DE202007016392U1 - Tragevorrichtung - Google Patents
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-
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Abstract
Tragevorrichtung
für Gläser, mit
– einer Aufnahme (1) zum Tragen der Gläser, und mit
– einer Trageeinrichtung (2) zum Tragen der Tragevorrichtung,
– wobei die Trageeinrichtung (2) einen Handgriff (3) zum Tragen der Tragevorrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragevorrichtung derart ausgebildet ist, dass mehrere Tragevorrichtungen übereinander stapelbar sind.
– einer Aufnahme (1) zum Tragen der Gläser, und mit
– einer Trageeinrichtung (2) zum Tragen der Tragevorrichtung,
– wobei die Trageeinrichtung (2) einen Handgriff (3) zum Tragen der Tragevorrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tragevorrichtung derart ausgebildet ist, dass mehrere Tragevorrichtungen übereinander stapelbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Tragevorrichtung für Gläser, mit einer Aufnahme zum Tragen der Gläser, und mit einer Trageeinrichtung zum Tragen der Tragevorrichtung, wobei die Trageeinrichtung einen Handgriff zum Tragen der Tragevorrichtung aufweist.
- Derartige Tragevorrichtungen sind auch als Kölschkränze bekannt, wobei die Erfindung nicht nur zum Tragen von Kölschgläsern geeignet ist, sondern für alle Arten von Gläsern. Kölschkränze haben sich in der Gastronomie bestens bewährt und kommen allabendlich zum Einsatz.
- In aller Regel bestehen die Kölschkränze aus Kunststoff, wobei die Aufnahme zum Tragen der Gläser Vertiefungen bildet, in die die Kölschgläser eingesteckt werden. Zentral mittig ragt die häufig säulenartig ausgebildete Trageeinrichtung nach oben, die an ihrem Ende den Handgriff zum Tragen aufweist. Durch diese Anordnung ist die Tragevorrichtung gut handhabbar und richtet sich selbstständig horizontal aus.
- In der Praxis hat sich gezeigt, dass – insbesondere beim Abstellen der bekannten Tragevorrichtungen auf einem Tresen – Platzprobleme entstehen, da die Tragevorrichtungen relativ breit im Durchmesser sind und nicht viele auf schmalem Raum nebeneinander passen.
- Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Tragevorrichtung dahingehend zu verbessern, dass beim Abstellen mehrerer Tragevorrichtungen der Platzbedarf geringer ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist die gattungsgemäße Tragevorrichtung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung derart ausgebildet ist, dass mehrere Tragevorrichtungen übereinander stapelbar sind.
- Die Erfindung schlägt eine vollständig neue Konstruktion von Tragevorrichtungen vor. Während es bisher erforderlich war, Tragevorrichtungen nebeneinander abzustellen, ermöglicht es die Erfindung, dass die Tragevorrichtungen übereinander angeordnet werden können. Dabei kommen vorteilhafterweise die Aufnahmen von zwei übereinander angeordneten Tragevorrichtungen aufeinander zum Liegen. Im Ergebnis führt die Stapelbarkeit der erfindungsgemäßen Tragevorrichtung zu einer erheblichen Platzersparnis.
- Vorzugsweise ist der Handgriff derart ausgebildet, dass der Handgriff einer aufgestapelten oberen Tragevorrichtung den Handgriff einer darunter liegenden Tragevorrichtung aufnimmt. Bei bekannten Tragevorrichtungen waren die Griffe stets so ausgebildet, dass eine Stapelbarkeit unmöglich war.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hingegen bildet der Handgriff eine Art Aufnahme für einen Handgriff einer im Stapel darunter befindlichen Tragevorrichtung.
- Vorteilhafterweise bildet die Aufnahme einen umlaufenden Kranz, der eine Öffnung definiert, wobei beim Stapeln der Tragevorrichtungen der Handgriff zumindest teilweise durch die Öffnung hindurchgreift. Die Aufnahme ist also nicht wie bei herkömmlichen Kölschkränzen unten geschlossen ausgebildet, sondern es ist eine Öffnung vorhanden, durch die hindurch der Griff einer anderen Tragevorrichtung greifen kann.
- In wesentlicher Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Tragevorrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aus einem Drahtgestell besteht. Das Drahtgestell bildet nicht nur eine stabile und steife Konstruktion, sondern ist auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ansprechend. Dies gilt vor allem dann, wenn das Gestell verchromt ist, wie es als vorteilhaft angesehen wird.
- Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme zum Tragen der Gläser eine Mehrzahl von Ringen umfasst, wobei die Ringe aneinander angrenzen und einen umlaufenden Kranz bilden. Insbesondere können die Ringe aus Metall bestehen und miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander verlötet oder verschweißt sein. Die Ringe können verschiedene Funktionen übernehmen. Zum einen bilden sie eine Einfassung für die Gläsern und verhindern ein ungewolltes Umkippen. Zum anderen verhindern sie ein Verrutschen der Gläser, und zwar insbesondere dann, wenn sie im Bereich der Auflage der Gläser angeordnet sind. Die Drahtkonstruktion hat sich auch insofern als vorteilhaft erwiesen, als Leckage einfach abtropft und sich nicht, wie häufig bei bekannten Glashaltern, sammelt.
- Es hat sich eine Konstruktion bewährt, bei der die Aufnahme einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt aufweist und sowohl der obere als auch der untere Abschnitt eine Mehrzahl von Ringen aufweisen, wobei die Ringe des unteren Abschnitts unterhalb der Ringe des oberen Abschnitts angeordnet sind. Die jeweils zugehörigen Ringe der Abschnitte fluchten zweckmäßig und tragen zur Stabilisierung des Glases bei. Der untere Ring umfasst den Fuß eines Glases und der obere Ring umfasst das Glas vorzugsweise in dessen mittleren oder oberen Bereich.
- Damit die Gläser nicht durch den unteren Ring hindurchgleiten können, wird vorgeschlagen, dass die Ringe des unteren Abschnitts auf ihrer Unterseite eine Begrenzung aufweisen, die vorzugsweise als umlaufender Ring ausgebildet ist.
- Bei einer Stapelung hat es sich als günstig erwiesen, wenn die gestapelten Gegenstände zueinander bei der Stapelung zentriert sind. Damit wird ein ungewolltes Kippen mehrerer Gegenstände vermieden. Insoweit ist bevorzugt vorgesehen, dass auf der Unterseite der Aufnahme Füße derart angeordnet sind, dass sie bei einer Stapelung zwei Tragevorrichtungen zueinander ausgerichtet halten. Die Füße können als Knöpfe ausgebildet sein, die bei einem Drahtgestell unterhalb der Aufnahme angeschweißt oder angelötet sind, und zwar bevorzugt derart, dass sie auf der Innenseite oder Außenseite des Drahtgestells einer im Stapel benachbarten Tragevorrichtung angreifen.
- Im Folgenden wir die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der anhängenden Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in der einzigen Figur eine perspektivische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Tragevorrichtung.
- Die Figur zeigt eine erfindungsgemäße Tragevorrichtung, die eine Aufnahme
1 und eine Trageeinrichtung2 aufweist. Die Trageeinrichtung bildet einen Handgriff3 zum Tragen der Tragevorrichtung. Die Aufnahme versteht sich im Rahmen der Erfindung als Aufnahme für Gläser, wobei die Aufnahme auch mehrteilig ausgebildet sein kann, wie es im Folgenden noch näher beschrieben wird. - Die Aufnahme
1 bildet einen umlaufenden Kranz, der mittig eine Öffnung definiert. Die Öffnung ist mit dem Pfeil P angedeutet. Bei einer Stapelung von mehreren Tragevorrichtungen greift der Handgriff3 einer Tragevorrichtung durch die Öffnung P einer darüber befindlichen Tragevorrichtung. - Die Tragevorrichtung ist als Drahtgestell ausgebildet, das mehrere Komponenten aufweist. Insbesondere weist die Aufnahme einen oberen Abschnitt
4 und einen unteren Abschnitt5 auf, die durch Längsstreben6 miteinander verbunden sind. - Der obere und der untere Abschnitt
4 ,5 wird gebildet durch eine Mehrzahl von Ringen7 ,8 . Die Ringe7 ,8 dienen zur Halterung von Gläsern. Unterhalb der Ringe8 ist ein umlaufender Ring9 angelötet oder -geschweißt, der eine Auflage für die Gläser bildet. - Mit dem Bezugszeichen
10 sind Füße gekennzeichnet, die ebenfalls mit dem Gestell verbunden, insbesondere verlötet oder verschweißt sind. Die Füße sind vorzugsweise derart angeordnet, dass sie bei einer Stapelung mehrerer Tragevorrichtungen in den oberen Abschnitt4 der darunter befindlichen Tragevorrichtung eingreifen. Sie können auch so angeordnet sein, dass die den Abschnitt4 umfassen. - Die Erfindung schafft eine Tragevorrichtung, die stapelbar ist. Bei einer Stapelung kommt der untere Abschnitt
5 der Aufnahme zur Auflage auf dem oberen Abschnitt6 einer zweiten Tragevorrichtung. -
- 1
- Aufnahme
- 2
- Trageeinrichtung
- 3
- Handgriff
- 4
- Oberer Abschnitt
- 5
- Unterer Abschnitt
- 6
- Längsstreben
- 7
- Obere Ringe
- 8
- Untere Ringe
- 9
- Umlaufender Ring
- 10
- Fuß
- P
- Pfeil (Öffnung)
Claims (9)
- Tragevorrichtung für Gläser, mit – einer Aufnahme (
1 ) zum Tragen der Gläser, und mit – einer Trageeinrichtung (2 ) zum Tragen der Tragevorrichtung, – wobei die Trageeinrichtung (2 ) einen Handgriff (3 ) zum Tragen der Tragevorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung derart ausgebildet ist, dass mehrere Tragevorrichtungen übereinander stapelbar sind. - Tragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (
3 ) derart ausgebildet ist, dass der Handgriff einer aufgestapelten oberen Tragevorrichtung den Handgriff einer darunter liegenden Tragevorrichtung aufnimmt. - Tragevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, – dass die Aufnahme (
1 ) einen umlaufenden Kranz bildet, der eine Öffnung (P) definiert, und – beim Stapeln der Tragevorrichtungen der Handgriff (3 ) zumindest teilweise durch die Öffnung hindurchgreift. - Tragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragevorrichtung zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aus einem Drahtgestell besteht.
- Tragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
1 ) zum Tragen der Gläser eine Mehrzahl von Ringen (7 ;8 ) umfasst, wobei die Ringe aneinander angrenzen und einen umlaufenden Kranz bilden. - Tragevorrichtung nach Anspruch 5, durch gekennzeichnet, dass die Ringe (
7 ;8 ) aus Metall bestehen und miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander verlötet oder verschweißt sind. - Tragevorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, – dass die Aufnahme (
1 ) einen oberen Abschnitt (4 ) und einen unteren Abschnitt (5 ) aufweist, und – dass sowohl der obere als auch der untere Abschnitt eine Mehrzahl von Ringen (7 ;8 ) aufweisen, – wobei die Ringe des oberen Abschnitts unterhalb der Ringe des oberen Abschnitts angeordnet sind. - Tragevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (
8 ) des unteren Abschnitts (5 ) auf ihrer Unterseite eine Begrenzung aufweisen, die vorzugsweise als umlaufender Ring (9 ) ausgebildet ist. - Tragevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite der Aufnahme (
1 ) Füße (10 ) derart angeordnet sind, dass sie bei einer Stapelung zwei Tragevorrichtungen zueinander ausgerichtet halten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200720016392 DE202007016392U1 (de) | 2007-11-22 | 2007-11-22 | Tragevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200720016392 DE202007016392U1 (de) | 2007-11-22 | 2007-11-22 | Tragevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202007016392U1 true DE202007016392U1 (de) | 2008-03-27 |
Family
ID=39244826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200720016392 Expired - Lifetime DE202007016392U1 (de) | 2007-11-22 | 2007-11-22 | Tragevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202007016392U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR3041872A1 (fr) * | 2015-10-02 | 2017-04-07 | Soc Vazmaze Luxury | Plateau concu avec un support special, destine a empecher bouteilles, verres et autres ustensiles de glisser sur celui-ci |
-
2007
- 2007-11-22 DE DE200720016392 patent/DE202007016392U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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