[go: up one dir, main page]

DE202007008829U1 - Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE202007008829U1
DE202007008829U1 DE202007008829U DE202007008829U DE202007008829U1 DE 202007008829 U1 DE202007008829 U1 DE 202007008829U1 DE 202007008829 U DE202007008829 U DE 202007008829U DE 202007008829 U DE202007008829 U DE 202007008829U DE 202007008829 U1 DE202007008829 U1 DE 202007008829U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier body
carrier
section
subframe
sprue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202007008829U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Original Assignee
Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brose Fahrzeugteile SE and Co KG filed Critical Brose Fahrzeugteile SE and Co KG
Priority to DE202007008829U priority Critical patent/DE202007008829U1/de
Priority to DE102008028712.1A priority patent/DE102008028712B4/de
Priority to US12/143,654 priority patent/US7815243B2/en
Publication of DE202007008829U1 publication Critical patent/DE202007008829U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/0412Lower door structure
    • B60J5/0416Assembly panels to be installed in doors as a module with components, e.g. lock or window lifter, attached thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug, mit
– einem großflächig erstreckten Trägerkörper, der zumindest teilweise aus faserverstärktem Kunststoff gegossen ist,
– am Trägerkörper vorgesehenen Befestigungsstellen zur Befestigung von Funktionskomponenten eines Kraftfahrzeugs an dem Trägerkörper und
– einer von dem Trägerkörper abstehenden Angussstelle, die einen Abschnitt der Bahn repräsentiert, entlang der die Gussmasse zum Gießen des Aggregateträgers in einen den Trägerkörper formenden Hohlraum eines Gusswerkzeugs geleitet wurde,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Angussstelle (2) mindestens einen – in einem Querschnitt durch den Trägerkörper (10) und die Angussstelle (2) – gekrümmten, längserstreckten Angussabschnitt (20) aufweist, dessen einander gegenüberliegende und einander abgewandte Längsseiten (21, 22) jeweils entlang einer gekrümmten Bahn verlaufen und entlang der jeweiligen Bahn in den Trägerkörper (10) übergehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiger Aggregateträger, der insbesondere zur Integration in eine Kraftfahrzeugtür vorgesehen sein kann, umfasst einen großflächig erstreckten Trägerkörper, der zumindest teilweise aus faserverstärktem Kunststoff gegossen (spritzgegossen) ist; er umfasst ferner am Trägerkörper vorgesehene Befestigungsstellen zur Befestigung von Funktionskomponenten eines Kraftfahrzeugs an dem Trägerkörper, z. B. von Funktionskomponenten einer Kraftfahrzeugtür, wie einem Fensterheber, einem Türschloss, einem Seitenairbagmodul und dergleichen; sowie eine von dem Trägerkörper abstehende Angussstelle, die einen Abschnitt der Bahn repräsentiert, entlang der zum Gießen des Aggregateträgers eine plastifizierte Gussmasse in eine den Trägerkörper definierende (formende) Gussform geleitet wurde.
  • Unter einem großflächig erstreckten Trägerkörper wird dabei vorliegend ein Trägerkörper verstanden, dessen flächige Ausdehnung deutlich größer ist als dessen Breite (Dicke) quer zur flächigen Ausdehnung. Ein solcher Trägerkörper lässt sich durch Gießen, insbesondere Spritzgießen, in einer Gussform herstellen, indem mehrere die Gussform bildende Werkzeugteile so zusammengeführt werden, dass zwischen den Werkzeugteilen ein Hohlraum (so genannte „Kavität") gebildet wird, indem eine aus einem plastifizierten faserverstärkten Kunststoff bestehende Gussmasse eingelassen wird und durch Erstarren der Gussmasse in dem Hohlraum ein Trägerkörper der gewünschten Form entsteht.
  • Zum Zuführen der Gussmasse zu dem in der Gussform gebildeten Hohlraum dienen Zuführkanäle, durch die hindurch die plastifizierte Gussmasse in den Hohlraum strömt, in dem sie anschließend unter Schaffung des gewünschten Trägerkörpers erstarrt. Wenn nach dem Erstarren der Gussmasse die Gussform geöffnet wird, um den Trägerkörper zu entnehmen, bleiben im Übergangsbereich von dem zur Bildung des Trägerkörpers vorgesehenen Hohlraum zu den hieran angrenzenden Zuführkanälen so genannte Angussstellen bestehen, die einen Endabschnitt des jeweiligen Kanales repräsentieren, durch den hindurch die Gussmasse entlang einer durch den Verlauf jenes Kanales definierten Bahn in jenen Hohlraum eingeleitet worden ist.
  • Ein solcher durch einen großflächigen Trägerkörper gebildeter Aggregateträger kann als so genannter Türmodulträger vor dem Einbau in eine Kraftfahrzeugtür mit Funktionskomponenten der Tür, wie z. B. einem Fensterheber, einem Türschloss und einem Seitenairbagmodul, bestückt werden und anschließend zusammen mit den hieran vormontierten und gegebenenfalls vorgeprüften Funktionskomponenten als komplett vorgefertigtes Türmodul in eine Kraftfahrzeugtür eingebaut werden. Andererseits kann der Aggregateträger auch bereits in eine Kraftfahrzeugtür integriert sein, bevor er anschließend an den hierfür vorgesehenen Befestigungsstellen mit Funktionskomponenten der Kraftfahrzeugtür bestückt wird. In beiden Fällen bildet der Aggregateträger letztlich einen Bestandteil der Türstruktur eines Kraftfahrzeugs, insbesondere der so genannten Türinnenhaut, die den Nassraum vom Trockenraum einer Kraftfahrzeugtür trennt.
  • Bei der Herstellung eines solchen Aggregateträgers durch Gießen, insbesondere Spritzgießen, besteht vor allem bei der Verwendung längerer Fasern zur Versteifung des Aggregateträgers, das Problem, dass die Fasern beim Übergang aus den Zuführkanälen in den Hohlraum brechen können und somit die Stabilität des Aggregateträgers beeinträchtigt wird.
  • Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, einen Aggregateträger der eingangs genannten Art im Hinblick auf die mögliche Verwendung auch längerer Fasern zur Verstärkung des Aggregateträgers zu verbessern.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Schaffung eines Aggregateträgers mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Danach weist die Angussstelle mindestens einen – in einem Querschnitt durch den Trägerkörper und die Angussstelle – gekrümmt verlaufenden, längserstreckten Angussabschnitt auf, dessen beide (als Begrenzungsflächen ausgebildete) Längsseiten im Querschnitt jeweils entlang einer gekrümmten Bahn verlaufen und entlang der jeweiligen gekrümmten Bahn in den Trägerkörper übergehen. Dabei verlaufen die beiden Längsseiten des Angussabschnittes im Querschnitt beispielsweise zumindest teilweise jeweils entlang einer Kreisbahn.
  • Bei einer derartigen Angussgeometrie kann ein gleichmäßiger, sanfter Übergang der der Gussmasse (plastifizierter Kunststoff) beigefügten verstärkenden Fasern erfolgen, so dass die Gefahr eines Brechens der Fasern vermieden wird. Dies ermöglicht insbesondere die Verwendung vergleichsweise langer verstärkender Fasern (z. B. Glas- oder Kohlefasern) mit einer Länge von mehr als 2 mm, insbesondere mit einer Länge von 3 mm bis 7 mm, und sogar mit Längen von mehr als 10 mm, in dem zur Herstellung des Aggregateträgers vorgesehenen Kunststoff, ohne dass die Fasern bei der Herstellung brächen.
  • Hierzu ist insbesondere vorgesehen, dass die eine Längsseite des Angussabschnittes in eine als Oberseite bezeichnete erste Oberfläche des Trägerkörpers übergeht und die andere Längsseite des Angussabschnittes in die der Oberseite gegenüberliegende und von dieser abgewandte Unterseite des Aggregateträgers übergeht, wobei Ober- und Unterseite des Aggregateträgers sich jeweils großflächig erstrecken, also jeweils eine Fläche aufspannen, die groß ist verglichen mit der Dicke des Aggregateträgers, und wobei beide Längsseiten im Querschnitt die gleiche Krümmungsrichtung aufweisen, so dass die Tagenten einander gegenüberliegender Abschnitte der Längsseiten jeweils im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  • Dabei ist vorteilhaft, dass die Längsseiten des Angussabschnittes jeweils stetig, also ohne Sprungstelle oder scharfe Ecke, in die zugeordnete Seite des Aggregateträgers übergehen.
  • Die vorstehend in Bezug auf einen Querschnitt durch den Trägerkörper des Aggregateträgers im Bereich einer Angussstelle angegebenen Merkmale lassen sich für eine tatsächliche dreidimensionale Realisierung der Angussstelle dadurch verwirklichen, dass die Angussstelle rotationssymmetrisch bezüglich einer Symmetrieachse, insbesondere bezüglich einer im Wesentlichen senkrecht zu der vom Trägerkörper aufgespannten Fläche verlaufende Symmetrieachse, ausgebildet ist.
  • Dabei kann ein vom Trägerkörper beabstandeter Endabschnitt der Angussstelle als Vollkörper ausgebildet sein, während der dem Trägerkörper zugewandte und in diesen übergehende Angussabschnitt der Angussstelle eine Aussparung aufweist, die vorteilhaft ebenfalls rotationssymmetrisch bezüglich einer Symmetrieachse, insbesondere einer senkrecht zum Trägerkörper bzw. der hierdurch aufgespannten Fläche verlaufenden Achse gestaltet ist.
  • Die Aussparung ist zu der dem als Vollkörper ausgebildeten Endabschnitt der Angussstelle abgewandten Seite des Angussabschnittes hin offen, also an der Stirnseite des Angussabschnittes, an der dieser in den Trägerkörper des Aggregateträgers übergeht. Umgekehrt verjüngt sich die Aussparung zu dem dem Trägerkörper abgewandten Endabschnitt der Angussstelle hin und endet am Beginn jenes Endabschnittes.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung ist die Angussstelle komplett vor einer Oberfläche bzw. einer Seite, z. B. der Oberseite, des Trägerkörpers ausgebildet; d. h., sowohl der Endabschnitt als auch der Angussabschnitt liegen vor jener Oberseite des Trägerkörpers.
  • Nach einer anderen Variante der Erfindung erstreckt sich ein Teil der Angussstelle vor einer ersten Oberfläche (z. B. der Oberseite) des Trägerkörpers, insbesondere der Endabschnitt der Angussstelle, während ein anderer Teil der Angussstelle, insbesondere deren Angussabschnitt, vor der anderen Oberfläche (Unterseite) des Trägerkörpers liegt. Mit dieser zweiten Variante der Erfindung lassen sich geringere Bauhöhen realisieren, da die Angussstelle vor jeder Seite des Aggregateträgers nur um einen vergleichsweise geringen Betrag absteht.
  • Konkrete Angaben relevanter Maße der Angussstelle, insbesondere des Angussabschnittes sowie des Endabschnittes der Angussstelle, finden sich in den abhängigen Ansprüchen und sind nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Gestaltung einer Angussstelle eines Aggregateträgers für eine Kraftfahrzeugtür im Querschnitt;
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Gestaltung einer Angussstelle eines Aggregateträgers für eine Kraftfahrzeugtür im Querschnitt;
  • 3 einen Aggregateträger für eine Kraftfahrzeugtür.
  • In 3 ist eine Türstruktur ST einer Kraftfahrzeugtür dargestellt, die einen eine Fensteröffnung O definierenden Rahmen R, eine die Fensteröffnung O nach unten abschließende Türbrüstung BR sowie eine unterhalb der Türbrüstung BR erstreckte Türinnenhaut I umfasst. Die Türinnenhaut I ist mit einem großflächigen Ausschnitt A versehen, der mittels eines Aggregateträgers 1 in Form eines Türmodulträgers überdeckbar ist.
  • Der Aggregateträger 1 wird gebildet durch einen großflächigen Trägerkörper 10, an dem eine Mehrzahl Befestigungsstellen B (von denen in 3 beispielhaft einige gezeigt sind) vorgesehen ist, um an dem Trägerkörper 10 des Aggregateträgers 1 Funktionskomponenten einer Kraftfahrzeugtür, wie z. B. den in 3 schematisch angedeuteten Fensterheber F, ein Türschloss, ein Seitenairbagmodul, einen Audio-Lautsprecher, Kabelstränge und dergleichen anordnen und festlegen zu können. Der Aggregateträger 1 wird dann zusammen mit den hieran vormontierten und gegebenenfalls hinsichtlich ihrer Funktion vorgeprüften Funktionskomponenten in die Türstruktur S eingebaut, so dass er den großflächigen Ausschnitt A der Türinnenhaut I überdeckt, und am Rand jenes Ausschnittes A an der Türinnenhaut I befestigt. Der Aggregateträger 1 bildet dann einen Bestandteil der Türinnenhaut I, die typischerweise den so genannten Nassraum vom Trockenraum einer Kraftfahrzeugtür trennt.
  • Der am Aggregateträger 1 vorgesehene Fensterheber F dient dann zum Anheben und Absenken einer Fensterscheibe, mit der die Fensteröffnung O der Türstruktur S verschließbar ist.
  • Derartige Türkonstruktionen mit einem als Türmodulträger ausgebildeten Aggregateträger sind bekannt, so dass für weitere Einzelheiten beispielhaft auf die DE 196 22 310 A1 verwiesen wird.
  • Alternativ zur Ausbildung des Aggregateträgers 1 als Türmodulträger, der erst nach Vormontage der hieran anzuordnenden Funktionskomponenten in eine Kraftfahrzeugtür eingebaut wird, kann es sich bei dem Aggregateträger 1 auch um einen unmittelbar in die Türstruktur S zu integrierenden Träger handeln, der erst anschließend mit den zugeordneten Funktionskomponenten bestückt wird.
  • Ein solcher Aggregateträger 1 bzw. dessen Trägerkörper kann in Leichtbauweise insbesondere aus Kunststoff bestehen, wobei zur Verstärkung Fasern, wie z. B. Glas- oder Kohlefasern, in den Kunststoff integriert sein können. Dies ist von Bedeutung, um größere Kräfte, die beispielsweise am Fensterheber F im Betrieb auftreten können, am Aggregateträger aufnehmen und in die Türstruktur S weiterleiten zu können.
  • Zur Herstellung eines solchen aus faserverstärktem Kunststoff bestehenden Aggregateträgers durch Urformen, also insbesondere Gießen und speziell Spritzgießen, wird eine die Form des herzustellenden Aggregateträgers repräsentierende Kavität (Hohlraum eines Gusswerkzeugs) mit dem plastifizierten, faserverstärkten Kunststoff als Gussmasse gefüllt, die anschließend in jener Kavität erstarrt und dadurch den Aggregateträger ausbildet.
  • Beim Urformen bzw. Gießen des Aggregateträgers 1 bzw. genauer des Trägerkörpers 10 des Aggregateträgers 1 wird die hierzu verwendete Gussmasse in Form eines faserverstärkten, plastifizierten Kunststoffs durch hierfür vorgesehene Zufuhrkanäle des Gusswerkzeugs in dessen Kavität geleitet. Nach dem Erstarren der Gussmasse und somit der Fertigstellung des Aggregateträgers 1 verbleiben an dessen Trägerkörper 10 so genannte Angussstellen, die den Übergang der Kavität zu jenen Zuführkanälen repräsentieren. Anhand der Angussstellen ist somit erkennbar, entlang welcher Bahn die plastifizierte Gussmasse in die Kavität geströmt ist, um letztere zu befüllen.
  • Nachfolgend wird anhand zweier in den 1 und 2 dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert werden, wie eine derartige Angussstelle vorteilhaft ausgestaltet sein kann, so dass beim Befüllen der Kavität eines Gusswerkzeugs das Risiko minimiert wird, dass die in die Gussmasse integrierten, der Verstärkung dienenden Fasern brechen. Dieses Risiko besteht insbesondere bei der Verwendung besonders langer Glas-, Kohle- oder sonstiger Fasern mit einer Länge von mehr als 2 mm, wobei auch Längen bis zu 12 mm auftreten können, insbesondere mit einer Länge der Fasern zwischen 3 mm und 7 mm.
  • Um das Risiko eines Brechens derartiger Fasern beim Befüllen der Kavität eines Gusswerkzeugs zu reduzieren, ist gemäß den 1 und 2 ein entlang einer gekrümmten Bahn verlaufender, gleichmäßiger, sanfter Übergang der jeweiligen Angussstelle in den Trägerkörper des Aggregateträgers vorgesehen.
  • 1 zeigt einen Querschnitt (quer zur durch den Trägerkörper 10 des Aggregateträgers 1 aufgespannten Ebene) im Bereich einer Angussstelle 2, die von dem Trägerkörper 10 des Aggregateträgers 1 absteht. Die Angussstelle 2 ist rotationssymmetrisch bezüglich einer Symmetrieachse S ausgebildet, die im Wesentlichen senkrecht zu der von dem Trägerkörper 10 des Aggregateträgers 1 aufgespannten Fläche verläuft.
  • Der gemäß 3 großflächige, eine Fläche aufspannende Trägerkörper 10 weist nach 1 zwei entlang jener Fläche erstreckte, einander gegenüber liegende und einander abgewandte Oberflächen 11, 12 auf, nachfolgend auch als Oberseite 11 und Unterseite 12 bezeichnet. Der Abstand d zwischen der Ober- und Unterseite 11, 12 des Trägerkörpers 10 bezeichnet dessen Dicke in der Umgebung der Angussstelle 2.
  • An ihrem dem Trägerkörper 10 des Aggregateträgers 1 abgewandten Endabschnitt 25 ist die Angussstelle 2 als ein um jene Achse S rotationssymmetrischer Vollkörper ausgebildet, dessen umlaufende Seitenwand 27 bezüglich jener Achse S unter einem kleinen Winkel, insbesondere einem Winkel von mindestens 3°, geneigt ist, so dass der Endabschnitt 25 die Tendenz hat, sich zu seinem freien Ende 26 hin zu verjüngen (Entformungswinkel).
  • Der als Vollkörper ausgebildete Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 weist an seinem freien Ende 26 bevorzugt einen Durchmesser, hier auch als Breite b bezeichnet, von mindestens 1.5·d auf, wobei d die Dicke des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2 bezeichnet. Besonders bevorzugt liegt die Breite b im Bereich zwischen dem Vierfachen und dem Fünffachen der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2.
  • Zu dem Trägerkörper 10 hin schließt sich an den Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 ein Angussabschnitt 20 an, der – ebenso wie eine in jenem Angussabschnitt 20 gebildete Aussparung 3 – rotationssymmetrisch bezüglich der Symmetrieachse S ausgebildet ist.
  • Die Länge I2 des Endabschnittes 25 der Angussstelle 2, also der Abstand zwischen dem freien Ende 26 des Endabschnittes 25 und dem Beginn des sich an den Endabschnitt 25 anschließenden Angussabschnittes 20, hier repräsentiert durch das dem Endabschnitt 25 zugewandte Ende 23 der Aussparung 3, beträgt ca. das sechsfache der Dicke d des Trägerkörpers 10 und der Abstand a zwischen dem freien Ende 26 des Endabschnittes 25 und der Oberseite 11 des Trägerkörpers 10, vor der die Angussstelle 2 angeordnet ist, liegt bevorzugt bei mehr als dem Zehnfachen der Dicke d, insbesondere bei mehr als dem Dreizehnfachen jener Dicke d.
  • Im Querschnitt bildet der Angussabschnitt 20, wie anhand 1 erkennbar, eine längserstreckte, gekrümmte Führungsbahnen aus, deren beide Längsseiten 21, 22 jeweils die gleiche Krümmungsrichtung aufweisen, wobei die eine Längsseite 21 in die Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 und die andere, gegenüber liegende Längsseite 22 in die Unterseite 12 des Trägerkörpers 10 übergeht und wobei sich der Abstand der Längsseiten 21, 22 des Angussabschnittes 20 von dem Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 zu dem Trägerkörper 10 hin verringert.
  • Die gekrümmte Ausbildung der Längsseite 21 (Seiten- bzw. Begrenzungsfläche), die in die Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 übergeht, erstreckt sich bis in den als Vollkörper ausgebildeten Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 hinein, so dass nur ein oberer Teil jenes Endabschnittes 25 unter dem vorstehend erläuterten Winkel geneigt zur Symmetrieachse S verläuft. Die Länge jenes oberen Teiles des Endabschnittes 25, also dessen Ausdehnung parallel zur Symmetrieachse S, beträgt bis zum Zehnfachen der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angusstelle 2.
  • Von den gekrümmten Längsseiten 21, 22 ist eine Längsseite 21 (die in die Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 übergeht) der Aussparung 3 abgewandt, während die andere Längsseite 22 (die in die Unterseite 12 des Trägerkörpers 10 übergeht) an jene Aussparung 3 angrenzt. Von der Aussparung 3 her gesehen sind die beiden Langseiten 21, 22 des Angussabschnittes 20 konvex gekrümmt, während sie vom Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 her gesehen konkav gekrümmt sind.
  • So gehen die beiden Längsseiten 21, 22 des Angussabschnittes 20 jeweils gleichmäßig und insbesondere stetig, also ohne das vorliegen einer Unstetigkeitsstelle, in die jeweils zugeordnete Oberfläche 11 bzw. 12 des Trägerkörpers 10 über.
  • Dabei kann vorgesehen sein, dass die Begrenzungsflächen im Querschnitt, wie in 1 dargestellt, entlang einer Kreisbahn gekrümmt sind. In diesem Fall beträgt der Krümmungsradius R1 der der Aussparung 3 abgewandten, in die Oberseite 11 des Trägerkörpers übergehenden Begrenzungsfläche 21 bevorzugt mindestens das Zweifache der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2, insbesondere mehr als das Zehnfache; und der Krümmungsradius R2 der anderen, an die Aussparung 3 angrenzenden und in die Unterseite 12 des Trägerkörpers 10 übergehenden Begrenzungsfläche 22 beträgt mindestens das 1.5-fache und dabei vorteilhaft höchstens das Zehnfache, insbesondere höchstens das Achtfache, jener Dicke d.
  • Die genannte Länge I1 des Angussabschnittes 20 entlang der Symmetrieachse S beträgt schließlich mindestens das Zweifache, insbesondere das Sechsfache, der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2, wobei jene Länge I1 definiert ist als der Abstand entlang der Symmetrieachse S zwischen dem endabschnittseitigen Ende 23 der Aussparung 3 und der Unterseite 12 des Trägerkörpers 10, in die die Aussparung 3 mündet.
  • Das endabschnittseitige Ende 23 der Aussparung 3 ist dabei bevorzugt gekrümmt ausgebildet, insbesondere im Querschnitt entlang einer Kreisbahn verlaufend, wobei der Krümmungsradius Ro vorteilhaft mindestens das 0.5fache der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2 beträgt, und insbesondere im Bereich zwischen jener Dicke d und der doppelten Dicke 2·d liegt.
  • Durch den anhand 1 beschriebenen Aufbau der Angusstelle 2, welche die Führungsbahn repräsentiert, entlang der beim Gießen des Trägerkörpers 10 des Aggregateträgers 1 plastifizierte Gussmasse der zur Formung des Trägerkörpers 10 vorgesehenen Kavität (Hohlraum eines Gusswerkzeugs) zugeführt wird, wird ein gleichmäßiger, sanfter Übergang der Gussmasse aus dem Führungskanal in die Kavität gewährleistet, so dass ein Brechen in die Gussmasse integrierter Fasern vermieden wird. Insbesondere werden die Fasern entlang der gekrümmt verlaufenden Führungsbahn des Angussabschnittes 20 sanft in die Hauptausrichtung des Trägerkörpers 10 gedreht, so dass längere Fasern unversehrt als Bestandteil der Gussmasse in die Kavität gelangen und hierdurch eine verbesserte Festigkeit des Aggregateträgers 1 gewährleistet wird.
  • In 2 ist eine Abwandlung der Angussstelle 2 aus 1 dargestellt, wobei der wesentliche Unterschied darin besteht, dass gemäß 2 die Angussstelle 2 nicht nur – wie im Fall der 1 – vor der als Oberseite 11 bezeichneten Oberfläche des Trägerkörpers 10 angeordnet ist. Vielmehr ist bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel vor der Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 im Wesentlichen nur der als Vollkörper ausgebildete Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 angeordnet, während der entlang einer gekrümmten, flächigen Bahn in den Trägerkörper 10 übergehende Angussabschnitt 20 vor der als Unterseite 12 bezeichneten anderen Oberfläche des Trägerkörpers 10 liegt.
  • Hierdurch weist der Angussabschnitt 20 in einem in den Trägerkörper 10 übergehenden Endbereich 20a eine andere Krümmungsrichtung auf als in seinem vom Endabschnitt 25 abgehenden Bereich, in dem die beiden Längsseiten 21, 22 die gleiche Krümmungsrichtung aufweisen.
  • Der Krümmungsradius R1 der in die Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 übergehenden Längsseite 21 beträgt dabei bevorzugt mindestens das Zweifache der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2, insbesondere mehr als das Fünffache jener Dicke d; und die andere, an die Aussparung 3 angrenzende und in die Unterseite 12 des Trägerkörpers 10 übergehende Seitenfläche 22 weist insbesondere einen Krümmungsradius R2 von mindestens dem 1.5-fachen jener Dicke d auf, wobei jener Krümmungsradius R2 vorteilhaft höchstens das Achtfache, insbesondere höchstens das Fünffache, der besagten Dicke d beträgt.
  • In den Endbereich 20a, in dem der Angussabschnitt 20 in den Trägerkörper 10 übergeht und die Krümmung entgegengesetzt zu der Krümmung der übrigen Bereiche des Angussabschnittes 20 ist, so dass jener Endbereich 20a, vom als Vollkörper ausgebildeten Endabschnitt 25 der Angussstelle 2 her gesehen, konvex gekrümmt ist, beträgt der Krümmungsradius R3 vorteilhaft mindestens das Zweifache, insbesondere mindestens das Fünffache der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2.
  • Der Abstand a zwischen dem freien Ende 26 des als Vollkörper ausgebildeten Endabschnittes 25 und der Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 entlang der Symmetrieachse S beträgt hier vorteilhaft mindestens das Zweifache der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2 und kann insbesondere im Bereich des Fünffachen jener Dicke d liegen.
  • Der rückwärtige Abstand r der vor der Unterseite 12 des Trägerkörpers 10 gelegenen Mündung der Aussparung 3 von der Oberseite 11 des Trägerkörpers 10 liegt ebenfalls vorteilhaft bei mindestens dem 2-fachen der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2, beispielsweise beim 4,5-fachen.
  • Die Länge I1 der Aussparung 3 entlang der Symmetrieachse S ist hier mindestens gleich der Dicke d des Trägerkörpers 10 im Bereich der Angussstelle 2 und kann beispielsweise beim 3-fachen jener Dicke d liegen.
  • Mit der in 2 beschriebenen Abwandlung der Angussstelle aus 1, welche ebenfalls um eine Symmetrieachse S rotationssymmetrisch ausgebildet ist, lässt sich eine geringere Bauhöhe der Anordnung (senkrecht zu der vom Trägerkörper 10 aufgespannten Fläche) erreichen, wobei zudem der durch die Angussstelle 2 verursachen Überstand gleichmäßig auf die Oberseite 11 und die Unterseite 12, also die beiden Oberflächen des Trägerkörpers 10 verteilt ist.
  • Soweit einzelne Bereiche und Maße der Angussstelle 2 anhand 2 nicht näher erläutert wurden, so wird diesbezüglich auf die Ausführungen zu 1 verwiesen, wobei für gleiche oder einander entsprechende Bereiche der Angussstelle 2 in den 1 und 2 jeweils dieselben Bezugszeichen verwendet werden.
  • Weiterhin kann eine Anspritzstelle 2 der vorhergehend beschriebenen Art genutzt werden, um einen Anschraubdom oder eine sonstige Befestigungsstelle an einem Aggregateträger auszubilden. Hierzu kann beispielsweise die Aussparung 3 des Angussabschnittes 20 als ein Gewindeloch oder auch als ein Durchgangsloch (zur Führung eines Gestänges oder Kabels) ausgestaltet werden. Hierbei sind allerdings die Belastungen zu beachten, die an einer derartigen Befestigungsstelle wirken können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19622310 A1 [0026]

Claims (34)

  1. Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug, mit – einem großflächig erstreckten Trägerkörper, der zumindest teilweise aus faserverstärktem Kunststoff gegossen ist, – am Trägerkörper vorgesehenen Befestigungsstellen zur Befestigung von Funktionskomponenten eines Kraftfahrzeugs an dem Trägerkörper und – einer von dem Trägerkörper abstehenden Angussstelle, die einen Abschnitt der Bahn repräsentiert, entlang der die Gussmasse zum Gießen des Aggregateträgers in einen den Trägerkörper formenden Hohlraum eines Gusswerkzeugs geleitet wurde, dadurch gekennzeichnet, dass die Angussstelle (2) mindestens einen – in einem Querschnitt durch den Trägerkörper (10) und die Angussstelle (2) – gekrümmten, längserstreckten Angussabschnitt (20) aufweist, dessen einander gegenüberliegende und einander abgewandte Längsseiten (21, 22) jeweils entlang einer gekrümmten Bahn verlaufen und entlang der jeweiligen Bahn in den Trägerkörper (10) übergehen.
  2. Aggregateträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aggregateträger (1) zur Integration in eine Kraftfahrzeugtür ausgebildet und vorgesehen ist, so dass der Aggregateträger (1) im eingebauten Zustand einen Bestandteil der Türstruktur (ST) bildet.
  3. Aggregateträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (10) eine als Oberseite (11) bezeichnete erste Oberfläche und eine dieser gegenüberliegenden, als Unterseite (12) bezeichnete zweite Oberfläche aufweist.
  4. Aggregateträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsseite (21) des Angussabschnittes (20) in die Oberseite (11) und die andere Längsseite (22) des Angussabschnittes (20) in die Unterseite (12) des Trägerkörpers (10) übergeht.
  5. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) in einem Übergangsbereich (20a) jeweils stetig in den Trägerkörper (10) übergehen.
  6. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) im Querschnitt dieselbe Krümmungsrichtung aufweisen.
  7. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Angussabschnitt rotationssymmetrisch bezüglich einer Symmetrieachse (S) ausgebildet ist.
  8. Aggregateträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieachse (S) im Wesentlichen senkrecht zu der vom Trägerkörper (10) aufgespannten Fläche orientiert ist.
  9. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Angussstelle (20) einen vom Trägerkörper (10) beabstandeten Endabschnitt (25) aufweist, der als Vollkörper ausgebildet ist.
  10. Aggregateträger nach Anspruch 7 oder 8 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (25) der Angussstelle (2) rotationssymmetrisch bezüglich der Symmetrieachse (S) ausgebildet ist.
  11. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Angussabschnitt (20) der Angussstelle (2) eine Aussparung (3) vorgesehen ist.
  12. Aggregateträger nach einem der Ansprüche 7 bis 10 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (3) rotationssymmetrisch bezüglich der Symmetrieachse (S) ausgebildet ist.
  13. Aggregateträger nach Anspruch 9 oder 10 und Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (3) an ihrer dem Endabschnitt (25) der Angussstelle (2) abgewandten Seite offen ist.
  14. Aggregateträger nach Anspruch 9 oder 10 und einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (3) sich zu dem Endabschnitt (25) der Angussstelle (2) hin verjüngt.
  15. Aggregateträger nach Anspruch 9 oder 10 und einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (3) am Übergang des Angussabschnittes (20) zum Endabschnitt (25) der Angussstelle (2) endet.
  16. Aggregateträger nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) von der Aussparung (3) her gesehen zumindest bereichsweise konvex ausgebildet sind.
  17. Aggregateträger nach Anspruch 9 oder einem der Ansprüche 10 bis 16, soweit rückbezogen auf Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) vom Endabschnitt (25) der Angussstelle (2) her gesehen zumindest bereichsweise konkav ausgebildet sind.
  18. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) im Querschnitt zumindest bereichsweise entlang einer Kreisbahn verlaufen.
  19. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand der Längsseiten (21, 22) des Angussabschnittes (20) zu dem Trägerkörper (10) hin verringert.
  20. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Angussstelle (2) vor einer der Oberflächen (11, 12) des Trägerkörpers (1) liegt.
  21. Aggregateträger nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Angussstelle (2) teilweise vor der einen und teilweise vor der anderen Oberfläche (11, 12) des Trägerkörpers (10) liegt.
  22. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstärkung des Kunststoffes, aus dem der Aggregateträger (1) zumindest teilweise gegossen ist, Glas- oder Kohlefasern dienen.
  23. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verstärkung des Kunststoffes dienenden Fasern zumindest zum Teil eine Länge von mehr als 2 mm aufweisen.
  24. Aggregateträger nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Fasern eine Länge zwischen 3 mm und 7 mm aufweist.
  25. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verstärkung des Kunststoffes dienenden Fasern eine Länge von maximal 12 mm haben.
  26. Aggregateträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (10) des Aggregateträgers (1) in der Umgebung der Angussstelle (2), insbesondere in dem Bereich, in dem der Angussabschnitt (20) in den Trägerkörper (10) übergeht, eine definierte Dicke (d) aufweist.
  27. Aggregateträger nach Anspruch 10 und 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (b) des Endabschnittes (25) der Angussstelle (2) an seinem dem Trägerkörper (10) abgewandten freien Ende (26) mindestens das 1.5-fache der Dicke (d) beträgt.
  28. Aggregateträger nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (b) mindestens das Vierfache der Dicke (d) beträgt.
  29. Aggregateträger nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R1) der in die Oberseite (11) des Trägerkörpers (10) übergehenden Längsseite (21) des Angussabschnittes (20) mindestens das Zweifache der Dicke (d) beträgt.
  30. Aggregateträger nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R1) mindestens das Fünffache der Dicke (d) beträgt.
  31. Aggregateträger nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R2) der in die Unterseite (12) des Trägerkörpers (10) übergehenden Längsseite (22) des Angussabschnittes (20) mindestens das 1.5-fache der Dicke (d) beträgt.
  32. Aggregateträger nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius (R2) höchstens das Achtfache der Dicke (d) beträgt.
  33. Aggregateträger nach Anspruch 11 und einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (I1) der Aussparung (3) quer zu der vom Trägerkörper (10) aufgespannten Fläche mindestens gleich der Dicke (d) ist.
  34. Aggregateträger nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge (I1) mindestens gleich dem Dreifachen der Dicke (d) ist.
DE202007008829U 2007-06-20 2007-06-20 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug Expired - Lifetime DE202007008829U1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202007008829U DE202007008829U1 (de) 2007-06-20 2007-06-20 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug
DE102008028712.1A DE102008028712B4 (de) 2007-06-20 2008-06-16 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug
US12/143,654 US7815243B2 (en) 2007-06-20 2008-06-20 Assembly carrier for installation into a motor vehicle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202007008829U DE202007008829U1 (de) 2007-06-20 2007-06-20 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202007008829U1 true DE202007008829U1 (de) 2008-10-30

Family

ID=39917710

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202007008829U Expired - Lifetime DE202007008829U1 (de) 2007-06-20 2007-06-20 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug
DE102008028712.1A Active DE102008028712B4 (de) 2007-06-20 2008-06-16 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102008028712.1A Active DE102008028712B4 (de) 2007-06-20 2008-06-16 Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug

Country Status (2)

Country Link
US (1) US7815243B2 (de)
DE (2) DE202007008829U1 (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009050990B4 (de) * 2009-10-28 2020-09-17 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Flächiges Karosseriebauteil aus einem Kohlefaser-verstärkten Kunststoff
DE202011000772U1 (de) * 2011-04-01 2012-07-04 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Hallstadt Fahrzeugtür mit einem Lautsprecher
EP2604457B1 (de) * 2011-12-14 2014-02-19 C.R.F. Società Consortile per Azioni Kraftfahrzeugtür
US9010839B2 (en) 2012-10-24 2015-04-21 Sabic Global Technologies B.V. Vehicle side door structure and method of making and using the same
DE102014212239A1 (de) 2014-06-25 2015-12-31 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kg, Hallstadt Kraftfahrzeug-Strukturbauteil
CN107848380A (zh) * 2015-07-23 2018-03-27 麦格纳国际公司 车门组件
JP7045146B2 (ja) * 2017-07-07 2022-03-31 株式会社小糸製作所 樹脂成形品、樹脂成形品の製造方法および金型
DE102021212665A1 (de) * 2021-11-10 2023-05-11 Brose Fahrzeugteile Se & Co. Kommanditgesellschaft, Bamberg Lautsprechervorrichtung für ein Türmodul

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19622310A1 (de) 1996-06-04 1997-12-11 Brose Fahrzeugteile Kraftfahrzeugtür
EP0974478B1 (de) * 1998-07-23 2005-02-09 Ticona GmbH Türmodul für Kraftfahrzeuge mit Funktionselementen aus Kunststoff
EP1118451B1 (de) * 2000-01-21 2005-05-04 Ticona GmbH Metall- und Kunststoffverbund aus langglasfaserverstärktem Polypropylen

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19654956B4 (de) 1996-06-04 2005-06-23 Brose Fahrzeugteile Gmbh & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg Kraftfahrzeugtür
DE19709835B4 (de) * 1997-02-26 2004-05-27 Sommer Allibert-Lignotock Gmbh Fahrzeugtür
US7111894B2 (en) * 2003-06-13 2006-09-26 Mazda Motor Corporation Automobile door structure

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19622310A1 (de) 1996-06-04 1997-12-11 Brose Fahrzeugteile Kraftfahrzeugtür
EP0974478B1 (de) * 1998-07-23 2005-02-09 Ticona GmbH Türmodul für Kraftfahrzeuge mit Funktionselementen aus Kunststoff
EP1118451B1 (de) * 2000-01-21 2005-05-04 Ticona GmbH Metall- und Kunststoffverbund aus langglasfaserverstärktem Polypropylen

Also Published As

Publication number Publication date
US20080315618A1 (en) 2008-12-25
US7815243B2 (en) 2010-10-19
DE102008028712B4 (de) 2019-05-09
DE102008028712A1 (de) 2008-12-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008028712B4 (de) Aggregateträger zum Einbau in ein Kraftfahrzeug
DE102010050874B4 (de) Kraftfahrzeugstrukturbauteil aus mittels eines Knotenelements verbundenen Halbzeug-Bauteilen und Herstellungsverfahren
EP2651751B1 (de) Karosseriemodulbauteil und verfahren zu dessen herstellung
EP1914097B1 (de) Rahmen für ein Kraftfahrzeugdach
DE102013209078B4 (de) Verfahren des formens einer klipphalterung
DE69409432T2 (de) Scheibenführung für verschiebbare Fahrzeugscheiben
DE102013205559A1 (de) Fahrzeugsitz
DE102011120180A1 (de) Karosseriebauteil
DE102019123013A1 (de) Rahmenlose fensterheberschiene mit umspritzter funktionskante
DE3727719C2 (de) Rahmenanordnung für ein Fahrzeugdach
DE3408091A1 (de) Kotfluegel fuer ein kraftfahrzeug und verfahren zu seiner herstellung
DE102005047390B4 (de) Trägerrahmen, insbesondere für Dachsysteme im Kraftfahrzeugbereich
DE102007014258A1 (de) Türmodulträger für eine Kraftfahrzeugtür
DE10333077A1 (de) Spann- oder Führungsschiene mit am Tragkörper vorstehendem Rastmittel
DE102007041982A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines beschichteten Kunststoffhohlkörpers und Kunststoffformteil
DE102016112960A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Fahrzeugdachs, Moduldach für ein Fahrzeugdach und Fahrzeugdach für ein Kraftfahrzeug
DE10135406B4 (de) Fahrzeugdach mit einer Dachöffnung
EP0928710A2 (de) Bewegbare Platte an einem Fahrzeugdach
DE102017121939A1 (de) Fahrzeugdachrahmen mit Kabelkanal und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102018007851A1 (de) Öffnungsfähiges Fahrzeugdach mit einer Windabweiservorrichtung
DE10353080B3 (de) Entwässerungsrinne
EP4277834B1 (de) Dachspoiler
EP1826102B1 (de) Dachrahmen für ein Fahrzeug
DE102018214016A1 (de) Fahrradsattel
EP1689942A1 (de) Entw sserungsrinne

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20081204

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20100714

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20130709

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: BROSE FAHRZEUGTEILE GMBH & CO. KOMMANDITGESELL, DE

Free format text: FORMER OWNER: BROSE FAHRZEUGTEILE GMBH & CO. KOMMANDITGESELLSCHAFT, HALLSTADT, 96103 HALLSTADT, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: MAIKOWSKI & NINNEMANN PATENTANWAELTE PARTNERSC, DE

R071 Expiry of right