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DE202007005006U1 - Nachschaltwärmetauscher für einen Heizkessel - Google Patents

Nachschaltwärmetauscher für einen Heizkessel Download PDF

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Abstract

Nachschaltwärmetauscher (100) für einen Heizkessel, insbesondere einen Brennwertkessel, zum Kühlen und Kondensieren von Abgasen eines Brenners des Heizkessels mit mindestens einem aus Kunststoff gebildeten Rohrboden (11), der eine Vielzahl von Öffnungen (12) zur Aufnahme von Rohren (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Rohren (20) zugewandten Seite des Rohrbodens (11) ein Abstützmittel (10) angeordnet ist, dass derart ausgebildet ist, dass es den Rohrboden (11) gegen eine auf die den Rohren (20) abgewandte Seite des Rohrbodens (11) aufgebrachte Kraft abstützt.

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Nachschaltwärmetauscher für einen Heizkessel, insbesondere einen Brennwertkessel, zum Kühlen und Kondensieren von Abgasen eines Brenners des Heizkessels mit mindestens einem aus Kunststoff gebildeten Rohrboden, der eine Vielzahl von Öffnungen zur Aufnahme von Rohren aufweist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verstärkungsblech zur Abstützung eines Rohrbodens eines Nachschaltwärmetauschers. Der Begriff „Nachschaltwärmetauscher für Heizkessel" bringt zum Ausdruck, dass der Wärmetauscher einem Heizkessel nachgeschaltet ist. Auch ist es üblich, derartige Wärmetauscher als „Restwärmetauscher" zu bezeichnen.
  • Da bei Wärmetauschern mit einer Vielzahl von Rohren diese üblicherweise parallel ausgerichtet sind und dadurch ein Rohrbündel bilden, werden diese Art von Wärmetauschern auch als Rohrbündelwärmetauscher bezeichnet. Rohrbündelwärmetauscher, die auf ihrer Rohr- und Mantelseite (Kanalseite) mit verschiedenen gasförmigen und/oder flüssigen Medien unterschiedlicher Temperaturen beströmt werden, werden für zahlreiche Prozesse in den verschiedensten technischen Einsatzgebieten benötigt. Insbesondere ist es bekannt, Rohrbündelwärmetauscher Heizkesseln, insbesondere Brennwertkesseln, nachzuschalten. Hierdurch kann das Abgas des Brenners des Heizkessels soweit abgekühlt werden, dass die Wasserdampfanteile des Abgases, die bei der Verbrennung kohlenwasserstoffhaltiger Brennstoffe im Brenner entstehen, kondensieren. Durch die Nutzung der Kondensationswärme tritt eine deutliche Verbesserung des verbrennungstechnischen Wirkungsgrades ein. Die Brennwertnutzung wird häufig dadurch erreicht, dass die Eintrittstemperatur des Heizungswassers in den Wärmetauscher (Rücklauftemperatur) so weit abgesenkt wird, dass der Taupunkt des Abgases an den Wärmeübertragerflächen unterschritten wird.
  • Bei bekannten Nachschaltwärmetauschern wird der mindestens eine Rohrboden häufig aus Kunststoff ausgebildet. Vorteilhaft ist hierbei, dass derartige Rohrböden säure- und schadstoffresistent und relativ kostengünstig herstellbar sind. Im mindestens einen Rohrboden ist eine Vielzahl von Öffnungen vorgesehen, deren Anzahl zweckmäßigerweise mit der Anzahl der Rohre des Wärmetauschers korrespondiert. Die Öffnungen sind zur Aufnahme der Rohrendabschnitte der Rohre ausgebildet. Grundsätzlich kann die Befestigung derart erfolgen, dass die Rohrendbereiche durch die Öffnungen durchgesteckt werden und ein Teil der Rohrendbereiche von der den Rohren abgewandten Seite des mindestens einen Rohrbodens vorsteht. Zur Abdichtung des Wärmetauschers können Dichtungsmittel zwischen Außenmantel der Rohre und den Öffnungen vorge sehen werden. Es ist aber auch eine Befestigung möglich, bei der die Rohre in der Weise an dem mindestens einen Rohrboden gelagert sind, dass die Rohrenden nicht komplett durch die Öffnungen durchgesteckt sind, sondern innerhalb der Öffnung enden, bzw. bündig mit dieser abschließen. Dies kann beispielsweise mittels eines Presssitzes der Rohre im mindestens einen Rohrboden erfolgen. Bei Bedarf können auch bei dieser Befestigungsart Dichtungsmittel vorgesehen werden.
  • Während des Betriebs des Nachschaltwärmetauschers treten Krafteinwirkungen auf den Rohrboden auf, die bei einem Kunststoffrohrboden zu Verformungen des Rohrbodens führen können. Insbesondere wirkt auf die den Rohren des Wärmetauschers abgewandte Seite des Rohrbodens (Außenseite) während des Betriebs der Wasserdruck des Heizwassers. Der Wasserdruck kann Auswölbungen und Verformungen des Rohrbodens in Richtung Wärmetauschermitte bewirken. Dies kann zu Undichtigkeiten des Wärmetauschers oder Beschädigungen des Rohrbodens führen. Ferner können durch die Verformungen des Rohrbodens die im Rohrboden geführten Rohre beschädigt werden.
  • In Anbetracht der obigen Ausführungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Nachschaltwärmetauscher bzw. ein Verstärkungsblech der Eingangs genannten Art anzugeben, mit dem Beschädigungen und Undichtigkeiten des Wärmetauschers aufgrund von während des Betriebs auftretenden Krafteinwirkungen auf den Rohrboden sicher vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird jeweils durch die in Anspruch 1 oder Anspruch 9 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Der Kerngedanke der vorliegenden Erfindung besteht demnach darin, ein Mittel zur Abstützung des mindestens einen Kunststoffrohrbodens vorzusehen, das in der Weise ausgestaltet und angeordnet ist, dass es der auf die Außenseite des mindestens einen Rohrbodens einwirkenden Kraft (beispielsweise dem Wasserdruck des Heizwassers) entgegenwirkt und dadurch eine Verformung des Rohrbodens verhindert bzw. reduziert. Das Abstützmittel wirkt daher als Verstärkung oder Versteifung des mindestens einen Rohrbodens, wodurch dieser höheren Kräften bzw. Wasserdrücken widerstehen kann.
  • Zweckmäßigerweise ist das Abstützmittel derart zu gestalten, dass durch den auf die Außenseite des mindestens einen Rohrbodens wirkenden Wasserdruck des Heizwassers keine Verformungen auftreten. Entsprechend ist das Abstützmittel an der Innenseite des mindestens einen Rohrbodens angeordnet, um dem Wasserdruck entgegenwirken zu können.
  • Das Material und die Form des Abstützmittels sind im Hinblick auf die zu erreichende Stützwirkung zweckmäßig zu wählen und können grundsätzlich, im Rahmen der durch den Wasserdruck vorgegebenen Parameter, beliebig ausgestaltet sein. Bei der Auswahl von Material und Form des Abstützmittels ist zweckmäßigerweise darauf zu achten, dass das Abstützmittel möglichst wenig Bauraum in Anspruch nimmt, um eine kompakte Ausbildung des Wärmetauschers zu gewährleisten, und kostengünstig und einfach herstellbar ist.
  • Der erfindungsgemäße Wärmetauscher kann grundsätzlich sowohl als Gleichstrom-, Kreuzstrom oder Gegenstromwärmetauscher ausgebildet sein. Bevorzugt arbeitet der Nachschaltwärmetauscher nach dem Gegenstromprinzip, da dadurch der beste Wirkungsgrad erreicht werden kann.
  • Zweckmäßigerweise weist der erfindungsgemäße Nachschaltwärmetauscher zwei Rohrböden auf, wobei jeder Rohrboden jeweils ein Ende eines jeden Rohres aufnimmt. Bei dieser Ausgestaltung sind die Rohre zweckmäßigerweise geradlinig ausgebildet. Grundsätzlich ist aber auch eine Ausgestaltung mit nur einem Rohrboden möglich, wobei dann die einzel nen Rohre U-förmig ausgebildet sind und der Rohrboden beide Enden eines jeden Rohres aufnimmt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Abstützmittel aus Metall ausgebildet. Hierdurch wird eine hohe Stabilität des Abstützmittels erreicht. Ferner können aus Metall Abstützmittel mit einer Vielzahl von aus dem Stand der Technik bekannten Herstellungsverfahren auf einfache und kostengünstige Weise hergestellt werden.
  • Ein besonders einfach herzustellendes und effektives Abstützmittel ist als metallene Abstützplatte ausgeführt. Diese Platte ist derart ausgebildet, dass sie auf die Innenseite des mindestens einen Rohrbodens aufgesetzt, bzw. an dieser angebracht werden kann und den mindestens einen Rohrboden verstärkt bzw. versteift. Zweckmäßigerweise ist sie bezüglich ihrer Dimensionierung an die Abmessungen des mindestens einen Rohrbodens angepasst.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform dieser Variante der Erfindung ist das Abstützmittel als Verstärkungsblech ausgebildet. Ein solches Blech ist besonders einfach und kostengünstig herzustellen. Darüber hinaus kann die Form des Bleches auf einfache Weise mit den aus dem Stand der Technik bekannten Blechbearbeitungsverfahren an die jeweilige Form des mindestens einen Rohrbodens angepasst werden.
  • Bei der Ausführungsform des Abstützmittels als Verstärkungsplatte bzw. Verstärkungsblech ist es zweckmäßig in der Platte bzw. im Blech Öffnungen zur Durchführung der Rohre des Wärmetauschers vorzusehen. Die Öffnungen sind derart auszubilden und anzuordnen, dass die im mindestens einen Rohrboden befestigten Rohre durch die Öffnungen der Platte durchgeführt werden können. Entsprechend ist die Verstärkungsplatte vorteilhafterweise mit Öffnungen bzw. Bohrungen im Außendurchmesser der Wärmetauscherrohre zu versehen, deren Anzahl und Abstand voneinander mit denen des mindestens einen Rohrbodens übereinstimmt.
  • Um eine Leckage von Abgas oder Heizwasser sicher zu vermeiden, ist zwischen dem Abstützmittel und dem mindestens einen Rohrboden wenigstens eine Dichtung vorzusehen. Ist das Abstützmittel als Verstärkungsplatte bzw. -blech ausgebildet, sind bevorzugterweise im Bereich der Öffnungen jeweils eine O-Ringdichtung vorzusehen. Derartige Dichtungen sind weit verbreitet und in unterschiedlichsten Formen und Größen erhältlich, so dass hierdurch eine Abdichtung auf einfache und kostengünstige Weise erreicht werden kann.
  • Grundsätzlich kann die Befestigung des Abstützmittels im Wärmetauscher auf jede hierfür geeignete Weise und mit jedem aus dem Stand der Technik bekannten und geeigneten Befestigungsmittel erreicht werden. Insbesondere bei der Ausführungsform des Abstützmittels als Verstärkungsplatte bzw. -blech ist es bevorzugt, dass das Abstützmittel mittels eines Klemmsitzes am Wärmetauscher befestigt wird. Hierdurch kann eine sichere Befestigung am Wärmetauscher auf einfache Weise vorgenommen werden.
  • Ein solcher Klemmsitz ist auf besonders einfache Weise herstellbar, wenn das Abstützmittel zwischen dem Wärmetauschergehäuse und dem Randbereich des Mediumsammelaufsatzes des Wärmetauschers eingeklemmt wird. Letzterer wird von außen auf den mindestens einen Rohrboden aufgesetzt und dient zum Sammeln des durch die Rohre fließenden Mediums, insbesondere des Heizwassers. Vielfach wird dieser Aufsatz auch als „Sammler" bezeichnet.
  • Zwischen Abstützmittel und Gehäuse sowie zwischen Abstützmittel und Sammler ist zweckmäßigerweise jeweils eine Dichtung anzuordnen, um Leckagen sicher zu vermeiden. Ferner begünstigen die Dichtungen den Klemmsitz, da sie die Reibungsfläche erhöhen. Die Verpressung von Sammler, Abstützmittel, Gehäuse und Dichtungen zur Herstellung des Klemmsitzes kann beispielsweise durch Schrauben oder Bolzen erreicht werden.
  • Grundsätzlich können bei dem erfindungsgemäßen Wärmetauscher die Rohre aus jedem beliebigen Material hergestellt sein. Gleichwohl ist die vorliegende Erfindung besonders gut geeignet für Nachschaltwärmetauscher, bei denen die Rohre aus Glas bestehen, da derartige Wärmetauscher aufgrund der hohen Bruchgefahr der Glasrohre besonders beschädigungsanfällig bei Verformungen des mindestens einen Kunststoffrohrbodens sind.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind bei dem als Verstärkungsplatte ausgebildeten Abstützmittel im Randbereich der Platte, bevorzugterweise umlaufend und gleichmäßig verteilt angeordnete, Ausnehmungen vorgesehen. Diese Ausnehmungen sind zum Eingriff mit in den Dichtungen vorgesehenen Nasen auszubilden. Auf diese Weise kann die Qualität der Abdichtung verbessert und das Leckagerisiko verringert werden.
  • Um eine Nachrüstung von bestehenden, herkömmlichen Wärmetauschern zu ermöglichen, sollte das Abstützmittel als separates Bauteil ausgebildet sein. Grundsätzlich ist aber auch eine integrierte Bauweise mit anderen Bauteilen des Wärmetauschers möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen schematisch:
  • 1 eine perspektivische, geschnittene Ansicht eines Teilbereichs eines Nachschaltwärmetauschers; und
  • 2 eine Draufsicht und einer Schnittdarstellung des Verstärkungsbleches aus dem Wärmetauscher gemäß 1.
  • 1 zeigt die perspektivische, geschnittene Ansicht eines Teilbereichs eines Nachschaltwärmetauschers 100 mit einer Vielzahl von geradlinig verlaufenden, parallel zueinander angeordneten Rohren 20, die aus Glas hergestellt sind. Ferner weist der Wärmetauscher 100 einen Rohrboden 11 aus Kunststoff auf, in dem die Glasrohre 20 gelagert sind. Ein Teilbereich eines den Wärmetauscher 100 umgebenden Gehäuses 14 ist ebenfalls dargestellt. In etwa parallel zum Rohrboden 11 ist neben der den Glasrohren 20 zugewandten Innenseite des Rohrbodens 11 ein als Verstärkungsblech ausgebildetes Abstützmittel 10 angeordnet. In dem Verstärkungsblech 10 und dem Rohrboden 11 sind jeweils Öffnungen (13, 12) angeordnet (siehe auch 2). Die runden Öffnungen (12, 13) sind miteinander korrespondierend angeordnet, d. h., sie weisen den gleichen Durchmesser auf und sind mit Bezug auf die geradlinig verlaufenden Rohre 20 hintereinander liegend angeordnet. Die Rohre 20 sind durch die Öffnungen 13 des Verstärkungblechs 10 hindurchgeführt und enden in den Öffnungen 12 des Rohrbodens 11. Zur Abdichtung der Rohrendbereiche sind an den Öffnungen 12 des Rohrbodens 11 O-Ringdichtungen 17 vorgesehen. In gleicher Weise sind O-Ringdichtungen im Bereich der Öffnungen 13 des Verstärkungsblechs 10 vorgesehen (hier nicht dargestellt), mit denen das Verstärkungsblech 10 zum Rohrboden 11 hin abgedichtet wird.
  • Das Verstärkungsblech 10 ist mittels eines Klemmsitzes im Wärmetauscher 100 befestigt. Zu diesem Zweck ist am Randbereich des Verstärkungsblechs 10 an jeder Seite jeweils eine Dichtung (18, 19) vorgesehen. Auf der anderen Seite der Dichtung 18 liegt der Randbereich des auf den Rohrboden 11 von außen aufgesetzten Sammlers 15 an. Auf der anderen Seite der als Flachdichtung ausgeführten Dichtung 19 liegt das Wärmetauschergehäuse 14 an. Durch den Sammler 15, die Dichtungen 18, 19, das Verstärkungsblech 10 und das Gehäuse 14 gehen Schrauben 21 hindurch, durch die die genannten Bauteile miteinander verpresst werden. Dadurch wird das Verstärkungsblech 10 zwischen dem Gehäuse 14 und dem Sammler 15 eingeklemmt. Die Dichtungen 18, 19 weisen ferner Dichtnasen 18a, 19a auf, die in im Randbereich des Verstärkungsblechs vorgesehenen Ausnehmungen 16 eingreifen (siehe auch 2).
  • 2 zeigt die Draufsicht auf das Verstärkungsblech 10 aus dem Wärmetauscher nach 1. Das Verstärkungsblech 10 weist eine im Wesentlichen rechteckige Grundform auf. Im Randbereich sind mehrere, umlaufend in etwa gleichmäßig verteilt angeordnete Ausnehmungen 16 vorgesehen. Die Ausnehmungen 16 sind zum Rand des Verstärkungsblechs 10 hin offen und weisen einen U-förmigen Umriss auf. Sie sind zur Aufnahme der Dichtnasen 18a, 19a (siehe 1) ausgebildet. Ferner weist das Verstärkungsblech 10 zweiunddreißig runde Öffnungen 13 gleicher Größe auf, die zur Aufnahme bzw. Durchführung von Wärmetauscherrohren vorgesehen sind. Die Öffnungen 13 sind als Durchbrüche durch das Verstärkungsblech 10 ausgebildet. Sie sind in acht Reihen und vier Spalten jeweils neben- und untereinander angeordnet. Die Abstände zwischen den einzelnen Öffnungen 13 sind konstant.
  • 10
    Abstützmittel
    11
    Kunststoffrohrboden
    12
    Öffnung im Rohrboden
    13
    Öffnung im Abstützmittel
    14
    Gehäuse
    15
    Mediumsammelaufsatz
    16
    Ausnehmung
    17
    O-Ringdichtung
    18
    Dichtung
    18a
    Dichtnase
    19
    Dichtung
    19a
    Dichtnase
    20
    Rohr
    21
    Schraube
    100
    Nachschaltwärmetauscher

Claims (10)

  1. Nachschaltwärmetauscher (100) für einen Heizkessel, insbesondere einen Brennwertkessel, zum Kühlen und Kondensieren von Abgasen eines Brenners des Heizkessels mit mindestens einem aus Kunststoff gebildeten Rohrboden (11), der eine Vielzahl von Öffnungen (12) zur Aufnahme von Rohren (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der den Rohren (20) zugewandten Seite des Rohrbodens (11) ein Abstützmittel (10) angeordnet ist, dass derart ausgebildet ist, dass es den Rohrboden (11) gegen eine auf die den Rohren (20) abgewandte Seite des Rohrbodens (11) aufgebrachte Kraft abstützt.
  2. Nachschaltwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützmittel (10) aus Metall besteht.
  3. Nachschaltwärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützmittel (10) als Verstärkungsplatte, insbesondere als Verstärkungsblech, ausgebildet ist.
  4. Nachschaltwärmetauscher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützmittel (10) Öffnungen (13) aufweist, die mit den Öffnungen (12) des Rohrbodens (11) korrespondieren und zur Durchführung der Rohre (20) des Wärmetauschers (100) ausgebildet sind.
  5. Nachschaltwärmetauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrboden (11) und dem Abstützmittel (10) wenigstens eine Dichtung, insbesondere eine O-Ringdichtung (17), vorgesehen ist.
  6. Nachschaltwärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem Gehäuse (14) und einen auf den Rohrboden (11) aufsetzbaren Mediumsammelaufsatz (15), dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützmittel (10) zur Befestigung im Wärmetauscher (100) zwischen dem Gehäuse (14) und dem Mediumsammelaufsatz (15) mittels Klemmsitz befestigt ist.
  7. Nachschaltwärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Klemmsitzes auf beiden Seiten des Abstützmittels (10) jeweils eine Dichtung (18, 19) angeordnet ist.
  8. Nachschaltwärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (20) des Wärmetauschers (100) aus Glas bestehen.
  9. Verstärkungsplatte (10) aus Metall, insbesondere Verstärkungsblech, zur Abstützung eines Rohrbodens (11) eines Nachschaltwärmetauschers (100), das auf die Innenseite eines Rohrbodens (11) aufsetzbar ist und eine Vielzahl von Öffnungen (13) zum Durchlass von Rohren (20) eines Wärmetauschers (100) aufweist.
  10. Verstärkungsplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Randbereich der Platte (10) Ausnehmungen (16) vorgesehen sind.
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