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DE202007004665U1 - Streicher-Set: Vorrichtung zur Gewährung der korrekten Tonerzeugung bei Lernenden von Streichinstrumenten - Google Patents

Streicher-Set: Vorrichtung zur Gewährung der korrekten Tonerzeugung bei Lernenden von Streichinstrumenten Download PDF

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DE202007004665U1
DE202007004665U1 DE200720004665 DE202007004665U DE202007004665U1 DE 202007004665 U1 DE202007004665 U1 DE 202007004665U1 DE 200720004665 DE200720004665 DE 200720004665 DE 202007004665 U DE202007004665 U DE 202007004665U DE 202007004665 U1 DE202007004665 U1 DE 202007004665U1
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Abstract

Vorrichtung zur Erleichterung einer korrekten Tonerzeugung bei Streichinstrumenten, mit wenigstens einem der Elemente:
a) Griffadapter mit einem Daumenspreizerelement, das zwischen einem Zeigefinger und einem proximalen Glied eines Daumens festlegbar ist und den Daumen in einer abgespreizten Position fixiert, so dass ein distales Glied des Daumens beweglich bleibt;
b) Bogenadapter, der an einem Frosch eines Bogens des Streichinstrumentes zum Führen eines Bogens festlegbar ist und wenigstens eine Mulde für einen Finger aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie einer zugehörigen Hand beim Führen des Bogens eine gewünschte Haltung vermittelt;
c) Strichindikator, der an einem Unterarm festlegbar ist und durch den eine Bewegung des Unterarms über eine waagerechte Position hinaus signalisierbar ist.

Description

  • Gebiet:
  • Die regelgerechte Tonerzeugung am Streichinstrument setzt sich im Wesentlichen aus zwei Komponenten zusammen, nämlich einerseits aus der korrekten Schwingungsfrequenz, welche in der Musikpraxis als sauber intonierte Höhe des Tons bezeichnet wird, und andererseits aus dem zu seiner musikalischen Verwendbarkeit von störenden Geräuschen befreiten Klang des Tons. Die Höhe des Tons wird durch die Position der Finger der linken Hand auf dem Griffbrett bestimmt. Der Klang des Tons entsteht an der Kontaktstelle von Saite und Bogen, welcher von der rechten Hand des Spielers über die Saite geführt wird. Hierbei hängt die erwünschte Geräuschfreiheit des Klangs sowohl von der strickt geradlinig im Rechtenwinkel zur Saite verlaufenden Richtung des Bogenstriches, als auch von der sensiblen Differenzierung der im Verlaufe eines jeden Bogenstriches wechselnden Druckverhältnisse zwischen den einzelnen Fingern der rechten Hand, dem Bogen und der Saite ab.
  • Bei allen anderen gebräuchlichen Musikinstrumenten sind sämtliche dem jeweiligen Instrument verfügbaren Töne zumindest in ihrer korrekten Höhe bereits vorhanden und können sofort in jeder beliebigen Reihenfolge abgerufen werden. Abgesehen von den Blechblas- und Rohrblasinstrumenten ist bei den übrigen der gebräuchlichen Instrumente sogar die geräuschfreie Qualität des Klangs bereits vorhanden und durch bloßes Anzupfen, Anschlagen oder Anblasen auch für einen ungeübten Spieler sofort abrufbar. Die Tatsache, dass der Streicher seine beiden Arme, Hände und alle 10 Finger, jeden einzelnen in einer spezifischen, sich von den anderen Fingern unterscheidenden Funktion zum Einsatz bringen muss, allein zur Erzeugung des Tons, bevor das Erüben der Musik als solcher überhaupt beginnen kann, ist einerseits der Grund für die von der Neurologie festgestellte Tatsache, dass keine andere Tätigkeit die Gehirnentwicklung in der Kindheit so günstig beeinflussen kann wie das Erlernen eines Streichinstruments, andererseits jedoch auch der Grund dafür, dass sich nur ein verschwindend geringer Anteil unserer Bevölkerung an diese Tätigkeit heranwagt, und von diesen wiederum der größte Teil es früher oder später bekannter Maßen wieder erfolglos aufgeben muss. Um z. B. die erforderliche Tonhöhe für die durch Tasten abrufbaren Töne des Klaviers zu erzeugen, ist die Professionalität einer zusätzlichen Ausbildung zum Klavierstimmer erforderlich. Der Streicher muss, abgesehen von seiner musikalischen Kompetenz, diese technische Professionalität bei der Erzeugung eines jeden einzelnen Tones aufbringen. Die erforderliche, für das Auge gar nicht identifizierbare, zum Teil mit der Präzision von hundertstel Millimetern operierende Kooperation beider Hände zu ein und dem selben Zweck, nämlich der Geburt des Tones am Streichinstrument, führt zu einer nachweislich optimalen Vernetzung der beiden Hemisphären des Gehirns, wobei sich der sie verbindende Balken signifikant vergrößert und sich schulische Leistungen sogar in Fächern wie Mathematik deutlich verbessern. Diese, über die musikalische Praxis weit hinausgehenden Vorteile bleiben derzeit jenen Bevölkerungsanteilen vorbehalten, welche durch eine konsequente, anhaltende und fachkundige elterliche Unterstützung diese für den Anfänger völlig unüberschaubaren Anforderungen bei der Tonerzeugung nach und nach zu bewältigen lernen.
  • Die bekannten, hierbei von Lehrer, Schüler und unterstützendem Elternteil zu meisternden Schwierigkeiten setzen sich aus den folgenden Komponenten zusammen:
    • – Herausforderungen für die linke obere Extremität des Spielers bei der Erzeugung der Tonhöhe: Um den erforderlichen Druck zu erzeugen, den die Finger der linken Hand beim Abgreifen der Tonhöhe auf die Saiten auszuüben haben, nimmt der Anfänger gewöhnlich den von der Rückseite gegenhaltenden Daumen zu Hilfe, welcher durch diese Beanspruchung bei der untrainierten Hand eines Anfängers in überstreckter Richtung einknickt, was den gesamten Bewegungsspielraum zwischen Hand, Griffbrett und Fingern enorm einengt und den Daumen als flexiblen Drehpunkt für das, den typischen Reiz des Streicherklanges ausmachende Vibrato unbrauchbar macht. Durch Ermüdung kommt es ferner oft zum Absinken des linken Arms und zum Abknicken seines Handgelenks und damit zum Kippen der auf den Saiten aufsetzenden Finger, womit die Beweglichkeit der gesamten Hand in einem Maße eingeschränkt ist, dass auch die, für die saubere Tonhöhe erforderliche millimetergenaue Platzierung der Finger nicht mehr möglich ist. Die Folge sind die als „Katzenmusik" bekannten „schrägen" Töne der Anfänger.
    • – Herausforderungen für die rechte obere Extremität des Spielers bei der Erzeugung des Klangs: Zur Vermeidung von unerwünschten Geräuschen bei der Bogenstrichführung und der Erzeugung eines Klangs von musikalisch verwendbarer Qualität, ist ein hochsensibles, weit flexibleres Zusammenspiel der Finger der rechten Hand erforderlich als z. B. bei der Führung eines Stiftes beim Schreiben. In jedem Augenblick der Strichführung sind die unterschiedlichen, ständig wechselnden Druckverhältnisse zwischen Bogen und Saiten im Sinne des Stick-Slip-Effektes zu dosieren und zu differenzieren. Durch die Rauheit und Klebrigkeit des mit Pferdehaar bespannten und mit Kolophonium – ein klebriges Baumharzprodukt – behandelten Streichbogens, haftet beim Streichen die Saite am Bogen (Stick) und wird mit der Streichbewegung mitgezogen, dadurch wird die Saite gespannt. Sobald die zunehmende Spannung der Saite stärker ist als die Haftung, löst sich die Saite und schnellt zurück (Slip). Der durch das Spannen entstandene Knick in der Saite bewegt sich nun regelmäßig zwischen den Enden der schwingenden Saite hin und her und erzeugt dadurch den Ton. Dieser Vorgang gleicht prinzipiell dem beim Anzupfen der Saite. Beim Streichen wird er aber durch den ständig vorbeistreichenden Streichbogen sofort wiederholt, wenn die Saite zurückgeschnellt ist, bis zu mehrere hundert Mal pro Sekunde, dadurch entsteht ein andauernder Ton. Der beim Anstreichen, d. h. beim In-Schwingung-Versetzen der Saite erforderliche Druck, würde im nächsten Augenblick die bereits schwingende Saite wiederum bremsen und den Klang ersticken, weswegen der Druck, sobald die Saite schwingt, in einer ihrer Schwingung sowie der Strichgeschwindigkeit angepassten Weise wieder zurückgenommen werden muss. Beim Umkehren der Strichrichtung muss der auf der Saite liegende Bogen anhalten, um sich danach in die entgegen gesetzte Richtung zu bewegen. Nur eine in Bruchteilen von Sekunden auf hundertstel von Millimetern genau auf einander abgestimmte Kooperation sämtlicher Finger der rechten Hand kann hier vermeiden, dass in diesem Moment auch die Schwingung der Saite zum Stillstand kommt und der Ton abbricht. Der Bogen darf in diesem Augenblick den Kontakt zur Saite nicht ganz verlieren, um nicht beim wieder Auftreffen auf die Saite ihre Schwingung zu unterbrechen. Er darf aber gleichzeitig auch nicht den allermindesten Druck mehr auf sie ausüben, sondern muss sozusagen auf ihrer Schwingung „schwimmen", d. h. er muss zulassen, dass die Vibration der Saite ihn in der Größenordnung von Nanometern auf ihr springen lässt. Sobald er, nach seinem Stillstand, sich in die andere Richtung zu bewegen beginnt, muss sein Druck sukzessive in einer Weise zunehmen, die erlaubt in die noch durch den vorherigen Strich vorhandene Schwingung der Saite so einzutauchen, dass diese Schwingung nicht gebremst, sondern sukzessive aufgegriffen und schließlich erneut verstärkt wird. Für den jeweiligen Finger stellen hierbei folgende Herausforderungen: [Eingeschobene Anmerkung zur räumlichen Orientierung in der Beschreibung: Im Folgenden wird in diesem Text zur Beschreibungen des Bogens und seiner Handhabung die Spitze des Bogens als sein „vorderes" Ende, die Schraube an dem als Frosch bekannten Griff als sein „hinteres" Ende bezeichnet. Die von der Bogenstange abgewendete Fläche der horizontal verlaufenden Bogenhaare wird als nach „unten" weisen betrachtet, die den Bogenhaaren abgekehrte Seite der Bogenstange als nach „oben" weisend.]
    • – Der Kleine Finger hat den in jedem Augenblick der Strichführung sich ändernden Hebel des gesamten Bogens auszubalancieren, wozu er mit seiner Kuppe auf dem hinteren Ende der runden Bogenstange aufsetzen muss um dieses Ende, mal stärker, mal schwächer, je nach der jeweiligen Länge des Hebels, hinunterzudrücken. Die Spitze des kleinen Fingers hierbei auf der Rundung der Bogenstange zu halten ohne abzurutschen ist für den Anfänger nicht möglich, weshalb er sich angewöhnt das Ende der Bogenstange mit dem kleinen Finger zu umgreifen und so auf die sensible Austachierung des Hebels und damit auf einen wesentlichen Teil der geräusch-vermeidenden Geschmeidigkeit in der Bogenführung zu verzichten.
    • – Der Daumen hat den Drehpunkt für den Hebel zu bilden in dem er mit seiner Spitze an der leicht gerundeten Ecke des vorderen oberen Teils des Frosches, d. h. des Bogengriffs, den Bogen von unten gegen hält. Ganz abgesehen davon, dass auch hier für den Anfänger gar nichts anderes möglich ist, als dass Fingerspitze und Gerätecke gegeneinander abrutschen, ist das lang anhaltende Aufsetzen der Daumenspitze auf der Ecke für den Anfänger schmerzhaft und führt auf die Dauer beim Könner zu einer gewissen Hornhautbildung. Die der Daumenkuppe entgegenstehende Wölbung an dieser Stelle erfüllt beim Fortgeschrittenen Spiel den Zweck, dass die Daumenspitze durch stärkeres oder schwächeres Krümmen des letzten Daumengelenks um diese Rundung, flacher oder steiler auf ihr auftreffend, sozusagen ein wenig herumrollen kann, wodurch der Neigungswinkel des Bogens zum Spieler und der Winkel der Verkantung der Bogenhaare zur Saite und damit die Klangfarbe verändert wird.
    • – Der Zeigefinger hat, bei dem perfekt ausbalancierten Bogenhebel des Könners, den in jedem Augenblick der Strichführung unterschiedlichen Druck des Bogens auf die Saiten im Sinne des Stick-Slip-Effektes zu dosieren und zu differenzieren. Um den hierzu erforderlichen Kontakt insbesondere des Zeigefingers mit der Bogenstange zu verbessern, wird üblicherweise ein dünnes Leder oder Kunststoffstück vor dem Frosch an der Bogenstange angebracht; die hierdurch erreichte Verbesserung der Griffigkeit des Bogens ist äußerst gering.
    • – Ring- und Mittelfinger haben die Funktion der Richtungsführung des Bogens sowohl bezüglich des Neigungswinkels der Fläche der Bogenhaare zum Spieler, als auch bezüglich der Richtung des Strichverlaufes. Sie liegen dabei üblicherweise an der glatten Außenseite des Frosches an, was für ihre Funktion kein Hindernis bedeutet aber auch keine nennenswerte Hilfe bietet. In den meisten Fällen kommt es jedoch durch das beschriebene Abrutschen von Daumen und kleinem Finger zum differenzierten Einsatz der weiteren Finger, im Dienste der geschilderten subtilen Schwingungsverhältnisse zwischen Bogen und Saite, gar nicht mehr. Die Art in welcher der Bogen in der Hand liegt gleicht dann eher einem Schlagstock als einem Schreibstift. Eine flexible Führung ist nicht mehr möglich, was zum Leidwesen aller Mitbewohner zu den so bekannten Kratz- und Quietschtönen der Anfänger führt. Diese unbefriedigende Klangerzeugung versucht der bemühte Schüler bekanntermaßen dadurch zu kompensieren, dass er durch Heben des rechten Ellenbogens, sowie das versteifen des Handgelenks, bestrebt ist den Druck des Bogens auf die Saiten zu erhöhen, wodurch die zur Geräuschvermeidung erforderliche geradlinige Strichführung des Bogens und damit auch das Klangergebnis noch zusätzlich beeinträchtigt wird. Nur ein entspannter Arm und ein in beiden Richtungen bis zu seinem Anschlag sich flexibel biegendes Handgelenk, – mit dem dadurch sich im Verlaufe des so genannten Aufstrich von fallend zu steigend und im Verlaufe des so genannten Abstrich von steigend zu fallen verändernden Neigungswinkel des Unterarms –, machen den geschilderten individuellen Einsatz eines jeden Fingers im Dienste der Strichführung möglich.
  • Wer nicht geduldig, Dank minutiös korrigierendem Einzelunterricht und häuslicher Hilfe beim Üben, sich all die unwillkürlich sich einstellenden Fehlhaltungen wieder abtrainiert, ist der hier nur allzu bekannten Frustration und Resignation preisgegeben. Die anfängliche Vernachlässigung der Einhaltung einer korrekten Hand-, Finger- und Armstellung im geschilderten Sinne führt zu Haltungsfehlern, die später nur mit erheblichem Aufwand bzw. in den meisten Fällen überhaupt nicht korrigiert werden können.
  • Der Grund, warum der Streicher diese unvergleichlichen Schwierigkeiten zu bewältigen auf sich nimmt, sind die allen anderen Instrumenten an emotionaler Differenzierung überlegenen
  • Ausdrucksmöglichkeiten des Streichinstruments: das Glissando, das Gleitens zwischen den Tönen Dank der nicht vorgegebenen Tonhöhe einerseits, und die Modulation zwischen rau und weich, laut und leise im Verlauf des einzelnen Tones, Dank der nicht vorgegebenen Klangqualität andererseits. Es sind also gerade die technischen Herausforderungen des Strechinstruments, welche dieses einzigartige Spektrum des Empfindungsausdrucks bieten, dessen Subtilität wir sonst höchstens im Ausdruck unserer Stimme finden.
  • Stand der Technik:
  • Zur Abhilfe der geschilderten Probleme der linken Hand sind Erfindungen folgender Art bekannt:
    • – Die Erfindung WO0077761 ist eine von verschiedenen Geräten, welche, zur Vermeidung des Einknickens untrainierter Finger in überstreckter Richtung, über die betreffenden Gelenke geschoben werden und den Finger vor und nach dem Gelenk durch ihre Formgebung zur erwünschten Krümmung zwingen. Der Nachteil dieser Geräte ist, dass ein noch untrainierter und daher schwacher Finger in der für ihn ungewohnten Belastungslage reflexartig dort Halt such, wo er ihn findet. Im Falle dieser Gerätes bedeutet dies, dass er unwillkürlich den Strecker (Muskel) und nicht den Beuger, den er kräftigen sollte, aktiviert, denn durch den Strecker schmiegt sich der Finger fester in die das Gelenk und die angrenzenden Fingerbereiche einhüllende Rundung des Gerätes, was das Gefühl von Festigkeit und Sicherheit vermittelt. Ein eigenständiges Aktivieren des Beugers innerhalb der vorgeformten, aufgezwungenen Rundung hätte eine Lockerung des beim Strecken fest sitzenden Gerätes zu Folge, was unwillkürlich das Gefühl von Verunsicherung auslöst und daher reflektorisch vermieden wird. Diese Geräte wenden sich dem Symptom des Einknickens in überstreckter Richtung zu, indem sie dieses von außen mechanisch verhindern; sie behandeln aber nicht die Ursache, nämlich die mangelnde Kraft des Beugers, der zu verstärkter Anspannung stimuliert werden müsste. Ein ähnlicher Zusammenhang findet sich bei der Erfindung US2004123719 . Das Endglied des kleinen Fingers ist hier zur Gänze in unausweichlich steiler Position rundum gehalten. Dadurch ist sein Abrutschen und Einknicken verhindert. Was er dabei nicht ausbildet, ist die eigenständige Differenzierung des Einsatzes seines Streckers und Beugers, auf die er letztendlich doch angewiesen ist, da im Verlauf eines erfolgreichen Strichs der Neigungswinkel auch dieses Glieds nachgeben muss. Abgesehen hiervon ist der kleine Finger bei dieser Erfindung erhöht in einem Abstand zur Bogenstange gehalten, was nicht seiner endgültigen, auf der Bogenstange aufsitzenden Position entspricht und daher auch das Training seinen anderen Gelenke während des Einsatzes der Erfindung nur bedingt der angestrebten Benutzung des Bogens dient.
    • – Die Erfindungen US2003131710 , 2003-07-17, und US 6537075 , 2003-03-25, stellen Gerät vor bei denen unter anderem auch die Kraft der Beuger der Finger trainiert wird. Der Nachteil ist hier, dass es sich um ein separates Gerät handelt, welches nicht am Instrument selber beim Üben einsetzbar ist. Es fehlt daher beim Training der Muskeln die Instrumentspezifische Haltung von Hand und Fingern. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Nachteil: Da es bei der Handhabung des Streichinstruments auf eine Bewegungsgenauigkeit von Millimeterbruchteilen ankommt, sind die unabhängig vom Instrument trainierten Bewegungsabläufe nur sehr bedingt auf die instrumentale Praxis anwendbar. Auch zu berücksichtigen ist, dass sowohl der instrumental Erfolg als auch die genannten Vorteile für die Gehirnentwicklung nur eintreten bei frühzeitigem Beginn in der Kindheit, dass aber in diesem Alter die Motivation zum „Trocken-Training" an einem für die kindliche Auffassung reizlosen Gerät sehr begrenzt ist.
    • – Die auf die Gitarre bezogene Erfindung DE3106966 hält zwar die linke Hand, den Daumen und die Finger in der erforderlichen Weise vom Griffbrett und Instrumentenhals entfernt. Da das den Daumen abspreizende Gerät jedoch fest auf dem Instrumenthals sitzt, dessen Widerstand der Daumen sucht, ist der Daumen des Streichers nach wie vor in Gefahr nun beim Drücken gegen das Gerät, so wie zuvor beim Drücken gegen den Instrumenthals, in der bekannten überstreckten Richtung einzuknicken. Außerdem berücksichtigt dieses Gerät nicht die z. B. beim Cello bereits während dem Krafttraining erforderliche Gewöhnung an den breiten Abstand zwischen den einzelnen Fingern.
    • – Die Erfindung US5136911 richtet sich auf die Festlegung des Abstands zwischen den Fingern des Spielers. Die Finger werden hier fest umschlossen durch Ringe in ihrer Lage gehalten. Hierdurch ist aber nicht nur die seitliche den Abstand betreffende Haltung der Finger festgelegt, sondern die beim Streichinstrument unerlässliche, auf das Griffbrett klopfende, hammerartige Auf- und Ab-Bewegung der Finger, welche eine maßgebliche Rolle beim Krafttraining der Finger spielt, wird völlig unterbunden.
    • – Erfindungen wie DE3922030 und DE9302670 haben einerseits den bereits genannten Nachteil, dass die Motivation zum „Trocken-Training", ohne Musikinstrument, bei der Hauptzielgruppe des Streichinstrumentunterrichts zu bezweifeln ist. Zum anderen gehen diese Erfindungen das Problem an seinem Endpunkt an, nämlich an dem Ort der Berührung von Fingerkuppe und Saite. Ob der Finger an dieser Stelle die nötige Kraft zum herabdrücken der Saiten ( DE9302670 ) aufweist und dabei auch an dem für die Tonhöhe mit hundertstel Millimeter-Genauigkeit festzulegenden Ort aufzukommen in der Lage ist ( DE3922030 ) hängt jedoch maßgeblich von der Haltung des Handgelenks sowie der Daumengelenke und der durch diese bedingten Lage der gesamten Hand und ihrer Finger ab. Diese Wurzel der sich beim Aufsetzen der Fingerkuppe offenbarenden Haltungsmissstände ist jedoch bei den vorliegenden Erfindungen nicht berücksichtigt.
  • Zur Abhilfe der geschilderten Probleme der rechten Hand sind Erfindungen folgender Art bekannt:
    • – Für die Erfindungen US5355757 , US4554859 , WO9743752 ist wiederum auch die Frage der Zweckmäßigkeit des „Trocken-Übens" geltend zu machen. Da es sich hier um die Strichführung handelt, welche sich, wie beschrieben, an der Schwingung er Saiten zu orientieren hat, stellt sich nicht nur die Frage der Motivation, sondern es bleibt auch der Zweck einer Strichübung ohne schwingende Saite lediglich auf die Richtung des Strichs beschränkt ohne den weit herausfordernderen Zusammenhang der durch die einzelnen Finger zu beobachtenden Wechselwirkung von Schwingung und Druck zu betreffen.
    • – Gemeinsam ist diesen beiden Erfindungen mit Erfindungen wie US2004237751 , DE9217842 , WO8911146 , DE3100676 und DE69005120T , dass sie alle ausschließlich das Endprodukt einer regelgerechten Arm-, Hand und Fingerhaltung fokussieren, nämlich die geradlinige Strichführung. Durch die in diesen Erfindungen geschilderten „Umzäunungen" des Bogens bei der Strichführung kann auch ein, wie ein Schlagstock gehaltener Bogen in einer geradlinigen Bahn gehalten werden. Um eine befriedigende Klanqualität zu erreichen, reicht die geradlinige Bogenführung nicht aus. Einen weit größeren Anteil an ihr haben die differenziert flexiblen Funktionen der einzelnen Finger im Rahmen der geschilderten subtilen Druckverhältnisse. DE8703312 entledigt Hand und Arm ihrer Druckerzeugenden Funktion und drückt den Bogen durch eingesetzte Gewichte auf die Saite, um an der Flexibilität von Hand und Arm zu arbeiten. Eine von der Druckfunktion befreite Hand hat es zwar leichter die geschmeidige Flexibilität der einzelnen Finger und des Handgelenks, sowie den entspannten Arm aufrecht zu halten, lernt aber genau die notwendige Unterscheidung zwischen den, im Rahmen des erforderlichen Drucks, anzuspannenden Muskeln einerseits und den hieran nicht zu beteiligenden, gelöst zu haltenden Muskeln andererseits, nicht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass, sobald die eingesetzten Gewichte vom Bogen, aus guten, die fortgeschrittene Bogenbenutzung betreffenden Gründen, wieder entfernt werden, der Schüler den nun ins Leere gehenden Strich mit der Kraft seines Armes zur Tonerzeugung auf die Saite zu drücken versucht, wozu er Handgelenk und Finger versteift und die zuvor erworbene Flexibilität zunächst wider verliert.
    • – Gemeinsam ist den bekannten Erfindungen zur Unterstützung des Bogenstrichs, dass sie nur das vom Körper entfernt liegende Endprodukt ins Auge fassen, die Bogenbewegung, während sie die in Arm, Hand und Fingern liegenden Ursachen einer fehlerhaften, bzw. die dort zu veranlagenden Grundlagen einer regelgerechten Bogenführung weder in den Blickpunkt rücken, noch an Ort ihrer Entstehung behandeln.
  • Zusammenfassen gilt für sämtliche hier erwähnten sowohl die linke als die rechte Hand betreffenden Erfindungen, dass sie alle nur einen sehr begrenzten Bereich aus der Gesamtheit der sich bei der Tonerzeugung am Streichinstrument stellenden Probleme herausgreifen und diesen separat behandeln und somit zur tatsächlichen Verbesserung des weiterhin durch alle unberücksichtigten Faktoren unverändert beeinträchtigten Tones nicht wirklich beitragen können. Nur in Übereinstimmung tatsächlich aller geschilderten Faktoren beginnt des Ton am Streichinstrument musikalisch einsetzbar zu sein und damit zur erforderlichen Motivationsquelle und nicht zur Belastung für den Übenden zu werden. Hierin muss auch der Grund dafür gesehen werden, dass man die genannten Geräte bisher im Handel vergeblich sucht.
  • Aufgabe der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck rechts wie links Finger, Hände und Arme demgemäß bereits ab der ersten Unterrichtsstunde in ihrer, die Tonerzeugung am Streichinstrument betreffenden Gesamtheit, durch das Schaffen eines entsprechenden Geräte-Sets in die, zur regelgerechten Tonerzeugung erforderlichen zusammenwirkenden Positionen zu bringen.
    • – Für die linke Hand und den linken Arm soll dies durch einen am Arm befestigten Griffadapter erreicht werden, welcher – den Arm durch eine Schiene, – den Daumen durch einen ihn abspreizenden Fortsatz und – die Finger durch eine zwischen sie greifende Gabel zur eigenaktiven Einnahme der regelgerechte Haltung bringt.
    • – Für die rechte Hand soll dies durch einen am Bogen befestigten Bogenadapter erreicht werden, welcher Finger und Daumen durch körperformgerechte Mulden die regelgerechte Haltung unwillkürlich einnehmen lässt.
    • – Für den rechten Arm soll dies durch einen am Unterarm befestigten Strichindikator erreicht werden, welcher den erforderlichen, sich gegenseitig bedingenden Bewegungsverlauf des rechten Handgelenks, Ellenbogens, Unter- und Oberarms zum Ziele der regelgerechten geradlinigen Strichführung anzeigt.
  • Das erfindungsgemäße Set soll dem Schüler erlauben, bei fortschreitendem Können und Festigung der richtigen Haltung der beteiligten Glieder, nach und nach auf die eine oder andere Stütze verzichten zu können und sich wahlweise der jeweils noch erforderlichen erfindungsgemäßen Stützen einzeln oder in verschiedener Kombination bedienen zu können. Die den Gliedern des Benutzers anliegenden Flächen der Teile des erfindungsgemäßen Sets sollen durch ihre, der Körperform angepasste Formgebung, sowohl durch Polsterung als auch durch glatte Oberflächenbeschaffenheit ein optimal angenehmes Berührungserlebnis vermitteln und damit die Innervation der berührenden Zonen fördern.
  • Das erfindungsgemäße Set soll daher in einer Ausführung für Anfänger stärker ausgeprägte Stützen bieten und in Ausführungen für Fortgeschrittene durch Zurücktreten oder auch durch Weglassen einzelner Stützen sukzessive mehr Bewegungsfreiheit zulassen. Die erfindungsgemäße Ausformung der Oberfläche des Bogenadapters soll eine, auch den Fortgeschrittenen weiter begleitende verbesserte Griffigkeit bieten, weshalb der erfindungsgemäße Bogenadapter sowohl als Aufsatz auf den bekannten Bogen, als auch als fester Bestandteil desselben verfügbar sein soll.
  • Die Bestandteile des erfindungsgemäßen Sets sollen ferner in ihrer körperformgerechten Formgebung die leichten Unterschiede im Neigungswinkel der einzelnen Glieder beim Cellospiel gegenüber dem Violin/Violaspiel in einer Cello-Ausführung sowie in einer Violin/Viola-Ausführung minutiös berücksichtigen und so dem Erwerb der regelgerechten Haltung optimal dienen.
  • Ferner sollen alle instrumentspezifischen Ausführungen auch durch größenspezifische Ausführungen der unterschiedlichen Körpergröße ihrer Benutzer entsprechen. Das erfindungsgemäße Set soll durch die Wahl des Materials eine ausreichende Stabilität und Bruchfestigkeit bei normaler Belastung bieten und gleichzeitig den Benutzer so wenig wie möglich mit zusätzlichem Gewicht belasten. Es soll ferner durch das verwendete Material leicht von Schweißrückständen zu reinigen sein.
  • Das erfindungsgemäße Set soll auch den wirtschaftlichen Verhältnissen seiner Benutzer insofern Rechnung tragen können, als seine Ausführungen sowohl in gepolsterter als in einer kostengünstigeren ungepolsterten Form hergestellt werden können.
  • Die an Hand und Arm zu befestigenden Teile des erfindungsgemäßen Sets sollen durch leicht bedienbare Schnallen, Klettverschlüsse oder elastische Textilbänder auch von Kindern leicht angelegt und abgenommen werden können.
  • Beschaffenheit der Erfindung:
  • Das erfindungsgemäße Set besteht aus einem Griffadapter für die linke Hand, einem Bogenadapter für die rechte Hand und einem Strichindikator für den rechten Arm, wobei der Einsatz nur einzelner Elemente des Sets für den Anfänger wertlos ist, da der regelgerechte Ton beim Streichinstrument nur durch die Gesamtheit der im Absatz „Gebiet" beschriebenen Bewegungen, erzeugt werden kann.
  • Griffadapter:
  • Der Griffadapter dient der Vermeidung von Haltungsfehlern des linken Arms, der linken Hand und ihrer Finger und damit zur Vermeidung des Abgreifen falscher, d. h. in ihrer Frequenz unreiner und somit musikalisch unverwendbarer Tonhöhen auf den Saiten des Streichinstruments.
  • Die Schiene verhindert das Einknicken des linken Handgelenks, das Kippen der Hand und das Absinken des Armes. Die Zinken bringen die Finger sowohl in den für die korrekte Tonhöhe erforderlichen Abstand als auch in die erforderliche Richtung ohne sie in ihrer kräftig klopfenden Trainingsbewegung einzuschränken. Sie sind nicht gepolstert, sondern glatt, damit die Finger sich rasch und ungebremst zwischen ihnen auf und ab bewegen können. Der Fortsatz, welcher die beiden äußeren Gelenke des greifenden Daumens vom Handteller abspreizt verhindert damit das überstreckte Einknicken dieser Gelenke, und veranlasst den Daumen den Beuger seines letztes Glieds aus eigener Kraft anzuspannen um dieses gegen den Instrumenthals stützen zu können. Die körperformgerechte Anpassung des Fortsatzes um die Daumenrundung hält den Daumen davon ab aus der durch diesen Fortsatz festgelegten, dem Mittelfinger gegenüberliegenden regelgerechten Position nach der einen oder anderen Seite auszuweichen.
  • Sobald sich die Finger gekräftigt und an die regelgerechte Position gewöhnt haben, sind die sie führenden Zinken nicht mehr erforderlich, sondern stehen der im Rahmen des Fortschritts zu erübenden so genannten weiten Lage im Wege. Das Handgelenk und vor allem der Daumen sind jedoch erfahrungsgemäß bedeutend länger auf eine Stütze angewiesen. Der Griffadapter kann daher in einer weiteren Ausführung auch ohne den Balken und die Zinken hergestellt werden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Ausführung ist im Schutzanspruch 2 in der Kategorie A dargestellt. Es ist von Bedeutung, dass der erfindungsgemäße Griffadapter sich in dieser Ausführung erst unterhalb der Gelenken des Daumens um diesen schließt, um die äußeren Glieder des Daumen nicht von außen zu berühren, so dass diese sich nicht durch eine Aktivierung ihres Streckers gegen diese Hülle stützen können, sondern ihren Halt in der Krümmung suchen. Wo zuvor der Balken war, erlaubt die ebene, an den Fingerwurzeln anliegende Fläche dem oberen Teil des Handtellers im Zuge der so genannten weiten Lage bei fortgeschrittenerem Spiel an dieser Fläche entlang zu gleiten.
  • Eine dritte Ausführung des Griffadapters, auf die Schüler erfahrungsgemäß noch über viele Jahre angewiesen sind um das Abgleiten in Haltungsfehler nachhaltig zu verhindern, besteht schließlich nur noch aus dem, die Daumengelenke vom Handteller abspreizenden und somit zur eigenaktiven Krümmung veranlassenden Teil des Griffadapters, der sich wie bei den vorangehenden Ausführungen in den Sattel zwischen Zeigefinger und greifendem Daumen schmiegt.
  • Der Griffadapter wird entsprechend des unterschiedlichen Grades der Fertigkeiten seiner Benutzer, der unterschiedlichen Neigungswinkel der Haltung an Cello und Violine/Viola, der unterschiedlichen Körpergröße, sowie des Budgets in verschiedenen Größen, als auch in verschiedenen Ausführungen und Zusammenstellungen seiner Bestandteile hergestellt.
  • Bogen-Adapter:
  • Der Bogen-Adapter dient dem rascheren Erlernen der regelgerechten, druckflexiblen und neigungsflexiblen Handhabung des Streichinstrument-Bogens. Zu diesem Ziele wird der bekannte Griff des Bogens, der so genannte Frosch, erfindungsgemäß allseitig durch körpergerechte Formgebung erweitert, so dass sich die Finger und der Daumen der rechten Hand des Spielers beim Umgreifen des Frosches unmittelbar in die für sie vorgesehenen Mulden hineinschmiegen und hierbei unwillkürlich in die erforderliche Position gelangen.
    • – Die für den kleinen Finger vorgesehene Mulde ist der Fingerkuppe mit einem gewissen Spielraum körperformgerecht angepasst und befindet sich auf der oberen Seite des Bogens am Ende der Bogenstange hinter dem Frosch. Bei der Violin/Viola-Ausführung befindet sich diese Mulde genau auf der oberen Seite der Bogenstange, entsprechend der zum Erdboden gewendeten Fläche der Bogenhaare beim Violinspiel, während sie bei der Cello-Ausführung, je nach der Größe des Bogenadapters, um wenige Millimeter seitlich verschoben, etwas schräg oben an der dem Spieler abgewandten Seite der Bogenstange lieg, entsprechend der schräg zum Spieler gewendeten Auflagefläche der Bogenhaare auf den, den Fingerdruck gegen-stützenden Saiten. Durch ihren leicht hochgezogenen Rand auf der äußeren, den Fingernagel betreffenden Seite sichert die Mulde den Finger gegen Abrutschen. Durch einen, die Fingerkuppe an ihrer Innenseite stützenden Wulst verhindert sie auch das Einknicken des letzten Gelenks und veranlasste den Finger seinen Beuger zu aktivieren und aus eigener Kraft das Englied zu krümmen. Der besagte leicht hochgezogene Rand auf der Außenseite der Mulde ist durch seinen eher flachen Neigungswinkel und seine geringe Höhe nicht in Gefahr den Finger zu verleiten sich durch Aktivierung seines Streckers gegen ihn abzustützen, sondern schützt ihn lediglich vor dem Abrutschen. Diese Mulde ermöglicht dem kleinen Finger ohne die bekannten Schwierigkeiten des Abrutschens und Einknickens, bei gleichzeitiger Eigenaktivierung der richtigen Muskeln seine, das Bogengewicht ausbalancierende Hebelfunktion durch den flexiblen Einsatz seiner sämtliche Gelenke auszuüben.
    • – Der Daumen wird auch bei dieser Hand durch Abspreizen seines zweiten Gliedes mittels eines Fortsatzes am überstreckten Einknicken verhindert und dazu veranlasst sein Endglied aus eigener Kraft zu beugen, was für die regelgerechte, druckflexible Handhabung des Bogens unerlässlich ist. Der Fortsatz ist bei der Cello-Ausführung etwas ausgeprägter in der Weise, dass das letzte Daumenglied zu einer etwas deutlicheren Krümmung veranlasst wird als bei der Violin/Viola-Ausführung, entsprechend dem etwas stärkeren Neigungswinkel der Hand und der Finger zur Bogenstange beim Cellospiel im Vergleich zum Violinspiel. In die, unter dem Fortsatz liegende Mulde schmiegt sich die weiche Innenseite des letzten Daumengliedes bequem ein. Die Mulde wird so tief in den Griffkörper hinein gelegt, dass an ihrem Grund die bekanntermaßen an diesem Ort befindliche vordere obere, gerundete Ecke des bekannten Frosches als eine kleine Wölbung hervor tritt. Um dem Daumen zu gestatten durch stärkeres oder schwächeres Krümmen seines letzten Gelenks um diese Wölbung zu rollen und so den Winkel der Bogenhaare zum Verlauf der Saite in der bekannten Weise zu verändern, umschließt ihn, in der Ausführung für Fortgeschrittene, die Mulde nicht an der Seite seines Nagels, was ihm die Freiheit zu verstärkter Krümmung gibt. Sein Abrutschen wird in dieser Ausführung lediglich durch eine kleine Kante am Rand der Mulde verhindert, auf die er mit dem Fingernagel etwa senkrecht auftrifft. Damit der Anfänger die regelgerechte Position des Daumens jederzeit von selber findet, ist es jedoch erforderlich, dass der Bogenadapter in der Ausführung für Anfänger die Daumenkuppe auch auf der Seite ihres Nagels mit einem gewissen Spielraum körperförmgerecht umschließt und ihr dadurch sicheren Halt am regelgerechten Ort gibt.
    • – Der Zeigefinger findet vor dem Frosch ein sich schräg dem Verlauf der Bogenstange anschmiegendes körperformgerecht angepasstes Bett entsprechend der bekannten Haltung dieses Fingers bei der Bogenführung, in welches sich seine zwei vorderen Glieder bequem einschmiegen um den, während der Tonerzeugung auszuübenden, ständig wechselnden Druck auf die Bogenstange differenziert dosieren zu können. Das Bett für den Zeigefinger ist bei der Violin/Viola-Ausführung in seiner Richtung dem des Mittel- und des Ringfingers ähnlicher, d. h. es führt den Zeigefinger in einer fast ebenso steilen Neigung zum Verlauf der Bogenstange wie Mittel- und Ringfinger, so dass der Zeigefinger, entsprechend dem geringeren Druck, den er auf die leichter ansprechenden Saiten der Violine auszuüben hat, nur bis zu seinem zweiten Glied in Kontakt mit der Bogenstange ist, während er sich bei der Cello-Ausführung in einem flacheren Winkel dem Verlauf der Bogenstange mehr anschmiegt, entsprechen dem größeren Druck, den die schwerer ansprechenden Cellosaiten erfordern.
    • – Mittel- und Ringfinger finden jeder ein auf der Seite des Frosches nach oben verlaufendes, leicht schräg nach vorne geneigtes körperformgerecht angepasstes Bett das sie in der regelgerechten Lage hält. Durch diesen gut anliegenden Berührungskontakt mit dem Bogen wird ihre Funktion der Richtungsführung des Bogens sowohl bezüglich des Neigungswinkels der Fläche der Bogenhaare zum Spieler, als auch bezüglich der Richtung des Strichverlaufes, optimiert. Bei der Violin/Viola-Ausführung verläuft das Bett dieser Finger geringfügig steiler als bei der Cello-Ausführung, d. h. sie liegen fast rechtwinklig zur Richtung der Bogenstange entsprechend der regelgerechten Richtung dieser Finger bei der Position des Violinbogens, welcher mit der Fläche seiner Haare parallel zum Erdboden gehalten wird und nicht, wie beim Cellospiel, schräg zum Spieler gewendet.
  • Es ist möglich in verschiedenen Ausführungen die Bedürfnisse der Anfänger von denen der Fortgeschrittenen dadurch zu unterscheiden, dass die zwischen und um die Finger/den Daumen liegenden körperformgerechten Erhebungen der Bogenadapter-Oberfläche bei der Ausführung für Anfänger stärker hervortreten, zu dem Zweck, die Finger sicherer in ihrer jeweiligen Lage zu halten, während diese Erhebungen bei der Ausführung für Fortgeschrittene etwas flacher sein können, um der bereits gekräftigten, geübten Hand mehr Bewegungsflexibilität zu gestatten. Bei dem erfindungsgemäßen Bogenadapter handelt es sich um eine, den Möglichkeiten modernen plastischen Materials entsprechende Weiterentwicklung der Benutzeroberfläche des bekannten Bogengriffes/Frosches, welche nicht nur dem Anfänger zur Festigung der regelgerechten Haltung dient, sondern auch dem Virtuosen eine benutzerfreundlichere Oberfläche bietet. Es ist daher sinnvoll ihn sowohl direkt in die Herstellung eines Bogens einzubeziehen, als auch als Adapter einem bekannten Bogen aufzusetzen. Die Anpassung der jeweiligen Ausführungen an die Außenform der bekannten Violin- und Cellobögen erlaubt, dass sie passgerecht auf den jeweiligen Bogen aufgesetzt werden können. Die Öse um die Bogenschraube sowie der, im Bereich der Daumenmulde den gesamten oberen vorderen Teil des Frosches passformgerecht umschließende Teil des Adapters, halten diesen dabei fest auf dem Bogen. Dadurch, dass die Höhlung für die Bogenstange auch über dem Frosch der größeren, vor dem Frosch liegenden Dimension der Bogenstange entspricht, kann der Adapter bei abgenommenem Frosch, bis auf den bekanntermaßen etwas dickeren, vor dem Frosch liegenden Teil der Bogenstange mit etwas Druck geschoben werden, um danach über den dahinter wieder eingesetzten Frosch und die wieder eingesetzte Bogenschraube in seine vorgesehene Position zurück geschoben zu werden. Seine Beschaffenheit aus entweder minimal elastischem Material oder seine Beschichtung aus nicht gleitendem elastischem Material ermöglich, dass er rutschfest auf den bekannten Bogen mit sanftem Druck gesteckt werden kann.
  • Der Bogenadapter wird, entsprechend der Unterschiede der Haltung an Cello und Violine/Viola, sowie der unterschiedlichen Körpergröße und des unterschiedlichen Grades der Fertigkeiten seiner Benutzer, in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Um den notwendigen Feinheiten der Formen in Bezug auf ihre Körperform-Entsprechung und in Bezug auf ihre Übereinstimmung mit der bekannten Haltung der jeweiligen Glieder beim Instrumentgebrauch in der erforderlichen Weise Rechnung zu tragen, ist sowohl die Ausgestaltung in verschiedenen, der Körpergröße des Benutzers entsprechenden Größen, als die Zuhilfenahme geeigneter Modelle der Glieder in professioneller Spielhaltung erforderlich. Griffadapter und Bogenadapter erhalten daher beide ihre spezifische Form anhand von Abgüssen der betreffenden Körperteile, die sie umschließen, oder von denen sie gehalten werden. Um hier Kopien der entsprechenden, regelgerechten Positionen der betreffenden Glieder erstellen zu können, ist die Hand von Experten der Instrumentalen Benutzung erforderlich.
  • Was die materielle Beschaffenheit betrifft, ist eine Ausgestaltung mit glatter Oberfläche besonders pflegeleicht, da Schweißrückstände problemlos entfernt werden können. Eine aufgesprühte dünne, z. B. samtartige Polsterung hingegen hat den Vorteil das Tasterlebnis zu verstärken und damit auch die Inervation der betreffenden Zonen. Eine zusätzlich eingelegte Polsterung in das Bett des Zeigefingers oder auch des Mittel- und Ringfingers, unterstützt in diesem Sinne den Zeigefinger in seiner Funktion der Druckdosierung und den Mittel- und Ringfingers in ihrer sensiblen richtungsweisenden Funktion.
  • Strichindikator:
  • Die korrekte Position der Finger der rechten Hand reicht für eine erfolgreiche Bogenführung noch nicht aus. Um die für die Erzeugung des musikalisch-verwendbaren, von unangenehmen Geräuschen befreiten Tones, erforderlichen geradlinige Bewegung des Bogens zu gewährleisten ist auch die Kontrolle über die Bewegungen des rechten Handgelenks, Arms und Ellenbogen erforderlich. Ein am Unterarm entlang der Elle zu befestigendes, an beiden Enden geschlossenes Rohr, das eine frei darin laufende Kugel enthält, dient dem Schüler als Anzeiger der richtigen, bzw. falschen Bewegung. Wird der Bogen bis zu seiner Spitze über die Saiten gezogen, ist der rechte Arm ausgestreckt und das Handgelenk etwas tiefer als der Ellenbogen. Die Kugel ist somit an das beim Handgelenk liegende Ende des Rohrs gerollt. Wird der Bogen in der anderen Richtung über die Saiten gestrichen bis der Frosch an die Saiten kommt, muss das Handgelenk nach oben gewölbt sein und der Ellenbogen ein wenig tiefer als dieses liegen. Die Kugel ist also zu dem Ellenbogen zugewandten Ende des Rohrs gerollt. Ihre Bewegung lenkt die Aufmerksamkeit des Schülers auf eine sonst für ihn in den Nuancen ihrer Neigungswinkel kaum wahrnehmbare Bewegung und gibt ihm unübersehbare Signale.
  • Die Röhre an einem Stück Ärmelröhre aus elastischem Textil oder an Textilgummischlaufen zu befestigen erlaubt den Strichindikator durch einfaches Überstreifen über den Unterarm in die erforderliche Position entlang der Außenseite des Unterarms zu bringen. Der Kletteverschluss ermöglicht eine weitgehendere Berücksichtigung der Größe, bzw. des Umfangs des Benutzerarmes.
  • Durch einen Polstermantel kann die Kugel in ihrer Rollgeschwindigkeit etwas gebremst werden. Die Polsterung der Innenseite der beiden Enden der Röhre kann der Kugel zu einer sanften Umkehr der Rollrichtung verhelfen, um nicht durch einen ruckartigen Aufprall der Kugel die subtile Geschmeidigkeit bei der Richtungsumkehr zu beeinträchtigen.
  • Für den Anfänger wäre der Einsatz nur einzelner Elemente des Sets wertlos, da die durch das Set gesteuerten Bewegungen nur in ihrer Gesamtheit zur Erzeugung des gewünschten Tones am Streichinstrument führen können. Es muss dem Schüler aber im Zuge seines Fortschritts ermöglicht werden in freier Kombination sich der Stützen zu bedienen, derer er noch bedarf, während er beginnt auf andere bereits verzichten zu können.
  • Vorteile der Erfindung:
  • Der Einsatz des erfindungsgemäßen Streicher-Sets in der musikpädagogischen Praxis reduziert die beim Streichinstrumentspiel zu beachtenden Einzelheiten auf ein selbst für sehr junge Kinder überschaubares Maß, in dem die Bewegungsmöglichkeiten mechanisch auf die regelgerechten Abläufe eingeschränkt werden und so die Gewöhnung an falsche, den Fortschritt behindernde Bewegungsabläufe vermieden wird. Dadurch erübrigt sich eine Vielzahl zermürbender, den Spieleifer unterbrechender Korrekturen und ein gradliniger Fortschritt wird ermöglicht.
  • Der signifikanteste Wert dieser Erfindung mag darin liegen, dass, was bisher nur in den privilegierten Situationen des Einzelunterrichts, verbunden mit häuslicher fachkundiger Assistenz möglich war, Dank der, durch die Erfindung überschaubaren Aufgabenstellung, auch erfolgreich in Gruppen unterrichtet werden kann. Die Gemeinsamkeit in der Gruppe ist wiederum eine Motivationsquelle, deren Dynamik bisher nur den wirklich Fortgeschrittenen vorbehalten war. Doch nichts hat diese dynamisierende Motivation so nötig, wie die schwere, Geduld erfordernde Anfangsphase.
  • Im Zuge der Entwicklung der Ganztags-Schulprogramme einerseits, sowie der bekannten Forschungsergebnisse zur der die Intelligenz und die Sozialkompetenz fördernden Wirkung des Musikinstrumentalspiels andererseits, sind die genannten Vorteile der Erfindung eine in ihrer Tragweite noch gar nicht abzusehende, zukunftsweisende Neuerung zur fortschreitenden Popularisierung der musikalischen Tätigkeit. Es handelt sich mit Sicherheit nicht um eine Erfindung deren Erfolg in einem explosionsartigen aber kurzlebigen Modetrend liegt, sondern in einem langsam aber unaufhaltsam sich Bahn brechenden Entwicklungsbedürfnis.
  • Wenn man z. B. in Betracht zieht, dass im Zuge der, durch die Industrielle Revolution und die Erfindung der Maschinen freigestellte menschliche Arbeitskraft, in der Mitte des 19. Jahrhunderts der Begriff „Sport" überhaupt zum ersten Mal aufkam und 1896 die ersten Olympischen Spiele stattfanden, dann besteht Grund genug, sich die Frage zu stellen, in welchem Ausmaß das elektronische Zeitalter mentales menschliches Potential freistellen wird für neue kreative Dimensionen.
  • Der Fußball hat kein ganzes Jahrhundert gebraucht, um sich von seinen Anfängen bis zum globalen Volkssport zu entwickeln. Was spricht gegen eine Entwicklung der Musik als „Volkssport" am Ende eines weiteren Jahrhunderts, wenn sie durch die Erfindung der erforderlichen benutzerfreundlichen Geräte allgemein zugänglich wird?
  • Professor Hans Günther Bastian fasst das Ergebnis seiner, vom deutschen Kultusministerium mitfinanzierten, in Europa bisher umfangreichsten Studie zur Musikerzeihung zusammen mit den Worten: „Im sozialen Bereich sind die Ergebnisse sensationell. ...Bildungspolitik mit Musik ist die beste Sozialpolitik!" Er fügt hinzu: „Politiker, die heute hier Geld sparen wollen, müssen es morgen für Psychiatrien und Resozialisierungsmaßnahmen ausgeben."
  • Professor Bastian weist hiermit auf den Kernpunkt musikalischer Tätigkeit hin: Das Prinzip des Wettkampfes um den ersten Platz ist der Musik fremd. Es geht nicht darum der „Schnellste", der „Stärkste", oder der „Lauteste" zu sein, geht es um das Gefühl für den gemeinsamen Rhythmus, die wechselseitige Dynamik, die harmonische Ergänzung. Ein zukunftsträchtiger Trend nach der Sackgasse der Doping-Wettkämpfe?
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Erleichterung einer korrekten Tonerzeugung bei Streichinstrumenten, mit wenigstens einem der Elemente: a) Griffadapter mit einem Daumenspreizerelement, das zwischen einem Zeigefinger und einem proximalen Glied eines Daumens festlegbar ist und den Daumen in einer abgespreizten Position fixiert, so dass ein distales Glied des Daumens beweglich bleibt; b) Bogenadapter, der an einem Frosch eines Bogens des Streichinstrumentes zum Führen eines Bogens festlegbar ist und wenigstens eine Mulde für einen Finger aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie einer zugehörigen Hand beim Führen des Bogens eine gewünschte Haltung vermittelt; c) Strichindikator, der an einem Unterarm festlegbar ist und durch den eine Bewegung des Unterarms über eine waagerechte Position hinaus signalisierbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffadapter einen Schienenabschnitt zur Ausrichtung der Hand relativ zu einem damit verbundenen Unterarm aufweist, wobei der Schienenabschnitt an der Hand und/oder dem Unterarm festlegbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffadapter ein Griffelement aufweist, das in einer Handfläche festlegbar ist, das wenigstens einen von dem Griffelement hervorstehenden Zinken aufweist zur seitlichen Führung wenigstens zweier Finger der Hand.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement drei parallele Zinken aufweist, die zwischen die Finger der Hand des Benutzers bringbar sind.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken länger sind als ein Durchmesser der Finger.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumenspreizer zusammen mit dem Griffelement einstückig ausgebildet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumenspreizer mittels eines elastischen Elementes an der Hand festlegbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement mittels wenigstens eines elastischen Elementes an dem Schienenabschnitt festlegbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenadapter fünf Mulden aufweist, in die der Daumen und vier weitere Finger der Hand anlegbar sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenadapter individuell an die Hand des Benutzers angepasst ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bogenadapter aus einem ausgehärteten Material gebildet ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Strichindikator ein Rohr aufweist, in dem eine Kugel beweglich angeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Strichindikator mittels wenigstens eines Befestigungselementes an dem Unterarm festlegbar ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr achsenparallel zu dem Unterarm ausgerichtet ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente eine Polsterschicht aufweisen, die eine Kontaktfläche zu der Haut des Benutzers bildet.
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