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DE202007014303U1 - Flexibles Leitungselement für eine Abgasanlage - Google Patents

Flexibles Leitungselement für eine Abgasanlage Download PDF

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DE202007014303U1 DE202007014303U DE202007014303U DE202007014303U1 DE 202007014303 U1 DE202007014303 U1 DE 202007014303U1 DE 202007014303 U DE202007014303 U DE 202007014303U DE 202007014303 U DE202007014303 U DE 202007014303U DE 202007014303 U1 DE202007014303 U1 DE 202007014303U1
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Abstract

Flexibles Leitungselement (1), insbesondere für die Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor, mit einem insbesondere ringgewellten Balg (2) und mit einer den Balg (2) koaxial umgebenden Außenkomponente (3), wie einem Geflechtsschlauch, einem Gestrickemantel, Gestrickekissen oder dergleichen, welche im Bereich von Enden (4) des Leitungselements (1) durch Endhülsen (5) an dem Balg (2) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen (5) derart ausgebildet und derart relativ zu dem Balg (2) angeordnet sind, dass durch sie die Außenkomponente (3) im Bereich eines jeweils äußersten Wellenbergs (2a) des Balgs (2) an dem Balg (2) festgelegt ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein flexibles Leitungselement nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1, insbesondere für die Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor, mit einem insbesondere ringgewellten Balg und mit einer den Balg koaxial umgebenden Außenkomponente, wie einem Geflechtsschlauch, einem Gestrickemantel, Gestrickekissen oder dergleichen, welche im Bereich von Anschlussenden des Leitungselements durch Endhülsen an dem Balg festgelegt ist.
  • Derartige flexible Leitungselemente, die regelmäßig auch als Entkoppelelemente bezeichnet werden, sind aus dem Stand der Technik bekannt. Die Endhülsen sind dabei üblicherweise als hochgezogene Endhülsen ausgebildet und von der Außenkomponente beabstandet, so dass sie sich in radialer Richtung über diese hinaus erstrecken und somit als Korrosionsschutz oder Schutz vor Steinschlag und Aufsetzen fungieren.
  • Ein gattungsgemäßes flexibles Leitungselement ist beispielsweise aus der DE 20 2005 013 341 U1 bekannt, wobei jedoch als nachteilig anzusehen ist, dass unter Bewegung im Betrieb regelmäßig eine Verschiebung der Außenkomponente in Längsrichtung (axialer Richtung) in den freiliegenden Bereich vor bzw. hinter den Balgwellen auftritt, die gegebenenfalls mit einem Aufbauchen der Außenkomponente und entsprechend mit einem Abheben derselben von dem Balg verbunden ist. Letzterer Effekt bewirkt eine verminderte Reibung der Außenkomponente an den Balg und verschlechtert somit dessen Bedämpfungs- und Abstützungseigenschaften, was sich unter anderem nachteilig auf die Le bensdauer des Balgs bzw. des ganzen flexiblen Leitungselements auswirkt. Außerdem bildet sich in Folge der lokalen Umlenkung der Außenkomponente in Richtung der Endhülse im Bereich zwischen den Balgrandwellen und der Endhülse regelmäßig eine lokal lose Stelle der Außenkomponente aus, die bei der genannten Aufbauchung der Außenkomponente als eine Art Gelenk fungiert. Dies begünstigt das Abheben der Außenkomponente von dem Balg und führt regelmäßig zu Beschädigungen der Außenkomponente, die in der Praxis oft an ihrer steifsten Stelle bricht, die sich im Bereich ihrer Umlenkung über die Balgendwelle befindet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein flexibles Leitungselement der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, dass die Bedämpfungs- und Stützfunktion im Betrieb verbessert und zugleich die Standfestigkeit und Lebensdauer erhöht wird.
  • Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe mittels eines flexiblen Leitungselements mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Leitungselements sind Gegenstand von Unteransprüchen, deren Wortlaut hiermit durch ausdrückliche Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen wird, um unnötige Textwiederholungen zu vermeiden.
  • Erfindungsgemäß ist ein flexibles Leitungselement, insbesondere für die Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor, mit einem insbesondere ringgewellten Balg und mit einer den Balg koaxial umgebenden Außenkomponente, wie einem Geflechtsschlauch, einem Gestrickemantel, Gestrickekissen oder dergleichen, welche im Bereich von Anschlussenden des Leitungselements durch Endhülsen an dem Balg festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen derart ausgebildet und derart relativ zu dem Balg angeordnet sind, dass durch sie die Außenkomponente im Bereich eines jeweils äußersten Wellenbergs des Balgs an dem Balg festgelegt ist.
  • Ein wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht demnach darin, dass die Außenkomponente nicht einfach frei über die Endwellen des Balgs umgelenkt wird, sondern dass in diesem Bereich eine Festlegung oder Klemmung der Außenkomponente direkt an dem Balg mittels der Endhülsen vorgesehen ist, wodurch einerseits das Ausweichen der Außenkomponente in axialer Richtung in den Bereich seitlich vor bzw. hinter den Balgwellen vermieden und zugleich das Aufbauchen der Außenkomponente in radialer Richtung wirksam unterbunden wird. Die Folge ist eine verminderte Neigung zu Beschädigungen der Außenkomponente in dem weiter oben erwähnten Bereich sowie eine verbesserte Reibeinwirkung der Außenkomponente auf den Balg, was sich positiv auf die Funktionen des flexiblen Leitungselements auswirkt.
  • Es hat sich darüber hinaus gezeigt, dass auf diese Weise auch temperaturbedingte Verklemmungen (Wärmeversteifungen) der Außenkomponente wirksam gelöst werden, so dass die Außenkomponente insgesamt wieder ein höheres Maß an Verlustarbeit aufnehmen kann, was zu Bedämpfungs- und Abstützungszwecken erwünscht ist.
  • Die vorstehend aufgeführten Vorteile ergeben sich sämtlich durch die mit Blick auf den angeführten Stand der Technik neuartige Festlegung oder Abstützung der Außenkomponente im Bereich der jeweils äußersten Wellenberge des Balgs mittels der Endhülsen, das heißt von außen, direkt gegen die betreffenden Balgwellen.
  • Sich ergänzende oder alternative Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Leitungselements sehen vor, dass die Außenkomponente im Scheitelbereich des jeweils äußersten Wellenbergs und/oder im Bereich einer äußeren Flanke des jeweils äußersten Wellenbergs festgelegt ist.
  • Die Festlegung erfolgt dabei vorteilhafterweise kraftschlüssig durch Reibung ohne eine zusätzliche stoffschlüssige Verbindung (Schweißverbindung oder dergleichen).
  • Im Zuge einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Leitungselements kann vorgesehen sein, dass die Endhülsen den Balg insbesondere im Bereich des Randwellen teilweise übergreifen, wodurch eine zusätzliche Abstützung in Radialrichtung erreicht wird. Die Beweglichkeit des Balgs bzw. des flexiblen Leitungselements in Axialrichtung wird dadurch nicht beeinträchtigt. Eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere bei tragenden Anwendungen, beispielsweise bei relativ schweren Abgasanlagen sinnvoll eingesetzt werden.
  • Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Leitungselements kann dieses zusätzlich wenigstens eine Innenkomponente, wie ein Flammrohr oder eine Anordnung mehrerer Flammrohre und/oder einen Liner aufweisen, wobei die Innenkomponente koaxial zu dem Balg angeordnet ist.
  • Die Herstellung des erfindungsgemäßen flexiblen Leitungselements erfolgt vorteilhafterweise dergestalt, dass zunächst die Außenkomponente in gestrecktem Zustand auf den Balg montiert und anschließend auf Nennlänge gestaucht wird. Somit geschieht die Herstellung des erfindungsgemäßen Leitungselements vorteilhafterweise im Wesentlichen in derselben Weise wie nach dem Stand der Technik, das heißt bei herkömmlichen flexiblen Leitungselementen, so dass keinerlei Kostennachteile in Bezug auf den Fertigungsprozess entstehen.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es zeigt:
  • 1 eine teilweise Längsschnittsansicht einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungselements;
  • 2 eine teilweise Längsschnittsansicht einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungselements;
  • 3 eine teilweise Längsschnittsansicht einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungselements; und
  • 4 eine teilweise Längsschnittsansicht einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungselements.
  • 1 zeigt im Längsschnitt ein erfindungsgemäßes flexibles Leitungselement oder Entkoppelelement 1, das zur Vereinfachung der Darstellung nur teilweise dargestellt ist.
  • Dabei bezeichnet in den 1 bis 4 das Bezugszeichen L die Längsachse des erfindungsgemäßen Leitungselements 1, bezüglich der das Leitungselement 1 symmetrisch aufgebaut ist.
  • Das flexible Leitungselement 1 ist insbesondere für die Verwendung in einer Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor vorgesehen und dient entsprechend zum Leiten heißer Abgase eines Verbrennungsprozesses. Es umfasst ein flexibles Leitungsteil 2, das vorliegend als ringgewellter Metallbalg ausgebildet ist. Der Balg 2 ist koaxial von einer Außenkomponente 3 umgeben, die beispielsweise als Gestrickemantel, Geflechtsschlauch oder als eine Anordnung einer Anzahl von Gestrickekissen gebildet ist. Die Außenkomponente 3 dient dabei zum Bedämpfen des Balgs 2 und zu dessen Abstützung gegenüber Längsbewegungen (Stauch- und Dehnbewegungen). Die Außenkomponente 3 ist im Bereich von Anschlussenden 4 des Leitungselements 1 durch Endhülsen 5 an dem Balg 2 festgelegt.
  • Gemäß der Darstellung in 1 ist das gezeigte Anschlussende 4 des Leitungselements 1 als zylindrisches Anschlussende zum Verbinden mit (nicht gezeigten) weiteren Teilen der Abgasanlage ausgebildet. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass zur weiteren Vereinfachung der Darstellung in den 1 bis 4 jeweils nur ein Ende 4 des erfindungsgemäßen Leitungselements 1 gezeigt ist; das jeweils nicht gezeigte, gegenüberliegende Anschlussende des Leitungselements 1 ist vorzugsweise entsprechend ausgebildet.
  • Innerhalb des Balgs 2 ist bei dem Leitungselement 1 gemäß 1 eine Innenkomponente 6 in Form eines Liners, Innengeflechts oder Wickelschlauchs (Agraffschlauch) angeordnet, die analog zu der Außenkomponente 3 ebenfalls koaxial zu dem Balg 2 angeordnet ist. Wie dem Fachmann bekannt ist, sorgt die Innenkomponente 6 für die Ausbildung eines definierten Strömungsverhaltens innerhalb des flexiblen Leitungselements 1.
  • Im Rahmen einer Besonderheit der vorliegenden Erfindung sind nun die Endhülsen 5 des flexiblen Leitungselements 1 derart ausgebildet und entsprechend relativ zu dem Balg 2 angeordnet, dass es zu einer Klemmung der Außenkomponente 3 im Bereich einer Randwelle 2a des Balgs 2 kommt. Gemäß der Aus gestaltung in 1 erfolgt die genannte Klemmung in einem Bereich, der mit dem Bezugszeichen K bezeichnet ist und in etwa dem Scheitelbereich des Wellenbergs 2a entspricht. Durch die Klemmung wird die Außenkomponente 3 somit im Bereich des äußersten Wellenbergs 2a des Balgs 2 an dem Balg 2 festgelegt. An seinem (nicht gezeigten) zweiten Ende ist das Leitungselement 1 entsprechend ausgebildet, so dass die Außenkrempe 3 im Bereich eines jeweils äußersten Wellenbergs des Balgs 2 an diesem festgelegt ist.
  • Gemäß der Darstellung in 1 ist die Endhülse 5 zum Erreichen der vorstehend beschriebenen Klemmwirkung an der Stelle K im Querschnitt im Wesentlichen konus- oder trichterförmig ausgebildet. Demgemäß weist die Endhülse in 1 in einem endständigen Bereich 5.1 im Bereich des zylindrischen Anschlussendes 4 zunächst ebenfalls eine zylindrische Ausgestaltung koaxial zu dem Balg 2 auf, wohingegen sie in einem dem Ende 4 abgewandten zweiten Bereich 5.2 zusätzlich eine radiale Verlaufskomponente aufweist und sich somit unter einem endlichen Winkel α schräg zur Längsachse L des Leitungselements 1 erstreckt. Der Winkel α kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung grundsätzlich jeden Wert 0° < α ≤ 90° annehmen. Vorzugsweise gilt jedoch 30° ≤ α ≤ 60°. Die Endhülse 5 braucht im Übergang der Bereiche 5.1, 5.2 keine abrupte Abwinkelung zu zeigen, wie in 1 dargestellt, sondern kann dort alternativ auch einen allmählichen Übergang von dem endständigen Bereich 5.1 in den weiteren Bereich 5.2 aufweisen.
  • In ihrem weiteren Verlauf koaxial zum Balg 2 liegt die Außenkomponente 3 insbesondere zum Bedämpfen des Balgs 2 außen an dessen weiteren Wellen (Wellenbergen) 2b an, von denen in 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eine explizit dargestellt ist.
  • Zur Herstellung der Ausgestaltung des Leitungsteils 1 gemäß 1 (wie auch zur Darstellung der noch zu beschreibenden weiteren Ausgestaltungen gemäß den 2 bis 4) wird die Außenkomponente 3 in gestrecktem Zustand auf dem Balg 2 angeordnet und mittels der Endhülse 5 kraft- oder stoffschlüssig montiert. Anschließend wird auf die Nennlänge gestaucht.
  • Durch das vorstehend beschriebene Klemmen der Außenkomponente 3 im Bereich K auf der Endwelle 2a des Balgs 2 ist ein flexibles Leitungselement 1 geschaffen, bei dem im Gegensatz zu vorbekannten Leitungselementen gleicher Art in einem Bereich G am Fuße der Endwelle 2a kein „Gelenk" in der Außenkomponente 3 existiert. Ohne das im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgeschlagene Klemmen im Bereich K existiert nämlich bei G eine besonders weiche oder lose Stelle in der Außenkomponente 3, was bei Druckeinwirkung in Längsrichtung auf das flexible Leitungselement 1 zu einem Abheben der Außenkomponenten 3 von den Balgwellen (2a, 2b, ...) führt, so dass der Bedämpfungs- und Längsstabilisierungseffekt weitgehend entfällt. Ein derartiges Abheben der Außenkomponente 3 vom Balg 2 hat weiterhin in der Vergangenheit regelmäßig zu Brüchen der Außenkomponente 3 im Bereich ihrer steifsten Ausbildung geführt, der gemäß der Ausgestaltung in 1 gerade mit dem Klemmbereich K zusammenfällt. Somit wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch dieser Nachteil vorbekannter gattungsgemäßer Leitungselemente vermieden. Die innerhalb der Außenkomponente 3 gewünschtermaßen auftretende Reibungs- und Verlustarbeit erfolgt somit nicht an den genannten Schwachstellen am Anfang und am Ende des Leitungsteils 1, sondern im Wesentlichen im zylindrischen Bereich entlang der Balgwellen 2a, 2b, ... wodurch weiterhin der Verschleiß auf den ganzen Umfang des Leitungselements 1, insbesondere der Außenkomponente 3 verteilt wird. Außerdem ist es auf diese Weise möglich, regelmäßig aufgrund von Wärmeversteifung auftretende Verklemmungen der Außenkomponente 3 zu lösen, so dass diese in vorteilhafter Weise wieder zusätzliche Verlustarbeit übernehmen kann.
  • Die 2 bis 4 zeigen weitere Ausgestaltungen des flexiblen Leitungsteils gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei jeweils nur auf die Besonderheiten der einzelnen Ausgestaltungen, das heißt auf die maßgeblichen Unterschiede zu der Ausgestaltung gemäß 1 nachfolgend näher eingegangen wird.
  • 2 zeigt eine Ausgestaltung des flexiblen Leitungselements 1 gemäß der vorliegenden Erfindung, bei welcher die Endhülse 5 die End- oder Randwelle 2a des Balgs 2 mit ihrem koaxialen inneren Endabschnitt 5.3 bereichsweise übergreift. Dies bewirkt eine zusätzliche Abstützung des Balgs 2 in Radialrichtung, was insbesondere bei tragenden Anwendungen (z. B. Abgasanlagen mit einem Gewicht von beispielsweise 10 kg) vorteilhaft ist. Zwar sind bei einer derartigen Ausgestaltung aufgrund des Übergreifens im Bereich 5.3 nur eine geringere Anzahl von Balgwellen lateral beweglich, für eine Axialbewegung des Balgs stehen jedoch weiterhin alle Balgwellen zur Verfügung.
  • Abweichend von der Ausgestaltung in 1 ist die Innenkomponente 6' bei der Ausgestaltung gemäß 2 nicht als Liner sondern in Form eines (kurzen) Flammrohres ausgebildet, das vorliegend etwa im Bereich der zweiten Balgwelle 2b endet. Wie der Fachmann jedoch erkennt, ist die Erfindung nicht auf die konkret dargestellten Ausgestaltungen der Innenkomponente 6, 6' beschränkt. Insbesondere kann also auch das Flammrohr 6' gemäß 2 bei einem flexiblen Leitungsteil 1 gemäß 1 eingesetzt werden, und umgekehrt. Dies gilt ebenso für die Ausgestaltungen gemäß den 3 und 4.
  • 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Leitungselements 1. Hier beträgt der Winkel α zwischen den Bereichen 5.1, 5.2 der Endhülse 5 (vgl. 1) speziell 90°, so dass die Außenkomponente 3 im Bereich der äußeren Flanke 2c der Randwelle 2a festgelegt ist. Die Klemmung der Außenkomponente 3 am Balg 2 erfolgt somit bei der Ausgestaltung gemäß 3 in einem ausgedehnteren vertikalen Bereich K' durch Andrücken an die Flanke 2c der Randwelle 2a. Ansonsten entspricht die Ausgestaltung gemäß 3 im Wesentlichen derjenigen in 1.
  • Bei dem flexiblen Leitungselement 1 gemäß 3 ist die Innenkomponente 6 wiederum als Liner ausgebildet, wie weiter oben anhand der 1 beschrieben.
  • 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung des flexiblen Leitungselements 1, bei der die rechtwinklige (α = 90°) Endhülse 5 gemäß 3 einen weiteren, balgübergreifenden Bereich 5.3 gemäß 2 aufweist. Dies führt neben einer verstärkten Klemmung der Außenkomponente 3 wiederum zu einer zusätzlichen Radialabstützung des Balgs 2, wie weiter oben anhand der 2 beschrieben.
  • Weiterhin ist die Innenkomponente 6' bei der Ausgestaltung gemäß 4 wiederum als (kurzes) Flammrohr ausgebildet, wie ebenfalls weiter oben anhand der 2 beschrieben.
  • Durch die vorstehend beschriebenen Endhülsen 5 ist gewährleistet, dass die Außenkomponente 3 des flexiblen Leitungsteils 1 jeweils im Bereich der äußeren Balgwellen 2a kraftschlüssig durch Reibung an dem Balg 2 festgelegt ist, wodurch sich die weiter oben beschriebenen Vorteile im Betrieb des erfindungsgemäßen Leitungselements 1 ergeben.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die 1 bis 4 konkret dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere ist es dem Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, dass das flexible Leitungselement 1 eine Innenkomponente 6, 6' aufweist. Alternativ sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch Ausgestaltungen des flexiblen Leitungselements möglich, bei denen auf das Vorsehen der Innenkomponente 6, 6' verzichtet wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202005013341 U1 [0003]

Claims (9)

  1. Flexibles Leitungselement (1), insbesondere für die Abgasanlage eines Kraftfahrzeugs mit Verbrennungsmotor, mit einem insbesondere ringgewellten Balg (2) und mit einer den Balg (2) koaxial umgebenden Außenkomponente (3), wie einem Geflechtsschlauch, einem Gestrickemantel, Gestrickekissen oder dergleichen, welche im Bereich von Enden (4) des Leitungselements (1) durch Endhülsen (5) an dem Balg (2) festgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen (5) derart ausgebildet und derart relativ zu dem Balg (2) angeordnet sind, dass durch sie die Außenkomponente (3) im Bereich eines jeweils äußersten Wellenbergs (2a) des Balgs (2) an dem Balg (2) festgelegt ist.
  2. Leitungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkomponente (3) im Scheitelbereich (K) des jeweils äußersten Wellenbergs (2a) festgelegt ist.
  3. Leitungselement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenkomponente (3) im Bereich (K') einer äußeren Flanke (2c) des jeweils äußersten Wellenbergs (2a) festgelegt ist.
  4. Leitungselement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen (5) als im Querschnitt L-förmig oder konisch ausgebildete, vorzugsweise einstückige Ringteile ausgebildet sind.
  5. Leitungselement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegen der Außenkomponente (3) im Bereich des jeweils äußersten Wellenbergs (2a) kraftschlüssig durch Reibung erfolgt.
  6. Leitungselement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen (5) den Balg (2), insbesondere dessen Randwellen (2a), bereichsweise übergreifen (5.3).
  7. Leitungselement (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endhülsen (5) im Querschnitt S-förmig ausgebildet sind.
  8. Leitungselement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch wenigstens eine Innenkomponente (6, 6'), wie ein Flammrohr und/oder einen Liner und/oder ein Innengeflecht, die koaxial zu dem Balg (2) angeordnet ist.
  9. Leitungselement (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungselement (1) durch Montieren der Außenkomponente (3) in gestrecktem Zustand auf dem Balg (2) und anschließendes Stauchen auf Nennlänge hergestellt ist.
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