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DE202006003754U1 - Wärmetauscher - Google Patents

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DE202006003754U1
DE202006003754U1 DE202006003754U DE202006003754U DE202006003754U1 DE 202006003754 U1 DE202006003754 U1 DE 202006003754U1 DE 202006003754 U DE202006003754 U DE 202006003754U DE 202006003754 U DE202006003754 U DE 202006003754U DE 202006003754 U1 DE202006003754 U1 DE 202006003754U1
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heat exchanger
air
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cabinet
exchanger according
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DE202006003754U
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Vertiv Integrated Systems GmbH
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Knuerr GmbH
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Priority to EP07702580A priority patent/EP1992208A1/de
Priority to CNA2007800009377A priority patent/CN101347059A/zh
Priority to PCT/EP2007/000035 priority patent/WO2007101490A1/de
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/20Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
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Abstract

Wärmetauscher für wassergekühlte Netzwerkschränke mit einem Gehäuse (6), welches eine Lufteintrittsseite (7) für einen Abluftstrom und eine Luftaustrittsseite (8) für die Kühlluft aus dem Wärmetauscher (2) aufweist, und in welchem zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) unter Ausbildung eines lufteintrittsseitig offenen Zwischenraumes (5) im Winkel zueinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wärmetauscherelemente (3, 4) für eine redundante Ausbildung des Wärmetauschers (2) getrennte Kühlwasseranschlüsse (13, 14) aufweisen,
dass in dem Zwischenraum (5) zwischen den zwei Wärmetauscherelementen (3, 4) eine Trennwand (10) angeordnet ist und
dass die Trennwand (10) aus einer Stellung zur Beaufschlagung der beiden Wärmetauscherelemente (3, 4) mit dem Abluftstrom in eine Blockadestellung zur lufttechnischen Blockierung eines der zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) und Beaufschlagung des jeweils anderen Wärmetauscherelementes (4, 3) mit dem Abluftstrom verstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher für flüssigkeitsgekühlte Netzwerkschränke gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bekannte Wärmetauscher für flüssigkeitsgekühlte Netzwerkschränke sind Luft-Flüssigkeit-Wärmetauscher, insbesondere Luft-Wasser-Wärmetauscher, welche zur Abführung hoher Verlustleistungen aus den Netzwerkschränken, insbesondere Serverschränken, geeignet sind.
  • Aus DE 20 2004 006 552 U1 und WO 2005/104 642 A1 sowie aus dem Internetauftritt "CoolTherm" der Firma KNÜRR AG ist ein flüssigkeitsgekühlter Serverschrank bekannt, welcher im unteren Bereich und damit unterhalb der übereinander angeordneten Server einen Luft-Wasser-Wärmetauscher aufweist. Der Wärmetauscher ist an das Gebäudenetz angeschlossen, die Wasservorlauftemperatur beträgt etwa 12°C und die gesamte Abwärme wird über den Kühlwasserkreislauf nach außen abgeführt ohne das Raumklima zu beeinträchtigen. Die Luft im Schrank wird in einem geschlossenen Kreislauf geführt, wobei vorteilhaft gleich lange Strömungswege durch alle Server realisiert werden. Dabei wird die Kühlluft aus dem Wärmetauscher mit einer Temperatur von 20 bis 25°C von den Gebläsen der Server frontseitig angesaugt und an der Rückseite mit einer erhöhten Temperatur abgegeben. Diese Abluft wird hinter den Servern abgesaugt und mit Hilfe von Lüftern durch einen Abluftkanal in der Rücktür des Schrankes nach unten in den Wärmetauscher gedrückt.
  • Der bekannte CoolTherm-Serverschrank mit dem bodenseitig angeordneten Luft-Wasser-Wärmetauscher gewährleistet hohe Kühlleistungen oberhalb von 4 bis 6 kW pro Schrank, so dass Hochleistungsserver eingebaut und Serverschränke mit einer sehr hohen Packungsdichte, auch in Aneinanderreihung in Rechenzentren und dergleichen aufgestellt werden können.
  • An Serverschränke für Hochverfügbarkeitsrechenzentren besteht zunehmend die Forderung, alle funktionskritischen Komponenten redundant auszulegen. Beim CoolTherm-Serverschrank sind beispielsweise Ventilatoren in n+1-Redundanz angeordnet. Der Luft-Wasser-Wärmetauscher weist als rein passive Komponente zwar eine relativ geringe Ausfallwahrscheinlichkeit auf. Eine 100%ige Ausfallsicherheit besteht jedoch nicht.
  • Das Liquid-Cooling-Package (LCP)-Kühlkonzept der Firma RITTAL (siehe Internetauftritt der Firma RITTAL, Produktkatalog-HB31/Systemklimatisierung) ermöglicht wärmetauscherseitig die Ausbildung von Redundanzen. Der LCP umfasst ein Kühlrack, welches seitlich an einen Serverschrank oder auch zwischen zwei Serverschränke angeordnet und bis zu drei oder auch vier Luft-Wasser-Wärmetauscher-Kühlmodule, welche übereinander angeordnet sind, aufnehmen kann. Bei einer Anordnung von zwei Serverschränken mit einem LCP zwischen diesen Schränken und jeweils einem seitlichen LCP stellt der mittlere LCP die Redundanz für jeweils den rechten und linken Serverschrank dar.
  • Dieses Kühlsystem weist aufgrund der seitlichen Anordnung der Wärmetauschermodule beziehungsweise des Kühlracks ein größeres Leckagerisiko auf und ist außerdem mit einem größeren Platzbe darf verbunden und genügt wegen der größeren Breite nicht dem Rastermaß der Schrankreihen in Rechenzentren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Luft-Flüssigkeit-Wärmetauscher zu entwickeln, welcher redundant ausgebildet ist und zudem eine kompakte montage- und wartungsfreundliche sowie leckagesichere Anordnung in einem Netzwerkschrank, insbesondere in einem Serverschrank, gewährleistet. Gleichzeitig soll der redundante Wärmetauscher kompatibel zu dem bisher im CoolTherm-Serverschrank eingesetzten, effizienten Luft-Flüssigkeit-Wärmetauscher sein.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und in der Figurenbeschreibung enthalten.
  • Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Kompatibilität und Redundanz durch eine geeignete Anordnung von zwei Wärmetauscherelementen in einem Gehäuse des Wärmetauschers zu erreichen und die zwei voneinander unabhängigen Wärmetauscherelemente mit getrennten Kühlwasseranschlüssen zu versehen. Es ist vorteilhaft, wenn die zwei Wärmetauscherelemente, welche beispielsweise als voneinander unabhängige Rohr-/Lamellenblöcke ausgebildet sein können, jeweils lösbar an den Vor- und Rücklauf von separaten Leitungen eines Kaltwassernetzes oder eines Rückkühlers angeschlossen werden können.
  • Erfindungsgemäß ist in einem lufteintrittsseitig offenen Zwischenraum des Wärmetauschers, welcher von den in einem Winkel zueinander angeordneten Wärmetauscherelementen gebildet wird, eine Trennwand verstellbar angeordnet. Diese Trennwand kann aus einer Stellung, in welcher beide Wärmetauscherelemente mit der zu kühlenden Abluft beaufschlagt werden und welche bevor zugt eine Mittelstellung ist, in eine Blockadestellung verschwenkt werden. Die Blockadestellung führt zu einer Abdeckung jeweils eines der zwei Wärmetauscherelemente und damit zu einer lufttechnischen Blockierung der Abluftzuführung mit der Folge, dass jeweils das andere Wärmetauscherelement mit dem gesamten Abluftstrom beaufschlagt wird.
  • Es ist verfahrensmäßig vorgesehen, dass im Normalbetrieb die beiden Wärmetauscherelemente von einer Kühlflüssigkeit, bevorzugt von Kaltwasser aus dem Gebäudenetz oder von Kühlwasser aus einem speziellen Kühlwassernetz des Rechenzentrums, und von der mit der Verlustwärme beaufschlagten Abluft beaufschlagt werden. Die verstellbare Trennwand befindet sich im Normalbetrieb in der Mittelstellung und der über eine Lufteintrittsseite in den Wärmetauscher gelangende Abluftstrom wird auf beide Wärmetauscherelemente verteilt. Die durch beide Wärmetauscherelemente strömende Luft tritt als Kühlluft aus den zwei Wärmetauscherelementen in einen Luftaustrittsraum aus und wird den zu kühlenden Servern und/oder ähnlichen Bauelementen zugeführt.
  • Im Falle einer Störung wird die Trennwand in die Blockadestellung verstellt. Eine Störung kann der Ausfall eines Wärmetauscherelementes, beispielsweise wegen einer Leckage oder einer Verstopfung, sein. Ein weiterer Störfall ist beim Ausfall eines Kühlkreislaufs gegeben, bei welchem das angeschlossene Wärmetauscherelement nicht mehr mit Kühlwasser versorgt werden kann. Wenn ein Kühlkreislauf ausfällt, kann durch ein temporäres Verschwenken der Luftleitklappe der gesamte Abluftstrom durch das Wärmetauscherelement geleitet werden, welches an den intakten Kühlkreislauf angeschlossen ist. Der Serverschrank kann dadurch bis zur Behebung der Störung weiterbetrieben werden. Es ist lediglich die Luftleitklappe derart zu verschwenken, dass eine lufttechnische Blockierung der Abluftzuführung zu dem Wärmetauscherelement mit der gestörten Kaltwasserversorgung gewährleistet ist. Voraussetzung ist eine unabhängige Kühlwasserversorgung der beiden Wärmetauscherelemente, welche insbesondere in Hochverfügbarkeitsrechenzentren vorteilhaft ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Wärmetauscherelemente quaderförmig ausgebildet und derart angeordnet, dass der lufteintrittsseitige Zwischenraum im Horizontalschnitt V-förmig und der Luftaustrittsraum etwa W-förmig ausgebildet sind. In der Regel befindet sich die Lufteintrittsseite des Wärmetauschergehäuses bei einem in einem Serverschrank, beispielsweise bodenseitig angeordneten, erfindungsgemäßen Wärmetauscher an der Rückseite des Schrankes und eine Luftaustrittsseite des Wärmetauschergehäuses ist im frontseitigen Schrankbereich angeordnet. Der Wärmetauscher wird somit von der Schrankrückseite in Richtung Frontseite mit Luft durchströmt. Es ist jedoch auch die umgedrehte Anordnung oder eine um 90° veränderte Anordnung mit Einbeziehung der Schrankseitenwände möglich.
  • Zweckmäßigerweise ist die in dem lufteintrittseitigen Zwischenraum verstellbare Trennwand vertikal angeordnet und entsprechend der vertikalen Längsseite der identisch ausgebildeten Wärmetauschereinheiten, welche den etwa V-förmigen Zwischenraum begrenzen und erforderlichenfalls von der Trennwand abgedeckt werden sollen, dimensioniert, so dass die erforderliche "einseitige" Blockade für den Abluftstrom gewährleistet ist.
  • Es ist von Vorteil, dass die Trennwand um eine vertikale Schwenkachse verstellt werden kann, welche im Zwischenraum, jedoch nahe dem Luftaustrittsraum angeordnet ist. Zweckmäßigerweise kann die Schwenkachse im Bereich der nahezu aneinan dergrenzenden, vertikalen Innenkanten der zwei Wärmetauscherelemente ausgebildet sein.
  • Wenn die zwei Wärmetauscherelemente jeweils auf einem separaten, horizontal verstellbaren Tragelement angeordnet werden, kann jedes Tragelement mit dem angeordneten Wärmetauscherelement und unabhängig vom anderen Tragelement aus dem Wärmetauschergehäuse herausgezogen werden. Bei einer Störung aufgrund eines Defektes eines der Wärmetauscherelemente, beispielsweise bei einer Leckage oder einer Verstopfung, kann das defekte Wärmetauscherelement nach Abtrennung vom Kühlwassersystem aus dem Wärmetauschergehäuse herausgezogen, demontiert und repariert oder durch ein neues Element ersetzt werden. Eine Betriebsunterbrechung ist hierfür nicht erforderlich, und die Abführung der Verlustwärme aus dem Abluftstrom erfolgt vollständig in dem zweiten, betriebsfähigen Wärmetauscherelement, sobald nach einer Schwenkbewegung der Trennwand das defekte Wärmetauscherelement abgedeckt ist.
  • Zweckmäßigerweise wird der untere Teil des Wärmetauschergehäuses von einer Kondensat-/Leckwasserauffangwanne gebildet, welche durchgehend ausgebildet und an ein Kondensatabflussrohr angeschlossen sein kann. Auf diese Weise ist ein Leckagerisiko auf ein Minimum verringert beziehungsweise nahezu ausgeschlossen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Trennwand in der den Normalbetrieb realisierenden Mittelstellung und gegebenenfalls auch in den zwei möglichen Blockadestellungen fixiert werden kann. Damit ist gewährleistet, dass eine Änderung der Position der Trennwand nicht unbeabsichtigt erfolgen kann.
  • Grundsätzlich kann die Trennwand nach Lösen der Befestigung beziehungsweise einer Verriegelung aus der Mittelstellung per Hand oder mit Hilfe eines Antriebs, beispielsweise einer Gasdruckfeder oder eines Elektromotors in die Blockierstellung verstellt werden. In gleicher Weise kann dann die Rückstellung in die Mittelstellung durchgeführt werden, wenn die Störung behoben ist und wieder der Normalbetrieb mit Beaufschlagung beider Wärmetauscherelemente durchgeführt werden kann.
  • Zweckmäßigerweise sind im Bereich der beiden Wärmetauscherelemente und deren Kühlwasserzuführungen Sensoren für eine Störungserkennung und zur Auslösung von Stör- beziehungsweise Warnsignalen, insbesondere Durchfluss- und Leckagesensoren, angeordnet. Die Verschwenkung der Trennwand zur Blockierung des jeweils nicht mehr betriebsfähigen Wärmetauscherelementes erfolgt nach dem Warnsignal manuell oder mittels Antrieb. Es kann auch eine automatische Verstellung der Trennwand vorgesehen sein.
  • Wenn die bewegliche Trennwand gegen eines der Wärmetauscherelemente verschwenkt ist und den Luftdurchfluss durch dieses Wärmetauscherelement unterbindet, so dass der ganze Luftstrom durch das andere Wärmetauscherelement gelenkt wird, werden die in einem Schrank eingebauten Server, Switches und so weiter mit der Kühlluft aus dem durchströmten Wärmetauscherelement versorgt. Um eine gleichmäßige Kühlluftzuführung der Server zu erreichen, können Luftleitelemente, welche bevorzugt verstellbar und auch als Klappen ausgebildet sein können, im Luftaustrittsraum und/oder im Schrankbereich nach dem Luftaustritt aus dem Wärmetauschergehäuse angeordnet sein. Der einseitig austretende Kühlluftstrom kann durch die Luftleitelemente über die gesamte Schrankbreite gelenkt und "ausgebreitet" werden, um die gleichmäßige Kühlluftversorgung der Server und dergleichen zu gewährleisten.
  • Um die volle Kühlleistung im Störfall mit einem betriebsfähigen Wärmetauscherelement zu gewährleisten, kann es zweckmäßig sein, die Ventilatoren für den Abluftstrom mit einer erhöhten Drehzahl zu betreiben. Der Kühlluftstrom kann dann auch gegen einen erhöhten Durchflusswiderstand aufrechterhalten werden. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Serverschrank beziehungsweise Netzwerkschrank mit einem redundanten Wärmetauscher mit einer niedrigeren Nenn-Kühlleistung zu spezifizieren. In jedem Fall können die im Schrank eingebauten Server und ähnliche Bauelemente ohne Unterbrechung bei einer ausreichenden Kühlleistung bis zum Beheben der Störung weiterbetrieben werden. Eine Betriebsunterbrechung ist nicht erforderlich.
  • Dies gilt auch im Falle eines Austausches eines Wärmetauscherelementes bei herausgezogenem Tragelement und einer geöffneten Schranktür. Die eingebauten Server und dergleichen saugen dann die Umgebungsluft aus dem Aufstellungsraum an, welche nicht mit erwärmter Abluft belastet ist. Die mit der Verlustleistung beaufschlagte Abluft der Server wird im zweiten, betriebsfähigen Wärmetauscherelement entwärmt, das heißt, zurückgekühlt und wärmeneutral in den Umgebungsraum geblasen. Vorteilhaft ist es, dass der Servicetechniker außerhalb des Kühlluftstromes arbeiten kann, da die Luftzufuhr zu dem defekten Wärmetauscherelement mit Hilfe der in die Blockadestellung verschwenkten Trennwand unterbrochen ist.
  • Die verstellbare Trennwand kann über ihre vertikale Schwenkachse hinaus in Richtung Luftaustrittsseite verlängert sein und bis zu einer Abdeckung der Luftaustrittsseite oder bis zu der frontseitigen Tür des Schrankes reichen. Wenigstens im Luftaustrittsraum ist die verlängerte Trennwand fest angeordnet und teilt zusammen mit der verschwenkbaren Trennwand den Wärmetauscher in zwei nahezu gleich große Bereiche.
  • In einer Weiterbildung des Wärmetauschers und eines Netzwerkschrankes, insbesondere eines Serverschrankes, in welchem der erfindungsgemäße redundante Wärmetauscher angeordnet ist, ist das Wärmetauschergehäuse luftaustrittsseitig separat durch zwei Abdeckungen, welche dem jeweiligen Wärmetauscherelement zugeordnet sind und beispielsweise klappen- oder türartig ausgebildet sein können, abgedeckt. Die Schranktür kann dann verkürzt ausgebildet werden. Beispielsweise kann die Unterkante der Schranktür bis nahe an die obere Abdeckung des Wärmetauschergehäuses reichen. Vorteilhaft bei dieser Ausbildung ist es, dass die Schranktür nicht geöffnet werden muss, wenn ein Wärmetauscherelement zwecks Behebung eines Defektes herausgezogen werden muss. Eine Luftansaugung aus dem Aufstellungsraum der Schränke entfällt.
  • Es ist zweckmäßig, wenn luftaustrittsseitig jedes Wärmetauscherelement mit einem Sperrelement versehen werden kann, welches bei herausgezogenem Wärmetauscherelement verhindert, dass Umgebungsluft in den Zuluftkanal des Schrankes und in die Servergehäuse gelangt. Das Sperrelement kann als zusätzliche Klappe oder auch als horizontal verstell- beziehungsweise verschiebbare Platte ausgebildet und beispielsweise am Wärmetauschergehäuse angeordnet beziehungsweise geführt sein. Die zwei den Wärmetauscherelementen zugeordneten Sperrelemente sind zweckmäßigerweise unabhängig voneinander betätigbar.
  • Bei einem Austausch eines Wärmetauscherelementes wird zunächst die jeweilige Abdeckung beziehungsweise Klappe oder Tür geöffnet, um das Tragelement mit dem Wärmetauscherelement herausziehen zu können, während die Abdeckung des zweiten, betriebsfähigen Wärmetauscherelementes geschlossen bleibt. Der gesamte Kühlluftstrom aus diesem zweiten Wärmetauscherelement kann dann, zweckmäßigerweise bei in Sperrstellung befindlichem Sperrelement und mittels Leitelementen, nach oben in den An saugbereich der Server gelenkt werden. Nach Austausch des defekten Wärmetauscherelementes wird die luftaustrittsseitige Abdeckung wieder geschlossen, die Sperrstellung des Sperrelementes aufgehoben und die verstellbare Trennwand aus ihrer Blockadestellung wieder in die Mittelstellung zur Aufnahme des Normalbetriebes zurückgeschwenkt.
  • Der Raum zwischen der Luftaustrittsseite des Wärmetauschergehäuses und der Fronttür des Serverschrankes kann einen Leitapparat zur Umlenkung des Kühlluftstromes enthalten. Ein derartiger Leitapparat kann prinzipiell wie die in DE 20 2004 016 492 U1 beschriebene und beispielhaft in den 3 bis 5 gezeigte Leiteinrichtung ausgebildet sein. Entsprechend den zwei Wärmetauschereinheiten und einer einseitigen Kühlluftströmung im Störfall ist es zweckmäßig, den Luftleitapparat einteilig oder aber zweiteilig auszubilden, wobei dann ein vertikales Trennelement in der Mitte und fluchtend zu der fest angeordneten Trennwand angeordnet sein kann. Der feststehende Teil der Trennwand kann in einer alternativen Ausbildung auch ein integrierter Teil dieses Luftleitapparates sein. Der Leitapparat kann an dem Wärmetauschergehäuse oder aber an der Innenseite der Fronttür des Schrankes angeordnet sein. Bei Anordnung am Wärmetauschergehäuse sollte der Luftleitapparat lösbar befestigt sein, damit das Herausziehen der Wärmetauscherelemente gewährleistet ist.
  • Der Anschluss der Wärmetauscherelemente an ein Kaltwassernetz des Gebäudes, ein spezielles Kühlwassernetz des Rechenzentrums oder einen Rückkühler für eine Kühlflüssigkeit kann wahlweise lufteintritts- oder luftaustrittsseitig ausgeführt sein. wenn die lösbaren Verbindungen durch Schnellkupplungen erfolgen, kann die Verbindung beim Herausziehen eines Wärmetauscherelementes selbsttätig, tropffrei und dichtend gelöst und beim Hineinschieben des Wärmetauscherelementes wieder hergestellt werden.
  • Der erfindungsgemäße redundante Wärmetauscher ist nicht auf die Verwendung in Netzwerkschränken und Serverschränken beschränkt, sondern kann grundsätzlich für alle Kühlkonzepte und Kühlanordnungen eingesetzt werden. Die Vorteile bestehen in einer vollständigen Redundanz bei einem relativ geringen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand. Ein Netzwerkschrank, insbesondere ein Serverschrank, welcher mit dem erfindungsgemäßen Wärmetauscher versehen ist, kann bei einer Störung im Bereich eines der zwei Wärmetauscherelemente oder im Kühlwassernetz weiter betrieben werden. Auch der Austausch eines defekten Wärmetauscherelementes kann ohne Betriebsunterbrechung und ohne Schwierigkeiten sowie ohne besondere Eile vorgenommen werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung weiter erläutert; in dieser zeigen in einer schematischen Darstellung
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen redundanten Wärmetauschers mit einer Trennwand in Mittelstellung für den Normalbetrieb und mit teilweise entferntem Gehäuse;
  • 2 einen Wärmetauscher gemäß 1, jedoch mit einer Trennwand in der für eine Störung vorgesehenen Blockadestellung und
  • 3 einen Netzwerkschrank mit einem erfindungsgemäßen redundanten Wärmetauscher und mit einer Trennwand in Blockadestellung und einem herausgezogenen Wärmetauscherelement.
  • Der Wärmetauscher 2 der 1 bis 3 weist ein Gehäuse 6 auf, welches im Bereich einer oberen Abdeckung 26 und einer Seitenwand 28 zur übersichtlicheren Darstellung weggebrochen ist. In dem Gehäuse 6 sind zwei Wärmetauscherelemente 3, 4 im Winkel zueinander angeordnet, derart, dass ein V-förmiger Zwischenraum 5 zwischen den Wärmetauscherelementen 3, 4 ausgebildet ist. Dabei sind die identisch ausgebildeten Wärmetauscherelemente 3, 4 mit vertikalen Innenkanten 15 im Bereich einer Luftaustrittsseite 8 des Wärmetauschergehäuses 6 nahezu aneinander grenzend angeordnet, so dass Abluft, welche an der gegenüberliegenden Lufteistrittsseite 7 des Wärmetauschers 2 in den Zwischenraum 5 gelangt, durch die zwei hochkantig angeordneten Wärmetauscherelemente 3, 4 geführt wird.
  • In dem Zwischenraum 5 ist eine Trennwand 10 angeordnet, welche um eine vertikale Schwenkachse 11 nach rechts und links bis zur Anlage an die jeweilige vertikale innenseitige Längsseite 19 der Wärmetauscherelemente 3, 4 verschwenkbar ist.
  • In 1 ist die Trennwand 10 für den Normalbetrieb in einer Mittelstellung angeordnet. Die an einer offenen Lufteintrittsseite 7 eintretende Abluft (schwarzer Pfeil) wird durch die Trennwand 10 geteilt und gelangt in beide Wärmetauscherelemente 3, 4, wird hier abgekühlt und gelangt als Kühlluft in einen Luftaustrittsraum 9 und über die Luftaustrittsseite 8 des Wärmetauschers 2 in einen Zuluftkanal (nicht dargestellt) und wird von den Lüftern der Server, welche jeweils in einem Gehäuse angeordnet sind, angesaugt.
  • Die Trennwand 10 ist vertikal ausgerichtet und zur Abdeckung der den Zwischenraum 5 jeweils begrenzenden, vertikalen Längsseiten 19 der Wärmetauscherelemente 3, 4 dimensioniert. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Wärmetauscherelemente 3, 4 quaderförmig ausgebildet und liegen mit ihren schmalen Längsseiten auf bodenseitigen Tragelementen 16, 17 auf.
  • An der Lufteintrittsseite 7 sind lösbare Verbindungen 13, 14 für einen separaten Anschluss der Wärmetauscherelemente 3, 4 an das Kaltwassernetz des Gebäudes beziehungsweise an einen Rückkühler angeordnet. Die Verbindungen 13, 14 für den Vor- und Rücklauf eines Kältemittels, beispielsweise Kaltwasser aus dem Kaltwassernetz des Gebäudes, sind vorteilhaft als Schnellkupplungen ausgebildet.
  • Die separaten Tragelemente 16, 17 sind in diesem Ausführungsbeispiel Tragplatten, welche nahezu aneinander grenzen und welche getrennt nach vorn herausgezogen werden können (siehe 3). Die in 1 gezeigte Trennwand 10 stellt aufgrund der symmetrisch angeordneten Wärmetauscherelemente 3, 4 auch die Trennlinie der Tragelemente 16, 17 dar. Unterhalb der Tragelemente 16, 17 ist eine Kondensat-/Leckwasserauffangwanne 18 angeordnet, welche mit einem Kondensatabflussrohr verbunden sein kann (nicht dargestellt).
  • In 2 ist der Wärmetauscher 2 in einem Störfall gezeigt. Bei einer Störung in einem der beiden angeschlossenen Kühlwasserkreise 13, 14 oder in einem der Wärmetauscherelemente 3, 4, die zu einer Unterbrechung der Kühlwasserversorgung führt, wird die Trennwand 10 gegen das ausgefallene Wärmetauscherelement geschwenkt, welches in 2 das linke Wärmetauscherelement 4 ist. Die Verschwenkung der Trennwand 10, welche manuell, mechanisch oder auch automatisch erfolgen kann (nicht dargestellt), erfolgt bis zu der Blockadestellung, in welcher der Luftstrom vollständig zum Wärmetauscherelement 3 umgeleitet wird. Beim Ausführungsbeispiel der 2 liegt die Trennwand 10 an dem Wärmetauscherelement 4 an und deckt die Lufteintrittsseite 19 ab. Die in den Zwischenraum 5 einströmende Abluft wird nun ausschließlich durch das betriebsfähige wärmetauscherelement 3 geführt und die austretende Kühlluft gelangt über den Luftaustrittsraum 9 und die Luftaustrittsseite 8 des Wärmetauschers 2, beispielsweise über einen Zuluftkanal 21 (3) zu den Servern eines Serverschrankes.
  • Diese Server werden in dem in 2 gezeigten Betriebszustand des redundanten Wärmetauschers 2 allein mit Kühlluft aus dem einen Wärmetauscherelement 3 versorgt. Eine Betriebsunterbrechung zur Behebung eines Defektes oder zur Durchführung einer Reparatur ist aufgrund der redundanten Ausbildung des Wärmetauschers 2 nicht erforderlich.
  • In 3 ist ein mit dem erfindungsgemäßen redundanten Wärmetauscher 2 ausgestatteter Serverschrank 20 gezeigt, wobei der Wärmetauscher 2 bodenseitig und unterhalb eines Innenraums 25 angeordnet ist. Von dem Serverschrank 20, dessen rechter frontseitiger Eckbereich zur besseren Übersicht weggebrochen ist, sind Teile des Grundgestells 29, eine obere Abdeckung 30 mit Kabeldurchführung 31 und vertikale Einbauholme 24 gezeigt. Die vertikalen Einbauholme 24 dienen unter anderem der Montage der Server (nicht dargestellt). Frontseitig ist ein Zuluftkanal 21 für die Kühlluft (helle Pfeile) aus dem Wärmetauscher 2 und rückseitig ein Abluftkanal 22 mit Ventilatoren, von denen nur Öffnungen 23 in einer Wandung 27 des Abluftkanals 22 gezeigt sind, ausgebildet.
  • Das defekte Wärmetauscherelement 4 ist zusammen mit dem zugehörigen Tragelement 17 frontseitig aus dem Wärmetauscher 2 und damit aus dem Serverschrank 20 herausgezogen und kann in dieser Stellung ausgewechselt beziehungsweise repariert werden.
  • Wenn die frontseitige Schranktür über die gesamte Höhe des Schrankes 20 reicht (nicht dargestellt), muss diese geöffnet werden. Die im Innenraum 25 des Schrankes 20 gestapelten Server (nicht dargestellt) versorgen sich während dieser Zeit mit der Raumluft, welche aufgrund der im geschlossenen Kreislauf geführten Kühlluft in den einzelnen Schränken zum Kühlen geeignet ist. Die gesamte Abluft wird im Wärmetauscherelement 3 gekühlt und gelangt als Kühlluft über den frontseitig geöffneten Schrank in den Raum.
  • Der erfindungsgemäße Wärmetauscher 2 der 1 bis 3 ist im Luftaustrittsraum 9 mit einer fest stehenden Trennwand 12 versehen, welche als Verlängerung der verschwenkbaren Trennwand 5 ausgebildet sein kann. Diese fest angeordnete Trennwand 12 ragt in diesem Ausführungsbeispiel über die Luftaustrittsseite 8 des Wärmetauschers 2 hinaus und reicht nahezu bis an die frontseitige Tür (nicht dargestellt) des Schrankes 20 der 3.
  • Strichliert ist in 3 ein alternativ ausgebildeter Schrank angedeutet, welcher eine verkürzte frontseitige Tür 33 sowie eine Abdeckung 35 am Wärmetauscher 2 und ein Sperrelement 37 aufweist.
  • Die frontseitige, verkürzte Tür 33 des Schrankes 20 reicht bis zum Wärmetauschergehäuse 6 beziehungsweise zu der oberen Abdeckung 26 und dem in Sperrstellung angeordneten, horizontal ausgerichteten Sperrelement 37. Das Sperrelement 37 ist dem linken Wärmetauscherelement 4 zugeordnet, welches bei geöffneter Abdeckung 35 mit dem Tragelement 17 zwecks Behebung eines Defektes aus dem Schrank herausgezogen ist. Die im rechten Wärmetauscherelement 3 gekühlte Luft wird aufgrund der feststehenden Trennwand 12, einer Abdeckung des rechten Wärmetauscherelementes 3, welche nicht dargestellt ist, jedoch in Betriebsstellung von der Seitenwand 28 bis zur feststehenden Trennwand 12 und zur oberen Abdeckung 26 reicht, in den Zu luftkanal 21 geleitet. Aufgrund des in Sperrstellung befindlichen Sperrelementes 37 erfolgt kein Austausch mit der Raumluft.
  • Im Bereich des Wärmetauscherelementes 3 ist ebenfalls ein Sperrelement vorgesehen, welches in 3 jedoch nicht in Sperrstellung angeordnet sein darf und der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist.
  • Eine Verriegelungseinrichtung für die verschwenkbare Trennwand 10 in der Mittelstellung gemäß 1 und in den zwei möglichen Blockadestellungen mit Abdeckung eines der zwei Wärmetauscherelemente 3, 4 gemäß 2 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt, und auch Sensoren sowie Luftleiteinrichtungen im Bereich der Lufteintrittsseite und im Bereich der Luftaustrittsseite sind nicht dargestellt.

Claims (18)

  1. Wärmetauscher für wassergekühlte Netzwerkschränke mit einem Gehäuse (6), welches eine Lufteintrittsseite (7) für einen Abluftstrom und eine Luftaustrittsseite (8) für die Kühlluft aus dem Wärmetauscher (2) aufweist, und in welchem zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) unter Ausbildung eines lufteintrittsseitig offenen Zwischenraumes (5) im Winkel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherelemente (3, 4) für eine redundante Ausbildung des Wärmetauschers (2) getrennte Kühlwasseranschlüsse (13, 14) aufweisen, dass in dem Zwischenraum (5) zwischen den zwei Wärmetauscherelementen (3, 4) eine Trennwand (10) angeordnet ist und dass die Trennwand (10) aus einer Stellung zur Beaufschlagung der beiden Wärmetauscherelemente (3, 4) mit dem Abluftstrom in eine Blockadestellung zur lufttechnischen Blockierung eines der zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) und Beaufschlagung des jeweils anderen Wärmetauscherelementes (4, 3) mit dem Abluftstrom verstellbar ist.
  2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung der Trennwand (10) zur Beaufschlagung der beiden Wärmetauscherelemente (3, 4) mit dem Abluftstrom eine Mittelstellung ist und dass die Trennwand (10) in Blockadestellung jeweils eines der zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) abdeckt.
  3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherelemente (3, 4) quaderförmig ausgebildet und derart angeordnet sind, dass der lufteintrittsseitige Zwischenraum (5) im Horizontalschnitt V-förmig und ein Luftaustrittsraum (9) nahezu W-förmig ausgebildet ist.
  4. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) vertikal angeordnet und entsprechend der abzudeckenden, den Zwischenraum (5) begrenzenden, vertikalen Längsseite (19) jedes Wärmetauscherelementes (3, 4) dimensioniert ist.
  5. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) um eine Schwenkachse (11) verstellbar ist und dass die Schwenkachse (11) in einem der Luftaustrittsseite (8) zugewandten Bereich des Zwischenraumes (5) vertikal angeordnet ist.
  6. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) um eine Schwenkachse (11) verstellbar ist, welche im Bereich der nahezu aneinander grenzenden, vertikalen Innenkanten (15) der zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) angeordnet ist.
  7. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherelemente (3, 4) als Rohr-/Rippenblöcke ausgebildet und jeweils lösbar an dem Vor- und Rücklauf (13, 14) unabhängiger Leitungen eines Kaltwassernetzes oder eines Rückkühlers angeschlossen sind.
  8. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Wärmetauscherelement (3, 4) auf einem separaten Tragelement (16, 17) angeordnet ist und zur Reparatur oder zum Austausch mit dem jeweiligen Tragelement (16, 17) aus dem Gehäuse (6) des Wärmetauschers (2) herausziehbar ausgebildet ist.
  9. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Wärmetauschergehäuses (6) als Kondensat-/Leckwasserauffangwanne (18) ausgebildet ist.
  10. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (10) in der Mittelstellung für den Normalbetrieb und/oder in den für eine Störung vorgesehenen, zwei Blockadestellungen fixierbar und/oder verriegelbar ist.
  11. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Trennwand (10) manuell oder mit Hilfe eines Antriebs erfolgt und beispielsweise eine Gasdruckfeder oder ein Elektromotor angeordnet ist.
  12. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zwei Wärmetauscherelemente (3, 4) und deren Kühlleitungen (13, 14) Sensoren für eine Störungserkennung und zur Auslösung von Stör- und Warnsignalen, insbesondere Durchfluss- und Leckagesensoren, angeordnet sind.
  13. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens im Luftaustrittsraum (9) eine fest angeordnete Trennwand (12) vorgesehen ist, welche als Verlängerung der verstellbaren Trennwand (10) ausgebildet sein kann.
  14. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Luftaustrittsraum (9) und/oder in einem Schrankbereich an der Luftaustrittsseite (8) des Wärmetauschers (2) verstellbare Luftleitelemente für eine Verteilung des in einer Trennwand-Blockadestellung einseitig austretenden Kühlluftstroms über die Schrankbreite angeordnet sind.
  15. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass luftaustrittsseitig eine Luftleiteinrichtung angeordnet ist, welche lösbar am Wärmetauschergehäuse (6) oder an der Innenseite der Schranktür fixierbar ist.
  16. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er bodenseitig in einem Schrank (20), insbesondere in einem Serverschrank, angeordnet ist und die Schranktür, welche bis über den Wärmetauscher (2) reicht, zum Herausziehen eines Wärmetauscherelementes (3, 4) zwecks Reparatur oder Wechsel zu öffnen ist.
  17. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass er bodenseitig in einem Schrank (20), insbesondere in einem Serverschrank, angeordnet ist und eine frontseitige Tür (33) des Schrankes (20) bis zur Oberkante des Wärmetauschers (2) reicht, dass der Wärmetauscher (2) luftaustrittsseitig separate Abdeckungen (35) aufweist, welche jeweils einem Wärmetauscherelement (3, 4) zugeordnet und vertikal angeordnet sind und dass Sperrelemente (32) vorgesehen sind, welche jeweils einem Wärmetauscherelement (3, 4) zugeordnet und jeweils nach Herausziehen eines Wärmetauscherelementes (4) in Sperrstellung bringbar sind, um einen Austausch der gekühlten Zuluft mit der Umgebungsluft zu verhindern.
  18. Wärmetauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherelemente (3, 4) über Schnellkupplungen mit den Leitungen eines Kaltwassernetzes oder eines Rückkühlers verbunden sind.
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