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DE202007015832U1 - Kühlverkaufsmöbel mit elektrisch angetriebenem Rollo - Google Patents

Kühlverkaufsmöbel mit elektrisch angetriebenem Rollo Download PDF

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DE202007015832U1
DE202007015832U1 DE200720015832 DE202007015832U DE202007015832U1 DE 202007015832 U1 DE202007015832 U1 DE 202007015832U1 DE 200720015832 DE200720015832 DE 200720015832 DE 202007015832 U DE202007015832 U DE 202007015832U DE 202007015832 U1 DE202007015832 U1 DE 202007015832U1
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    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/04Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
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    • A47F3/0469Details, e.g. night covers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • E06B9/70Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive comprising an electric motor positioned outside the roller

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  • Thermal Sciences (AREA)
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Abstract

Kühlverkaufsmöbel, aufweisend
eine Möbelkorpus, in dem ein Kühlverkaufsraum ausgebildet ist,
wenigstens einen Rollo zum Verschließen des Kühlverkaufsraums, das um eine an der Oberseite des Kühlverkaufsraums angeordnete und horizontal ausgerichtete Welle (2) auf- und abrollbar ist, und
wenigstens einen Motor (4), dessen Antriebsschaft (5) parallel zur Welle (2) ausgerichtet ist und im Betrieb die Welle (2) antreibt;
wobei der Motor hinter der Welle (2) an dem Möbelkorpus befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kühlverkaufsmöbel mit einem elektrisch angetriebenen Rollo.
  • Es sind Kühlverkaufsmöbel bekannt, die über ein Rollo verfügen, um den Kühlverkaufsraum zu verschließen. Häufig wird dieses Rollo durch einen elektrischen Motor angetrieben. In herkömmlichen Kühlverkaufsmöbeln ist der Motor zum Antrieb des Rollos innerhalb der Welle des Rollos angeordnet. Dadurch ist die Größe des Motors auf den Innendurchmesser der Welle des Rollos beschränkt. Darüber hinaus kann die von dem Motor erzeugte Wärme nicht gut aus dem Inneren der Welle abgeführt werden, so dass der Motor im Betrieb schnell überhitzt. Auch sind die Wartung und der Austausch des Motors schwierig, da dazu der gesamte Rollomechanismus demontiert werden muss.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kühlverkaufsmöbel mit einem elektrisch angetriebenen Rollo zur Verfügung zu stellen, bei dem ein Überhitzen des Motors mit beliebig wählbarer Baugröße vermieden und eine einfache Wartung oder Reparatur ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird von einem Kühlverkaufsmöbel gemäß dem unabhängigen Schutzanspruch 1 vollständig gelöst. Weitere Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Kühlverkaufsmöbels werden durch die Unteransprüche definiert.
  • Ein erfindungsgemäßes Kühlverkaufsmöbel weist einen Möbelkorpus auf, in dem ein Kühlverkaufsraum ausgebildet ist. Darüber hinaus verfügt das Kühlverkaufsmöbel über wenigstens ein Rollo zum Verschließen des Kühlverkaufsraumes, das um eine Welle auf- und abrollbar ist. Das Kühlverkaufsmöbel verfügt über wenigstens einen Motor, dessen Antriebsschaft parallel zu der Welle ausgerichtet ist und der im Betrieb die Welle antreibt. Dabei ist der Motor hinter der Welle innerhalb des Kühlverkaufsmöbels an dem Möbelkorpus befestigt.
  • Dadurch, dass der Motor außerhalb der Welle des Rollos befestigt ist, ist seine Größe unabhängig vom Innendurchmesser der Welle. Seine Größe ist nicht auf den Durchmesser der Welle beschränkt, es kann vielmehr ein Motor von nahezu beliebiger Größe verwendet werden. Somit ist das von dem Motor zur Verfügung gestellte Drehmoment nicht durch die maximal mögliche Größe des Motors beschränkt. Durch die Verwendung eines Motors mit erhöhtem Drehmoment wird die Betriebssicherheit des Rolloantriebs gesteigert. Auch kann die von dem Motor erzeugte Wärme besser abgeführt werden, da der Motor nicht thermisch durch die Welle des Rollos isoliert wird. Dies erhöht die Betriebssicherheit des Rolloantriebs zusätzlich, da der Motor länger betrieben werden kann, bevor er eine kritische Temperatur erreicht und abgeschaltet werden muss.
  • Der außerhalb der Welle des Rollos angebrachte Motor ist gut zugänglich, so dass er einfacher gewartet und bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Auch kann das Rollo bei der erfindungsgemäßen Anordnung unabhängig von dem Motor und dadurch einfacher justiert werden.
  • Wird der Motor hinter der Welle des Rollos angebracht, ist er von außerhalb des Kühlverkaufsmöbels nicht sichtbar, so dass der optische Eindruck des Kühlverkaufsmöbels nicht durch den Motor gestört wird.
  • In einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kühlverkaufsmöbels weisen der Antriebsschaft und die Welle jeweils wenigstens eine Verzahnung auf, die miteinander im Eingriff stehen. Dadurch werden der Antriebsschaft und die Welle zuverlässig mechanisch miteinander verbunden. So wird das Drehmoment des Motors auf die Welle übertragen, um das Rollo zu öffnen oder zu schließen. Die Verzahnungen können als Zahnräder ausgebildet sein, die jeweils auf dem Antriebschaft bzw. der Welle montiert sind. Durch eine geeignete Wahl der Zahnräder kann eine gewünschte Übersetzung realisiert werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist zwischen den Verzahnungen des Antriebsschafts und der Welle wenigstens ein weiteres Zahnrad angeordnet. Da durch kann eine größere Übersetzung zwischen dem Antriebsschaft und der Welle verwirklicht werden und das Drehmoment kann über einen größeren Abstand zwischen dem Antriebsschaft und der Welle übertragen werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Antriebsschaft über wenigstens einen Riemen mit der Welle verbunden. Ein solcher Riemenantrieb ist besonders geräuscharm und ermöglicht es, auch eine größere Distanz zwischen dem Antriebsschaft und der Welle einfach zu überbrücken.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Riemen insbesondere ein Zahnriemen. Durch einen Zahnriemen kann das Drehmoment besonders zuverlässig übertragen werden, da ein Schlupf des Riemens vermieden wird.
  • In einer alternativen Ausführungsform ist der Riemen ein Keilriemen. Ein Antrieb über einen Keilriemen lässt sich besonders kostengünstig herstellen.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist an dem Kühlverkaufsmöbel wenigstens ein Schalter vorgesehen, um den Motor ein- oder auszuschalten und/oder um die Drehrichtung des Motors zu wählen. Über einen solchen Schalter kann das Rollo des Kühlverkaufsmöbels besonders einfach und bedienerfreundlich bedient werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist an dem Kühlverkaufsmöbel wenigstens ein Endschalter vorgesehen, um den Motor in einer Endposition des Rollos auszuschalten. Dadurch wird zuverlässig sichergestellt, dass der Motor ausgeschaltet wird, wenn das Rollo eine Endposition erreicht. So wird zuverlässig vermieden, dass der Motor überlastet und/oder das Rollo beschädigt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Motor mit einem Thermoschalter versehen, um den Motor bei Überschreiten einer vorgegebenen Temperatur auszuschalten. Dadurch wird verhindert, dass der Motor durch Überlastung beschädigt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Kühlverkaufsmöbel mit wenigstens einer Steuervorrichtung versehen, die einen Empfänger aufweist, um Steuersignale zu empfangen und den Motor entsprechend zu steuern. Dadurch kann der Motor von außen ferngesteuert werden, so dass das Rollo des Kühlverkaufsmöbels z.B. durch eine zentrale Steueranlage in einem anderen Raum geöffnet und geschlossen werden kann. Der Empfänger kann sowohl für den Empfang drahtgebundener als auch drahtlos, z.B. per Funk oder Infrarot, übertragener Steuersignale eingerichtet sein.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind der Motor und die Welle auf der gleichen Höhe angeordnet. Dies ermöglicht einen besonders kompakten und einfachen Aufbau der Antriebsvorrichtung. Darüber hinaus wird der Motor von der Welle verdeckt, so dass er von außen nicht sichtbar ist, und demgemäß wird das optische Erscheinungsbild des Kühlverkaufsmöbels verbessert.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann der Antriebsschaft mit wenigstens einer Welle eines weiteren Rollos verbunden werden, bspw. über ein Kupplungsstück. Dadurch können mehrere Rollos durch einen einzigen Motor angetrieben werden, so dass die Kosten für zusätzliche Motoren eingespart werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform sind der Motor und das Rollo an einem Spritzgussteil befestigt, das insbesondere einstückig ausgebildet ist. Ein solches Spritzgussteil ist besonders einfach und kostengünstig herzustellen, so dass die Produktionskosten des Kühlverkaufsmöbels reduziert werden.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Motor über ein Winkelelement an dem Spritzgussteil befestigt. Dadurch kann der Motor fest und gleichzeitig leicht austauschbar an dem Spritzgussteil befestigt werden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Antriebsvorrichtung für ein Rollo eines Kühlregals, die einen Motor und eine Welle aufweist, die an einem Spritzgussteil angebracht sind.
  • 2 zeigt eine schematische Schnittansicht der Antriebsvorrichtung aus 1 von oben.
  • 3 zeigt eine erste Seitenansicht eines Spritzgussteils, das zur Aufnahme und Lagerung eines Motors und einer Welle vorgesehen ist, von innen.
  • 4 zeigt eine zweite Seitenansicht des Spritzgussteils aus 3 von außen.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Antriebsvorrichtung 1 für ein Rollo eines Kühlverkaufsmöbels mit einer Welle 2 und mit einem elektrischen Motor 4, die beide an einem Spritzgussteil 8 angebracht sind. Die in 1 gezeigte Antriebsvorrichtung 1 wird im oberen Bereich eines Kühlverkaufsmöbels so montiert, dass die Welle 2 an der Vorderseite des Kühlverkaufsmöbels oberhalb des Kühlverkaufsraumes angeordnet ist und sich horizontal über dessen Vorderseite erstreckt.
  • Das Spritzgussteil 8 umfasst einen mittleren Hauptabschnitt 22, einen gebogenen Frontabschnitt 17 und einen trägerförmigen hinteren Abschnitt 24. Der trägerförmige hintere Abschnitt 24 ist mit dem oberen Bereich des Hauptabschnitts 22 einstückig verbunden und erstreckt sich von dem Hauptabschnitt 22 nach hinten. Der hintere Bereich des Hauptabschnitts 22 und der hintere Abschnitt 24 sind in einer Hohlgitterstruktur ausgebildet, um mit möglichst wenig Material eine stabile Struktur zu schaffen. In dem Spritzgussteil 8 ist eine Anzahl von Schraub- oder Dübellöchern 14 ausgebildet, um das Spritzgussteil 8 an dem Kühlverkaufsmöbel zu befestigen.
  • Der Frontabschnitt 17 ist an der Vorderseite mit dem oberen Bereich des Hauptabschnitts 22 verbunden. Der Frontabschnitt 17 erstreckt sich von dem Hauptabschnitt 22 zunächst horizontal nach vorne und ist dann in der Form eines halben S um die Welle 2 nach unten gebogen. Die Welle 2 wird somit von dem gebogenen Frontabschnitt 17 des Spritzgussteils 8 umgriffen.
  • An der in 1 gezeigten Welle 2 ist noch kein Rollo befestigt. An ihrem linken (in der 1 oben dargestellten) Ende ist die Welle 2 über ein in der 1 nicht sichtbares Lager drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagert. Unmittelbar neben dem Lager weist die Welle 2 auf der Innenseite des Kühlverkaufsmöbels eine um den Umfang der Welle 2 angeordnete erste Verzahnung 6a auf, die mit einem hinter der Welle 2 drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagerten Zahnrad 6b im Eingriff steht. Hinter dem Zahnrad 6b ist der elektrische Motor 4 so angeordnet, dass sein Antriebsschaft 5 drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagert ist. Zwischen einer Blende 7 und der dem Motor 4 zugewandten Seite des Spritzgussteils 8 ist der Antriebsschaft 5 mit einer zweiten in der 1 durch die Blende 7 verdeckten Verzahnung 6c versehen, die mit dem ersten Zahnrad 6b im Eingriff steht. Somit wird eine Drehung des Antriebsschaftes 5 über die zweite Verzahnung 6c, über das Zahnrad 6b und über die erste Verzahnung 6a auf die Welle 2 übertragen.
  • Der Motor 4 ist in Form eines länglichen Quaders ausgebildet und erstreckt sich mit seiner Längsseite im rechten Winkel zu dem Spritzgussteil 8 und parallel zu der Welle 2. Zwischen der Welle 2 und dem Motor 4 ist an dem Spritzgussteil 8 eine Halterung 9 ausgebildet. An der Halterung 9 ist ein Winkelelement 10 befestigt. Das Winkelelement 10 erstreckt sich parallel zu der Welle 2 und zu dem Motor 4 im rechten Winkel zu dem Spritzgussteil 8. Durch vier jeweils paarweise übereinander angeordnete Verbindungselemente 11, z.B. Schrauben oder Nieten, ist die der Welle 2 zugewandte Seite des Motors 4 mit dem Winkelelement 10 verbunden, so dass der Motor 4 von dem Winkelelement 10 gehalten wird. Dadurch wird das Gewicht des Motors 4 von dem Winkelelement 10 getragen, und der Antriebsschaft 5 des Motors 4 und das nicht sichtbare Lager des Antriebsschaftes 5 in dem Spritzgussteil 8 sind keiner Biegebeanspruchung ausgesetzt.
  • Hinter dem Motor 4 weist das Spritzgussteil 8 eine kreisrunde Öffnung 12 auf, durch die elektrische Leitungen und/oder Kühlleitungen in das Innere des Kühlverkaufsmöbels geführt werden können.
  • 2 zeigt eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung 1 von oben.
  • Im unteren Bereich der 2, d.h. im vorderen Bereich des Kühlverkaufsmöbels, verläuft horizontal die Welle 2. An deren linkem Ende, das drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagert ist, ist entlang des Umfangs der Welle 2 die erste Verzahnung 6a ausgebildet. Das rechte Ende der Welle 2 ist in der 2 nicht gezeigt. Vor der ersten Verzahnung 6a befindet sich der Frontabschnitt 17 des Spritzgussteils 8.
  • Hinter der ersten Verzahnung 6a ist das Zahnrad 6b drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagert, so dass es mit der ersten Verzahnung 6a der Welle 2 im Eingriff steht. Hinter dem ersten Zahnrad 6b ist die zweite Verzahnung 6c angeordnet, die mit dem Zahnrad 6b im Eingriff steht. Die zweite Verzahnung 6c ist auf dem Umfang des Antriebsschaftes 5 des elektrischen Motors 4 ausgebildet. Der Antriebsschaft 5 ist ebenfalls drehbar in dem Spritzgusselement 8 gelagert. Der Antriebsschaft 5 und der elektrische Motor 4 erstrecken sich senkrecht zu dem Spritzgussteil 8 und parallel zu der Welle 2. Unmittelbar rechts von der zweiten Verzahnung 6c ist rund um den Antriebsschaft 5 parallel zu dem Spritzgussteil 8 eine Blende 7 angebracht.
  • Zwischen dem Zahnrad 6b und der zweiten Verzahnung 6c ist an dem Spritzgussteil 8 eine Halterung 9 ausgebildet, an der ein Winkelelement 10 montiert ist, das sich zwischen der Welle 2 und dem elektrischen Motor 4 parallel zu deren Längsachsen erstreckt. Durch Befestigungselemente 11 ist die der Welle 2 zugewandte Seite des Motors 4 an dem Winkelelement 10 befestigt, so dass das Winkelelement 10 das Gewicht des Motors 4 trägt und der Antriebsschaft 5 keiner Biegebeanspruchung ausgesetzt ist.
  • 3 zeigt das Spritzgussteil 8 von innen. Das Spritzgussteil 8 umfasst von links nach rechts den gebogenen Frontabschnitt 17, den mittleren Hauptabschnitt 22 und den trägerförmigen hinteren Abschnitt 24. Der trägerförmige hintere Abschnitt 24 ist im oberen Bereich mit dem Hauptabschnitt 22 verbunden und erstreckt sich von dem Hauptabschnitt 22 horizontal nach hinten. Der hintere Bereich des Hauptabschnitts 22 und der hintere Abschnitt 24 sind in einer Hohlgitterstruktur ausgebildet.
  • Der Frontabschnitt 17 ist an der Vorderseite mit dem oberen Bereich des Hauptabschnitts 22 verbunden. Der Frontabschnitt 17 erstreckt sich von dem Hauptabschnitt 22 zunächst horizontal nach vorne und ist dann in Form eines halben S um die Welle 2 nach unten gebogen. Die Welle 2 wird somit über etwa drei Viertel ihres Umfanges von dem gebogenen Frontabschnitt 17 des Spritzgussteils 8 umrahmt. Der Frontabschnitt 17 ist ausgebildet, um mit seiner Innenkante 19 das in 3 nicht gezeigte Rollo geeignet zu führen. An der Vorderseite des Frontabschnitts 17 ist eine Blende 18 angebracht, um den oberen Bereich des Kühlverkaufsmöbels zu verkleiden und sowohl die Welle 2 als auch den Antriebsmotor 4 zu verdecken, so dass sie von außerhalb des Kühlverkaufsmöbels nicht sichtbar und vor äußeren Einflüssen, wie z.B. Staub oder Spritzwasser, geschützt sind.
  • Innerhalb der Welle 2 sind drei Befestigungselemente 26 für das nicht gezeigte Rollo vorhanden. Die Welle 2 steht über die in der 3 nicht erkennbare erste Verzahnung 6a im Eingriff mit dem rechts von der Welle 2 drehbar in dem Spritzgussteil 8 gelagerten Zahnrad 6b. Dieses wiederum steht im Eingriff mit der in der zweiten Verzahnung 6c, die auf dem Antriebsschaft 5 des Motors 4 ausgebildet ist. Die zweite Verzahnung 6c ist in 3 nicht erkennbar, da sie von dem Motor 4 verdeckt wird. Der Motor 4 ist hinter dem Zahnrad 6b angeordnet und mit seiner vorderen Seite über Befestigungselemente 11 an dem Winkelelement 10 befestigt, das zwischen dem Motor 4 und der Welle 2 an dem Spritzgussteil 8 angebracht ist. Hinter dem Motor 4 sind die Öffnung 12 und drei Schraub- bzw. Dübellöcher 14 zu erkennen, wie sie bereits mit Bezug auf 1 beschrieben worden sind.
  • 4 zeigt das Spritzgussteil 8 von außen. Neben dem gebogenen Frontabschnitt 17 und dem Hauptabschnitt 22 des Spritzgussteils 8 ist eine Lagerhalterung 20 angeordnet. Die Lagerhalterung 20 hat eine längliche Form mit abgerundeten Ecken, die im Wesentlichen von vorne nach hinten verläuft und dabei leicht nach oben ansteigt. Die hintere Hälfte der Lagerhalterung 20 ist neben dem Hauptabschnitt 22 des Spritzgussteils 8 angeordnet, und die Lagerhalterung 20 ist vorne an dem Frontabschnitt 17 und hinten an dem Hauptabschnitt 22 befestigt. Die Lagerhalterung 20 weist von hinten nach vorne je ein Lager 28, 30, 32 für die Welle 2, für das Zahnrad 6b und für den Antriebsschaft 5 auf. Die drei Lager 28, 30, 32 sind in einer von hinten nach vorne leicht ansteigenden Reihe hintereinander angeordnet. In der Öffnung des ersten Lagers 28 ist die Welle 2 mit den Befestigungselemente 26 für das Rollo zu erkennen. In der Öffnung des zweiten Lagers 30 ist das Winkelelement 10 zu sehen, an dem der, nicht sichtbare, Motor 4 befestigt ist. Das, nicht sichtbare, Zahnrad 6b ist in dem Zwischenraum hinter der Lagerhalterung 20 und vor dem Winkelelement 10 angebracht.
  • Die in den Figuren gezeigte Struktur der Antriebsvorrichtung 1 und insbesondere des Spritzgussteils 8 ist nur beispielhaft und kann an die Bedürfnisse und die Form des jeweiligen Kühlverkaufsmöbels angepasst werden, ohne den Schutzbereich der folgenden Ansprüche zu verlassen.
  • 1
    Antriebsvorrichtung
    2
    Welle
    4
    Motor
    6a
    erste Verzahnung
    6b
    Zahnrad
    6c
    zweite Verzahnung
    8
    Spritzgussteil
    9
    Halterung
    10
    Winkelelement
    11
    Verbindungselement
    12
    Öffnung
    14
    Schraub- oder Dübelloch
    17
    Frontabschnitt des Spritzgussteils
    20
    Lagerhalterung
    22
    Hauptabschnitt des Spritzgussteils
    24
    hinterer Abschnitt des Spritzgussteils
    26
    Befestigungselement für Rollo
    28
    Lager für Welle
    30
    Lager für Zahnrad
    32
    Lager für Antriebsschaft

Claims (15)

  1. Kühlverkaufsmöbel, aufweisend eine Möbelkorpus, in dem ein Kühlverkaufsraum ausgebildet ist, wenigstens einen Rollo zum Verschließen des Kühlverkaufsraums, das um eine an der Oberseite des Kühlverkaufsraums angeordnete und horizontal ausgerichtete Welle (2) auf- und abrollbar ist, und wenigstens einen Motor (4), dessen Antriebsschaft (5) parallel zur Welle (2) ausgerichtet ist und im Betrieb die Welle (2) antreibt; wobei der Motor hinter der Welle (2) an dem Möbelkorpus befestigt ist.
  2. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 1, wobei der Antriebsschaft (5) und die Welle (2) jeweils wenigstens eine Verzahnung (6a, 6c) aufweisen.
  3. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 2, wobei zwischen den Verzahnungen (6a, 6c) des Antriebsschafts (5) und der Welle (2) wenigstens ein Zahnrad (6b) angeordnet ist.
  4. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Antriebsschaft (5) über wenigstens einen Riemen mit der Welle (2) verbunden ist.
  5. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 4, wobei der Riemen ein Zahnriemen ist.
  6. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 4, wobei der Riemen ein Keilriemen ist.
  7. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an dem Kühlverkaufsmöbel wenigstens ein Schalter vorgesehen ist, um den Motor (4) ein- oder auszuschalten und/oder um die Drehrichtung des Motors (4) zu wählen.
  8. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an dem Kühlverkaufsmöbel wenigstens ein Endschalter vorgesehen ist, um den Motor (4) in einer Endposition des Rollos auszuschalten.
  9. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Motor (4) mit einem Thermoschalter versehen ist, um den Motor (4) bei Überschreiten einer bestimmten Temperatur auszuschalten.
  10. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei an dem Kühlverkaufsmöbel wenigstens ein Steuervorrichtung mit einem Empfänger vorgesehen ist, um Steuersignale zu empfangen und den Motor (4) entsprechend zu steuern.
  11. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Antriebsschaft (5) und die Welle (2) auf der gleichen Höhe angeordnet sind.
  12. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Antriebsschaft (5) mit der Welle (2) wenigstens eines weiteren Rollos verbindbar ist.
  13. Kühlverkaufsmöbel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Motor (4) und das Rollo an einem Spritzgussteil (8) befestigt sind.
  14. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 13, wobei das Spritzgussteil (8) einstückig ausgebildet ist.
  15. Kühlverkaufsmöbel nach Anspruch 13 oder 14, wobei der Motor (4) über ein Winkelelement (10) an dem Spritzgussteil (8) befestigt ist.
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