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Die
Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Präsentieren von bahnförmigen Waren
aus Textil, Kunststofffolie oder Papier, insbesondere von textilen Vorhängen, sowie
eine Warenträgervorrichtung.
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Zu
Ausstellungszwecken, für
Messen und dergl. Präsentationen
im Dekorationsbereich werden Textilien, wie z.B. Vorhänge, aber
auch Tapeten, Plakate usw. in Rahmengestellen eng und parallel zueinander
auf Tragestäben
hängend
und auseinanderschwenkbar angeordnet, damit der Kunde die angebotenen
Muster einzeln nacheinander vollflächig begutachten und den gewünschten
Vorhang bestellen kann.
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Die
präsentierten
Waren, z.B. Vorhänge, sind
mit Nummern oder entsprechenden Identifizierungen markiert, damit
der Kunde den ausgewählten Vorhang
verpackt an einer anderen Stelle unter der entsprechenden Bezeichnung
zusammen mit den zum Aufhängen
des Vorhangs erforderlichen Montageteilen, ev. auch Vorhangschienen,
Endstücken usw.
verpackt entnehmen und mit nach Hause transportieren kann, so dass
damit alle Bestandteile, die für
das Aufhängen
des Vorhangs zuhause benötigt werden,
vom Kunden auf einfache Weise zusammengestellt werden können.
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Die
präsentierten
Vorhänge
und dergl. sind in den Regalen in aller Regel bodenlang aufgehängt, während die
zum Aufhängen
benötigten
Beschläge, Montageteile
oder dergl., wie auch die verpackten Vorhänge selbst an Warenträgern gestapelt
sind, die üblicherweise
entfernt von den Vorhängen
angeordnet sind, so dass es für
den Kunden mühsam
ist, die zugehörigen
Montageteile aufzufinden.
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Aufgabe
der Neuerung ist, eine Präsentationsvorrichtung
vorzuschlagen, mit der dieser Nachteil vermieden wird und Präsentation
und Warenangebot zusammengeführt
werden.
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Gemäß der Neuerung
wird dieses Problem durch ein wandbefestigtes oder auch freistehendes Rahmengestell
gelöst,
das im oberen Bereich eine Vielzahl von parallel zueinander angeordneten
horizontalen Tragarmen zum Aufnehmen der zu präsentierenden Warenmuster, z.B.
Vorhänge,
aufweist, und das in einem unmittelbar anschließenden, wahlweise unteren oder
seitlichen Bereich des Regals eine Vielzahl von Warenträgern besitzt,
die die den präsentierten
Vorhangmustern entsprechende Waren in Form von bevorrateten Vorhängen und/oder die
erforderlichen Montageteile, Beschläge und sonstiges Zubehör verpackt
aufnehmen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der Neuerung sind die Warenmuster, z.B. Vorhänge, im oberen Bereich des
Rahmengestells etwa in halber bis zwei Drittel der Länge der
Gesamtgestellhöhe
zur Schau gestellt, während
im unteren Bereich, z.B. der unteren Hälfte bis dem unteren Drittel
die Warenträger
angeordnet sind. Bei einer anderen Variante der Neuerung nehmen
die zur Schau gestellten Vorhänge
etwa die volle Höhe
des Rahmengestells ein, hängen
also im wesentlichen bis zum Boden, während die Warenträger unmittelbar
seitlich neben den Mustervorhängen
in demselben Rahmengestell angeordnet sind. Wahlweise können die
zu präsentierenden Vorhänge auch
teilweise in voller Rahmengestellhöhe oder in Teilhöhe hängend ausgebildet
sein, wobei auch Vorhänge
und Stores jeweils gruppenweise präsentiert werden können, je
nach den Vorstellungen und Bedürfnissen
des Ausstellers.
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Auf
diese Weise wird das ausgestellte bzw. präsentierte Muster unmittelbar
dem Kaufprodukt zugeordnet, so dass damit Präsentation und Produktbereitstellung
sehr kundenfreundlich direkt nebeneinander bzw. übereinander angeboten werden
und der Kunde sowohl einen unmittelbaren Vergleich zwischen Musterware
und verpackter Ware anstellen kann, als auch das Auffinden des von
ihm zu wählenden
Warensets besonders einfach gestaltet ist.
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Das
neuerungsgemäße Rahmengestell,
das wahlweise an einer Raumwand befestigt oder freistehend im Raum
aufgestellt ist, weist eine Rahmenrückwand sowie ein Rahmendach
auf, das an der Vorderseite eine Beleuchtung in Form von Lampen aufnimmt.
Auf der Unterseite besitzt das Rahmendach wahlweise Vorhangsschienen,
in die die zu präsentierenden
Vorhänge
eingehängt
sind, oder in Höhe
der Bodenseite des Dachgebildes auf der Rückwand parallel nebeneinander
eine Vielzahl von Tragzapfen, in die Ösen mit Tragestäben eingesetzt sind,
an denen die Vorhänge
frei nach unten hängen. Bei
Verwendung von Schienen können
die Vorhänge an
den Schienen nach vorne verschoben werden, damit der Kunde den gewählten Vorgang
einwandfrei besichtigen kann. Im Falle der Tragestäbe sind
die Stäbe
selbst drehbar um die Zapfenachse gelagert, so dass der Abstand
zwischen zwei benachbarten Vorhängen
durch Verdrehen des einen Tragestabes vergrößert werden kann und damit
die Sicht auf den ausgewählten
Vorhang freigibt. Die Stäbe
können des
weiteren teleskopartig ausgebildet sein, damit ein einzelner Vorhang
ein Stück
weit nach vorne herausgezogen werden kann, und die volle Fläche des Vorhangs
besser sichtbar wird.
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Die
Länge der
in der Präsentationsvorrichtung
hängenden
Vorhänge
ist gegenüber
den derzeit bis zum Boden reichenden Vorhängen verkürzt, z.B. etwa um die Hälfte, damit
sich an die untere Begrenzung der Vorhänge Warenträger anschließen können, an
denen der Kaufgegenstand in Form eines verpackten Vorhangs sowie
verpackter Montageteile bereitgestellt wird. Die Vorhänge selbst
sind als Kaufgegenstand z.B. in durchsichtige Plastiktüten eingeschlossen,
sodass der Kunde den Kaufgegenstand mit dem Muster vergleichen kann.
Die zugehörigen Montageteile
und Befestigungsmittel sind als Blisterpackungen, in Plastikbeuteln
oder dergl. abgepackt aufgehängt.
Die Tragestäbe
selbst sind zur einfachen Entnahme parallel zueinander nach vorne
gerichtet, die einzelnen Gegenstände
wie z.B. Blisterpackungen sind auf Haken an den Tragestäben aufgehängt, so
dass eine einfache Entnahme sichergestellt ist. Die Tragestäbe sind
beispielsweise an Querstreben des Rahmensgestells befestigt und
es sind eine Mehrzahl von Querstreben im Rahmengestell übereinander
und sortiert angeordnet, und mit Kennungen versehen, die den zugeordneten, übereinstimmenden
Kennungen der präsentierten
Mustervorhänge entsprechen,
so dass Verwechslungen zwischen den Kennungen an den präsentierten
Vorhängen
und an den Waren der Warenträger
ausgeschlossen sind.
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Nachstehend
wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung anhand eines
Ausführungsbeispieles
erläutert.
Es zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines neuerungsgemäßen Rahmengestells,
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2 eine
Aufsicht auf die überstehende Dachwand,
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3 eine
Seitenschnittansicht längs
der Linie I-I in 2, und
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4 eine
Detailansicht zur Befestigung eines Tragestabes an der Rückwand.
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Ein
Rahmengestell 1 besteht aus den beiden Seitenwänden 2 und 3,
einer Rückwand 4 und
einer Deckwand 5, die dachartig über die auf dem Rahmengestell
präsentierten
Waren, insbesondere Vorhänge, übersteht,
und die im vorderen Bereich auf der Unterseite der Deckwand Beleuchtungsvorrichtungen 6 aufweist,
die die darunter angeordneten Waren mit Zubehör beleuchten. Das Rahmengestell 1 ist
in einen oberen Bereich 7 und einen unteren Bereich 8 unterteilt,
wobei der obere Bereich die präsentierten
Muster von Vorhängen
oder dergl., und der untere Bereich die verpackten Waren, nämlich Vorhänge, Montageteile
und dergl. Zubehör
und Kleinteile sotiert aufnimmt.
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Die
Mustervorhänge 9,
die z.B. den oberen Bereich 7 einnehmen, die sich aber
alternativ auch über
die volle Rahmenhöhe
erstrecken können,
sind parallel und in engem Abstand voneinander angeordnet und werden
einzeln von Tragestäben 10 aufgenommen,
die an der Rückwand 4 bzw.
daran befestigten verstärkenden
Streben oder Leisten 11 gelagert sind, so dass die Tragestäbe 10 zusammen
mit den Mustervorhängen 9 in
der vertikalen Ebene einzeln relativ zueinander um Lagerstellen 12 drehbar sind,
damit die Vorhangmuster vom Kunden in ihrer vollen Fläche betrachtet
werden können.
Wahlweise können
anstelle der drehbar gelagerten Tragestäbe 10 Schienen 13 an
der Unterseite der Deckwand 5 befestigt sein, an denen
die Mustervorhänge
aufgehängt
sind, wobei zum Betrachten bzw. Präsentieren der Mustervorhänge die
Schienen 13 bzw. Teile der Schienen zum Betrachter hin über die
Deckwand 5 hinaus ausgezogen oder wahlweise auch um eine vertikale
Achse gedreht werden können.
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Im
unteren Bereich sind an der Rückwand 4 Verstärkungsleisten 15 übereinander
oder nebeneinander befestigt, die zueinander parallel und nach vorne
zum Kunden gerichtete Tragestäbe 16 aufnehmen und
in denen auf Tragehaken 17 aufgehängte Blisterpackungen 18,
Folienbeutel 19, die den ausgewählten Vorhang enthalten und
verpackte Montageelemente 20 sowie weitere Zubehörmaterialien
aufgehängt
sind.
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Die
Mustervorhänge
sind mit Kennzeichen, z.B. Zahlen und/oder Buchstaben versehen,
die mit denen von Kaufgegenständen
in Form der verpackten Vorhänge,
Blisterpackungen, Montageelemente usw., Vorhangstangen, Endstücken oder
dergl., die zum Aufhängen
der Vorhänge
erforderlich sind, übereinstimmen,
sodass Muster und Kaufgegenstand die gleiche Kennung haben, und
es für
den Kunden extrem einfach ist, den im Musterbereich 7 ausgewählten Vorhang 9 unmittelbar
darunter zu entnehmen und gleichzeitig die für das Aufhängen des Vorhangs erforderlichen
Hilfsmittel in Form von abgepackten Warensets auszuwählen. Wahlweise
sind bei Mustervorhängen
mit einer Länge
etwa gleich der Rahmengestellhöhe
die Waren seitlich im Rahmengestell angeordnet.
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- 1
- Rahmengestell
- 2,
3
- Seitenwände
- 4
- Rückwand
- 5
- Deckwand
- 6
- Beleuchtung
- 7
- oberer
Bereich
- 8
- unterer
Bereich
- 9
- Vorhänge
- 10
- Tragestäbe
- 11
- Leisten
- 12
- Lagerstellen
- 13
- Schienen
- 14
- Vorhangschiebestäbe
- 15
- Verstärkungsleisten
- 16
- Tragestäbe
- 17
- Tragehaken
- 18
- Blisterpackungen
- 19
- Folienbeutel
- 20
- Montageelemente