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DE202007006472U1 - Spielanordnung - Google Patents

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DE202007006472U1
DE202007006472U1 DE200720006472 DE202007006472U DE202007006472U1 DE 202007006472 U1 DE202007006472 U1 DE 202007006472U1 DE 200720006472 DE200720006472 DE 200720006472 DE 202007006472 U DE202007006472 U DE 202007006472U DE 202007006472 U1 DE202007006472 U1 DE 202007006472U1
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card
game
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DE200720006472
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NEUE FREUNDE FELLEHNER ROSENBO
Neue Freunde Fellehner/Rosenbohm GbR (vertretungsberechtigter Gesellschafter Herr Carsten Rosenbohm 60594 Frankfurt)
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NEUE FREUNDE FELLEHNER ROSENBO
Neue Freunde Fellehner/Rosenbohm GbR (vertretungsberechtigter Gesellschafter Herr Carsten Rosenbohm 60594 Frankfurt)
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Abstract

Spielanordnung, umfassend eine Spielfigur (32, 34) in Form eines Fussballspielers, die aus mehreren 2-dimensionalen, flächigen Einzelelementen (2–6, 33) zu der 3-dimensionalen Spielfigur (32, 34) zusammensetzbar ist, wobei eines der Einzelelemente (2–6, 33) ein Spielbeinteil (4) ist, das im zusammengefügten Zustand der Spielfigur (32, 34) ein Einzelelement (3, 33) eines Körperrumpfes der Spielfigur (32, 34) durchsetzt und auf deren Rückseite (28) zu einem Kickhebel (18) fortgesetzt ist, der zum Verschwenken des Spielbeinteils (4) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spielanordnung, umfassend eine Spielfigur in Form eines Fußballspielers.
  • Das Jagen nach fehlenden Einzelstücken in einer Sammlung und das Sammeln als Ausdruck des Besitzens sind Urinstinkte des Menschen. Dieser Sammelinstinkt wird beispielsweise in Form der Herausgabe von Sammelkarten, insbesondere im Zusammenhang mit sportlichen Ereignissen von der Werbebranche gerne angesprochen. Beliebt sind insbesondere Portraits von Sportlern, insbesondere von Fußballern eines Teams oder einer Liga.
  • Darüber hinaus sind so genannte Bastelkarten bekannt. Hierbei handelt es sich um vorgestanzte Kunststoffkarten aus denen manuell einzelne Teile heraus gebrochen werden können, um sie zu 3-dimensionalen Modellen, wie zum Beispiel Flugzeugen zusammenzusetzen. Hierbei ist es sogar denkbar, dass beispielsweise im Falle eines Flugzeugs, ein Propeller oder andere bewegliche Teile an dem fertigen 3D-Modell vorhanden sind. Die auf einer Bastelkarte angeordneten Einzelelemente werden zusammengesteckt und verrasten ohne Verwendung von Klebstoff aneinander, so dass das 3D-Modell auch nachträglich wieder auseinander genommen und die Einzelelemente zurück in die Bastelkarte gedrückt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Spielanordnung aufzuzeigen, bei welcher ein aus einer Bastelkarte zusammenfügbarer Fußballspieler mit Spielfunktion zusammengesetzt werden kann.
  • Diese Aufgabe ist bei einer Spielanordnung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die erfindungsgemäße Spielanordnung umfasst eine Spielfigur in Form eines Fußballspielers, die aus mehreren 2-dimensionalen, flächigen Einzelelementen zu einer 3-dimensionalen Spielfigur zusammensetzbar ist. Eines der Einzelelemente ist ein Spielbeinteil, das im zusammengefügten Zustand der Spielfigur ein, ein Körperrumpfelement der Spielfigur bildendes, flächiges Einzelelement durchsetzt. Das Besondere ist, dass sich das Spielbeinteil auf der Rückseite des durchsetzten Körperrumpfelements zu einem Kickhebel fortsetzt, welcher zum Verschwenken des Spielbeinteils relativ zum Körperrumpfelement betätigt werden kann. Dadurch erhält man eine Spielfigur, die ähnlich der bekannten Tipp-Kick-Spiele in Kombination mit einem Ball zum Spielen von Tischfußball geeignet ist.
  • Das Besondere ist, dass die flächigen Einzelelemente mit fotorealistischen Abbildungen von Spielern bedruckt sein können, so dass sich die vorgedruckten Einzelelemente, die insbesondere Bestandteil einer vorgestanzten Karte sind, als Sammelkarten eignen, die in bekannter Weise gesammelt, getauscht oder gehandelt werden können. Die Erfindung kombiniert Sammel-Spaß mit Fußball-Action.
  • Das Erfolgserlebnis stellt sich bei der erfindungsgemäßen Spielanordnung schnell ein, da ohne Werkzeug, Schere oder Klebstoff innerhalb kürzester Zeit aus einer flachen Karte etwas 3-dimensionales geschaffen werden kann, das zudem noch eine Funktion erfüllt. Grundsätzlich gehört zu der Spielanordnung ein Ball oder Ballelement. Als Ball kann jedoch auch jedes beliebige Utensil dienen, wie zum Beispiel eine kleine Papierkugel. Als Tor kann alles dienen, das es zu treffen gilt.
  • Die 3-dimensionalen Spielfiguren können Sammelkarten und zugleich Werbeträger sein und lassen sich durch den Aufdruck individuell anpassen. Der Aufdruck kann fotorealistisch sein, es ist aber auch eine Illustration denkbar.
  • Die Karte kann aus Kunststoff, insbesondere Polystyrol, aber auch Karton, Metall oder einem Verbundwerkstoff bestehen und besitzt vorzugsweise die Abmessungen einer Kreditkarte, d.h. ein rechteckiges Format von 85 × 53 mm. Aus einer solchen Karte lässt sich eine Spielfigur mit einer Gesamthöhe von ca. 8 cm herstellen. Selbstverständlich kann die Form der Karte variieren, so zum Beispiel rund sein.
  • Während die 3-dimensionale Spielfigur grundsätzlich nur aus ebenen und flächigen Einzelelementen entsprechend der Dicke der Karte zusammengesetzt wird, kann der Ball als separates Bauteil theoretisch in Form einer Abwicklung auf der Karte untergebracht werden. Da das Basteln eines Balls jedoch eine Vielzahl von Umfangsflächen erfordert, um ein halbwegs gleichmäßiges Abrollen des Balls zu ermöglichen, also recht schwierig zu basteln sein wird, ist vorgesehen das Ballelement als 3-dimensionales Bauteil vorzufertigen und an der Karte lediglich rastend fixierbar auszubilden. Hierzu kann ein vorgefertigtes Ballelement wenigstens eine Rastaussparung aufweisen, die mit einem Rastvorsprung der Karte verrastbar ist. Vorzugsweise handelt es sich bei der Rastaussparung um eine umlaufende Nut, in welche über den Umfang der Nut verteilte, radial nach innen vorstehende Rastvorsprünge einer Ballelementhalteöffnung in der Karte greifen. Mit anderen Worten kann ein als Spritzgussteil vorgefertigtes, mit Ausnahme der Rastaussparung, rundes und damit gut spielbares Ballelement in die Karte eingeclipst werden, so dass die Spielanordnung eine Spielfigur und ein Ballelement umfasst und somit den unmittelbaren Spielbeginn nach dem Zusammenbau der Einzelelemente ermöglicht.
  • Damit die Spielfigur nicht umfällt, ist vorgesehen, dass das Körperrumpfelement an seinem unteren Ende mit einem Sockelelement fügbar, insbesondere zusammensteckbar ist. Das Sockelelement ist vorzugsweise auf der Rückseite der Spielfigur angeordnet und bildet gewissermaßen die Bodenplatte. Das Körperrumpfelement steht im Wesentlichen senkrecht zu dem Sockelelement. Das Sockelelement dient während des Spiels zum Halten der Spielfigur, indem es mit dem Finger auf den Boden gedrückt wird. Mit einem weiteren Finger kann der nach hinten aus der Spielfigur vorstehende Kickhebel betätigt werden, um das Ballelement zu schießen.
  • Das Sockelelement ist insbesondere L-förmig konfiguriert. Einerseits besitzt die Spielfigur durch das Sockelelement eine hinreichende Standfläche, damit sie von alleine steht, zum anderen dient das Sockelelement der Kennzeichnung der Spielfigur. Die Oberseite und die Unterseite des Sockelelements können farblich unterschiedlich gekennzeichnet sein, so dass durch die unterschiedliche Farbgebung zwei Mannschaften gebildet werden können, sogar wenn die Körperrumpfelemente das gleiche Design und/oder die gleiche fotorealistische Abbildung besitzen. Damit das L-förmige Sockelelement unabhängig davon, ob seine Ober- oder Unterseite mit dem unteren Ende des Körperrumpfelements gekoppelt ist, die gleiche relative Position zu dem Körperrumpfelement einnehmen kann, ist vorgesehen, dass jeder der Schenkel des L-förmigen Sockelelements mit dem Körperrumpfelement koppelbar ist. Vorzugsweise handelt es sich um Steckverbindungen, die Hinterschneidungen oder kleine Rastnasen aufweisen, sodass ein belastbarer Formschluss zwischen den Elementen geschaffen wird.
  • Das Spielbeinteil ist durch einen Vertikalschlitz im Körperrumpfelement gesteckt. Dementsprechend schmal ist die frontale Angriffsfläche des Spielbeinteils, worunter die Treffergenauigkeit leiden würde. Daher ist vorgesehen, dass an dem Spielbeinteil ein Fußteil fixierbar ist, das sich in seiner räumlichen Orientierung quer zum Spielbeinteil erstreckt. Das Fußteil erstreckt sich senkrecht zum Spielbeinteil und ist daher im Wesentlichen in die Breite orientiert. Das nach vorne über das Spielbeinteil vorstehende Fußteil ermöglicht wesentlich exaktere Schüsse.
  • Als besonders vorteilhaft wird es angesehen, dass das Fußteil in unterschiedlichen Positionen an dem Spielbein fixierbar ist. Beispielsweise kann das Fußteil in seinem Anstellwinkel gegenüber dem Spielbeinteil verändert werden, so dass sich entweder flache oder hohe Bälle schießen lassen. Daher ist das Fußteil vorzugsweise in wenigstens zwei unterschiedlichen Rastpositionen an dem Spielbeinteil fixierbar.
  • Das Körperrumpfelement, an welchem das Spielbeinteil gelagert ist, kann sich entweder vom Sockelelement bis zum Scheitel der Spielfigur erstrecken oder auch aus mehreren flächigen Einzelelementen zusammengesetzt sein, wobei insbesondere ein Unterkörperelement und ein Oberkörperelement vorgesehen sind. Das Oberkörperelement und das Unterkörperelement werden vorzugsweise in der horizontalen Körpermitte der Figur zusammengesetzt. Die Verbindung zwischen dem Unterkörperelement und dem Oberkörperelement erfolgt vorzugsweise formschlüssig durch Stecken. Hierzu kann an dem Oberkörperelement eine Y-förmige Falzvorgabe vorgesehen sein. Aber auch eine I-förmige Falzvorgabe ist möglich. Der Kerngedanke ist, das Oberkörperelement entlang einer mittigen, sich von oben nach unten erstreckenden Falzvorgabe leicht abzuwinkeln, sodass das Oberkörperelement über Aussparungen mit dem Unterkörperelement gewissermaßen verklemmbar ist. Die Rückstellkraft des verwendeten Werkstoffs gewährleistet, dass das Oberkörperelement hinreichend sicher an dem Unterkörperelement gehalten ist. Die notwendigen Aussparungen, um die beiden Einzelelemente miteinander zu verbinden, können sowohl am Unterkörperelement als auch am Oberkörperelement vorgesehen sein.
  • Bei einer Y-förmigen Falzvorgabe, wobei sich die oberen Schenkel der Falzvorgabe von der Mitte des Brustkorbs der Spielfigur in Richtung der Schulter erstrecken und insbesondere im Bereich eines Trikotkragens verlaufen, ermöglichen gleichzeitig ein gewisses Abwinkeln des Kopfes der Spielfigur, wobei gleichzeitig auch durch die vertikal verlaufende Falzvorgabe die Arme nach vorne gebeugt sind. Hierdurch entsteht der Eindruck einer nach vorne strebenden, laufenden Spielfigur, so dass das Spiel noch realistischer wirkt.
  • Die gesamte Spielfigur besteht vorzugsweise aus nicht mehr als 5 flächigen Einzelelementen, nämlich einem ein- oder zweiteiligen Körperrumpfelement, einem Sockelelement, einem Spielbeinteil und einem Fußteil. Dadurch ist der Zusammenbau sehr einfach, nahezu selbsterklärend, nicht zu filigran und damit zum Spielen hinreichend robust.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 bis 3 eine vorgestanzte Karte in der Draufsicht, einer perspektivischen Ansicht und in der Handhabung;
  • 4 ein Oberkörperelement einer Spielfigur;
  • 5 die Montage des Oberkörperelements der 4 mit einem Unterkörperelement und einem L-förmigen Sockelelement;
  • 6 das Sockelelement der 5 in der Draufsicht;
  • 7 bis 10 die Montage eines Spielbeinteils mit einem verstellbaren Fußteil;
  • 11 die Montage des Spielbeinteils mit dem Körperrumpfelement der Spielfigur;
  • 12 die zusammengebaute Spielfigur in einer Ansicht von hinten;
  • 13 die zusammengebaute Spielfigur in einer Vorderansicht;
  • 14 ein Ballelement, dass an einer im Querschnitt dargestellten Karte rastend fixiert ist;
  • 15 das Ballelement der 14 vor dem Einrasten;
  • 16 das Ballelement der 14 im eingerasteten Zustand;
  • 17 und 18 die Spielsituation vor dem Schuß;
  • 18 die Spielsituation nach dem Schuß;
  • 19 eine weitere Ausführungsform einer vorgestanzten Karte;
  • 20 und 21 die aus der Karte der 19 zusammengesetzte und zusammensetzende Spielfigur in einer perspektivischen Ansicht.
  • Die 1 und 2 zeigen in der Draufsicht und in einer perspektivischen Ansicht eine rechteckig konfigurierte Karte 1. Auf der Karte 1 sind Umrisse einiger Einzelelemente zu erkennen. Es handelt sich um vorgestanzte Einzelelemente, die manuell aus der Karte, die insbesondere aus Polystyrol besteht, herausgebrochen werden können (3). Bei dieser Ausführungsform sind 5 Einzelelemente vorgesehen, nämlich ein Oberkörperelement 2, ein Unterkörperelement 3, ein Spielbeinteil 4, ein Sockelelement 5 und ein Fußteil 6. In eine Ballelementhalteöffnung 7, etwa in der Mitte der Karte, kann ein in den 14 bis 16 dargestelltes Ballelement eingesetzt werden.
  • Nach dem Herausbrechen der Einzelelemente können diese manuell zu einer Spielfigur zusammengesetzt werden, wie nachfolgend anhand der 4 bis 13 beschrieben wird. 4 zeigt das Oberkörperelement 2 der 2, das eine Y-förmige Falzvorgabe 8 aufweist. Obere Schenkel 9, 10 der Falzvorgabe 8 verlaufen etwa von der Mitte des Brustkorbs in Richtung der Schultern des Oberkörperelements 2. In diesem Fall etwa in der Höhe eines Kragens eines Trikots, das auf die Spielfigur aufgedruckt sein kann. Etwa von der Mitte des Brustkorbs erstreckt sich ein unterer Schenkel 11 senkrecht nach unten. Durch diese Falzvorgabe 8 kann das Oberkörperelement 2 in Richtung der eingezeichneten Pfeile geknickt oder zumindest leicht abgewinkelt werden. Hierbei ist insbesondere ein Abknicken um eine vertikale Hochachse, d.h. bezüglich des unteren Schenkels 11 der Falzvorgabe 8 wichtig, damit das Oberkörperelement 2, wie in 5 dargestellt, mit einem dem Unterkörperelement 3 zusammengesteckt werden kann. Hierzu sind an der Unterseite des Oberkörperelements 2 im Abstand zueinander angeordnete Aussparungen 12 vorgesehen, die in der Zusammenbaulage in Aussparungen 13 an der Oberseite des ebenen Unterkörperelements 3 fassen. Durch die Rückstellkraft des Werkstoffs des Oberkörperelements 2 gegen eine Zunge 14 zwischen den Aussparungen 13 des Unterkörperelements 3 gedrängt, sodass durch das Zusammenstecken ein Klemmverbund entsteht. Entsprechend einfach können das Oberkörperelement 2 und das Unterkörperelement 3 miteinander verbunden und wieder von einander getrennt werden.
  • 5 zeigt, dass mit dem Unterkörperelement 3 ferner das Sockelelement 5 zusammensteckbar ist. Hierzu ist am Unterkörperelement 3 ein sich horizontal erstreckender Fußschlitz 15 vorgesehen, in welchen eine Zunge 16 des Sockelelements 5 in Richtung des eingezeichneten Pfeils einsteckbar ist. Die Zunge 16 durchgreift hierbei den Fußschlitz 15 und ist über seitliche Ausklinkungen 17 in dem Fußschlitz 15 verrastbar (6).
  • Wie anhand der 6 zu erkennen ist, besitzt das Sockelelement 5 jeweils zwei Zungen 16 mit entsprechenden Ausklinkungen 17. Somit ist jeder seiner Schenkel mit dem Fußschlitz 15 verrastbar. Das Sockelelement 5 ist insbesondere gleichschenklig konfiguriert, wobei sein freier, nicht mit dem Fußschlitz 15 verrastete Schenkel, in Richtung zur zweiten Körperhälfte, d.h. in Richtung des Spielbeinteils 4 weist, das im nächsten Schritt montiert wird. Die gleichschenklige Gestaltung ermöglicht es, das Sockelelement 5 beidseitig zu montieren, d.h. einmal mit der Oberseite nach oben bzw. mit der Unterseite nach oben, ohne dass sich dadurch der grundsätzliche Aufbau der Spielfigur verändert.
  • 7 verdeutlicht den Aufbau des Spielbeinteils 4, das durch einen Vertikalschlitz 26 eines Körperrumpfelements gesteckt werden soll. Das Spielbeinteil 4 besitzt einen Kickhebel 18, der sich in der Einbaulage auf der Rückseite der Spielfigur befindet, d.h. auf der Seite, auf der das Sockelelement 5 angeordnet ist. Der Kickhebel 18 ist L-förmig abgekröpft, so dass sein freies Ende von der Rückseite des Körperrumpfelements absteht. Der vordere, auf der Vorderseite der Spielfigur angeordnete, Teil bildet das eigentliche Spielbein, an dessen unterem Ende das Fußteil 6 fixierbar ist.
  • Das Fußteil 6 ist von seiner Fersenseite her in Längsrichtung eingeschlitzt, so dass das vordere untere Ende 19 des Spielbeinteils 4 in den Schlitz 20 einfassen kann. Hierbei gelangt ein inneres Ende 21 des Schlitzes 20 in der Einbaulage mit einer Kerbe 22 am unteren Ende 19 des Spielbeinteils 4 in Eingriff. Des Weiteren weist der Schlitz 20 im Bereich seines anderen Endes eine Engstelle auf, in welcher die Breite des Schlitzes 20 verkleinert worden ist. Dadurch sind im Schlitz 20 zwei einander zugewandte Rastnasen 23 vorhanden, die in Rastöffnungen 24, 25 am Spielbeinteil 4 schnappend eingreifen können.
  • 8 zeigt das Spielbeinteil 4, bei welchem das Fußteil 6 in die untere Rastöffnung 24 eingreift. Der Winkel des Fußteils 6 gegenüber dem Spielbeinteil 4 kann verändert werden, indem die Rastnasen 23 in die obere Rastöffnung 25 eingesetzt werden. Dies ist durch verschwenken des Fußteils 6 um die Kerbe 22 herum leicht möglich, wobei die Kerbe 22 die Schwenkachse definiert. 10 zeigt das Fußteil 6 in der zweiten Rastposition.
  • Das vormontierte Spielbeinteil 4 mit dem Fußteil 6 wird anschließend mit dem Körperrumpfelement, das in diesem Ausführungsbeispiel durch das Unterkörperelement 3 gebildet ist, zusammengesteckt. Hierzu wird der Kickhebel 18 durch den Vertikalschlitz 26 im Unterkörperelement 3 gesteckt. Das Spielbeinteil 4 befindet sich im zusammengebauten Zustand, wie er in den 12 und 13 dargestellt ist, frei pendelnd am Körperrumpfelement.
  • Anhand der 11 bis 13 ist ferner zu erkennen, dass die Zunge 14 des Unterkörperelements 3 nicht nur auf der Vorderseite 27 des Oberkörperelements 2 sondern auch seiner Rückseite 28 angeordnet sein kann. Die Falzvorgabe 8 ermöglicht die Falzung in beide Richtungen.
  • Zu der Spielanordnung gehört vorzugsweise auch ein Ballelement 29. Das 3-dimensionale Ballelement 29 ist insbesondere ein Spritzgussteil, das ebenfalls rastend an der Karte 1 fixierbar ist. In dem Ausführungsbeispiel der 14 ist das Ballelement 29 mit einer Rastaussparung 30 in Form einer umlaufenden Nut versehen. Die Breite der Nut entspricht etwa der Materialstärke der Karte 1, welche im Bereich der Ballelementhalteöffnung 7 mit drei um 120° versetzten Rastvorsprüngen 30 versehen ist, die beim Einsetzen des Ballelements 29 in die Rastaussparung bzw. die Nut einrasten und auf diese Weise das Ballelement 29 an der Karte 1 fixieren.
  • Die 17 und 18 verdeutlichen die Handhabung der fertig zusammengebauten Spielfigur 32. Die Spielfigur 32 wird entgegengesetzt der Schussrichtung vor dem Ballelement 29 platziert und über das Sockelelement 5 mit einer Hand gehalten bzw. auf den Boden gedrückt. Nach dem Ausrichten der Spielfigur 32 wird der Kickhebel 18 in Richtung des eingezeichneten Pfeils mit der anderen Hand nach unten gedrückt, so dass sich das Spielbeinteil 4 gegenüber dem Körperrumpfelement verschwenkt und das Fußteil 6 in Schussrichtung bewegt wird. Wie in 18 zu erkennen ist, pendelt das Spielbeinteil 4 nach dem Schuss selbsttätig wieder in seine strichpunktiert dargestellte Ausgangslage zurück, während das Ballelement hoffentlich seinen Weg ins Ziel findet.
  • Die Ausführungsform der 19 zeigt eine Karte 1a mit nur 4 Einzelelementen. Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel ist das Körperrumpfelement 33 einstückig ausgebildet und nicht in ein Oberkörperelement und ein Unterkörperelement gegliedert. Die übrigen Einzelelemente entsprechen denjenigen der Ausführung der 1. Die Spielfigur 34 wird mit Ausnahme des Zusammenfügens von Oberkörperelement und Unterkörperelement genauso aufgebaut wie die vorher beschriebene Spielfigur, wie anhand der 21 und 22 zu erkennen ist.
  • 1
    Karte
    1a
    Karte
    2
    Oberkörperelement
    3
    Unterkörperelement
    4
    Spielbeinteil
    5
    Sockelelement
    6
    Fußteil
    7
    Ballelementhalteöffnung
    8
    Falzvorgabe
    9
    oberer Schenkel
    10
    oberer Schenkel
    11
    unterer Schenkel
    12
    Aussparung
    13
    Aussparung
    14
    Zunge
    15
    Fußschlitz
    16
    Zunge
    17
    Ausklinkung
    18
    Kickhebel
    19
    unteres Ende
    20
    Schlitz
    21
    inneres Ende
    22
    Kerbe
    23
    Rastnase
    24
    Rastöffnung
    25
    Rastöffnung
    26
    Schlitz
    27
    Vorderseite
    28
    Rückseite
    29
    Ballelement
    30
    Rastaussparung
    31
    Rastvorsprung
    32
    Spielfigur
    33
    Körperrumpfelement
    34
    Spielfigur

Claims (17)

  1. Spielanordnung, umfassend eine Spielfigur (32, 34) in Form eines Fussballspielers, die aus mehreren 2-dimensionalen, flächigen Einzelelementen (26, 33) zu der 3-dimensionalen Spielfigur (32, 34) zusammensetzbar ist, wobei eines der Einzelelemente (26, 33) ein Spielbeinteil (4) ist, das im zusammengefügten Zustand der Spielfigur (32, 34) ein Einzelelement (3, 33) eines Körperrumpfes der Spielfigur (32, 34) durchsetzt und auf deren Rückseite (28) zu einem Kickhebel (18) fortgesetzt ist, der zum Verschwenken des Spielbeinteils (4) vorgesehen ist.
  2. Spielanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Einzelelemente (26, 33) im ungefügten Zustand Bestandeile einer entlang der Konturen der Einzelelemente (26, 33) vorgestanzten Karte (1, 1a) sind, aus welcher die benötigten Einzelelemente (26, 33), zum Zusammenbauen der Spielfigur (32, 34) manuell herauslösbar sind.
  3. Spielanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte (1, 1a) aus Kunststoff, Karton, Metall oder einem Verbundwerkstoff besteht.
  4. Spielanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte (1, 1a) aus Polystyrol besteht.
  5. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Karte (1, 1a) die Abmessungen 85 × 53 mm besitzt.
  6. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Karte (1, 1a) ein Ballelement (29) rastend fixierbar ist.
  7. Spielanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ballelement (29) wenigstens eine Rastaussparung (30) aufweist, die mit einem Rastvorsprung (31) der Karte (1, 1a) verrastbar ist.
  8. Spielanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rastaussparung (30) eine umlaufende Nut ist, in welche über den Umfang der Nut verteilte, radial nach innen vorstehende Rastvorsprünge (31) einer Ballelementhalteöffnung (7) in der Karte (1) greifen.
  9. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Körperrumpfelement (33) an seinem unteren Ende mit einem Sockelelement (5) fügbar ist.
  10. Spielanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Körperrumpfelement (33) mit dem Sockelelement (5) zusammensteckbar ist.
  11. Spielanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sockelelement (5) L-förmig konfiguriert ist, wobei jeder seiner Schenkel mit dem Körperrumpfelement (33) koppelbar ist.
  12. Spielanordnung nah Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite und einer Unterseite des Sockelelements (5) farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind.
  13. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Spielbeinteil (4) ein Fußteil (6) fixierbar ist.
  14. Spielanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fußteil (6) in unterschiedlichen Positionen an dem Spielbeinteil (4) fixierbar ist.
  15. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Körperrumpf aus mehreren flächigen Einzelelementen zusammengesetzt ist und ein Unterkörperelement (3) sowie ein Oberkörperelement (2) umfasst.
  16. Spielanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberkörperelement (2) eine Y-förmige Falzvorgabe (8) aufweist, wobei die oberen Schenkel (9, 10) der Falzvorgabe (8) von der Mitte des Brustkorbs in Richtung der Schultern des Oberkörperelement (2) erstrecken und wobei sich der untere Schenkel (11) der Falzvorgabe (8) vertikal nach unten erstreckt, so dass das Oberkörperelement (2) um seine Hochachse knickbar ist und über Aussparungen (12, 13) am Unterkörperelement (3) und/oder Oberkörperelement (2) mit dem Unterkörperelement (3) zusammensteckbar ist.
  17. Spielanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Spielfigur (32, 34) aus nicht mehr als 5 flächigen Einzelelementen (26, 33) zusammenfügbar ist.
DE200720006472 2007-05-03 2007-05-03 Spielanordnung Expired - Lifetime DE202007006472U1 (de)

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DE200720006472 DE202007006472U1 (de) 2007-05-03 2007-05-03 Spielanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009083792A1 (en) * 2007-12-28 2009-07-09 Produzioni Editoriali Aprile S.P.A. Board game

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