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DE202006017084U1 - Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel sowie mit einem solchen Anschlussstück ausgestatteter Staubfilterbeutel - Google Patents

Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel sowie mit einem solchen Anschlussstück ausgestatteter Staubfilterbeutel Download PDF

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DE202006017084U1
DE202006017084U1 DE200620017084 DE202006017084U DE202006017084U1 DE 202006017084 U1 DE202006017084 U1 DE 202006017084U1 DE 200620017084 DE200620017084 DE 200620017084 DE 202006017084 U DE202006017084 U DE 202006017084U DE 202006017084 U1 DE202006017084 U1 DE 202006017084U1
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Branofilter GmbH
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Branofilter GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/10Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
    • A47L9/14Bags or the like; Rigid filtering receptacles; Attachment of, or closures for, bags or receptacles
    • A47L9/1427Means for mounting or attaching bags or filtering receptacles in suction cleaners; Adapters
    • A47L9/1436Connecting plates, e.g. collars, end closures
    • A47L9/1445Connecting plates, e.g. collars, end closures with closure means

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Abstract

Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel, mit einer an der Beutelaußenseite im Bereich einer Beutel-Eintrittsöffnung (3) zu befestigenden Halteplatte (5; 5a), die eine im befestigten Zustand mit der Beutel-Eintrittsöffnung (3) fluchtende Durchtrittsöffnung (6; 6a) aufweist, und mit einem Verschlussschieber (11; 11a), der an der Halteplatte (5; 5a) in Verschieberichtung (12; 12a) verschiebbar geführt ist und eine Verschlusspartie (13; 13a) und eine dieser entgegengesetzte Griffpartie (14; 14a) aufweist, sodass der Verschlussschieber (11; 11a) durch Ziehen an der Griffpartie (14; 14a) aus einer die Durchtrittsöffnung (6; 6a) freigebenden Offenstellung in eine mit seiner Verschlusspartie (13; 13a) die Durchtrittsöffnung (6; 6a) verschließende Schließstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (11; 11a) zwischen der Verschlusspartie (13; 13a) und der Griffpartie (14; 14a) einen Zwischenbereich (15; 15a) aufweist und an der Halteplatte (5; 5a) ein vom Verschlussschieber-Zwischenbereich (15; 15a) in Verschieberichtung (12; 12a) durchgriffener Führungsschlitz (16; 16a) angeordnet ist, sodass der Verschlussschieber-Zwischenbereich (15; 15a) an seiner...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel, mit einer an der Beutelaußenseite im Bereich einer Beutel-Eintrittsöffnung zu befestigenden Halteplatte, die eine im befestigten Zustand mit der Beutel-Eintrittsöffnung fluchtende Durchtrittsöffnung aufweist, und mit einem Verschlussschieber, der an der Halteplatte in Verschieberichtung verschiebbar geführt ist und eine Verschlusspartie und eine dieser entgegengesetzte Griffpartie aufweist, sodass der Verschlussschieber durch Ziehen an der Griffpartie aus einer die Durchtrittsöffnung freigebenden Offenstellung in eine mit seiner Verschlusspartie die Durchtrittsöffnung verschließende Schließstellung verstellbar ist.
  • Bei staubsaugenden Geräten werden zum Sammeln des anfallenden Staubes Filterbeutel verwendet. Dabei wird mittels eines Gebläses ein Saugstrom erzeugt, der den Staub in einen Saugschlauch oder dergleichen zieht und von dort durch die Durchtrittsöffnung an der Halteplatte und die Eintrittsöffnung der Beutelwandung in den Filterbeutel fördert. Der in der angesaugten Luft enthaltene Staub wird von der Beutelwandung zurückgehalten. Der vom Staub befreite Luftstrom durchdringt die Beutelwandung und wird anschließend in die Umgebung ausgeblasen. Ist der Filterbeutel voll, wird er entnommen und kann weggeworfen werden. Dabei wird der Filterbeutel bei der Entnahme mittels des Verschlussschiebers des Anschlussstücks verschlossen, sodass kein Staub in die Umgebung entweichen kann.
  • Das Festlegen des Filterbeutels am staubsaugenden Gerät erfolgt mittels des Anschlussstücks, dem eine geräteseitige Aufnahme zugeordnet ist.
  • Bei üblichen Anschlussstücken, wie sie beispielsweise aus der DE 40 02 868 C1 bekannt sind, enthält der Verschlussschieber eine in der Offenstellung fluchtend zur Durchtrittsöffnung der Halteplatte angeordnete Durchgangsöffnung. Einerseits der Durchgangsöffnung schließt sich die Verschlusspartie und andererseits der Durchgangsöffnung die Griffpartie an. Zieht man an der Griffpartie, wird die Verschlusspartie über die Durchtrittsöffnung und somit auch über die Eintrittsöffnung in der Beutelwandung gezogen. Dementsprechend benötigt der Verschlussschieber in der Offenstellung an der Seite der Ver schlusspartie und in der Schließstellung an der Seite der Handgriffpartie verhältnismäßig viel Platz.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Anschlussstück der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Verschlussschieber einschließlich seiner Verstellung möglichst wenig Platz in Anspruch nimmt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Verschlussschieber zwischen der Verschlusspartie und der Griffpartie einen Zwischenbereich aufweist und an der Halteplatte ein vom Verschlussschieber-Zwischenbereich in Verschieberichtung durchgriffener Führungsschlitz angeordnet ist, sodass der Verschlussschieber-Zwischenbereich an seiner im am Filterbeutel befestigten Zustand dem Filterbeutel abgewandten Oberseite von einem den Führungsschlitz begrenzenden Führungssteg quer zur Verschieberichtung übergriffen wird, und dass der Verschlussschieber-Zwischenbereich einen in der Offenstellung in Richtung zur Verschlusspartie hin vor den Führungssteg vorstehenden Biegebereich bildet, an dem die Verschlusspartie in der Offenstellung zur Seite der Griffpartie hin zurückgebogen ist, wobei der Biegebereich beim Verstellen des Verschlussschiebers in die Schließstellung in den Führungsschlitz gezogen wird und der Verschlussschieber eine gestreckte Verlaufsform erhält.
  • Auf diese Weise befinden sich die Verschlusspartie und die Griffpartie in der Offenstellung zur gleichen Seite der Durchtrittsöffnung. Ferner muss zum Verschließen der Durchtrittsöffnung nur ein kurzes Stück an der Griffpartie gezogen werden, sodass der Biegebereich beziehungsweise das zugewandte Ende der Verschlusspartie gegen den Führungssteg stößt und in den Führungsschlitz eingreift. Hierdurch klappt die Verschlusspartie aus ihrer zurückgebogenen Lage zur Durchtrittsöffnung hin und verschließt diese.
  • Der erfindungsgemäße Staubfilterbeutel ist mit einem in dieser Weise ausgebildeten Anschlussstück ausgestattet.
  • Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 ein erfindungsgemäßes Anschlussstück in Draufsicht gemäß Pfeil I in 3, wobei sich der Verschlussschieber in der Offenstellung befindet,
  • 2 die Anordnung nach 1, wobei der Verschlussschieber in seine Schließstellung verstellt ist,
  • 3 das Anschlussstück nach 1 im Längsschnitt gemäß der Schnittlinie III-III in 1, wobei außerdem die Wandung des Staubfilterbeutels strichpunktiert angedeutet ist, an dem das Anschlussstück befestigt ist,
  • 4 das gleiche Anschlussstück in der 3 entsprechender Darstellungsweise (die Beutelwandung wurde weggelassen), wobei die Verschlusspartie des Verschlussschiebers eine Zwischenstellung zwischen der Offenstellung und der Schließstellung einnimmt,
  • 5 das gleiche Anschlussstück im den 3 und 4 entsprechenden Längsschnitt gemäß der Schnittlinie V-V in 2, wobei sich der Verschlussschieber in der Schließstellung befindet,
  • 6 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Anschlussstücks in stark schematisierter Darstellungsweise in der 1 entsprechender Draufsicht gemäß Pfeil VI in 7, wobei der Verschlussschieber seine Offenstellung einnimmt,
  • 7 das Anschlussstück nach 6 in Seitenansicht gemäß Pfeil VII,
  • 8 das Anschlussstück nach den 6 und 7 in der 7 entsprechender Seitenansicht, wobei der Verschlussschieber in eine Zwischenstellung zwischen der Offenstellung und der Schließstellung gezogen worden ist, und
  • 9 das gleiche Anschlussstück wie in den 6 bis 8 in den 7 und 8 entsprechender Seitenansicht, wobei der Verschlussschieber in seine Schließstellung bewegt worden ist.
  • Ein Staubfilterbeutel 1 weist eine Beutelwandung 2 auf, die aus geeignetem luftdurchlässigem Filtermaterial besteht. Die Beutelwandung 2 enthält eine Eintrittsöffnung 3 und trägt im Bereich der Eintrittsöffnung 3 außen ein Anschlussstück 4; 4a, das zum Herstellen der Verbindung des Filterbeutels 1 mit einer Aufnahme am staubsaugenden Gerät dient. Im Bereich der geräteseitigen Aufnahme ist üblicherweise ein geräteseitiger Anschlussstutzen vorhanden, der durch das Anschlussstück 4; 4a in die Eintrittsöffnung 3 gesteckt wird. Das Anschlussstück 4; 4a ist ein gesondertes Herstellungsteil und kann auf übliche Weise beispielsweise durch Kleben oder Schweißen mit der Beutelwandung 2 verbunden werden.
  • Das Anschlussstück 4; 4a weist eine Halteplatte 5; 5a auf, mit der das Anschlussstück 4; 4a an der Beutelwandung 2 befestigt wird. Die Halteplatte 5; 5a ist verhältnismäßig steif ausgebildet. Sie besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff. Die Halteplatte 5; 5a enthält eine fluchtend zur Eintrittsöffnung 3 der Beutelwandung 2 angeordnete Durchtrittsöffnung 6; 6a.
  • Die Durchtrittsöffnung 6 wird bei dem Ausführungsbeispiel nach den 1 bis 5 von einem Dichtring 7 aus flachem, flexiblem Material gebildet. Die Halteplatte 5 weist ein zur Durchtrittsöffnung 6 des Dichtrings 7 koaxiales Loch 8 auf, wobei der Dichtring 7 mit Bezug auf den Lochrand 9 nach radial innen hin vorsteht. Der Dichtring 7 befindet sich beim Ausführungsbeispiel an der Unterseite der Halteplatte 5 und ist dabei in eine Vertiefung 10 der Halteplatte 5 eingesetzt.
  • Beim stark schematisiert dargestellten Ausführungsbeispiel nach den 6 bis 9 ist kein Dichtring eingezeichnet, sodass die Durchtrittsöffnung 6a von dem in den 1 bis 5 mit der Bezugsziffer 8 angegebenen Loch der Halteplatte gebildet wird. Selbstverständlich könnte jedoch ein entspre chender Dichtring wie bei der Ausführungsform nach den 1 bis 5 vorhanden sein.
  • Der Dichtring könnte auch beispielsweise an die Halteplatte angeformt sein.
  • Beim Einsetzen in das staubsaugende Gerät greift der geräteseitige Anschlussstutzen durch die Durchtrittsöffnung 6; 6a der Halteplatte 5; 5a und die Eintrittsöffnung 3 der Beutelwandung 2, sodass die angesaugte Staubluft in das Beutelinnere gelangt. Im Falle des Vorhandenseins des Dichtrings 7 schmiegt sich dieser um den Anschlussstutzen.
  • Zum Anschlussstück 4; 4a gehört ferner ein Verschlussschieber 11; 11a, der an der Halteplatte 5; 5a in Verschieberichtung 12; 12a verschiebbar geführt ist und eine Verschlusspartie 13; 13a und eine dieser entgegengesetzte Griffpartie 14; 14a aufweist, sodass der Verschlussschieber 11; 11a durch Ziehen an der Griffpartie 14; 14a in der Zeichnung nach rechts aus einer die Durchtrittsöffnung 6; 6a freigebenden Offenstellung (dies ist der Ausgangszustand, in dem sich der Verschlussschieber im Neuzustand des Staubfilterbeutels und beim Einsetzen in das staubsaugende Gerät befindet) in eine Schließstellung (2, 5 und 9) verstellbar ist, in der die Verschlusspartie 13; 13a die Durchtrittsöffnung 6; 6a verschließt.
  • Wird der mit Staub gefüllte Filterbeutel 1 aus dem Staubsauger entnommen, verstellt man den Verschlussschieber 11; 11a in seine Schließstellung, sodass kein Staub aus dem Filterbeutel 1 nach außen in die Umgebung gelangen kann.
  • Der Verschlussschieber 11; 11a weist zwischen der Verschlusspartie 13; 13a und der Griffpartie 14; 14a einen Zwischenbereich 15; 15a auf, dem an der Halteplatte 5; 5a ein von ihm in Verschieberichtung 12; 12a durchgriffener Führungsschlitz 16; 16a zugeordnet ist. Auf diese Weise wird der Verschlussschieber-Zwischenbereich 15; 15a an seiner der Beutelwandung 2 abgewandten Oberseite von einem den Führungsschlitz 16; 16a begrenzenden Führungssteg 17; 17a quer zur Verschieberichtung 12; 12a übergriffen.
  • Der Verschlussschieber-Zwischenbereich 15; 15a bildet einen in der Offenstellung (1, 3 und 6) in Richtung zur Verschlusspartie 13; 13a hin vor den Führungssteg 17; 17a vorstehenden Biegebereich 18; 18a, an dem die Verschlusspartie 13; 13a in der Offenstellung zur Seite der Griffpartie 14; 14a hin zurückgebogen und somit entfernt von der Durchtrittsöffnung 6; 6a angeordnet ist. Der Biegebereich 18; 18a stellt eine gelenkartige Verbindung dar. Der Verschlussschieber 11; 11a kann im Biegebereich 18; 18a eine filmscharnierartig dünne Wandstärke aufweisen, wie in der Zeichnung angedeutet ist.
  • Zum Verstellen des Verschlussschiebers 11; 11a in die Schließstellung zieht man an der Handgriffpartie 14; 14a in der Zeichnung nach rechts, sodass der Biegebereich 18; 18a in den Führungsschlitz 16; 16a gezogen wird und der Verschlussschieber eine gestreckte Verlaufsform erhält. Auf diese Weise führt die Verschlusspartie 13; 13a schon nach einem kurzen Ziehen an der Griffpartie 14; 14a eine Schwenkbewegung zur Durchtrittsöffnung 6; 6a hin aus, sodass diese verschlossen wird.
  • Der Biegebereich 18 wird bei der Ausführungsform nach den 1 bis 5 von zwei in Querrichtung – diese verläuft quer zur Verschieberichtung 12 – mit Abstand zueinander angeordneten Biegestegen 19, 20 gebildet. Der Biegebereich könnte jedoch auch in Querrichtung durchgehend ausgebildet sein.
  • Aus den 1 bis 5 geht eine weitere zweckmäßige Maßnahme hervor. Der Verschlussschieber 11 weist an seiner in der Schließstellung der Beutelwandung 2 abgewandten Oberseite eine Niederhalteerhebung 21 auf, die beim Verstellen des Ver schlussschiebers 11 in die Schließstellung in den Führungsschlitz 16 gelangt und sich innen am Führungssteg 17 abstützt, sodass der Verschlussschieber 11 nach unten gehalten wird.
  • Eine entsprechende Niederhalteerhebung könnte auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den 6 bis 9 vorhanden sein.
  • Des Weiteren ist bei dem Anschlussstück nach den 1 bis 5 eine Festhalteeinrichtung 22 vorgesehen, die zum lösbaren Festhalten der Verschlusspartie 13 in ihrer zur Seite der Griffpartie 14 hin zurückgebogenen Stellung dient. Hierzu ist die Verschlusspartie 13 um etwa 180° auf die Griffpartie 14 zurückgebogen und an dieser lösbar eingehängt oder eingerastet. Zweckmäßigerweise ist die Griffpartie 14 biegbar ausgebildet und weist eine die Verschlusspartie 13 endseitig etwas übergreifende Nase 23 auf. Die Nase 23 ist aus dem Material der Griffpartie 14 freigeschnitten und leicht nach oben gerichtet. Zum Herstellen der Verbindung zwischen der Verschlusspartie 13 und der Nase 23 biegt man die Griffpartie 14 etwas nach unten und hält das Ende der Verschlusspartie 13 gegen die Griffpartie 14, sodass das Verschlusspartieende unter die Nase 23 gelangt.
  • Will man den Beutel verschließen, muss man die Verschlusspartie 13 von der Griffpartie 14 lösen. Hierzu übt man von oben her eine Kraft in Richtung gemäß Pfeil 24 auf die Griffpartie 14 aus, sodass sich die Griffpartie 14 nach unten biegt (siehe 4). Hierdurch kommt die Verschlusspartie 13 von der Nase 23 frei, sodass sie von der Griffpartie 14 weggeschwenkt werden kann. Dieses Wegschwenken erfolgt ein Stück weit selbsttätig. Der Biegebereich 18 weist Federeigenschaften auf. In der Offenstellung wird die Verschlusspartie 13 entgegen der Federkraft an der Griffpartie 14 gehalten. Löst man diese Verbindung, bewirkt die Federkraft das Wegschwenken der Verschlusspartie 13. Anschließend muss man noch an der Griffpartie 14 ziehen, bis die Verschlusspartie 13 die Verschlussstellung einnimmt.
  • Aus den 1 bis 5 ergibt sich des Weiteren, dass am Verschlussschieber 11 ein das Einschieben der Griffpartie 14 in den Führungsschlitz 16 begrenzender Anschlag 25 angeordnet ist, dem ein Gegenanschlag an der Halteplatte 5 zugeordnet ist. Der Gegenanschlag 26 kann von dem die betreffende Mündung des Führungsschlitzes 16 enthaltenden Rand der Halteplatte 5 gebildet werden. Mit Hilfe des Anschlags 25 kann sich der in der Offenstellung befindliche Verschlussschieber nicht unabsichtlich nach innen zur Durchtrittsöffnung 6 hin verschieben.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den 6 bis 9 könnte ohne weiteres ebenfalls mit einer Festhalteeinrichtung und/oder einer ein Verschieben der Griffpartie nach innen verhindernden Anschlageinrichtung ausgestattet werden. Die hierzu erforderlichen Maßnahmen können von einem Fachmann ohne weiteres durchgeführt werden.
  • Bei der ersten Ausführungsform gemäß den 1 bis 5 weist die Verschlusspartie 13 des Verschlussschiebers 11 an ihrer in der Schließstellung der Durchtrittsöffnung 6 zugewandten Seite einen aus der Verschlussschieberebene abstehenden Verschlusskörper 27 mit kreisförmigem Umfang auf. Der Durchmesser des Verschlusskörpers 27 liegt zwischen dem Durchmesser der Durchtrittsöffnung 6 der Ringdichtung 7 und dem Durchmesser des Loches 8 der Halteplatte 5. Beim Verschließen stößt der Verschlusskörper 27 gegen den Dichtring 7, sodass sich dieser um den Verschlusskörper 27 schmiegt und damit eine gute Abdichtung erzielt wird (siehe 5).
  • Der Verschlusskörper 27, der beim Ausführungsbeispiel Ringgestalt hat, weist an seinem Außenumfang an der der Nase 23 entsprechenden Stelle eine Aussparung 28 auf, in die die Nase 23 eingreifen kann.
  • Die Anordnung könnte auch so getroffen sein, dass die Verschlusspartie großflächiger ist und die Durchtrittsöffnung überdeckt. Der in die Durchtrittsöffnung 6 eingreifende Verschlusskörper 27 könnte auch an einer in dieser Weise vergrößerten Verschlusspartie angeordnet werden.
  • Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen gemäß den 1 bis 5 einerseits und den 6 bis 9 andererseits besteht darin, dass der Verschlussschieber 11 des ersten Ausführungsbeispiels zweischenkelig ist, wobei die beiden Schenkel von der Verschlusspartie 13 und der Griffpartie 14 gebildet werden, während beim zweiten Ausführungsbeispiel nach den 6 bis 9 der Verschlussschieber 11a an seiner Verschlusspartie 13a einen weiteren Biegebereich 29a aufweist, der mit Abstand zum den ersten Biegebereich 18a enthaltenden Zwischenbereich 15a angeordnet ist. An dem weiteren Biegebereich 29a ist die Verschlusspartie 13a entgegen dem ersten Biegebereich 18a nach vorne hin abgebogen, sodass hier die Verschlusspartie 13a zweischenkelig ist. Beim Verstellen des Verschlussschiebers 11a in die Schließstellung gelangt das betreffende Verschlussschieberende 30a, wenn der erste Biegebereich 18a in den Führungsschlitz 16a eintritt, in eine an der Halteplatte 5a aufstehende Lage (8). Die Verschlusspartie 13a weist zunächst eine V-Gestalt mit dem zweiten Biegebereich 29a an der Spitze des V auf, wonach die Verschlusspartie 13a beim weiteren Ziehen des ersten Biegebereichs 18a in den Führungsschlitz 16a eine gestreckte Verlaufsform erhält, sodass die Durchtrittsöffnung 6a abgedeckt wird.

Claims (12)

  1. Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel, mit einer an der Beutelaußenseite im Bereich einer Beutel-Eintrittsöffnung (3) zu befestigenden Halteplatte (5; 5a), die eine im befestigten Zustand mit der Beutel-Eintrittsöffnung (3) fluchtende Durchtrittsöffnung (6; 6a) aufweist, und mit einem Verschlussschieber (11; 11a), der an der Halteplatte (5; 5a) in Verschieberichtung (12; 12a) verschiebbar geführt ist und eine Verschlusspartie (13; 13a) und eine dieser entgegengesetzte Griffpartie (14; 14a) aufweist, sodass der Verschlussschieber (11; 11a) durch Ziehen an der Griffpartie (14; 14a) aus einer die Durchtrittsöffnung (6; 6a) freigebenden Offenstellung in eine mit seiner Verschlusspartie (13; 13a) die Durchtrittsöffnung (6; 6a) verschließende Schließstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (11; 11a) zwischen der Verschlusspartie (13; 13a) und der Griffpartie (14; 14a) einen Zwischenbereich (15; 15a) aufweist und an der Halteplatte (5; 5a) ein vom Verschlussschieber-Zwischenbereich (15; 15a) in Verschieberichtung (12; 12a) durchgriffener Führungsschlitz (16; 16a) angeordnet ist, sodass der Verschlussschieber-Zwischenbereich (15; 15a) an seiner im am Filterbeutel befestigten Zustand dem Filterbeutel abgewandten Oberseite von einem den Führungsschlitz (16; 16a) begrenzenden Führungssteg (17; 17a) quer zur Verschieberichtung (12; 12a) übergriffen wird, und dass der Verschlussschieber-Zwischenbereich (15; 15a) einen in der Offenstellung in Richtung zur Verschlusspartie (13; 13a) hin vor den Führungssteg (17; 17a) vorstehenden Biegebereich (18; 18a) bildet, an dem die Verschlusspartie (13; 13a) in der Offenstellung zur Seite der Griffpartie (14; 14a) hin zurückgebogen ist, wobei der Biegebereich (18; 18a) beim Verstellen des Verschlussschiebers (11; 11a) in die Schließstellung in den Führungsschlitz (16; 16a) gezogen wird und der Verschlussschieber (11; 11a) eine gestreckte Verlaufsform erhält.
  2. Anschlussstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (11; 11a) im Biegebereich (18; 18a) eine filmscharnierartig dünne Wandstärke aufweist.
  3. Anschlussstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegebereich (18; 18a) von in Querrichtung mit Abstand zueinander angeordneten Biegestegen (19; 20) gebildet wird.
  4. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (11) an seiner Oberseite eine bei seinem Verstellen in die Schließstellung in den Führungsschlitz (16) gelangende Niederhalteerhebung (21) aufweist, die sich am Führungssteg (17) abstützt, sodass der Verschlussschieber (11) nach unten gehalten wird.
  5. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Festhalteeinrichtung (22) zum lösbaren Festhalten der Verschlusspartie (13) in ihrer zur Seite der Griffpartie (14) hin zurückgebogenen Stellung vorhanden ist.
  6. Anschlussstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusspartie (13) auf die Griffpartie (14) zurückgebogen und an dieser lösbar eingehängt oder eingerastet ist.
  7. Anschlussstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffpartie (14) biegbar ausgebildet ist und eine die Verschlusspartie (13) endseitig etwas übergreifende Nase (23) aufweist.
  8. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusspartie (13; 13a) in der Schließstellung die Durchtrittsöffnung (6; 6a) überdeckt.
  9. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Durchtrittsöffnung (6) von einem Dichtring (7) aus flachem, flexiblem Material gebildet wird, wobei die Halteplatte (5) ein zur Durchtrittsöffnung (6) koaxiales Loch (8) aufweist und der Dichtring (7) mit Bezug auf den Lochrand (9) nach radial innen hin vorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusspartie (13) des Verschlussschiebers (11) einen aus der Verschlussschieberebene abstehenden Verschlusskörper (27) aufweist, dessen Durchmesser zwischen dem Durchmesser der Durchtrittsöffnung (6) der Ringdichtung (7) und dem Durchmesser des Loches (8) der Halteplatte (5) liegt.
  10. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussschieber (11a) mit Abstand zum Zwischenbereich (15a) an seiner Verschlusspartie (13a) einen weiteren Biegebereich (29a) aufweist, an dem die Verschlusspartie (13a) entgegen dem Biegebereich (18a) des Zwischenbereichs (15a) nach vorne hin abgebogen ist, wobei das Verschlussschieberende (30a) beim Verstellen des Verschlussschiebers (11a) in die Schließstellung, wenn der Biegebereich (17a) des Zwischenbereichs (15a) in den Führungsschlitz (16a) eintritt, in eine an der Halteplatte (5a) aufstehende Lage gelangt und die Verschlusspartie (13a) beim weiteren Ziehen des Biegebereichs (18a) des Zwischenbereichs (15a) in den Führungsschlitz (16a) eine gestreckte Verlaufsform erhält.
  11. Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Verschlussschieber (11) ein das Einschieben der Griffpartie (14) in den Führungsschlitz (16) begrenzender Anschlag (25) angeordnet ist, dem ein Gegenanschlag (26) an der Halteplatte (5) zugeordnet ist.
  12. Staubfilterbeutel mit einem Anschlussstück nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
DE200620017084 2006-11-09 2006-11-09 Anschlussstück für einen Staubfilterbeutel sowie mit einem solchen Anschlussstück ausgestatteter Staubfilterbeutel Expired - Lifetime DE202006017084U1 (de)

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