DE202007016569U1 - Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren, insbesondere in offenen Gebinden befindliches Gemüse, Obst o. dgl. Lebensmitteln, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bekannte Verkaufsgestelle dieser Art (
DE 19 14 436 , ) weisen einen gestellartigen Unterbau auf, der jeweilige in zumindest eine Neigungsstellung hochschwenkbare Warenträger so abstützt, daß auf diesem befindliche Gebinde in eine zum Kunden geneigte Zugriffslage gelangen. Bei einem Verkaufsgestell gemäßG 88 01 534.3 EP 1 493 363 A1 weist der verstellbare Warenträger zusätzliche Halteelemente auf, die in der Schrägstellung des Warenträgers zum Fixieren der sonst auf diesem abrutschenden Gebinde vorgesehen sind. Diese Halteelemente sind beim Bestücken des Warenträgers von den Gebinden o. dgl. Behälter überfahrbar und können durch eine schwenkbare Verbindung mit dem Warenträger selbsttätig in die Blockierstellung zurückschwenken. Auch bei einer ähnlichen Konstruktion gemäßEP 1 592 327 B1 sind die Halteelemente im Stande, den Behältnissen bei deren Aufwärtsbewegung auszuweichen, so daß auf der Stützebene des Warenträgers eine Reihenanordnung der Gebinde erreicht ist, wobei das obere der Gebinde eine vom Kunden umständlich zu erreichende Lage aufweist. - Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, ein Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren zu schaffen, dessen Warenträger mit geringem technischem Aufwand eine ergonomisch günstige Auflage der Waren bzw. Gebinde gewährleistet und dabei ein optimaler Abverkauf von Waren auch aus gestapelten Gebinden möglich ist.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Verkaufsgestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 28.
- Das erfindungsgemäß ausgeführte Verkaufsgestell ist im Bereich seines Warenträgers mit die Waren bzw. die Gebinde untergreifenden Auflagestützen versehen, wobei diese als zusätzliche Bauteile aus einer Nichtgebrauchsstellung in eine Gebrauchsstellung überführbar sind und damit eine funktional verbesserte Handhabung von auf dem Warenträger befindlichen Gebinden möglich ist. Mit den Auflagestützen kann oberhalb des an sich bekannten Warenträgers eine zweite Stützebene geschaffen werden, so daß eine erhöhte Zugriffslage für die Kunden erreicht wird und auch bei flachen Gebinden oder von diesen gebildeten Reihenanordnungen mit weiter entfernt vom Kunden am oberen Seitenrand des Warenträgers befindlichen Gebinden eine optimale Warenentnahme möglich bleibt.
- Die aus ihrer obenliegenden Gebrauchsstellung in eine abgesenkte Nichtgebrauchsstellung verlagerbaren Auflagestützen sind weitgehend vollständig absenkbar bzw. in den Warenträger integrierbar, so daß auf dem die erste Stützebene definierenden Warenträger auch eine Stapelung von zumindest zwei Gebinde-Lagen möglich ist und bei einem Kundenzugriff in das jeweils obenliegende Gebinde eine ergonomisch günstige Präsentationslage genutzt wird.
- Nach Entleerung des obenliegenden Gebindes kann dieses vom Personal einfach entfernt werden und die zweite Lage der Gebinde wird anschließend in die ergonomisch günstige Zugriffslage dadurch gebracht, daß vorher die Auflagestützen in der Gebrauchsstellung positioniert werden. Durch eine entsprechend als Höhenabstand zur ersten Stützebene wirksame Länge der Auflagestützen kann für die zweite Lage der nun zum Abverkauf bereitgestellten Gebinde die ergonomisch vorteilhaft verbesserte Präsentationslage vorgegeben werden. Bei dieser jeweiligen Umrüstung des Warenträgers bzw. der Auflagestützen wird mit geringem Aufwand ein vorteilhaftes first-in-first-out-System realisiert, so daß für den Abverkauf von insbesondere Frischgemüse eine einfache Überwachung und eine optimale Kontrolle der Waren möglich ist.
- Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Verkaufsgestells näher veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine Seitenansicht eines Verkaufsgestells zum Präsentieren von Waren gemäß dem Stand der Technik, -
2 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung des Verkaufsgestells gemäß1 im Bereich eines auf diesem vorgesehenen Warenträgers mit erfindungsgemäßen Auflagestützen für Gebinde, -
3 eine Ausschnittsdarstellung ähnlich2 mit in Stapellage befindlichen Gebinden auf dem Warenträger, -
4 und5 jeweilige Perspektivdarstellungen einer ersten Ausführung des Warenträgers mit in unterschiedlichen Stellungen befindlichen Auflagestützen, -
6 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung einer einzelnen auf dem Warenträger befindlichen Auflagestütze in Gebrauchsstellung, -
7 bis9 jeweilige Prinzipdarstellungen unterschiedlicher Phasen bei der Verlagerung der Auflagestütze, -
10 eine Perspektivdarstellung, ähnlich4 mit einer zweiten Ausführung des Verkaufsgestells mit zwei nebeneinander angeordneten Warenträgern und veränderten Auflagestützen, -
11 eine Seitenansicht des Verkaufsgestells gemäß10 , -
12 eine Perspektivdarstellung ähnlich10 mit einer ergänzten Ausführung des Warenträgers im Bereich der veränderten Auflagestützen, -
13 eine Ausführung ähnlich12 mit den Auflagestützen in oberer Gebrauchsstellung, -
14 eine Seitenansicht des Verkaufsgestells gemäß13 mit sämtlichen hochgeschwenkten Auflagestützen, -
15 eine Seitenansicht ähnlich14 mit auf den Warenträgern in Nichtgebrauchslage aufliegenden Auflagestützen, -
16 eine Draufsicht auf das Verkaufsgestell gemäß15 , und -
17 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung im Bereich einer Stützvorrichtung für die Warenträger am Unterbau des Verkaufsgestells. - In
1 ist ein insgesamt mit1 bezeichnetes Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren dargestellt. Derartige Verkaufsgestelle1 werden insbesondere in Supermärkten o. dgl. zur Präsentation von in offenen Gebinden2 befindlichen Lebensmitteln wie Obst oder Gemüse eingesetzt. Das Verkaufsgestell1 weist dabei einen ge stellartigen Unterbau3 auf, der einen in Form einer Gitterplatte4 o. dgl. Flächenelement (4 ) ausgebildeten und aus einer im wesentlichen horizontalen Stützebene A in eine Neigungsstellung (Winkel B) hochschwenkbaren Warenträger5 aufweist, der im Bereich eines Gelenkes6 abgestützt ist. Damit können die auf einer vom Warenträger5 definierten Stützebene S befindlichen Gebinde2 in einer zum Kunden geneigten Zugriffslage (entsprechend der Einstellung des Winkels B) präsentiert werden. - Das Verkaufsgestell
1 ist in erfindungsgemäß verbesserter Ausführung im Bereich des zumindest einen Warenträgers5 mit einem oder mehreren als zusätzliche Bauteile vorgesehenen Auflagestützen7 (2 ) versehen, womit den Waren bzw. den Gebinden2 zumindest eine zweite oberseitig über dem Warenträger5 verlaufende Stützebene S vorgegeben werden kann. - Die vergrößerte Ausschnittsdarstellung gemäß
2 zeigt, daß mit der zumindest einen Auflagestütze7 jeweilige Präsentationslagen der Waren bzw. Gebinde2 unabhängig von der voreingestellten Neigung B des Warenträgers5 veränderbar sind. Die weitgehend beliebige konstruktive Ausführung der Auflagestütze7 kann dabei darauf gerichtet sein, in kundenspezifisch angepaßten Ausführungen eine oder mehrere zur ersten Stützebene S des Warenträgers5 im wesentlichen parallele zweite Stützebene S' zu bilden. Ebenso ist denkbar, daß ähnlich dem in2 mit dem Gebinde2'' verdeutlichen Präsentations-Konzept auch eine oder mehrere zur ersten Stützebene S des Warenträgers5 geneigte zweite Stützebenen S'' (Neigungswin kel C) vorgebbar sind, wobei die Auflagestütze7' durch ihre Kontur bzw. Einbaulage die jeweilige Anlageposition bestimmt. - Entsprechend der konstruktiven Gestaltung des Verkaufsgestells
1 und jeweiliger für dieses kundenspezifisch vorgesehener Anwendungsfälle können mittels jeweiliger Längen L, L der Auflagestützen7 ,7' unterschiedliche Höhenabstände der zweiten Stützebene S' zur ersten Stützebene S des Warenträgers5 vorgebbar sein, so daß Systeme für unterschiedliche Gebindehöhen, Warenabmessungen o. dgl. bereitstellbar sind. - Die unterschiedlichen Nutzungsphasen der Auflagestütze
7 gemäß3 und2 verdeutlichen, daß die Auflagestützen7 aus einer im Bereich der ersten Stützebene S befindlichen Nichtgebrauchsstellung (3 ) in die oberseitige Gebrauchsstellung (2 ) verlagerbar sind. Dabei wird die vorteilhafte Ausführung der Auflagestützen als unmittelbar mit dem Warenträger5 verbundene Teile deutlich. Ebenso ist denkbar, die Auflagestützen als aufsteckbare Teile bzw. Baugruppen auszuführen (nicht dargestellt). - Die Auflagestützen
7 ,7' sind dabei in die eine erhöhte Position für die Gebinde2 vorgebende, im wesentlichen zur ersten Stützebene S des Warenträgers5 parallele zweite Stützebene S' von Hand überführbar, wonach die Auflagestützen7 in der als jeweilige Stützstellung wirksamen Verbindungsstellung unmittelbar am Warenträger5 festlegbar sein können. Für diese Verbindung sind unterschiedliche konstruktive Ausführungen denkbar, wobei die Auflagestützen7 auch durch das Gewicht der auf liegenden Gebinde2 fixierbar sein können. Ebenso ist vorgesehen, daß die Auflagestützen7 in eine zur ersten Stützebene S spitzwinklig geneigte Präsentationslage (2 , Ebene S'') fixiert werden können, so daß die Gebinde2'' nur noch teilweise unmittelbar auf dem Warenträger5 bei D gehalten sind. - In
3 ist eine weitere vorteilhafte Anwendung der Auflagestützen7 verdeutlicht, wobei jeweilige Gebinde2 ,2' eine zumindest zweilagige Stapelstellung auf dem Warenträger5 bilden, in der ein Zugriff nach Art einer first-in-first-out-Verlagerung durchführbar ist. Nach Entleerung des oberen Gebindes2' kann das jeweils darunter befindliche Gebinde2 auf die Auflagestützen7 dann aufgelegt werden, wenn diese in der Gebrauchsstellung angehoben ist. Nach dieser Positionierung wird ebenfalls die obere, ergonomisch günstige Präsentationslage des Gebindes2 für den Kunden vorgegeben. Gleichzeitig wird mit diesem Positionswechsel ein vom Personal auszuführender Umschichtungsvorgang realisiert, damit die Ware schneller kontrollierbar und der Abverkauf leicht verderblicher Lebensmittel kann nach dem first-in-first-out-System optimiert werden. - In den Perspektivdarstellungen gemäß
4 und5 ist die Anordnung einer Vielzahl der Auflagestützen7 im Bereich des als Gitterplatte4 ausgebildeten Flächenelement deutlich. Die Anzahl der Auflagestützen7 ist weitgehend variabel, wobei in4 eine Gebrauchsstellung gezeigt ist und sich die Auflagestützen7 in5 in Nichtgebrauchsstellung befinden. - In
6 ist eine Auflagestütze7 in Einzeldarstellung auf der Gitterplatte4 verdeutlicht, wobei gleichzeitig deren Ausbildung als ein Schwenkhaken8 gezeigt ist. Dieser Schwenkhaken8 ist im Nahbereich der Stützebene S des Warenträgers5 um eine Halteachse E verlagerbar (Pfeil G, G';7 bis9 ). - Der Schwenkhaken
8 weist dabei in einstückiger Ausführung einen aus der Stützebene S des Warenträgers5 hochschwenkbaren Verbindungsschenkel9 und einen anderenends zur Ware bzw. zum Gebinde2 hin ausrichtbaren Anlageschenkel10 auf. In Zusammenschau mit7 bis9 wird deutlich, daß der Schwenkhaken8 in Nichtgebrauchsstellung (9 ) mit seinem Verbindungsschenkel9 im wesentlichen in der Stützebene S des Warenträgers5 liegt und dabei der Auflageschenkel10 zumindest teilweise die Stützebene S nach unten durchgreift. - Der Schwenkhaken
8 ist im Bereich zwischen seinem Verbindungsschenkel9 und dem Auflageschenkel10 mit einem Winkel F geformt, der entsprechend den Durchgriffsbedingungen im Bereich jeweiliger Maschen11 der Gitterplatte4 einen Winkel von beispielsweise 45° bis 100°, vorzugsweise 90°, aufweist. - Ausgehend von der Nichtgebrauchsstellung (
9 ) des Schwenkhakens8 wird deutlich, daß dieser mit einer ca. 180°-Schwenkbewegung (Pfeil G) in die Gebrauchsstellung hochschwenkbar ist und in dieser der Verbindungsschenkel9 im wesentlichen im Bereich der Stützebene S am Warenträger5 gehalten ist (7 ). In Zusammenschau mit6 wird deutlich, daß dabei als effiziente Fixierung eine einfache Auflage des Verbindungsschenkels9 auf jeweiligen Teilstreben12 der Gitter platte4 vorgesehen ist. In dieser Stützstellung verläuft der Anlageschenkel10 mit seinem oberen endseitigen Bereich in der zweiten Stützebene S'. - In zweckmäßiger Ausführung ist der Anlageschenkel
10 mit einem diesen in der zweiten Stützebene S verlängernden Ansatzteil13 versehen. Der Schwenkhaken8 ist in der dargestellten einstückigen Ausführung insgesamt als ein Biegeformteil ausgebildet, so daß mit geringem Herstellungsaufwand auch eine Anpassung an die jeweils vorliegenden geometrischen Gegebenheiten im Bereich des Warenträgers5 möglich sind. Für eine stabile Abstützung auch größerer Gewichte ist der Schwenkhaken aus zwei Biegeformteilen hergestellt, die durch Querstege14 verbunden sind. In6 ist die einstückige Ausführung mit den zwei Biegeformteilen dadurch erreicht, daß ein Formdraht als Ausgangsmaterial zu der dargestellten zweischenkligen Kontur umgeformt wird. - Zur Schwenkhalterung im Bereich der Verbindungsachse E ist der Schwenkhaken
8 im Bereich des qVerbindungsschenkels9 mit einer endseitigen Formöse15 ,15' versehen, die von der nahe der Stützebene S des Warenträgers5 verlaufenden und als Haltestrebe wirksamen Teilstrebe12 durchgriffen ist. - In weiteren Ausführungsformen des Schwenkhakens
8 ist denkbar, daß zur Bildung zusätzlicher Stützebenen ähnlich S', S'' an den Schenkeln9 und/oder10 des Schwenkhakens8 zusätzliche Halteteile vorgesehen sind (nicht dargestellt) und in ebenfalls nicht dargestellter Ausführung kann der Schwenkhaken8 auch zumindest bereichsweise mit rutschhemmenden und/oder geräuschdämpfenden Auflagen ver sehen werden, so daß eine optimale Halterung für Gebinde2 auf den Auflagestützen7 erreicht ist. - In
10 ist eine zweite Ausführung des erfindungsgemäßen Verkaufsgestells1' mit Warenträgern5' ähnlich4 dargestellt, wobei dieses Gestell1' oberhalb des gestellartigen Unterbaus3 zwei von diesem aus (Pfeil B) hochgeschwenkte Teilbereiche mit dem jeweiligen Warenträger5' aufweist. Anstelle der gemäß1 bis9 gezeigten Schwenkhaken-Ausführung sind in10 bis13 jeweilige Auflagestützen7'' dargestellt. Diese sind als zwei L-förmig abgewinkelte Wandteile16 und17 aufweisende Schwenkkörper (Bewegungspfeil G'',11 ) ausgebildet. Dabei ist vorgesehen, daß eines der L-Wandteile – nämlich16 – mittels einer im Nahbereich der Stützebene S befindlichen Halteachse E am Warenträger5' bzw. an diesem vorgesehenen Tragstreben18 ,19 ,20 gehalten ist. - Die Seitenansicht gemäß
11 zeigt, daß die beiden L-förmig abgewinkelten Wandteile16 und17 mit im wesentlichen gleicher Schenkellänge K, K' versehen sind, so daß der jeweilige Schenkel17 bei der Schwenkbewegung in Richtung G'' durch eine in der Stützebene S vorgesehene Durchlaßzone21 hindurchgeschwenkt und in die obere Stützlage überführt werden kann (Stützebene S',11 ). Mit zu G'' entgegengesetzter Schwenkrichtung erfolgt die Rückverlagerung der Auflagestütze7'' in die Ausgangsposition (11 , linke Seite). - Auch in den Darstellungen gemäß
12 und13 ist das vorgeschriebene Schwenk-Konzept verwirklicht, wobei sich in12 (rechte Seite) die Auflagestützen7'' in Nichtgebrauchsstellung befinden und auf der linken Seite dieser Darstellung sämtliche der Auflagestützen7'' in der hochgeschwenkten Position abgestützt sind. In13 sind sämtliche der Auflagestützen7'' hochgeschwenkt, so daß die Wandteile17 die obere Stützebene S mit entsprechenden Auflagebereichen für die Gebinde2 (11 ) definieren. - In
14 bis16 ist das Verkaufsgestell1' mit einer dritten Ausführung der Auflagestützen7'' im Bereich der Warenträger5' dargestellt. Diese Auflagestützen7'' sind ebenfalls als L-förmig abgewinkelte Wandteile16' und17' aufweisende Schwenkkörper ausgebildet, wobei diese Wandteile16' und17' jedoch mit unterschiedlichen Schenkellängen T bzw. P versehen sind (14 ). - In
15 , rechte Seite, ist – beispielhaft an einer der als Schwenkkörper7'' ausgebildeten Auflagestützen – mit einem Pfeil H veranschaulicht, daß die Teile7'' dieser Warenträger5' im Bereich der Halteachse E'' in einer Pfeilrichtung H verschiebbar gehalten sind. Damit sind die Auflagestützen7'' aus der in15 gezeigten Lage anhebbar und können danach in einer Schwenkrichtung G'' in die gemäß14 dargestellte Gebrauchsstellung hochgeschwenkt werden. - Diese Schub-Schwenk-Kombination gemäß Pfeil H und G'' ermöglicht es, die einen kurzen Schenkel
17' aufweisende Auflagestütze7''' in der jeweiligen Stützebene S so zu positionieren, daß eine weitgehend vollständige Flächenabdeckung (16 ) erreicht ist. Damit sind die – in10 bis13 dargestellten – Durchlaßöffnungen21 mit geringem Aufwand abdeckbar und ein unbeabsichtigtes Hindurchfallen von auf den Warenträgern5' (16 ) präsentierten Waren wird vermieden. Diese können sich auf der weitgehend geschlossenen Stützebene S zu einem unteren Anlagebügel22 hin verlagern und sind so für Kunden bzw. die Bedienperson einfach erreichbar. - In der Ausführung gemäß
10 ist das Verkaufsgestell1' im Bereich zwischen dem Unterbau3 und den Warenträgern5' bzw. deren Tragstreben18 ,19 ,20 mit einem einfachen Stützbügel23 versehen, der nur in einer vergleichsweise ungünstigen Bedienposition erreichbar ist (11 ) und die in Pfeilrichtung B hochgeschwenkte Gebrauchslage der Warenträger5 ,5' sichert. - Bei den Ausführungen des Verkaufsgestells
1 gemäß1 sowie12 bis14 ist zwischen dem gestellartigen Unterbau3 und den Warenträgern5 bzw.5' eine für deren Neigungsstellung B einsetzbare Stützvorrichtung24 aus mehreren Bauteilen vorgesehen, wobei diese mit zumindest einer weiteren Haltestrebe25 im Bereich des Unterbaus3 bzw. dessen Auflagebalken3' zusammenwirkt. - In
17 sind die wesentlichen Baugruppen der Stützvorrichtung24 in vergrößerter Ausschnittsdarstellung verdeutlicht, wobei diese Konstruktion so ausgeführt ist, daß nach Verlagerung der Warenträger5' in die dargestellte Neigungsstellung B eine selbsttätige Verriegelung in der in17 dargestellten Verbindungsstellung erfolgt. Danach kann die Stützvorrichtung24 von Hand oder per Full mit geringem Aufwand im Bereich des Gelenkes6 entriegelt und in die wesentlichen horizontale Nichtgebrauchsstellung (nicht dargestellt) zur Stützebene A hin geschwenkt werden. - Die Stützvorrichtung
24 ist dabei im Bereich einer – in einem Abstand A' (15 ) zur gelenkig bei M am Warenträger5' angreifenden und bei N auf dem Balken3' aufliegenden – Haltestrebe25 mit einer Riegelbaugruppe26 versehen, die einen per Fuß bedienbaren Bügel27 aufweist. In der in17 dargestellten Bedienstellung ist die Riegelbaugruppe26 an einem Anlageteil28 des Bügels27 gehalten. In diesem Bereich und an einer Anlagezone29 an einem Balken3'' des Unterbaus3 kann das Riegelelement26 durch entsprechende Betätigung und Schwenkverlagerung (Pfeil30 ,17 ) freigegeben werden. Nach entsprechender Verlagerung der Haltestrebe25 (z. B. Schwenkrichtung30' ,14 ) kann der gesamte Bereich der Warenträger5 entgegen der Schwenkrichtung B aus der Präsentationslage zur Stützebene A hin abgesenkt werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 1914436 [0002]
- - G 8801534 [0002]
- - EP 1493363 A1 [0002]
- - EP 1592327 B1 [0002]
Claims (28)
- Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren, insbesondere in offenen Gebinden (
2 ) befindliches Gemüse, Obst o. dgl. Lebensmittel, mit einem gestellartigen Unterbau (3 ), auf dem ein in Form einer Gitterplatte (4 ) o. dgl. Flächenelement ausgebildeter und in eine Neigungsstellung (B) hochschwenkbarer Warenträger (5 ) abgestützt ist, derart, daß die auf einer vom Warenträger (5 ) definierten Stützebene (S) befindlichen Gebinde (2 ) in einer zum Kunden geneigten Zugriffslage präsentierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Warenträger (5 ,5' ) zumindest eine zusätzliche Auflagestütze (7 ,7' ,7'' ,7''' ) aufweist, mit der für die Waren bzw. die Gebinde (2 ) zumindest eine zweite oberseitige Stützebene (S') vorgebbar ist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der zumindest einen Auflagestütze (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) jeweilige Präsentationslagen der Waren bzw. Gebinde (2 ,2' ,2'' ) unabhängig von der voreingestellten Neigung (B) des Warenträgers (5 ,5' ) veränderbar sind. - Verkaufsgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Auflagestützen (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) eine oder mehrere zur ersten Stützebene (S) des Warenträgers (5 ,5' ) im wesentlichen parallele und/oder geneigte zweite Stützebenen) (S', S'') bilden. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels jeweiliger Längen (L, L', K, K', P, T) der Auflagestützen (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) unterschiedliche Höhenabstände der zweiten Stützebene (S') zur ersten Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) vorgebbar sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestützen (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) aus einer im Bereich der ersten Stützebene (S) befindlichen Nichtgebrauchsstellung in die oberseitige Gebrauchsstellung verlagerbar sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestützen (
7 ,7' ) aus einer randseitig neben dem Warenträger (5 ) befindlichen Nichtgebrauchsstellung in die oberseitige Gebrauchsstellung verlagerbar sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestützen (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) in die eine erhöhte Position für die Gebinde (2 ) vorgebende, im wesentlichen zur ersten Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) parallele zweite Stützebene (S') von Hand überführbar und in dieser die Auflagestützen (7 ,7' ,7'' ,7''' ) in einer Verbindungsstellung am Warenträger (5 ,5' ) festlegbar sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestützen (
7 ,7' ,7'' ,7''' ) durch das Gewicht der aufliegenden Gebinde (2 ,2' ) fixierbar sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ware bzw. dem Gebinde (
2 ,2' ) mittels der zumindest einen Auflagestütze (7 ,7' ,7'' ,7''' ) eine zur ersten Stützebene (S) spitzwinklig geneigte Präsentationslage (Winkel C) vorgebbar ist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren in einer zumindest zweilagigen Stapelstellung übereinander auf dem Warenträger (
5 ,5' ) abgestützten Gebinden (2 ,2' ) ein Zugriff nach Art einer first-in-first-out-Verlagerung durchführbar ist, derart, daß nach Entleerung des oberen Gebindes (2' ) das jeweils darunter befindliche Gebinde (2 ) auf die Auflagestützen (7 ,7' ,7'' ,7''' ) auflegbar ist und damit die obere Präsentationslage vorgebbar ist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestütze (
7 ,7' ) als ein im Nahbereich der Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) um eine Halteachse (E) verlagerbarer Schwenkhaken (8 ) ausgebildet ist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) in einstückiger Ausführung einen aus der Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) hochschwenkbaren Verbindungsschenkel (9 ) und einen anderen ends zur Ware bzw. zum Gebinde (2 ,2' ) ausrichtbaren Anlageschenkel (10 ) aufweist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) in Nichtgebrauchsstellung mit seinem Verbindungsschenkel (9 ) im wesentlichen in der Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) liegt und dabei der Auflageschenkel (10 ) zumindest teilweise die Stützebene (S) nach unten durchgreift. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) im Bereich zwischen Verbindungsschenkel (9 ) und Auflageschenkel (10 ) mit einem Winkel von 45° bis 135°, vorzugsweise ca. 90°, geformt ist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) mit einer ca. 180°-Schwenkbewegung in die Gebrauchsstellung hochschwenkbar ist, in dieser der Verbindungsschenkel (9 ) rückseitig im wesentlichen im Bereich der Stützebene (S) am Warenträger (5 ) anliegt und dabei der nach oben gerichtete Anlageschenkel (10 ) endseitig in der zweiten Stützebene (S') verläuft. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlageschenkel (
10 ) mit einem diesen in der zweiten Stützebene (S') verlängernden Ansatzteil (13 ) versehen ist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der einstückige Schwenkhaken (
8 ) als Biegeformteil ausgebildet ist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Biegeformteile durch Querstege (
14 ) zu dem einstückigen Schwenkhaken (8 ) verbunden sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) im Bereich des Verbindungsschenkels (9 ) endseitig eine Formöse (19 ,19' ) aufweist, die von einer nahe der Stützebene (S) des Warenträgers (5 ) verlaufenden Haltestrebe (12 ) durchgriffen ist. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) jeweils zur Bildung zusätzlicher Stützebenen vorgesehene Halteteile aufweist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhaken (
8 ) zumindest bereichsweise mit rutschhemmenden und/oder geräuschdämpfenden Auflagen versehen ist. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagestütze (
7'' ,7''' ) als ein zwei L-förmig abgewinkelte Wandteile (16 ,17 ,16' ,17' ) aufweisender Schwenkkörper ausgebildet ist, wobei einer der L-Wandteile (16 ,16' ) längsrandseitige eine im Nahbereich der Stützebene (S) befindliche Halteachse (E') am Warenträger (5' ) aufweist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden L-förmig abgewinkelten Wandteile (
16 ,17 ) im wesentlichen die gleiche Schenkellänge (K, K') aufweisen. - Verkaufsgestell nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden L-förmig abgewinkelten Wandteile (
16' ,17' ) mit unterschiedlichen Schenkellängen (T, P) versehen sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkkörper (
7'' ,7''' ) im Bereich der Halteachse (E'') schiebbar (Pfeil H) und/oder schwenkbar (Pfeil G'', G''') sind. - Verkaufsgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen gestellartigem Unterbau (
3 ) und Wandträger (5 ,5' ) eine für dessen Neigungsstellung (B) einsetzbare Stützvorrichtung (24 ) mit zumindest einer Haltestrebe (25 ) vorgesehen ist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (
24 ) nach Verlagerung der Warenträger (5 ,5' ) in die Neigungsstellung (B) selbsttätig verriegelbar und zur Entriegelung per Hand oder Fuß bedienbar ist. - Verkaufsgestell nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützvorrichtung (
24 ) eine im Abstand (A') zur Haltestrebe (25 ) angeordnete Riegelbaugruppe (26 ) mit per Fuß bedienbarem Bügel (27 ) aufweist.
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|---|---|---|---|
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| DE200720016569 DE202007016569U1 (de) | 2007-11-27 | 2007-11-27 | Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE202007016569U1 true DE202007016569U1 (de) | 2009-04-02 |
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| DE200720016569 Expired - Lifetime DE202007016569U1 (de) | 2007-11-27 | 2007-11-27 | Verkaufsgestell zum Präsentieren von Waren |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202007016569U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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