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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Armband, mit zwei mindestens teilweise
flexiblen Armbandteilen, in denen jeweils eine quer verlaufende Öse ausgebildet
ist, die von je einem Federstift durchsetzt werden kann, der jeweils
in zwei gegenüberliegenden
Lagerarmen eines Gehäuses
für eine
Armbanduhr o. dgl. befestigt ist, wobei das an das Gehäuse angrenzende
Ende eines Armbandteils komplementär zu dem Gehäuse geformt
ist und eine Einlage aus steifem Material aufweist, die die Formsteifigkeit
des komplementären
Endes sicherstellt. Ein solches Armband ist besonders für eine Armbanduhr
eingerichtet.
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Bei
manchen modernen Armbanduhren trachtet man danach, dass man das
Uhrenarmband ohne Unstetigkeitsstelle in das Uhrengehäuse übergehen
lässt.
Soweit Gehäuse
und Armband aus Kunststoff bestehen, ist der stetige Übergang
leicht herzustellen, indem man Gehäuse und Armbandteile einstückig ausbildet.
Dies ist aber nur bei billigeren Uhren sinnvoll; bei Qualitäts- oder
gar Luxusuhren sind deren Werke so ausgebildet, dass sie ohne weiteres
mehrere Armbänder überleben,
und sie haben unter Umständen
eine Lebenserwartung von einigen Jahrzehnten im Dauerbetrieb ohne
Reparatur oder Überholung.
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Für solche
Uhren werden entsprechend luxuriöse
Armbänder
aus hochwertigem Leder oder aus Edelmetallen geschaffen, die getrennt
vom Gehäuse
ausgebildet sind, aber dennoch nach der Anbringung keine Unstetigkeitsstelle
aufweisen dürfen. Ein
solches Uhrenarmband wurde in der
DE 195 13 647 A1 vorgeschlagen und in den
12 bis
14 dargestellt.
Es weist nahe den Anschlussstellen am Gehäuse ein verhältnismäßig hartes,
keilförmiges
Teil auf, das im Deckmaterial (das zum Beispiel wertvolles Krokoleder
sein kann) eine Einlage bildet und an das Gehäuse so angepasst ist, dass
es mit dem Deckmaterial fest am Gehäuse anliegt und dessen Flanken
sowie an der Ober- und Unterseite angeordnete Fasen bzw. Abschrägungen überdeckt.
Eine Querbohrung, die sogenannte Öse, erstreckt sich ebenfalls
durch die Einlage und nimmt den bei Armbanduhren üblichen
Teleskop-Federstift auf, der seinerseits beiderseits des Armbandteils
in Sackbohrungen aufgenommen ist, die in Fortsätzen des Gehäuses ausgebildet
sind.
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Es
ist ein weiteres Uhrenarmband bekannt geworden, das am Ende eines
jeden Armbandteils einen überstehenden
Steg aufweist, der in eine Nut zwischen Uhrengehäuse und Uhrenboden eingreift und
so das gehäuseseitige
Ende des Armbandteils auf das Gehäuse ausrichtet, ohne dass zu
diesem Zweck Flanken notwendig sind, die das Gehäuse über- und untergreifen.
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Es
hat sich nun herausgestellt, dass das Einsetzen des Federstifts
bei dem oben genannten, bekannten Gehäuse äußerst schwierig ist, da der
Federstift einerseits das Deckmaterial an der Stirnseite der Einlage
fest gegen das Gehäuse
drücken
muss, er andererseits mit Spiel in der Öse aufgenommen ist, so dass
er nur dann von selbst in die Sackbohrungen springen kann, wenn
er sehr kräftig
in Richtung des Gehäuses
gedrückt
wird. Zwar ist an der Unterseite der Öse die Einlage beiderseits
ausgenommen, so dass die Spitzen des Stiftes jeweils von unten her zugänglich sind,
aber diese Ausnehmungen müssen sehr
klein sein, um dem Käufer
der Uhr nicht unangenehm aufzufallen, so dass kaum Platz für ein geeignetes
Werkzeug geboten wird.
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Noch
schwieriger ist das Ausbauen eines Armbandteils, da die federnden
Spitzen des Federstiftes hierzu in den Schaft des Federstiftes hineingedrückt werden
müssen.
Dies muss gleichzeitig bei den beiden Spitzen erfolgen, und überdies
ist in der Regel das Armband besonders an den Stellen verschmutzt,
die nicht zum Reinigen zugänglich
sind. Die Einlage, die in das gehäuseseitige Ende des Armbandteils
eingesetzt ist, füllt
den gesamten Raum zwischen den beiden Lagerarmen aus und ist so steif,
dass sie in der Regel unzerstörbar
ist, wenn man nicht eine Beschädigung
der Lagerarme riskieren will. So ist der Ausbau des Uhrenarmbandes
eine Aktion, die gut und gerne eine halbe Stunde in Anspruch nimmt
und daher ungern erledigt wird, da der Ausbau des alten und das
Einpassen des neuen Armbandes zu den Serviceleistungen eines Uhrmachers
gehört
und daher nicht gesondert berechnet wird.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, diesem Missstand mindestens teilweise
abzuhelfen und ein Uhrenarmband zu schaffen, das zwar immer einen stetiger Übergang
zwischen Gehäuse
und dem oder den Armbandteil(en) mit bleibendem Übergangswinkel herzustellen
imstande ist, die Montage und Demontage der Armbandteile aber stark
vereinfacht ist.
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Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst,
dass die Einlage deutlich schmäler
als die entsprechende Breite des Armbandteils ausgebildet ist, so
dass das flexible Armbandteil gegen die Einlage zusammengedrückt werden
kann, um Zugang zu den Spitzen der Federstifte zu gewähren.
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Bisher
war man davon ausgegangen, dass die Einlage die volle Breite des
Armbandteils einnehmen muss, um Absätze, Knickstellen oder dergl.
am seitlichen Rand der Einlage zu vermeiden. Nun hat sich aber gezeigt,
dass das gehäuseseitige
Ende des Armbandteils durch die Lagerarme so geschützt wird, dass
sich keine Knickstellen ausbilden können. Das ist besonders dann
der Fall, wenn Stege, Stifte oder Vorsprünge an der Stirnseite der Einlage
ausgebildet sind, die in komplementäre Ausbildungen im Uhrengehäuse eingreifen,
denn diese fixieren die Einlage sowohl nach der Winkellage zum Gehäuse als
auch nach der Lage, in Querrichtung des Gehäuses gesehen. Es verbleiben
nur noch Querkräfte,
die auf das Armbandteil einwirken, die imstande sein könnten, Knickstellen
in der Deckschicht auszubilden. Es hat sich aber gezeigt, dass die
Sichtfläche
der Deckschicht völlig
unverändert
bleibt, auch wenn man Querkräfte
auf das Armbandteil aufbringt. Vermutlich nehmen die Lagerarme die
Querkräfte
auf, so dass sie gar nicht bis zur Einlage weitergeleitet werden.
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So
schafft die Erfindung die Möglichkeit, dass
die gehäuseseitigen
Enden mit einer Flachzange o. dgl. ausreichend zusammengedrückt werden können, obwohl
an dieser Stelle eine steife Einlage im Armbandteil sitzt, so dass
die federnden Enden der Federstifte in üblicher Weise ergriffen und
eingedrückt
werden können.
Der Arbeitsaufwand zum Einbau und besonders zum Ausbau eines Armbandes
ist somit nicht größer als
für ein übliches
Uhrenarmband.
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Grundsätzlich kann
die Einlage in beliebiger Lage zwischen den beiden Lagerarmen im
Armbandteil angeordnet sein. Es ist jedoch bevorzugt, dass die Einlage
mittig im Armbandteil angeordnet ist, wobei dann, wenn Stege und
Nuten o. dgl. zwischen Einlage und Gehäuse vorgesehen sind, die Einlage in
ihrer Mittellage noch fixiert werden kann. So kann das Deckmaterial
geschont werden, wenn es auf der Seite, von der es weggeschoben
wird, unbeeinflusst bleibt.
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Wie
schon beim eingangs genannten Stand der Technik beschrieben, ist
es vorteilhaft, dass die quer verlaufende Öse in der Einlage ausgebildet
ist; dann wird in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung zwischen
jeder Mündung
einer Öse
und dem angrenzenden Längsende
eines im Armbandteil angeordneten, federnden Füllmaterialkörpers, in den die Einlage eingeformt
ist, eine nach unten und zum Längsende
hin offene Aussparung angeordnet, die zur Einführung eines Werkzeugs dient.
Somit kann das Werkzeug dazu verwendet werden, um das Armbandteil
bis zur Einlage hin zusammenzudrücken.
Mit einem anderen Werkzeug kann dann die Federspitze gefasst und
manipuliert werden, um das Armbandteil ein- und auszubauen.
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Eine
weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass im vom Gehäuse abgewandten Ende
der Einlage eine Ausnehmung angeordnet ist. In diese Ausnehmung
kann Füllmaterial
des Füllmaterialkörpers, das
die Dicke des Armbands bestimmt, so eindringen, dass das Füllmaterial
die Einlage hält, wenn
auf diese ein Zug in Richtung auf das Gehäuse ausgeübt wird, ohne das Deckmaterial,
das am gehäuseseitigen
Ende des Armbandteils zudem noch geschwächt ist, zu belasten. Wenn
man zum Beispiel mit dem Armband der Uhr an einem Vorsprung hängen bleibt,
nehmen Einlage und Füllmaterial
die Kraft auf, ohne das Deckmaterial übermäßig zu belasten. Unabhängig davon
kann die Ausnehmung aber auch eine Fabrikmarke oder ein Schmuckelement
aufnehmen. So verfolgt die Ausnehmung im Effekt zweierlei unterschiedliche
Zwecke.
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Es
kann am komplementären,
also gehäuseseitigen
Ende des Armbands, ein überstehender Steg
vorgesehen sein, dessen freie Enden abgeschrägt sind. So dass er in eine
nur schmal bemessene Nut im Gehäuse
leichter eingeführt
werden kann. Dieser Steg zentriert die Einlage, wenn sie durch die
Herstellungsarbeiten des Armbandteils, besonders das Vernähen, seitlich
verschoben worden sein sollte.
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Nut
und Vorsprung oder Steg bedeuten im übrigen, dass die Breite der
Nut und des Steges geringer als ihre Länge ist, in Querrichtung des
Armbandteiles gesehen, wobei der Steg, ggf. auch die Nut, auch Unterbrechungen
aufweisen können,
so dass zwei mit Abstand nebeneinander liegende Stifte, die in je
eine Bohrung eingreifen, ebenfalls einen Vorsprung bzw. Steg und
eine Nut bilden.
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Somit
kann der Vorsprung einfach die Form zweier Stifte haben, die in
zwei Bohrungen des Gehäuses
eingreifen. Am besten hat es sich doch erwiesen, das das Ende des
Armbandteils einen vorspringenden, zum Gehäuse parallelen Steg aufweist,
dessen Länge
etwa die Hälfte
der Breite des entsprechenden Endes des Armbandteils oder weniger
beträgt
und der an der Einlage, zum Gehäuse
hin vorspringend, ausgebildet ist. Da die Einlage schmäler ist
als das Armbandteil, stimmt die Breite der Einlage im wesentlichen
mit der des Steges überein.
So ist ein genügend
breiter Steg geschaffen, um einen Guten Sitz des Armbandteils zu
gewährleisten,
das aber dennoch im Bereich des Öse
so weit zusammendrückbar
ist, dass ein Federstift zur Montage oder Demontage des Armbandteils
mühelos
eingesetzt oder gelöst
werden kann.
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Eine
besonders zweckmäßige Ausgestaltung
liegt darin, dass Nut, Steg und Öse
auf der im wesentlichen gleichen Höhe liegen. So ist gewährleistet,
dass das gesamte, an das Gehäuse
anliegende Ende des Armbandteils im wesentlichen gleich belastet
wird, ob die Uhr nun getragen wird oder nicht, so dass sich im Laufe
der Zeit nicht etwa Fugen bilden können, die von ungleichmäßiger Belastung
herrühren.
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Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen beschrieben.
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Der
Gegenstand der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels
noch näher
erläutert,
aber nicht eingeschränkt,
das in der Zeichnung gezeigt ist. In dieser zeigen:
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1 die
Draufsicht auf eine Armbanduhr mit (gekürzten) erfindungsgemäßen Armbandteilen;
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2 die
Draufsicht auf den vergrößerten Ausschnitt
B der 1;
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3 den
Mittel-Längsschnitt
durch ein Armbandteil längs
Linie A-A der 1;
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4 die
Ansicht der Armbanduhr mit den (gekürzten) Armbandteilen von unten
her;
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5 die
Ansicht eines ausgebauten Füllmaterialkörpers von
unten her;
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6 die
Seitenansicht des Füllmaterialkörpers der 5;
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7 die
Draufsicht auf den Füllmaterialkörper der 5 und 6;
und
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8 den
Mittel-Längsschnitt
durch den Füllmaterialkörper der 5 bis 7 längs Linie A-A
in 7.
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Armbanduhr,
mit zwei Armbandteilen 1, 2, die an ein Uhrgehäuse 4 angesetzt
sind. Hierbei sind am Uhrgehäuse 4 beiderseits
jeweils zwei Lagerarme 5 angebracht, zwischen denen die
Armbandteile 1, 2 einlaufen und gehalten sind.
Hierzu sind in quer verlaufenden Durchgangsbohrungen, sogenannten Ösen 8, die
in jedem der Armbandteil 1, 2 ausgebildet sind, Teleskop-Federstifte 3 eingesetzt,
deren Enden in Sackbohrungen in den einander zugewandten Seiten der
Lagerarme 5 gelagert sind. Die Ösen sind in einer Einlage 9 aus
Metall oder steifem Kunststoff ausgebildet, wovon jeweils eine dieser
in das dem Gehäuse 4 zugewandte
Ende eines jeden Armbandteils 1, 2 eingebettet
ist. Die Einlage 9 ist am Ende eines Füllmaterialkörpers 10 ausgebildet,
der sich wie eine Zunge von der Einlage weg gegen das andere Ende des
Armbandteils 1, 2 erstreckt und sich hierbei verjüngt, wodurch
eine gute Biegsamkeit des fertigen Uhrarmbandes erreicht wird. Der
Füllmaterialkörper 10 ist
mit einer Lederschicht 12 überzogen, die jeweils auch
die Unterseite des Armbandteils 1, 2 bedeckt,
um den Eindruck zu erwecken, es sein nur wertvolles Leder zur Herstellung
des Uhrenbarmbandes verwendet worden. Die beiden Lederschichten 12 oder
die obere Lederschicht 12 und die aus hautfreundlichem
Material gebildete Unterschicht sind am Rand miteinander vernäht, wobei
die Naht sich auch durch das nachgiebig federnde Füllmaterial
des Füllmaterialkörpers 10 erstreckt.
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Die
Einlage 9 ist wesentlich schmäler als die Breite des Uhrenarmbands
an der entsprechenden Stelle, so dass ein beträchtlicher Teil des Füllmaterialkörpers 10 sich
seitlich über
die Einlage 9 hinaus erstreckt. In diesem Bereich, an die Ösen 8 angrenzend,
sind Ausnehmungen 13 ausgebildet, die mit reichlichem Spiel
die Enden des Federstiftes 3 aufnehmen. Beim Ein- oder
Ausbau des Uhrenarmbandes kann dieser seitliche Bereich des Füllmaterialkörpers zusammengedrückt werden,
um seitlich die teleskopartig zurückfedernde Spitze des Federstifts 3 zurückdrücken zu
können.
Die Aussparung 11 mündet
nach der Seite, aber auch nach unten und liegt offen, um einem Werkzeug
Zugang zu gewähren.
Die nach unten gewandte Öffnung
kann durch Deckmaterial 12 abgedeckt werden, um unsichtbar
zu sein, wenn der Einbau des Armbandteils 1, 2 auch
ohne Werkzeug oder mit einem sehr schmalen Werkzeug möglich ist.
Es besteht aber auch die Möglichkeit durch
das Deckmaterial 12 hindurch – ohne dieses zu beschädigen – den seitlichen
Bereich des hochflexiblen Füllmaterials
des Füllmaterialkörpers 10 bei
der Montage der Uhrarmbänder 1, 2 zusammenzudrücken. Oder
der Zugang zur Aussparung 11 kann durch ein Einreißen der
Schicht 12 aus Deckmaterial geöffnet werden, beispielsweise
wenn das Armbandteil 1, 2 ausgebaut wird.
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Die
Kante 6 der Einlage 9, die dem Gehäuse 4 zugewandt
ist, zusammen mit der Kante der Einlage 9, ist zum Umriss
des Gehäuses 4 komplementär ausgebildet,
so dass sie genau am Gehäuse 4 anliegt.
Vorausgesetzt, die Toleranzen sind niedrig genug, kann der Federstift 3 beim
Andrücken
des Armbandteils 1, 2 mit seiner Einlage 9 gegen
das Uhrengehäuse 4 in
seine Rastlöcher
einspringen. Beim Ein- und Ausbauen des Armbandteils 1, 2 müssen aber,
damit die Spitzen des Federstifts 3 zurückgedrückt werden können, auf
jeden Fall die Ränder
des Armbandteils 1, 2 zurückgeschoben werden und mit einem
Werkzeug das flexible Material der Armbandteile 1, 2 im
Bereich der Aussparungen 11 zusammengedrückt werden.
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An
dem vom Gehäuse 4 abgewandten
Ende hat die Einlage 9 bevorzugt eine Ausnehmung 13,
die mit Füllmaterial
gefüllt
werden kann, um einen festen Anschluss an den Füllmaterialkörper herzustellen. Hier kann
auch ein Schmuck- oder
Markenelement eingefügt
werden, oder etwa eine kleine Quarzuhr, die dann, wenn die im Gehäuse 4 montierte
Uhr für die Navigation
oder den Aufenthalt in verschiedenen Zeitzonen eingerichtet ist,
die Normalzeit (Greenwich-Zeit) oder die Heimatzeit bzw. die Zeit
einer beliebigen, nicht mit der Anzeige der Uhr übereinstimmenden Zeitzone anzeigt.
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Zusätzlich zur
Ausnehmung 13 oder anstatt derselben können auch nutförmige Ausnehmungen 13a vorgesehen
sein, die zum besseren Halt der Einlage 9 im flexiblen
Material des Füllmaterialkörpers 10 mit
dem Füllmaterial
gefüllt
wird.
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Wie
in 6 und 7 zu sehen, ist die Fläche, mit
der das Armbandteil 1, 2 an das Gehäuse 4 anstößt, nicht
nur (in der Gehäuseebene)
komplementär
zum diesem ausgebildet, sondern (senkrecht zur Gehäuseebene)
so geneigt, dass das obere Ende über
das untere übersteht,
so dass man beim Blick auf die Uhr keine Fuge sehen kenn. Auf Höhe des Gehäusebodens
sind die Nuten 15 des Gehäuses, der Vorsprung oder Steg 14 eines
jeden Armbandteils 1, 2 und die beiden Federstifte 3 im
wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Sollte das Armband
recht stramm um das Handgelenk getragen werden, so dass etwa Kräfte auftreten,
die die Einlage 9 ein wenig von der dazu komplementären Gehäusewand
trennen, dann ist der etwa auftretende, allenfalls kleine Spalt
von oben her nicht sichtbar, da die Einlage nach oben den Spalt überdeckt.
Von oben her ist nur das Deckmaterial sichtbar, da die Einlage einen
Teil des Gehäuses überdeckt.
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Der
Steg 14, der in die Nut 15 des Gehäuses 4 eingreift,
braucht deshalb dort nicht in einer engen Übergangspassung eingreifen,
sondern kann durchaus mit einer Spielpassung ausgebildet sein, was
die Kosten des Armbandes (und des Gehäuses) nicht unwesentlich senkt.
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Im übrigen sind
die Zeichnungen so detailliert ausgeführt, dass sie auch ohne nähere Ausführung bereits
die Erfindung dem Fachmann ausreichend beschreiben könnten.
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- 1,
2
- Armbandteile
- 3
- Federstift
- 4
- Gehäuse
- 5
- Lagerarme
- 6
- Kante
- 8
- Ösen
- 9
- Einlage
- 10
- Füllmaterialkörper
- 11
- Aussparungen
im Füllmaterialkörper
- 12
- Deckschicht,
Lederschicht
- 13
- Ausnehmung
in der Einlage 9
- 13a
- nutförmige Ausnehmungen
- 14
- Steg
in der Einlage 9
- 15
- Nut
im Gehäuse 4