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DE202007002622U1 - Reinigungsgerät für die Körperpflege - Google Patents

Reinigungsgerät für die Körperpflege Download PDF

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DE202007002622U1
DE202007002622U1 DE200720002622 DE202007002622U DE202007002622U1 DE 202007002622 U1 DE202007002622 U1 DE 202007002622U1 DE 200720002622 DE200720002622 DE 200720002622 DE 202007002622 U DE202007002622 U DE 202007002622U DE 202007002622 U1 DE202007002622 U1 DE 202007002622U1
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cleaning
clamping
winding core
handle
tissue
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Maihofer Gerd
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Maihofer Gerd
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K7/00Body washing or cleaning implements
    • A47K7/08Devices or hand implements for cleaning the buttocks

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Non-Flushing Toilets (AREA)

Abstract

Reinigungsgerät für die Körperpflege mit einer stielartigen Handhabe (2, 21), dessen eines Ende als Wickelkern (3, 29) zum Aufnehmen eines Reinigungstissues (4, 31) ausgebildet ist, und mit einer Klemmeinrichtung (9, 18) zum Halten eines um den Wickelkern (3, 29) gewickelten Reinigungstissues (4, 31) auf dem Wickelkern (3, 29).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät für die Körperpflege. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Reinigungsgerät für die Reinigung des Analbereichs zum Entfernen von Exkrementrückständen.
  • Für die Analhygiene zum Reinigen des Anus bzw. des Anusbereichs nach einem Toilettengang verwendet man typischerweise Toilettenpapier, um Exkrementrückstände von der Haut zu entfernen. Dieses setzt voraus, dass man mit der Hand seinen Anusbereich erreichen kann. Ist einem dieses nicht möglich, muss man sich zumeist aufwändiger Hilfsmittel bedienen, um die gewünschte Reinigung selbständig durchführen zu können. Hierzu sind Toilettenduschen, Anus-Wascheinrichtungen und dergleichen bekannt geworden. Auch wenn mit diesen eine bestimmungsgemäße Reinigung des Anus und des den Anus umgebenden Bereiches von Exkrementrückständen möglich ist, ist eine Anwendung dieser Reinigungsmöglichkeiten zumeist auf das Vorhandensein einer mit einer Wasserspülung versehenen Toilette beschränkt. Für Personen, die auf eine solche Weise nach einem Toilettengang den Anusbereich nicht anders reinigen können, stellt dieses eine nicht unbeträchtliche Einschränkung hinsichtlich der Mobilität dar. Auch wenn sich mit derartigen Einrichtungen der Anus reinigen lässt, besteht nach wie vor für eine Person, die mit der Hand ihren eigenen Anus nicht erreichen kann, das Problem, diesen nach erfolgter Waschung trocknen zu können.
  • Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät für die Körperpflege vorzuschlagen, mit dem eine Reinigung auch solcher Körperteile möglich ist, die eine Peson mit ihrer eigenen Hand nicht erreichen kann. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsgerät für die Analhygiene und somit zum Reinigen des Anus bzw. des Bereiches um den Anus zum Entfernen von Exkrementen nach einem Toilettengang vorzuschlagen, welches Reinigungsgerät vor allem für solche Personen geeignet ist, die an diesen Körperbereich nicht heranlangen können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Reinigungsgerät für die Körperpflege mit einer stielartigen Handhabe, dessen eines Ende als Wickelkern zum Aufnehmen eines Reinigungstissues ausgebildet ist, und mit einer Klemmeinrichtung zum Halten eines um den Wickelkern gewickelten Reinigungstissues auf dem Wickelkern.
  • Dieses Reinigungsgerät verfügt über eine Handhabe, die nach Art eines Stiels ausgebildet ist und die an einem Ende einen Wickelkern trägt. Der Wickelkern dient zum Aufnehmen eines Reinigungstissues. Das Reinigungsgerät verfügt ferner über eine Klemmeinrichtung, mit der das auf den Wickelkern aufgewickelte Reinigungstissue an dem Wickelkern gehalten ist. Mit diesem Reinigungsgerät lassen sich auch solche Körperteile, beispielsweise der Bereich des Anus erreichen, wenn diese mit der eigenen Hand nicht erreichbar ist. Somit dient die stielartige Handhabe letztendlich zur Verlängerung des eigenen Armes. Die Klemmeinrichtung trägt Sorge dafür, dass das auf dem Wickelkern aufgewickelte Reinigungstissue auch bei dem Durchführen der notwendigen Reinigungsbewegungen auf dem Wickelkern verbleibt. Ist das Reinigungstissue benutzt, wird die Klemmeinrichtung gelöst und das benutzte Reinigungstissue kann entsorgt werden.
  • Als Reinigungstissue zum Aufwickeln auf den Wickelkern des Reinigungsgerätes kann letztendlich all dasjenige verwendet werden, welches zum Entfernen von Exkrementrückständen geeignet ist. Somit eignet sich als Reinigungstissue beispielsweise Toilettenpapier, ein Pflegetuch oder ein Pflegevlies.
  • Die Klemmeinrichtung ist vorzugsweise in einer Art und Weise konzipiert, dass das benutzte Reinigungstissue nach dessen Benutzung nicht angefasst werden muss, sondern dass nach Lösen der Klemmeinrichtung das benutzte Reinigungstissue von dem Wickelkern herabfallen kann, beispielsweise in eine Toilette. Als Klemmeinrichtung kann im einfachsten Fall ein im Randbereich des Wickelkerns angeordneter O-Ring aus einem elastischen Material dienen. Dieser wird, nachdem um den Wickelkern ein Reinigungstissue oder ein Reinigungstissueabschnitt aufgewickelt worden ist, über den Rand des Reinigungstissues gerollt, so dass dieses in seinem Randbereich durch den O-Ring gehalten ist. Ist das Reinigungstissue benutzt, wird der O-Ring von dem Wickelring zurückgerollt. Das Reinigungstissue löst sich dann zumeist ohne weiteres selbsttätig von dem Wi ckelkern.
  • In einer anderen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Klemmeinrichtung wenigstens einen zum Einklemmen des auf den Wickelkern befindlichen Reinigungstissues verstellbaren Klemmfinger umfasst. Vorzugsweise sind mehrere Klemmfinger vorgesehen, die typischerweise in einem gleichen Winkelabstand zueinander angeordnet sind. Die Klemmfinger können unterschiedlich ausgebildet sein. Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Klemmfinger materialelastische Eigenschaften aufweisen und mit ihrem auf das zu haltende Reinigungstissue wirkenden Abschnitt, der vorzugsweise als Wulst ausgebildet ist, unter Vorspannung gegen die Mantelfläche der stielartigen Handhabe bzw. des Wickelkerns oder eines dem Wickelkern benachbarten Bereiches wirken. Die Klemmfinger sind Teil einer in längsaxialer Richtung auf bzw. gegenüber der Handhabe verschiebbaren Hülse. Ist ein Reinigungstissueabschnitt um den Wickelkern gewickelt, wird diese Hülse mit ihren Klemmfingern über den Rand des zu fixierenden Reinigungstissues geschoben. Zu diesem Zweck verfügen der oder die Reinigungsfinger an ihrem vorderen Ende über eine entsprechende Einführschräge. Aufgrund der aus den Klemmfingern resultierenden Vorspannung ist das Reinigungstissue dann zum Durchführen der gewünschten Reinigungsbewegungen fixiert.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sind der oder die Klemmfinger in radialer Richtung verschwenkbar, wobei diese in ihrer einen Reinigungstissueabschnitt haltenden Stellung ebenfalls unter Vorspannung stehend auf das Reinigungstissue wirken und in dieser Stellung durch eine Rastung fixiert sind. Nach Lösen der Rastung schwenken der oder die Klemmfinger in radialer Richtung nach außen, um dadurch die auf das Reinigungstissue wirkende Klemmung aufzuheben. In radialer Richtung verschwenkbare Klemmfinger können auch mittels einer Schiebehülse aktiviert werden. Eine solche Schiebehülse ist sodann gegenüber den Klemmfingern bzw. der die Klemmfinger tragenden Hülse in längsaxialer Richtung verschiebbar und wirkt in radialer Richtung von außen auf die Klemmfinger zum Anpressen derselben in Richtung zur Mantelfläche des Wickelkerns, um das zwischen den Klemmfingern und dem Mantel des Wickelkerns befindliche Reinigungstissue einzuklemmen.
  • Die vorbeschriebenen Klemmeinrichtungen unter Verwendung von Klemmfingern erlauben eine Ausgestaltung des Reinigungsgerätes, bei der der Klemmmechanismus als solcher von einem Aktivierungsmechanismus zum Lösen der Klemmung beanstandet ist, so dass die Klemmung gelöst werden kann, ohne dass man überhaupt in die Nähe des benutzten Reinigungstissues fassen muss.
  • Zum Erhöhen der Haftreibung zwischen dem auf dem Wickelkern aufgewickelten Reinigungstissue und dem Wickelkern wird es als zweckmäßig angesehen, wenn im Bereich des Wickelkerns ein oder mehrere haftungserhöhende Strukturen, beispielsweise der Wickelrichtung folgende Wülste angeordnet sind.
  • Nachfolgend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine schematisierte, zum Teil geschnittene Seitenansicht eines Reinigungsgerätes mit einem Wickelkern zum Aufwickeln eines Reinigungstissues und einer Klemmeinrichtung,
  • 2: eine vergrößerte Teildarstellung des Wickelkerns mit einem darum gewickelten Reinigungstissue, gehalten durch die Klemmeinrichtung und
  • 3: ein Reinigungsgerät entsprechend demjenigen der 1 und 2 mit einer anderen Klemmeinrichtung.
  • Ein Reinigungsgerät 1 dient der hygienischen Körperpflege und insbesondere einer Analhygiene zum Reinigen des Anus und der darum befindlichen Bereiche. Das Reinigungsgerät 1 verfügt über eine stielartige Handhabe 2, die an ihrem einen Ende einen Wickelkern 3 trägt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Handhabe eine kreisrunde Querschnittsfläche auf. Gleichwohl ist es möglich, dass die Handhabe ebenfalls andere Querschnittsgeometrien aufweist, beispielsweise eine ovale oder eine eckige. Der Wickelkern 3 dient zum Aufnehmen eines Reinigungstissues 4, bei welchem es sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel um ein Toilettenpapier handelt. Das Reinigungstissue 4 wird zur Benutzung des Reinigungsgerätes 1 um den Wickelkern 3 herumgewickelt. Der Wickelkern 3 trägt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Haltewülste 5, 5', die in den Wickelkern 3 in Wickelrichtung des Reinigungstissues 4 umfänglich umgebend angeordnet sind. Das wickelkernseitige Ende 6 des Wickelkerns 3 ist gerundet.
  • Die Handhabe 2 kann an ihrem dem Wickelkern 3 gegenüberliegenden Ende 7 oder auch in einem Bereich davor ergriffen werden. Das Ende 7 der Handhabe 2 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Löffel 8 ausgebildet. Die löffelartige Verbreiterung der Handhabe 2 an dem Ende 7 dient zum einen der erleichterten Handhabung des Reinigungsgerätes 1, insbesondere wenn dieses gedreht werden soll, und zum anderen kann mit dem Löffel 8 des Reinigungsgerätes 1 Salbe, Creme oder dergleichen an nicht ohne weiteres erreichbaren Körperteilen aufgetragen werden. Dann wird das Reinigungsgerät 1 an seinem Wickelkern 3 ergriffen.
  • Zum Halten eines auf dem Wickelkern 3 mehrlagig aufgewickelten Reinigungstissues 4 dient bei dem Reinigungsgerät 1 eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 9 gekennzeichnete Klemmeinrichtung. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Klemmeinrichtung 9 eine auf der Handhabe 2 in längsaxialer Richtung, wie durch den Doppelpfeil angedeutet, verschiebbare Hülse 10. In die Hülse 10 sind mehrere Fingermulden 11 eingebracht, von denen in 1 eine Fingermulde 11 sichtbar ist. Die Fingermulden 11 dienen zum erleichterten Verschieben der Hülse 10 auf der stielartigen Handhabe 2. An der Hülse 10 in Richtung zum Wickelkern 3 angeformt sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Klemmfinger 12, 12'. Die dargestellte Klemmeinrichtung 9 verfügt über vier Klemmfinger, von denen aufgrund des gewählten Schnittes lediglich zwei Klemmfinger 12, 12' sichtbar sind. Die Klemmfinger 12, 12' tragen an ihrem zum Wickelkern 3 weisenden Ende eine wulstartige, zur Mantelfläche der Handhabe 2 weisende Verdickung 13. Die Verdickung 13 ist konzipiert, damit durch diese eine vorderseitige Einführschräge 14 gebildet ist. Die Verdickung 13 liegt mit einem Abschnitt 15 unter Vorspannung stehend auf der Mantelfläche der Handhabe 2 an. Aufgrund der Materialelastizität der Klemmfinger 12, 12' lassen sich diese, wie durch die Pfeile angedeutet, in radialer Richtung nach außen verstellen, wodurch der Abschnitt 15 von der Mantelfläche der Handhabe 2 abgehoben wird. Dieses tritt ein, wenn die Hülse 10 mit ihren Klemmfingern 12, 12' über den Rand des um den Wickelkern 3 gewickelten Reinigungstissues 4 geschoben wird.
  • Nachdem das Reinigungstissue 4 um den Wickelkern 3, wie in 2 dargestellt, herumgewickelt worden ist, wird dieses mit der Klemmeinrichtung 9 fixiert. Zu diesem Zweck wird die Klemmeinrichtung 9 mit ihren Klemmfingern 12, 12' in Richtung zu dem Wickelkern 3 verschoben. Die Klemmfinger 12, 12' werden bei diesem Vorgang über den Rand des um den Wickelkern 3 aufgewickelten Reinigungstissues 4 geschoben, so dass der mit dem Bezugszeichen 16 gekennzeichnete Randbereich des Reinigungstissues 4 zwischen dem Abschnitt 15 der Verdickung 13 des Klemmfingers 12, bzw. 12' und der Mantelfläche der Handhabe 2 eingeklemmt ist. Das Reinigungstissue 4 ist ausreichend fest in der Handhabe 2 fixiert, um die gewünschte Reinigung vorzunehmen. Zum Unterstützen des Haltens des Reinigungstissues 4 auf dem Wickelkern 3 dienen die Haltewülste 5, 5'. Diese haben ferner den Sinn, den Reinigungsvorgang dadurch zu unterstützen, dass bei dem Reinigungsvorgang, bei dem das Reinigungsgerät auch in längsaxialer Richtung hin und her bewegt werden kann, das Reinigungstissue 4 unterseitig zu unterstützen und dadurch Vorsprünge an der äußeren Mantelfläche des Reinigungstissues 4 zu erzeugen. Je nach zu entfernender Verschmutzung kann das Reinigungsgerät 1 mit dem Reinigungstissue 4 gedreht werden, um auch andere, noch nicht genutzte Seiten des Reinigungstissues für den Reinigungsvorgang benutzen zu können.
  • Soll das Reinigungstissue 4 von dem Reinigungsgerät 1 entfernt werden, wird die Klemmeinrichtung 9 mit ihrer Hülse 10 auf der Handhabe 2 von dem Wickelkern 3 weggeschoben. Das Tissue 4 fällt sodann von selbst, ggf. unterstützt durch ein leichtes Schütteln des Reinigungsgerätes 1 von dem Wickelkern 3 ab. Zum Abnehmen des Reinigungstissues 4 von der Handhabe 2 ist es daher grundsätzlich nicht notwendig, das Reinigungstissue 4 selbst anzufassen.
  • 3 zeigt ein weiteres Reinigungsgerät 17, welches vom Prinzip her aufgebaut ist wie das Reinigungsgerät 1 der 1 und 2. Die Reini gungsgeräte 1 und 17 unterscheiden sich hinsichtlich der jeweils verwendeten Klemmeinrichtung. Die Klemmeinrichtung 18 des Reinigungsgerätes 17 ist in 3 in zwei Stellungen gezeigt und zu diesem Zweck virtuell geschnitten zum Darstellen von zwei unterschiedlichen Stellungen in zwei Halbschnitten gezeigt. Die Klemmeinrichtung 18 des Reinigungsgerätes 17 verfügt ebenfalls über mehrere umfänglich verteilt angeordnete Klemmfinger 19, die an einer auf der Handhabe 2 längsverschiebbaren gelagerten Hülse 20 angeformt sind. Die Klemmfinger 19 sind aus einem Kunststoff mit materialelastischen Eigenschaften hergestellt, wobei die Klemmfinger 19 im Unterschied zu den Klemmfingern 12 der Klemmeinrichtung 9 eingestellt sind, damit diese in ihrer normalen Stellung von der Mantelfläche der Handhabe 21 abragend angeordnet sind, wie dieses in der Stellung der Klemmeinrichtung 18 der 3 oben gezeigt ist. An der Oberseite der Klemmfinger 19 sind Stellnocken 22 angeformt. Zum Verschieben der Hülse 20 mit ihren Klemmfingern 19, 19' dient eine Schiebehülse 23, die gleichfalls in längsaxialer Richtung auf der Handhabe 21 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Schiebehülse 23 verfügt über einen ringzylindrischen Fortsatz 24, in dem die Hülse 20 und auch die Klemmfinger 19 zumindest teilweise aufgenommen werden können. Der ringzylindrische Fortsatz 24 weist vorderseitig eine Stellschräge auf. In längsaxialer Richtung gesehen befindet sich zwischen einer Anschlagfläche der Schiebehülse 23 und dem rückwärtigen Abschluss 27 der Hülse 20 eine Druckfeder 28. Wird die Schiebehülse 23 in Richtung zum Wickelkern 29 verschoben, wird mit dieser translatorischen Bewegung ebenfalls die Hülse 20 in diese Richtung bewegt. Dieses ist solange möglich, bis die zum Wickelkern 29 weisende Seite der Hülse 20 an einen ringförmigen Anschlag 30 an der Außenseite der Handhabe 21 anstößt. Durch weiteres Verschieben der Schiebehülse 23 in Richtung zum Wickelkern 29 gegen die Kraft der Druckfeder 28 werden durch Zusammenwirken der Stellschräge 25 mit den Stellnocken 22 die Klemmfinger 19 diese in Richtung zur Mantelfläche der Handhabe 21 bewegt, bis dass diese, unter Vorspannung stehend, sich mit ihrer Verdickung auf der Außenseite des Randes des auf den Wickelkern 29 aufgewickelten Reinigungstissues 31 abstützen. Diese Stellung der Klemmeinrichtung 18 ist in der unteren Halbdarstellung der 3 wiedergegeben. Diese Stellung der beweglichen Elemente der Klemmeinrichtung 18 zueinander und gegenüber der Handhabe 21 ist durch eine nicht dargestellte Rastung gesichert. Nach erfolgtem Reinigungsvorgang wird zum Entfernen des Reinigungstissues 31 diese Verrastung gelöst. Aufgrund der in der Druckfeder 28 gespeicherten Energie wird sodann die Verklemmung des Randbereiches des Reinigungstissues 31 zwischen den Klemmfingern 19 und der Mantelfläche der Handhabe 21 gelöst, so dass das Reinigungstissue 31 von dem Wickelkern 29 herabfallen oder herabgeschüttelt werden kann. Um die Hülse 20 aus ihrer in der unteren Halbdarstellung in 3 gezeigten Position wieder in die in der oberen Halbdarstellung gezeigte Position zurückzubringen, stehen beide beweglichen Elemente – Schiebehülse 23 und Hülse 20 – durch ringförmige Mitnehmer miteinander in Eingriff. Zu diesem Zweck tragen die Hülse 20 in radialer Richtung nach außen abragend einen Mitnehmerring 32 und die Schiebehülse 23 im Bereich ihres Fortsatzes 24 einen nach innen abragenden Mitnehmerring 33.
  • In einer in den Figuren nicht dargestellten Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Durchmesser des Wickelkerns des Reinigungsgerätes größer ist als der Durchmesser der Handhabe in demjenigen Bereich, in dem die Klemmeinrichtung verschiebbar ist. Es findet sich somit zwischen dem Wickelkern und dem eigentlichen Klemmabschnitt der Handhabe ein Absatz. Bei dieser Ausgestaltung bildet dann das um den Wickelkern aufgewickelte Reinigungstissue den größten Durchmesser, so dass beim Reinigungsvorgang nicht die Gefahr besteht, dass die Klemmeinrichtung mit zu reinigenden Hautpartien in Kontakt kommt.
  • Die stielartige Handhabe ist vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt. Hierfür eignet sich ein Silikonwerkstoff auch wegen seines angenehmen Gefühls, wenn dieses in Kontakt mit dem Körper gelangt. Die Klemmeinrichtung selbst besteht zweckmäßigerweise aus einem Kunststoff, wobei es sich anbietet, die einzelnen Elemente der Klemmeinrichtung im Wege eines Spritzgußverfahrens herzustellen.
  • 1
    Reinigungsgerät
    2
    Handhabe
    3
    Wickelkern
    4
    Reinigungstissue
    5, 5'
    Halterung
    6
    Ende
    7
    Ende
    8
    Löffel
    9
    Klemmeinrichtung
    10
    Hülse
    11
    Fingermulde
    12, 12'
    Klemmfinger
    13
    Verdickung
    14
    Einführschräge
    15
    Abschnitt
    16
    Randbereich
    17
    Reinigungsgerät
    18
    Klemmeinrichtung
    19
    Klemmfinger
    20
    Hülse
    21
    Handhabe
    22
    Stellnocke
    23
    Schiebehülse
    24
    Fortsatz
    25
    Stellschräge
    26
    Anschlagfläche
    27
    Abschluss
    28
    Druckfeder
    29
    Wickelkern
    30
    Anschlag
    31
    Reinigungstissue
    32
    Mitnahmering
    33
    Mitnahmering

Claims (10)

  1. Reinigungsgerät für die Körperpflege mit einer stielartigen Handhabe (2, 21), dessen eines Ende als Wickelkern (3, 29) zum Aufnehmen eines Reinigungstissues (4, 31) ausgebildet ist, und mit einer Klemmeinrichtung (9, 18) zum Halten eines um den Wickelkern (3, 29) gewickelten Reinigungstissues (4, 31) auf dem Wickelkern (3, 29).
  2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Wickelkerns (3, 29) ein oder mehrere bezüglich des auf dem Wickelkern (3, 29) aufgewickelten Reinigungstissues (4, 31) haftungserhöhende Strukturen (5, 5') angeordnet sind.
  3. Reinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkern (3, 29) mehrere der Wickelrichtung folgende Wülste (5, 5'), insbesondere aus Silikon, trägt.
  4. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (9, 18) wenigstens einen zum Einklemmen des auf dem Wickelkern (3, 29) befindlichen Reinigungstissues (4, 31) verstellbaren Klemmfinger (12, 12'; 19) umfasst.
  5. Reinigungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Einklemmen eines auf den Wickelkern (3, 29) befindlichen Reinigungstissues (4, 31) vorgesehene Abschnitt des wenigstens einen Klemmfingers (12, 12'; 19) in radialer Richtung verschwenkbar ist.
  6. Reinigungsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Klemmfinger (12, 12'; 19) Teil eines in längsaxialer Richtung bezüglich der Handhabe (2, 21) bewegbare Hülse (10, 20) ist.
  7. Reinigungsgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich net, dass der wenigstens eine Klemmfinger (12, 12'), unter Vorspannung stehend mit seinem zum Einklemmen des Reinigungstissues (4) vorgesehenen Abschnitts (15) auf der Mantelfläche des Wickelkerns (3) aufliegt.
  8. Reinigungsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Klemmfinger (19) gegen eine Rückstellkraft zum Einklemmen eines auf dem Wickelkern (29) befindlichen Reinigungstissues (31) in radialer Richtung zum Wickelkern (29) hin verschwenkbar oder verstellbar ist, die Handhabe (21) einen Anschlag (30) zum Begrenzen des Verschiebebetrages der Hülse (20) in Richtung zum Wickelkern (29) hin aufweist und der Klemmeinrichtung (18) ein gegenüber der Hülse (20) mit ihrem mindestens einen Klemmfinger (19) verstellbare Hülse (20) zugeordnet ist, durch die in ihrer einen Stellung auf den zumindest einen Klemmfinger (19) zum Einklemmen eines auf den Wickelkern (29) befindlichen Reinigungstissues (31) die Klemmkraft ausgeübt wird.
  9. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (9, 18) über mehrere, in gleichem Winkelabstand zueinander angeordnete Klemmfinger (12, 12'; 19) verfügt.
  10. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Wickelkern (3) gegenüber liegende Ende (7) der stielartigen Handhabe (2) löffelartig ausgebildet ist.
DE200720002622 2007-02-22 2007-02-22 Reinigungsgerät für die Körperpflege Expired - Lifetime DE202007002622U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102018126241A1 (de) * 2018-10-22 2020-04-23 Kurt Zimmermann Vorrichtung zur Reinigung des Analbereichs

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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