DE202007002366U1 - Getriebe - Google Patents
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Abstract
Getriebe
(1) mit einem ersten Sonnenrad (2) und mindestens einem zugeordneten
ersten Planetenrad (3) sowie mit einem zweiten Sonnenrad (4) und
mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad (5), wobei das
erste und zweite Planetenrad (3, 5) drehfest miteinander verbunden
und an einem Planetenträger
(7) gelagert sind, wobei die Sonnenräder (2, 4) unterschiedliche
Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen
aufweisen und/oder das erste und zweite Planetenrad (3, 5) unterschiedliche
Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Getriebe sowie ein Fahrzeug, insbesondere ein Fahrrad, mit einem Elektromotor und einem Getriebe zum Antrieb.
- Getriebe mit großem Untersetzungsverhältnis bauen normalerweise verhältnismäßig groß. Dies gilt insbesondere, wenn die Getriebe für große Drehmomente ausgelegt sind. Kompakte Getriebe mit großem Untersetzungsverhältnisse sind insbesondere beim Antrieb von Fahrzeugen wünschenswert, um insbesondere schnelllaufende Elektromotoren einsetzen zu können.
- Aus der
DE 40 27 365 A1 ist beispielsweise ein Fahrrad mit kombiniertem Tret- und Motorantrieb bekannt. Als Motorantrieb ist ein Elektromotor vorgesehen, der über einen Kettentrieb und ein Planetengetriebe antriebsmäßig an eine Tretkurbel gekoppelt ist. Mit einem herkömmlichen Planetengetriebe sind jedoch große Untersetzungsverhältnisse, insbesondere von mehr als 50:1, nicht erreichbar. - Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Getriebe und ein Fahrzeug mit einem Getriebe anzugeben, wobei das Getriebe ein großes Über- bzw. Untersetzungsverhältnis bei einem kompakten, einfachen und/oder kostengünstigen Aufbau ermöglicht.
- Die obige Aufgabe wird durch ein Getriebe gemäß Anspruch 1 oder ein Fahrzeug gemäß Anspruch 10 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Vorschlagsgemäß ist vorgesehen, daß das Getriebe ein erstes Sonnenrad mit mindestens einem zugeordneten ersten Planetenrad sowie ein zweites Sonnenrad mit mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad aufweist, wobei das erste und zweite Planetenrad drehfest miteinander verbunden und an einem Planetenträger gelagert ist, wobei die Sonnenräder unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen und/oder das erste und zweite Planetenrad unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen.
- Alternativ weist das Getriebe ein erstes Hohlrad mit mindestens einem zugeordneten ersten Planetenrad sowie ein zweites Hohlrad mit mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad auf, wobei das erste und zweite Planetenrad drehfest miteinander verbunden und an einem Planetenträger gelagert ist, wobei die Hohlräder unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module aufweisen und/oder Verzahnungen und/oder das erste und zweite Planetenrad unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen.
- Wenn beispielsweise das erste Sonnen- bzw. Hohlrad n-Zähne und das zweite Sonnen- bzw. Hohlrad n+1 Zähne aufweist, ergibt sich bei gleichen Zahnzahlen der Planetenräder ein Über- oder Untersetzungsverhältnis von etwa n:1. Dementsprechend ist ein großes Über- bzw. Untersetzungsverhältnis mit dem vorschlagsgemäßen Getriebe auf einfache Weise realisierbar.
- Wenn das Getriebe Hohlräder anstelle von Sonnenrädern aufweist, sind größere Drehmomente leichter übertragbar.
- Das vorschlagsgemäße Getriebe kann sehr kompakt mit insbesondere geringer axialer Baulänge ausgebildet werden. Es ist daher insbesondere zur unmittelbaren axialen Anordnung an einem Antrieb bzw. Motor, wie einem Elektromotor, geeignet.
- Aufgrund des möglichen kompakten Aufbaus des Getriebes, wobei auch ein verhältnismäßig geringes Gewicht in Relation zum Über- bzw. Untersetzungsverhältnis und in Relation zu den übertragbaren Drehmomenten erreichbar ist, eignet sich das Getriebe insbesondere für ein Fahrzeug, um einen schnelllaufenden Antrieb, insbesondere einen schnelllaufenden Elektromotor oder dergleichen, zu untersetzen.
- Jedoch ist das vorschlagsgemäße Getriebe auch für sonstige Zwecke einsetzbar.
- Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der Zeichnung. Es zeigt:
-
1 eine schematische Schnittansicht eines prinzipiellen Aufbaus eines vorschlagsgemäßen Getriebes gemäß einer ersten Ausführungsform; -
2 eine schematische Schnittansicht eines prinzipiellen Aufbaus eines vorschlagsgemäßen Getriebes gemäß einer zweiten Ausführungsform; -
3 eine schematische Ansicht eines vorschlagsgemäßen Fahrzeugs; und -
4 einen schematischen Schnitt einer Baueinheit aus Kurbeltrieb, Elektromotor und Getriebe. - In den Figuren werden für gleiche oder ähnliche Bauteile und Komponenten die gleichen Bezugszeichen verwendet, wobei sich entsprechende oder zumindest ähnliche Vorteile und Eigenschaften ergeben, auch wenn eine wiederholte Beschreibung weggelassen ist.
-
1 zeigt in einer schematischen Prinzipdarstellung ein vorschlagsgemäßes Getriebe1 gemäß einer ersten Ausführungsform. Das Getriebe weist ein erstes Sonnenrad2 mit mindestens einem zugeordneten ersten Planetenrad3 sowie ein zweites Sonnenrad4 mit mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad5 auf. - Das erste und zweite Planetenrad
3 ,5 sind jeweils paarweise drehfest – beim Darstellungsbeispiel über eine Verbindungsachse6 – miteinander verbunden. Die Planetenräder3 ,5 bzw. Verbindungsachsen6 sind an einem Planetenträger7 um ihre Radachsen bzw. die jeweilige Verbindungsachse6 drehbar gelagert. Besonders bevorzugt sind die jeweils ein Paar bildenden Planetenräder3 ,5 koaxial angeordnet und insbesondere axial beabstandet, wobei der Planetenträger7 besonders bevorzugt dazwischen angeordnet ist. - Der Planetenträger
7 lagert vorzugsweise mehrere Planetenradpaare von ersten und zweiten Planetenrädern3 ,5 . Beim Darstellungsbeispiel sind zwei Planetenradpaare zu erkennen. Grundsätzlich genügt ein Planetenradpaar. Vorzugsweise sind jedoch mehrere Planetenradpaare, insbesondere zwei bis fünf Planetenradpaare und besonders bevorzugt drei Planetenradpaare, vorgesehen. - Das Getriebe
1 ist vorzugsweise als Zahnradgetriebe ausgebildet. Jedoch kann es sich grundsätzlich auch um ein Reibradgetriebe handeln. Besonders bevorzugt ist das Getriebe1 als Stirnradgetriebe ausgebildet. - Beim Darstellungsbeispiel kämen die Planetenräder
3 ,5 jeweils mit dem zugeordneten Sonnenrad2 bzw.4 , sind also damit verzahnt. - Vorschlagsgemäß weisen die Sonnenräder
2 ,4 unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen auf. Alternativ oder zusätzlich – insbesondere zu den Sonnenrädern2 ,4 passend – weisen das erste Planetenrad3 und das zweite Planetenrad5 unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen auf. Die vorgenannten Unterschiede sind vorzugsweise nur sehr gering. Dann lassen sich entsprechend große Über- bzw. Untersetzungsverhältnisse, vorzugsweise von mindestens 50:1, insbesondere mehr als 100:1, ganz besonders bevorzugt mehr als 1000:1, direkt mit dem vorschlagsgemäßen Getriebe1 ohne zusätzliche Getriebestufen realisieren. Jedoch kann das vorschlagsgemäße Getriebe1 auch mit sonstigen Getrieben oder weiteren Getriebestufen oder dergleichen kombiniert werden. - Vorzugsweise steht das erste Sonnenrad
2 fest. Insbesondere bildet dann der Planetenträger7 den Antrieb bzw. wird angetrieben, und das zweite Sonnenrad4 bildet den Abtrieb. Beim Darstellungsbeispiel ist der Planetenträger7 dementsprechend mit einer Antriebswelle8 und das zweite Sonnenrad4 mit einer Abtriebswelle9 drehfest gekoppelt bzw. verbunden. Die beiden Wellen8 ,9 sind insbesondere koaxial angeordnet. - Wenn das erste Sonnenrad
2 beispielsweise etwa 100 Zähne oder mehr aufweist, und das zweite Sonnenrad4 einen Zahn mehr oder weniger aufweist, ist beispielsweise ein Übersetzungsverhältnis von etwa 100:1 oder mehr ohne weiteres realisierbar. - Mit dem Antrieb des Planetenträgers
7 und dem Abtrieb über das zweite Sonnenrad4 sind bei feststehendem ersten Sonnenrad2 aufgrund der oben genannten, insbesondere geringen Unterschiede von Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen sehr große Untersetzungsverhältnisse erreichbar. Umgekehrt ist es jedoch auch möglich, beispielsweise das zweite Sonnenrad4 anzutreiben und bei feststehendem ersten Sonnenrad2 den Planetenradträger7 als Abtrieb zu benutzen. In diesem Fall ergeben sich entsprechend große Übersetzungsverhältnisse. -
2 zeigt in einer zu1 korrespondierenden, schematischen und teilgeschnittenen Darstellung eine zweite Ausführungsform des vorschlagsgemäßen Getriebes1 . Anstelle der Sonnenräder2 und4 sind hier Hohlräder10 und11 vorgesehen, in denen die zugeordneten Planetenräder3 ,5 laufen. Die Hohlräder10 ,11 stellen also Universen für die Planetenräder3 ,5 dar. - Bei der zweiten Ausführungsform ist die Abtriebswelle
9 vorzugsweise als Hohlwelle ausgebildet. - Die bisherigen Ausführungen und Erläuterungen zu der ersten Ausführungsform gelten für die zweite Ausführungsform entsprechend. Die zweite Ausführungsform ist insbesondere zur Übertragung höherer Drehmomente besser geeignet.
- Das vorschlagsgemäße Getriebe ist universell einsetzbar. Insbesondere ist das vorschlagsgemäße Getriebe
1 zum Einsatz bei Fahrzeugen geeignet und wird besonders bevorzugt zur Untersetzung eines schnelllaufenden Antriebs, wie eines Elektromotors oder dergleichen, eingesetzt. -
3 zeigt ein vorschlagsgemäßes Fahrzeug12 , das vorzugsweise als Zweirad, insbesondere als Fahrrad, ausgebildet ist. - Das Fahrzeug
12 weist vorzugsweise einen Muskel- bzw. Pedalantrieb, insbesondere in Form eines vorzugsweise pedalbetätigten Kurbeltriebs13 , und einen Elektromotor14 als weiteren Antrieb, insbesondere Hilfsantrieb, auf. Besonders bevorzugt unterstützt der Elektromotor14 das Fahren mit dem Fahrzeug12 nur dann, wenn auch der Kurbeltrieb13 von einem nicht dargestellten Benutzer zum oder beim Fahren betätigt wird. Jedoch ist es grundsätzlich auch möglich, daß der Elektromotor14 einen selbstständig einsetzbaren Antrieb darstellt, der unabhängig vom Tretantrieb einsetzbar ist, oder daß gar kein Tretantrieb vorhanden ist. - Dem Elektromotor
14 ist vorzugsweise ein Energiespeicher15 , wie eine Brennstoffzelle, ein Akkumulator oder dergleichen, zur Stromversorgung zugeordnet. Weiter ist eine entsprechende Steuerung vorgesehen, die nicht dargestellt ist. - Das Fahrzeug
12 weist vorzugsweise einen Rahmen16 , ein lenkbares Vorderrad17 mit einem zugeordneten Lenker18 , ein Hinterrad19 , das vorzugsweise vom Kurbeltrieb13 und/oder Elektromotor14 antreibbar ist, und/oder einen Sitz bzw. Sattel20 auf. Jedoch sind grundsätzlich andere Konstruktionen bzw. Aufbauten möglich. - Dem Elektromotor
14 ist das vorschlagsgemäße Getriebe1 zugeordnet. Insbesondere ist der Elektromotor14 schnelllaufend ausgebildet. Das Getriebe1 bewirkt die erforderliche Untersetzung. - Der Elektromotor
14 bildet vorzugsweise mit dem Getriebe1 und/oder dem Kurbeltrieb13 eine Konstruktions- bzw. Baueinheit. Diese ist in einem schematischen Schnitt in4 dargestellt. - Der Kurbeltrieb
13 ist vorzugsweise als Tretkurbel mit einer Kurbelwelle21 ausgebildet. Der Elektromotor14 umgibt die Kurbelwelle21 vorzugsweise zumindest im wesentlichen ringförmig. - Besonders bevorzugt ist der Elektromotor
14 als Hohlwellenmotor ausgebildet. Die Kurbelwelle21 erstreckt sich axial durch die Hohlwelle22 des Elek tromotors14 . Die Hohlwelle22 und die Kurbelwelle21 sind vorzugsweise konzentrisch angeordnet. - Der Elektromotor
14 ist vorzugsweise über das Getriebe1 mit dem Kurbeltrieb2 , insbesondere der Kurbelwelle21 , gekoppelt. - Das Getriebe
1 ist vorzugsweise axial am Elektromotor14 und/oder auf der Kurbelwelle21 angeordnet. - Beim Darstellungsbeispiel ist der Planetenträger
7 mit der Hohlwelle22 des Elektromotors14 gekoppelt bzw. vorhanden. - Das erste Sonnenrad
2 des Getriebes1 ist hier insbesondere nur als Zahnkranz bzw. hohl ausgebildet und/oder ortsfest angeordnet, insbesondere stirnseitig am Elektromotor14 bzw. einem Gehäuse. Das erste Sonnenrad2 umgibt die Hohlwelle22 und die Kurbelwelle21 konzentrisch. - Das abtriebsseitige bzw. zweite Sonnenrad
4 ist mit der Kurbelwelle21 gekoppelt, insbesondere unmittelbar auf dieser angeordnet. - Die beiden Sonnenräder
2 ,4 sind wiederum über Planetenradpaare von ersten und zweiten Planetenradträgern3 ,5 – wie bereits oben beschrieben – gekoppelt. Insbesondere weisen die beiden Sonnenräder2 ,4 unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen auf, wie bereits oben aufgeführt. - Das Untersetzungsverhältnis des Getriebes
12 beträgt vorzugsweise mindestens 50:1, insbesondere 75:1, besonders bevorzugt 100:1 oder mehr. - Der Elektromotor
14 und das Getriebe1 bilden vorzugsweise eine Baueinheit. Insbesondere können der Elektromotor14 und das Getriebe1 ein gemeinsames Gehäuse aufweisen. Das Getriebe1 ist vorzugsweise an den Elektromotor14 angeflanscht oder angeschraubt. - Besonders bevorzugt ist die Tretkurbel bzw. Kurbelwelle
21 vom Elektromotor14 und/oder Getriebe1 gelagert. - Der Durchmesser des Elektromotors
14 und/oder des Getriebes1 bzw. der davon gebildeten Baueinheit ist vorzugsweise kleiner als die radiale Länge der Kurbeln23 , die mit der Kurbelwelle21 verbunden sind und an deren freien Enden vorzugsweise Pedale24 angeordnet sind. - In
4 ist weiter ein großes Kettenrad25 auf der Kurbelwelle21 angeordnet, um die Kraft von der Kurbelwelle über eine Kette26 auf ein hinteres Kettenrad27 , Getriebe oder dergleichen und damit auf das Hinterrad8 zu übertragen (vergleiche3 ). - Jedoch sind grundsätzlich auch andere betriebliche Lösungen möglich. Weiter ist es beispielsweise auch möglich einen sonstigen Zugmitteltrieb oder ein sonstiges Getriebe zum Antrieb des Hinterrads
19 oder eines sonstigen Rads des Fahrzeugs12 einzusetzen. - Beim Darstellungsbeispiel ist der Elektromotor
14 vorzugsweise in den Rahmen16 und/oder zusammen mit dem Kurbeltrieb13 in das Fahrzeug12 eingebaut. Der Energiespeicher15 ist vorzugsweise in den Rahmen16 eingebaut. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich. - Grundsätzlich ist es auch möglich, daß der Elektromotor
14 direkt als Getriebemotor ausgebildet ist. - Weiter ist es möglich, daß der Elektromotor
14 zusätzlich zu dem Getriebe1 über einen (nicht dargestellten) Freilauf oder eine sonstige geeignete Kupplung mit dem Kurbeltrieb13 oder dem Abtrieb des Kurbeltriebs13 , wie dem Kettenrad25 , gekoppelt ist.
Claims (12)
- Getriebe (
1 ) mit einem ersten Sonnenrad (2 ) und mindestens einem zugeordneten ersten Planetenrad (3 ) sowie mit einem zweiten Sonnenrad (4 ) und mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad (5 ), wobei das erste und zweite Planetenrad (3 ,5 ) drehfest miteinander verbunden und an einem Planetenträger (7 ) gelagert sind, wobei die Sonnenräder (2 ,4 ) unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen und/oder das erste und zweite Planetenrad (3 ,5 ) unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen. - Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Sonnenrad (
2 ) fest steht. - Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenträger (
7 ) den Antrieb und das zweite Sonnenrad (4 ) den Abtrieb bildet oder umgekehrt. - Getriebe mit einem ersten Hohlrad (
10 ) und mindestens einem zugeordneten ersten Planetenrad (2 ) sowie mit einem zweiten Hohlrad (11 ) und mindestens einem zugeordneten zweiten Planetenrad (5 ), wobei das erste und zweite Planetenrad (3 ,5 ) drehfest miteinander verbunden und an einem Planetenträger (7 ) gelagert sind, wobei die Hohlräder (10 ,11 ) unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen und/oder das erste und zweite Planetenrad (3 ,5 ) unterschiedliche Durchmesser, Zahnzahlen, Teilungen, Module und/oder Verzahnungen aufweisen. - Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Hohlrad (
10 ) fest steht. - Getriebe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenträger (
7 ) den Antrieb und das zweite Hohlrad (11 ) den Abtrieb bildet oder umgekehrt. - Getriebe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Planetenträger (
7 ) mehrere Paare von ersten und zweiten Planetenrädern (3 ,5 ) trägt. - Getriebe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (
1 ) ein Über- bzw. Untersetzungsverhältnis von mindestens 50:1, vorzugsweise mehr als 100:1, insbesondere mehr als 1000:1, aufweist. - Getriebe nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (
1 ) als Zahnradgetriebe, Stirnradgetriebe oder Reibradgetriebe ausgebildet ist. - Fahrzeug (
12 ) mit einem Elektromotor (14 ) als insbesondere zusätzlichen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (14 ) schnelllaufend ausgebildet ist und mit einem Getriebe (1 ) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche zur Untersetzung gekoppelt ist. - Fahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (
14 ) als Hohlwellenmotor ausgebildet ist und eine Kurbel- bzw. Abtriebswelle (21 ) eines Kurbeltriebs (13 ) durch die Hohlwelle (22 ) des Elektromotors (14 ) geführt ist. - Fahrzeug nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (
12 ) als Zweirad, insbesondere als Fahrrad, ausgebildet ist.
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-
2007
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20070614 |
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