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DE202007016964U1 - Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination für Wärmepumpen - Google Patents

Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination für Wärmepumpen Download PDF

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DE202007016964U1
DE202007016964U1 DE202007016964U DE202007016964U DE202007016964U1 DE 202007016964 U1 DE202007016964 U1 DE 202007016964U1 DE 202007016964 U DE202007016964 U DE 202007016964U DE 202007016964 U DE202007016964 U DE 202007016964U DE 202007016964 U1 DE202007016964 U1 DE 202007016964U1
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    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
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Abstract

Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination für Wärmepumpen, wobei der Luftabsorber (1) aus einem metallischen, flächenförmigen Wärmeleitkörper (4) und mindestens einem metallischen Wärmeträgerfluidrohr (3) besteht und der Wärmeleitkörper (4) dieses jeweils mit einem formschlüssigen Mantelbereich (6) mindestens teilweise umschließt, sowie in mindestens einem anderem Bereich seiner Ausprägung eine ebene Fläche (7) bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Gehäuse des Solarkollektors (2) mit seiner sonnenabgewandten, äußeren Unterseite (5) durch Verbindungstechniken wie Kleben, Löten, Schweißen, Nieten, Schrauben mit der ebenen Fläche (7) des Wärmeleitkörpers (4) verbunden ist und dieser in seiner ganzen Ausdehnung mit zahlreichen Durchbrüchen versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination, welche zur Wärmegewinnung in Heizungsanlagen direkt oder mit einer Wärmepumpe genutzt werden kann.
  • Wärmepumpen sind in der Lage, Wärmeträgern mit niedrigem Temperaturniveau Energie zu entziehen, um sie durch einen Kreisprozeß mit höherem Temperaturniveau schließlich an einen Verbraucher ( Heizung oder Brauchwasserbereitung ) abzugeben. Man kann damit bei relativ geringem Primärenergieeinsatz Umweltenergie gewinnen. Noch günstiger ist es, Energie aus Solaranlagen zu gewinnen. Leider jedoch steht die Sonne häufig nicht bedarfsgerecht zur Verfügung oder sie liefert eine zu geringe Temperatur.
  • Schon lange gibt es daher die Kombination von Solaranlagen mit Wärmepumpen. Dabei unterscheidet man Solaranlagen mit Sonnenkollektoren und solche mit Luft- oder Umweltabsorbern und Kombinationen davon. Beide Einzelsysteme haben in der Kombination mit Wärmepumpen Stärken und Schwächen.
  • Eine besondere Form der Kombination ist jene, bei der der Kältemittelkreis der Wärmepumpe direkt mit dem Solarkollektor verbunden wird. Man spart sich dort die Übertragungsverluste am Verdampfer-Wärmetauscher.
  • Ein Beispiel hierfür ist in DT 2638 495 A1 gegeben. Diese Bauart bedingt eine entsprechend druckfeste Auslegung des gesamten Solarkreises und sie ist mit einem hohem Bedarf an Kältemittel verbunden. Kältemittel sind nicht nur relativ teuer sondern häufig auch giftig bzw. brennbar. Für den breiten Einsatz empfehlen sich diese Anlagen daher nicht.
  • In WO 2004/090438 A1 wird ein druckfester Solarkollektor vorgestellt, in welchem ein Kältemittel durch äußere Temperatureinflüsse einem Kreisprozeß unterworfen wird. Das Kältemittel ist damit auf den Solarkollektor begrenzt, so dass der Bedarf geringer ist. Die übrigen Nachteile gelten sinngemäß.
  • Am weitesten verbreitet sind Solaranlagen mit Flachkollektoren, bei denen als Wärmeträgerflüssigkeit Wasser, Wasser-Frostschutzmittel-Lösung oder Wärmeträgeröl dient. Diese Anlagen sind überwiegend betriebssicher und relativ preisgünstig.
  • Typisch für diese Flachkollektoren nach dem Stand der Technik ist, dass sie wenigstens einen Solarabsorber haben, welcher sich in einem möglichst gut wärmegedämmten Gehäuse befindet und dass dieses Gehäuse zur Sonne hin lichtdurchlässig abgedeckt ist. Je besser die Wärmedämmung des Solarkollektors ist, desto höher ist der Solarertrag. Der Solarkollektor ist sehr gut geeignet, direkte Sonnenstrahlung aufzunehmen. Die hohe Wärmedämmung behindert aber gleichzeitig die Aufnahme diffuser Sonnenstrahlung und erst recht die Aufnahme reiner Umweltwärme.
  • Wird ein solcher Solarkollektor mit einer Wärmepumpe kombiniert, kann es daher leicht passieren, daß deren Verdampfer unterkühlt wird und die Wärmepumpe abschalten muß.
  • Auch bei zu hohen Temperaturen im Solarkollektor darf der Wärmeträgerkreis mit der Wärmepumpe nicht in Betrieb sein.
  • Vorteilhaft lassen sich mit Wärmepumpen Luft- oder Umweltabsorber kombinieren, da diese einen maximalen Wärmeübergang aus der Umgebungsluft auch bei Dunkelheit gewährleisten.
  • Optimal ist eine Kombination von Wärmepumpen mit Solarkollektoren und Luftabsorbern, wenn das hydraulische System und dessen Regelung die jeweils günstigsten Anbindungen herstellen.
  • In DE 20 2006 011 482 U1 ist ein solches System beschrieben, wobei gerade die genannte Kombination von Solarkollektoren und Luftabsorbern (Energiematten) gestalterisch nicht beschrieben ist.
  • In EP 0 092 251 A2 ist ein solches System beschrieben, bei dem die Kombination von Solarkollektor und Luftabsorber als Solardach ausgeführt ist, welches im unteren Bereich Ein- und Ausströmöffnungen besitzt. In einem relativ großen Luftraum über dem Solarabsorber kann sich eine Konvektionsströmung ausbilden. Das Ganze ist eher als Solarkollektor anzusehen. In einer weiteren Darstellung ist in einem anderen Dachbereich ein zusätzlicher Luftabsorber zuschaltbar, wobei der vorherige Solarkollektor ebenfalls zu einer verbesserten Luftdurchströmung kommt. Das System ist im Sinne der Aufgabe sicherlich gut geeignet, jedoch ist ein Solardach stark mit dem Gebäudekonzept verbunden und somit nicht so variabel anwendbar, wie gruppierbare, werksseitig hergestellte Einzelkollektoren bzw. Luftabsorber. Zudem bedingen mechanische Klappen in schlecht zugänglicher Dachposition ein Risiko bei der Betriebssicherheit im Langzeitverhalten bzw. erhöhte Serviceanfälligkeit.
  • In DE 30 145 47 C2 wird ein Solardach vorgestellt, welches einen großflächigen (Luft)-Absorber aufweist, verbunden mit einer Wärmepumpe. Diese Lösung ist wie die vorhergehend beschriebene stark an das Gebäudekonzept gebunden und nutzt andererseits die Vorzüge des Solarkollektors nicht.
  • In DE 10 304 27 B4 wird ein Solarsystem mit Wärmepumpe beschrieben, wobei sehr ausführlich die Gestaltungsmöglichkeiten solcher Anlagen aufgezeigt werden und es wird auch der Nachweis geführt, dass ganzjährig, mit einem hohen Anteil alternativer Energie, Gebäudeheizung einschließlich Klimatisierung und Brauchwasserbereitung sicher gestellt werden können.
  • Der im Anspruch 2 beschriebene Solarkollektor hat starke Ähnlichkeiten zu dem in EP 0 092 251 A2 beschriebenen. Die Verwendung von Solarkollektoren im Baukastensystem entspricht hierbei der oben genannten, allgemeinen Tendenz. Die nachteiligen Auswirkungen der Verwendung von Öffnungen, Klappen und elektrischen Lüftern an Luftabsorber-Solarkollektor-Kombinationen wurden oben bereits erläutert.
  • Generell kann man sagen, dass die der Sonne zugewandten Flächen eines Gebäudes, insbesondere dessen Dachflächen, zunehmend mit thermischen und photovoltaischen Solarkollektoren und Luftabsorbern belegt werden. Es ist dabei nicht ungewönlich, dass die zur Verfügung stehenden Dachflächen nicht ausreichen, um alle möglichen und sinnvollen Kollektoren und Absorber dort unterzubringen. Es gibt deshalb Tendenzen, diese, wie auch in DE 103 00 427 B4 u.a. als Hybridkollektor genannt, in Kombinationen dichter zu packen, z.B. übereinander.
  • In DE 20 2007 000 529 U1 wird ein Hybridkollektor beschrieben, bei dem sowohl ein Photovoltaickollektor gekühlt und Umweltwärme gewonnen werden können. Nachteilig dort ist zu bemerken, dass der thermische Kontakt zum Photovoltaickollektor nur linienförmig ausgebildet und damit schlecht ist.
  • In DE 198 49 688 A1 wird ein Solarabsorber vorgestellt, welcher aus übereinander liegenden Leitungen für das Wärmeträgermedium besteht und zusätzlich mit einem Reflexionsspiegel versehen ist. Die Verbesserung des Wärmeüberganges bedingt hierbei eine Verdopplung der Leitungslänge im Absorber.
  • In DE 20 2006 013 263 U1 ist ein Solarkollektor mit Luft-Ein- und Ausström-Öffnungen beschrieben, welche ggf. zusätzlich durch mechanische Vorrichtungen verschlossen werden können. Sind die Durchströmöffnungen ständig offen, so ist die Solarkollektorfunktion durch Wärmeverlust beinträchtigt und bei Verwendung der mechanischen Verschlüsse können die vorgenannten Serviceprobleme eintreten.
  • In DT 26 52 306 A1 ist ein Energiekollektor beschrieben, der eine Kombination aus Solarkollektor und Luftabsorber darstellt, wobei auch hier Solarabsorber und Luftabsorber als eine Baugruppe ausgeführt sind. Der Energiekollektor hat großflächige Durchströmöffnungen und weist somit die damit verbundenen Nachteile als Solarkollektor auf. Ein optional zusätzlich einsetzbarer Elektrolüfter bedingt neben Energiekosten auch die schon o.g. Serviceprobleme.
  • In DE 27 23 970 A1 wird ein Sonnenkollektor mit integriertem Außenluftwärmetauscher vorgestellt. Dabei wird neben der üblichen Wärmeträgerflüssigkeit bedarfsweise ein Luftstrom durch den Kollektor geleitet, optional Außenluft. Problematisch erscheint hierbei der im Luftbetrieb auftretende erhöhte Kondensatanfall bzw. die Eisbildung innerhalb des Gehäuses bei Temperaturen unter Null.
  • In DE 27 43 726 A1 wird ein Sonnenkollektor vorgestellt, bei welchem mehrere Absorber mit Wärmeträgerflüssigkeit in unterschiedlichen hydraulischen Verschaltungen (Klimakollektor und Arbeitskollektor) gekoppelt sind, wobei zusätzlich optional weitere transparente Abdeckungen die Isolation verbessern und zu einer vollständigeren Ausnutzung der einfallenden gerichteten Sonnenstrahlung führen. Die Anordnung ist sehr aufwendig und für die Nutzung von reiner Umweltenergie eher nicht geeignet.
  • In DE 20 2006 015 717 U1 wird ein Solarkollektor vorgestellt, welcher aus Kunststoff-Formteilen zusammengesetzt ist, optional Metallteile als Absorberflächen enthält und ggf. mehrflutig von Wärmeträgerfluid durchströmt werden kann. Als Umweltabsorber ist diese Konstruktion nur einsetzbar, wenn Außenluft, wie in einigen technischen Lösungen weiter oben, maschinell (Lüfter) hindurchgeleitet wird. Der Einsatz als Solarkollektor kann langfristig Probleme bereiten sowohl durch die Temperaturbelastung bei Stillstand als auch durch die Alterung infolge der UV-Bestrahlung.
  • In DE 30 11 418 A1 wird ein Mitteltemperatur-Strahlungs-Luftabsorber mit Wärmepumpenbetrieb vorgestellt, welcher durch zusätzliche Gehäuseisolierung und bewegliche, sonnenseitige Lamellen auch Eigenschaften eines Solarkollektors annehmen kann. Zusätzlich sind weitere Vorrichtungen zur Schnee- bzw. Eisbeseitigung optional genannt. Die sehr aufwendige Mechanik macht diese Konstruktion nicht nur teuer sondern auch störanfällig.
  • In DE 30 47 951 C2 wird ein Hybrid-Sonnenkollektor vorgestellt, bei dem sich die transparente Abdeckung auf der sonnenzugewandten Seite und die Gehäuseisolierung unterhalb des Absorbers durch eine Mechanik mit Hebelstangen öffnen lassen. Hier gilt sinngemäß die vorhergehende Bewertung.
  • In DE 20 2005 001 324 U1 wird ein kombinierter Luft-Solar-Kollektor mit Wärmepumpe (Umweltwärmetauscher) vorgestellt. Dabei befinden sich in einem Gehäuse ein Solarabsorber und in einem Abstand darunter, auf der Bodenplatte des Gehäuses, ein Luftabsorber. Das Gehäuse hat ein Lufteintritts- und eine Luftaustrittsöffnung. Optional sind ein Elektrolüfter an der Lufteintrittsöffnung und eine vom Luftstrom bewegte Klappe an der Luftaustrittsöffnung vorhanden. Der Solarabsorber ist nicht isoliert eingebaut, so dass man nicht von einem Solarkollektor im üblichen Sinne sprechen kann, was sich auf das erzielbare Temperaturniveau auswirkt. Die Durchströmöffnungen im Gehäuse zur Versorgung des Luftabsorbers verstärken den Effekt noch. Hinsichtlich Elektrolüfter und Luftklappe muß mit Geräuschbildung auch bei Wind gerechnet werden, außerdem ist auch ein erhöhter Serviceaufwand für die beweglichen Elemente zu erwarten.
  • Aufgabenstellung der Erfindung ist eine Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination, geeignet auch für Wärmepumpeneinsatz, welche sowohl in einem Baukastensystem werksseitig preisgünstig vorgefertigt werden kann, welche keine beweglichen mechanischen Elemente aufweist und robust gestaltet ist, welche höchsten direkten Solarertrag garantiert und Umweltenergie ohne zusätzlichen Lüfter nutzen kann, welche hydraulisch in allen denkbaren und sinnvollen Verschaltungen eingebunden werden kann und welche die zur Verfügung stehende Dachfläche sparsam ausnutzt, sich wie ein einfacher Solarkollektor architektonisch einfügt und in allen Montagearten (Aufständerung, Aufdach- und Indachmontage) eingesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabenstellung wird mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
  • Der Solarkollektor der erfindungsgemäßen Kombination weist alle Merkmale heutiger Flachkollektoren auf und ist somit sehr effektiv. Durch die direkte Verbindung des Solarkollektors mit dem Luftabsorber wird das Gehäuse des Solarkollektors als zusätzliche Absorberfläche genutzt und außerdem eine platzsparende, kompakte und robuste Bauform erreicht. Die Durchbrüche im Wärmeleitkörper sorgen für eine gute Luftumspülung des Luftabsorbers, außerdem verhindern sie stauende Nässe in konstruktiven Spalten und bei Eisbildung besonders im Wärmepumpenbetrieb verhindern sie das Aufsprengen der Verbindungsstellen zum Solarkollektor.
  • Neben den erfindungsgemäßen Merkmale können Luft- und Solarabsorber anwendungsbezogene Merkmale nach dem Stand der Technik aufweisen, z.B. mit harfen- oder mäanderförmiger Gestaltung. Die freie und anwendungsbezogene hydraulische Verschaltung ist damit möglich.
  • Die erfindungsgemäßen Merkmale nach Schutzanspruch 5 führen durch Vereinheitlichung zu Kostenvorteilen in der Herstellungstechnologie, bei der Montage und bei dem Zubehörbedarf.
  • Die erfindungsgemäßen Merkmale nach Schutzanspruch 6 führen bei Auf- und Indachmontage zu effektivem Wärmeübergang am Luftabsorber. Bei Indachmontage muß zusätzlich darauf geachtet werden, dass sich durch die Gestaltung der Dachhaut der Kamineffekt auch im Randbereich der Kombination einstellen kann und dass Kondensat und Regenwasser sicher abgeleitet werden.
  • Bei Aufständerung ist eine ausreichende Luftumspülung des Luftabsorbers ohnehin gegeben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 und 2 erläutert. Es zeigen:
  • 1 die Seitenansicht der Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination in Aufdachmontage,
  • 2 eine Teilschnittdarstellung im Verlauf A-A in 1.
  • Die in 1 dargestellte Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination besteht aus dem Solarkollektor 2, dem Luftabsorber 1, und den Halterungen 9, mit denen die ganze Kombination auf einer geneigten Dachfläche 10 so befestigt ist, dass der Solarkollektor 2 mindestens zeitweise eine Sonnenausrichtung hat und dass sich ein lichter Abstand von einigen Zentimetern zwischen Dachfläche 10 und dem Luftabsorber 1 ergibt. Die atmosphärische Luft im Bereich dieses lichten Abstands und die übrigen freien Lufträume zwischen Luftabsorber 1 bzw. Unterseite 5 des Solarkollektors 2 und der Dachfläche 10 ergeben insgesamt den Luftraum 11, in welchem sich durch Sonneneinstrahlung oder unterschiedliche Körpertemperaturen am Solarkollektor 2, am Luftabsorber 1 bzw. an der Dachfläche 10 Luftkonvektionsströmungen ergeben können, wie sie durch die dort dargestellten, nach oben gehenden Pfeile gekennzeichnet sind. Eine solche Luftkonvektionsströmung wird üblicher Weise als Kamineffekt bezeichnet, wobei die warme Luft aufsteigt. Durch Windeinwirkung und bei Verwendung der Solarkolektor-Luftabsorber-Kombination zum Kühlen sind auch andere Luftbewegungsrichtungen möglich. Je stärker die Luftbewegungen sind, desto mehr Energie kann vom Luftabsorber 1 an das in seinem Inneren fließende Wärmeträgerfluid übertragen werden. Der Solarabsorber 8 ist wie üblich im Solarkollektor 2 eingebaut und nur an den nach außen ragenden Rohranschlußenden zu erkennen.
  • Zum Luftabsorber 1 gehört der Wärmeleitkörper 4, welcher als Blechteil ausgeführt ist und in seiner ganzen Ausdehnung mit kreisrunden Durchbrüchen versehen ist. Der dargestellte Luftabsorber 1 ist von harfenförmiger Ausprägung, d.h. insgesamt 2 horizontal verlaufende Zulauf- bzw. Ablaufsammelrohre, welche ihrerseits Wärmeträgerfluidrohre 3 mit Rohranschlußenden sind, sind mit mehreren dazwischen verlaufenden Wärmeträgerfluidrohren 3 flüssigkeitsdicht verbunden. Zu- bzw. Ablaufsammelrohr sind nicht mit dem Wärmeleitkörper 4 in direkter Berührung.
  • Der in 2 dargestellte Teilschnitt im Verlauf A-A nach 1 veranschaulicht die harfenförmige Ausprägung des Luftabsorbers 1 und dessen Verbindung mit dem Solarkollektor 2 durch den Wärmeleitkörper 4. Der Wärmeleitkörper 4 umschließt die Wärmeträgerfluidrohre 3 halbkreisförmig als Mantelbereich 6 und geht dann tangential und abgewinkelt in die ebenen Bereiche der Fläche 7 über, welche mit dem Solarkollektor 2 mechanisch und thermisch leitend an dessen sonnenabgewandter, äußerer Unterseite 5 ggf. durch Löten verbunden ist. Die Wärmeträgerfluidrohre 3 sind dabei so mittels Wärmeleitkörper 4 und Solarkollektor 2 eingespannt, dass sie höchstens in ihrer Längsrichtung gleitfähig sind.
  • Die in 1 und 2 dargestellten Solarabsorber 8 und Luftabsorber 1 sind, soweit erkennbar, in ihren Hauptdimensionen gleichartig ausgebildet.
  • Es folgt 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (6)

  1. Luftabsorber-Solarkollektor-Kombination für Wärmepumpen, wobei der Luftabsorber (1) aus einem metallischen, flächenförmigen Wärmeleitkörper (4) und mindestens einem metallischen Wärmeträgerfluidrohr (3) besteht und der Wärmeleitkörper (4) dieses jeweils mit einem formschlüssigen Mantelbereich (6) mindestens teilweise umschließt, sowie in mindestens einem anderem Bereich seiner Ausprägung eine ebene Fläche (7) bestimmt, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Gehäuse des Solarkollektors (2) mit seiner sonnenabgewandten, äußeren Unterseite (5) durch Verbindungstechniken wie Kleben, Löten, Schweißen, Nieten, Schrauben mit der ebenen Fläche (7) des Wärmeleitkörpers (4) verbunden ist und dieser in seiner ganzen Ausdehnung mit zahlreichen Durchbrüchen versehen ist.
  2. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeleitkörper (4) aus einem Blechteil besteht, in welches die Durchbrüche durch Bohren oder Stanzen eingebracht worden sind.
  3. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeleitkörper (4) aus Streckmetall besteht.
  4. Kombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeleitkörper (4) aus einem siebartigen Drahtgeflecht besteht.
  5. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftabsorber (1) in seinen Hauptdimensionen gleichartig ausgebildet ist wie der zum Solarkollektor (2) gehörige Solarabsorber (8).
  6. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese mittels Halterungen (9) so auf oder in einer geneigten Dachfläche (10) angeordnet ist, dass sich zwischen beiden ein Luftraum (11) ergibt, in welchem sich ein Kamineffekt einstellen kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN101655288A (zh) * 2009-09-09 2010-02-24 苏州皇家整体住宅系统有限公司 一种太阳能集热装置
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