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Die
Erfindung betrifft eine Spielanordnung, umfassend eine Spielfigur
in Form eines Fußballspielers.
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Das
Jagen nach fehlenden Einzelstücken
in einer Sammlung und das Sammeln als Ausdruck des Besitzens sind
Urinstinkte des Menschen. Dieser Sammelinstinkt wird beispielsweise
in Form der Herausgabe von Sammelkarten, insbesondere im Zusammenhang
mit sportlichen Ereignissen von der Werbebranche gerne angesprochen.
Beliebt sind insbesondere Portraits von Sportlern, insbesondere
von Fußballern
eines Teams oder einer Liga.
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Darüber hinaus
sind so genannte Bastelkarten bekannt. Hierbei handelt es sich um
vorgestanzte Kunststoffkarten aus denen manuell einzelne Teile heraus
gebrochen werden können,
um sie zu 3-dimensionalen Modellen, wie zum Beispiel Flugzeugen zusammenzusetzen.
Hierbei ist es sogar denkbar, dass beispielsweise im Falle eines
Flugzeugs, ein Propeller oder andere bewegliche Teile an dem fertigen
3D-Modell vorhanden sind. Die auf einer Bastelkarte angeordneten
Einzelelemente werden zusammengesteckt und verrasten ohne Verwendung
von Klebstoff aneinander, so dass das 3D-Modell auch nachträglich wieder
auseinander genommen und die Einzelelemente zurück in die Bastelkarte gedrückt werden
können.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Spielanordnung aufzuzeigen,
bei welcher ein aus einer Bastelkarte zusammenfügbarer Fußballspieler mit Spielfunktion
zusammengesetzt werden kann.
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Diese
Aufgabe ist bei einer Spielanordnung mit den Merkmalen des Schutzanspruchs
1 gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Die
erfindungsgemäße Spielanordnung
umfasst eine Spielfigur in Form eines Fußballspielers, die aus mehreren
2-dimensionalen, flächigen
Einzelelementen zu einer 3-dimensionalen Spielfigur zusammensetzbar
ist. Eines der Einzelelemente ist ein Spielbeinteil, das im zusammengefügten Zustand
der Spielfigur ein, ein Körperrumpfelement
der Spielfigur bildendes, flächiges
Einzelelement durchsetzt. Das Besondere ist, dass sich das Spielbeinteil
auf der Rückseite
des durchsetzten Körperrumpfelements
zu einem Kickhebel fortsetzt, welcher zum Verschwenken des Spielbeinteils
relativ zum Körperrumpfelement
betätigt
werden kann. Dadurch erhält
man eine Spielfigur, die ähnlich
der bekannten Tipp-Kick-Spiele in Kombination mit einem Ball zum
Spielen von Tischfußball
geeignet ist.
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Das
Besondere ist, dass die flächigen
Einzelelemente mit fotorealistischen Abbildungen von Spielern bedruckt
sein können,
so dass sich die vorgedruckten Einzelelemente, die insbesondere
Bestandteil einer vorgestanzten Karte sind, als Sammelkarten eignen,
die in bekannter Weise gesammelt, getauscht oder gehandelt werden
können.
Die Erfindung kombiniert Sammel-Spaß mit Fußball-Action.
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Das
Erfolgserlebnis stellt sich bei der erfindungsgemäßen Spielanordnung
schnell ein, da ohne Werkzeug, Schere oder Klebstoff innerhalb kürzester Zeit
aus einer flachen Karte etwas 3-dimensionales geschaffen werden
kann, das zudem noch eine Funktion erfüllt. Grundsätzlich gehört zu der Spielanordnung ein
Ball oder Ballelement. Als Ball kann jedoch auch jedes beliebige
Utensil dienen, wie zum Beispiel eine kleine Papierkugel. Als Tor
kann alles dienen, das es zu treffen gilt.
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Die
3-dimensionalen Spielfiguren können Sammelkarten
und zugleich Werbeträger
sein und lassen sich durch den Aufdruck individuell anpassen. Der
Aufdruck kann fotorealistisch sein, es ist aber auch eine Illustration
denkbar.
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Die
Karte kann aus Kunststoff, insbesondere Polystyrol, aber auch Karton,
Metall oder einem Verbundwerkstoff bestehen und besitzt vorzugsweise die
Abmessungen einer Kreditkarte, d.h. ein rechteckiges Format von
85 × 53
mm. Aus einer solchen Karte lässt
sich eine Spielfigur mit einer Gesamthöhe von ca. 8 cm herstellen.
Selbstverständlich
kann die Form der Karte variieren, so zum Beispiel rund sein.
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Während die
3-dimensionale Spielfigur grundsätzlich
nur aus ebenen und flächigen
Einzelelementen entsprechend der Dicke der Karte zusammengesetzt
wird, kann der Ball als separates Bauteil theoretisch in Form einer
Abwicklung auf der Karte untergebracht werden. Da das Basteln eines
Balls jedoch eine Vielzahl von Umfangsflächen erfordert, um ein halbwegs
gleichmäßiges Abrollen
des Balls zu ermöglichen,
also recht schwierig zu basteln sein wird, ist vorgesehen das Ballelement
als 3-dimensionales Bauteil vorzufertigen und an der Karte lediglich
rastend fixierbar auszubilden. Hierzu kann ein vorgefertigtes Ballelement
wenigstens eine Rastaussparung aufweisen, die mit einem Rastvorsprung
der Karte verrastbar ist. Vorzugsweise handelt es sich bei der Rastaussparung
um eine umlaufende Nut, in welche über den Umfang der Nut verteilte,
radial nach innen vorstehende Rastvorsprünge einer Ballelementhalteöffnung in
der Karte greifen. Mit anderen Worten kann ein als Spritzgussteil
vorgefertigtes, mit Ausnahme der Rastaussparung, rundes und damit
gut spielbares Ballelement in die Karte eingeclipst werden, so dass
die Spielanordnung eine Spielfigur und ein Ballelement umfasst und
somit den unmittelbaren Spielbeginn nach dem Zusammenbau der Einzelelemente
ermöglicht.
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Damit
die Spielfigur nicht umfällt,
ist vorgesehen, dass das Körperrumpfelement
an seinem unteren Ende mit einem Sockelelement fügbar, insbesondere zusammensteckbar
ist. Das Sockelelement ist vorzugsweise auf der Rückseite
der Spielfigur angeordnet und bildet gewissermaßen die Bodenplatte. Das Körperrumpfelement
steht im Wesentlichen senkrecht zu dem Sockelelement. Das Sockelelement
dient während
des Spiels zum Halten der Spielfigur, indem es mit dem Finger auf
den Boden gedrückt
wird. Mit einem weiteren Finger kann der nach hinten aus der Spielfigur
vorstehende Kickhebel betätigt
werden, um das Ballelement zu schießen.
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Das
Sockelelement ist insbesondere L-förmig konfiguriert. Einerseits
besitzt die Spielfigur durch das Sockelelement eine hinreichende
Standfläche,
damit sie von alleine steht, zum anderen dient das Sockelelement
der Kennzeichnung der Spielfigur. Die Oberseite und die Unterseite
des Sockelelements können
farblich unterschiedlich gekennzeichnet sein, so dass durch die
unterschiedliche Farbgebung zwei Mannschaften gebildet werden können, sogar
wenn die Körperrumpfelemente
das gleiche Design und/oder die gleiche fotorealistische Abbildung
besitzen. Damit das L-förmige
Sockelelement unabhängig
davon, ob seine Ober- oder Unterseite mit dem unteren Ende des Körperrumpfelements
gekoppelt ist, die gleiche relative Position zu dem Körperrumpfelement
einnehmen kann, ist vorgesehen, dass jeder der Schenkel des L-förmigen Sockelelements
mit dem Körperrumpfelement
koppelbar ist. Vorzugsweise handelt es sich um Steckverbindungen,
die Hinterschneidungen oder kleine Rastnasen aufweisen, sodass ein
belastbarer Formschluss zwischen den Elementen geschaffen wird.
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Das
Spielbeinteil ist durch einen Vertikalschlitz im Körperrumpfelement
gesteckt. Dementsprechend schmal ist die frontale Angriffsfläche des Spielbeinteils,
worunter die Treffergenauigkeit leiden würde. Daher ist vorgesehen,
dass an dem Spielbeinteil ein Fußteil fixierbar ist, das sich
in seiner räumlichen
Orientierung quer zum Spielbeinteil erstreckt. Das Fußteil erstreckt
sich senkrecht zum Spielbeinteil und ist daher im Wesentlichen in
die Breite orientiert. Das nach vorne über das Spielbeinteil vorstehende
Fußteil
ermöglicht
wesentlich exaktere Schüsse.
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Als
besonders vorteilhaft wird es angesehen, dass das Fußteil in
unterschiedlichen Positionen an dem Spielbein fixierbar ist. Beispielsweise
kann das Fußteil
in seinem Anstellwinkel gegenüber
dem Spielbeinteil verändert
werden, so dass sich entweder flache oder hohe Bälle schießen lassen. Daher ist das Fußteil vorzugsweise
in wenigstens zwei unterschiedlichen Rastpositionen an dem Spielbeinteil
fixierbar.
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Das
Körperrumpfelement,
an welchem das Spielbeinteil gelagert ist, kann sich entweder vom
Sockelelement bis zum Scheitel der Spielfigur erstrecken oder auch
aus mehreren flächigen
Einzelelementen zusammengesetzt sein, wobei insbesondere ein Unterkörperelement
und ein Oberkörperelement vorgesehen
sind. Das Oberkörperelement
und das Unterkörperelement
werden vorzugsweise in der horizontalen Körpermitte der Figur zusammengesetzt. Die
Verbindung zwischen dem Unterkörperelement und
dem Oberkörperelement
erfolgt vorzugsweise formschlüssig
durch Stecken. Hierzu kann an dem Oberkörperelement eine Y-förmige Falzvorgabe
vorgesehen sein. Aber auch eine I-förmige Falzvorgabe ist möglich. Der
Kerngedanke ist, das Oberkörperelement
entlang einer mittigen, sich von oben nach unten erstreckenden Falzvorgabe
leicht abzuwinkeln, sodass das Oberkörperelement über Aussparungen mit
dem Unterkörperelement
gewissermaßen
verklemmbar ist. Die Rückstellkraft
des verwendeten Werkstoffs gewährleistet,
dass das Oberkörperelement
hinreichend sicher an dem Unterkörperelement gehalten
ist. Die notwendigen Aussparungen, um die beiden Einzelelemente
miteinander zu verbinden, können
sowohl am Unterkörperelement
als auch am Oberkörperelement
vorgesehen sein.
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Bei
einer Y-förmigen
Falzvorgabe, wobei sich die oberen Schenkel der Falzvorgabe von
der Mitte des Brustkorbs der Spielfigur in Richtung der Schulter
erstrecken und insbesondere im Bereich eines Trikotkragens verlaufen,
ermöglichen
gleichzeitig ein gewisses Abwinkeln des Kopfes der Spielfigur, wobei
gleichzeitig auch durch die vertikal verlaufende Falzvorgabe die
Arme nach vorne gebeugt sind. Hierdurch entsteht der Eindruck einer
nach vorne strebenden, laufenden Spielfigur, so dass das Spiel noch realistischer
wirkt.
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Die
gesamte Spielfigur besteht vorzugsweise aus nicht mehr als 5 flächigen Einzelelementen, nämlich einem
ein- oder zweiteiligen Körperrumpfelement,
einem Sockelelement, einem Spielbeinteil und einem Fußteil. Dadurch
ist der Zusammenbau sehr einfach, nahezu selbsterklärend, nicht
zu filigran und damit zum Spielen hinreichend robust.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es
zeigen:
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1 bis 3 eine
vorgestanzte Karte in der Draufsicht, einer perspektivischen Ansicht
und in der Handhabung;
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4 ein
Oberkörperelement
einer Spielfigur;
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5 die
Montage des Oberkörperelements der 4 mit
einem Unterkörperelement
und einem L-förmigen
Sockelelement;
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6 das
Sockelelement der 5 in der Draufsicht;
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7 bis 10 die
Montage eines Spielbeinteils mit einem verstellbaren Fußteil;
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11 die
Montage des Spielbeinteils mit dem Körperrumpfelement der Spielfigur;
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12 die
zusammengebaute Spielfigur in einer Ansicht von hinten;
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13 die
zusammengebaute Spielfigur in einer Vorderansicht;
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14 ein
Ballelement, dass an einer im Querschnitt dargestellten Karte rastend
fixiert ist;
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15 das
Ballelement der 14 vor dem Einrasten;
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16 das
Ballelement der 14 im eingerasteten Zustand;
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17 und 18 die
Spielsituation vor dem Schuß;
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18 die
Spielsituation nach dem Schuß;
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19 eine
weitere Ausführungsform
einer vorgestanzten Karte;
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20 und 21 die
aus der Karte der 19 zusammengesetzte und zusammensetzende Spielfigur
in einer perspektivischen Ansicht.
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Die 1 und 2 zeigen
in der Draufsicht und in einer perspektivischen Ansicht eine rechteckig konfigurierte
Karte 1. Auf der Karte 1 sind Umrisse einiger
Einzelelemente zu erkennen. Es handelt sich um vorgestanzte Einzelelemente,
die manuell aus der Karte, die insbesondere aus Polystyrol besteht, herausgebrochen
werden können
(3). Bei dieser Ausführungsform sind 5 Einzelelemente
vorgesehen, nämlich
ein Oberkörperelement 2,
ein Unterkörperelement 3,
ein Spielbeinteil 4, ein Sockelelement 5 und ein
Fußteil 6.
In eine Ballelementhalteöffnung 7,
etwa in der Mitte der Karte, kann ein in den 14 bis 16 dargestelltes
Ballelement eingesetzt werden.
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Nach
dem Herausbrechen der Einzelelemente können diese manuell zu einer
Spielfigur zusammengesetzt werden, wie nachfolgend anhand der 4 bis 13 beschrieben
wird. 4 zeigt das Oberkörperelement 2 der 2,
das eine Y-förmige
Falzvorgabe 8 aufweist. Obere Schenkel 9, 10 der
Falzvorgabe 8 verlaufen etwa von der Mitte des Brustkorbs
in Richtung der Schultern des Oberkörperelements 2. In
diesem Fall etwa in der Höhe
eines Kragens eines Trikots, das auf die Spielfigur aufgedruckt
sein kann. Etwa von der Mitte des Brustkorbs erstreckt sich ein
unterer Schenkel 11 senkrecht nach unten. Durch diese Falzvorgabe 8 kann
das Oberkörperelement 2 in
Richtung der eingezeichneten Pfeile geknickt oder zumindest leicht
abgewinkelt werden. Hierbei ist insbesondere ein Abknicken um eine
vertikale Hochachse, d.h. bezüglich
des unteren Schenkels 11 der Falzvorgabe 8 wichtig,
damit das Oberkörperelement 2,
wie in 5 dargestellt, mit einem dem Unterkörperelement 3 zusammengesteckt
werden kann. Hierzu sind an der Unterseite des Oberkörperelements 2 im
Abstand zueinander angeordnete Aussparungen 12 vorgesehen,
die in der Zusammenbaulage in Aussparungen 13 an der Oberseite
des ebenen Unterkörperelements 3 fassen.
Durch die Rückstellkraft
des Werkstoffs des Oberkörperelements 2 gegen
eine Zunge 14 zwischen den Aussparungen 13 des
Unterkörperelements 3 gedrängt, sodass
durch das Zusammenstecken ein Klemmverbund entsteht. Entsprechend
einfach können
das Oberkörperelement 2 und
das Unterkörperelement 3 miteinander
verbunden und wieder von einander getrennt werden.
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5 zeigt,
dass mit dem Unterkörperelement 3 ferner
das Sockelelement 5 zusammensteckbar ist. Hierzu ist am
Unterkörperelement 3 ein
sich horizontal erstreckender Fußschlitz 15 vorgesehen, in
welchen eine Zunge 16 des Sockelelements 5 in Richtung
des eingezeichneten Pfeils einsteckbar ist. Die Zunge 16 durchgreift
hierbei den Fußschlitz 15 und
ist über
seitliche Ausklinkungen 17 in dem Fußschlitz 15 verrastbar
(6).
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Wie
anhand der 6 zu erkennen ist, besitzt das
Sockelelement 5 jeweils zwei Zungen 16 mit entsprechenden
Ausklinkungen 17. Somit ist jeder seiner Schenkel mit dem
Fußschlitz 15 verrastbar. Das
Sockelelement 5 ist insbesondere gleichschenklig konfiguriert,
wobei sein freier, nicht mit dem Fußschlitz 15 verrastete
Schenkel, in Richtung zur zweiten Körperhälfte, d.h. in Richtung des
Spielbeinteils 4 weist, das im nächsten Schritt montiert wird.
Die gleichschenklige Gestaltung ermöglicht es, das Sockelelement 5 beidseitig
zu montieren, d.h. einmal mit der Oberseite nach oben bzw. mit der
Unterseite nach oben, ohne dass sich dadurch der grundsätzliche
Aufbau der Spielfigur verändert.
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7 verdeutlicht
den Aufbau des Spielbeinteils 4, das durch einen Vertikalschlitz 26 eines Körperrumpfelements
gesteckt werden soll. Das Spielbeinteil 4 besitzt einen
Kickhebel 18, der sich in der Einbaulage auf der Rückseite
der Spielfigur befindet, d.h. auf der Seite, auf der das Sockelelement 5 angeordnet
ist. Der Kickhebel 18 ist L-förmig abgekröpft, so dass sein freies Ende
von der Rückseite des
Körperrumpfelements
absteht. Der vordere, auf der Vorderseite der Spielfigur angeordnete,
Teil bildet das eigentliche Spielbein, an dessen unterem Ende das
Fußteil 6 fixierbar
ist.
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Das
Fußteil 6 ist
von seiner Fersenseite her in Längsrichtung
eingeschlitzt, so dass das vordere untere Ende 19 des Spielbeinteils 4 in
den Schlitz 20 einfassen kann. Hierbei gelangt ein inneres
Ende 21 des Schlitzes 20 in der Einbaulage mit
einer Kerbe 22 am unteren Ende 19 des Spielbeinteils 4 in
Eingriff. Des Weiteren weist der Schlitz 20 im Bereich
seines anderen Endes eine Engstelle auf, in welcher die Breite des
Schlitzes 20 verkleinert worden ist. Dadurch sind im Schlitz 20 zwei
einander zugewandte Rastnasen 23 vorhanden, die in Rastöffnungen 24, 25 am
Spielbeinteil 4 schnappend eingreifen können.
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8 zeigt
das Spielbeinteil 4, bei welchem das Fußteil 6 in die untere
Rastöffnung 24 eingreift. Der
Winkel des Fußteils 6 gegenüber dem
Spielbeinteil 4 kann verändert werden, indem die Rastnasen 23 in
die obere Rastöffnung 25 eingesetzt
werden. Dies ist durch verschwenken des Fußteils 6 um die Kerbe 22 herum
leicht möglich,
wobei die Kerbe 22 die Schwenkachse definiert. 10 zeigt
das Fußteil 6 in
der zweiten Rastposition.
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Das
vormontierte Spielbeinteil 4 mit dem Fußteil 6 wird anschließend mit
dem Körperrumpfelement,
das in diesem Ausführungsbeispiel
durch das Unterkörperelement 3 gebildet
ist, zusammengesteckt. Hierzu wird der Kickhebel 18 durch
den Vertikalschlitz 26 im Unterkörperelement 3 gesteckt.
Das Spielbeinteil 4 befindet sich im zusammengebauten Zustand,
wie er in den 12 und 13 dargestellt ist,
frei pendelnd am Körperrumpfelement.
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Anhand
der 11 bis 13 ist
ferner zu erkennen, dass die Zunge 14 des Unterkörperelements 3 nicht
nur auf der Vorderseite 27 des Oberkörperelements 2 sondern
auch seiner Rückseite 28 angeordnet
sein kann. Die Falzvorgabe 8 ermöglicht die Falzung in beide
Richtungen.
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Zu
der Spielanordnung gehört
vorzugsweise auch ein Ballelement 29. Das 3-dimensionale
Ballelement 29 ist insbesondere ein Spritzgussteil, das ebenfalls
rastend an der Karte 1 fixierbar ist. In dem Ausführungsbeispiel
der 14 ist das Ballelement 29 mit einer Rastaussparung 30 in
Form einer umlaufenden Nut versehen. Die Breite der Nut entspricht etwa
der Materialstärke
der Karte 1, welche im Bereich der Ballelementhalteöffnung 7 mit
drei um 120° versetzten
Rastvorsprüngen 30 versehen
ist, die beim Einsetzen des Ballelements 29 in die Rastaussparung
bzw. die Nut einrasten und auf diese Weise das Ballelement 29 an
der Karte 1 fixieren.
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Die 17 und 18 verdeutlichen
die Handhabung der fertig zusammengebauten Spielfigur 32.
Die Spielfigur 32 wird entgegengesetzt der Schussrichtung
vor dem Ballelement 29 platziert und über das Sockelelement 5 mit
einer Hand gehalten bzw. auf den Boden gedrückt. Nach dem Ausrichten der
Spielfigur 32 wird der Kickhebel 18 in Richtung des
eingezeichneten Pfeils mit der anderen Hand nach unten gedrückt, so
dass sich das Spielbeinteil 4 gegenüber dem Körperrumpfelement verschwenkt und
das Fußteil 6 in
Schussrichtung bewegt wird. Wie in 18 zu
erkennen ist, pendelt das Spielbeinteil 4 nach dem Schuss
selbsttätig
wieder in seine strichpunktiert dargestellte Ausgangslage zurück, während das
Ballelement hoffentlich seinen Weg ins Ziel findet.
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Die
Ausführungsform
der 19 zeigt eine Karte 1a mit nur 4 Einzelelementen.
Gegenüber
dem ersten Ausführungsbeispiel
ist das Körperrumpfelement 33 einstückig ausgebildet
und nicht in ein Oberkörperelement
und ein Unterkörperelement
gegliedert. Die übrigen
Einzelelemente entsprechen denjenigen der Ausführung der 1.
Die Spielfigur 34 wird mit Ausnahme des Zusammenfügens von
Oberkörperelement
und Unterkörperelement
genauso aufgebaut wie die vorher beschriebene Spielfigur, wie anhand
der 21 und 22 zu erkennen
ist.
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- 1
- Karte
- 1a
- Karte
- 2
- Oberkörperelement
- 3
- Unterkörperelement
- 4
- Spielbeinteil
- 5
- Sockelelement
- 6
- Fußteil
- 7
- Ballelementhalteöffnung
- 8
- Falzvorgabe
- 9
- oberer
Schenkel
- 10
- oberer
Schenkel
- 11
- unterer
Schenkel
- 12
- Aussparung
- 13
- Aussparung
- 14
- Zunge
- 15
- Fußschlitz
- 16
- Zunge
- 17
- Ausklinkung
- 18
- Kickhebel
- 19
- unteres
Ende
- 20
- Schlitz
- 21
- inneres
Ende
- 22
- Kerbe
- 23
- Rastnase
- 24
- Rastöffnung
- 25
- Rastöffnung
- 26
- Schlitz
- 27
- Vorderseite
- 28
- Rückseite
- 29
- Ballelement
- 30
- Rastaussparung
- 31
- Rastvorsprung
- 32
- Spielfigur
- 33
- Körperrumpfelement
- 34
- Spielfigur