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DE202006011766U1 - Ausziehführung zur Führung von Möbelteilen - Google Patents

Ausziehführung zur Führung von Möbelteilen Download PDF

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DE202006011766U1 DE202006011766U DE202006011766U DE202006011766U1 DE 202006011766 U1 DE202006011766 U1 DE 202006011766U1 DE 202006011766 U DE202006011766 U DE 202006011766U DE 202006011766 U DE202006011766 U DE 202006011766U DE 202006011766 U1 DE202006011766 U1 DE 202006011766U1
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Abstract

Ausziehführung (1) zur Führung von Möbelteilen mit einer Korpusschiene (2) zur Montage an einem feststehenden Möbelteil, einer Auszugschiene (3) zur Montage an einem auszuziehenden Möbelteil und einer Mittelschiene (4), die zwischen der Korpus- und der Auszugschiene (2, 3) verschieblich gelagert angeordnet ist, wobei abrollende Lagerelemente zwischen der Korpusschiene (2) und der Mittelschiene (4) und der Auszugschiene (3) und der Mittelschiene (4) angeordnet sind, und wobei eine Steuer-Lagereinheit (12) vorgesehen ist, die zwischen der Korpusschiene (2) und der Auszugschiene (3) wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer-Lagereinheit (12) einen deformierbaren, elastisch weichen abrollenden Lagerkörper (14) und einen vergleichsweise harten, im normalen Betriebsfall kaum bzw. nicht sich verformenden abrollenden Lagerkörper (15) umfasst, wobei die Ausziehführung (1) derart ausgestaltet ist, dass der harte Lagerkörper (15) im eingeschobenen Zustand im Hinblick auf Kräfte von wenigstens einer Schiene von Korpus- und Auszugschiene (2, 3) freigestellt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Ausziehführung zur Führung von Möbelteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Ausziehführungen von Möbelteilen, insbesondere mit sogenannter Mittelschiene, die einen Vollauszug von z.B. Schubladen erlauben, sind in vielfältigen Ausführungsformen bereits bekannt geworden.
  • Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 33 46 797 A1 ist eine Vorrichtung für das Gleiten von mit Rolle ausziehbaren Elementen von Möbeln bekannt. Die Vorrichtung besteht aus drei Führungsteilen:
    Eine feste am Möbel anzubringende, eine gleitende am ausziehbaren Element anzubringende Führung und eine Zwischenführung. Die Zwischenführung enthält eine Wälzrolle, in einem Spalt zwischen der festen am Möbel anzubringenden und der gleitenden am ausziehbaren Element anzubringenden Führung, die gleichzeitig mit der festen Führung und der beweglichen Führung in Berührung ist. Die Rolle bewirkt, geschleppt durch die Reibung der beweglichen Führung bei ihrer Bewegung in Bezug zur festen Führung die Verschiebung der Zwischenführung. Dabei drückt sie auf einen hinteren oder vorderen Rand der Zwischenführung.
  • Aufgabe und Vorteile der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausziehführung mit einer Mittelschiene zwischen einer fest angebrachten Schiene und einer am ausziehbaren Element angebrachten Schiene im Hinblick auf die Synchronisation der Schienenteile zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
  • Die Erfindung geht von einer Ausziehführung zur Führung von Möbelteilen, insbesondere Schubkästen mit einer Korpusschiene zur Montage an einem feststehenden Möbelteil, z.B. einem Schubladenkorpus, einer Auszugschiene zur Montage an einem auszuziehenden Möbelteil, z.B. einen Schubkasten und einer Mittelschiene, die zwischen der Korpus- und Auszugschiene verschieblich gelagert ist, aus, um einen vergleichsweise weiten Auszug, vorzugsweise Vollauszug der Auszugschiene in Bezug auf die Korpusschiene zu ermöglichen. Zwischen der Korpusschiene und der Mittelschiene sowie der Auszugschiene und der Mittelschiene sind abrollende Lagerelemente angeordnet, insbesondere in Lagerkäfigen gelagerte Kugeln oder Rollen bzw. Walzen. Darüber hinaus ist eine Steuer-Lagereinheit vorgesehen, die zwischen der Korpusschiene und der Auszugschiene wirkt, um damit die Bewegung der Mittelschiene zur Auszugschiene abzustimmen.
  • Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Steuer-Lagereinheit einen deformierbaren elastischen, weichen abrollenden Lagerkörper und einen vergleichsweise harten, im normalen Betriebsfall kaum oder nicht sich verformenden abrollenden Lagerkörper umfasst, wobei die Ausziehführung derart ausgebildet ist, dass nur der harte Lagerkörper im eingeschobenen Zustand der Ausziehführung im Hinblick auf Kräfte von wenigstens einer Schiene von Korpus- und Auszugschiene freigestellt ist.
  • Damit kann mit dem weichen Lagerkörper eine Art "Grundsteuerung" für die Bewegung der Mittelschiene bereitgestellt werden, aufgrund des Umstands, dass der weiche Lagerkörper sich ständig im Eingriff zwischen der Korpus- und Auszugschiene befindet.
  • Vorzugsweise ist der harte Lagerkörper in Bezug auf Korpus- und Auszugschiene freigestellt.
  • Der harte Lagerkörper kann während des Auszugs vergleichsweise große Lagerkräfte aufnehmen. Durch die Freistellung wird dabei aber eine Deformation der harten Lagerrolle aufgrund von Kräften, die zwischen der Korpus- und der Auszugschiene wirken, insbesondere bei z.B. hohen Lasten in einer Schublade, im eingeschobenen Zustand der Ausziehführung vermieden. Solche Kräfte werden von den übrigen Lagerelementen zwischen den Schienen aufgenommen. Der harte Lagerkörper behält dadurch z.B. seine ursprüngliche Walzenform über einen langen Benutzungszeitraum, mit dem Ergebnis, dass der Ausziehvorgang sich in seiner Qualität nicht verschlechtert.
  • Als Lagerkörper der Steuer-Lagereinheit kommen insbesondere Rollen bzw. Walzen in Betracht. Es können jedoch auch kugelförmige Lagerkörper zur Anwendung kommen.
  • Insbesondere die weiche Lagerrolle sollte eine Verbindung zur Mittelschiene aufweisen, um eine gewünschte Synchronisation von Mittelschiene und Auszugschiene in Bezug zur Korpusschiene zu bewirken. Zur Realisierung einer vorteilhaften Steuerwirkung des weichen Lagerkörpers wird überdies vorgeschlagen, dass der weiche Lagerkörper mehr als 0,2 mm größer ist als eine lichte Weite eines Kanals zwischen Korpus- und Auszugschiene, in dem der Lagerkörper abrollt.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Steuer-Lagereinheit an der Mittelschiene gelagert. In diesem Zusammenhang ist es überdies vorteilhaft, wenn der weiche und der harte Lagerkörper auf einer Achse angeordnet sind, die vorzugsweise an der Mittelschiene befestigt ist. Damit kann der Bauteilaufwand optimiert werden.
  • Der Durchmesser des harten Lagerkörpers ist vorzugsweise ca. 0,1 mm größer als der Kanal zwischen Korpus- und Auszugschiene, in dem der Lagerkörper abrollt. Damit wird eine "stramme" weitgehend spielfreie Führung zwischen den Schienen erreicht.
  • In einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist zur Freistellung des harten Lagerkörpers eine Ausnehmung in der Korpus- und/oder Auszugschiene vorgesehen. Die Ausnehmung sollte so an zumindest einer der Schienen angeordnet sein, dass im eingeschobenen Zustand die Ausnehmung sich über bzw. unter dem harten Lagerkörper befindet, so dass der Lagerkörper an dieser Stelle ohne Berührung frei steht.
  • Es ist bevorzugt, wenn zwei Ausnehmungen derart vorgesehen sind, dass sie sich im eingeschobenen Zustand der Ausziehführung überlappen. Günstigerweise ist der harte Lagerkörper dann im Überlappungsbereich angeordnet, so dass er berührungsfrei zur Korpus- und Auszugschiene steht.
  • Im Weiteren ist es bevorzugt, wenn die Lagerachse sowohl des weichen als auch des harten Lagerkörpers horizontal verläuft. Auf diese Weise kann der harte Lagerkörper effektiv Gewichtskräfte vom auszuziehenden Möbelteil aufnehmen.
  • Um eine verbesserte Synchronisation zwischen der Mittelschiene und der Korpus- bzw. Auszugschiene zu erreichen, wird überdies vorgeschlagen, dass an wenigstens einer von Korpus und Auszugschiene auf einer Rollbahn des weichen Lagerkörpers, in dem Bereich, in welchem der harte Lagerkörper noch freigestellt ist, eine Oberfläche mit einer im Vergleich zur verbleibenden Rollbahn erhöhten Haftung vorhanden ist. Beispielsweise ist eine Zahnung, Riffelung, Querrillung oder sonstig aufgeraute Oberfläche in diesem Rollbahnbereich ausgebildet. Denkbar sind auch unterschiedlich gummierte Oberflächen. Vorzugsweise ist eine derartige Oberfläche sowohl an der Auszugschiene als auch an der Korpusschiene vorhanden. Damit wird ein unerwünschter Versatz der Mittelschiene zur Korpus- bzw. Auszugschiene beim Ausziehen im Wesentlichen vermieden.
  • Zeichnungen
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten nachstehend näher erläutert. Es zeigen
  • 1 einen erfindungsgemäßen Schubladenauszug in einer leicht geöffneten Stellung in einer Seitenansicht,
  • 2 einen Schnitt durch den Schubladenauszug gemäß 1 entlang der Schnittlinie J-J in 1,
  • 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie durch die Schubladenführung gemäß der Schnittlinie K-K in 2,
  • 4 eine vergrößerte Darstellung des rechteckförmigen Bereichs L in 3 und
  • 5 in einer perspektivischen Ansicht einen Ausschnitt, der ungefähr dem Bereich L entspricht, bei welchem ein Teil der Bauelemente transparent abgebildet ist, so dass die Sicht auf eine erfindungsgemäße Steuerrolleneinheit ermöglicht ist, wobei ein nahezu geschlossener Zustand der Schubladenführung dargestellt ist.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • In den Figuren ist eine Schubladenführung 1 abgebildet, die aus einer Korpusschiene 2, einer Schubladenschiene 3 sowie einer Mittelschiene 4 besteht. Eine solche Schubladenführung 1 wird über Montagewinkel 5, die mit der Korpusschiene 2 verbunden sind, jeweils links und rechts einer Schublade an einem Möbelkorpus montiert. An der Schubladenschiene 3 wird die Schublade befestigt.
  • In den 1 bis 4 ist ein leicht geöffneter Zustand der Schubladenführung 1 abgebildet. Um die Schubladenschiene 3 gegenüber der Korpusschiene 2 über die Mittelschiene 4 verschieblich zu lagern, sind Lagerkäfige 6 zwischen der Schubladenschiene 3 und der Mittelschiene 4 sowie der Korpusschiene 2 und der Mittelschiene 4 angeordnet. Die Lagerkäfige 6 umfassen drehbar gelagerte Lagerwalzen 7.
  • In bekannter Weise sind die Lagerkäfige 6 in einem U-förmigen Kanal 8, 9 der Korpus- bzw. Schubladenschiene 2, 3 untergebracht (siehe insbesondere 2). An gegenüberliegenden Oberflächen des jeweiligen U-förmigen Kanals 8, 9 rollen die Lagerwalzen 7 ab, wobei zwischen die Lagerwalzen 7 jeweils ein Winkelabschnitt 10, 11 der Mittelschiene 4 greift.
  • Damit lässt sich bereits eine vergleichsweise spielfreie Führung der Schienen 2, 3, 4 zueinander erreichen. Eine Synchronisation dieser Schienen zueinander ist mit lediglich den Lagerkäfigen regelmäßig nur unzureichend möglich.
  • Daher ist eine Steuer-Lagereinheit 12 vorgesehen.
  • Die Steuer-Lagereinheit 12 umfasst an einer an der Mittelschiene 4 angeordneten Achse 13 eine weiche Lagerrolle 14, die beispielhaft in Bezug zur Mittelschiene innen liegt sowie eine vergleichsweise härtere außen liegende Lagerrolle 15. Die weiche Lagerrolle ist vorzugsweise aus einem deformierbaren elastischen weichen Material ausgebildet, das jedoch nicht so weich ist, dass im leicht komprimierten Zustand keine Kräfte zwischen Außenflächen 2a, 3a des jeweiligen U-förmigen Kanals 8, 9 übertragen werden können. Die weiche Lagerrolle 14 hat ein Übermaß von vorzugsweise größer als 0,2 mm. Mit der weichen Rolle 14 lässt sich eine "Grundsteuerung" zwischen den Schienen 2, 3, 4 bereitstellen.
  • Die hier beispielhaft außen liegende harte Lagerrolle 15 hat ebenfalls ein Übermaß, jedoch wesentlich geringer, als das Übermaß der weichen Rolle, und ist beispielsweise 0,1 mm größer als eine lichte Weite a des Kanals zwischen der Korpusschiene 2 und der Schubladenschiene 3. Dadurch werden die Schienen zusätzlich etwas gegeneinander verspannt, so dass eine "satte" Führung gegeben ist. Mit der harten Lagerrolle 15 können Lagerkräfte zwischen den Schienen 2, 3, 4 übertragen werden.
  • Vorzugsweise, wie auch im Ausführungsbeispiel ist die Achse 13 der Steuer-Lagereinheit 12 horizontal ausgerichtet. Beim Ausziehen rollt sowohl die weiche als auch die harte Rolle 15 auf der jeweiligen Außenseite 2a, 3a der Korpusschiene 2 bzw. Schubladenschiene 3 ab. Damit lässt sich eine Synchronisierung zwischen den Schienen 2, 3, 4 erreichen.
  • Sowohl an der Korpusschiene 2 als auch an der Schubladenschiene 3 ist im vorliegenden Beispiel eine Ausnehmung 16, 17 sowie ein gezahnter Bereich 18, 19 vorgesehen. Der gezahnte Bereich liegt jeweils lediglich auf der jeweiligen Laufbahn der weichen Rolle der Korpusschiene 2 bzw. der Schubladenschiene 3, wogegen die Ausnehmung lediglich auf der jeweiligen Laufbahn der harten Rolle 15 an der Korpusschiene 2 bzw. Schubladenschiene 3 ausgebildet ist. Außerdem ist sowohl der jeweilige gezahnte Bereich 18, 19 als auch die jeweilige Ausnehmung 16, 17 so an der Korpusschiene 2 bzw. Schubladenschiene 3 angebracht, dass sie sich im zusammengeschobenen Zustand der Schubladenführung 1 in vertikaler Richtung betrachtet, überlappen. Damit wird erreicht, dass die harte Rolle 15 beim Zusammenschieben der Schubladenführung 1, d.h. beim Einschieben eines Schubkastens, kurz bevor die Endstellung erreicht ist, durch die Ausnehmungen 16, 17, die etwas breiter sind als die harte Lagerrolle 15 selbst, ins "Leere läuft" und damit freigestellt ist. In diesem Bereich fällt jedoch dann die Synchronisationswirkung der harten Lagerrolle 15 weg. Um insbesondere in diesem Bereich jedoch eine sichere Synchronisation der Schienen 2, 3, 4 zueinander zu erhalten, ist der Laufbereich der weichen Lagerrolle 14 gezahnt, so dass die weiche Lagerrolle 14 nicht durchrutschen kann.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beginnt an der Stelle, wo auf dem Laufweg für die harte Lagerrolle 15 die jeweilige Ausnehmung 16, 17 auftritt auf dem Laufweg der weichen Lagerrolle 14 der jeweilige gezahnte Bereich 18, 19 (siehe hierzu insbesondere die perspektivische Darstellung gemäß 5).
  • In den 1, 2, 3 und 4 haben die jeweiligen Lagerrollen 14, 15 den gezahnten Bereich 18, 19 bzw. die Ausnehmungen 16, 17 noch nicht erreicht.
  • In 5 hingegen befinden sich die Lagerrollen 14, 15 bereits in den jeweiligen Bereichen, wobei allerdings noch nicht die endgültige vollständig eingeschobene Stellung der Schubladenführung 1 erreicht ist. Man sieht jedoch, dass auch bei "freigestellter" harter Lagerrolle 15 die weiche Lagerrolle durch das Abrollen auf dem jeweiligen gezahnten Bereich 18, 19 an der Außenseite 3a bzw. 2a der Korpusschiene 2 eine sichere Synchronisierung bis zum vollständigen Einschub der Schubladenführung 1 bereitstellen kann.
  • Außerdem wird durch die weiche Lagerrolle 14 sichergestellt, dass die harte Lagerrolle 15 am Übergang von der jeweiligen Ausnehmung 16, 17 unter sicherer Führung der Schienen zueinander auf den jeweiligen Laufweg an der Korpusschiene 2 bzw. Schubladenschiene 3 gehoben wird. Dabei ist es bevorzugt, dass die Ausnehmungen 16, 17 so in ihrer Länge dimensioniert sind, dass die harte Rolle 15 nicht gleichzeitig sowohl auf den Laufweg an der Korpusschiene 2 als auch an der Schubladenschiene 3 gehoben wird. Dies ist in 5 verdeutlicht. Hieraus ist ersichtlich, dass die harte Lagerrolle 15 gerade auf den Laufweg der Korpusschiene 2 gehoben wird, aber dabei immer noch in der Ausnehmung 17 der Schubladenschiene 3 positioniert ist. Durch ein solches versetztes Anheben der harten Lagerrolle 15 auf den jeweiligen Laufweg wird eine möglichst gleichmäßige Ausziehbewegung der Schubladenführung 1 erreicht.
  • Durch die Freistellung der harten Rolle 15 wird das Auftreten einer "Standplatte" an der harten Rolle in eingeschobenem Zustand der Ausziehführung vermieden.
  • 1
    Schubladenführung
    2
    Korpusschiene
    3
    Schubladenschiene
    4
    Mittelschiene
    5
    Montagewinkel
    6
    Lagerkäfig
    7
    Lagerwalze
    8
    U-förmiger Kanal
    9
    U-förmiger Kanal
    10
    Winkelabschnitt
    11
    Winkelabschnitt
    12
    Steuer-Lagereinheit
    13
    Achse
    14
    weiche Lagerrolle
    15
    harte Lagerrolle
    16
    Ausnehmung
    17
    Ausnehmung
    18
    gezahnter Bereich
    19
    gezahnter Bereich

Claims (7)

  1. Ausziehführung (1) zur Führung von Möbelteilen mit einer Korpusschiene (2) zur Montage an einem feststehenden Möbelteil, einer Auszugschiene (3) zur Montage an einem auszuziehenden Möbelteil und einer Mittelschiene (4), die zwischen der Korpus- und der Auszugschiene (2, 3) verschieblich gelagert angeordnet ist, wobei abrollende Lagerelemente zwischen der Korpusschiene (2) und der Mittelschiene (4) und der Auszugschiene (3) und der Mittelschiene (4) angeordnet sind, und wobei eine Steuer-Lagereinheit (12) vorgesehen ist, die zwischen der Korpusschiene (2) und der Auszugschiene (3) wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer-Lagereinheit (12) einen deformierbaren, elastisch weichen abrollenden Lagerkörper (14) und einen vergleichsweise harten, im normalen Betriebsfall kaum bzw. nicht sich verformenden abrollenden Lagerkörper (15) umfasst, wobei die Ausziehführung (1) derart ausgestaltet ist, dass der harte Lagerkörper (15) im eingeschobenen Zustand im Hinblick auf Kräfte von wenigstens einer Schiene von Korpus- und Auszugschiene (2, 3) freigestellt ist.
  2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weiche Lagerkörper (14) mehr als ca. 0,2 mm größer ist als ein Kanal zwischen Korpus- und Auszugschiene (2, 3), in dem der Lagerkörper (14) abrollt.
  3. Ausziehführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer-Lagereinheit (12) an der Mittelschiene (4) gelagert ist.
  4. Ausziehführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein weicher und harter Lagerkörper (14, 15) auf einer Achse (13) angeordnet ist.
  5. Ausziehführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freistellung des harten Lagerkörpers (15) eine Ausnehmung (16, 17) in der Korpus- und/oder Auszugschiene (2, 3) vorgesehen ist.
  6. Ausziehführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freistellung des harten Lagerkörpers (15) Ausnehmungen (16, 17) in der Korpus- und der Auszugschiene (2, 3) derart vorgesehen sind, dass sie sich im eingeschobenen Zustand der Ausziehführung überlappen.
  7. Ausziehführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer von Korpus- und Auszugschiene (2, 3) auf einer Rollbahn des weichen Lagerkörpers (14) in dem Bereich, in welchem der harte Lagerkörper (15) noch freigestellt ist, eine Oberfläche mit im Vergleich zur verbleibenden Rollbahn erhöhten Haftung ausgebildet ist.
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