DE202006015366U1 - Anlage zum Freischalten einer Mobilstation - Google Patents
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Abstract
Anlage
zum Freischalten einer Mobilstation in einem Mobilfunknetz, mit
einem Berechtigungsserver, in welchem der Berechtigungsstatus einer
Mobilstation für
den Betrieb im Mobilfunknetz von gesperrt auf freigeschaltet setzbar
ist, wobei jede Mobilstation eine eindeutige Teilnehmerkennung hat
und ihr Betrieb in einem Banknetz mittels einer eindeutigen Kontokennung
abrechenbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Berechtigungsserver (TC) die Teilnehmerkennung (ID) einer Mobilstation (MS) empfängt und den Berechtigungsstatus (stat) dieser Mobilstation (MS) für eine vorbestimmte Zeitspanne (T) auf freigeschaltet setzt;
daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer ersten Freischalteanforderung (unlock1) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und eine Kontokennung (KTO), wenn die vorbestimmte Zeitspanne (T) noch nicht abgelaufen ist, einen dieser Teilnehmerkennung (ID) zugeordneten Freischaltcode (COD) generiert und die Kontokennung (KTO) und den Freischaltcode (COD) im Rahmen einer Abrechnungsaufforderung (charge) an das Banknetz (B) sendet; und
daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer zweiten Freischalteanforderung (unlock2) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und einen Freischaltcode (COD),...
daß der Berechtigungsserver (TC) die Teilnehmerkennung (ID) einer Mobilstation (MS) empfängt und den Berechtigungsstatus (stat) dieser Mobilstation (MS) für eine vorbestimmte Zeitspanne (T) auf freigeschaltet setzt;
daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer ersten Freischalteanforderung (unlock1) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und eine Kontokennung (KTO), wenn die vorbestimmte Zeitspanne (T) noch nicht abgelaufen ist, einen dieser Teilnehmerkennung (ID) zugeordneten Freischaltcode (COD) generiert und die Kontokennung (KTO) und den Freischaltcode (COD) im Rahmen einer Abrechnungsaufforderung (charge) an das Banknetz (B) sendet; und
daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer zweiten Freischalteanforderung (unlock2) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und einen Freischaltcode (COD),...
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zum Freischalten einer Mobilstation in einem Mobilfunknetz, mit einem Berechtigungsserver, in welchem der Berechtigungsstatus einer Mobilstation für den Betrieb im Mobilfunknetz von gesperrt auf freigeschaltet setzbar ist, wobei jede Mobilstation eine eindeutige Teilnehmerkennung hat und ihr Betrieb in einem Banknetz mittels einer eindeutigen Kontokennung abrechenbar ist.
- Derzeit bekannte Anlagen zum Freischalten von Mobilstationen für einen kostenpflichtigen Betrieb in Mobilfunknetzen erfordern entweder eine aufwendige Kundenidentitäts- und Abrechnungsüberprüfung beim Verkauf einer Mobilstation im Einzelhandel oder besondere Zustellverfahren im Versandhandel, wobei die Überprüfung durch den Zusteller bei der Auslieferung erfolgt. Alle diese Anlagen sind personal- und zeitaufwendig und damit kostenintensiv.
- Es wurden daher auch schon Online-Freischaltesysteme für Mobilstationen vorgeschlagen, welche jedoch keine eindeutige Überprüfung der Kundenidentität bieten, was auf Kosten der Abrechnungssicherheit geht.
- Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine automatisierte, kostengünstige und gleichzeitig sichere Anlage zum Freischalten von Mobilstationen in einem Mobilfunknetz zu schaffen.
- Dieses Ziel wird mit einer Anlage der einleitend genannten Art erreicht, das sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet, daß der Berechtigungsserver die Teilnehmerkennung einer Mobilstation empfängt und den Berechtigungsstatus dieser Mobilstation für eine vorbestimmte Zeitspanne auf freigeschaltet setzt;
daß der Berechtigungsserver beim Empfang einer ersten Freischalteanforderung umfassend eine Teilnehmerkennung und eine Kontokennung, wenn die vorbestimmte Zeitspanne noch nicht abgelaufen ist, einen dieser Teilnehmerkennung zugeordneten Freischaltcode generiert und die Kontokennung und den Freischaltcode im Rahmen einer Abrechnungsaufforderung an das Banknetz sendet; und
daß der Berechtigungsserver beim Empfang einer zweiten Freischalteanforderung umfassend eine Teilnehmerkennung und einen Freischaltcode, wenn Teilnehmerkennung und Freischaltcode einander zugeordnet sind und die vorbestimmte Zeitspanne noch nicht abgelaufen ist, den Berechtigungsstatus dieser Mobilstation auf freigeschaltet setzt. - Die Erfindung beruht auf einer raffinierten Kombination mehrerer Maßnahmen, welche gemeinsam sicherstellen, daß eine persönliche Überprüfung der Abrechnungsidentität des Benutzers der Mobilstation für deren Freischaltung nicht mehr erforderlich und dennoch Abrechnungssicherheit gewährleistet ist, so daß sich eine automatisierbare, kostengünstige und hochsichere Freischalteanlage ergibt. Das Senden der Teilnehmerkennung ge währleistet eine eindeutige Zuordnung von freizuschaltender Mobilstation und Benutzer; und das Senden des Freischaltcodes über das Banknetz und das Überprüfen des Freischaltcodes vor der definitiven Freischaltung stellt sicher, daß die vom Benutzer angegebene Abrechnungsidentität existiert und er darauf Zugriff hat. Dabei ist die Mobilstation während der genannten. vorbestimmten Zeitspanne bereits „vorläufig" (temporär) freigeschaltet, so daß sie sofort im Mobilfunknetz betrieben werden kann, z.B. damit telefoniert werden kann; und gleichzeitig ist durch die Begrenzung der Freischaltung auf die vorbestimmte Zeitspanne im Falle fehlgeschlagener Überprüfungen das Abrechnungsrisiko minimiert, ohne daß zeit- und kostenaufwendige manuelle Eingriffe erforderlich wären.
- Eine erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anlage zeichnet sich dadurch aus, daß der Berechtigungsserver während der vorbestimmten Zeitspanne den Berechtigungsstatus auf gesperrt rücksetzt, sobald ein vorgegebenes Betriebslimit für den Betrieb im Mobilfunknetz überschritten ist. Das vorgegebene Betriebslimit stellt somit eine Art „Guthaben" für den Betrieb der Mobilstation innerhalb der vorbestimmten Zeitspanne dar („pre-paid"), was die Abrechnungssicherheit noch weiter erhöht.
- Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die erste Freischalteanforderung zusätzlich einen Transaktionscode und der Berechtigungsserver generiert nur dann, wenn der Transaktionscode der Teilnehmerken nung zugeordnet ist und die vorbestimmte Zeitspanne noch nicht abgelaufen ist, den Freischaltcode und sendet ihn an das Banknetz.
- Diese Ausführungsform ist besonders für eine von der Mobilstation losgelöste Online-Übermittlung der ersten Freischalteanforderung geeignet: Das Überprüfen des Transaktionscodes gewährleistet, daß der die Freischaltung anfordernde Benutzer tatsächlich im physischen Besitz der Mobilstation ist, auch wenn diese nicht selbst zum Senden der Freischalteanforderung verwendet wird. Die Sicherheit der erfindungsgemäßen Anlage wird dadurch noch weiter erhöht.
- In jedem Fall ist es besonders günstig, wenn gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung die erste und die zweite Freischalteanforderung jeweils auch die Angabe eines Benutzerpaßwortes umfassen und der Berechtigungsserver die Mobilstation nur dann freischaltet, wenn die angegebenen Benutzerpaßwörter übereinstimmen. Dadurch kann die Sicherheit der Kundenidentifikation noch weiter erhöht werden.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der beigeschlossenen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, in welcher
1 die Anlage der Erfindung anhand eines Sequenzdiagrammes ihrer Funktionen zeigt. - In einem ersten Schritt a) sendet eine Mobilstation MS ihre Teilnehmerkennung ID an einen Berechtigungsserver TC in einem Mobilfunknetz. Der Berechtigungsserver TC verwaltet den Berechtigungsstatus „stat" jeder Mobilstation MS im Mobilfunk netz und ist in der Lage, diesen von gesperrt („lock") auf freigeschaltet („free") zu setzen, wie in der Technik bekannt. Beispielsweise kann die Mobilstation MS im gesperrten Zustand – mit Ausnahme der Anwahl bestimmter Notrufnummern oder eben dieses Erstanrufes zum Berechtigungsserver TC – weder Anrufe tätigen/empfangen, Kurznachrichten senden/empfangen noch Datenpakete senden/empfangen, während im freigeschalteten Zustand all dies freigegeben ist.
- Die Mobilstation MS kann jedes beliebige in der Technik bekannte mobile Endgerät sein, beispielsweise ein Mobiltelefon, ein PDA, ein tragbarer Computer usw. Das Mobilfunknetz kann ebenfalls beliebiger Art sein, beispielsweise nach dem GSM-Standard, UMTS-Standard, usw. Der Berechtigungsserver TC des Mobilfunknetzes kann aus einer oder mehreren über das Mobilfunknetz verteilten Hard- oder Softwareeinheiten bestehen, wie dem Fachmann bekannt; beispielsweise kann der Berechtigungsserver TC auch auf das home location register (HLR) eines GSM-Netzes für die Speicherung des Berechtigungsstatus der Mobilstationen zurückgreifen.
- Die Teilnehmerkennung ID der Mobilstation kann ebenfalls beliebiger Art sein, beispielsweise eine eindeutige Telephonnummer oder Gerätekennung. Im Falle eines GSM-Netzes wird als Teilnehmerkennung ID bevorzugt eine auf der SIM-Karte der Mobilstation gespeicherte IMSI-Kennung verwendet.
- Das Empfangen der Teilnehmerkennung ID im Berechtigungsserver TC im Schritt a) kann über beliebige Kommunikationska näle erfolgen, beispielsweise über ein Call Center, das Internet, usw. Bevorzugt sendet die Mobilstation MS selbst ihre Teilnehmerkennung ID im Zuge eines Erstanrufes „call(ID)" im Mobilfunknetz an den Berechtigungsserver TC. Ein solcher Erstanruf ist selbst im gesperrten Zustand der Mobilfunkstation zumindest an den Berechtigungsserver TC absetzbar.
- Der Berechtigungsserver TC generiert daraufhin – sofort oder optional erst später auf eine gesonderte Anforderung „regTAN(ID)" des Benutzers U – einen der Teilnehmerkennung ID zugeordneten Transaktionscodes TAN und sendet diesen an die Mobilstation MS über das Mobilfunknetz zurück.
- Bei Empfang des Erstanrufes „call(ID)" setzt der Berechtigungsserver TC den Berechtigungsstatus „stat" der Mobilfunkstation MS auf freigeschaltet („free"), und zwar für eine vorgegebene Zeitspanne T. Die Zeitspanne T beträgt beispielsweise 2 bis 6 Wochen, bevorzugt 4 Wochen.
- Gleichzeitig räumt der Berechtigungsserver TC der Mobilstation MS ein vorgegebenes Betriebslimit für den Betrieb während der vorgegebenen Zeitspanne T ein, beispielsweise ein Guthaben an Gesprächsminuten, eine Menge an versendbaren Kurznachrichten oder Datenpaketen usw. wird dieses Betriebslimit innerhalb der Zeitspanne T überschritten, wird der Berechtigungsstatus der Mobilstation MS wieder auf gesperrt („lock") rückgesetzt.
- Solange der Berechtigungsserver TC in der Zeitspanne T keine Freischalteanforderung (siehe unten) von der Mobilstati on MS empfängt, versendet er anschließend in regelmäßigen Abständen Freischalteerinnerungen „remind" an die Mobilstation MS, beispielsweise in der Form:
„Sie haben noch bis zum [Ende der Zeitspanne T] Zeit, sich anzumelden. Verbleibende Gesprächsminuten oder SMS: [XXX]". - Auch ein Überschreiten des vorgegebenen Betriebslimits während der Zeitspanne T kann vom Berechtigungsserver TC mitgeteilt werden:
„Sie haben keine Gesprächsminuten/SMS mehr. Um weiter telefonieren zu können, melden Sie sich an!". - Der Transaktionscode TAN, die Freischalteerinnerungen „remind" und die Warnung hinsichtlich des Überschreitens des Betriebslimits können auf beliebige Art und Weise über das Mobilfunknetz an die Mobilstation MS gesandt werden, beispielsweise als Sprachnachrichten, bevorzugt als Kurznachrichten, z.B. SMS im Falle eines GSM-Netzes.
- Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt sendet im Schritt b) ein Benutzer U an der Mobilstation MS den zuvor – gegebenenfalls auf die optionale gesonderte Anforderung „regTAN(ID)" – erhaltenen Transaktionscode TAN zusammen mit der Teilnehmerkennung ID und einer Kontokennung KTO in Form einer ersten Freischalteanforderung „unlock1(ID, TAN, KTO)" an den Berechtigungsserver TC. Optional kann die Freischalteanforderung unlock1 ein vom Benutzer frei wählbares Benutzerpaßwort PW enthalten.
- Das Empfangen der ersten Freischalteanforderung „unlock1" im Berechtigungsserver TC kann über einen beliebigen Kommunikationskanal erfolgen, beispielsweise von der Mobilstation MS aus über das Mobilfunknetz, bevorzugt jedoch von einem Internetterminal PC des Benutzers U über das Internet, von welchem auch die optional vorhergehende Anforderung „regTAN(ID)" abgesetzt werden kann. Alternativ könnte die Freischalteanforderung „unlock1" vom Benutzer U auch fernmündlich an einen Call-Center-Agent durchgegeben werden, welcher diese über das Internetterminal PC an den Berechtigungsserver TC sendet oder direkt in diesen bzw. dessen Netzwerk eingibt.
- Die in der Freischalteanforderung „unlock1" übermittelte Kontokennung KTO verweist auf ein Verrechnungskonto des Benutzers U in einem Banknetz B, über welches der Betrieb der Mobilstation MS im Mobilfunknetz für den Benutzer U kostenpflichtig abrechenbar ist. Der Berechtigungsserver TC überprüft nach Erhalt der Freischalteanforderung „unlock1", ob die empfangene Teilnehmerkennung ID und/oder Kontokennung KTO in einer Sperrliste („blacklist") stehen, wenn ja, wird die Freischalteanforderung ignoriert.
- Wenn die im Schritt b) empfangene Teilnehmerkennung ID und der empfangene Transaktionscode TAN einander zugeordnet sind und überdies die vorbestimmte Zeitspanne T noch nicht abgelaufen ist, generiert der Berechtigungsserver TC einen der Teilnehmerkennung ID zugeordneten eindeutigen Freischaltcode COD und sendet die Kontokennung KTO und den Freischaltcode COD im Rahmen einer Abrechnungsaufforderung „charge(KTO, COD)" an das Banknetz B. Der Freischaltcode COD kann sich beispielsweise aus einer Kundenkennung des Benutzers U und einer fortlaufenden Buchungsnummer der aktuellen Abrechnungsaufforderung „charge" zusammensetzen.
- Für den Fall, daß die erste Freischalteanforderung „unlock1" vom Benutzer U von seiner Mobilstation MS aus gesendet wird, sei es direkt an den Berechtigungsserver oder über Zwischenschaltung eines Call-Center-Agents, können das Generieren und Senden des Transaktionscodes TAN im Schritt a) und das Empfangen und Überprüfen des Transaktionscodes TAN im Schritt b) entfallen, weil hier die Identifizierung des Absenders der Freischalteanforderung „unlock1" bereits durch die Teilnehmerkennung ID der anrufenden Mobilstation MS gewährleistet ist.
- Die Abrechnungsaufforderung „charge" ist bevorzugt so gewählt, daß sie das Konto mit der Kontokennung KTO nur mit einem geringfügigen Betrag belastet, z.B. 10 Cent. Der Freischaltcode COD wird dabei als Bestandteil des Buchungssatzes übermittelt, u.zw. jedenfalls so, daß er auf dem Verrechnungskonto KTO des Benutzers U für diesen lesbar aufscheint.
- Wenn das durch die Kontokennung KTO angegebene Verrechnungskonto im Banknetz B nicht existiert oder nicht gedeckt ist, schlägt die Abrechnungsaufforderung „charge(KTO, COD)" an das Banknetz B fehl und es wird dementsprechend auch keine Buchung dem Benutzer U angezeigt werden, so daß dieser keinen Freischaltcode COD erhält. Die Fortsetzung mit Schritt c) ist damit nicht möglich und die Mobilstation MS würde nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne T gesperrt.
- Optional kann das Banknetz B dem Berechtigungsserver TC den Erfolg der Buchung melden (nicht dargestellt), und der Berechtigungsserver TC kann an den Benutzer U eine Erfolgsmeldung „ok" senden, beispielsweise in Form einer Email an das Internetterminal PC, wenn der Benutzer U bei der ersten Freischalteanforderung „unlock1" eine Emailadresse angegeben hat. Alternativ oder zusätzlich kann eine Erfolgsmeldung „ok" auch an die Mobilstation MS gesandt werden, beispielsweise in Form einer SMS. Da die Freischaltung der Mobilstation MS noch nicht abgeschlossen ist, sendet der Berechtigungsserver TC weiterhin periodisch Freischalteerinnerungen „remind" an die Mobilstation MS.
- Zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt sendet im Schritt c) der Benutzer U eine zweite Freischalteanforderung „unlock2(ID, COD)" an den Berechtigungsserver TC, welche die Teilnehmerkennung ID und den über das Banknetz B erhaltenen Freischaltcode COD enthält. Optional kann die Freischalteanforderung „unlock2" die Angabe des zuvor gewählten Benutzerpaßwortes PW umfassen.
- Der Berechtigungsserver TC überprüft, ob die empfangene Teilnehmerkennung ID und der empfangene Freischaltcode COD einander zugeordnet sind und die vorbestimmte Zeitspanne T noch nicht abgelaufen ist, gegebenenfalls auch ob das Benutzerpaßwort PW mit dem in der ersten Freischalteanforderung an gegebenen übereinstimmt, und setzt daraufhin den Berechtigungsstatus „stat" der Mobilstation MS auf freigeschaltet („free"). Damit ist die (temporäre) Freischaltung der Zeitspanne T beendet. Die Mobilstation MS ist nun für den normalen Betrieb im Mobilfunknetz freigeschaltet, z.B. kann die weitere Abrechnung des Betriebes der Mobilstation MS auf herkömmliche Art und Weise im Nachhinein („post-paid") durchgeführt werden. Ein allfällig aus der vorangegangenen pre-paid-Phase übriggebliebenes Guthaben wird gutgeschrieben.
- Schlägt die Überprüfung der Teilnehmerkennung ID und des Freischaltcodes COD (sowie des optionalen Paßwortes PW) im Schritt c) fehl, bleibt der Berechtigungsstatus „stat" weiterhin für die vorbestimmte Zeitspanne T freigeschaltet, die Freischaltung endet jedoch mit Ablauf der Zeitspanne T.
- Bei erfolgreicher Freischaltung im Schritt c) kann der Berechtigungsserver TC Erfolgsmeldungen „ok" an die Mobilstation MS und/oder das Internetterminal PC des Benutzers U senden.
- Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfaßt alle Varianten und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenen Ansprüche fallen.
Claims (5)
- Anlage zum Freischalten einer Mobilstation in einem Mobilfunknetz, mit einem Berechtigungsserver, in welchem der Berechtigungsstatus einer Mobilstation für den Betrieb im Mobilfunknetz von gesperrt auf freigeschaltet setzbar ist, wobei jede Mobilstation eine eindeutige Teilnehmerkennung hat und ihr Betrieb in einem Banknetz mittels einer eindeutigen Kontokennung abrechenbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Berechtigungsserver (TC) die Teilnehmerkennung (ID) einer Mobilstation (MS) empfängt und den Berechtigungsstatus (stat) dieser Mobilstation (MS) für eine vorbestimmte Zeitspanne (T) auf freigeschaltet setzt; daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer ersten Freischalteanforderung (unlock1) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und eine Kontokennung (KTO), wenn die vorbestimmte Zeitspanne (T) noch nicht abgelaufen ist, einen dieser Teilnehmerkennung (ID) zugeordneten Freischaltcode (COD) generiert und die Kontokennung (KTO) und den Freischaltcode (COD) im Rahmen einer Abrechnungsaufforderung (charge) an das Banknetz (B) sendet; und daß der Berechtigungsserver (TC) beim Empfang einer zweiten Freischalteanforderung (unlock2) umfassend eine Teilnehmerkennung (ID) und einen Freischaltcode (COD), wenn Teilnehmerkennung (ID) und Freischaltcode (COD) einander zugeordnet sind und die vorbestimmte Zeitspanne (T) noch nicht abgelaufen ist, den Berechtigungsstatus (stat) dieser Mobilstation (MS) auf freigeschaltet setzt.
- Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Berechtigungsserver (TC) während der vorbestimmten Zeitspanne (T) den Berechtigungsstatus (stat) auf gesperrt rücksetzt, sobald ein vorgegebenes Betriebslimit für den Betrieb im Mobilfunknetz überschritten ist.
- Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Freischalteanforderung (unlock1) zusätzlich einen Transaktionscode (TAN) umfaßt und der Berechtigungsserver (TC) nur dann, wenn der Transaktionscode (TAN) der Teilnehmerkennung (ID) zugeordnet ist und die vorbestimmte Zeitspanne (T) noch nicht abgelaufen ist, den Freischaltcode (COD) generiert und an das Banknetz (B) sendet.
- Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Freischalteanforderung (unlock1, unlock2) jeweils auch die Angabe eines Benutzerpaßwortes (PW) umfassen und der Berechtigungsserver (TC) die Mobilstation (MS) nur dann freischaltet, wenn die angegebenen Benutzerpaßwörter (PW) übereinstimmen.
- Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Berechtigungsserver (TC) während der vorbestimmten Zeitspanne (T) periodisch Freischalteerinnerungen (remind) an die Mobilstation (MS) sendet.
Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20100113 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: A1 TELEKOM AUSTRIA AKTIENGESELLSCHAFT, AT Free format text: FORMER OWNER: MOBILKOM AUSTRIA AKTIENGESELLSCHAFT, WIEN, AT Effective date: 20100906 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years | ||
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20130104 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years | ||
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20141104 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: SZYNKA SMORODIN PATENTANWAELTE PARTNERSCHAFT M, DE |