quadratische oder rechteckige Kontur aufweisen, so dass in diese Öffnung eine Gabel oder aber, vorzugsweise, ein pinzettenartiges Werkzeugs, eingesteckt oder eingehängt werden kann, das dann, wenn es erforderlich ist, ergriffen wird, um Speisen auf dem Tablett zu ergreifen und in den Mund zu führen.
  • Es hat sich gezeigt, dass ein solches Tablett mit einer Daumenöffnung, um das Tablett zu halten, in einer bestimmten Orientierung gehalten werden muss, um eine ausgewogene Gewichtsverteilung auch dann zu erreichen, wenn auf dem Tablett Speisen aufliegen. Aus diesem Grund sollte ein solches Tablett derart gehalten werden, dass sich die Fläche, auf der die Speisen aufliegen, sich unmittelbar im Bereich vor dem Körper der Person, die dieses Tablett in der Hand hält, befindet. Eine solche Haltung ist folglich für Linkshänder und Rechtshänder unterschiedlich, so dass ein Tablett mit einer Daumenöffnung entweder für einen Rechtshänder oder einen Linkshänder optimiert werden kann. Da Rechtshänder überwiegen, wird man die Daumenöffnung dem Personenkreis der Rechtshänder anpassen, falls nur eine Art eines solchen Tabletts bereitgestellt wird. Allerdings ist bei Veranstaltungen nicht voraussehbar, ob mehr Linkshänder oder Rechtshänder anwesend sein werden. Um dieses Problem zu vermeiden, wird das Tablett so aufgebaut, dass zwei Daumenöffnungen vorgesehen werden, die jeweils unterschiedliche Orientierungen derart aufweisen, dass das Tablett gleichermaßen mit der linken oder der rechten Hand gehalten werden kann.
  • Für eine optimale Anordnung der Daumenöffnung und der Glasaufnahmeöffnung auf der einen Seite der Platte und zum Erhalten eines ausreichend großen Bereichs, der für die Auflage von Speisen genutzt werden kann, sollte die Platte eine längliche, einem Rechteck angenäherte Kontur aufweisen.
  • Die ovale Daumenöffnung sollte, ausgehend von einer quadratischen oder rechteckigen Grundform der Platte, oder einer Grundform der Platte, die einem Quadrat oder Rechteck angenähert ist (Kreis oder Oval), mit ihrer großen Achse etwa parallel zu der Diagonalen der Platte ausgerichtet sein.
  • Wenn zwei Daumenöffnungen vorgesehen sind, wie vorstehend erläutert ist, sollten diese beiden Daumenöffnungen mit ihren großen Achsen (bezogen auf die ovale Kontur der Öffnung) etwa unter einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sein. Zumindest sollten diese beiden Daumenöffnungen spiegelbildlich zueinander zu einer Mittellinie der Platte positioniert sein.
  • Während von dem Tablett gegessen wird, kann ein Glas in die Glasaufnahmeöffnung eingehängt werden. Hierbei ist es bevorzugt, dass sich das Glas dann nach Möglichkeit auf der Außenseite des Tabletts, d. h. auf der Seite des Tabletts, die von dem Körper abgewandt ist, befindet, so dass es beim Essen nicht stört oder versehentlich mit der anderen Hand berührt wird. Um dem Benutzer des Tabletts die Möglichkeit zu bieten, sein Glas entweder auf der vom Körper abgewandten Seite oder auf der körpernahen Seite einzuhängen, können zwei Glasaufnahmeöffnungen vorgesehen werden, die an gegenüberliegenden Randbereichen der Platte angeordnet sind, auch in dem Fall, bei dem nur eine Daumenaufnahmeöffnung vorgesehen ist. Zwei solcher Glasaufnahmeöffnungen sind aber immer dann bevorzugt, wenn auch zwei Daumenöffnungen vorgesehen sind, damit sowohl einem Linkshänder als auch einem Rechtshänder dieselbe Wahlmöglichkeit verbleibt, um das Glas an dem Tablett einzuhängen. Wenn zwei Daumenöffnungen und zwei Glasaufnahmeöffnungen vorgesehen sind, sollten die beiden Daumenöffnungen zwischen den beiden Glasaufnahmeöffnungen angeordnet sein.
  • Auch in einem solchen Fall werden die beiden Daumenöffnungen und die beiden Glasaufnahmeöffnungen symmetrisch zu einer Mittenlinie der Platte angeordnet.
  • Die lebensmittelechte Schicht, mit der zumindest die eine Seite der Platte aus Pappe oder Pappkarton beschichtet ist, wird vorzugsweise durch einen weißen Anstrich oder eine aufgeklebte Papierschicht gebildet; eine solche Beschichtung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie beständig gegen Flüssigkeiten gestaltet werden kann, so dass die Platte dann, wenn Speisen darauf liegen, nicht durchnässt wird und dadurch nicht nur instabil wird, sondern auch unansehnlich wird.
  • Ein solches Tablett, aus einer Platte aus Pappe oder Pappkarton gebildet, kann gut zu Werbezwecken verwendet werden, indem auf der mit der lebensmittelechten Schicht versehenen Seite der Platte mindestens ein Feld markiert ist, das mit einem Aufdruck oder einem Aufkleber versehen werden kann. Durch diese Markierung ist dem Veranstalter die Möglichkeit gegeben, gleichmäßig und übereinstimmend von Platte zu Platte Werbeträger aufzukleben oder auch aufzudrucken. Auch können solche Werbemaßnahmen dadurch vorgenommen werden, indem auf der mit der lebensmittelechten Schicht versehenen Seite der Platte mindestens eine Einprägung in Form eines Werbehinweises oder eines Firmenlogos oder einer ähnlichen Kennung ausgebildet wird, die einerseits gut zu sehen ist, gerade dann, wenn die lebensmittelechte Beschichtung einen gewissen Glanz zeigt, so dass das Licht im Bereich der Einprägung unterschiedlich reflektiert wird, aber andererseits nur dezent in Erscheinung tritt.
  • Ein weiteres bevorzugtes Material für die Platte ist Siebdruckpappe.
  • Vorzugsweise sollte die Platte Fasereinlagen aus hellem Holz enthalten, so dass auch die Schnittkanten der Platte und damit des Tabletts ohne weitere Behandlung ein helles Aussehen erhalten.
  • Die Fasern der Platte sollten mit Wasser gelösten Klebstoffen gebunden sein, die umweltverträglich sind. Vorzugsweise sollte ein solcher Klebstoff ein auf Polyvinylalkohol basierender Klebstoff oder ein Polyvinylacetat-Misch-Polymerisationsklebstoff sein.
  • Bevorzugt wird die Platte aus einem Material gebildet, das bei einer Dicke von 2,5 mm ein Flächengewicht von etwa 1250 g/m2 und bei einer Dicke von 3,5 mm ein Flächengewicht von eta 1700 g/m2 besitzt.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
  • 1 ein Tablett mit einer Daumenöffnung und einer Glasaufnahmeöffnung, und
  • 2 ein Tablett, bei dem zwei Daumenöffnungen und zwei Glasaufnahmeöffnungen vorgesehen sind.
  • Das Tablett, wie es in 1 oder in 2 gezeigt ist, umfasst eine Platte 1, die an allen Ecken stark abgerundet ist, allerdings in ihrer Grundform rechteckig ist, wie beispielsweise in 2 anhand der die Platte 1 umgebenden unterbrochenen Linie 2 angedeutet ist.
  • In dem einen Endbereich der Platte 1 befindet sich in der Ausführungsform der 1 eine Öffnung 3 zum Hindurchführen des Daumens einer Hand (Daumenöffnung 3) sowie eine Glasaufnahmeöffnung 4. Weiterhin ist eine kleine, quadratische Öffnung 5 (Besteckaufnahmeöffnung 5) vorgesehen.
  • Die Platte selbst ist etwa 3 mm dick; die Dicke kann sich allerdings in einem Bereich von 2 mm bis 5 mm bewegen, wobei eine Dicke zwischen 2,5 mm und 3,5 mm bevorzugt ist. Das Material der Platte ist eine Siebdruckpappe, vorzugsweise mit Fasereinlagen aus hellem Holz und einem Wasser gelösten Klebstoff.
  • Die Daumenaufnahmeöffnung 3, als Durchbrechung des Plattenmaterials ausgeführt, ist oval mit einer Länge 6 der Öffnung 3 in Richtung der großen Achse des Ovals, mit dem Bezugszeichen 7 in den Figuren angedeutet, von 45 bis 50 mm und mit einer Breite 8 der Öffnung 3 in Richtung der kleinen Achse von 30 bis etwa 35 mm. Diese Daumenöffnung 3 ist mit der Achse 7 parallel zu der Diagonalen 9 des in 2 angedeuteten Rechtecks 2 (das entsprechend in 1 ergänzt werden kann) ausgerichtet, so dass beispielsweise dann, wenn die Platte 1 in der Ausführungsform der 1 mittels der Daumenöffnung 3 mit der linken Hand gehalten wird, die freie Fläche der Platte, auf die Speisen aufgelegt werden können, nach rechts weist und sich damit vor dem Körper des Benutzers befindet. Die Glasaufnahmeöffnung 4, die etwa kreisförmig ausgebildet ist mit einem Durchmesser von 30 bis 40 mm (bevorzugt etwa 25 mm bis 35 mm), befindet sich auf der rechten Seite der Daumenaufnahmeöffnung 3 und dadurch dann, wenn diese Platte durch einen Linkshänder gehalten wird, auf der äußeren, vom Körper weg weisenden Seite, während sich die Besteckaufnahmeöffnung 5 in Bezug auf die Daumenaufnahmeöffnung 3 auf der zu der Glasaufnahmeöffnung 4 gegenüberliegenden Seite befindet. Diese Besteckaufnahmeöffnung 5, die in dem gezeigten Beispiel quadratisch ist, weist eine Seitenlänge des Quadrats von 8 mm auf. Die Glasaufnahmeöffnung 4 ist etwa 20 mm von dem Rand der Platte beabstandet, ist aber zum Rand hin über einen schmalen Schlitz 10 offen, so dass durch diesen Schlitz 10 der Stiel, beispielsweise eines Sektglases, hindurchgeführt werden kann, um den Kelch des Glases dann in die Glasaufnahmeöffnung 4 einzusetzen.
  • Die Platte 1 besitzt eine Länge 11 von etwa 270 mm, während die Breite 12 an der breitesten Stelle etwa 220 mm beträgt.
  • Das Tablett in Form der Platte 1, wie es in 2 dargestellt ist, besitzt neben zwei Daumenaufnahmeöffnungen 3 auch zwei Glasaufnahmeöffnungen 4 sowie zwei Besteckaufnahmeöffnungen 5 und ist symmetrisch zu einer Mittellinie 13 aufgebaut. Durch diesen symmetrischen Aufbau ist dieses Tablett in gleicher Weise sowohl von Linkshändern als auch von Rechtshändern ergonomisch haltbar; darüber hinaus hat die Person, die das Tablett benutzt, die Möglichkeit entweder die eine oder die andere Glasaufnahmeöffnung 4 zu verwenden, um ein Glas bei Nichtbenutzung in das Tablett einzuhängen. Gleiches gilt für die Wahl der Besteckaufnahmeöffnungen 5. Das Tablett der 2 ist aber auch dazu geeignet, gleichzeitig zwei Gläser zu halten, sollte dieses Tablett beispielsweise von zwei Personen benutzt werden.
  • Das Tablett bzw. die Platte 1 kann auch zu Werbezwecken verwendet werden. Hierzu können Bereiche der Platte 1, die in 1 mit den Bezugszeichen 14 und 15 bezeichnet sind, markiert werden, die bedruckt werden können oder aber mit Aufklebern versehen werden können. Diese Felder 14 und 15 sind vorzugsweise in solchen Bereichen der Platte 1 vorgesehen, die nicht genutzt werden, um darauf Speisen aufzulegen.

Claims (23)

  1. Tablett, insbesondere für Stehempfänge, mit mindestens einer Öffnung, die zum Hindurchführen des Daumens einer Hand geeignet ist, sowie mit einer Glasaufnahmeöffnung, die im Randbereich der Platte angeordnet ist und zum Rand hin offen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tablett aus einer Platte (1) aus Pappe oder Pappkarton gebildet ist, die auf zumindest der einen Oberfläche mit einer lebensmittelechten Schicht versehen ist und eine Dicke zwischen 2 mm und 5 mm aufweist.
  2. Tablett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) aus Holzpappe gebildet ist.
  3. Tablett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) zwischen 2 mm und 5 mm dick ist.
  4. Tablett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) zwischen 2,5 mm und 3,5 mm dick ist.
  5. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Daumenöffnung (3) eine ovale Kontur aufweist.
  6. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Besteckaufnahmeöffnung (5) vorgesehen ist, in die mindestens ein Besteckteil einhängbar oder einsteckbar ist.
  7. Tablett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Besteckaufnahmeöffnung (5) eine quadratische oder rechteckige Kontur aufweist.
  8. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Daumenöffnungen (3) vorgesehen sind, die jeweils unterschiedliche Orientierungen derart aufweisen, dass das Tablett gleichermaßen mit der linken Hand oder der rechten Hand gehalten werden kann.
  9. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) eine längliche, einem Rechteck angenäherte Kontur aufweist.
  10. Tablett nach Anspruch 5 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die ovale Daumenöffnung (3) mit ihrer großen Achse etwa parallel zu der Diagonalen (9) der Platte (1) ausgerichtet ist.
  11. Tablett nach Anspruch 8 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Daumenöffnungen (3) mit ihren großen Achsen (7) etwa unter einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind.
  12. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Glasaufnahmeöffnung (4) vorgesehen ist, die an gegenüberliegenden Randbereichen der Platte (1) angeordnet sind.
  13. Tablett nach Anspruch 8 und Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Daumenöffnungen (3) zwischen den beiden Glasaufnahmeöffnungen (4) angeordnet sind.
  14. Tablett nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Daumenöffnungen (3) und die beiden Glasaufnahmeöffnungen (4) symmetrisch zu einer Mittenlinie (13) der Platte (1) angeordnet sind.
  15. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass auf der mit der lebensmittelechten Schicht versehenen Seite der Platte (1) mindestens ein Feld markiert ist, das mit einem Aufdruck oder einem Aufkleber versehen werden kann.
  16. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass auf der mit der lebensmittelechten Schicht versehenen Seite der Platte (1) mindestens eine Einprägung in Form eines Werbehinweises oder eines Firmenlogos oder einer ähnlichen Kennung gebildet ist.
  17. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) aus einer Siebdruckpappe gebildet ist.
  18. Tablett nach einem der Anspürche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) Fasereinlagen aus hellem Holz enthält.
  19. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern der Platte (1) mit Wasser gelösten Klebstoffen gebunden sind.
  20. Tablett nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebstoff ein auf Polyvinylalkohol basierender Klebstoff oder ein Polyvinylacetat-Misch-Polymerisationsklebstoff eingesetzt ist.
  21. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die lebensmittelechte Schicht aus einem weißen Anstrich gebildet ist.
  22. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die lebensmittelechte Schicht aus einer weißen, aufgeklebten Papierschicht gebildet ist.
  23. Tablett nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) aus einem Material gebildet ist, das bei einer Dicke von 2,5 mm ein Flächengewicht von etwa 1250 g/m2 und bei einer Dicke von 3,5 mm ein Flächengewicht von eta 1700 g/m2 besitzt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3033132A1 (fr) * 2015-02-27 2016-09-02 Alex Buhot Plateau portatif jetable
EP4059385A4 (de) * 2019-11-12 2023-11-15 Mestrans, S.L. Stütze zum tragen von behältern mit einer einzigen hand

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