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DE202007003412U1 - Armband - Google Patents

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DE202007003412U1
DE202007003412U1 DE200720003412 DE202007003412U DE202007003412U1 DE 202007003412 U1 DE202007003412 U1 DE 202007003412U1 DE 200720003412 DE200720003412 DE 200720003412 DE 202007003412 U DE202007003412 U DE 202007003412U DE 202007003412 U1 DE202007003412 U1 DE 202007003412U1
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DE200720003412
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GRAF UHRARMBAENDER GmbH
Graf Uhrarmbander GmbH
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GRAF UHRARMBAENDER GmbH
Graf Uhrarmbander GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/14Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps characterised by the way of fastening to a wrist-watch or the like

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  • Electric Clocks (AREA)

Abstract

Armband, mit zwei mindestens teilweise flexiblen Armbandteilen (1, 2), in denen jeweils eine quer verlaufende Öse (8) ausgebildet ist, die von je einem Federstift (4) durchsetzt werden kann, der jeweils in zwei gegenüberliegenden Lagerarmen (5) eines Gehäuses (4) für eine Armbanduhr o. dgl. befestigt ist, wobei das an das Gehäuse (4) angrenzende Ende eines Armbandteils (1, 2) komplementär zu dem Gehäuse (4) geformt ist und eine Einlage (9) aus steifem Material aufweist, die die Formsteifigkeit des komplementären Endes sicherstellt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (9) deutlich schmäler als die entsprechende Breite des Armbandteils (1, 2) ausgebildet ist, so dass das flexible Armbandteil (1, 2) gegen die Einlage (9) zusammengedrückt werden kann, um Zugang zu den Spitzen der Federstifte (3) zu gewähren.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Armband, mit zwei mindestens teilweise flexiblen Armbandteilen, in denen jeweils eine quer verlaufende Öse ausgebildet ist, die von je einem Federstift durchsetzt werden kann, der jeweils in zwei gegenüberliegenden Lagerarmen eines Gehäuses für eine Armbanduhr o. dgl. befestigt ist, wobei das an das Gehäuse angrenzende Ende eines Armbandteils komplementär zu dem Gehäuse geformt ist und eine Einlage aus steifem Material aufweist, die die Formsteifigkeit des komplementären Endes sicherstellt. Ein solches Armband ist besonders für eine Armbanduhr eingerichtet.
  • Bei manchen modernen Armbanduhren trachtet man danach, dass man das Uhrenarmband ohne Unstetigkeitsstelle in das Uhrengehäuse übergehen lässt. Soweit Gehäuse und Armband aus Kunststoff bestehen, ist der stetige Übergang leicht herzustellen, indem man Gehäuse und Armbandteile einstückig ausbildet. Dies ist aber nur bei billigeren Uhren sinnvoll; bei Qualitäts- oder gar Luxusuhren sind deren Werke so ausgebildet, dass sie ohne weiteres mehrere Armbänder überleben, und sie haben unter Umständen eine Lebenserwartung von einigen Jahrzehnten im Dauerbetrieb ohne Reparatur oder Überholung.
  • Für solche Uhren werden entsprechend luxuriöse Armbänder aus hochwertigem Leder oder aus Edelmetallen geschaffen, die getrennt vom Gehäuse ausgebildet sind, aber dennoch nach der Anbringung keine Unstetigkeitsstelle aufweisen dürfen. Ein solches Uhrenarmband wurde in der DE 195 13 647 A1 vorgeschlagen und in den 12 bis 14 dargestellt. Es weist nahe den Anschlussstellen am Gehäuse ein verhältnismäßig hartes, keilförmiges Teil auf, das im Deckmaterial (das zum Beispiel wertvolles Krokoleder sein kann) eine Einlage bildet und an das Gehäuse so angepasst ist, dass es mit dem Deckmaterial fest am Gehäuse anliegt und dessen Flanken sowie an der Ober- und Unterseite angeordnete Fasen bzw. Abschrägungen überdeckt. Eine Querbohrung, die sogenannte Öse, erstreckt sich ebenfalls durch die Einlage und nimmt den bei Armbanduhren üblichen Teleskop-Federstift auf, der seinerseits beiderseits des Armbandteils in Sackbohrungen aufgenommen ist, die in Fortsätzen des Gehäuses ausgebildet sind.
  • Es ist ein weiteres Uhrenarmband bekannt geworden, das am Ende eines jeden Armbandteils einen überstehenden Steg aufweist, der in eine Nut zwischen Uhrengehäuse und Uhrenboden eingreift und so das gehäuseseitige Ende des Armbandteils auf das Gehäuse ausrichtet, ohne dass zu diesem Zweck Flanken notwendig sind, die das Gehäuse über- und untergreifen.
  • Es hat sich nun herausgestellt, dass das Einsetzen des Federstifts bei dem oben genannten, bekannten Gehäuse äußerst schwierig ist, da der Federstift einerseits das Deckmaterial an der Stirnseite der Einlage fest gegen das Gehäuse drücken muss, er andererseits mit Spiel in der Öse aufgenommen ist, so dass er nur dann von selbst in die Sackbohrungen springen kann, wenn er sehr kräftig in Richtung des Gehäuses gedrückt wird. Zwar ist an der Unterseite der Öse die Einlage beiderseits ausgenommen, so dass die Spitzen des Stiftes jeweils von unten her zugänglich sind, aber diese Ausnehmungen müssen sehr klein sein, um dem Käufer der Uhr nicht unangenehm aufzufallen, so dass kaum Platz für ein geeignetes Werkzeug geboten wird.
  • Noch schwieriger ist das Ausbauen eines Armbandteils, da die federnden Spitzen des Federstiftes hierzu in den Schaft des Federstiftes hineingedrückt werden müssen. Dies muss gleichzeitig bei den beiden Spitzen erfolgen, und überdies ist in der Regel das Armband besonders an den Stellen verschmutzt, die nicht zum Reinigen zugänglich sind. Die Einlage, die in das gehäuseseitige Ende des Armbandteils eingesetzt ist, füllt den gesamten Raum zwischen den beiden Lagerarmen aus und ist so steif, dass sie in der Regel unzerstörbar ist, wenn man nicht eine Beschädigung der Lagerarme riskieren will. So ist der Ausbau des Uhrenarmbandes eine Aktion, die gut und gerne eine halbe Stunde in Anspruch nimmt und daher ungern erledigt wird, da der Ausbau des alten und das Einpassen des neuen Armbandes zu den Serviceleistungen eines Uhrmachers gehört und daher nicht gesondert berechnet wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, diesem Missstand mindestens teilweise abzuhelfen und ein Uhrenarmband zu schaffen, das zwar immer einen stetiger Übergang zwischen Gehäuse und dem oder den Armbandteil(en) mit bleibendem Übergangswinkel herzustellen imstande ist, die Montage und Demontage der Armbandteile aber stark vereinfacht ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Einlage deutlich schmäler als die entsprechende Breite des Armbandteils ausgebildet ist, so dass das flexible Armbandteil gegen die Einlage zusammengedrückt werden kann, um Zugang zu den Spitzen der Federstifte zu gewähren.
  • Bisher war man davon ausgegangen, dass die Einlage die volle Breite des Armbandteils einnehmen muss, um Absätze, Knickstellen oder dergl. am seitlichen Rand der Einlage zu vermeiden. Nun hat sich aber gezeigt, dass das gehäuseseitige Ende des Armbandteils durch die Lagerarme so geschützt wird, dass sich keine Knickstellen ausbilden können. Das ist besonders dann der Fall, wenn Stege, Stifte oder Vorsprünge an der Stirnseite der Einlage ausgebildet sind, die in komplementäre Ausbildungen im Uhrengehäuse eingreifen, denn diese fixieren die Einlage sowohl nach der Winkellage zum Gehäuse als auch nach der Lage, in Querrichtung des Gehäuses gesehen. Es verbleiben nur noch Querkräfte, die auf das Armbandteil einwirken, die imstande sein könnten, Knickstellen in der Deckschicht auszubilden. Es hat sich aber gezeigt, dass die Sichtfläche der Deckschicht völlig unverändert bleibt, auch wenn man Querkräfte auf das Armbandteil aufbringt. Vermutlich nehmen die Lagerarme die Querkräfte auf, so dass sie gar nicht bis zur Einlage weitergeleitet werden.
  • So schafft die Erfindung die Möglichkeit, dass die gehäuseseitigen Enden mit einer Flachzange o. dgl. ausreichend zusammengedrückt werden können, obwohl an dieser Stelle eine steife Einlage im Armbandteil sitzt, so dass die federnden Enden der Federstifte in üblicher Weise ergriffen und eingedrückt werden können. Der Arbeitsaufwand zum Einbau und besonders zum Ausbau eines Armbandes ist somit nicht größer als für ein übliches Uhrenarmband.
  • Grundsätzlich kann die Einlage in beliebiger Lage zwischen den beiden Lagerarmen im Armbandteil angeordnet sein. Es ist jedoch bevorzugt, dass die Einlage mittig im Armbandteil angeordnet ist, wobei dann, wenn Stege und Nuten o. dgl. zwischen Einlage und Gehäuse vorgesehen sind, die Einlage in ihrer Mittellage noch fixiert werden kann. So kann das Deckmaterial geschont werden, wenn es auf der Seite, von der es weggeschoben wird, unbeeinflusst bleibt.
  • Wie schon beim eingangs genannten Stand der Technik beschrieben, ist es vorteilhaft, dass die quer verlaufende Öse in der Einlage ausgebildet ist; dann wird in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung zwischen jeder Mündung einer Öse und dem angrenzenden Längsende eines im Armbandteil angeordneten, federnden Füllmaterialkörpers, in den die Einlage eingeformt ist, eine nach unten und zum Längsende hin offene Aussparung angeordnet, die zur Einführung eines Werkzeugs dient. Somit kann das Werkzeug dazu verwendet werden, um das Armbandteil bis zur Einlage hin zusammenzudrücken. Mit einem anderen Werkzeug kann dann die Federspitze gefasst und manipuliert werden, um das Armbandteil ein- und auszubauen.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass im vom Gehäuse abgewandten Ende der Einlage eine Ausnehmung angeordnet ist. In diese Ausnehmung kann Füllmaterial des Füllmaterialkörpers, das die Dicke des Armbands bestimmt, so eindringen, dass das Füllmaterial die Einlage hält, wenn auf diese ein Zug in Richtung auf das Gehäuse ausgeübt wird, ohne das Deckmaterial, das am gehäuseseitigen Ende des Armbandteils zudem noch geschwächt ist, zu belasten. Wenn man zum Beispiel mit dem Armband der Uhr an einem Vorsprung hängen bleibt, nehmen Einlage und Füllmaterial die Kraft auf, ohne das Deckmaterial übermäßig zu belasten. Unabhängig davon kann die Ausnehmung aber auch eine Fabrikmarke oder ein Schmuckelement aufnehmen. So verfolgt die Ausnehmung im Effekt zweierlei unterschiedliche Zwecke.
  • Es kann am komplementären, also gehäuseseitigen Ende des Armbands, ein überstehender Steg vorgesehen sein, dessen freie Enden abgeschrägt sind. So dass er in eine nur schmal bemessene Nut im Gehäuse leichter eingeführt werden kann. Dieser Steg zentriert die Einlage, wenn sie durch die Herstellungsarbeiten des Armbandteils, besonders das Vernähen, seitlich verschoben worden sein sollte.
  • Nut und Vorsprung oder Steg bedeuten im übrigen, dass die Breite der Nut und des Steges geringer als ihre Länge ist, in Querrichtung des Armbandteiles gesehen, wobei der Steg, ggf. auch die Nut, auch Unterbrechungen aufweisen können, so dass zwei mit Abstand nebeneinander liegende Stifte, die in je eine Bohrung eingreifen, ebenfalls einen Vorsprung bzw. Steg und eine Nut bilden.
  • Somit kann der Vorsprung einfach die Form zweier Stifte haben, die in zwei Bohrungen des Gehäuses eingreifen. Am besten hat es sich doch erwiesen, das das Ende des Armbandteils einen vorspringenden, zum Gehäuse parallelen Steg aufweist, dessen Länge etwa die Hälfte der Breite des entsprechenden Endes des Armbandteils oder weniger beträgt und der an der Einlage, zum Gehäuse hin vorspringend, ausgebildet ist. Da die Einlage schmäler ist als das Armbandteil, stimmt die Breite der Einlage im wesentlichen mit der des Steges überein. So ist ein genügend breiter Steg geschaffen, um einen Guten Sitz des Armbandteils zu gewährleisten, das aber dennoch im Bereich des Öse so weit zusammendrückbar ist, dass ein Federstift zur Montage oder Demontage des Armbandteils mühelos eingesetzt oder gelöst werden kann.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung liegt darin, dass Nut, Steg und Öse auf der im wesentlichen gleichen Höhe liegen. So ist gewährleistet, dass das gesamte, an das Gehäuse anliegende Ende des Armbandteils im wesentlichen gleich belastet wird, ob die Uhr nun getragen wird oder nicht, so dass sich im Laufe der Zeit nicht etwa Fugen bilden können, die von ungleichmäßiger Belastung herrühren.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen beschrieben.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels noch näher erläutert, aber nicht eingeschränkt, das in der Zeichnung gezeigt ist. In dieser zeigen:
  • 1 die Draufsicht auf eine Armbanduhr mit (gekürzten) erfindungsgemäßen Armbandteilen;
  • 2 die Draufsicht auf den vergrößerten Ausschnitt B der 1;
  • 3 den Mittel-Längsschnitt durch ein Armbandteil längs Linie A-A der 1;
  • 4 die Ansicht der Armbanduhr mit den (gekürzten) Armbandteilen von unten her;
  • 5 die Ansicht eines ausgebauten Füllmaterialkörpers von unten her;
  • 6 die Seitenansicht des Füllmaterialkörpers der 5;
  • 7 die Draufsicht auf den Füllmaterialkörper der 5 und 6; und
  • 8 den Mittel-Längsschnitt durch den Füllmaterialkörper der 5 bis 7 längs Linie A-A in 7.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Armbanduhr, mit zwei Armbandteilen 1, 2, die an ein Uhrgehäuse 4 angesetzt sind. Hierbei sind am Uhrgehäuse 4 beiderseits jeweils zwei Lagerarme 5 angebracht, zwischen denen die Armbandteile 1, 2 einlaufen und gehalten sind. Hierzu sind in quer verlaufenden Durchgangsbohrungen, sogenannten Ösen 8, die in jedem der Armbandteil 1, 2 ausgebildet sind, Teleskop-Federstifte 3 eingesetzt, deren Enden in Sackbohrungen in den einander zugewandten Seiten der Lagerarme 5 gelagert sind. Die Ösen sind in einer Einlage 9 aus Metall oder steifem Kunststoff ausgebildet, wovon jeweils eine dieser in das dem Gehäuse 4 zugewandte Ende eines jeden Armbandteils 1, 2 eingebettet ist. Die Einlage 9 ist am Ende eines Füllmaterialkörpers 10 ausgebildet, der sich wie eine Zunge von der Einlage weg gegen das andere Ende des Armbandteils 1, 2 erstreckt und sich hierbei verjüngt, wodurch eine gute Biegsamkeit des fertigen Uhrarmbandes erreicht wird. Der Füllmaterialkörper 10 ist mit einer Lederschicht 12 überzogen, die jeweils auch die Unterseite des Armbandteils 1, 2 bedeckt, um den Eindruck zu erwecken, es sein nur wertvolles Leder zur Herstellung des Uhrenbarmbandes verwendet worden. Die beiden Lederschichten 12 oder die obere Lederschicht 12 und die aus hautfreundlichem Material gebildete Unterschicht sind am Rand miteinander vernäht, wobei die Naht sich auch durch das nachgiebig federnde Füllmaterial des Füllmaterialkörpers 10 erstreckt.
  • Die Einlage 9 ist wesentlich schmäler als die Breite des Uhrenarmbands an der entsprechenden Stelle, so dass ein beträchtlicher Teil des Füllmaterialkörpers 10 sich seitlich über die Einlage 9 hinaus erstreckt. In diesem Bereich, an die Ösen 8 angrenzend, sind Ausnehmungen 13 ausgebildet, die mit reichlichem Spiel die Enden des Federstiftes 3 aufnehmen. Beim Ein- oder Ausbau des Uhrenarmbandes kann dieser seitliche Bereich des Füllmaterialkörpers zusammengedrückt werden, um seitlich die teleskopartig zurückfedernde Spitze des Federstifts 3 zurückdrücken zu können. Die Aussparung 11 mündet nach der Seite, aber auch nach unten und liegt offen, um einem Werkzeug Zugang zu gewähren. Die nach unten gewandte Öffnung kann durch Deckmaterial 12 abgedeckt werden, um unsichtbar zu sein, wenn der Einbau des Armbandteils 1, 2 auch ohne Werkzeug oder mit einem sehr schmalen Werkzeug möglich ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit durch das Deckmaterial 12 hindurch – ohne dieses zu beschädigen – den seitlichen Bereich des hochflexiblen Füllmaterials des Füllmaterialkörpers 10 bei der Montage der Uhrarmbänder 1, 2 zusammenzudrücken. Oder der Zugang zur Aussparung 11 kann durch ein Einreißen der Schicht 12 aus Deckmaterial geöffnet werden, beispielsweise wenn das Armbandteil 1, 2 ausgebaut wird.
  • Die Kante 6 der Einlage 9, die dem Gehäuse 4 zugewandt ist, zusammen mit der Kante der Einlage 9, ist zum Umriss des Gehäuses 4 komplementär ausgebildet, so dass sie genau am Gehäuse 4 anliegt. Vorausgesetzt, die Toleranzen sind niedrig genug, kann der Federstift 3 beim Andrücken des Armbandteils 1, 2 mit seiner Einlage 9 gegen das Uhrengehäuse 4 in seine Rastlöcher einspringen. Beim Ein- und Ausbauen des Armbandteils 1, 2 müssen aber, damit die Spitzen des Federstifts 3 zurückgedrückt werden können, auf jeden Fall die Ränder des Armbandteils 1, 2 zurückgeschoben werden und mit einem Werkzeug das flexible Material der Armbandteile 1, 2 im Bereich der Aussparungen 11 zusammengedrückt werden.
  • An dem vom Gehäuse 4 abgewandten Ende hat die Einlage 9 bevorzugt eine Ausnehmung 13, die mit Füllmaterial gefüllt werden kann, um einen festen Anschluss an den Füllmaterialkörper herzustellen. Hier kann auch ein Schmuck- oder Markenelement eingefügt werden, oder etwa eine kleine Quarzuhr, die dann, wenn die im Gehäuse 4 montierte Uhr für die Navigation oder den Aufenthalt in verschiedenen Zeitzonen eingerichtet ist, die Normalzeit (Greenwich-Zeit) oder die Heimatzeit bzw. die Zeit einer beliebigen, nicht mit der Anzeige der Uhr übereinstimmenden Zeitzone anzeigt.
  • Zusätzlich zur Ausnehmung 13 oder anstatt derselben können auch nutförmige Ausnehmungen 13a vorgesehen sein, die zum besseren Halt der Einlage 9 im flexiblen Material des Füllmaterialkörpers 10 mit dem Füllmaterial gefüllt wird.
  • Wie in 6 und 7 zu sehen, ist die Fläche, mit der das Armbandteil 1, 2 an das Gehäuse 4 anstößt, nicht nur (in der Gehäuseebene) komplementär zum diesem ausgebildet, sondern (senkrecht zur Gehäuseebene) so geneigt, dass das obere Ende über das untere übersteht, so dass man beim Blick auf die Uhr keine Fuge sehen kenn. Auf Höhe des Gehäusebodens sind die Nuten 15 des Gehäuses, der Vorsprung oder Steg 14 eines jeden Armbandteils 1, 2 und die beiden Federstifte 3 im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Sollte das Armband recht stramm um das Handgelenk getragen werden, so dass etwa Kräfte auftreten, die die Einlage 9 ein wenig von der dazu komplementären Gehäusewand trennen, dann ist der etwa auftretende, allenfalls kleine Spalt von oben her nicht sichtbar, da die Einlage nach oben den Spalt überdeckt. Von oben her ist nur das Deckmaterial sichtbar, da die Einlage einen Teil des Gehäuses überdeckt.
  • Der Steg 14, der in die Nut 15 des Gehäuses 4 eingreift, braucht deshalb dort nicht in einer engen Übergangspassung eingreifen, sondern kann durchaus mit einer Spielpassung ausgebildet sein, was die Kosten des Armbandes (und des Gehäuses) nicht unwesentlich senkt.
  • Im übrigen sind die Zeichnungen so detailliert ausgeführt, dass sie auch ohne nähere Ausführung bereits die Erfindung dem Fachmann ausreichend beschreiben könnten.
  • 1, 2
    Armbandteile
    3
    Federstift
    4
    Gehäuse
    5
    Lagerarme
    6
    Kante
    8
    Ösen
    9
    Einlage
    10
    Füllmaterialkörper
    11
    Aussparungen im Füllmaterialkörper
    12
    Deckschicht, Lederschicht
    13
    Ausnehmung in der Einlage 9
    13a
    nutförmige Ausnehmungen
    14
    Steg in der Einlage 9
    15
    Nut im Gehäuse 4

Claims (10)

  1. Armband, mit zwei mindestens teilweise flexiblen Armbandteilen (1, 2), in denen jeweils eine quer verlaufende Öse (8) ausgebildet ist, die von je einem Federstift (4) durchsetzt werden kann, der jeweils in zwei gegenüberliegenden Lagerarmen (5) eines Gehäuses (4) für eine Armbanduhr o. dgl. befestigt ist, wobei das an das Gehäuse (4) angrenzende Ende eines Armbandteils (1, 2) komplementär zu dem Gehäuse (4) geformt ist und eine Einlage (9) aus steifem Material aufweist, die die Formsteifigkeit des komplementären Endes sicherstellt, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (9) deutlich schmäler als die entsprechende Breite des Armbandteils (1, 2) ausgebildet ist, so dass das flexible Armbandteil (1, 2) gegen die Einlage (9) zusammengedrückt werden kann, um Zugang zu den Spitzen der Federstifte (3) zu gewähren.
  2. Armband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (9) mittig im Armbandteil (1, 2) angeordnet ist.
  3. Armband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (9) am gehäuseseitigen Ende eines Füllmaterialkörpers (10) ausgebildet, der sich jeweils wie eine Zunge von der Einlage (9) weg gegen das andere Ende des Armbandteils (1, 2) erstreckt und vom Deckmaterial (12) des Armbandteils (1, 2) überdeckt ist.
  4. Armband nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (9) mittig zwischen den Längsenden des Füllmaterialkörpers (10) angeordnet ist.
  5. Armband nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllmaterialkörper (10) aus federfähigem Material besteht.
  6. Armband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das federfähige Material des Füllmaterialkörpers (10) ein Kautschuk oder Weichkunststoff ist.
  7. Armband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die quer verlaufende Öse (8) in der Einlage (9) ausgebildet ist, und dass zwischen jeder Mündung einer Öse (8) und dem angrenzenden Längsende des Füllmaterialkörpers (10) eine nach unten und zum Längsende hin offene Aussparung (11) angeordnet ist.
  8. Armband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im vom Gehäuse (4) abgewandten Ende der Einlage (9) eine Ausnehmung (13) angeordnet ist.
  9. Armband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am komplementären Ende des Armbandteils (1, 2) ein überstehender Steg (14) an der Einlage (9) eingeformt ist, der bei Einbau der Armbandteile (1, 2) in eine komplementäre Nut (15) am Gehäuse (4) eingreift.
  10. Armband nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Nut (15), Steg (14) und Öse (8) auf der im wesentlichen gleichen Höhe liegen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113547804A (zh) * 2021-09-02 2021-10-26 积优国际品牌管理(广州)有限公司 一种内置芯料的表带结构及其制作工艺

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