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DE202007001539U1 - Revisionsvorrichtung - Google Patents

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DE202007001539U1
DE202007001539U1 DE200720001539 DE202007001539U DE202007001539U1 DE 202007001539 U1 DE202007001539 U1 DE 202007001539U1 DE 200720001539 DE200720001539 DE 200720001539 DE 202007001539 U DE202007001539 U DE 202007001539U DE 202007001539 U1 DE202007001539 U1 DE 202007001539U1
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EFFIZIEN ZEN GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/08Built-in cupboards; Masks of niches; Covers of holes enabling access to installations
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0889Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements characterised by the joints between neighbouring elements, e.g. with joint fillings or with tongue and groove connections
    • E04F13/0892Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements characterised by the joints between neighbouring elements, e.g. with joint fillings or with tongue and groove connections with means for aligning the outer surfaces of the covering elements

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Abstract

Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen (1) mit Rahmenprofil (3) und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel (2) mit Deckelprofil (4), dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (3) und/oder das Deckelprofil (4) mit wenigstens einer die Rechteckform vorgebenden Profilausbildung (8) ausgerüstet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen mit Rahmenprofil und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel mit Deckelprofil.
  • In der Regel lässt sich der Revisionsdeckel in die vom Revisionsrahmen definierte Öffnung in beispielsweise einer Wand-, Boden- oder Deckenverkleidung einsetzen, einhängen, scharnierartig am Revisionsrahmen anbringen oder dergleichen. Denn solche Revisionsvorrichtungen bzw. Revisionsabdeckungen dienen üblicherweise dazu, hinter der genannten Verkleidung vorhandene Installationen für Wartungsarbeiten oder Nachrüstarbeiten zugänglich zu machen.
  • Zu diesem Zweck schlägt der gattungsbildende Stand der Technik nach der DE 196 08 529 C2 eine spezielle Abdichtung durch eine Blähdichtung im Spalt zwischen Revisionsrahmen und Revisionsdeckel vor. Hierdurch wird eine Brandschutzausführung der Revisionsvorrichtung erreicht. Auf diese Weise kann beispielsweise ein im Bereich der Installation entstehendes Feuer nicht auf einen jenseits der Verkleidung vorgesehenen Raum innerhalb einer gewissen Zeitspanne übergreifen.
  • Die durch die vorgenannte Veröffentlichung und auch aus der Praxis bekannten Revisionsvorrichtungen haben sich bewährt, sind jedoch hinsichtlich der Herstellungskosten verbesserungsbedürftig. Denn allgemein werden das Rahmenprofil für den Revisionsrahmen und auch das Deckelprofil für den Revisionsdeckel aus Strang gepresstem Aluminium hergestellt, um die erforderliche Formstabilität und Rechtwinkligkeit zur Verfügung zu stellen. Durch den Rückgriff auf Aluminium sind die Produktionskosten relativ hoch. Denn die bekannten Profile müssen aufgrund der Materialeigenschaften von Aluminium üblicherweise mit einer Materialstärke von mehr als 1,5 mm hergestellt werden. Denn nur hierdurch lässt sich garantieren, dass die Rechtwinkligkeit der meist im Querschnitt L- oder T-förmigen Profile gegeben ist und Sichtkanten der Revisionsvorrichtung die erforderliche Parallelität aufweisen. Hier setzt die Erfindung ein.
  • Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine derartige Revisionsvorrichtung so weiter zu entwickeln, dass die Herstellungskosten gegenüber bisherigen Ausführungsformen deutlich verringert sind.
  • Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Revisionsvorrichtung vor, dass das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil mit wenigstens einer die Rechteckform vorgebenden Profilausbildung ausgerüstet sind. – Zusätzlich mag auch eine die Geradheit des Rahmenprofils und/oder des Deckelprofils vorgebende (weitere) Profilausbildung realisiert sein.
  • Im Rahmen der Erfindung kommt es jedoch primär darauf an, eine spezielle Profilausbildung zur Verfügung zu stellen, nämlich eine solche, mit deren Hilfe die Rechteckform des Rahmenprofils (im Querschnitt) im Zuge der Profilherstellung sicher gestellt ist. Das Gleiche gilt für das Deckelprofil.
  • Grundsätzlich kann die Rechteckform bzw. die die Rechteckform vorgebende Profilausbildung auch nachträglich erreicht bzw. eingebracht werden, indem das jeweilige Deckelprofil bzw. das Rahmenprofil einem entsprechenden Richtvorgang unterzogen wird. Aus Kostengründen wird man jedoch auf solche Richtvorgänge meistens verzichten wollen und setzt dafür vielmehr die erfindungsgemäße spezielle und die Rechteckform vorgebende Profilausbildung während des Herstellungsvorganges ein.
  • In der Regel werden die erfindungsgemäßen Profile, also das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil, üblicherweise walz- und/oder rollgeformt. Dieser Herstellungsprozess ist kostengünstig, führt jedoch beim Ablängen bzw. einem Trennprozess oftmals dazu, dass Spannungen im Winkelbereich frei werden. Hierdurch besteht die Gefahr, dass der beim Walz- und/oder Rollformen eingestellte 90°-Winkel des Rahmenprofils und/oder Deckelprofils verspringt, das heißt, nicht mehr eingehalten wird. Um dies zu vermeiden, ist die erfindungsgemäße spezielle Profilausbildung realisiert, welche die Rechteckform des Deckelprofils und/oder des Rahmenprofils vorgibt und dafür sorgt, dass diese Rechteckform beibehalten wird. Das heißt, das zuvor beschriebene "Verspringen" des Winkels tritt nicht mehr auf. Dadurch erübrigt sich in der Regel ein nachträglicher Richtvorgang.
  • Um dies im Detail zu erreichen, wird die beschriebene Profilausbildung im Allgemeinen zum Abschluss etwaiger Formgebungsmaßnahmen in das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil eingebracht. Bei diesen Formgebungsmaßnahmen handelt es sich um vorgeschaltete Herstellungsprozesse für das Rahmenprofil bzw. Deckelprofil, wie beispielsweise Stanzvorgänge, ein Ablängen etc.. Erst wenn diese sämtlichen und die Form des jeweiligen Profils vorgebenden Maßnahmen abgeschlossen sind, wird die fragliche Profilausbildung in das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil eingebracht.
  • In diesem Zusammenhang werden jeweilige Schenkel des Rahmensprofils und/oder des Deckelprofils ausgerichtet zueinander fixiert. Bei diesen Schenkeln handelt es sich üblicherweise um einen jeweiligen Auflageschenkel und einen jeweiligen Sichtschenkel des Rahmenprofils und/oder Deckelprofils. Jedenfalls werden diese beiden Schenkel in gewünschter Ausrichtung zueinander fixiert und wird dann die erfindungsgemäße Profilausbildung eingebracht. In der Regel schließen die jeweiligen Schenkel, das heißt der Sichtschenkel und der Auflageschenkel einen rechten Winkel im Querschnitt miteinander ein.
  • Dadurch wird die gewünschte Rechteckform des Rahmenprofils und/oder Deckelprofils im Querschnitt vorgegeben. Insgesamt können die Profile (Rahmenprofil bzw. Deckelprofil) L-förmig oder auch T-förmig im Querschnitt ausgebildet werden. Dabei kommt es jeweils für die Funktionsweise der Revisionsvorrichtung und ihr optisches Erscheinungsbild entscheidend darauf an, den jeweils von zugehörigen L-Schenkeln oder T-Schenkeln eingeschlossenen rechten Winkel einzuhalten. Hierfür sorgt – wie gesagt – die spezielle erfindungsgemäße Profilausbildung.
  • Insgesamt hat es sich bewährt, wenn mehrere in jeweiliger Längserstreckung des Rahmenprofils und/oder Deckelprofils vorgesehene Profilausbildungen realisiert sind. Dabei mag die jeweilige Profilausbildung vorteilhaft als Sicke ausgeführt sein. Diese Sicke verläuft in der Regel im Vergleich zur jeweiligen Längserstreckung von Rahmenprofil und Deckelprofil quer hierzu. Folgerichtig handelt es sich bei der Sicke vorteilhaft um eine Quersicke.
  • Dadurch, dass die Sicke bzw. Quersicke quer zur Längserstreckung des Rahmenprofils bzw. Deckelprofils verläuft und ausgerichtet ist, lassen sich die jeweiligen Schenkel der Profile unschwer zueinander fixieren. Denn in der Regel verbindet die Profilausbildung den jeweiligen Sichtschenkel und den Auflageschenkel des Rahmenprofils und/oder des Deckelprofils lediglich in ihrem Eckbereich, und zwar im Querschnitt miteinander. Dadurch findet sich die Sicke bzw. Quersicke lediglich im Eckbereich der Schenkel der Profile, so dass die übrigen Bereiche der Schenkel problemlos beim Einbringen der Profilausbildung zueinander fixiert werden können, und zwar vorzugsweise indem ein rechter Winkel zwischen beiden Schenkeln eingeschlossen wird.
  • Das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil verfügen größtenteils über eine Materialstärke von weniger als 1 mm. Tatsächlich kann die Materialstärke sogar auf Werte von unter 0,8 mm reduziert werden, wobei sogar Werte bis zu 0,6 mm und weniger beobachtet werden. Diese verringerte Materialstärke ist möglich und kann im Rahmen der Erfindung realisiert werden, weil das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil regelmäßig aus Stahl hergestellt ist. Denn durch die die Rechteckform vorgebende und diese fixierende erfindungsgemäße Profilausbildung wird selbst bei solchen Materialstärken und unter Berücksichtigung beispielsweise des Werkstoffes Stahl erreicht, dass die jeweiligen Schenkel der Profile gegeneinander fixiert sind und die notwendige Rechtwinkligkeit beibehalten.
  • Das heißt, im Rahmen der Erfindung sorgt die eine oder sorgen die mehreren Profilausbildungen dafür, dass die wesentlichen Eigenschaften des jeweiligen Profils (insbesondere Rechtwinkligkeit von Auflageschenkel zu Sichtschenkel) eingehalten werden und vorliegen, ohne dass dies mit aus Stabilitätsgründen nicht erforderlicher Materialstärke realisiert wird oder realisiert werden muss. Dadurch kann die Materialstärke bis auf das für die Stabilität ohnehin notwendige Maß verringert werden, wobei die Profilausbildung jeweils dafür sorgt, dass die zuvor angegebenen Profileigenschaften, insbesondere die Rechtwinkligkeit der Schenkel zueinander, dennoch eingehalten werden. – Grundsätzlich kann als Material für das Rahmenprofil und/oder das Deckelprofil auch auf Kunststoff, Aluminium oder auch Kombinationen der vorgenannten Werkstoffe zurückgegriffen werden.
  • Immer stellen die Erfindungsmaßnahmen sicher, dass sich die Profile (Rahmenprofil und/oder Deckelprofil) problemlos durch Walzen und/oder Rollen herstellen lassen und zusätzlich gegebenenfalls mit Stanzungen oder anderen formgebenden Maßnahmen behandelt werden, wobei die für die anschließende Funktionssicherheit erforderliche Rechteckform mit Hilfe der speziellen erfindungsgemäßen Profilausbildung eingestellt und sichergestellt wird.
  • Nach diesem Herstellungsvorgang lassen sich die einzelnen Profilstücke problemlos zum Deckelprofil respektive Rahmenprofil zusammenfügen. Dabei kann mit Eckverbindern gearbeitet werden oder lassen sich die einzelnen Profilstücke durch Kleben, durch eine Nietverbindung, Schraubverbindung etc. miteinander koppeln. Aufgrund der beschriebenen Vorgehensweise können das Deckelprofil und das Rahmenprofil prinzipiell gleich hergestellt werden, wobei lediglich unterschiedliche Längen der Profile bzw. der einzelnen Profilstücke zu berücksichtigen sind.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
  • 1 die erfindungsgemäße Revisionsvorrichtung in Aufsicht,
  • 2 einen teilweisen Schnitt durch die 1 im Bereich eines Spaltes zwischen Revisionsdeckel und Revisionsrahmen und
  • 3 das jeweilige Deckelprofil bzw. Rahmenprofil in einer schematischen Ansicht.
  • In den Figuren ist eine Revisionsvorrichtung dargestellt, die vorliegend als Revisionsabdeckung ausgeführt ist. In ihrem grundsätzlichen Aufbau verfügt die Revisionsvorrichtung über einen Revisionsrahmen 1 und einen in den Revisionsrahmen 1 einsetzbaren und mit diesem verriegelbaren Revisionsdeckel 2. Der Revisionsrahmen 1 und der Revisionsdeckel 2 besitzen jeweils ein umlaufendes Rahmenprofil 3 und Deckelprofil 4, die zur Aufnahme von Dämmplatten 5, beispielsweise Mineralfaserplatten 5, geeignet sind.
  • In der 1 erkennt man noch zwei Scharniere 6, mit deren Hilfe der Revisionsdeckel 2 gelenkig in dem Revisionsrahmen 1 gehalten wird und zusätzlich eine Verriegelungseinrichtung 7, welche den in geschlossener Stellung befindlichen Revisionsdeckel 2 gegenüber dem Revisionsrahmen 1 verriegelt. Zusätzlich mag noch eine Blähdichtung realisiert sein, die den Spalt S zwischen Revisionsdeckel 2 und Revisionsrahmen 1 im Brandfall durch eine thermisch bedingte Ausdehnung verschließt, jedoch im Detail nicht dargestellt ist (vgl. 2).
  • Für die Erfindung von besonderer Bedeutung sind nun mehrere und insbesondere in den 2 und 3 zu erkennende Profilausbildungen B. Denn bei diesen Profilausbildungen 8 bzw. Sicken handelt es sich um solche, welche die Rechteckform des Rahmenprofils 3 sowie des Deckelprofils 4 im Beispielfall vorgeben und fixieren. Zusätzlich erkennt man noch eine weitere Profilausbildung 9, die im Ausführungsbeispiel ebenfalls als Sicke ausgebildet ist und dafür sorgt, das jeweilige Sichtschenkel 3a, 4a von einerseits dem Rahmenprofil 3 und andererseits dem Deckelprofil 4 jeweils gerade verlaufen und insbesondere parallel zueinander im Bereich des Spaltes S ausgerichtet sind. Die beiden Profilausbildungen 8, 9 bzw. zugehörigen Sicken 8, 9 werden im Zuge der Herstellung der Profile 3, 4 automatisch in diese eingebracht. Dazu werden die jeweiligen Profile 3, 4 zunächst geformt und gegebenenfalls abgelängt. Zum Abschluss dieser Formgebungsmaßnahmen werden die beiden Profilausbildungen 8, 9 in die zugehörigen Profilstücke eingebracht.
  • Um hierbei die erforderliche Rechteckform zwischen einerseits den Sichtschenkeln 3a, 4a und andererseits den Auflageschenkeln 3b, 4b sicherzustellen, werden bei diesem Vorgang die jeweiligen Schenkel 3a, 4a; 3b, 4b des Rahmenprofils 3 und des Deckelprofils 4 ausgerichtet zueinander fixiert.
  • Tatsächlich sind ausweislich der 3 mehrere in jeweiliger Längserstreckung L des Rahmenprofils 3 und des Deckelprofils 4 vorgesehene Profilausbildungen 8 realisiert, welche die jeweilige Rechteckform der vorerwähnten Profile 3, 4 vorgeben. Dabei verbindet die Profilausbildung 8 den jeweiligen Sichtschenkel 3a, 4a und den Auflageschenkel 3b, 4b des Rahmenprofils 3 und des Deckelprofils 4 in ihrem Eckbereich im Querschnitt miteinander. Bei der Profilausbildung 8 zur Gewährleistung der Rechteckform handelt es sich – wie bereits gesagt – um eine Sicke, nämlich im dargestellten Beispielfall um eine zur jeweiligen Längserstreckung L von Rahmenprofil 3 und Deckelprofil 4 quer bzw. senkrecht verlaufende Quersicke B. Den Verlauf der Quersicke 8 erkennt man insbesondere bei einer vergleichenden Betrachtung der 2 und 3.
  • Hieraus ergibt sich auch, dass die Profilausbildung bzw. Quersicke 8 zur Herstellung der Rechteckform zwischen dem jeweiligen Sichtschenkel 3a, 4a und dem Auflageschenkel 3b, 4b üblicherweise in gleichen Abständen in Längserstreckung L des Rahmenprofils 3 und des Deckelprofils 4 in den jeweiligen Eckbereich zwischen den Sichtschenkeln 3a, 4a und den Auflageschenkeln 3b, 4b eingebracht wird. Dabei deckt die jeweilige Profilausbildung bzw. Quersicke 8 in der Regel weniger als 20% der jeweiligen Schenkellänge I1, I2 von einerseits dem Sichtschenkel 3a, 4a und andererseits dem Auflageschenkel 3b, 4b ab. Auf diese Weise lassen sich die jeweiligen Schenkel 3a, 4a; 3b, 4b im Zuge ihrer Herstellung, das heißt bei einem Walz- und/oder Rollvorgang, problemlos im verbliebenen Bereich von bis zu 80% oder mehr ihrer jeweiligen Schenkellänge I1, I2 fixieren, so dass die beiden Schenkel 3a, 4a; 3b, 4b problemlos zueinander – meistens senkrecht – ausgerichtet werden können.
  • Tatsächlich schließen die beiden Schenkel 3a, 4a; 3b, 4b meistens einen rechten Winkel α ein. Das gilt sowohl für den Fall, das ein im Querschnitt L-förmiges Rahmenprofil 3 wie auch Deckelprofil 4 realisiert ist, als auch dann, wenn das zugehörige Profil 3, 4 im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist, wobei dann der jeweilige Auflageschenkel 3b, 4b den quer verlaufenden T-Schenkel bildet.
  • Man erkennt, dass die im Rahmenprofil 3 bzw. Deckelprofil 4 aufgenommene Dämmplatte 5 üblicherweise an einen gegenüber dem jeweiligen Profil 3, 4 gegebenenfalls verstellbaren Befestigungsschenkel 10 angeschlossen ist. Im dargestellten Beispiel nach der 2 schließt der Befestigungsschenkel 10 unmittelbar an die die Geradheit gebende Profilausbildung 9 an. Der Befestigungsschenkel 10 dient zur Festlegung der Dämmplatte 5 an dem jeweiligen Profil 3, 4, beispielsweise mit Hilfe einer lediglich angedeuteten Schraube 13. Infolge der die Geradheit vorgebenden Profilausbildungen 9 in den beiden Sichtschenkeln 3a, 4a wird gewährleistet, dass die beiden Sichtschenkel 3a, 4a insbesondere in ihrem Kopfbereich 11 parallel zueinander angeordnet sind bzw. werden können, so dass der zwischen dem Deckelprofil 4 und dem Rahmenprofil 3 sich einstellende Spalt S mit einer durchgängig gleichen Spaltbreite ausgerüstet ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Rahmenprofil 3 und das Deckelprofil 4 als jeweiliges Walz- und/oder Rollprofil aus Stahl hergestellt, wobei der betreffende Stahl mit einer Materialstärke von weniger als 1 mm ausgerüstet ist. Dadurch wird im Vergleich zum Stand der Technik eine Materialeinsparung von bis zu 50% beobachtet. Als Folge hiervon kann die dargestellte Revisionsvorrichtung mit deutlich verringerten Kosten produziert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19608529 C2 [0003]

Claims (10)

  1. Revisionsvorrichtung, mit einem Revisionsrahmen (1) mit Rahmenprofil (3) und einem hierin einsetzbaren Revisionsdeckel (2) mit Deckelprofil (4), dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (3) und/oder das Deckelprofil (4) mit wenigstens einer die Rechteckform vorgebenden Profilausbildung (8) ausgerüstet sind.
  2. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere in jeweiliger Längserstreckung (L) des Rahmenprofils (3) und/oder des Deckelprofils (4) vorgesehene Profilausbildungen (8) realisiert sind.
  3. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilausbildung (8) einen jeweiligen Sichtschenkel (3a, 4a) und einen Auflageschenkel (3b, 4b) des Rahmenprofils (3) und/oder Deckelprofils (4) in ihrem Eckbereich miteinander verbindet.
  4. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilausbildung (8) als Sicke ausgeführt ist.
  5. Revisionsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Sicke um eine im Vergleich zur jeweiligen Längserstreckung (L) von Rahmenprofil (3) und Deckelprofil (4) quer verlaufende Quersicke (8) handelt.
  6. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilausbildung (8) zum Abschluss etwaiger Formgebungsmaßnahmen in das Rahmenprofil (3) und/oder Deckelprofil (4) eingebracht wird.
  7. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Zuge der Einbringung der Profilausbildung (8) die jeweiligen Schenkel (3a, 4a; 3b, 4b) des Rahmenprofils (3) und/oder des Deckelprofils (4) ausgerichtet zueinander fixiert werden.
  8. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (3) und/oder das Deckelprofil (4) als Walz- und/oder Rollprofil ausgeführt sind.
  9. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (3) und/oder das Deckelprofil (4) eine Materialstärke von weniger als 1 mm, insbesondere weniger als 0,8 mm und vorzugsweise eine solche von ca. 0,6 mm aufweisen.
  10. Revisionsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (3) und/oder das Deckelprofil (4) aus Stahl, Kunststoff, Aluminium oder Kombinationen hergestellt sind.
DE200720001539 2007-02-02 2007-02-02 Revisionsvorrichtung Expired - Lifetime DE202007001539U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010054126A1 (de) * 2010-12-11 2012-06-14 Holger Rick Boden-Wechselrahmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19608529C2 (de) 1996-03-06 1999-09-02 Metsystem Ag Revisionsabdeckung

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