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Die
Erfindung betrifft eine Gliederelement-Matte aus aneinander gereihten
Gliederelementen, welche vorzugsweise zumindest eine Lage einer
mehrlagigen Matratze bildet.
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Die
Aufgabe einer Matratze besteht darin, die beim Liegen auf den Körper einwirkenden
Kräfte so
gut wie möglich
abzustützen,
sodass der Erholungswert für
den Liegenden auf ein Maximum angehoben werden kann. Aus diesem
Grund werden Matratzen in verschiedene Stützzonen gegliedert, die den
einzelnen Körperbereichen
jene Stützkraft
verleihen sollen, die aus physiologischer Sicht erforderlich ist.
Bisher wurden die einzelnen Stützzonen
fix in die Matratze integriert, d. h. sie wurden bereits bei der Erzeugung
der Matratze eingearbeitet. Man spricht bei solchen Matratzen von
so genannten 5- bzw. 7-Zonen-Matratzen. Die Dosierung der Stützkraft
der einzelnen Stützzonen
sowie deren Positionierung ist bei solchen Matratzen allerdings
nur auf Durchschnittswerte des menschlichen Körperbaus ausgerichtet und berücksichtigt
nicht die Gegebenheiten des individuellen Körpers. Auch ist es bei derartigen Matratzen
nicht möglich,
an den einzelnen Stützzonen
nachträglich
Veränderungen
durchzuführen.
Da die physiologische Eignung einer Matratze aber erst nach längerem Gebrauch
beurteilt werden kann, muss eine moderne Matratze die Eigenschaft
besitzen, sowohl die Stützkraft
als auch die Positionierung der einzelnen Stützzonen individuell gestalten
und sie auch nachträglich
jederzeit verändern
zu können.
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Die
Entwicklung solcher gestalt- und veränderbarer Zonenmatratzen ist
zwar bereits seit geraumer Zeit im Gang und es wurden auch bereits
vereinzelt Matratzen mit einer solchen Technologie am Markt beobachtet.
Die individuelle Gestaltbarkeit dieser Matratzen wird in der Regel
dadurch ermöglicht, dass
einzelne Elemente gegen andere getauscht werden können. Allerdings
sind diese ersten Entwicklungsansätze noch mit erheblichen Schwächen und
Problemen behaftet. Ein Problem besteht meist darin, dass die einzelnen
austauschbaren Elemente zu groß sind
und deren Gliederung zu grob ist. Die Gestaltung der einzelnen Stützzonen
kann deshalb nur ungenau vorgenommen werden. Ein weiteres Problem
besteht manchmal auch darin, dass der Austausch einzelner Stützelemente
sich für
den Benutzer aufwendig gestaltet.
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In
diesem Zusammenhang ist aus der
EP 1 177 750 A1 eine einlagige Matratze bekannt
geworden, die aus mehreren durch Restverbindungen oder Verklebungen
kettenartig zusammenhängenden
Elementen besteht. Durch Auftrennen der Restverbindungen lassen
sich einzelne Elemente entfernen und durch andere ersetzen.
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Weiters
ist es aus der
JP
2002 034726 A bekannt, in die Basis einer Matratze eine
Ausnehmung zu formen, in welche einen Überzug aufweisende Polsterelemente
eingepasst sind. Unter den Polsterelementen ist ein Regulator für die Festigkeit
angeordnet, welcher abwechselnd aus Hartschaum- und Weichschaumelementen
besteht, die untereinander ausgetauscht werden können.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, die Technologie von gestalt-
und veränderbaren
Matratzen aus Schaumstoff oder Latex weiter zu verbessern und vor
allem die oben angeführten
Probleme – feinere
Gliederung und einfachere Handhabung – einer Verbesserung zuzuführen.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass die Gliederelemente leicht trennbar durch eine dünne Materialbrücke, oder
durch Formschlusselemente miteinander oder mit einer Basismatte
verbunden sind, oder dass die Gliederelemente leicht auswechselbar
auf einer gemeinsamen Basismatte aufgesteckt oder durch eine Materialbrücke miteinander
verbunden innerhalb von Begrenzungselementen einer Basismatte aufgelegt
sind.
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Erfindungsgemäß kann sich
die Länge
der aneinander gereihten Gliederelemente im Wesentlichen über die
gesamte Breite der Gliederelement-Matte erstrecken, bzw. ist es
auch möglich, dass
die Gliederung der Gliederelemente sowohl in Querrichtung als auch
in Längsrichtung
der Gliederelement-Matte erfolgt.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand von zum Teil schematischen Darstellungen
näher erläutert. Es
zeigen:
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1 eine
Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Gliederelement-Matte, welche
zwischen einer oberen und einer unteren Lage einer mehrlagigen Matratze
angeordnet ist;
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2 bis 13 unterschiedliche
Ausführungsvarianten
der Gliederelement-Matte, kombiniert mit zusätzlichen durchgehenden Matratzenlagen bzw.
Basismatten in einer Ansicht gemäß 1;
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14 einen
Längsschnitt
einer Matratze mit einer erfindungsgemäßen Gliederelement-Matte;
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15 die
Matratze gemäß 14 in
einer Schnittdarstellung gemäß Linie
XV-XV in 14;
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16 eine
Variante der Matratze gemäß 15;
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17 bis 19 unterschiedliche
Varianten von erfindungsgemäßen Gliederelement-Matten in
einer Draufsicht;
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20 bis 22 Schnittdarstellungen
von Ausführungsvarianten
der erfindungsgemäßen Gliederelement-Matte;
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23 und 25 Schnittdarstellungen
einer weiteren Ausführungsvariante
der Erfindung;
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24 eine
Draufsicht auf die Ausführungsvariante
gemäß 23;
sowie
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26 ein
Detail der Variante gemäß 23.
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Zur
besseren Darstellung der einzelnen Komponenten ist der Überzug der
Matratze jeweils abgenommen.
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Im
Besonderen zeigt 1 eine Seitenansicht einer Matratze,
bestehend aus einer oberen durchgehenden Lage 1, einer
Gliederelement-Matte 2 aus einer Vielzahl teilweise unterschiedlicher
Gliederelemente E und einer unteren durchgehenden Lage 3.
Die obere und die untere Lage weisen im Schulterbereich quer laufende
Kammern 4 mit kreisförmigen
Querschnitt auf, deren Inhalt zum Zwecke einer weicheren Einbettung
entnommen werden kann. Die Gliederelemente E der mittleren Gliederelement-Matte 2 sind
durch dünne
Materialbrücken bzw.
Perforation 5, 6 miteinander verbunden, wobei die
Perforation einmal in der Mitte (siehe 5) und einmal im
unteren Teil der Gliederelemente (siehe 6) zu sehen ist.
An einigen Stellen 7 sind Gliederelemente aus dem Verbund
herausgelöst
und durch Gliederelemente mit anderer Materialbeschaffenheit ersetzt.
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2:
Seitenansicht einer Matratze, deren Gliederelement-Matte 2 in
Erhebungen 8, die an der Oberfläche der unteren durchgehenden
Lage 3 eingearbeitet sind, einrastet. Zu sehen sind auch
kleine runde Kammern 9, die in einzelne Gliederelemente
E eingearbeitet sind und deren Inhalt entnommen werden kann.
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3:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend aus einer oberen Lage 1,
welche auch geteilt sein kann, und einer Gliederelement-Matte 2,
deren Gliederelemente E durch eine Materialbrücke bzw. Perforation 10 mit
einer darunter befindlichen durchgehenden Basismatte 11 verbunden
sind. Zu sehen sind auch Stellen, an denen Gliederelemente abgetrennt
und entnommen sind. In einem Beispiel ist das entnommene Gliederelement
durch ein Gliederelement 13 mit anderer Materialbeschaffenheit
ersetzt, in einem anderen Beispiel ist das entnommene Element nicht
ersetzt und hinterlässt
einen Freiraum 12. Zu sehen ist auch ein Gliederelement
mit abgeschrägten
Kanten 14.
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4:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend aus einer oberen und einer
unteren durchgehenden Lage, in die eine Gliederelement-Matte 2 eingebettet
ist, deren Gliederelemente mittels einer T-Steckverbindung mit einander
verbunden sind. Dabei rastet jeweils die Greifnase eines Elements
in die Greifnase des angrenzenden Elements ein. Ein "liegendes" Element 16 wird
dabei immer von einem "stehenden" Element 17 abgelöst. Zu sehen
sind auch drei verschiedene Ausführungsvarianten
der Steckverbindung. In einem Beispiel sind die Greifnasen rechteckig
(siehe 18) geformt, im zweiten Beispiel sind sie konisch
(siehe 19) geformt und im dritten Beispiel sind runde Greifnasen 20 dargestellt.
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5:
Seitenansicht einer Matratze mit unterschiedlicher Anordnung der
einzelnen Lagen. Zwei durchgehende Lagen 21, 22 bilden
den oberen Bereich der Matratze, zwei Gliederelement-Matten 2, 2' bilden den
unteren Teil der Matratze, wobei die obere Element-Matte aus weicherem
Material (hell), die untere Element-Matte aus festerem Material (dunkel)
besteht. In diesem Beispiel sind die einzelnen Elemente der Gliederelement-Matten
mittels Perforation 5 mit einander verbunden. Heraus genommene
Gliederelemente sind durch Gliederelemente 26 mit anderer
Materialbeschaffenheit ersetzt.
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6:
Seitenansicht einer Matratze, bei welcher die Gliederelemente der
Gliederelement-Matte 2 mittels S-Steckverbindung mit einander
verbunden sind. Auch hier rastet jeweils die Greifnase 27 eines Elements
in die Greifnase 27 des angrenzenden Elements ein, jedoch
mit dem Unterschied, dass jedes Element eine obere und eine untere
Greifnase 27 besitzt und so ein Art "S" bilden.
Die Greifnasen sind in rechteckiger 28, konischer 29 und
runder 30 Ausbildung dargestellt.
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7:
Seitenansicht einer Matratze, bei welcher die Gliederelemente der
Gliederelement-Matte 2 mittels Steckverbindung mit einander
verbunden sind. Die Steckverbindung wird hier durch eine Nut/Feder-Verbindung 31 gebildet.
Die Abbildung zeigt drei Varianten der Steckverbindung, eine gerade
Ausführung 32,
eine Ausführung
mit konisch geformter Feder 33 und eine Ausführung mit
gerundeter Feder 34, die eine ebenfalls gerundete Nut einrastet. An
Stelle der Nut/Feder-Verbindung ist auch eine Zapfen/Loch-Verbindung
der Gliederelemente E untereinander denkbar.
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8:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend aus einer durchgehenden
Lage 1 und einer zweischichtigen Gliederelement-Matte 36,
bei der die Gliederelemente E sowohl nebeneinander als auch übereinander
angeordnet sind. Die oberen Gliederelemente E der Gliederelement-Matte 2 sind
mittels einer dünnen
Materialbrücke
bzw. Perforation 37 mit den unteren Gliederelementen E
der Glieder element-Matte 2' verbunden,
die unteren Gliederelemente E sind zusätzlich mit den horizontal angrenzenden
Elementen mittels Perforation 5 verbunden.
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9:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend aus einer oberen Lage 1 und
einer unteren Lage (Basismatte 40), in die die Gliederelemente
E eingesteckt sind. Die Ausnehmungen 41 in dieser Basismatte
sind rund geformt und nehmen die ebenfalls rund geformten unteren
Bereiche der Gliederelemente auf. Diese ragen aus der Basismatte 40 heraus,
sodass kleine Lüftungskanäle 42 entstehen.
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10:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend ebenfalls aus einer oberen
Lage und einer Basismatte 40. In diesem Fall sind die Gliederelemente E
auf die Basismatte 40 aufgesteckt, wobei an den einzelnen
Gliedern Federn 44 angebracht sind, die in Nuten der Basismatte
stecken. Die Form von Nut und Feder ist im ersten Beispiel rechteckig 43,
im zweiten konisch 44, im dritten ebenfalls konisch 48,
jedoch in einer größeren Breite,
im vierten Beispiel mit einer runden Verdickung 47 ausgeführt. Die
Gliederelemente sind in den ersten beiden Beispielen rechteckig,
im dritten Beispiel an den Oberkanten 45 gerundet, im vierten
Beispiel an den oberen und an den unteren Kanten 46 gerundet.
An Stelle der Nut/Feder-Verbindung ist auch eine Zapfen/Loch-Verbindung
möglich,
beispielsweise kann an den Gliederelementen E ein Zapfen vorgesehen
sein, der in eine entsprechende Öffnung
in der Basismatte eingesteckt werden kann.
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11:
Seitenansicht einer Matratze, bestehend ebenfalls aus einer oberen
Lage 1 und einer unteren Basismatte 40. In diesem
Fall sind die Gliederelemente E in die Basismatte 40 hinein
gesteckt. Die Querschnitts-Form der Glieder-Elemente ist kreisrund,
wie in den ersten beiden Beispielen (siehe 49) gezeigt,
oder oval, wie im dritten Beispiel 51 gezeigt. Die Gliederelemente
E ragen aus der Basismatte 40 heraus. Die darüber aufgelegte
Matte weist an ihrer Unterseite Erhebungen 50 auf, die
in die Zwischenräume,
die zwischen den einzelnen Gliederelementen entstehen, einrasten.
Ein Beispiel zeigt auch die Oberfläche 53 der aufgelegten
Matte in glatter Ausführung,
wodurch zwischen oberer und unterer Lage Lüftungskanäle 52 entstehen.
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12:
Seitenansicht einer Matratze. Auch hier gibt es eine obere Lage 1 und
eine untere Basismatte 40, in die ebenfalls Gliederelemente
E gesteckt sind. Die Querschnittsform der Gliederelemente ist, wie
im ersten Beispiel 54 gezeigt, quadratisch, wie im zweiten Beispiel
55 gezeigt, rechteckig. Das dritte Beispiel 56 zeigt eine Querschnittsform,
die an ihren Seitenflächen
eingezogen bzw. eingebuchtet ist. Die Ausnehmung in der unteren
Basismatte 40 weist die gleiche Querschnittsform auf, sodass
die eingesetzten Gliederelemente an der Stelle 58 festgeklammert werden.
Zwischen der oberen 1 und der unteren Matte 40 entstehen
Hohlräume 57,
die als Lüftungskanäle dienen.
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13:
Diese Abbildung zeigt ebenfalls eine Matratze in der Seitenansicht,
in deren unterer Basismatte 40 Gliederelemente E eingesteckt
sind. Die Querschnittsform der Gliederelemente verläuft in den ersten
beiden Beispielen sowohl nach oben 59 als auch nach unten 60 konisch.
Die Querschnittform der Ausnehmungen sind identisch. Auf diese Weise
werden die Elemente in der Ausnehmung festgehalten. Da auch hier
die Elemente aus der unteren Basismatte herausragen, entstehen zwischen
oberer und unterer Lage Lüftungskanäle 61.
Ein weiteres Beispiel zeigt ein Element mit rechteckigem Querschnitt 62, das
nur im unteren Abschnitt 63 nach außen konisch geformt ist.
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14:
Diese Abbildung zeigt eine Matratze in einem Längsschnitt, deren Basismatte 40 an
beiden Enden Begrenzungselemente 64, beispielsweise stufige
Erhebungen aufweist, die die dahinter liegenden Gliederelemente
E einschließen.
Die Höhe
der Begrenzungselemente 64 und die Höhe der Gliederelemente ist
identisch, damit die obere Lage gleichmäßig aufliegt. Die Abbildung
zeigt sowohl Gliederelemente, die lose aneinander gereiht sind (Position 65),
als auch Gliederelemente an einer Position 66, die mittels
einer dünnen
Materialbrüche 5 miteinander
verbunden sind.
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15:
Diese Abbildung zeigt eine Matratze in einem Querschnitt, deren
untere Basismatte 40 an beiden Seiten Begrenzungselemente 67,
beispielsweise stufige Erhebungen aufweist, die die Gliederelemente
E einschließen.
Die Höhe
der Erhebung und die Höhe
der Gliederelemente sind identisch, damit die obere Lage gleichmäßig aufliegt.
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16:
Diese Abbildung zeigt eine Matratze in einem Querschnitt mit einer
oberen 1 und unteren Lage 3 und einer dazwischen
eingelegten Gliederelement-Matte 2.
Zu sehen ist eine Gliederung der Gliederelemente E in Querrichtung
der Matratze. Sie sind in diesem Beispiel mittels Perforation 68, 69 miteinander
verbunden. Zu sehen ist ferner eine dünnere Perforation 68,
die das Randglied mit dem angrenzenden Innenglied verbindet, während alle
weiteren Innenglieder mittels dickerer Perforation 69 mit
einander verbunden sind.
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17:
Diese Abbildung zeigt eine Gliederelement-Matte 2 deren
Gliederelemente E sich im Wesentlichen über die gesamte Breite der
Gliederelement-Matte 2 erstrecken von oben. Sie werden
von Erhebungen 64, 67 umschlossen, die an den
Außenrändern der
darunter liegenden Basismatte 40 aufgesetzt oder einstückig an
der Basismatte angeformt sind. Die ersten Elemente in den Positionen 70 sind durch
Perforation 5 mit einander verbunden, die weiteren Elemente
in den Positionen 72, 73 liegen lose nebeneinander.
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18:
Diese Abbildung zeigt eine sowohl in Längs- als auch in Querrichtung
gegliederte Gliederelement-Matte 2 von oben, deren Gliederelemente
E auf der darunter befindlichen Basismatte aufgesteckt sind. Erkennbar
sind Gliederelemente, die gegen Elemente 76 mit anderer
Materialbeschaffenheit ausgetauscht sind. Auch sind Bereiche erkennbar,
wo Gliederelemente entnommen sind und einen Hohlraum 77 hinterlassen.
An diesen Stellen sind die in der darunter liegenden Basismatte
eingearbeiteten Stecknuten 78 erkennbar. An Stelle der
Stecknuten ist auch eine Zapfen/Loch-Verbindung der Gliederelemente
E mit der Basismatte denkbar.
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19:
Diese Abbildung zeigt eine Gliederelement-Matte 2 von oben,
deren Gliederelemente E durch Perforation mit einander verbunden
sind. Erkennbar ist die Gliederung der Gliederelemente sowohl in
Längs-
als auch in Querrichtung. Einzelne Elemente sind auch hier durch
Elemente 81, 84 anderer Materialbeschaffenheit
ersetzt. Andere Elemente sind entnommen und hinterlassen einen Hohlraum 80.
Die graue Schattierung an den Rändern 82 weist
die Randzone aus. Um den Rand der Matratze stabil und fest zu halten,
werden dort die Gliederelemente nicht aus dem Verbund gelöst. Gliederelemente
werden in diesem Fall nur innerhalb der Randzone, also im weiß dargestellten
Bereich 83 gegen andere ausgetauscht, indem die Perforation
durchtrennt wird.
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20:
Diese Abbildung zeigt eine Matratze, die ausschließlich durch
eine Gliederelement-Matte 2 gebildet wird, wobei die einzelnen
Gliederelemente E mittels einer dünnen Materialbrücke bzw.
einer Perforation 5 mit einander verbunden sind.
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21:
Diese Abbildung zeigt eine Matratze, die durch eine Gliederelement-Matte 2 gebildet wird.
In diesem Fall ist die Basismatte 40 nach oben gekehrt
und die einzelnen Gliederelemente E sind in einem Beispiel in deren
Unterseite eingesteckt (siehe 88) und in weiteren Beispielen
an deren Unterseite mit dieser mittels Perforation 87 verbunden.
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22:
Diese Abbildung zeigt eine Variante der Ausführung gemäß 21 mit
an beiden Seiten der Basismatte 40 angeordneten Gliederelement-Matten 2, 2'.
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23:
Diese Abbildung zeigt eine Variante der Ausführung gemäß 9 oder 10 bei
welcher Gliederelemente 89, 09, 92 und 93 in
einer Basismatte 40 eingesteckt sind. Zu sehen sind sowohl Gliederelemente 89, 93 mit
Stempelform als auch solche (siehe 90, 92), deren
Seitenfläche
gerade verläuft.
Zu sehen ist auch, dass die Höhe
einzelner Gliederelemente 90, 92 unterschiedlich
sein kann. Zwischen einigen Gliederelementen sind an den dort befindlichen
Materialstegen Perforationen in Form von Einschnitten 91 angebracht.
Die Gliederelemente 93 in weisen einen breiteren Stempel
auf. An der Unterseite der Basismatte 40 können Querrillen 94 und/oder
Längsrillen
angeordnet sein.
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24:
Diese Abbildung zeigt eine Draufsicht auf die Variante gemäß 23.
Erkennbar sind die Stempel, die aus der Basismatte herausragen und
zwischen den einzelnen Gliederelementen unterschiedlich breite Querrillen 95 als
Lüftungskanäle bilden.
Sichtbar sind auch Lüftungsrillen 97 in
Längsrichtung
der Matte, die in die Oberfläche
der Gliederelemente eingearbeitet sind und so kleine Würfel bzw.
Stempel bilden. Ferner sind auch Gliederelemente 93 erkennbar,
deren Stempel breiter sind, sodass in diesem Fall keine Lüftungskanäle in Querrichtung
entstehen.
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25:
Diese Abbildung zeigt die Seitenansicht gemäß 23 bei
der einige Gliederelemente an den Stellen 98, 100, 103 entnommen
sind und bei der einige Gliederelemente 99 durch andere
ersetzt sind. Es sind Gliederelemente in Stempelform zu sehen, deren
Stempel breiter (siehe 101) und andere, deren Stempel weniger
breit (siehe 102) sind.
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26:
Diese Abbildung zeigt ein Detail aus 25. Zu
sehen ist am unteren Ende des Gliederelements (E) eine Materialverbindung 105,
die Stempel und Basismatte 40 zusammenhält.
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Wesentliches
Merkmal der Erfindung ist die enge Gliederung der einzelnen Stütz- bzw. Gliederelemente
E. Diese werden mit geringem oder mit keinem Abstand aneinander
gereiht und bilden auf diese Weise die Gliederelement-Matte 2.
Die Aneinanderreihung der einzelnen Gliederelemente E erfolgt entweder
nur in Längsrichtung
(siehe z.B. 17) oder in beiden Richtungen
(siehe z.B. 18 und 19), also
sowohl in Längs-
als auch in Querrichtung der Matratze. Die einzelnen Gliederelemente sind
entweder lose aneinander gereiht oder mit einander verbunden. Die
Verbindung erfolgt entweder dadurch, dass die Gliederelemente E
mittels Steckverbindung miteinander verbunden sind (4, 6, 7),
auf- bzw. in eine
Basismatte gesteckt (9 bis 13) sind
oder durch eine Materialbrücke
bzw. Perforation mit einander verbunden sind (z.B. 1, 2, 5).
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Beschreibung
der Steckverbindung: Das Matratzenmaterial ist so beschnitten, dass
jeweils ein Ende eines Gliederelements in das Ende des angrenzenden
Elements eingehakt bzw. eingesteckt werden kann. Die Kontaktflächen der
Steckverbindungen sind entweder gerade 27, 31,
konisch 28, 33 oder mit einer runden Verdickung 30, 34 ausgebildet.
Letztere beiden Varianten führen
dazu, dass die Verbindung durch den Verdickungsteil festgehalten
wird und sich nur durch kräftiges
Auseinanderziehen lösen
lässt. Die
so in einander verhakten oder gesteckten Gliederelemente bilden
eine Gliederkette – wenn
die Gliederung nur in Längsrichtung
der Matratze erfolgt, oder ein Gliedernetz, wenn die Gliederung
sowohl in Längs-
als auch in Querrichtung der Matratze erfolgt. Diese Art der Gliederung
erlaubt es, jedes einzelne Gliederelement durch Lösung der
Verhakung oder der Steckverbindung zu entnehmen und es gegen ein anderes
Gliederelement mit unterschiedlicher Festigkeit zu ersetzen. Auf
diese Weise ist es möglich,
die Stützkraft
einer Matratze an jeder beliebigen Stelle zu verändern. Es ist auch möglich, nur
im Innenbereich der Matte einzelne Gliederelemente auszutauschen oder
sie gänzlich
zu entnehmen. Auf diese Weise kann die Stützstruktur der Matratze auch
in Querrichtung der Matratze individuell gestaltet werden. So kann
z.B. für
Rückenschläfer die
Stützkraft
der Matratze auf Schulterhöhe
im Mittelbereich stärker
eingerichtet werden, während
in den seitlichen Bereichen weichere Zonen zur Absenkung der Schultern in
Seitenlage eingerichtet sind. Der Randbereich lässt sich aber trotzdem fest
und stabil gestalten, indem die äußersten
Glieder im Gliedernetz belassen bleiben (siehe 19,
Randbereich 82). Gemäß einer
Ausführungsvariante
ist auch vorgesehen, dass die Gliederelemente nicht mit einander
verbunden sind, sondern auf eine Basismatte 40 aufgesteckt sind
(siehe 9 bis 13).
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Beschreibung
der Perforation: In diesem Fall sind die einzelnen Gliederelemente
E mittels Perforation fest miteinander verbunden (siehe z.B. 1) Die
Perforation wird dadurch erreicht, dass bei der Beschneidung des
Matratzenmaterials ein Gliederelement nach dem anderen aus dem Matratzenmaterial
herausgeschnitten wird. Der Schnitt wird jedoch nicht vollständig durchgezogen,
sondern lässt
eine kleine Materialbrücke 5, 6 zum
nächsten
Gliederelement bestehen – eine
Art Perforation, die zum Zweck der Trennung einzelner Gliederelemente
voneinander leicht auseinander gerissen werden kann. Im Fall einer
Gliederung nur in Längsrichtung
der Matratze entstehen auf diese Weise einzelne Rippen, die durch
Auseinanderreißen
der Perforation von einander getrennt und durch andere Gliederelemente – weichere
oder festere – ersetzt
werden können.
Im Fall einer Gliederung in beide Richtungen entstehen viele kleine
waffelartige Gliederelemente E. Diese können in beliebiger Formation
heraus gebrochen werden und ebenfalls durch andere Elemente – weichere
oder festere – ersetzt
werden.
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Es
besteht auch die Option, herausgenommene oder heraus gebrochene
Einzelelemente nicht zu ersetzen und den frei gewordenen Bereich
leer zu lassen (siehe z.B. Position 12 in 3)
Auf diese Weise kann beispielsweise im Schulterbereich eine intensivere
Absenkung erzielt werden.
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Die
Gliederelement-Matte 2 kann in Form einer einzigen Matratzenlage
verwendet werden. Vorzugsweise wird die Gliedertechnik jedoch im
Verbund mit einer zweiten oder mit mehreren übereinander gelegten Lagen 1, 3 eingesetzt.
Es be steht auch die Möglichkeit,
mehrere Gliederelement-Matten miteinander zu kombinieren (siehe 5 oder 8).
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Bei
der Kombination einer Gliederelement-Matte 2 mit einer
weiteren Gliederelement-Matte 2' oder mit anderen Matratzenlagen
gelangt man zu mehrlagigen Matratzen. Vorzugsweise besteht die Matratze
aus drei oder vier einzelnen Lagen, wobei die obersten ein oder
zwei Lagen beispielsweise durchgehende Matten 21, 22 (5)
sind, die aus weicherem Material bestehen. Dadurch findet der Liegende
eine sanfte Bettung. In vielen Fällen
ist auch die unterste Lage 3 durchgehend 3, also
ohne Gliederung. Sie ist aus festerem Material gefertigt und übt stützende Funktion
aus. Zwischen diesen beiden Lagen befindet sich zumindest eine Gliederelement-Matte 2,
deren Aufgabe es ist, durch Tausch einzelner Gliederelemente für eine individuelle
Stützregulierung
zu sorgen. Bei einer 3-lagigen Ausführung der Matratze macht es
auch Sinn, sowohl die mittlere als auch die untere Lage als Gliederelement-Matte 2 auszuführen. Auf
diese Weise kann die Matratzenstärke
insgesamt dünner
gehalten werden und trotzdem eine sehr weitreichende Stützregulierung
erzielt werden. So kann beispielsweise die obere Gliederelement-Matte
für eine
weiche Einbettung bestimmter Körperteile – z.B. Beckenbereich – sorgen,
die untere Gliederelementmatte hingegen dem Körper eine vermehrte Stützung verleihen,
damit das Becken insgesamt nicht zu tief einsinkt.
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Es
können
auch die Glieder einer Gliederelement-Matte lose aneinander gereiht
werden. In diesem Fall wird vorzugsweise eine Basismatte darunter gelegt.
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Eine
Ausführungsvariante
(2) sieht vor, dass diese untere Basismatte an
ihrer Oberseite Erhebungen 8 aufweist, die in die Elementzwischenräume der
darauf liegenden Einzelelemente oder der das auf liegenden Gliederelement-Matte
ragen, um die Elemente an ihrem Platz zu fixieren. Solche Erhebungen
können
auch an der Unterseite einer aufgelegten Matte angebracht sein,
um Zwischenräume, die
sich zwischen Gliederelementen mit gerundeter Oberfläche bilden,
auszugleichen.
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Eine
weitere Ausführungsvariante
sieht vor, dass die Basismatte 40 seitliche oder zusätzlich auch am
Kopf- und am Fußende
nach oben ragende Verstärkungsstreifen
in Form von stufigen Erhebungen 64, 67 (14, 15)
aufweist. Diese ragen so weit nach oben, dass die Glieder der aufgelegten
Element-Matte(n) bzw. aufgelegten Einzelelemente in voller Höhe umrahmt
werden. Auf diese Weise entsteht eine feste Begrenzung der Gliederelement-Matte
bzw. der Einzelelemente zur Seite hin oder auch nach vorne und nach
hinten. Die Gliederelement-Matte oder die losen Einzelelemente werden
in diesem Fall in den verbleibenden Freiraum innerhalb dieser Begrenzungen
eingelegt. Bei Gliederelement- Matten
in Waffelform (19) ergibt sich eine solche
Begrenzung dadurch, dass einzelne Elemente im Inneren der Matte
aus der Perforation herausgelöst
und durch andere ersetzt sind, während
im Randbereich die Elemente untereinander mit der Perforation verbunden
bleiben und auf diese Weise eine Begrenzung für die inneren, losen Elemente
entsteht. Dabei ist vorzugsweise die Perforation zwischen den seitlichen
Randgliedern und den daran angrenzenden Gliedern dünner als
jene, die die inneren Glieder miteinander verbindet. Dies führt zu dem
Effekt, dass ganze Rippen zwischen den seitlichen Begrenzungsrändern leichter
herausgetrennt werden können.
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Die
einzelnen Gliederelemente der Gliederelement-Matte können nicht
nur mittels Steckverbindung oder Perforation horizontal miteinander
verbunden werden, sondern sie lassen sich auch mit einer darunter
befindlichen Basismatte 40 oder einer weiteren Gliederelement-Matte
vertikal fixieren. Die Erfindung sieht dabei zwei Verbindungsformen
vor:
- 1. Steckverbindung: Die einzelnen Glieder
stecken in Ausnehmungen, die in der darunter befindlichen Basismatte
eingearbeitet sind. Sie können
aus diesen herausgezogen werden und durch andere ersetzt werden.
Vorzugsweise ist die Querschnittsform solcher Gliederelemente und der
jeweiligen Ausnehmungen eingebuchtet, sodass die eingesetzten Gliederelemente
festgeklammert werden. Die in die Ausnehmungen eingesetzten Gliederelemente
ragen nach oben über den
oberen Rand der Basismatte hinaus, sodass zwischen den Gliederelementen
kleine Hohlräume
entstehen, die als Lüftungskanäle dienen.
- 2. Perforations-Verbindung: Die Glieder sind mittels einer Materialbrücke (Perforation),
also einer schmalen, leicht abreißfähigen Materialverbindung, mit
einer darunter befindlichen Basismatte oder einer weiteren Gliederelement-Matte
verbunden. Die Verbindung der Glieder mit einer weiteren Gliederelement-Matte
birgt die Möglichkeit, zwei übereinander
befindliche Glieder zu entnehmen und durch andere Glieder zu ersetzen
bzw. den frei gewordenen Raum leer zu lassen.
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An
einzelnen Lagen – ob
durchgehende Lagen oder Gliederelement-Matten – sind an bestimmten Stellen
querlaufende Kammern 4, 9 eingearbeitet. Die Entnahme
des Materials aus diesen Kammern führt dazu, dass der Liegende
an dieser Stelle tiefer in die Matratze einsinkt. Auf diese Weise
kann in Kombination mit den Regulierungsmöglichkeiten der Gliederelement-Technik
beispielsweise eine Schulterabsenkung erzielt werden, die für besonders breite
Schultern genügend
Platz schafft.
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Eine
bevorzugte Anwendung der Gliederelement-Matte beruht auf der oben
beschriebenen Steckverbindung, also einer Basismatte 40,
in die quer laufende Gliederelemente E eingesteckt sind (23 bis 26).
Je nach dem, welche Funktion die Gliederelement-Matte an der jeweiligen
Stelle zu erfüllen
hat, ist die Querschnittsform der Gliederelemente E unterschiedlich
ausgebildet. Als Grundelement eignet sich vorzugsweise die Form
eines nach oben gedrehten Stempels 89. Diese Querschnittsform
beruht auf dem oben beschriebenen Prinzip der Festklammerung, das
heißt
die Querschnittsform der Gliederelemente E weist seitliche Einbuchtungen auf,
in die entsprechende Ausbuchtungen des umschließenden Materials der Basismatte 40 einrasten, wodurch
eine enge Materialumklammerung 96 durch die Basismatte 40 entsteht
und auf diese Weise die Gliederelemente festhält. Die Rollenform am unteren Ende
der Gliederelemente lässt
eine ausgeprägte Einbuchtungen
entstehen, die das Gliederelement gut in seiner Position fixieren.
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Der
im oberen Bereich ausgebildete Stempel 89 ragt über die
Basismatte 40 hinaus. Auf diese Weise entstehen zwischen
den einzelnen Gliederelementen nicht nur Querkanäle 95, die der Matratze
als Lüftungskanäle dienen,
sondern es bildet sich auch eine Stauchzone, die bei Druckeinwirkung
von oben Platz zu einer Ausdehnung des Materials und damit zu einer
sanften Abpufferung des Liegedrucks führt. Vorzugsweise sind auch
in Längsrichtung
der Matte Vertiefungsrillen 97 geschnitten, sodass ein
Art Würfelschnitt
entsteht und so die Pufferwirkung in alle Richtungen gegeben ist
und der Effekt entsprechend erhöht
ist. Ein weiterer Vorteil dieser Stempelform ist die Tatsache, dass
die Stempelbreite erfindungsgemäß unterschiedlich
gewählt
werden kann. Dort, wo ein stärkerer
Stützdruck
der Matratze gewünscht
ist, werden Gliederelemente mit breiteren Stempeln 93, 101 eingesetzt,
dort, wo weniger Stützdruck
gewünscht
wird, Elemente mit weniger breiten Stempeln 89, 102.
Vorzugsweise werden schon bei der Produktion der Matte Gliederelemente
mit unterschiedlich breiten Stempeln vorgesehen, sodass eine Druckzoneneinstellung
der Matratze schon alleine durch Vertauschen von Gliederelementen
mit breiten 101 gegen solche mit schmalen Stempeln 102 erfolgen
kann. Wenn größere Druckunterschiede erreicht
werden sollen, werden Gliederelemente gegen andere aus festerem
oder weicherem Material (siehe 99 in 25)
ausgetauscht. Die Erfindung sieht auch vor, einzelne Gliederelemente 98, 100, 103 aus
der Basismatte 40 zu entnehmen und sie nicht durch andere
zu ersetzen. Auf diese Weise werden extreme Weichzonen gebildet,
wie sie beispielsweise für
eine optimale Absenkung der Schulter bestimmter Personen oder für die Schaffung
von Knieabsenkzonen 103 zweckmäßig ist. Um die Absenkwirkung
an Schulterzonen noch weiter erhöhen
zu können,
sieht die Erfindung noch zwei weitere Anwendungstechniken vor. So
sind im Schulterbereich wahlweise Gliederelemente 90, 92 mit
geraden Seitenwänden
oder nur mit leichten Einbuchtungen 58 (siehe 12)
in die Basismatte 40 eingebettet. Auf diese Weise verbleibt
bei einer Entnahme der Gliederelemente weniger Material in der Basis matte,
wodurch noch mehr Raum für
eine Schulterabsenkung gewonnen wird. Ein ähnlicher Effekt wird auch dadurch
erzielt, dass die Stege, die sich zwischen den Gliederelementen
befinden, in deren Höhe
reduziert werden. Dies wird dadurch erreicht, dass der obere Teil
des Stegs mit Hilfe einer Perforation 91 durch Abreißen vom
unteren Teil des Stegs abgetrennt werden kann. Die Perforation wird
durch je einen Einschnitt von jeder Seite erreicht, sodass nur eine
kleine Materialbrücke,
die als Perforation dient, bestehen bleibt.
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Die
Größe der einzelnen
Gliederelemente E einer Gliederelementmatte 2 ist wahlweise
unterschiedlich, sodass diese – wie
in den Positionen 90, 92 unterschiedlich tief
in die Basismatte 40 eintauchen. Dadurch kann beispielsweise
im Schulterbereich ein gesteigerter Einsinkeffekt erreicht werden. Die
Erfindung sieht auch die Möglichkeit
vor, jedes einzelne Gliederelement durch eine Perforation, also durch
ein kleine Materialbrücke 105 mit
der Basismatte 40 zu verbinden (siehe 26)
und diese Materialbrücke
erst dann zu trennen, wenn eine Entnahme des Gliederelements erfolgt.
Auf diese Weise entsteht der Vorteil, dass bei der Handhabung des
Materials im Fertigungsprozess einzelne Gliederelemente nicht aus
ihrer Verankerung springen.