DE202007009391U1 - Energiezentrale - Google Patents
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Abstract
Energiezentrale
(10) mit einem Wärmeerzeuger
(24) und einem zugehörigen
Wärmeerzeugerkreislauf
(20), dessen Vorlaufleitung (20VL) mit einem Pufferspeicher, insbesondere
Puffer-Schichtenspeicher (14), in Verbindung steht, der mit mindestens
einem Abnehmerkreislauf (16, 18) verbunden ist, wobei die in dem
mindestens einen Abnehmerkreislauf (16, 18) benötigte Wärmemenge durch Beladung des
Pufferspeichers (14) erfolgt, aus dem der mindestens eine Abnehmerkreislauf
(16, 18) die benötigte
Wärmemenge
entnimmt,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Vorlaufleitung (20VL) zur Optimierung des Betriebes des Wärmeerzeugers (24) in eine erste und zweite Einspeiseleitung (20VL-1, 20VL-2) mündet,
– um sowohl eine direkte Wärmeversorgung des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16, 18) über ein in der zweiten Einspeiseleitung (20VL-2) angeordnetes Umschaltventil (20-1)
– als auch eine Beladung des Pufferspeichers (14) über die erste Einspeiseleitung (20VL-1) in Abhängigkeit einer abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung eines Heizungsregelventils (16-1), des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16, 18) über ein zwischen Vorlaufleitung (20VL) und der ersten Einspeiseleitung (20VL-1) angeordnetes Überströmventil...
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Vorlaufleitung (20VL) zur Optimierung des Betriebes des Wärmeerzeugers (24) in eine erste und zweite Einspeiseleitung (20VL-1, 20VL-2) mündet,
– um sowohl eine direkte Wärmeversorgung des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16, 18) über ein in der zweiten Einspeiseleitung (20VL-2) angeordnetes Umschaltventil (20-1)
– als auch eine Beladung des Pufferspeichers (14) über die erste Einspeiseleitung (20VL-1) in Abhängigkeit einer abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung eines Heizungsregelventils (16-1), des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16, 18) über ein zwischen Vorlaufleitung (20VL) und der ersten Einspeiseleitung (20VL-1) angeordnetes Überströmventil...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Energiezentrale mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Merkmalen.
- Aus der
EP 0 384 423 B1 oder auch derDE 43 01 723 C2 ist es bekannt, Warmwasserspeicher als Warmwasser-Schichtenspeicher auszubilden. In derartigen Warmwasserspeichern wird warmes und insbesondere heißes Wasser bereitgehalten, damit es bei Bedarf entnommen werden kann. Die Entnahme erfolgt, um beispielsweise in einem Wärmetauscher eine Erwärmung von gerade benötigtem Brauchwasser vorzunehmen, wenn dieses etwa in Küche oder Bad angefordert wird oder um beispielsweise direkt einem Heizkreis für die Raumheizung zugeführt zu werden. Das entsprechend dadurch abgekühlte Wasser wird dann in den Warmwasserspeicher zurückgeleitet. Andererseits kann auch erwärmtes Wasser zugeführt werden, beispielsweise aus einem Solarkreislauf. - In dem als Warmwasser-Schichtenspeicher ausgebildeten Raum schichtet sich aufgrund der natürlichen Dichteunterschiede das Wasser so, dass das wärmste Wasser mit der geringsten Dichte sich oben befindet und das kälteste Wasser mit der höchsten Dichte unten. Heißes Wasser kann also oben gezapft werden.
- Heute bekannte Anlagen weisen einen Warmwasser-Schichtenspeicher auf, der einerseits von einem Solarwärmeerzeugerkreislauf und andererseits von einem konventionellen Wärmeerzeugerkreislauf beladen wird. Anstatt des konventionellen Wärmeerzeugerkreislaufes kann selbstverständlich auch ein Fernwärmekreislauf als Wärmequelle dienen und am Warmwasser-Schichtenspeicher angeschlossen sein. Die Abnahme erfolgt über mindestens einen Abnehmerkreislauf.
- Bei den meisten Anlagen wird zumeist der Warmwasser-Schichtenspeicher über den Vorlauf des konventionellen Wärmeerzeugerkreislaufes direkt beladen. Parallel dazu speist der Solarwärmeerzeugerkreislauf vorhandene Wärme in den Warmwasser-Schichtenspeicher ein. Die Versorgung des Abnehmerkreislaufes [Heizung und/oder Brauchwasser] mit heißem Speicherwasser findet zumeist durch Entnahme über mindestens einen Abnehmerkreislauf aus dem Warmwasser-Schichtenspeicher direkt statt.
- Diese Vorgehensweise hat insbesondere den Nachteil, dass eine direkte regelungstechnische Abstimmung zwischen dem konventionellen Wärmeerzeugerkreislauf und dem mindestens einen Abnehmerkreislauf nicht erfolgt, da stets der Warmwasser-Schichtenspeicher zwischengeschaltet ist.
- Dies hat zur Folge, dass in nicht effizienter Weise stets zuerst eine bestimmte Wärmemenge an den Warmwasser-Schichtenspeicher abgegeben wird, die gegebenenfalls über einen anderen Kreislauf, beispielsweise den Solarwärmeerzeugerkreislauf, eingespeist werden könnte.
- Ferner ergibt sich insbesondere im sommerlichen Teillastbetrieb, bei dem die Abnahme des Abnehmerkreislaufes gering ist und zudem stark schwankt, dass der Wärmeerzeuger des konventionellen Wärmeerzeugerkreislaufes in einen „Taktbetrieb" übergeht, bei dem er je nach Wärmeabnahme des Abnehmerkreislaufes taktet, also ein- und ausgeschaltet wird. Diese Fahrweise ist aus ökonomischen und umwelttechnischen Gründen ineffizient.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Energiezentrale mit einer Anordnung von Armaturen und Leitungen anzubieten, mittels denen die Abnahme der im Wärmeerzeugerkreislauf erzeugten Wärmemenge auf die Abnahme im Abnehmerkreislaufes abstimmbar ist, wobei erreicht werden soll, dass stets eine ausreichende Versorgung des als Warmwasserspeicher oder Pufferspeicher bezeichneten Wärmespeichers gewährleistet ist.
- Die Aufgabe der Erfindung wird ausgehend von einer Energiezentrale mit einem Wärmeerzeuger und einem zugehörigen Wärmeerzeugerkreislauf, dessen Vorlaufleitung mit einem Pufferspeicher, insbesondere Puffer-Schichtenspeicher, in Verbindung steht, der mit mindestens einem Abnehmerkreislauf verbunden ist, wobei die in dem mindestens einen Abnehmerkreislauf benötigte Wärmemenge durch Beladung des Pufferspeichers erfolgt, aus dem der mindestens eine Abnehmerkreislauf die benötigte Wärmemenge entnimmt, dadurch gelöst, dass die Vorlaufleitung zur Optimierung des Betriebes des Wärmeerzeugers in eine erste und zweite Einspeiseleitung mündet, um sowohl eine direkte Wärmeversorgung des mindestens einen Abnehmerkreislaufes über ein in der zweiten Einspeiseleitung angeordnetes Umschaltventil als auch eine Beladung des Pufferspeichers über die erste Einspeise leitung in Abhängigkeit einer abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung eines Heizungsregelventils des mindestens einen Abnehmerkreislaufes über ein zwischen Vorlaufleitung und der ersten Einspeiseleitung angeordnetes Überströmventil, welches sich in Abhängigkeit eines sich an diesem Überströmventil ausbildenden Differenzdruckes öffnet und schließt, zu gewährleisten, so dass in einem Teillastbetrieb des Abnehmerkreislaufes eine Wärmeabgabe an den Pufferspeicher über die erste Einspeiseleitung erfolgt, wodurch eine Verlängerung der Laufzeit des Wärmerzeugers realisierbar und eine Taktung des Wärmerzeugers vermeidbar ist. Hierdurch ist insgesamt eine effizientere Fahrweise der Energiezentrale erreichbar.
- Die Beladung über die erste Einspeiseleitung des Pufferspeichers, der bevorzugt als Pufferschichtenspeicher ausgebildet ist, erfolgt bevorzugt im oberen definierten Volumenbereich des Pufferspeichers.
- Dabei erfolgt die Beladung des Pufferspeichers über die erste Einspeiseleitung in Abhängigkeit der abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung des Heizungsregelventils des mindestens einen Abnehmerkreislaufes über das zwischen Vorlaufleitung und der ersten Einspeiseleitung angeordnete Überströmventil so lange, bis an einem im oberen Bereich des Pufferspeichers angeordneten Temperaturfühler ein vorgebbarer Schwellenwert erreicht ist, wonach eine Umschaltung des Umschaltventils erfolgt, eine Entnahmeleitung des Pufferspeichers zu dem mindestens einen Abnehmerkreislaufes geöffnet wird, wobei gleichzeitig eine Abschaltung des Wärmeerzeugers bewirkbar ist.
- In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Überströmventil ein mit oder ohne Fremdenergie gesteuertes Ventil.
- Ist das Überströmventil ein ohne Fremdenergie gesteuertes Ventil, wird die Anlage in diesem Leitungsbereich der Energiezentrale in Abhängigkeit eines sich an diesem Überströmventil ausbildenden Differenzdruckes gefahren, wobei sich das Ventil mit steigendem Differenzdruck öffnet und mit fallendem Differenzdruck wieder schließt.
- Ist das Überströmventil ein mit Fremdenergie gesteuertes Ventil, wird es gemeinsam mit den weiteren anzusteuernden und/oder zu regelnden Armaturen der Energiezentrale in einem Steuer- und Regelsystem der Energiezentrale mit einem, wie bei dem energiefreien Heizungsregelventil entstehenden Regelverhalten analog eingebunden.
- Bevorzugt weist die Energiezentrale neben dem konventionellen Wärmeerzeugerkreislauf einen weiteren Wärmeerzeugerkreislauf als Solarwärmeerzeugerkreislauf auf, mittels dem der Pufferspeicher ebenfalls mit Wärmeenergie beladbar ist.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles und den zugehörigen Figuren näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine Energiezentrale; -
2 ein Schaltschema der Energiezentrale. - Die
1 zeigt in einer prinzipiellen Übersicht ein mögliches Ausführungsbeispiel einer Energiezentrale10 , in welcher ein zugehöriges Steuerverfahren für einen Kessel24 ausführbar ist. - Die Energiezentrale
10 umfasst einen Wärmerzeugerkreislauf20 und mindestens einen Abnehmerkreislauf16 ,18 . Als Abnehmerkreislauf16 ist beispielsweise ein Heizungskreislauf und als Abnehmerkreislauf18 beispielsweise ein Brauchwasserkreislauf an die Energiezentrale10 angeschlossen. - Zusätzlich kann an die Energiezentrale
10 ein weiterer Wärmeerzeugerkreislauf, ein Solarwärmeerzeugerkreislauf12 , angeschlossen sein. - Im Zentrum einer Energiezentrale
10 ist in der Regel stets ein Pufferspeicher14 angeordnet, der als Bindeglied zwischen dem optional angeordneten Solarwärmeerzeugerkreislauf12 , dem Wärmeerzeugerkreislauf20 mit einem Wärmeerzeuger24 und dem mindestens einen Abnehmerkreislauf16 ,18 fungiert. - Aus
2 wird die zentrale Anordnung des Pufferspeichers14 ersichtlich, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Pufferschichtenspeicher14 ausgeführt ist. - Das Schaltschema zeigt den optional anordbaren Solarwärmeerzeugerkreislauf
12 , den Wärmeerzeugerkreislauf20 , der über einen Kessel24 als konventioneller Wärmeerzeuger neben der Solaranlage zur Erzeugung der Wärmemenge innerhalb der Energiezentrale10 dient. - Das Schaltschema zeigt ebenfalls detailliert den Abnehmerkreislauf
16 als Heizkreislauf und den Abnehmerkreislauf18 als Brauchwasserkreislauf. - Die in der Energiezentrale
10 angeordnete Leitungsführung und die dazu notwendigen Armaturen sind im Ausführungsbeispiel zwischen dem Wärmeerzeugerkreislauf20 und dem Abnehmerkreislauf16 , einem Heizkreislauf, vorgesehen. - Diese Anordnung der Leitungen und Armaturen kann jedoch gleichermaßen zwischen dem Wärmeerzeugerkreislauf
20 und dem Abnehmerkreislauf18 , dem Brauchwasserkreislauf, angeordnet werden, wobei ferner die Möglichkeit besteht, beide Abnehmerkreisläufe16 ,18 über eine zusätzlich anzuschließende Verbindungsleitung so zu steuern, dass beide Abnehmerkreisläufe16 ,18 analog zu dem nachfolgend beschriebenen Verfahren fahrbar sind. - Der Übersichtlichkeit halber wird jedoch das erfindungsgemäße Verfahren nur anhand der Schaltung zwischen Wärmeerzeugerkreislauf
20 und Abnehmerkreislauf16 , dem Heizkreislauf, beschrieben. - In einem Volllastbetrieb des Heizkreislaufes
16 ist das Heizungsregelventil16-1 geöffnet und der Weg16-1/A-AB geöffnet. Die Wärmeversorgung des Heizkreislaufes16 erfolgt über eine Vorlaufleitung20VL und ein Umschaltventil20-1 , welches in diesem Betriebszustand über den Weg20-1/A-B über eine zweite Einspeiseleitung20VL-2 in den Heizungskreislauf16 als Abnehmerkreislauf geschaltet ist. - Das Überströmventil
20-2 ist in diesem Betriebszustand vollständig geschlossen. - Insbesondere im Teillastbetrieb, bei der die Abnahme im Heizkreislauf
16 gering ist beziehungsweise stark schwankt, käme es nach dem Stand der Technik mit dieser Schaltung durch die Schwankungen, insbesondere im Bereich geringer Wärmeabnahme, zum Taktbetrieb des Kessels24 . - Diese Taktung führt zu erheblichen Verschlechterungen des Kesselnutzungsgrades durch ständiges Aus- und Einschalten „Taktung" des Wärmeerzeugers
24 . - Zur Vermeidung der Taktung des Kessels
24 wird die Vorlaufleitung20VL in eine erste Einspeiseleitung20VL-1 und in die zweite Einspeiseleitung20VL-2 aufgeteilt. Die erste Einspeiseleitung20VL-1 weist ein Überströmventil20-2 auf, wobei die erste Einspeiseleitung20VL-1 im Pufferspeicher14 , insbesondere im oberen Volumenbereich des Pufferspeichers14 endet. Die zweite Einspeiseleitung20VL-2 verläuft zum Umschaltventil20-1 . - Das Überströmventil
20-2 ist im Volllast-Betriebszustand zunächst vollständig geschlossen. - Bei dem erwähnten hinsichtlich der Fahrweise der Energiezentrale schwierigeren Teillastbetrieb wird sich das Heizungsregelventil
16-1 ausgehend vom Volllastbetrieb aus seiner Stellung mit dem Weg16-1/A-AB schließen und den Weg16-1/A-B zumindest teilweise öffnen. Durch das Öffnen des Weges16-1/A-B ändert sich der Druck vor dem Überströmventil20-2 in der Vorlaufleitung20VL . - Durch den sich dadurch vor dem Überströmventil
20-2 aufbauenden Druck wird somit in Abhängigkeit der abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung des Heizungsregelventils16-1 die erste Einspeiseleitung20VL-1 geöffnet, so dass eine Beladung des Pufferspeichers14 in Abhängigkeit des sich an dem Überströmventil20-1 ausbildenden Differenzdruckes Δp gewährleistet ist. - Der jeweilige Differenzdruck Δp bildet sich zwischen Kesselpumpen Saug- und Druckseite aus, wobei dieser Differenzdruck gleichermaßen an der Vorlaufleitung
20VL beziehungsweise der ersten Einspeiseleitung20VL-1 vor und hinter dem Überströmventil20-1 anliegt (siehe2 ). Der dazwischen geschaltete Pufferspeicher14 ändert daran an den Differenzdruckverhältnissen nichts. - Die Beladung des Pufferspeichers
14 in Abhängigkeit der abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung des Heizungsregelventils16-1 im Heizkreislauf16 über das zwischen Vorlaufleitung20VL und der ersten Einspeiseleitung20VL-1 angeordnete Überströmventil20-2 erfolgt so lange, bis an einem Temperaturfühler ts6 ein vorgebbarer Schwellenwert erreicht ist. - Dieser vorgebbare Schwellenwert ts6 wird außentemperaturabhängig über die Vorlauftemperatur des Heizkreislaufes
16 gebildet. Bei Erreichen des vorgebbaren Schwellenwertes erfolgt eine Umschaltung des Umschaltventils20-1 , wodurch eine Entnahmeleitung16VL-1 ausgehend vom Pufferspeicher14 zum Heizkreislauf16 hin geöffnet wird. Gleichzeitig erfolgt die Abschaltung des Wärmeerzeugers24 und das Überströmventil20-2 schließt, da ein vorlaufseitiger Differenzdruck aus der Vorlaufleitung20VL , der höher ist als der Druck hinter dem Überströmventil20-2 , nicht mehr anliegt. Die Wärmeenergie wird aus dem Pufferspeicher14 entnommen und der Vorgang beginnt von neuem, sobald die Energiezentrale10 wieder auf Teillastbetrieb oder aus einem Volllastbetrieb in den Teillastbetrieb umschaltet. Die Umschaltung erfolgt mittels des Umschaltventils20-1 vom Weg20-1/AB-B zum Weg20-1/A-B und Zuschaltung des Wärmeerzeugers24 . - Die Steuerung und Regelung der Energiezentrale erfolgt über ein in
1 prinzipiell dargestelltes Steuer- und Regelsystem22 . -
- 10
- Energiezentrale
- 12
- Solarwärmeerzeugerkreislauf
- 14
- Pufferspeicher [Pufferschichtenspeicher]
- 14A
- oberer Volumenbereich des Pufferspeichers
- 16
- Abnehmerkreislauf [Heizungskreislauf]
- 16-1
- Heizungsregelventil
- 16-1/A-AB
- Heizbetrieb
- 16-1/A-B
- Heizbetrieb Teillast
- 16VL-1
- Entnahmeleitung aus Pufferspeicher
- 18
- Abnehmerkreislauf [Brauchwasserkreislauf]
- 20
- Wärmeerzeugerkreislauf [konventioneller Kessel]
- 20-1/A-B
- Umschaltventil Heizbetrieb über Wärmeerzeuger [Kessel]
- 20-1/AB-B
- Umschaltventil Heizbetrieb Teillast aus Pufferspeicher
- 20-2
- Überströmventil
- 20VL
- Vorlaufleitung Wärmeerzeugerkreislauf
- 20VL-1
- erste Einspeiseleitung [Wärmeerzeuger zu Pufferspeicher]
- 20VL-2
- zweite Einspeiseleitung [Wärmeerzeuger zu Heizungskreislauf]
- 22
- Steuer- und Regelsystem
- 24
- Wärmeerzeuger
- Δp
- Differenzdruck
Claims (6)
- Energiezentrale (
10 ) mit einem Wärmeerzeuger (24 ) und einem zugehörigen Wärmeerzeugerkreislauf (20 ), dessen Vorlaufleitung (20VL ) mit einem Pufferspeicher, insbesondere Puffer-Schichtenspeicher (14 ), in Verbindung steht, der mit mindestens einem Abnehmerkreislauf (16 ,18 ) verbunden ist, wobei die in dem mindestens einen Abnehmerkreislauf (16 ,18 ) benötigte Wärmemenge durch Beladung des Pufferspeichers (14 ) erfolgt, aus dem der mindestens eine Abnehmerkreislauf (16 ,18 ) die benötigte Wärmemenge entnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass – die Vorlaufleitung (20VL ) zur Optimierung des Betriebes des Wärmeerzeugers (24 ) in eine erste und zweite Einspeiseleitung (20VL-1 ,20VL-2 ) mündet, – um sowohl eine direkte Wärmeversorgung des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16 ,18 ) über ein in der zweiten Einspeiseleitung (20VL-2 ) angeordnetes Umschaltventil (20-1 ) – als auch eine Beladung des Pufferspeichers (14 ) über die erste Einspeiseleitung (20VL-1 ) in Abhängigkeit einer abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung eines Heizungsregelventils (16-1 ), des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16 ,18 ) über ein zwischen Vorlaufleitung (20VL ) und der ersten Einspeiseleitung (20VL-1 ) angeordnetes Überströmventil (20-1 ), welches sich in Abhängigkeit eines sich an diesem Überströmventil (20-1 ) ausbildenden Differenzdruckes (Δp) öffnet und schließt, zu gewährleisten, so dass in einem Teillastbetrieb des Abnehmerkreislaufes (16 ,18 ) eine Wärmeabgabe an den Pufferspeicher (14 ) erfolgt, wodurch eine Verlängerung der Laufzeit realisierbar und eine Taktung des Wärmerzeugers (24 ) vermeidbar ist. - Energiezentrale (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladung des Pufferspeichers (14 ) über die erste Einspeiseleitung (20VL-1 ) im oberen definierten Volumenbereich des Pufferspeichers (14 ) erfolgt. - Energiezentrale (
10 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beladung des Pufferspeichers (14 ) über die erste Einspeiseleitung (20VL-1 ) in Abhängigkeit der abnehmerkreislaufabhängigen Ventilstellung des Heizungsregelventils (16-1 ) des mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16 ,18 ) über das zwischen Vorlaufleitung (20VL ) und der ersten Einspeiseleitung (20VL-1 ) angeordnete Überströmventil (20-1 ) so lange vornehmbar ist, bis an einem Temperaturfühler (ts6) ein vorgebbarer Schwellenwert erreicht ist, wonach eine Umschaltung des Umschaltventils (20-1 ) erfolgt, eine Entnahmeleitung (16VL-1 ) zu dem mindestens einen Abnehmerkreislaufes (16 ,18 ) geöffnet wird, wobei gleichzeitig eine Abschaltung des Wärmeerzeugers (24 ) bewirkbar ist. - Energiezentrale (
10 ) nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Überströmventil (20-1 ) ein mit oder ohne Fremdenergie gesteuertes Ventil ist. - Energiezentrale (
10 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Überströmventil (20-1 ) gemeinsam mit den weiteren Armaturen der Energiezentrale (10 ) als mit Fremdenergie gesteuertes Ventil in ein Steuer- und Regelsystem (22 ) der Energiezentrale (10 ) eingebunden ist. - Energiezentrale (
10 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferspeicher (14 ) neben dem konventionellen Wärmeerzeugerkreislauf (20 ) durch einen Solarwärmeerzeugerkreislauf (12 ) beladbar ist.
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2007
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