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DE202007005221U1 - Magnetheftung für Printmedien - Google Patents

Magnetheftung für Printmedien Download PDF

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DE202007005221U1
DE202007005221U1 DE200720005221 DE202007005221U DE202007005221U1 DE 202007005221 U1 DE202007005221 U1 DE 202007005221U1 DE 200720005221 DE200720005221 DE 200720005221 DE 202007005221 U DE202007005221 U DE 202007005221U DE 202007005221 U1 DE202007005221 U1 DE 202007005221U1
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magnetic
stitching
print media
connection
paper
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DE200720005221
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F3/00Sheets temporarily attached together involving perforations; Means therefor; Sheet details therefor
    • B42F3/04Attachment means of ring, finger or claw form

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  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter mit einer Lochung versehen sind, in der sich ein oder mehrere Magnete oder magnetisch hochpermeables Material mittels einer Untermaßpassung befindet.

Description

  • Einleitung
  • Das Verbinden und Lösen von blattförmigen Medien (z.B. Druckmedien, Folien, etc) mittels geeigneter Hilfsmittel spielt im Büro- und Privatbereich eine wichtige Rolle zur Sortierung und Ablage von Dokumenten. Ferner werden blattförmige Medien zu repräsentativen und informativen Zwecken zusammengefasst und an Dritte weitergegeben. Aufgabe der Verbindung ist, die Reihenfolge und Anordnung der Medien zueinander beizubehalten. Das Wirkprinzip zur Verbindungsherstellung entscheidet über die Dauer des Verbindungsvorgangesvorgangs, der Sicherheit der Verbindung gegen beabsichtigtes und unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung sowie die Herstellung eines bestimmten, gewünschten ästhetischen Eindruckes der Verbindung auf den Betrachter. Einfache, schnell herzustellende Verbindungsmechanismen sind im Allgemeinen kompliziertem Mechanismen aufgrund von Zeitersparnis und Handhabung bei der Herstellung der Verbindung vorzuziehen. Ferner sind einfache Verbindungsmechanismen in der Regel auch kostengünstiger zu fertigen. Für ein Hilfsmittel zum Verbinden von blattförmigen Medien ergeben sich fünf Hauptanforderungen:
    • • Möglichkeit zur einfachen Herstellung der Verbindung
    • • Möglichkeit zum einfachen Lösen der Verbindung
    • • Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung
    • • Verbinden und beabsichtigtes Lösen der Medien soll schnell erfolgen können
    • • Verbinden und beabsichtigtes Lösen ohne Beschädigung der Medien
  • Die Forderung nach einer dauerhaften, widerstandsfähigen Verbindung mit Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen steht zumeist im Widerspruch zu einer einfachen, beabsichtigten Lösbarkeit der Verbindung, ohne dabei die zusammengefassten Materialien zusätzlich zu beschädigen. Exemplarisch sei hier die Heftklammer (1a. und b.) aufgeführt. Hier wird eine Metallklammer durch die blattförmigen Medien gestochen und auf der Gegenseite durch umbiegen der Klammerschenkel geschlossen. Ein Öffnen der Verbindung ist nur durch Rückbiegen der Heftklammernschenkel möglich, wozu Spezialwerkzeuge erforderlich sind. Die durch den Heftvorgang hergestellten Löcher können kaum wiederverwendet werden, das Lösen der Heftung hat meist eine Beschädigung der Medien zur Folge. Andere Verbindungsmechanismen, wie etwa Schraubverbindungen, die durch eine Lochung der zusammenzufassenden Medien eingesetzt werden, sind widerstandsfähig gegen unbeabsichtigtes Lösen und können ohne Beschädigung der Medien mehrfach gelöst und wieder zusammengefügt werden (1c. und d.). Der Prozess zum Herstellen und Lösen der Verbindung ist jedoch zeitaufwendig. Die Büroklammer (1e. und f.) erfüllt die Forderungen nach zum einfachen und schnellen Herstellen und Lösen der Verbindung sehr gut, dabei werden die Medien nicht bzw. kaum beschädigt. Die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung ist jedoch kaum gegeben. Weitere Verfahren zum Verbinden vom blattförmigen Medien sind bekannt (siehe beispielsweise DE 0000 021 65 890 A , DE 0000 030 40 280 C2 , DE 0000 070 33 702 U und DE 0000 091 05 699 U1 ), werden hier jedoch nicht weiter beschrieben.
  • Die Erfüllung der oben genannten fünf Hauptanforderungen ist für eine gut einsetzbare Verbindung unbedingt erforderlich. Die Hauptanforderungen stehen jedoch, wie oben geschildert, oftmals im Widerspruch zueinander. Nachfolgend genauer beschriebene Magnetheftung stellt einen ausgezeichneten Kompromiss bezüglich der Hauptanforderungen dar.
  • Beschreibung
  • Die Magnetheftung setzt einen Stapel blattförmiger Medien voraus, die alle an mindestens einer Stelle mit einer Lochung versehen sind. Ein zweckmäßiger Lochungsdurchmesser beträgt beispielsweise 5 mm, da dieser mit gängigen Bürolochern (vgl. CH 0000 004 18 299 A ) hergestellt werden kann. Andere Durchmesser oder Lochungsgeometrien sind je nach Anforderungen und Blattgröße ebenfalls denkbar.
  • Die Magnetheftklammer besteht aus drei funktionalen Elementen (2):
    • • Einem oder mehreren Magneten (1), welche durch eine Untermaßpassung (d) in die gewünschte Lochgeometrie einsetzbar sind. Die Gesamthöhe (h) der Magnete entspricht mindestens der Höhe der zu verbindenden, aufeinanderliegenden blattförmigen Medien (4).
    • • Einem Oberteil (2), dass mit der Oberseite des bzw. der Magnete verbunden ist
    • • Einem Unterteil (3), dass mit der Unterseite des bzw. der Magnete verbunden ist
  • 3 und 4 zeigen die Varianten mit einem oder mehreren Magneten zwischen Oberteil und Unterteil.
  • Die Verbindung zwischen Magnet und Ober- bzw. Unterteil kann stoff-, form- oder kraftschlüssig erfolgen. So kann der das Oberteil auf den Magneten beispielsweise angelötet sein, es kann mit dem Magneten verpresst sein, oder direkt durch das magnetische Feld am Magneten gehalten werden. Selbiges gilt für die Verbindung zwischen Unterteil und Magnet.
  • An mindestens einer Stelle sind die Durchmesser von Ober- und Unterteil größer als der größte Durchmesser der Lochung. Damit wird ein Zusammenhalten der Blätter sowie ein Halten der Magnete innerhalb der Lochung gewährleistet.
  • Mindestens eine Verbindung zwischen zwei Elementen erfolgt kraftschlüssig, also über das von einem oder mehreren Magneten aufgebrachte, magnetische Feld. Dies ermöglicht die geforderte einfache Herstellbarkeit und Lösbarkeit der Verbindung. Werden mehrere Magnete in der Verbindung verwendet, so werden diese derart gepolt, um eine maximale Kraftwirkung durch das induzierte magnetische Feld an den Verbindungsstellen zu erlangen.
  • Alternativ können auch Ober und/oder Unterteil aus magnetischem Material bestehen. In der Lochung befinden sich dann entweder ebenfalls ein oder mehrere Magnete oder ein weichmagnetischer Werkstoff, wie etwa Ferrite oder Nickel- und Cobalt-Eisen-Legierungen.
  • Alle beschriebenen Magnete sind als Permanentmagnete ausgeführt.
  • Ober- und Unterteil können nach ästhetischen und fertigungstechnischen Gesichtspunkten frei gestaltet werden. Beispielsweise ist ein Aufdruck von Schrift und Bild auf ebenen Ober- und Unterteilen denkbar.
  • Der zusammengefasste Stapel blattförmiger Medien muss nicht aus Medien gleichen Materials, gleicher Größe und gleichen Abmaßen, gleicher Stärke sowie geometrisch gleichem Ort der Lochung bestehen.

Claims (8)

  1. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter mit einer Lochung versehen sind, in der sich ein oder mehrere Magnete oder magnetisch hochpermeables Material mittels einer Untermaßpassung befindet.
  2. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser von Ober- und Unterteil ist somit an mindestens einer Stelle größer als der Lochdurchmesser.
  3. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindung mindestens ein Magnet enthalten ist.
  4. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Verbindung zwischen zwei Elementen kraftschlüssig über ein Magnetfeld erfolgt. Alle weiteren Verbindungen können ebenfalls kraftschlüssig, oder aber auch form- oder stoffschlüssig erfolgen.
  5. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Materials in der Lochung größer als die Gesamthöhe der zusammenzufassenden Blätter ist.
  6. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Magnete als Permanentmagnete ausgeführt werden.
  7. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass Durchmesser und Lochungsgeometrie sowie Ober- Und Unterteilgeometrie je nach Anwendung variieren können.
  8. Magnetheftung für Printmedien, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengefassten Blätter nicht aus gleichem Material, gleicher Stärker, gleicher Geometrie und gleichen Abmaßen sowie gleichem Ort der Lochung bestehen müssen.
DE200720005221 2007-04-10 2007-04-10 Magnetheftung für Printmedien Expired - Lifetime DE202007005221U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202015102690U1 (de) 2015-05-26 2015-06-10 Buchbinderei Cilurzo Ag Schriftgutbehälter zum Verbinden und Lösen loser ungelochter blattförmiger Medien
GB2527537A (en) * 2014-06-25 2015-12-30 Iain Dulley Swatch

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GB2527537A (en) * 2014-06-25 2015-12-30 Iain Dulley Swatch
DE202015102690U1 (de) 2015-05-26 2015-06-10 Buchbinderei Cilurzo Ag Schriftgutbehälter zum Verbinden und Lösen loser ungelochter blattförmiger Medien

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Legal Events

Date Code Title Description
R086 Non-binding declaration of licensing interest
R207 Utility model specification

Effective date: 20070927

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20100519

R151 Term of protection extended to 8 years
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Effective date: 20130514

R152 Term of protection extended to 10 years
R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20150511

R071 Expiry of right